GC26 – Where Winds Meet: 100 Millionen Spieler, Gamescom-Award und ein Wuxia-Abenteuer mit Souls-Vibes

von Thomas
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NetEase und Everstone Studio feiern 100 Millionen Spieler und den Gamescom-Award – wir konnten Where Winds Meet selbst anspielen und haben dabei erlebt, warum die Wuxia-Welt Lust auf mehr macht.

Wer auf asiatische Schwertkämpfe, mystische Landschaften und spektakuläre Martial-Arts-Action steht, dürfte Where Winds Meet bereits auf dem Radar haben. Das Open-World-Wuxia-ARPG von Everstone Studio und NetEase Games konnte inzwischen einen beeindruckenden Meilenstein erreichen: Weltweit haben sich bereits 100 Millionen Spieler in die Jianghu-Welt gestürzt.

Und als wäre diese Zahl nicht schon Grund genug zum Feiern, folgte direkt die nächste Auszeichnung. Bei den Gamescom Awards 2026 konnte sich Where Winds Meet den Titel „Best Mobile Game“ sichern.

Wir hatten auf der Gamescom die Gelegenheit, selbst einen Abschnitt des Spiels anzuspielen. Unser Eindruck: Der Einstieg kann durchaus etwas fordernd sein – wer aber einmal in die Steuerung gefunden hat, bekommt ein abwechslungsreiches Wuxia-Abenteuer geboten, das stellenweise sogar leichte Soulslike-Vibes versprüht.

Schnell drin – zumindest nach einer kurzen Eingewöhnung

Beim ersten Kontakt mit der Steuerung braucht es bei uns zunächst einen Moment, bis wirklich jeder Handgriff sitzt. Grundsätzlich ist die Bedienung aber schnell verständlich und geht nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gut von der Hand.

Gerade im Kampf wird deutlich, dass Where Winds Meet mehr möchte, als einfach nur wild mit dem Schwert auf Gegner einzuschlagen. Timing und das richtige Reagieren spielen eine wichtige Rolle.

Ich persönlich hatte am Anfang durchaus meine Schwierigkeiten, richtig in das Kampfsystem hineinzukommen. Nach den ersten Begegnungen fühlte sich das Ganze stellenweise sogar ein wenig nach einem Soulslike an. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass ich zu Beginn noch nicht ganz verstanden hatte, wie ich die verschiedenen Möglichkeiten optimal einsetzen sollte.

Nachdem der Knoten geplatzt war, lief es allerdings deutlich besser – und genau dann begann der Kampf auch richtig Spaß zu machen.

Schwerter, verschiedene Waffen und spektakuläre Aktionen

Ein großer Bestandteil des Spiels sind natürlich die unterschiedlichen Waffen und Martial-Arts-Techniken. Neben Schwertern stehen weitere Waffen und Kampfstile zur Verfügung, die für unterschiedliche Spielweisen sorgen.

Dabei beschränkt sich Where Winds Meet nicht ausschließlich auf klassische Schwertkämpfe. Immer wieder wird das Abenteuer durch spektakulär inszenierte Sequenzen aufgelockert.

Besonders auffällig waren dabei die Quick-Time-Events, die während bestimmter Szenen zum Einsatz kommen. Diese sorgen für zusätzliche Dynamik und lassen manche Begegnungen eher wie eine interaktive Actionsequenz wirken.

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Bild Presskit Where Winds meet (NetEase Games)

Eine etwas ungewöhnliche Verfolgungsjagd

Einen der wohl ungewöhnlichsten Momente unserer Anspielsession erlebten wir während einer Verfolgungsjagd.

Auf einem vogelähnlichen Wesen ging es durch die Spielwelt, während wir unser Ziel verfolgen und schließlich sogar abschießen mussten. Zugegeben: Ganz verstanden habe ich in diesem Moment nicht alles, was eigentlich genau passiert ist.

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Bild Presskit Where Winds meet (NetEase Games)

Aber das muss man Where Winds Meet lassen: Spaß gemacht hat es trotzdem.

Gerade solche Momente zeigen, dass das Spiel offenbar nicht ausschließlich auf klassische Kämpfe setzen möchte, sondern immer wieder versucht, unterschiedliche Gameplay-Elemente miteinander zu verbinden.

Kampagne mit Quick-Time-Events und Expeditionen

Während unserer Anspielsession konnten wir außerdem einen Abschnitt der Geschichte erleben. Die Kampagne wird dabei durch verschiedene Actionsequenzen und Quick-Time-Events ergänzt.

Auch Expeditionen gehören zum Spielerlebnis und sollen zusätzliche Möglichkeiten bieten, die Welt zu erkunden.

Ein weiterer interessanter Punkt sind zusätzliche Flug-Missionen. Dadurch bekommt die Erkundung eine weitere Ebene und die Spielwelt kann aus einer anderen Perspektive erlebt werden.

Gerade die Mischung aus klassischer Erkundung, Kämpfen, Storysequenzen und ungewöhnlicheren Missionen hat bei uns einen positiven Eindruck hinterlassen.

Verbotene Technik und ein Bosskampf zum Abschluss

Zum Ende unserer Anspielsession wurde es noch einmal ernst.

Nachdem eine sogenannte „verbotene Technik“ eingesetzt wurde, mussten wir uns anschließend noch einer Bossgegnerin stellen.

Und hier kam das Kampfsystem noch einmal richtig zum Tragen. Nach unseren anfänglichen Schwierigkeiten hatten wir mittlerweile deutlich besser verstanden, wie wir uns bewegen und unsere Angriffe einsetzen müssen.

Der Kampf gelang uns schließlich ziemlich ordentlich – was vermutlich auch ein gutes Zeichen dafür ist, dass die anfängliche Eingewöhnungsphase tatsächlich nur eine Frage der Zeit war.

Gerade die Bosskämpfe gehören für mich zu den interessanteren Elementen des Spiels. Sie verlangen etwas mehr Aufmerksamkeit als gewöhnliche Gegner und geben dem Kampfsystem dadurch einen zusätzlichen Reiz.

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Bild Presskit Where Winds meet (NetEase Games)

Ein kurzer Ausflug in die Kirschblüten-Landschaft

Nach dem Bosskampf blieb uns noch etwas Zeit, die Spielwelt frei zu erkunden.

Dabei verschlug es uns in eine Region, die mit ihrer asiatisch angehauchten Landschaft und den zahlreichen Kirschblüten direkt einen sehr typischen Wuxia-Eindruck vermittelt.

Optisch macht Where Winds Meet einiges her. Die Landschaften wirken einladend und vermitteln genau dieses Gefühl, das man von einem modernen Wuxia-Abenteuer erwartet: malerische Natur, traditionelle Architektur und gleichzeitig eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse.

Leider war unsere Zeit für die Erkundung viel zu kurz, um wirklich tief in die offene Welt einzutauchen.

Allerdings hat genau dieser kurze Ausflug einen Effekt erzielt, den eine gute Demo erreichen sollte: Wir wollten danach eigentlich direkt weiterspielen.

Hidden Mountain geht am 16. September ins Finale

Während wir uns auf der Gamescom bereits einen Eindruck vom Spiel verschaffen konnten, wartet gleichzeitig neuer Content auf die Community.

Am 16. September 2026 erscheint mit Hidden Mountain Chapter 3 das Finale der Hidden-Mountain-Geschichte.

Dabei kommt es zu einer lange erwarteten Konfrontation mit Qianye, dem Drahtzieher hinter der Tragödie von Blissful Retreat. Qianye zerstörte die Heimat des Protagonisten und nahm ihm seine geliebten Menschen – entsprechend persönlich dürfte die finale Begegnung ausfallen.

Das Update bringt außerdem zwei besondere Bosse und zwei Open-World-Feldbosse sowie weitere Aktivitäten und Gameplay-Features.

Neue Kampfkunst nach dem Vorbild von Drunken Master

Auch beim Kampfsystem will Everstone Studio weiterhin nachlegen.

Für die Martial-Arts-Inszenierung arbeitet das Team unter anderem mit bekannten Action-Choreografen zusammen. Zusätzlich wurde Yuen Woo-ping, bekannt für seine Arbeit an Filmen wie Crouching Tiger, Hidden Dragon, The Matrix und The Grandmaster, als Global Action Consultant verpflichtet.

Mit Bamboo Cut – Draught wurde außerdem eine neue Kampfkunst angekündigt, die sich an Jackie Chans Drunken Master orientiert.

Die Kombination aus unvorhersehbaren Bewegungen, flüssigen Animationen und wuchtigen Treffern soll dabei das Gefühl eines betrunkenen Meisters vermitteln.

Extraction-Modus und chinesischer Horror

Auch abseits der klassischen Kampagne warten neue Spielideen.

Ein kommender Extraction-Modus soll das bekannte Genreprinzip mit der Wuxia-Welt verbinden. Spieler sollen dabei nicht zwingend den direkten Kampf suchen müssen. Stattdessen können sie sich verstecken, ihre Umgebung nutzen, sich tarnen oder Schätze bergen, ohne überhaupt die Waffe zu ziehen.

Daneben sorgt das Ghost Month Special Event für eine deutlich düsterere Atmosphäre. Traditionelle chinesische Folklore und Tabu-Legenden treffen hier auf übernatürliche Horror-Elemente.

Damit zeigt Where Winds Meet erneut, dass die Entwickler ihre Jianghu-Welt nicht ausschließlich als klassische Martial-Arts-Kulisse verstehen.

100 Millionen Spieler und ein Gamescom-Award

Dass Where Winds Meet inzwischen eine enorme Reichweite besitzt, zeigt die Marke von 100 Millionen Spielern weltweit. Das Spiel ist auf PC, Konsolen und mobilen Plattformen verfügbar und setzt dabei auf ein plattformübergreifendes Spielerlebnis.

Der Gewinn des Gamescom Awards 2026 als Best Mobile Game ist dabei ein weiterer Erfolg für das Team hinter dem Spiel.

Für Everstone Studio dürfte es allerdings vor allem darum gehen, die Spieler langfristig bei der Stange zu halten. Mit regelmäßigen Erweiterungen, neuen Kampfkünsten, Events und zusätzlichen Spielmodi soll die Welt des Jianghu kontinuierlich wachsen.

Unser Fazit: Für Wuxia-Fans definitiv einen Blick wert

Nach unserer Anspielsession fällt unser erster Eindruck von Where Winds Meet positiv aus.

Der Einstieg in das Kampfsystem hat mir persönlich zunächst etwas Schwierigkeiten bereitet. Sobald die Steuerung und das Timing jedoch sitzen, entwickelt sich der Kampf zu einem der spannendsten Bestandteile des Spiels. Stellenweise kamen bei mir sogar leichte Soulslike-Gefühle auf – wobei natürlich auch ein bisschen eigenes Unvermögen am Anfang eine Rolle gespielt haben könnte.

Dazu kommen die abwechslungsreichen Missionen, Quick-Time-Events, Expeditionen und ungewöhnlichen Sequenzen wie die vogelartige Verfolgungsjagd. Nicht jede Szene war für mich auf Anhieb verständlich, aber unterhalten hat sie mich trotzdem.

Besonders die Welt selbst hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Unser kurzer Ausflug in die von Kirschblüten geprägte Region hat definitiv Lust auf mehr gemacht.

Wer asiatischen Schwertkampf, Wuxia-Settings und große offene Spielwelten mag, sollte Where Winds Meet definitiv im Auge behalten. Für Fans dieses Genres könnte das Spiel sogar ein echtes Muss sein.

Und nach unserem kurzen Ausflug in den Jianghu steht für uns vor allem eine Frage im Raum: Wie viel steckt tatsächlich noch in dieser riesigen Welt?


Hinweis zur Berichterstattung

Dieser Artikel basiert sowohl auf offiziellen Presseinformationen von NetEase Games und Everstone Studio als auch auf unseren eigenen Eindrücken während einer Anspielsession auf der Gamescom 2026. Die persönlichen Einschätzungen und Bewertungen spiegeln die Eindrücke des Autors während der zur Verfügung gestellten Spielsession wider. Alle verwendeten Bilder wurden uns zur Verfügung gestellt und dienen der Berichterstattung.

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