Ein neues Jahr und natürlich auch wieder eine neue Gamescom! Auch dieses Jahr waren wir wieder in Köln unterwegs, um uns ein paar Spiele für euch anzuschauen. In der Indie Halle haben wir uns den Cartoon Platformer Croak von Woodrunner Games angeschaut.
Croak ist ein 2D-Platformer mit einem Cartoon-Grafikstil und wundervollen Animationen. Ich konnte das Spiel etwa 20 Min anspielen und war sehr überrascht von dem kleinen Frosch. Ihr übernehmt die Rolle von einem Prinzen, dessen Königreich verflucht wurde und somit zu einem Frosch wird. Eine klassische Geschichte, doch ohne Prinzessin? In dieser Geschichte muss der Prinz sich selber um den Fluch kümmern und trifft auf seinem Abenteuer, eine Menge skurriler und liebevoller Charaktere.
Ein Frosch auf Reisen
Das Spiel fängt sehr einfach und simpel an. Mit einem Button springen wir. Halten wir den länger gedrückt, springen wir etwas höher. Pilze sind ähnlich einem Trampolin und lassen uns von der Oberfläche abprallen, um dadurch mehr Höhe zu gewinnen. Wir spielen einen Frosch und die sind ja unter anderem bekannt für eine lange Zunge.
Und damit kommen wir schon zur Hauptmechanik von Croak. Mit der Zunge kann sich unser Froschprinz an Wände heranziehen und prallt dann von diesen ab. Hält man den Button gedrückt, fliegt man sehr weit von der Wand weg. Diesen Move kann man zweimal in der Luft ausführen, bevor man auf sicherem Boden landen muss, um die „Zunge“ wieder aufzuladen. Visuell sieht man direkt, dass man die Zunge nicht mehr benutzen kann, da der Prinz die Farbe Lila annimmt.
Ich fliege durch die ersten Levels von Croak mit Leichtigkeit, doch das ist nur das Tutorial. Ab dem zweiten Level, wird der Schwierigkeitsgrad angezogen. Zusätzlich gibt es noch zehn versteckte Münzen in jedem Level zu finden. Des Weiteren gibt es auch einige dieser Münzen hinter kleinen Herausforderungen. Diese sind optional und muss man nicht suchen. Sie verbrauchen nicht viel Zeit, sind meist nur eine kleine Platforming-Sektion, aber sie erwarten präzises Gameplay von euch, um die Münzen zu verdienen.
Nach ein paar Leveln und sehr vielen Toden meinerseits, treffe ich auf einen Boss. Auch hier zeigt der Entwickler wieder den tollen Grafikstil und Animationen von Croak. In den Levels vorher gab es keine Gegner. Das Einzige, was man angreifen konnte mit seiner Zunge, waren Blöcke, die man dadurch bewegen konnte. Nun muss ich Angriffen und dem Boss selber ausweichen und, wenn es die Möglichkeit bietet, seine Schwachstelle angreifen. Hört sich simpel und einfach an? An sich schon, aber es reicht nur ein Fehler und schon wird man von einem Angriff vom Boss getroffen und in Croak reicht dieser Treffer schon für den Tod.
Alles in allem war ich sehr beeindruckt von Croak. Die Steuerung ist präzise, sodass jeder Fehler meine Schuld ist. Die Grafik ist wunderschön, mit Animationen toll zum Anschauen. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr gut ausbalanciert, sodass jedermann hier Spaß haben wird. Persönlich ist ein reiner Platformer, wie Super Meat Boy zum Beispiel, nicht mein Genre, aber Croak macht es so gut, dass ich mich sehr auf den Release freue, alleine schon um mehr von den Designs und Animationen zu sehen.
Und wenn euch gefallen hat, was ihr gelesen habt, dann habe ich sehr gute Nachrichten für euch: Es gibt eine Demo auf Steam!
Fakten zu Croak
| Kategorie | Information |
|---|---|
| Entwickler | Woodrunner Games |
| Publisher | Woodrunner Games |
| Genre | Platformer |
| Release | Soll noch 2026 erscheinen |
| Plattformen | PC |































