Teen Beach 2 führt fort, was der Vorgänger angefangen hat – Disney Channel Legacy

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Disney Channel war wichtig blabla… Disney Channel ist Kindheit blabla. Ich muss euch nicht wieder das selbe Intro eintrichtern, dass ich schon letztes Mal verwendet habe. Habt ihr unseren Beitrag zu Teen Beach Movie noch nicht gesehen, würde ich euch raten ihn jetzt nachzuholen. Teen Beach 2 ist nämlich nicht nur eine direkte Fortsetzung zum ersten Teil, er kam auch zwei Jahre nach dem Original auf dem Disney Channel. Ob der zweite Teil die Stärken des Vorgängers ausbauen kann oder ob der Film nur ein simpler Cash Grab seitens Disney ist, soll ich diese neue Folge des Formats Disney Channel Legacy darlegen.

Willkommen zu Disney Channel Legacy, einem Format, indem ich versuche alle Disney Channel Originals zu schauen und euch meine Erfahrung hier zu präsentieren!

Zurück in den Schulalltag…

Für Brady und MacKenzie beginnt der normale Schulalltag. Nicht nur treffen sie ihre Freunde wieder, auch müssen die alltäglichen Schulprobleme bewältigen. Man könnte meinen, das wäre schon schwer genug, jedoch ist auch die Beziehung der beiden ein ständiges Hindernis in ihrem Schulalltag. Gerade wo ihre Beziehung zu bröckeln beginnt, tauchen Tanner und Lela auf, die mithilfe von MacKenzies verloren geglaubter Kette in die „echte“ Welt taumelten. Tanner und Lela beginnen die neue Welt zu lieben, werden aber schnell damit konfrontiert, dass sie nicht in diese neuartige Welt gehören und müssen somit einen Weg finden, zu ihrem eigentlichen Leben zurückzukehren.

Die Geschichte von Teen Beach 2 gleicht grundlegend dem Aufbau des ersten Filmes, nur dass diesmal Tanner (gespielt von Garrett Clayton) und Lela (gespielt von Grace Phipps) mit der neuen Situationen zurechtkommen müssen. Dies steht im Gegensatz zum Abenteuer von Brady (gespielt von Ross Lynch) und MacKenzie (gespielt von Maia Mitchell), die noch im ersten Teil die „Gestrandeten“ waren. Man könnte meinen Teen Beach 2 ist schwächer in seiner Geschichte wie Teen Beach Movie, das ist hier aber nicht der Fall. Themen wie Beziehungsprobleme, Selbstfindung oder auch Empowerment nehmen einen großen Abschnitt im Film ein und prägen die Geschichte maßgeblich. Zwar wurden diese Themen im ersten Film schon am Rande angerissen, diesmal sind sie aber ein fester Bestandteil im Geschehen. Weiterhin ist die gesamte Atmosphäre des Films ernster, hat mich aber dennoch mit einigen Witzen komplett erwischt. Diese Dynamik zwischen Comedy und Drama hat mir sehr gut gefallen und hat hier tatsächlich auch etwas besser funktioniert, als es noch im Vorgänger der Fall war.

Viel Romantik und noch mehr Musik

Wie schon in Teen Beach Movie ist die romantische Spannung zwischen den Charakteren Brady und MacKenzie perfekt in Szene gesetzt. Auch die Beziehung von Tanner und Lela wird viel deutlicher hervorgehoben. Das hilft nicht nur dem Fortschreiten der Story, sondern gibt den beiden Charakteren auch deutlich mehr Tiefe. Nebencharaktere bekommen zwar auch ihre Zeit im Rampenlicht, werden aber immer noch viel zu stark vernachlässigt, was mir Lust auf mehr macht. Zumindest wirken die Nebencharaktere in allen Belangen sympathisch und geben der Geschichte den zuvor genannt Humor, der immer wieder vom eigentlichen Drama ablenkt.

Aber auch die Musik kommt in diesem Film nicht zu kurz. Choreographien und Lieder stehen dem ersten Teil in nichts nach. Mit Gotta Be Me hat dieser Film auch noch für mich das beste Lied der Reihe. Auch die anderen Lieder konnten auf voller Länge überzeugen und sind in jeder Disney Playlist ein absolutes Muss. Euch nervt der Schulalltag oder ihr wollt einfach mal von Herzen lachen? Dann leg ich euch auch gleich mal Twist Your Frown Upside Down, ein Song, der euch garantiert ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal deutlich sagen, dass das hier nur zwei von vielen tollen Songs sind, die ihr im Film zuhören und auch zusehen bekommen. Letztendlich bleibt das Thema Musik dann aber doch Geschmackssache und es könnte natürlich sein, dass euch der komplette musikalische Inhalte missfällt. Seid euch einfach bewusst, dass Teen Beach 2 ein Musicalfim ist.

Apropos Musicalfilm: Teen Beach 2 versucht auch wie sein vorangegangener Film Musicals zu parodieren. Zwar nicht mehr so stark wie Teen Beach Movie, aber trotzdem werden Musicalfilme immer wieder in Frage gestellt und mit verschiedenen Sichtweisen beleuchtet. Da aber das Ganze, wie bereits erwähnt, nicht so viel Platz einnimmt wie im ersten Teil, wollte ich diesen Zusatz nur kurz am Rande erwähnen.

Sie haben gelernt und dennoch Fehler gemacht

Teen Beach 2 verzichtet vollständig auf GCI. Der Film enthält immer noch Fantasy-Elemente, nutzt aber nicht unnötiges CGI, wie den Leuchtturm aus dem ersten Teen Beach. Auch ist mir diesmal kein Green Screen ins Auge gesprungen, was ein großer Fortschritt ist.

Trotz dessen hat mich das Ende des Filmes dann doch noch gestört. Ich will euch nicht groß spoilern, aber ich bin der Meinung, dass jegliche Charakterentwicklung durch den Schluss an Bedeutung verliert, was die gesamte Reise zu einem einzigen Fiebertraum verstreichen lässt. Auch stört mich, dass obwohl die Charaktere Zeitdruck haben, sie dennoch in der Gegend herumstehen und… nichts tun. Das sind Dinge, die einfach vermieden werden konnten.

Macht das den Film nun aber zu einer schlechten Fortsetzung? Nein! Ich würde sogar so weit gehen und behaupten Teen Beach 2 ist um Längen besser als Teen Beach Movie. Das kommt nicht allein durch die neuen Musikstücke und Charaktere, auch der ernste Ton hat dem Gesamtbild einen Gefallen getan. Ein Must-Watch für alle Fans von Strandfilmen, Musicalfilmen und Disney Filmen generell.

Gefällt euch dieses Format?  Welchem Film sollen wir uns als Nächstes annehmen? Schreibt es uns doch gerne in die Kommentare!

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