Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings – Eine neue Legende betritt das MCU

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Marvel sollte jedem ein Begriff sein. Das Filmuniversum, unter dem Namen Marvel Cinematic Universe, ist bereits in der vierten Phase und umfasst 23 Filme, sowie 4 Serien. Nach dem Actionspektakel Black Widow bringt Marvel Studios nun den ersten asiatischen Helden ins MCU. Unter dem Namen Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings soll uns eine fantasievolle Reise präsentiert werden, die besonders mit Martial Arts Kämpfen in den Trailern glänzt. Dank dem Team hinter FRANDLY PR haben wir die Möglichkeit bekommen, Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings vor dem eigentlichen Release im Kino zu schauen. Aus diesem Grund wollen wir euch hier unseren Eindruck zum Film mitteilen.

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Eine Sache direkt vorweg: Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings ist ein super Film geworden. Zwar folgt der Film klassischen Filmstrukturen anderer Action Blockbuster, trotzdem konnten uns besonders die Kämpfe und die Charaktere begeistern.

Die Legende der „Zehn Ringe“

Fangen wir aber mal ganz von vorne an. Shang-Chi (gespielt von Simu Liu) führt unter einem Pseudonym ein ganz normales Leben in der Großstadt. Gemeinsam mit seiner Freundin Katy (gespielt von Awkwafina), parkt er die Autos der Reichen und verspürt nicht das Verlangen etwas anderes aus seinem Leben zu machen. Als er und Katy eines Tages mit dem Bus fahren, werden sie von Männern angegriffen, darunter auch Razorfist (gespielt von Florian Munteanu). Diese wurden von Shang-Chis Vater geschickt, Xu Wenwu (gespielt von Tony Leung), der es auch auf Shang-Chis Schwester Xialing (gespielt von Meng’er Zhang) abgesehen hat. Verwickelt in die Machenschaften der sogenannten „Zehn Ringe“ muss sich Shang-Chi seinem Vater stellen und ein geheimes Reich vor der Zerstörung beschützen.

Viel mehr werden wir euch von der Geschichte nicht erzählen. Zum einen aufgrund massiver Spoiler und zum anderen, weil ihr die Geschichte selbst erleben sollt. Marvel typisch werden die Ereignisse immer wieder mit Witzen aufgelockert. Das mag an der ein oder anderen Stelle dem Passing zwar gut tun, was uns aber gefallen hat, war der ständige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Immer wenn man das Gefühl hatte es reicht mit der Action, ist das Geschehen in die Vergangenheit gerutscht und hat uns in die Hintergründe der Geschichte eingeweiht. Auch Shang-Chi wurde als Charakter recht „normal“ dargestellt, was ein angenehmer Kontrast zu den häufig egozentrischen oder auch frechen Figuren des Marvel Kosmos darstellt. Aber auch die anderen Charakteren konnten mit ihrem recht bodenständigen Auftreten unser Herz gewinnen.

Martial Arts, nur Massentauglich?

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings konnte wie erwähnt bereits in den Trailern mit spannenden Martial Arts Kämpfen begeistern. Der Film macht da keine Ausnahmen und präsentiert dem Zuschauer schnelle, wuchtige und gut choreografierte Martial Arts Kämpfe, die locker mit Genrekonkurrenten mithalten können. Martial Arts ist normalerweise nichts, was die Masse begeistert. Shang-Chi könnte es durch seine Kämpfe aber gelingen.

Apropos Kämpfe: Wie immer gipfelt der Film in einer gewaltigen Schlacht, die Marvel typisch bombastische Bilder auf die Leinwand bringt. Ohne viel spoilern zu wollen, können wir behaupten, dass uns diese Schlacht sehr viel Spaß gemacht hat. Wir können es aber auch genauso verstehen, wenn Zuschauer eher die erste Hälfte des Filmes bevorzugen.

Mehr vom gleichen und doch irgendwie nicht

Hollywood ist bekannt für Filme wie vom Fließband. Wie am Anfang des Beitrags schon erwähnt, stellt Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings hier auch keine Ausnahme da. Wir würden uns wünschen, dass mehr Filme aus diesen vorgegebenen Muster ausbrechen. Nichtsdestotrotz ist der Film irgendwo auch anders – zumindest wenn man ihn mit anderen Marvel Filmen vergleicht. Die Musik und die Martial Arts Kämpfe geben dem Film ein Alleinstellungsmerkmal, das ihn deutlich von anderen Filmen des MCU abhebt.

Die Pressevorführung war in Englisch, weshalb wir euch leider nicht sagen können, ob die deutsche Synchronisation funktioniert. Da Filme des Marvel Cinematic Universe aber normalerweise immer eine gute deutsche Synchro vorweisen können, denken wir es ist bei Shang-Chi nicht anders.

Viele Bezüge und wie immer…

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings nimmt stärker Bezug auf andere Filme des MCU als gedacht. Nicht nur bekommen wir in der Story Charaktere aus anderen Filmen zusehen, auch spielt wie in jedem Phase 4 Film der Blip kurz eine Rolle ein. Wir möchten euch nicht sagen welche Charaktere einen Auftritt haben, aber ihr solltet euch darauf freuen.

Auch gibt es wie immer eine Mid- und End-Credit-Scene. Hier wollen wir euch zwar genauso wenig spoilern, aber wir wollen euch den Hinweis geben, unbedingt bis zum Ende dranzubleiben!

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings erscheint am 2. September im Kino.

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