Ein neues Jahr und natürlich auch wieder eine neue Gamescom! Auch dieses Jahr waren wir wieder in Köln unterwegs, um uns ein paar Spiele für euch anzuschauen. Der erste Stopp für mich war bei dem Stand von Ukiyo Studios. Hier gab es vier Spiele für mich zum anspielen.
Dead as Disco von Brain Jar Games ist das erste Spiel auf meiner Liste:
Ihr übernehmt die Rolle von Charlie Disco, einem ehemaligen Superstar, der vom Tod wiederbelebt wurde für eine Chance, seinen Ruhm zurückzubekommen. Dabei stellt er sich seinen Ex-Bandmitgliedern, in spektakulären Kämpfen.
Ich konnte die aktuelle Early-Access-Version anspielen und wollte am liebsten gar nicht aufhören. Schon in der Intro-Cutscene merkt man die Qualität, die in diesem Indie-Titel steckt. Bedenkt man, dass das Spiel noch nicht fertig ist, kann ich gar nicht warten, die 1.0‑Version anzuspielen. Nach einem kurzen Tutorial, geht es auch schon los mit dem Spiel. Bevor ich mich mit dem ersten Boss prügeln darf, geht’s erstmal in den Hub. Anfangs ist noch nicht viel freigeschaltet und somit kann ich mir nur den Fähigkeitsbaum anschauen.
Let’s Dance!
Das Kampfsystem ist für jeden Spieler der Batman-Arkham-Serie direkt bekannt. Ihr habt einen normalen Angriff, der zu einfachen Kombos führt, und einen Counter, den ihr benutzen könnt, kurz bevor ein Gegner euch trifft. Natürlich gibt es auch Angriffe, die man nicht kontern kann. Dafür gibt es dann den Ausweich-Button, der ein ganz anderes Timing als der Konter hat, also Achtung. Jeder Gegner hat eine Lebensanzeige und eine zweite, kleinere Anzeige darunter. Sobald diese kleine Anzeige verbraucht ist, kann man einen Finish-Move ausführen, der für jeden Gegnertyp eine eigene Animation hat, um den Gegner direkt zu besiegen.
Auch gibt es verschiedene Special Moves, die man ausführen kann. Im ersten Bossfight hatte ich leider nur einen zur Verfügung. Mit dem rechten Trigger (RT oder R2) und dem Angriffsknopf springt Charlie auf den nächstbesten Gegner und verprügelt ihn mit Drumsticks. Je mehr Energie ich hatte, desto länger konnte ich diese Kombo benutzen. All diese Moves sind wunderbar animiert und sind mit der Musik synchronisiert. Jeder Schlag, Konter oder Ausweich-Move passt perfekt zum Takt der Musik und je besser das Timing von euch ist, desto mehr Punkte bekommt man dafür auch noch.
Der Soundtrack besteht aus einer Mischung aus originalen Songs, die extra für das Spiel gemacht wurden, und lizenzierter Musik in Originalform oder geremixt. Der Entwickler arbeitet des Weiteren an einem Update, dass man seine eigene Musik importieren kann und diese dann auch perfekt auf das Gameplay synchronisiert wird. Dieses Feature sollte auf dem PC kein Problem darstellen, doch finden die Entwickler eine Möglichkeit, das auch für die Konsolen-Versionen umzusetzen. Sofern eine Version für Konsolen geplant ist, da es leider dazu noch keine Informationen gibt.
Ein Indie-Kracher in der Mache
Ich kannte das Spiel von Trailern schon, habe es aber bis vor der Gamescom noch nie gespielt. Mir hatte Dead as Disco schon von den Videos her sehr zugesagt. Da ich bei Early-Access-Spielen immer warte, bis die 1.0-Version veröffentlicht wird, war mir nicht bewusst, wie gut es sich spielt. Ich bin total begeistert von diesem Spiel, so weit, dass ich meine eigene Regel brechen werde und mir einen Early-Access-Account zulegen werde. Eine absolute Empfehlung für jeden Fan von Beat-em-ups und anderen Charakter-Actionspielen.
Fakten zu Dead as Disco
| Kategorie | Information |
|---|---|
| Entwickler | Brain Jar Games |
| Publisher | Brain Jar Games |
| Genre | Action, Rythmus, Beat em‘ up |
| Release | Im Early Access |
| Plattformen | PC ist derzeit die einzige bestätigte Platform |
Dead as Disco Trailer
Dead as Disco ist erhältlich im Early Access für Steam. Ein genaues Release Datum für die 1.0 Version ist noch nicht bekannt.








