Aufbauen, aufräumen, abhauen – Terra Nil im Test

von Dennis
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Jahrelang haben uns Aufbausimulationen und Strategietitel wie Anno oder SimCity gelehrt, wie das Genre zu ticken hat. Landstriche müssen mit komplexen Straßennetzen gepflastert, Grünflächen durch infrastrukturelle Highlights ersetzt werden und je größer und höher die Häuser, desto besser. Dass es andersrum genauso gut funktioniert und weniger manchmal deutlich mehr ist, zeigt uns die selbsternannte Renaturierung-Sim Terra Nil – jetzt auch auf der Nintendo Switch.

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Warum nicht mal einen Blick in die Zukunft wagen? Naja, vielleicht doch lieber nicht. Denn wie die für unseren Planeten aussieht, lässt sich anhand erschreckender Klimaberichte ziemlich genau berechnen. Was die kommenden Jahrzehnte wirklich bereithalten, darüber streiten sich Wissenschaft und soziale Medien wohl zur Genüge, weshalb wir das Thema eigentlich gar nicht weiter befeuern möchten. Trotzdem: Eventuell ist es ja sogar ratsam vom schlimmsten Szenario überhaupt auszugehen, denn dann sind wir zumindest bestens auf Terra Nil vorbereitet.

Schließlich ist die Erde im neuesten Spieletitel aus dem Hause des Streaming-Riesen Netflix (in Zusammenarbeit mit Devolver Digital, entwickelt von Free Lives) bloß noch ein keuchender, seiner gesamten Rohstoffe und somit auch Lebenskraft beraubter Ball aus vertrockneten Wüsten, stillschweigendem Ödland und verschneit-schroffem Gebirge, in dessen Tälern die rostigen Überbleibsel einer längst vergangenen Zivilisation ihr Dasein unter dem Meeresspiegel fristen. Kein Fisch, kein Vogel, kein Insekt – nein, hier lebt garantiert nichts mehr. Schade eigentlich, denn für den menschlichen Raubbau am Planeten kann die einst so vielfältige Flora und Fauna ganz sicher nichts.

Das Renaturierungsprojekt ist keine gelassene Dorfromantik…

Zum Glück sind wir mit diesem Gedanken aber nicht alleine – zumindest in Terra Nil. Eine scheinbar außerirdische Zivilisation mit Zugriff auf hochentwickelte Technologie hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, die einst so prächtig blühende Erdkugel zu renaturieren und ihr neues Leben einzuhauchen. Menschliche Existenz beinhaltet der ambitionierte Plan übrigens nicht – sorry, Leute, aber verdient ist verdient. Woher die freundlichen Helfer kommen oder wer sie überhaupt sind, wird vom Spiel nebenbei bemerkt genauso wenig definiert, wie ein konkretes Datum der Ereignisse. Im Prinzip ist uns das sogar ziemlich egal. Zwar lieben auch wir packend geschriebene Lore, doch beim Anblick der leblosen Landschaften wollen wir viel lieber gleich tatkräftig mit anpacken.

Als leicht oder besonders mühelos, entpuppt sich das ehrgeizige Projekt allerdings selten. Schließlich beziehen wir sämtliche Energiequellen aus der Natur selbst – oder eben was davon übriggeblieben ist – und wollen nach Abschluss unserer Arbeiten selbstredend keinen Fußabdruck hinterlassen. So kommt auch Terra Nil, zumindest vorerst, nicht um das Errichten und die strategisch wertvolle Platzierung von Bauwerken und Ressourcenmanagement herum.

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In der spielerischen Praxis sieht das ungefähr so aus: Unsere erste Aufgabe besteht stets darin, das Ökosystem des jeweiligen Bioms wiederherzustellen und somit für ein vegetatives Rückgrat zu sorgen, damit heimisches Pflanzenleben und diverse Tierarten später dorthin zurückkehren können. Vorerst verwandeln Entgifter kontaminierten Boden in fruchtbare Erde, die wir mit Bewässerungsanlagen wieder in saftigem Grün erstrahlen lassen. Die maschinellen Helferlein benötigen jedoch Energie, die wir zuverlässig aus Kraftwerken gewinnen. Doch mit Luft und Liebe gehen die genauso wenig ans Werk, weshalb uns der taktische Ansatz von Terra Nil bereits früh ins naturverliebte Auge springt. Windkraft heißt hier das Stichwort, doch die so dringend benötigten Kraftwerke dürfen wir ausschließlich auf Felsen platzieren. Eine begrenzte Reichweite von Gebäuden, limitierte Ressourcen und die typische Einteilung des Spielfelds in quadratische Raster tun ihr Übriges, und schon bald müssen wir die grauen Zellen ordentlich anstrengen, um auch wirklich jedes Feld der Karte in florierendes Land zu verwandeln.

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Sollte die uns zur Verfügung stehende Menge an Flüssen oder Seen einmal nicht ausreichen, greifen wir aktiv ein und erschaffen weitere Felder dieser Art. Mit Erddetonatoren setzen wir gleich eine ganze Fläche der Erdschicht herab, während installierbare Lasergeschütze Kanal-artige Strukturen erzeugen und so dafür sorgen, das Netz aus Flussfeldern sinnvoll zu erweitern. Auch Höhenunterschiede sollten hierbei Beachtung finden, denn selbstverständlich fließt Wasser immer bergab, aber niemals bergauf.

Im nächsten Schritt erhöhen wir die Vielfalt der wachsenden Pflanzen und zaubern mit dem richtigen Werkzeug an der Hand Feuchtgebiete, Wälder und Blumenwiesen aus dem Boden. Bereits im Vorfeld sollten wir diese Phase genau planen, denn die verschiedenen Ökosysteme gedeihen nur unter bestimmten Bedingungen. Für Sumpfgebiete zum Beispiel benötigen wir eine vorgegebene Anzahl an Wiesen- und Wasserfeldern. Außerdem spielt das Klima eine zentrale, stets präsente Rolle im Verlauf unserer Renaturierung. Durch diverse Baumaßnahmen und andere Faktoren beeinflussen wir Temperatur und Luftfeuchtigkeit des Gebiets und erreichen dabei gewisse Schwellenwerte. Für einen Wald voller Singvögel darf es also nicht zu kalt sein und wer hübsche Seerosenblüten im stolz angelegten Feuchtgebiet sehen will, muss die Luftfeuchtigkeit auf einen bestimmten Wert bringen.

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Ist all das erstmal geschafft – Terra Nil lässt uns dabei übrigens nie alleine und gibt uns stattdessen im hübsch aufgeräumten HUD jederzeit Auskunft über die zahlreichen Ziele und den aktuellen Fortschritt im Biom – geht es auch schon ans Aufräumen. Hierfür wählen wir einen geeigneten Landeplatz für das recht geräumige Luftschiff aus und verbinden den flotten Flitzer mit einem selbsterstellten Netz aus Monorails, über das wir dann autarke Drohnen schicken. Die sammeln auf unserer frisch renaturierten Karte alles ein, was wir zuvor erbaut haben und auch nur den winzigsten Schadstoff-Fußabdruck hinterlassen könnte, und recyclen das dadurch gewonnene Material in biologischen Treibstoff für den bevorstehenden Rückzug. Während wir unsere Präsenz fleißig reduzieren, halten wir aber noch schnell nach Möglichkeiten Ausschau, lokale Fauna anzusiedeln – eine artenreiche Tierwelt zählt schließlich nicht ohne Grund als Hüterin eines gut funktionierenden Ökosystems!

Hier wird es allerdings wieder knifflig und zuvor begangene Fehler werden jetzt erst richtig sichtbar. Denn während Frösche und andere Kleintiere ein noch relativ überschaubares Habitat benötigen, kann es durchaus passieren, dass wir bewaldete Forstgebiete im Vorfeld viel zu sparsam angelegt haben und nun erfolglos versuchen, einer glücklichen Braunbär-Familie im grünen Dickicht ein neues Zuhause zu spendieren. Zwar dürfen wir zu diesem Zeitpunkt immer noch aktiv in das Ökosystem eingreifen und prinzipiell all die Maschinen und Geräte benutzen, die uns zur Verfügung stehen, und so weitere Waldflächen platzieren, doch Terra Nil bietet derart miteinander verzahnte Mechaniken, dass die Lust am erneuten Eingriff schlichtweg nur schwer aufkommt.

Kurz vorm Abschluss eines Bioms zu bemerken, dass eben doch wenige Felder mit passenden Bedingungen fehlen, damit dort eine bestimmte Tierart leben kann, ist bestenfalls ärgerlich. In Wahrheit aber, fühlt sich diese Erkenntnis eher wie das Befüllen eines Bücherregals in den eigenen vier Wänden an – mit höchster Konzentration, alles fein säuberlich nach Thema und Anfangsbuchstaben der AutorInnen sortiert. Und alles nur, um nach etlichen Stunden festzustellen, dass zwei Werke fehlen, die ganz unschuldig und vergessen irgendwo im Nebenzimmer rumlagen. Tja, und da die komplexe Struktur es eben nicht zulässt, noch schnell beide Bücher im Regal unterzubringen ohne dabei für Chaos zu sorgen, müssen wir vielleicht nicht ganz von vorne beginnen, aber uns auf jeden Fall nochmal richtig tief reindenken und zumindest vorrübergehend und teilweise erneute Zerstörung in Kauf nehmen.

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Und genau hier liegt der Braunbär…ähm, natürlich der Hund begraben. Terra Nil wartet mit unglaublich faszinierenden Mechaniken auf, um aus kargen, lebensfeindlichen Gebieten wieder blühende Landschaften zu erschaffen, die genauso clever miteinander verzahnt sind und größtenteils aufeinander aufbauen. Tatsächlich stammt unser Beispiel für das grundsätzliche Gameplay aus dem ersten von insgesamt vier optisch wie spielerisch sehr unterschiedlichen Gebieten. Gräser und Wälder, durch die sich geschickt Flüsse und ganze Gebirge schlängeln, weichen also schon bald tropischen Inseln und den von Lavaströmen durchzogenen Landstrichen einer eisigen Tundra, ja, selbst am Anblick einer versunkenen, postmodernen Großstadt dürfen wir uns erfreuen.

Während wir Flüsse aus Lava für die temporäre Stromversorgung umleiten und dafür an anderen Stellen verhärten, um aus dem daraus entstandenen Gestein mit viel Planung und taktischer Finesse eine Tundra formen, die in ihrer herrlich bunten Farbgestaltung nahezu perfekt an den frisch gesäuberten Ozean grenzt, im dem schon bald Wale durch farbenfrohe Korallenriffe ziehen werden, entfaltet Terra Nil sein volles Potential und sorgt ganz nebenbei für Spielspaß auf höchstem Niveau. Ein Niveau, das der Titel aber eben auch an uns stellt. Die Lernkurve steigt rasend schnell, Fehler beim Terraforming bemerken wir oft zu spät, sodass wir uns in das fast wiederhergestellte Ökosystem nochmal richtig tief reinknien und erneute Zerstörung zulassen müssen. Klima, Landschaft und Gebäude geben sich außerdem die Klinke in die Hand und beeinflussen einander stark.

Durch die Puzzle-artigen Ansätze schleicht sich auch immer ein bisschen Unpacking mit in die Aufbaustrategie eines SimCity…

Was in den ersten beiden Biomen noch fast nebenbei geschieht, zwingt uns bereits nach kurzer Zeit, einen ständigen Blick auf sämtliche Werte zu werfen, wobei wir eigentlich gerade damit beschäftigt sind, den Unterseebagger zwischen versunkenen Ruinen zu platzieren, damit das dort befestigte Monorail-Netz die ausgehobene Erde sinnvoll verteilen und endlich diesen tiefen Krater mitten auf der Map entfernt, während der geplante Waldbrand zur Erhöhung der Kohlenstoffdichte völlig außer Kontrolle gerät, glücklicherweise aber auch einen Aschehaufen hinterlässt, auf dem sich jetzt Objekte platzieren lassen, die in zehn Feldern Entfernung auf schroffem Gestein nährstoffreiches Moos produzieren, was aber gar nicht klappt, weil wir vergessen haben das Wasser zu reinigen, in dem jetzt aber schon ein Ladedock für unser Recyclingboot… ja, genau.

Egal welches Beispiel wir euch geben, egal wie detailverliebt wir uns noch in den scheinbar endlosen, hier gar nicht erwähnten Systemen und Möglichkeiten des Spiels verlieren, unterm Strich bleibt der große Wermutstropfen, dass Terra Nil zu viel bietet und damit übers Ziel hinausschießt. Das Renaturierungsprojekt ist (buchstäblich) keine gelassene Dorfromantik, sondern knallharte Aufbaustrategie. Screenshots, luftig-locker geschnittene Trailer und ein stimmungsvoller Soundtrack aus seichten Ambient-Klängen lassen nur leider oft genau diese Entspannung vermuten. Dem Spiel hätte es unwahrscheinlich gutgetan, ein paar Mechaniken über Bord zu werfen, insgesamt zugänglicher zu sein, damit aber immer noch spielerische Herausforderungen anzubieten. Für ungeübte SpielerInnen im Genre bietet der Anblick späterer Gebiete genügend Frust- und Fehlerpotential, um vorerst erschöpft zu kapitulieren. Das ist schade, denn nichts schlägt diesen einen Moment, sobald das Luftschiff abhebt und uns Terra Nil genügend Zeit spendiert, die Aussicht auf ein vollständig hergestelltes Biom zu genießen. Wenn alles in bunten Farben erstrahlt, Tiere friedlich durch dichte Wälder ziehen oder sogar im blauen Meer schwimmen, dann fühlen wir richtig, dass sich all der Aufwand gelohnt hat.

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Immerhin unterstützt ein anpassbarer Schwierigkeitsgrad, der auf den untersten Stufen das Ressourcenmanagement tilgt und uns stets mit genügend Öko-Währung bestückt, damit zumindest beim direkten Bau von Gebäuden kaum Stress entsteht und die Erfahrung ein wenig entspannter ausfällt. Auch löblich sind die zahlreichen Hilfstexte nebst Animationssequenzen, die wir nach Belieben immer wieder einblenden dürfen, um zum Beispiel die Funktion eines Gebäudes (erneut) nachzuschlagen. Als selten hilfreich, entpuppt sich dagegen die Rückspulfunktion. Mit der dürfen wir lediglich die zuletzt ausgeführte Aktion rückgängig machen – mehrere Fehler am Stück sollten wir uns also nicht erlauben.

Die Faszination und der Respekt dafür bleiben, denn selten kommt es vor, dass ein ursprünglich für Mobilgeräte konzipierter Titel mit einer in sich geschlossenen, derart umfangreichen Ökonomie fesselt und dafür eben nicht zum albernen Regenbogen frei ausgedachter Seltenheitswerte aufblicken muss oder SpielerInnen mit dem Einsatz von Echtgeld vom wahren Spielspaß trennt. Durch die Puzzle-artigen Ansätze schleicht sich auch immer ein bisschen Unpacking mit in die Aufbaustrategie eines SimCity, während die kluge Prämisse dank ihrer faszinierenden Werkzeuge für eine Renaturierung ohne jeglichen Fußabdruck mit jeder Freischaltung, jedem Biom aufs Neue zu begeistern weiß und die prozedural generierten Gebiete thematisch zwar nur knapp eine Handvoll unterschiedlicher Gebiete aufweisen, durch immer neue Konstellationen aber extremen Wiederspielwert erhalten.

Zudem zählt sich Terra Nil definitiv zu den gelungenen Portierungen auf der Nintendo Switch. Die für Konsolen angepasste Steuerung wirkt nach kurzer Eingewöhnungsphase intuitiv und durchdacht, technisch läuft meist alles glatt. Hier plagen nur die üblichen Verdächtigen, denn fast schon selbstverständlich müssen wir teils lange Ladezeiten in Kauf nehmen und wenn auf dem Bildschirm mal richtig viel los ist, gibt es auch kleinere Einbrüche in der Bildwiederholungsrate zu sehen. Schlimm ist das aber nicht, schließlich begeistert Terra Nil am anderen Ende mit einer bezaubernden Ästhetik und einem hübschem Grafikstil, der Flora und Fauna überraschend dynamisch wirken lässt.

Wer mit Anno und Co. schon in den Kinderschuhen steckte, entdeckt mit Terra Nil ein wirklich grandioses, äußerst komplexes und umfangreiches Aufbauspiel voller Herausforderungen, das durch seine respektable und einzigartige Prämisse das Genre leicht ad absurdum führt, seinen Wurzeln im Kern allerdings treu bleibt. Beim Rest der interessierten, eventuell etwas ungeübten Spielerschaft besteht leider das große Potential, von eben jener Komplexität schnell erschlagen zu werden und in der Fehlerhaftigkeit der eigenen Perfektion mehr Unruhe zu finden, als es der entspannt-belohnende Blick auf ein renaturiertes Biom mit all seinen umherwandernden Tierarten jemals wieder ausgleichen könnte.


Terra Nil ist seit dem 18. Dezember 2023 auch für die Nintendo Switch erhältlich und kostet 24,99€. Wer einen PC, ein iOS- oder Android-fähiges Smartphone besitzt, darf sich genauso auf diesen Plattformen ins Renaturierungsprojekt stürzen. Die kostenpflichtige Netflix-Mitgliedschaft beinhaltet den Titel sogar im eigenen Gaming-Portfolio.

Für diesen Test wurde uns freundlicherweise ein Reviewcode für Terra Nil auf der Nintendo Switch vom Publisher zur Verfügung gestellt. Screenshots stammen aus dem offiziellen Presse-Kit.

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