Resonance: A Plague Tale Legacy ist für mich bisher eine der größten Überraschungen des Gaming-Jahres 2026

Alle News, Fakten und unsere Meinung zum neuen Resonance: A Plague Tale Legacy jetzt in der Übersicht:

von Thomas
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Asobo Studio verabschiedet sich von Amicia und schickt uns auf eine völlig neue Reise:

Mit A Plague Tale: Innocence und A Plague Tale: Requiem konnte Asobo Studio in den vergangenen Jahren eine ganz besondere Spielereihe aufbauen. Die Geschichte rund um Amicia und Hugo überzeugte dabei vor allem durch ihre emotionale Erzählung, die düstere Atmosphäre und natürlich die riesigen Rattenschwärme.

Mit Resonance: A Plague Tale Legacy geht das französische Entwicklerstudio nun allerdings einen etwas anderen Weg.

Statt Amicia übernehmen wir dieses Mal die Kontrolle über Sophia. Auch beim Setting gibt es eine deutliche Veränderung. Uns verschlägt es nicht mehr ins mittelalterliche Frankreich, sondern auf eine mysteriöse Insel im Mittelmeer, auf der antike Ruinen, alte Mythen und zahlreiche Geheimnisse auf uns warten.

Nach rund acht Stunden Spielzeit kann ich bereits sagen: Resonance: A Plague Tale Legacy fühlt sich überraschend eigenständig an.

Und genau das ist für mich eine der größten Stärken des Spiels.

Denn auch wenn der Name A Plague Tale im Titel steht, fühlt sich Resonance nicht wie eine einfache Fortsetzung der bisherigen Formel an. Vielmehr hat Asobo ein neues Action-Adventure geschaffen, das sich seine eigene Identität aufbaut.

Sophia ist genau die richtige Hauptfigur

Sophia ist keine völlig unbekannte Figur. Bereits in A Plague Tale: Requiem konnten wir sie kennenlernen. In Resonance rückt sie nun allerdings in den Mittelpunkt der Geschichte.

Und für mich funktioniert das erstaunlich gut.

Sophia schafft genau den richtigen Spagat zwischen Verletzlichkeit und Stärke. Sie wirkt nicht wie eine unnahbare Superheldin, gleichzeitig aber auch nicht wie eine Figur, die bei jeder Gelegenheit zusammenbricht.

Genau diese Mischung macht sie für mich zu einer sehr sympathischen Hauptprotagonistin.

Sie ist eine starke Frau und gleichzeitig besitzt sie genug Verletzlichkeit, damit ihre Geschichte emotional bleibt und wir ihre Entwicklung nachvollziehen können.

Das ist eine Balance, die nicht jedes Spiel hinbekommt.

Bei Sophia funktioniert sie bisher hervorragend.

BILDQUELLE: PRESSEKIT - Asobo Studio

BILDQUELLE: PRESSEKIT – Asobo Studio

BILDQUELLE: PRESSEKIT – Asobo Studio

Das Kampfsystem macht richtig Laune

Einer der größten Unterschiede zu den bisherigen A Plague Tale-Spielen ist das Kampfsystem.

Sophia kann sich aktiv in Nahkämpfe stürzen und ihre Gegner mit ihrem Schwert bekämpfen. Gleichzeitig bleibt das Schleichen weiterhin eine Möglichkeit, allerdings habe ich während meiner bisherigen Spielzeit gemerkt, dass Resonance viel stärker zum Erkunden und zum eigenen Ausprobieren einlädt.

Das Kampfsystem fühlt sich dabei erstaunlich ausgeglichen an.

Parieren und Ausweichen funktionieren sehr gut und erinnern mich durchaus an andere bekannte Titel aus diesem Genre. Man merkt schnell, dass das Spiel nicht einfach nur auf Button-Mashing ausgelegt ist.

Gerade das richtige Timing beim Parieren macht einen deutlichen Unterschied.

Besonders viel Spaß macht dabei die Kombination aus einem gelungenen Pariermanöver und dem anschließenden kritischen Dolchangriff. Wenn alles richtig sitzt, fühlt sich ein Kampf einfach verdammt gut an.

Und genau solche kleinen Momente sorgen dafür, dass ich mich während meiner Spielzeit immer wieder freiwillig auf Kämpfe eingelassen habe.

Kämpfen oder Erkunden? Warum nicht beides?

Was mir aktuell besonders gut gefällt, ist der Mix aus Kämpfen und Erkunden.

Ich würde dabei sogar weniger von klassischem Schleichen sprechen.

Resonance gibt uns zwar Möglichkeiten, Gegner unbemerkt zu umgehen, viel häufiger hatte ich aber das Gefühl, dass das Spiel mich einfach dazu einlädt, die Umgebung genauer unter die Lupe zu nehmen.

Eine Open World gibt es hier nicht.

Das muss es aber auch überhaupt nicht.

Stattdessen gibt es immer wieder verschiedene Wege und Bereiche, die wir erkunden können. Es macht Spaß, herauszufinden, wo wir weiterkommen und welchen Weg wir vielleicht übersehen haben.

Im Laufe des Spiels bekommen wir außerdem ein Buch mit dem Titel „Sophia“, das uns bei unserer Reise unterstützt und an dem wir uns orientieren können.

Und genau hier kamen bei mir immer wieder Erinnerungen an die großen Abenteuer von Lara Croft auf.

Nicht im Sinne einer Kopie, sondern eher vom Spielgefühl.

Ruinen erkunden, Wege finden, Rätsel lösen und herausfinden, wie wir weiterkommen – stellenweise fühlt sich Resonance wie eine kleine Zeitreise in die glorreichen Jahre von Tomb Raider an.

Und das meine ich ausdrücklich positiv.

Die Rätsel sind eine echte Stärke

Auch bei den Rätseln macht Resonance bisher eine sehr gute Figur.

Sie wirken nicht wie reine Lückenfüller, sondern fügen sich sinnvoll in die Umgebung ein.

Wir müssen aufmerksam sein und unsere Umgebung beobachten, anstatt einfach nur irgendwelche Schalter in der richtigen Reihenfolge zu drücken.

Eine besondere Rolle wird später auch die bereits aus den Vorabinformationen bekannte Sphäre spielen, mit der Sophia Licht manipulieren kann.

Diesen Teil möchte ich an dieser Stelle allerdings bewusst noch nicht bewerten, da ich ihn nach meinen bisherigen acht Spielstunden noch nicht erreicht habe.

Was ich bisher von den Rätseln gesehen habe, gefällt mir aber ausgesprochen gut.

Eine wunderschöne Insel

Auch beim Setting hat Asobo meiner Meinung nach einen Volltreffer gelandet.

Die Insel ist wunderschön gestaltet und besitzt gleichzeitig diesen leicht mystischen und geheimnisvollen Look, der perfekt zur Geschichte passt.

Antike Ruinen, mediterrane Landschaften und die teilweise düstere Atmosphäre ergeben einen sehr coolen visuellen Mix.

Dabei schafft es Asobo, die Welt nicht nur schön aussehen zu lassen, sondern sie auch interessant zu gestalten.

Immer wieder möchte man wissen, was sich hinter der nächsten Ecke befindet.

Und genau das ist für ein Spiel, das so stark auf Erkundung setzt, natürlich enorm wichtig.

BILDQUELLE: PRESSEKIT - Asobo Studio

BILDQUELLE: PRESSEKIT – Asobo Studio

Technisch spielt Asobo ganz oben mit

Auch technisch hinterlässt Resonance: A Plague Tale Legacy bei mir einen sehr starken Eindruck.

Nach meinen bisherigen acht Stunden fühlt sich das Spiel für mich durchaus wie ein AAA-Titel an.

Die Grafik ist wirklich stark und auch bei der Performance gibt es bisher wenig zu meckern.

Dazu kommt ein Soundtrack, der sehr gut zur jeweiligen Situation passt. Auch die allgemeine Audioqualität kann sich meiner Meinung nach absolut sehen beziehungsweise hören lassen.

Was mir besonders positiv aufgefallen ist, sind die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.

Ob Grafik, Ton oder Steuerung – wir bekommen genügend Möglichkeiten, das Spiel an unsere eigenen Vorlieben anzupassen.

Wer einfach entspannt die Geschichte erleben möchte, kann sich entsprechend herantasten. Wer eine größere Herausforderung sucht, kann die schwierigeren Modi wählen.

Auch bei der Steuerung lässt sich einiges anpassen.

Für mich ist das genau die Art von Flexibilität, die ich bei einem modernen Action-Adventure sehen möchte.

Eine Geschichte, die mich bisher packt

Was Resonance für mich bisher besonders stark macht, ist allerdings die Geschichte.

Es macht Spaß, Sophias Geschichte mitzuerleben und mehr über ihre Vergangenheit und die Ereignisse auf der Insel zu erfahren.

Besonders gut gefallen mir dabei die Zeitsprünge.

Diese fühlen sich bisher nicht künstlich oder erzwungen an. Gerade bei Spielen mit einer persönlichen Geschichte kann so etwas schnell problematisch werden, wenn Entwickler versuchen, bestimmte Ereignisse nur deshalb einzubauen, um die Handlung voranzutreiben.

Hier fühlt es sich bisher deutlich natürlicher an.

Die Geschichte nimmt sich Zeit, Sophia als Charakter aufzubauen und gleichzeitig neue Fragen aufzuwerfen.

Und genau deshalb möchte ich nach meinen bisherigen acht Stunden unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Ist das überhaupt noch A Plague Tale?

Das ist wahrscheinlich die interessanteste Frage.

Denn wenn ich ehrlich bin, fühlt sich Resonance: A Plague Tale Legacy für mich aktuell mehr wie ein eigenständiges Spiel als wie ein klassisches A Plague Tale an.

Die Ratten sind nicht mehr der Mittelpunkt.

Das Gameplay ist actionreicher.

Die Erkundung nimmt deutlich mehr Raum ein.

Und mit Sophia bekommen wir eine Hauptfigur, die ganz anders funktioniert als Amicia.

Für mich ist das aber kein Kritikpunkt.

Ganz im Gegenteil.

Nach zwei Spielen rund um Amicia wäre es wahrscheinlich der langweiligere Weg gewesen, einfach dieselbe Formel noch einmal zu verwenden.

Resonance geht bewusst einen neuen Weg.

Und genau deshalb kann ich mir auch vorstellen, dass Genrefans unabhängig von ihrer bisherigen Beziehung zu A Plague Tale jede Menge Spaß mit dem Spiel haben werden.

Mein Eindruck nach 8 Stunden

Nach rund acht Stunden Spielzeit bin ich ehrlich gesagt ziemlich überrascht.

Resonance: A Plague Tale Legacy hatte bei mir vor dem Release bereits Interesse geweckt. Nach dem tatsächlichen Spielen hat sich dieser Eindruck aber noch einmal deutlich verstärkt.

-Sophia funktioniert als Hauptfigur hervorragend.

-Das Kampfsystem macht Spaß.

-Parieren und Ausweichen fühlen sich sauber an.

-Die Kombination aus Kampf und Erkundung funktioniert für mich richtig gut.

-Die Rätsel gefallen mir.

-Die Insel sieht fantastisch aus.

-Grafik, Sound und Performance bewegen sich für mich auf einem sehr hohen Niveau.

-Und vor allem: Die Geschichte hat mich gepackt.

Natürlich habe ich nach acht Stunden noch nicht das komplette Spiel gesehen. Eine endgültige Bewertung muss deshalb auch immer im Zusammenhang mit dem gesamten Abenteuer betrachtet werden.

Aber mein bisheriger Eindruck ist eindeutig.

Ich hatte selten das Gefühl, dass Resonance einfach nur versucht, ein weiteres A Plague Tale zu sein.

Vielmehr fühlt es sich an, als hätte Asobo die bekannte Marke genutzt, um ein eigenes Action-Adventure zu entwickeln.

Und aktuell funktioniert das für mich erstaunlich gut.

Könnte Resonance mein Game of the Year 2026 werden?

Das ist vielleicht eine ziemlich große Aussage nach acht Stunden.

Aber ich sage es trotzdem:

Ja.

Aktuell entwickelt sich Resonance: A Plague Tale Legacy bei mir tatsächlich zu einem meiner Favoriten für den Game of the Year Award 2026.

Das letzte mal, als mich ein Spiel so in seinen eigenen Bann mit seinem eigenen Scharm ziehen konnte war Clair Obscur Expedition 33 und das soll schon was heißen…

Die Wertung entsteht ausschließlich aus meinem persönlichen Spielerlebnis.

Nach acht Stunden würde ich Resonance aktuell sogar 9,5 von 10 Punkten geben.

Ob das Spiel diese Wertung bis zum Abspann halten kann, wird sich natürlich noch zeigen.

Aber eines kann ich bereits jetzt sagen:

Wer Action-Adventures liebt, sollte Resonance: A Plague Tale Legacy definitiv auf dem Radar haben.

Und wer die glorreichen Tomb Raider-Jahre vermisst, könnte hier ebenfalls genau das richtige Abenteuer finden.

Ab Morgen den 27.08.2026 ist das Spiel für den PC, die Xbox Series X|S und die Playstation 5 verfügbar.

PS: Geheimtipp an alle Besitzer des Xbox Gamepass Ultimate oder den PC Game Pass, schaut doch einfach mal vorbei, denn Resonance A Plague Tale Legacy ist zum Release direkt im Pass Verfügbar!

Resonance: A Plague Tale Legacy – Fakten zum Spiel

Kategorie Information
Entwickler Asobo Studio
Publisher Focus Entertainment
Genre Action-Adventure
Release 27. August 2026
Plattformen PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S
Hauptfigur Sophia
Setting Mittelmeer / antike Ruinen
Kampfsystem Nahkampf & Stealth
Spielzeit Eigene Spielzeit bisher: ca. 8 Stunden

Mein Fazit (Thomas Games-Mag)

„Resonance: A Plague Tale Legacy“ ist für mich bisher eine der größten Überraschungen des Gaming-Jahres.

Asobo Studio wagt mit Sophia, dem neuen Setting und dem deutlich actionreicheren Gameplay einen mutigen Schritt weg von der bisherigen Formel – und genau das gefällt mir.

Sophia ist eine hervorragend geschriebene Hauptfigur, das Kampfsystem fühlt sich rund an und gerade das Zusammenspiel aus Parieren, Ausweichen und kritischen Angriffen macht richtig Spaß. Gleichzeitig lädt die Insel zum Erkunden ein und erinnert mich stellenweise an die glorreichen Jahre von Lara Croft.

Dazu kommen eine packende Geschichte, eine wunderschöne Welt, starke Technik und zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten.

Natürlich steht mein finales Urteil noch aus, da ich zum Zeitpunkt dieses Artikels rund acht Stunden gespielt habe. Mein bisheriger Eindruck ist aber eindeutig:

Resonance: A Plague Tale Legacy könnte für mich tatsächlich ein Game-of-the-Year-Kandidat für 2026 werden.

Aktuelle Wertung: 9,5/10

Hinweis zur Berichterstattung

Für diesen Artikel wurde uns von Focus Entertainment kostenlos eine Reviewversion von Resonance: A Plague Tale Legacy zur Verfügung gestellt. Die Bereitstellung des Spiels hatte keinen Einfluss auf unsere redaktionelle Bewertung oder die vergebenen Wertungspunkte.

Die im Artikel verwendeten Bilder wurden uns von Focus Entertainment über das offizielle Pressekit zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zu Resonance: A Plague Tale Legacy findet ihr bei Asobo Studio und Focus Entertainment.

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