CBD erreicht die Dampfer-Szene: Das sind die neuesten Trends

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Die E-Zigarette und ihre Community entwickeln sich rasant weiter. Zahlreiche Neuerungen wie Pod-Systeme, Mesh-Einsätze oder gar CBD-haltige Liquids finden in der Szene Einzug. Ein Überblick über die aktuellen Trends und Innovationen.

Klein, kompakt, benutzerfreundlich

Bereits mehrere Hersteller sind auf den Minimalismus-Zug aufgesprungen und bieten sogenannte „Pod-Systeme“ an. Dabei handelt es sich um schlanke, einfach gehaltene E-Zigaretten. Sie passen nicht nur in jede noch so kleine Jackentasche, sondern sind auch besonders benutzerfreundlich. E-Zigaretten dieser Art sind ein Komplettgerät nach dem All-In-One-Prinzip. Das heißt, im Lieferumfang ist bereits alles enthalten, um sofort mit dem Dampfen loslegen zu können. Zum Konzept passt auch das verwendete Ladesystem: Statt einen proprietären Stecker verwenden Podgeräte USB zum Aufladen, wodurch der Kabelsalat in den heimischen Schubladen ebenfalls reduziert werden dürfte.

Pod-Systeme sind besonders für Umsteiger gedacht, die herkömmliche Zigaretten gewohnt sind. Sie besitzen nämlich eine Zugautomatik, das heißt, es muss kein Knopf gedrückt werden, um das E-Zigaretten Liquid zu inhalieren. Das Gerät erkennt ein Ansaugen am Mundstück von selbst und liefert so ein ähnliches Ergebnis wie die klassische Zigarette. Einziger Nachteil: Die Komponenten der Podgeräte sind nicht modellübergreifend miteinander kompatibel. So kann man z.B. den Akku des einen Geräts nicht in einem anderen verwenden. Das dürfte Dampf-Anfänger jedoch nicht sonderlich stören.

Verbesserte Technik

Ebenfalls neu ist die „Replay-Funktion“ von modernen E-Zigaretten. Dabei wird dem Dampfer die Möglichkeit gegeben, den perfekten Zug aufzuzeichnen und somit alle künftigen Züge nach demselben Schema ablaufen zu lassen. Die Replay-Funktion erleichtert somit die Handhabung und sorgt für ein noch genussvolleres Dampfen.

Auch Mesh-Einsätze findet man in aktuellen Geräten immer häufiger. Anders als bei den typischen zu Spulen aufgewickelten Heizdrähten findet man hier gitterartige Strukturen. Diese gitterartigen Strukturen sollen verhindern, dass es in Teilen des Verdampfers zu Ansammlungen von Liquid kommt, die teilweise schlagartig verdampfen und ein charakteristisches Knistern verursachen. In weiterer Folge sorgen Mesh-Einsätze für eine gleichmäßigere kontrollierte Dampfproduktion, was den Komfort der Dampfer erheblich erhöht.

Liquid mit Cannabis

Erdbeere, Vanille, Cookie. Was den Geschmack des Liquids angeht, sind der Fantasie der Hersteller keine Grenzen gesetzt. Nicht so mit dem verwendeten Wirkstoff: Lange Zeit war Nikotin, angelehnt an den ursprünglichen Gedanken der Dampferbewegung, nämlich eine Alternative zur ungesunden Zigarette zu finden, der einzige verwendete Wirkstoff.

Doch auch hier schwenkt der Trend um: Nämlich Richtung CBD, einer in Cannabis enthaltenen Substanz. CBD-haltige Liquids fristen in der Dampferszene längst kein Nischendasein mehr, sondern sind inzwischen fast überall erhältlich.

CBD hat im Gegensatz zum illegalen THC keinerlei psychoaktive Wirkung. Im Gegenteil: CBD werden entspannende, beruhigende Eigenschaften zugeschrieben, die zur Bekämpfung von Angststörungen und Aufregungszuständen ideal sind. Ebenfalls spannend sind aktuelle Studien, die sich mit dem Einsatz von CBD in der Behandlung von psychischen Erkrankungen, wie z.B. Schizophrenie, widmen. Auch über einen Einsatz von CBD in der Schmerztherapie wird momentan eifrig diskutiert.
Anders als sein berauschender illegaler Bruder ist CBD in den meisten Ländern nicht verschreibungspflichtig, was unter anderem an den nicht oder nur geringfügig vorhandenen Nebenwirkungen liegt. Einzig verstärkte Müdigkeit kann hervorgerufen werden, sonst wird CBD als unbedenklich eingestuft. Somit steht einem langanhaltenden Trend an CBD-Liquids nichts im Wege.