GC26 – GUNDAM ROGUE ORBIT angespielt: Eine aufregende neue Ära für Gundam

GUNDAM ROGUE ORBIT bringt eine neue Geschichte in das bekannte Gundam-Universum und setzt dabei auf einen besonders mobilen Ansatz. Statt schwerfälliger Mecha-Duelle steht hier Geschwindigkeit im Mittelpunkt: Wir rasen über das Schlachtfeld, wechseln zwischen Boden und Luft und lassen unseren Gundam mit unterschiedlichen Ausstattungen auf die Gegner los. Wir konnten auf der Gamescom einen ersten Blick auf das Actionspiel werfen und zwei Missionen selbst anspielen.

Ein neuer Gundam für eine neue Geschichte

Mit GUNDAM ROGUE ORBIT möchte Bandai Namco einen neuen Einstiegspunkt für die Reihe schaffen. Das Spiel erzählt eine Geschichte in einer neuen Gundam-Zeitlinie und setzt damit nicht voraus, dass Spieler bereits jedes Detail des umfangreichen Franchise kennen.

Im Mittelpunkt steht der Gundam Helix, mit dem wir uns durch die verschiedenen Schlachtfelder bewegen. Das Spiel legt dabei großen Wert auf Geschwindigkeit und Bewegungsfreiheit. Statt einfach nur vor einem Gegner zu stehen und Angriff um Angriff auszutauschen, sind wir permanent in Bewegung.

Das passt erstaunlich gut zum Konzept.

Drei Ausstattungsvarianten für unterschiedliche Spielweisen

Bereits in der angespielten Version konnten wir zwischen drei unterschiedlichen Ausstattungsvarianten des Gundam wählen. Obwohl wir dabei noch nicht das komplette Anpassungssystem des fertigen Spiels zu Gesicht bekommen haben, wurde schnell deutlich, dass die Varianten nicht einfach nur unterschiedliche Skins darstellen.

Je nach Ausstattung verändert sich die Art, wie wir unsere Angriffe einsetzen und wie wir uns im Kampf positionieren. Damit bekommt der Gundam unterschiedliche Möglichkeiten, auf Gegner zu reagieren.

Das passt auch zum grundsätzlichen Konzept von GUNDAM ROGUE ORBIT. Laut Bandai Namco soll der eigene Mobile Suit mit unterschiedlichen Teilen und sogenannten Apocalypse Units an den persönlichen Spielstil angepasst werden können. Zusätzlich lassen sich Farben und Loadouts verändern.

Gerade hier könnte im fertigen Spiel einiges an Tiefe entstehen. Die drei Varianten der Demo haben bereits gezeigt, dass eine andere Ausstattung nicht nur optische Auswirkungen hat, sondern den eigenen Kampfstil verändern kann.

Schnell, mobil und überraschend unkompliziert

Der größte Unterschied zu vielen anderen Mecha-Spielen ist allerdings die Geschwindigkeit.

GUNDAM ROGUE ORBIT spielt sich ausgesprochen mobil. Wir bewegen uns nicht nur über den Boden, sondern können auch in die Luft gehen und nahtlos zwischen Boden- und Luftangriffen wechseln. Genau dieses Zusammenspiel aus Bewegung, Angriff und Positionswechsel ist ein zentraler Bestandteil des Kampfsystems.

Und das funktioniert bereits in der Demo erstaunlich gut.

Wir haben zwei Missionen angespielt und kamen dabei sehr schnell mit der Steuerung zurecht. Gespielt haben wir natürlich mit dem Controller, wobei sich die grundlegenden Bewegungen und Angriffe schnell verinnerlichen ließen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fühlte es sich entsprechend flüssig an, mit dem Gundam über das Schlachtfeld zu bewegen und Gegner direkt anzusteuern.

Auch die offiziellen Gameplay-Informationen stellen genau diese hohe Mobilität in den Mittelpunkt. Boden- und Luftangriffe sollen nahtlos miteinander verbunden werden können, während unterschiedliche Waffen und Fähigkeiten eigene Kampfstile ermöglichen.

Die Demo war noch vergleichsweise leicht

Eine kleine Überraschung war für uns allerdings der Schwierigkeitsgrad.

Die beiden gespielten Missionen waren insgesamt eher zugänglich. Wir kamen relativ schnell durch die Abschnitte und hatten nur wenige Momente, in denen wir wirklich das Gefühl hatten, an unsere Grenzen gebracht zu werden.

Für eine Gamescom-Demo ist das natürlich nicht ungewöhnlich. Gerade bei einem Spiel, das auch als Einstiegspunkt für neue Gundam-Spieler gedacht ist, kann eine zugänglichere erste Spielerfahrung durchaus Absicht sein.

Ob das finale Spiel verschiedene Schwierigkeitsgrade beziehungsweise entsprechende Anpassungsmöglichkeiten bieten wird, bleibt für unseren Test allerdings noch abzuwarten. Hier wollen wir uns deshalb noch kein endgültiges Urteil erlauben.

Gundam trifft futuristische Action

Optisch bleibt GUNDAM ROGUE ORBIT dem futuristischen Gundam-Look treu. Die Schlachtfelder wirken technisch und futuristisch, während die Gundams selbst natürlich sofort als solche erkennbar bleiben.

Dabei entsteht genau das Gefühl, das man bei einem Spiel über riesige Kampfroboter erwartet: Wir steuern eine tonnenschwere Maschine, rasen über das Schlachtfeld und liefern uns Gefechte mit anderen Maschinen und Gegnern.

Natürlich könnte man jetzt leicht sagen, dass das ein bisschen an klassische Transformer-Action erinnert. Ganz falsch wäre der Vergleich sicherlich nicht – am Ende geht es schließlich um riesige Roboter, die sich gegenseitig ordentlich auf die Metallkarosse geben. Für GUNDAM ROGUE ORBIT wäre dieser Vergleich aber trotzdem etwas zu kurz gegriffen.

Denn das Spiel versucht weniger, einfach nur spektakuläre Mecha-Action zu liefern. Die hohe Beweglichkeit und die unterschiedlichen Ausstattungsvarianten sollen vielmehr dafür sorgen, dass wir unseren eigenen Weg finden, mit den Gegnern umzugehen.

Unser erster Eindruck

Nach zwei angespielten Missionen hinterlässt GUNDAM ROGUE ORBIT bei uns einen positiven ersten Eindruck.

Besonders die Geschwindigkeit des Kampfsystems hat uns gefallen. Der Gundam fühlt sich nicht wie ein schwerfälliger Roboter an, sondern lässt sich überraschend agil über das Schlachtfeld bewegen. Auch die Steuerung war mit dem Controller schnell zu verstehen, wodurch wir bereits nach kurzer Zeit nicht mehr darüber nachdenken mussten, welchen Knopf wir für welche Bewegung benötigen.

Interessant wird für uns vor allem das vollständige Anpassungssystem. Die drei in der Demo verfügbaren Varianten haben bereits angedeutet, dass unterschiedliche Ausstattungen auch unterschiedliche Spielweisen ermöglichen. Wenn das fertige Spiel diese Idee mit seinen angekündigten Teilen, Apocalypse Units und Loadouts konsequent weiterführt, könnte hier deutlich mehr taktische Tiefe entstehen.

Beim Schwierigkeitsgrad darf das fertige Spiel dagegen gerne noch etwas mehr fordern. Die Demo war angenehm zugänglich, hat uns aber noch nicht wirklich an unsere Grenzen gebracht.

Fazit: Vielversprechender Einstieg in eine neue Gundam-Zeitlinie

GUNDAM ROGUE ORBIT macht bereits in der angespielten Version einen interessanten Eindruck. Vor allem die hohe Geschwindigkeit unterscheidet das Spiel von der Vorstellung, die man bei einem klassischen Mecha-Spiel zunächst im Kopf haben könnte.

Die Kombination aus Boden- und Luftkampf, schnellen Bewegungen und unterschiedlichen Gundam-Ausstattungen funktioniert bereits gut. Gleichzeitig dürfte das vollständige Anpassungssystem noch deutlich mehr Möglichkeiten bieten.

Für Gundam-Fans könnte damit ein spannender neuer Ableger entstehen – und auch Neueinsteiger dürften dank der eigenständigen Geschichte relativ problemlos Zugang finden.

Bis zum Release am 5. März 2027 bleibt allerdings noch etwas Zeit. Wir sind deshalb vor allem gespannt darauf, wie umfangreich die Anpassungsmöglichkeiten im fertigen Spiel ausfallen und ob der Schwierigkeitsgrad später noch ordentlich anzieht.

Unser erster Eindruck fällt nach den beiden gespielten Missionen jedenfalls positiv aus: GUNDAM ROGUE ORBIT macht Lust auf mehr.

Hinweis zur Berichterstattung

Dieser Artikel basiert sowohl auf offiziellen Presseinformationen von Bandai Namco Entertainment als auch auf unseren eigenen Eindrücken während einer Anspielsession auf der Gamescom 2026. Die persönlichen Einschätzungen und Bewertungen spiegeln die Eindrücke des Autors während der zur Verfügung gestellten Spielsession wider. Alle verwendeten Bilder wurden uns zur Verfügung gestellt und dienen der Berichterstattung.

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