<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Robin S. &#8211; Gaming Magazin | News, Testberichte &amp; Videospiele – Games-Mag.de</title>
	<atom:link href="https://games-mag.de/author/robin/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://games-mag.de</link>
	<description>Das Online Gaming Magazin für jung und alt - Games-Mag</description>
	<lastBuildDate>Fri, 12 Jun 2026 08:14:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/08/favicon-16x16-1.png</url>
	<title>Robin S. &#8211; Gaming Magazin | News, Testberichte &amp; Videospiele – Games-Mag.de</title>
	<link>https://games-mag.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Vision &#038; Scarlet Witch – Comic-Kritik</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/06/12/vision-scarlet-witch-comic-kritik/</link>
					<comments>https://games-mag.de/2026/06/12/vision-scarlet-witch-comic-kritik/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 08:14:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[Scarlet Witch]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>
		<category><![CDATA[Vision & Scarlet Witch]]></category>
		<category><![CDATA[Wanda]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://games-mag.de/?p=385855</guid>

					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> Vision &amp; Scarlet Witch</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">27.01.2026</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Lorenzo Tammetta, Jacopo Camagni</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Steve Orlando</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Softcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">120</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">The Vision &amp; the Scarlet Witch (2025) 1-5</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">16,00€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;">Kaum ein Paar hat die Geschichte des Marvel-Universums so geprägt wie Vision und Scarlet Witch. Während Wanda Maximoff als mächtige Mutantin mit einer bewegten Vergangenheit ihren Platz unter den größten Helden und Tragödien des Verlags gefunden hat, blieb Vision stets eine faszinierende Ausnahmeerscheinung. Der synthetische Avenger ringt seit seiner Erschaffung mit der Frage, was Menschlichkeit eigentlich bedeutet. Gerade dieser Gegensatz zwischen einer Frau voller Emotionen und einem Androiden auf der Suche nach ihnen machte ihre Beziehung über Jahrzehnte hinweg zu einer der ungewöhnlichsten und zugleich beliebtesten Liebesgeschichten der Comicwelt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch außerhalb der Comics haben die beiden längst Kultstatus erreicht. Spätestens durch ihre gemeinsame Geschichte im Marvel Cinematic Universe lernten Millionen Zuschauer die besondere Verbindung zwischen Wanda und Vision kennen. Ihre Beziehung entwickelte sich dort zu einem emotionalen Kern mehrerer Filme und Serien und machte die Figuren auch einem Publikum bekannt, das zuvor kaum Berührungspunkte mit den Comics hatte. Dass ihre gemeinsame Vergangenheit bis heute viele Fans bewegt, zeigt, welchen Stellenwert dieses Duo inzwischen innerhalb des Marvel-Kosmos besitzt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Umso bemerkenswerter ist der Blick auf den aktuellen Status quo der Comics. Denn dort sind Vision und Scarlet Witch längst nicht mehr das Paar, als das viele Leser sie in Erinnerung haben. Zu viele Schicksalsschläge, Konflikte und persönliche Entwicklungen haben ihre Wege über die Jahre getrennt. Dennoch übt die Vorstellung einer erneuten Annäherung oder zumindest eines gemeinsamen Abenteuers weiterhin eine besondere Faszination aus. Genau hier setzt </span><i><span style="font-weight: 400;">Vision &amp; Scarlet Witch</span></i><span style="font-weight: 400;"> an und weckt bereits auf den ersten Seiten die Neugier darauf, ob und wie die einstige Magie zwischen diesen beiden außergewöhnlichen Figuren noch immer funktionieren kann. Bevor wir uns genauer ansehen, was die Serie zu bieten hat, lohnt es sich also, einen Blick darauf zu werfen, warum dieses Duo bis heute einen so besonderen Platz im Herzen vieler Marvel-Fans einnimmt.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/vision-scarlet-witch-dosma360-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385856" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-226x300.jpg" alt="Vision &amp; Scarlet Witch – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000092617 Vision &amp; Scarlet Witch – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Plötzlich tauchen auf der ganzen Welt geheimnisvolle Türen auf, die ihren Besuchern scheinbar das Unmögliche ermöglichen. Sie erfüllen tiefste Wünsche und schenken sogar die Chance auf ein Wiedersehen mit längst verlorenen geliebten Menschen. Während die Menschheit von diesem Wunder fasziniert ist, wächst in Vision der Verdacht, dass sich hinter dem Phänomen eine dunkle Wahrheit verbirgt. Seine Nachforschungen enden jedoch in einer Katastrophe, als er lebensgefährlich verletzt wird. Für Wanda beginnt daraufhin ein Wettlauf gegen die Zeit. Um das Leben ihres Ex-Mannes zu retten, greift sie auf all ihre Kräfte zurück und stellt sich einer Bedrohung aus der Vergangenheit. Doch die Ereignisse nehmen eine unerwartete Wendung, die nicht nur ihr Schicksal, sondern auch ihre Beziehung für immer verändern könnte.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Vision &amp; Scarlet Witch</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist eine gelungene Rückbesinnung auf eines der ikonischsten Paare des Marvel-Universums. Vision und Wanda wieder Seite an Seite zu erleben, sorgt für eine spürbare Euphorie, die sich durch den gesamten Band zieht. Die eigentliche Handlung ist dabei nicht besonders komplex und verzichtet weitgehend auf große Überraschungen oder spektakuläre Wendungen. Ihre größte Stärke liegt stattdessen in der emotionalen Ebene und der Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren. Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Herz in dieser Geschichte steckt. Jede Begegnung zwischen Wanda und Vision fühlt sich bedeutungsvoll an und erinnert daran, weshalb ihre Beziehung über Jahrzehnte hinweg so viele Leser begeistert hat. Ich hätte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, die beiden noch einmal auf diese Weise erleben zu dürfen. Gerade deshalb entfalten viele Szenen eine besonders starke Wirkung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Allerdings ist die Geschichte auch sehr stark auf die gemeinsame Vergangenheit der Figuren aufgebaut. Wer mit Vision und Scarlet Witch vertraut ist, wird zahlreiche emotionale Momente und Anspielungen zu schätzen wissen. Neueinsteiger hingegen könnten die Handlung als eher gewöhnliche Superheldengeschichte wahrnehmen, die zwar unterhaltsam ist, ihre volle Wirkung aber erst durch die Bindung zu den Figuren entfaltet. Das Ende hinterließ bei mir zudem einen leicht melancholischen Eindruck, was jedoch keineswegs negativ gemeint ist. Vielmehr unterstreicht es die emotionale Reise, die Wanda und Vision in diesem Band durchlaufen. Für Fans des Duos ist </span><i><span style="font-weight: 400;">Vision &amp; Scarlet Witch</span></i><span style="font-weight: 400;"> daher eine sehr empfehlenswerte Lektüre, auch wenn die eigentliche Handlung für sich genommen nicht zu den stärksten Marvel-Geschichten der letzten Jahre zählt.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Zeichnungen von Lorenzo Tammetta und Jacopo Camagni sind eine der größten Stärken des Bandes. Ihr Stil erinnert stellenweise an eine Mischung aus klassischem Cartoon und modernen Manga-Einflüssen. Dadurch wirken die Figuren besonders ausdrucksstark und die zahlreichen emotionalen Momente erhalten zusätzliches Gewicht. Gleichzeitig gelingt es den Künstlern, die ruhigeren Charaktermomente und die actionreicheren Sequenzen gleichermaßen überzeugend umzusetzen. Vor allem im letzten Heft erwarten den Leser einige eindrucksvoll inszenierte Szenen, die nicht nur durch ihre Dynamik, sondern auch durch ihre visuelle Kreativität überzeugen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders gefallen haben mir die abwechslungsreichen Seitenlayouts und die Art, wie wichtige Momente durch Bildkomposition und Perspektive hervorgehoben werden. Einige der Panels gegen Ende der Geschichte gehören für mich zu den stärksten Bildern des gesamten Bandes und bleiben noch lange im Gedächtnis. Wie bereits bei der Handlung entfaltet sich die volle Wirkung der Zeichnungen vor allem dann, wenn man eine emotionale Verbindung zu den Figuren besitzt. Wer Vision und Wanda seit Jahren begleitet, wird viele Szenen vermutlich deutlich intensiver erleben. Unabhängig davon liefern Tammetta und Camagni jedoch eine visuell beeindruckende Arbeit ab, die den emotionalen Kern der Geschichte perfekt unterstützt.</span></p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385858" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-226x300.jpg" alt="Vision &amp; Scarlet Witch – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000092618 Vision &amp; Scarlet Witch – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-1156x1536.jpg 1156w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-scaled.jpg 1927w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Vision &amp; Scarlet Witch</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Vision &amp; Scarlet Witch</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist vor allem eines: ein Liebesbrief an zwei Figuren, deren gemeinsame Geschichte zu den emotionalsten und tragischsten Beziehungen im Marvel-Universum gehört. Die Serie versucht gar nicht erst, das Rad neu zu erfinden oder mit spektakulären Wendungen zu überraschen. Stattdessen konzentriert sie sich auf das, was Wanda und Vision seit Jahrzehnten ausmacht: ihre tiefe Verbundenheit, ihre Verluste und die Frage, ob manche Beziehungen wirklich jemals enden können.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die eigentliche Handlung rund um die mysteriösen Türen und die dahinterstehende Bedrohung erfüllt dabei ihren Zweck, bleibt aber letztlich Mittel zum Zweck. Im Mittelpunkt stehen eindeutig die beiden Hauptfiguren und ihre gemeinsame Vergangenheit. Gerade Leser, die Wanda und Vision über viele Jahre begleitet haben, werden aus dieser Geschichte deutlich mehr mitnehmen als Neueinsteiger. Viele der stärksten Momente leben von Erinnerungen an frühere Ereignisse und von der emotionalen Bindung, die Fans bereits zu den Charakteren aufgebaut haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders gelungen sind dabei die stimmungsvollen Zeichnungen von Lorenzo Tammetta und Jacopo Camagni, die den emotionalen Kern der Geschichte perfekt unterstützen. Egal ob ruhige Dialoge oder actionreiche Sequenzen, die Künstler schaffen es, den Figuren eine große Ausdrucksstärke zu verleihen und viele Szenen lange im Gedächtnis zu halten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Ende bleibt </span><i><span style="font-weight: 400;">Vision &amp; Scarlet Witch</span></i><span style="font-weight: 400;"> ein Comic, der vor allem das Herz seiner Leser ansprechen möchte. Wer nach einer großen, bahnbrechenden Marvel-Geschichte sucht, wird hier vielleicht nicht vollständig fündig. Wer jedoch eine emotionale, nostalgische und wunderschön gezeichnete Rückkehr zu einem der beliebtesten Paare des Marvel-Universums erleben möchte, erhält einen Band, der genau das liefert und noch lange nachhallt.</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://games-mag.de/2026/06/12/vision-scarlet-witch-comic-kritik/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gwenpool – Comic-Kritik</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/06/08/gwenpool-comic-kritik/</link>
					<comments>https://games-mag.de/2026/06/08/gwenpool-comic-kritik/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 16:18:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Deadpool]]></category>
		<category><![CDATA[Gwen Stacy]]></category>
		<category><![CDATA[Gwenpool]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[Spider-man]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://games-mag.de/?p=385826</guid>

					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> Gwenpool</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">24.03.2026</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Stefano Nesi</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Cavan Scott</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Softcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">120</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Gwenpool (2024) 1–5</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">16,00€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Marvel-Universum ist bekannt für außergewöhnliche Helden und ungewöhnliche Konzepte, doch nur wenige Figuren sind so einzigartig wie Gwenpool. Hinter dem auffälligen weiß-pinken Kostüm steckt die junge Gwendolyn Poole, die ursprünglich aus einer Welt stammt, in der Marvel-Comics lediglich fiktive Geschichten sind. Durch mysteriöse Umstände findet sie sich jedoch plötzlich selbst im Marvel-Universum wieder und verfügt dadurch über ein Wissen, das keinem anderen Helden oder Schurken zugänglich ist. Sie kennt die Figuren, ihre Hintergründe und viele Ereignisse, die für andere noch verborgen sind.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese besondere Ausgangslage macht Gwenpool zu weit mehr als einer gewöhnlichen Heldin. Ihre Fähigkeiten beruhen nicht auf übermenschlicher Stärke oder kosmischen Kräften, sondern auf ihrem einzigartigen Verständnis dafür, dass sie sich innerhalb einer Comicwelt befindet. Dadurch kann sie die Regeln der Erzählung auf eine Weise wahrnehmen und teilweise sogar beeinflussen, die für andere Charaktere unmöglich erscheint. Das sorgt für zahlreiche kreative, humorvolle und oft überraschende Momente, die sie schnell zu einer der ungewöhnlichsten Figuren der modernen Marvel-Ära gemacht haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was zunächst wie eine verrückte Idee klingt, entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem echten Publikumsliebling. Gwenpool verbindet Meta-Humor, Action und eine gehörige Portion Selbstironie zu einem Konzept, das sich deutlich von klassischen Superheldengeschichten abhebt. Ob dieser besondere Ansatz auch im vorliegenden Band überzeugen kann, zeigt die folgende Rezension.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/gwenpool-dosma367-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385827" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-226x300.jpg" alt="Gwenpool – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000092445 Gwenpool – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Eigentlich schien Gwendolyne Poole ihr Leben als Comic-Heldin in vollen Zügen zu genießen. Die quirlige Außenseiterin aus der realen Welt, die einst im Marvel-Universum landete, meisterte ihre Abenteuer stets mit Humor und einer gehörigen Portion Chaos. Doch plötzlich ist nichts mehr wie zuvor. Gwen wirkt verändert: finsterer, unberechenbarer und gefährlicher als je zuvor. Während ihr Verhalten immer beunruhigendere Ausmaße annimmt, tauchen Fragen auf, die tief in die Vergangenheit des Marvel-Kosmos führen. Welche Verbindung besteht zu Gwen Stacy, Spider-Mans tragisch verstorbener großer Liebe? Und wer zieht als geheimnisvoller Architekt im Hintergrund die Fäden? Die Antworten auf diese Fragen führen zu einer Enthüllung, die alles auf den Kopf stellt.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Gwenpool</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist kein Comic, der das Medium mit bahnbrechenden Ideen neu erfindet. Viele seiner Konzepte hat man in ähnlicher Form bereits gesehen, und selbst die auf den ersten Blick kreative Grundidee rund um eine weitere Variante von Gwen Stacy ist längst nicht mehr neu. Genau daraus zieht der Band jedoch einen großen Teil seiner Stärke. Das Brechen der vierten Wand wird hier auf intelligente Weise eingesetzt und mit einer eher klassischen Comic-Erzählung verbunden. Das Ergebnis ist von der ersten bis zur letzten Seite unterhaltsam und sorgt für ein rundum gelungenes Leseerlebnis. Zwar erfindet der Comic das Rad nicht neu, liefert dafür aber einen kurzweiligen und charmanten Leckerbissen für zwischendurch, der besonders Comicfans gefallen dürfte. Ein gelungenes Debüt, das Lust auf mehr macht, denn in der Figur Gwenpool steckt ohne Zweifel noch jede Menge ungenutztes Potenzial.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Zeichnungen von Stefano Nesi machen in </span><i><span style="font-weight: 400;">Gwenpool</span></i><span style="font-weight: 400;"> richtig viel Spaß. Es fällt sogar etwas schwer zu erklären, warum das so ist. Der Stil wirkt auf den ersten Blick recht standardisiert, gleichzeitig aber so bewusst gewählt, dass er beinahe wie ein Kommentar auf klassische Superheldencomics erscheint. Genau dadurch passt er hervorragend zum Konzept der Geschichte. Die überzeichneten Emotionen unterstützen das Brechen der vierten Wand zusätzlich und verleihen den oft absurden Handlungsmomenten die nötige Übertreibung. Das Ergebnis ist energiegeladen, lebendig und durchweg unterhaltsam anzusehen. Obwohl die Zeichnungen nicht vor Kreativität übersprudeln, fällt es schwer, ihnen das übelzunehmen, weil der Stil so clever mit den erzählerischen Ideen des Comics harmoniert.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385829" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-226x300.jpg" alt="Gwenpool – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000092446 Gwenpool – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Gwenpool</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Gwenpool</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist ein unterhaltsamer Comic, der seine größte Stärke nicht aus innovativen Ideen, sondern aus deren cleverer Umsetzung zieht. Die Geschichte kombiniert klassische Superheldenelemente mit dem für die Figur typischen Meta-Humor und dem ständigen Spiel mit den Regeln des Mediums. Dadurch entsteht ein Abenteuer, das sich zwar vertraut anfühlt, aber dennoch genügend eigene Akzente setzt, um bis zum Schluss zu fesseln.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders gelungen ist dabei die Art und Weise, wie Gwenpools Fähigkeit, die vierte Wand zu durchbrechen, in die Handlung eingebunden wird. Statt sich ausschließlich auf Gags und Selbstreferenzen zu verlassen, nutzt der Comic dieses Konzept, um eine spannende Geschichte zu erzählen, die immer wieder mit den Erwartungen der Leser spielt. Das sorgt für viele unterhaltsame Momente und verleiht dem Band einen ganz eigenen Charme.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch visuell weiß der Comic zu überzeugen. Die energiegeladenen Zeichnungen von Stefano Nesi unterstützen den humorvollen und leicht überdrehten Ton der Geschichte perfekt. Obwohl der Stil nicht durch außergewöhnliche Experimente auffällt, harmoniert er hervorragend mit dem erzählerischen Ansatz und trägt wesentlich zum Lesespaß bei.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer auf kreative Superheldengeschichten mit einer guten Portion Meta-Humor steht, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. </span><i><span style="font-weight: 400;">Gwenpool</span></i><span style="font-weight: 400;"> erfindet das Rad nicht neu, beweist aber eindrucksvoll, wie viel Unterhaltung in bekannten Ideen stecken kann, wenn sie mit genügend Herz, Witz und Verständnis für das Medium umgesetzt werden. Ein kurzweiliger Band, der Lust auf weitere Abenteuer der ungewöhnlichen Heldin macht.</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://games-mag.de/2026/06/08/gwenpool-comic-kritik/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Sterbliche Thor 1 – Comic-Kritik</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/06/06/der-sterbliche-thor-1-comic-kritik/</link>
					<comments>https://games-mag.de/2026/06/06/der-sterbliche-thor-1-comic-kritik/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 16:11:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Der Sterbliche Thor]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[Thor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://games-mag.de/?p=385802</guid>

					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> Der Sterbliche Thor 1</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">10.03.2026</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Pasqual Ferry</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Al Ewing</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Softcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">72</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Mortal Thor (2025) 1-3</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">9,99€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;"><a href="https://games-mag.de/2026/05/08/der-unsterbliche-thor-5-comic-kritik/">Thor</a> zählt seit Jahrzehnten zu den bekanntesten und beliebtesten Figuren des Marvel-Universums. Als Gott des Donners, Beschützer Asgards und Mitglied der Avengers hat er unzählige Abenteuer erlebt. Doch so mächtig Thor auch sein mag, seine Geschichten drehten sich immer wieder um die Frage, was ihn wirklich ausmacht: seine göttliche Herkunft oder die Persönlichkeit hinter dem Hammer.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dabei ist es nicht das erste Mal, dass Thor als Sterblicher durchs Leben gehen muss. Im Laufe seiner langen Comicgeschichte wurde ihm bereits mehrfach seine Macht genommen oder er war gezwungen, die Welt aus menschlicher Perspektive zu erleben. Gerade diese Geschichten gehören oft zu den interessantesten Kapiteln seiner Laufbahn, weil sie den Fokus weniger auf spektakuläre Kämpfe und mehr auf die Figur selbst legen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit </span><i><span style="font-weight: 400;">Der Sterbliche Thor</span></i><span style="font-weight: 400;"> greift Marvel diesen Ansatz erneut auf. Nach den Ereignissen der vorherigen Reihe lebt Thor als gewöhnlicher Mensch und kann sich nicht mehr an sein Leben als Gott erinnern. Seine Vergangenheit scheint ausgelöscht, während sein früheres Dasein nur noch ein fernes Echo ist. Damit eröffnet die Serie ein spannendes neues Kapitel, das neugierig darauf macht, welche Herausforderungen auf den einstigen Donnergott warten.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/der-sterbliche-thor-1-dthpr001-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385804" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-226x300.jpg" alt="Der Sterbliche Thor 1 – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000092256 Der Sterbliche Thor 1 – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-1156x1536.jpg 1156w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-1920x2551.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-scaled.jpg 1927w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Seit Jahrhunderten berichten die Legenden der Nordmänner von mächtigen Göttern, die einst unter den Menschen wandelten und das Schicksal der Welt beeinflussten. Von Asgard, den Asen und ihren heldenhaften Taten wurde in zahllosen Geschichten erzählt. Doch die Wahrheit sieht anders aus: Asgard existierte nie. Es gab keine Götter, die an der Seite der Menschheit kämpften, keine göttlichen Beschützer, die für Gerechtigkeit eintraten. Alles waren nur Mythen, geschaffen, um Hoffnung zu schenken. Niemand wird erscheinen, um uns zu retten. Und doch geschieht in den Straßen von New York etwas Unerklärliches: Ein Mann erwacht mit einem gewaltigen Hammer in der Hand. Mit ihm beginnt eine Geschichte, die schon bald die Grenze zwischen Legende und Wirklichkeit verschwimmen lässt.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Der Sterbliche Thor 1</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist weit mehr als nur die Geschichte eines Gottes, der lernen muss, wie es ist, als gewöhnlicher Mensch zu leben. Vielmehr ist es eine Lektion darüber, wer Thor in seinem Innersten wirklich ist: ein brutaler, aber zugleich gutherziger Beschützer, der nicht immer einschätzen kann, wann er zu weit geht, obwohl sein Herz am rechten Fleck sitzt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich mochte diese Einführung in Thors neuestes Kapitel sehr. Sie fühlt sich beinahe wie ein kleiner Neustart an, der sofort Lust auf mehr macht und Thor von einer ungewohnt menschlichen Seite zeigt, auch wenn seine Darstellung stellenweise etwas zu brutal für die eigentliche Idee der Geschichte wirkt. Nichtsdestotrotz habe ich es sehr genossen, Thor auf diese Weise zu erleben. Besonders begeistert hat mich das Mysterium rund um Loki und die Frage, was er diesmal wieder im Schilde führt. Ebenso spannend ist die Frage, ob und wie Thor zu seiner göttlichen Stärke zurückfinden wird. All das erzeugt eine enorme Spannung, sodass ich es kaum erwarten kann, das nächste Kapitel dieser Reihe zu lesen.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Zeichnungen von Pasqual Ferry in </span><i><span style="font-weight: 400;">Der Sterbliche Thor 1</span></i><span style="font-weight: 400;"> wirken auf den ersten Blick chaotisch und roh. Sie erinnern stellenweise an die Skizzen eines jungen Künstlers, und genau das macht ihren Reiz aus. Damit meine ich keineswegs, dass sie unfertig oder gar hässlich wirken. Vielmehr fangen sie die Essenz dieser Geschichte hervorragend ein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Stil bildet einen spannenden Gegenpol zu den sonst oft sehr mythisch und episch inszenierten Thor-Geschichten. Dadurch entsteht das Bild eines Thor, der weit entfernt vom Göttlichen und stattdessen ganz nah am menschlichen Chaos ist. Auch die Brutalität der Handlung wird durch die kantigen und schroffen Zeichnungen wirkungsvoll transportiert, wobei die Darstellung von Gewalt und Verletzungen teilweise sehr explizit ausfällt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Alles in allem handelt es sich nicht um einen bombastischen oder nostalgischen Zeichenstil, sondern um einen, der die Erzählung hervorragend unterstützt und perfekt zu den Themen passt, die die Geschichte behandeln möchte.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385805" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-226x300.jpg" alt="Der Sterbliche Thor 1 – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000092257 Der Sterbliche Thor 1 – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-1156x1536.jpg 1156w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-1920x2551.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-scaled.jpg 1927w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Der Sterbliche Thor 1</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Ende hinterlässt </span><i><span style="font-weight: 400;">Der Sterbliche Thor 1</span></i><span style="font-weight: 400;"> einen insgesamt sehr starken ersten Eindruck und erfüllt genau das, was ein Auftaktband leisten sollte: Er macht neugierig auf das, was noch kommt, und setzt gleichzeitig eine klare neue Richtung für die Figur. Die Idee, Thor seiner göttlichen Identität zu berauben und ihn als Mensch ohne Erinnerung neu zu verorten, funktioniert dabei erstaunlich gut, weil sie den Fokus konsequent auf seine Persönlichkeit lenkt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders überzeugend ist, wie die Geschichte den inneren Kern der Figur herausarbeitet. Auch ohne sein Wissen über Asgard und seine Vergangenheit bleibt Thor jemand, der instinktiv handelt, beschützt und dabei oft zwischen Mitgefühl und zerstörerischer Wucht schwankt. Genau dieser Konflikt macht den Band interessant, weil er weniger eine klassische Heldenreise erzählt, sondern eher eine Suche nach Identität unter völlig veränderten Bedingungen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch die Atmosphäre des Comics trägt viel zum Gesamteindruck bei. Die Mischung aus Mysterium, Unsicherheit und unterschwelliger Bedrohung sorgt dafür, dass die Handlung ständig in Bewegung bleibt. Figuren wie Loki verstärken dieses Gefühl zusätzlich und setzen genau die richtigen Reize, um die Spannung für die kommenden Ausgaben hochzuhalten, ohne zu viel vorwegzunehmen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Visuell wird dieser Ansatz durch den Zeichenstil konsequent unterstützt. Die rohe, teilweise chaotische Darstellung passt sehr gut zu einem Thor, der selbst aus seinem eigenen inneren Gleichgewicht gefallen ist. Dadurch entsteht ein stimmiges Gesamtbild, das sich bewusst von klassisch heroischen oder glatten Inszenierungen entfernt und stattdessen stärker auf Emotionalität und Instabilität setzt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Insgesamt ist </span><i><span style="font-weight: 400;">Der Sterbliche Thor 1</span></i><span style="font-weight: 400;"> ein gelungener Einstieg in eine neue Phase der Figur, der sowohl erzählerisch als auch visuell überzeugt. Kleine Unebenheiten in der Brutalität oder Tonalität fallen zwar auf, stören den positiven Gesamteindruck jedoch kaum. Vielmehr bleibt ein Auftakt, der Lust auf die nächsten Entwicklungen macht und Thor in einem ungewohnt menschlichen, aber gerade deshalb spannenden Licht zeigt.</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://games-mag.de/2026/06/06/der-sterbliche-thor-1-comic-kritik/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spider-Verse vs. Venomverse – Comic-Kritik</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/06/04/spider-verse-vs-venomverse-comic-kritik/</link>
					<comments>https://games-mag.de/2026/06/04/spider-verse-vs-venomverse-comic-kritik/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:16:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[Spider-man]]></category>
		<category><![CDATA[Spider-Verse]]></category>
		<category><![CDATA[Venom]]></category>
		<category><![CDATA[Venomverse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://games-mag.de/?p=385781</guid>

					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> Spider-Verse vs. Venomverse</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">24.02.2026</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Jim Towe, Luciano Vecchio</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Mat Groom, Greg Pak, Kyle Higgins</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Softcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">176</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Web of Spider-Verse: New Blood 1 (I, II), Web of Venomverse: Fresh Brains 1 (I, II), Spider-Verse vs. Venomverse 1–5</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">24,00€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;">Kaum ein Held hat die Comicwelt über Jahrzehnte hinweg so geprägt wie Spider-Man. Seit seinem ersten Auftritt Anfang der 1960er-Jahre begeistert Peter Parker mit seiner einzigartigen Mischung aus spektakulärer Action, menschlichen Problemen und einer Bodenständigkeit, die ihn für Generationen von Lesern greifbar macht. Doch längst ist Spider-Man weit mehr als nur eine einzelne Figur. Aus dem einstigen Friendly Neighborhood Spider-Man ist ein ganzes Netz aus Helden, Varianten und alternativen Realitäten entstanden, das heute einen der faszinierendsten Bereiche des Marvel-Universums bildet.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Einen ähnlich beeindruckenden Weg hat auch Venom hinter sich. Was einst als finsterer Gegenspieler begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem der beliebtesten Antihelden des Verlags. Die Symbionten brachten eine völlig eigene Mythologie hervor, die immer größer, düsterer und komplexer wurde. Mit jeder neuen Generation von Wirten, Monstern und kosmischen Bedrohungen wuchs das Venom-Universum zu einer Welt heran, die längst nicht mehr nur im Schatten Spider-Mans steht, sondern ihren ganz eigenen Platz innerhalb des Marvel-Kosmos gefunden hat.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders spannend wurde es, als Marvel begann, beide Konzepte ins Unendliche auszuweiten. Das <a href="https://games-mag.de/2024/10/09/spider-verse-im-multiversum-ist-die-hoelle-los-comic-kritik/">Spider-Verse</a> öffnete die Türen zu zahllosen Versionen des Netzschwingers aus unterschiedlichsten Dimensionen, während das <a href="https://games-mag.de/2024/05/22/der-tod-des-venomverse-comic-kritik/">Venomverse</a> die grenzenlosen Möglichkeiten der Symbionten auf ähnlich kreative Weise erforschte. Beide Ideen lieferten einige der verrücktesten, überraschendsten und optisch eindrucksvollsten Geschichten der vergangenen Jahre und bewiesen, wie viel Potenzial in alternativen Versionen bekannter Figuren steckt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn nun Spider-Verse und Venomverse frontal aufeinanderprallen, treffen nicht nur zwei Marken aufeinander, sondern auch zwei der erfolgreichsten Multiversums-Konzepte, die Marvel in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat. Schon die Grundidee verspricht ein Spektakel voller ungewöhnlicher Begegnungen, imposanter Varianten und großer Dimensionen. Ob dieses Aufeinandertreffen den hohen Erwartungen gerecht wird und ob die Geschichte mehr zu bieten hat als ihre spektakuläre Prämisse, klärt die folgende Review.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/spider-verse-vs-venomverse-dsmos033-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385784" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092046-226x300.jpg" alt="Spider-Verse vs. Venomverse – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000092046 Spider-Verse vs. Venomverse – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092046-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092046-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092046-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092046-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092046-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092046-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092046-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092046-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092046-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Zwei gewaltige Kräfte durchziehen das Multiversum: das Herz des Spider-Verse, das sämtliche Spinnenhelden über Raum und Zeit hinweg miteinander verbindet, und das Schwarmbewusstsein des Venomverse, das jede Seele vereint, die jemals mit einem Symbionten verschmolzen ist. Doch nun geraten diese beiden kosmischen Netzwerke unaufhaltsam auf Kollisionskurs. Das Gleichgewicht der Wirklichkeiten steht auf dem Spiel, denn für beide ist im Multiversum kein Platz mehr. Um über das Schicksal ihrer Existenz zu entscheiden, wählen die mächtigen Verkörperungen jeweils fünf Champions aus ihren Reihen aus. Was als Wettstreit beginnt, entwickelt sich zu einem alles entscheidenden Duell zwischen Spinnenkräften und Symbionten, an dessen Ende nur eine Seite weiterbestehen wird.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Normalerweise finde ich sowohl das Spider-Verse als auch das Venomverse unglaublich kreativ. Allerdings fehlt es den meisten Geschichten für mich an relevantem Tiefgang oder Themen, die über den reinen Spaßfaktor hinausgehen. Und dann kommt plötzlich </span><i><span style="font-weight: 400;">Spider-Verse vs. Venomverse</span></i><span style="font-weight: 400;"> um die Ecke. Ein Konzept, das eigentlich noch abgefahrener und chaotischer sein sollte, wurde für mich überraschenderweise zu einem meiner liebsten Comics aus diesen beiden Konzepten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Geschichte ist nämlich erstaunlich fokussiert. Klar, zu Beginn bekommen wir einige kreative Kurzgeschichten aus verschiedenen Universen serviert, die vor allem mit ihren Ideen punkten. Danach entwickelt sich jedoch eine durchgehende Handlung voller spannender Momente, toller Action und überraschend starker Charaktermomente.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das macht nicht nur eine Menge Spaß, sondern sorgt auch für eine aufregende Multiversums-Geschichte, die ihre Figuren sinnvoll weiterentwickelt, ohne dabei überladen zu wirken. Dass es obendrein noch Gundam-artige Kämpfe gibt und man eine wirklich coole neue Version von Eddie Brock beziehungsweise Venom kennenlernt, ist ein netter Bonus, den ich sehr genossen habe. Hier erwartet euch eine geniale Multiversums-Story, die endlich einmal die Stärken dieses Konzepts ausspielt und stellenweise sogar an die Qualität der </span><i><span style="font-weight: 400;">Spider-Verse</span></i><span style="font-weight: 400;">-Filme heranreicht. Hoffentlich nimmt man sich an diesem Comic für zukünftige Abenteuer ein Beispiel.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Zeichnungen in </span><i><span style="font-weight: 400;">Spider-Verse vs. Venomverse</span></i><span style="font-weight: 400;"> haben vor allem zu Beginn einen großen Vorteil: Sie sind kreativ, abwechslungsreich und voller Ideen. Ich liebe an solchen Multiversums-Comics immer die Vielfalt, die jeder Künstler auf die Seiten bringt. Das sorgt für jede Menge Spaß und Abwechslung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Unterschied zu vielen anderen Vertretern des Genres besteht hier darin, dass später nur noch ein Zeichenstil beziehungsweise ein Hauptkünstler die Geschichte prägt. Ist das schlecht? Ganz im Gegenteil. Auch die Hauptgeschichte steckt voller kreativer Energie und schafft es gleichzeitig, richtig starke Action zu inszenieren, die immer wieder in spektakulären Höhepunkten endet. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Comic macht also nicht nur Spaß beim Lesen, sondern sieht auch durchgehend großartig aus. Ein Paradebeispiel dafür, wie ein gutes Multiversums-Abenteuer aussehen sollte.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385783" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092047-226x300.jpg" alt="Spider-Verse vs. Venomverse – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000092047 Spider-Verse vs. Venomverse – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092047-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092047-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092047-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092047-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092047-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092047-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092047-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092047-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092047-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Spider-Verse vs. Venomverse</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Spider-Verse vs. Venomverse</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist genau die Art von Comic, von der ich nicht erwartet hätte, dass sie mich so begeistert. Auf dem Papier wirkt die Prämisse wie die maximale Eskalation zweier ohnehin schon völlig überdrehter Multiversums-Konzepte. Statt jedoch im Chaos zu versinken, gelingt es der Geschichte überraschend gut, einen klaren Fokus zu behalten und aus ihrer verrückten Ausgangslage eine spannende und unterhaltsame Handlung zu entwickeln.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders beeindruckt hat mich, dass der Comic nicht nur von seinen kreativen Varianten und spektakulären Kämpfen lebt. Zwischen all dem Bombast finden sich immer wieder starke Charaktermomente und Entwicklungen, die den Figuren tatsächlich etwas mitgeben. Dadurch wirkt die Geschichte deutlich gehaltvoller als viele andere Spider-Verse- oder Venomverse-Abenteuer der vergangenen Jahre.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch optisch weiß der Band auf ganzer Linie zu überzeugen. Die zahlreichen kreativen Ideen, die abwechslungsreichen Designs und die dynamisch inszenierte Action sorgen dafür, dass praktisch jede Seite Spaß macht. Gleichzeitig verliert sich der Comic nie in seiner eigenen Größe, sondern nutzt seine Multiversums-Ideen gezielt, um die Handlung voranzutreiben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer mit Spider-Man, Venom oder den verschiedenen Multiversums-Konzepten etwas anfangen kann, sollte diesem Band definitiv eine Chance geben. Für mich gehört </span><i><span style="font-weight: 400;">Spider-Verse vs. Venomverse</span></i><span style="font-weight: 400;"> zu den stärksten Geschichten, die aus diesen beiden Konzepten bislang hervorgegangen sind, und zeigt eindrucksvoll, wie viel Potenzial noch immer in ihnen steckt, wenn die richtige kreative Idee dahintersteht.</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://games-mag.de/2026/06/04/spider-verse-vs-venomverse-comic-kritik/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deadpool/Wolverine 3 – Comic-Kritik</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/06/03/deadpool-wolverine-3-comic-kritik/</link>
					<comments>https://games-mag.de/2026/06/03/deadpool-wolverine-3-comic-kritik/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 16:34:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Deadpool]]></category>
		<category><![CDATA[Deadpool & Wolverine]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[Wolverine]]></category>
		<category><![CDATA[X-Men]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://games-mag.de/?p=385774</guid>

					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> Deadpool/Wolverine 3</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">27.01.2026</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Robert Gill</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Benjamin Percy</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Softcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">96</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Deadpool/Wolverine (2025) 7-10</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">12,00€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;">Schon seit <a href="https://games-mag.de/2025/11/28/deadpool-wolverine-1-comic-kritik/">Beginn dieser Miniserie</a> war klar, dass Deadpool und Wolverine nicht angetreten sind, um das Rad neu zu erfinden. Stattdessen setzte die Reihe von Anfang an auf die größten Stärken ihrer Hauptfiguren: explosive Action, absurde Situationen und eine Dynamik, die kaum zwei andere Marvel-Charaktere in dieser Form bieten können. Während die ersten beiden Bände das Fundament legten und die Bedrohung Stück für Stück eskalieren ließen, nähert sich die Geschichte nun ihrem großen Finale. Die Frage ist längst nicht mehr, ob Deadpool und Wolverine die Welt retten können, sondern ob sie dabei nicht alles noch schlimmer machen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dabei hat sich die Ausgangslage deutlich verändert. Aus dem zunächst chaotischen Abenteuer ist ein Wettlauf gegen eine drohende Katastrophe geworden. Stryfes Pläne nehmen immer konkretere Formen an und die möglichen Konsequenzen reichen weit über das übliche Superheldenspektakel hinaus. Gleichzeitig bleiben die beiden Titelhelden ihren Rollen treu. Deadpool kommentiert selbst die aussichtslosesten Situationen mit gewohntem Wahnsinn, während Wolverine zunehmend die Geduld verliert und sich durch das immer größere Chaos kämpfen muss.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gerade diese Mischung macht neugierig auf den Abschluss der Reihe. Die bisherigen Handlungsfäden laufen zusammen, offene Fragen verlangen nach Antworten und die Geschichte muss beweisen, dass die stetige Eskalation auch zu einem befriedigenden Ende führen kann. </span><i><span style="font-weight: 400;">Deadpool/Wolverine 3</span></i><span style="font-weight: 400;"> steht damit vor der Aufgabe, nicht nur größer, sondern auch runder zu werden als seine Vorgänger.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/deadpool-wolverine-3-dwdsb003-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385775" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091995-226x300.jpg" alt="Deadpool/Wolverine 3 – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000091995 Deadpool/Wolverine 3 – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091995-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091995-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091995-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091995-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091995-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091995-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091995-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091995-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091995-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Als Stryfe mithilfe von Wolverine endlich seinen verschollenen Helm wiederfindet, nimmt die drohende Katastrophe konkrete Formen an. Die Zukunft erscheint düsterer denn je und ausgerechnet das Legacy-Virus 2.0 sorgt dafür, dass weder Logan noch Wade jederzeit Herr ihrer eigenen Gedanken und Handlungen sind. Während Deadpool gemeinsam mit Maverick versucht, eine dystopische Zukunft abzuwenden, betritt zudem ein neuer Mutant die Bühne. Doch ob dieser Verbündeter oder Gegner sein wird, bleibt lange ungewiss. Während die Zeit davonläuft, müssen sich die Helden entscheiden, wem sie vertrauen können und wie weit sie bereit sind zu gehen, um das drohende Ende noch aufzuhalten.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Deadpool/Wolverine 3</span></i><span style="font-weight: 400;"> liefert genau das, worauf die Reihe die ganze Zeit hingearbeitet hat. Die Geschichte ist größer, lauter und verrückter als zuvor. Dabei bleibt sie den Qualitäten der ersten beiden Bände treu, setzt diese aber konsequent auf die nächste Stufe. Die Action wirkt noch spektakulärer, die Gags sitzen weiterhin und durch die Zuspitzung der Handlung entsteht erstmals das Gefühl, dass tatsächlich etwas auf dem Spiel steht. Zwar sollte auch hier niemand eine tiefgründige Charakteranalyse oder besonders komplexe Erzählkunst erwarten, doch das will der Comic auch gar nicht sein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vielmehr funktioniert der Band als episches Finale eines durchgehend unterhaltsamen Abenteuers. Die verschiedenen Handlungsstränge finden zusammen, die Eskalation erreicht ihren Höhepunkt und die Serie schafft es, die Energie der Vorgänger bis zur letzten Seite aufrechtzuerhalten. Gerade weil die Reihe von Anfang an genau wusste, was sie sein möchte, fühlt sich dieser Abschluss so rund an.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Robert Gill darf im Finale noch einmal aus dem Vollen schöpfen. Die ohnehin schon dynamische Inszenierung der ersten beiden Bände erreicht hier ihren Höhepunkt. Explosionen, Kämpfe und futuristische Bedrohungen werden mit einer Wucht dargestellt, die perfekt zum großen Finale passt. Jede Seite vermittelt das Gefühl, dass die Ereignisse außer Kontrolle geraten könnten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders stark ist dabei, wie Gill trotz der enormen Menge an Action stets die Übersicht behält. Die Panels bleiben klar lesbar, die Figuren wirken jederzeit präsent und selbst die chaotischsten Szenen verlieren nie ihre Wirkung. Das Ergebnis ist ein Comic, der optisch genau die Energie transportiert, die seine Geschichte benötigt.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385777" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091996-226x300.jpg" alt="Deadpool/Wolverine 3 – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000091996 Deadpool/Wolverine 3 – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091996-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091996-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091996-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091996-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091996-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091996-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091996-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091996-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091996-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Deadpool/Wolverine 3</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Deadpool/Wolverine 3</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist genau das Finale, das diese Reihe gebraucht hat. Der Band nimmt sämtliche Stärken seiner Vorgänger und verstärkt sie noch einmal deutlich. Die Chemie zwischen Deadpool und Wolverine funktioniert besser denn je, die Action erreicht neue Höhen und die Handlung schafft es tatsächlich, die zuvor aufgebaute Spannung zu einem befriedigenden Abschluss zu führen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders erfreulich ist, dass die Serie ihre Identität bis zum Schluss bewahrt. Auch im Finale versucht sie nicht plötzlich tiefgründiger oder bedeutungsschwerer zu wirken, als sie eigentlich ist. Stattdessen konzentriert sie sich auf das, was sie am besten kann: rasante Unterhaltung, absurde Einfälle, spektakuläre Kämpfe und zwei Figuren, deren Zusammenspiel allein schon den Kauf wert ist.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer die ersten beiden Bände mochte, bekommt hier die konsequente und größere Fortsetzung all dessen, was die Reihe bisher ausgezeichnet hat. Das Finale fühlt sich verdient an, bringt die Geschichte sauber zu Ende und hinterlässt genau das Gefühl, das ein Abenteuer mit Deadpool und Wolverine hinterlassen sollte: jede Menge Spaß. Unterm Strich ist Deadpool/Wolverine 3 der stärkste Band der Reihe und ein würdiger Abschluss für dieses herrlich überdrehte Antiheldenspektakel.</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://games-mag.de/2026/06/03/deadpool-wolverine-3-comic-kritik/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>X-Force 1 – Comic-Kritik</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/06/01/x-force-1-comic-kritik/</link>
					<comments>https://games-mag.de/2026/06/01/x-force-1-comic-kritik/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 16:20:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[X-Force]]></category>
		<category><![CDATA[X-Men]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://games-mag.de/?p=385721</guid>

					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> X-Force 1</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">24.02.2026</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Marcus To</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Geoffrey Thorne</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Softcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">120</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">X-Force (2024) 1-5</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">16,00€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;">Kaum ein Team innerhalb der Mutantenwelt hat in den vergangenen Jahren eine derart ambivalente Rolle eingenommen wie </span><i><span style="font-weight: 400;">X-Force</span></i><span style="font-weight: 400;">. Einst als kompromisslose Einsatztruppe gegründet, entwickelte sich die Gruppe während der Krakoa-Ära zu etwas weit Größerem und zugleich Unheilvollerem. Im Schatten der scheinbar utopischen Mutantennation agierte das Team nicht als klassische Superheldeneinheit, sondern als eine Mischung aus Geheimdienst, Spezialeinsatzkommando und moralischer Grauzone. Während andere Mutanten von Frieden, Diplomatie und gesellschaftlichem Fortschritt sprachen, übernahm </span><i><span style="font-weight: 400;">X-Force</span></i><span style="font-weight: 400;"> die Aufgaben, die niemand öffentlich aussprechen wollte. Sie waren Krakoas unsichtbare Klinge, bereit, Grenzen zu überschreiten, um eine fragile Zukunft zu schützen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch mit dem Ende Krakoas veränderte sich nicht nur die politische Landschaft der Mutanten, sondern auch die Frage danach, welche Rolle ein Team wie </span><i><span style="font-weight: 400;">X-Force</span></i><span style="font-weight: 400;"> in dieser neuen Realität überhaupt noch spielen kann. Die alten Strukturen existieren nicht mehr, Gewissheiten sind zerbrochen, und viele Figuren stehen vor der Herausforderung, ihren Platz in einer Welt zu finden, die sich erneut gegen sie richtet. Gerade in einem solchen Umfeld wirkt die Rückkehr von </span><i><span style="font-weight: 400;">X-Force</span></i><span style="font-weight: 400;"> alles andere als zufällig.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unter der Führung von Forge schlägt die Serie nun ein neues Kapitel auf. Dabei scheint es nicht einfach darum zu gehen, frühere Konzepte wiederzubeleben oder bekannte Muster zu wiederholen. Vielmehr deutet sich eine Organisation an, die aus den Erfahrungen der Vergangenheit entstanden ist, sich aber zugleich neu definieren muss. Was bedeutet Sicherheit ohne einen souveränen Mutantenstaat im Rücken? Wie verändert sich eine Einheit, deren Methoden und Existenzberechtigung untrennbar mit Krakoa verbunden waren? </span><i><span style="font-weight: 400;">X-Force</span></i><span style="font-weight: 400;"> Nummer 1 steht damit vor der spannenden Aufgabe, eine traditionsreiche, kontroverse und zuletzt stark geprägte Marke in eine neue Ära zu überführen. Ob dieser Neustart überzeugt, zeigt die folgende Review.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/x-force-1-dxforc001-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385723" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091812-226x300.jpg" alt="X-Force 1 – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000091812 X-Force 1 – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091812-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091812-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091812-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091812-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091812-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091812-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091812-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091812-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091812-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Krakoa ist Vergangenheit, die Welt versinkt im Chaos und niemand Geringeres als Forge stellt sich der gewaltigen Aufgabe, die Trümmer einer zerbrochenen Realität wieder zusammenzufügen. Mit einer neuen Vision und seinem brillanten Erfindergeist formt er ein schlagkräftiges Team aus Sage, Captain Britain, Rachel Summers, Surge und dem geheimnisvollen Neuzugang Tank, um Bedrohungen entgegenzutreten, die den gesamten Planeten ins Verderben stürzen könnten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch die Situation ist weitaus düsterer, als selbst sie ahnen. Für jede Mission greift Forge zu einer riskanten Maßnahme und setzt auf wechselnde Spezialagenten, deren Einsätze alles entscheiden können. In einem Kampf, in dem jeder Auftrag tödlich enden könnte, stellt sich nur eine Frage: Wer kehrt zurück und wer zahlt den höchsten Preis?</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">X-Force</span></i><span style="font-weight: 400;"> war für mich schon immer ein faszinierendes Team. Die X-Men bewegten sich zwar schon immer in moralischen Grauzonen, doch </span><i><span style="font-weight: 400;">X-Force</span></i><span style="font-weight: 400;"> hat diese Aspekte noch deutlicher hervorgehoben und deutlich brutaler an die Oberfläche gebracht. Was man mit dem Team während der Krakoa-Ära gemacht hat, war meiner Meinung nach fantastisch.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Umso enttäuschender ist es für mich, wie wenig mir diese neue Inkarnation der Reihe gefällt. Dabei ist die Geschichte nicht einmal grundsätzlich schlecht. Vielmehr wirkt sie unnötig kompliziert, überladen und voller unausgereifter Ideen. Vieles fühlt sich zufällig an, fast so, als hätte man </span><i><span style="font-weight: 400;">X-Force</span></i><span style="font-weight: 400;"> unbedingt neu auflegen wollen, ohne dafür ein wirklich stimmiges Konzept zu besitzen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das ist besonders schade, weil ich die Figuren sehr mag. Gleichzeitig gefällt mir überhaupt nicht, welche Richtung die Reihe hier einschlägt. Ich hoffe wirklich, dass sich die Serie in zukünftigen Bänden noch findet und sich von diesem überkonzeptionierten Ansatz entfernt, der sich seltsam losgelöst von der eigentlichen Mutantenrealität anfühlt und immer wieder auf konstruierten Zufällen aufbaut. Dabei steckt hier eigentlich so unglaublich viel Potenzial drin.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch die Zeichnungen von Marcus To in </span><i><span style="font-weight: 400;">X-Force</span></i><span style="font-weight: 400;"> 1 konnten mich leider nur wenig überzeugen. Nur selten gab es Panels, die ich als besonders kreativ oder visuell beeindruckend bezeichnen würde. Stattdessen wirkt vieles wie solide, aber letztlich austauschbare Standard-Comic-Kost ohne wirklich prägnante Bildmomente.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Immerhin stimmt die Action und gelegentlich gelingt es dem Comic durchaus, Emotionen innerhalb der Figuren spürbar zu machen. Diese Momente sind jedoch zu selten gestreut, um den Auftakt wirklich zu retten. Umso bedauerlicher, weil </span><i><span style="font-weight: 400;">X-Force</span></i><span style="font-weight: 400;"> hier das Potenzial hatte, ein richtig starker Neustart zu werden und am Ende für mich doch eher zur Enttäuschung geworden ist.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Trotzdem möchte ich hoffen, dass euch der Comic mehr zusagt als mir. Vielleicht schafft es der nächste Band ja noch, vieles herumzureißen. Ich würde es mir jedenfalls wünschen.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385724" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091813-226x300.jpg" alt="X-Force 1 – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000091813 X-Force 1 – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091813-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091813-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091813-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091813-1156x1536.jpg 1156w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091813-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091813-1920x2551.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091813-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091813-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000091813-scaled.jpg 1927w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">X-Force 1</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><i><span style="font-weight: 400;">X-Force</span></i><span style="font-weight: 400;"> 1 ist für mich ein Neustart, der trotz spannender Voraussetzungen überraschend wenig zündet. Nach der starken und moralisch komplexen Darstellung des Teams während der Krakoa-Ära hätte diese neue Ausrichtung die Chance gehabt, die Reihe konsequent weiterzuentwickeln oder ihr zumindest eine klare neue Identität zu verleihen. Stattdessen hinterlässt der Auftakt einen unausgereiften Eindruck, der sich zwischen großen Ideen, komplizierten Konzepten und einer seltsam losgelösten Handlung verliert.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dabei mangelt es dem Comic nicht an Potenzial. Die Figurenwahl ist interessant, Forge bringt als Anführer spannende Möglichkeiten mit und grundsätzlich steckt in der Frage, wie </span><i><span style="font-weight: 400;">X-Force</span></i><span style="font-weight: 400;"> ohne Krakoa funktionieren soll, enorm viel erzählerischer Reiz. Leider gelingt es der Ausgabe kaum, diese Ansätze in ein stimmiges Gesamtbild zu verwandeln. Zu vieles wirkt konstruiert, zufällig oder unnötig überladen, wodurch die Geschichte emotional und thematisch nie die Wucht entfaltet, die sie eigentlich haben könnte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch visuell bleibt der Band hinter seinen Möglichkeiten zurück. Die Zeichnungen erfüllen ihren Zweck und liefern solide Actionmomente, schaffen es jedoch nur selten, wirklich herauszustechen oder bleibende Bilder zu erzeugen. Dadurch verstärkt sich der Eindruck eines Comics, der zwar funktioniert, aber kaum Begeisterung auslösen kann.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und dennoch fällt es mir schwer, </span><i><span style="font-weight: 400;">X-Force</span></i><span style="font-weight: 400;"> vollständig abzuschreiben. Zu sehr mag ich das Team, zu groß ist das Potenzial dieser Figuren und zu spannend bleibt die Grundidee hinter diesem Neustart. Vielleicht braucht die Serie einfach noch Zeit, um ihre Richtung zu finden und ihre vielen Konzepte besser zusammenzuführen. Dieser erste Band konnte mich zwar nicht überzeugen, aber die Hoffnung auf eine deutliche Steigerung in den kommenden Ausgaben bleibt bestehen.</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://games-mag.de/2026/06/01/x-force-1-comic-kritik/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>X-Men – Enthüllungen – Comic-Kritik</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/05/23/x-men-enthuellungen-comic-kritik/</link>
					<comments>https://games-mag.de/2026/05/23/x-men-enthuellungen-comic-kritik/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 16:43:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[Ms. Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[X-Men]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://games-mag.de/?p=385641</guid>

					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> X-Men – Enthüllungen</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">24.02.2026</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Adam Kubert, CAFU, Sara Pichelli</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Jed MacKay, Al Ewing, Jeph Loeb, Saladin Ahmed</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Softcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">208</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">FCBD: Fantastic Four/X-Men 2025 (II); Giant-Size X-Men</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">(2025) 1–2, Giant-Size Dark Phoenix Saga (2025) 1, Giant-Size Age of Apocalypse (2025) 1, Giant-Size House of M (2025) 1</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">29,00€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;">Kaum ein Superheldenteam hat die Geschichte von Marvel über Jahrzehnte hinweg so nachhaltig geprägt wie die X-Men. Seit ihrer Erschaffung stehen sie nicht nur für spektakuläre Konflikte, außergewöhnliche Kräfte und ikonische Figuren, sondern vor allem für Themen wie Ausgrenzung, Identität und gesellschaftliche Akzeptanz. Die Welt der Mutanten war dabei nie statisch. Sie wurde immer wieder neu definiert, erschüttert und weiterentwickelt. Generationen von Helden, einschneidende Wendepunkte und einschneidende Verluste haben das Vermächtnis der X-Men geformt und aus dem Team weit mehr gemacht als nur eine weitere Superheldengruppe im Marvel-Kosmos.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Inmitten dieser langen und bewegten Historie hat sich inzwischen auch Kamala Khan einen Platz gesichert. Lange Zeit vor allem als begeisterte Superheldenfanin und moderne Stimme einer neuen Marvel-Generation bekannt, eröffnet sich für sie inzwischen ein völlig neuer Blick auf die Welt der Mutanten. Ihre Verbindung zu den X-Men markiert nicht nur einen spannenden Entwicklungsschritt für die Figur selbst, sondern schlägt zugleich eine Brücke zwischen unterschiedlichen Epochen und Perspektiven innerhalb des Marvel-Universums. Gerade dieser Ansatz macht neugierig darauf, welche Rolle sie in einer Mythologie einnimmt, die von Jahrzehnten voller Konflikte, Ideale und Geheimnisse geprägt ist.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">X-Men – Enthüllungen</span></i><span style="font-weight: 400;"> greift diese Ausgangslage auf und verbindet sie mit einem Blick zurück auf zentrale Momente der Mutantengeschichte. Ohne sich vorschnell in Details zu verlieren, entsteht bereits früh das Gefühl, dass hier mehr auf dem Spiel steht als eine gewöhnliche Reise durch bekannte Ereignisse. Für langjährige X-Men-Leser dürften zahlreiche Erinnerungen mitschwingen, während Neueinsteiger durch Kamalas Perspektive einen zugänglichen Zugang zu einem oftmals komplexen Kapitel des Marvel-Kosmos erhalten könnten. Doch wie gut gelingt dieser Balanceakt zwischen Hommage, Charakterentwicklung und der gewichtigen Vergangenheit der Mutantenwelt? Genau dieser Frage widmet sich die folgende Kritik.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/x-men-enth-llungen-dxmos037-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385644" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091170-226x300.jpg" alt="X-Men – Enthüllungen – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000091170 X-Men – Enthüllungen – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091170-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091170-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091170-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091170-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091170-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091170-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091170-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091170-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091170-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Realität gerät aus den Fugen, als Legion zurückkehrt, der beinahe grenzenlos mächtige Sohn von Charles Xavier, dessen zersplitterter Geist von unzähligen Persönlichkeiten beherrscht wird. Doch diesmal fehlt jede Spur von David Hallers kontrollierendem Einfluss. Getrieben von Hass und Vergeltung schmieden die entfesselten Stimmen in seinem Kopf einen verhängnisvollen Plan: Die X-Men sollen aus der Geschichte ausgelöscht werden, als hätten sie nie existiert.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ihrem Vorhaben stellt sich ausgerechnet Kamala Khan entgegen. Als Ms. Marvel durch die Wirren der Zeit geschleudert wird, erlebt sie einige der bedeutendsten und schicksalhaftesten Kapitel der Mutantenhistorie hautnah mit. Doch je tiefer sie in die Vergangenheit gezogen wird, desto deutlicher wird, dass selbst die bekanntesten Ereignisse plötzlich auf der Kippe stehen und nichts mehr so sicher ist, wie es einst schien.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">X-Men – Enthüllungen</span></i><span style="font-weight: 400;"> macht vor allem eines: richtig viel Lust auf die X-Men. Kamala hat sich inzwischen richtig gut bei den Mutanten im Marvel-Universum eingelebt und diesmal dürfen wir gemeinsam mit ihr durch die Geschichte der X-Men reisen. Dabei werden bekannte Momente neu inszeniert und das macht enorm viel Spaß, ähnlich wie damals in </span><i><span style="font-weight: 400;">Avengers: Endgame</span></i><span style="font-weight: 400;">. Ich habe zum Beispiel erst kürzlich </span><a href="https://games-mag.de/2026/05/19/marvel-events-house-of-m-comic-kritik/"><i><span style="font-weight: 400;">House of M</span></i></a><span style="font-weight: 400;"> wieder gelesen und konnte einige der dortigen Momente hier beinahe eins zu eins noch einmal neu erleben. Das war einfach supercool.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gleichzeitig ist das Ganze aber auch eine Geschichte rund um Legion, die dem Band eine schöne Rahmenhandlung verleiht und schließlich sogar in einem spannenden Teaser für die Zukunft der X-Men mündet. Alles in allem ist </span><i><span style="font-weight: 400;">X-Men – Enthüllungen</span></i><span style="font-weight: 400;"> eine großartige Zeitkapsel für die Mutantengeschichte und eine Story, die von vorne bis hinten Spaß macht, dabei aber auch voller Nostalgie steckt. Ich kann den Band jedem Fan der Mutanten, von Ms. Marvel oder Marvel im Allgemeinen ans Herz legen.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Zeichnungen in </span><i><span style="font-weight: 400;">X-Men – Enthüllungen</span></i><span style="font-weight: 400;"> machen dank der Vielzahl beteiligter Künstler genauso viel Spaß wie die Geschichte selbst. Ab und zu gibt es zwar einzelne Kapitel, die mir optisch weniger zugesagt haben, etwa </span><i><span style="font-weight: 400;">Age of Apocalypse</span></i><span style="font-weight: 400;">, doch das liegt vor allem daran, dass jedes Issue anders aussieht und dadurch auch unterschiedliche Künstler und Stile vertreten sind.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Trotzdem gibt es jede Menge kreative Einfälle und man hat sich sichtbar an den jeweiligen Geschichten und dem Stil des ursprünglichen Source Materials orientiert. Diese Mischung aus neuen Designs und klassischen Konzepten funktioniert für mich ausgesprochen gut. Das Ergebnis ist kreativ, abwechslungsreich und voller großartiger Panels und Kunstwerke. Hier findet definitiv jeder etwas fürs Auge, auch wenn diese bunte Mischung am Ende natürlich ein Stück weit Geschmackssache bleibt.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385642" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091171-226x300.jpg" alt="X-Men – Enthüllungen – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000091171 X-Men – Enthüllungen – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091171-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091171-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091171-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091171-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091171-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091171-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091171-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091171-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000091171-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">X-Men – Enthüllungen</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><i><span style="font-weight: 400;">X-Men – Enthüllungen</span></i><span style="font-weight: 400;"> erweist sich als eine mitreißende Liebeserklärung an die Geschichte der Mutanten und gleichzeitig als unterhaltsamer Einstiegspunkt für Leser, die sich gemeinsam mit Kamala Khan durch die wichtigsten Kapitel der X-Men-Mythologie bewegen möchten. Der Comic verbindet nostalgische Rückblicke mit einer eigenständigen Handlung rund um Legion und schafft es dabei, bekannte Ereignisse nicht bloß nachzuerzählen, sondern sie aus einer frischen Perspektive neu erlebbar zu machen. Gerade Fans der X-Men dürften hier viele Momente entdecken, die Erinnerungen wecken und die Faszination für das Mutantenuniversum erneut entfachen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders gelungen ist dabei die Rolle von Kamala Khan, die sich mittlerweile erstaunlich natürlich in der Welt der Mutanten einfügt. Ihre Perspektive sorgt dafür, dass selbst komplexe oder geschichtsträchtige Ereignisse zugänglich bleiben, ohne dass der Band seine tiefe Verwurzelung in der X-Men-Kontinuität verliert. Ergänzt wird das Ganze durch eine kreative visuelle Präsentation, die zwar aufgrund der vielen beteiligten Künstler nicht jeden Geschmack jederzeit treffen dürfte, insgesamt aber hervorragend zur Reise durch verschiedene Epochen und Erzählwelten passt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Ende ist </span><i><span style="font-weight: 400;">X-Men – Enthüllungen</span></i><span style="font-weight: 400;"> vor allem eines: ein Comic, der richtig viel Freude an den X-Men vermittelt. Eine spannende Zeitreise, eine Portion Nostalgie, starke Charaktermomente und ein neugierig machender Ausblick auf die Zukunft der Mutanten machen den Band zu einer rundum gelungenen Lektüre. Wer die X-Men liebt, Ms. Marvel mag oder einfach Lust auf eine energiegeladene Tour durch die Geschichte der Mutanten hat, sollte hier definitiv einen Blick hineinwerfen.</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://games-mag.de/2026/05/23/x-men-enthuellungen-comic-kritik/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ultimate Spider-Man – Gefangen in der schönen neuen Welt – Comic-Kritik</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/05/21/ultimate-spider-man-gefangen-in-der-schoenen-neuen-welt-comic-kritik/</link>
					<comments>https://games-mag.de/2026/05/21/ultimate-spider-man-gefangen-in-der-schoenen-neuen-welt-comic-kritik/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 10:01:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://games-mag.de/?p=385606</guid>

					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> Ultimate Spider-Man – Gefangen in der schönen neuen Welt</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">10.02.2026</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Jonas Scharf</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Cody Ziglar, Deniz Camp</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Softcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">128</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">FCBD 2025: Spider-Man/Ultimate Universe (II), Ultimate Spider-Man: Incursion 1–5</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">17,00€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;">Es gibt nur wenige Figuren im modernen Marvel-Kosmos, die in vergleichsweise kurzer Zeit einen so bemerkenswerten Aufstieg hingelegt haben wie Miles Morales. Einst als Nachfolger eines gefallenen Spider-Man in Marvels damaligem <a href="https://games-mag.de/2026/02/20/ultimate-spider-man-3-comic-kritik/">Ultimate Universum</a> eingeführt, entwickelte sich die Figur rasch weit über ihre ursprüngliche Rolle hinaus. Was zunächst als mutige Neuinterpretation begann, wurde schon bald zu einem festen Bestandteil der Spider-Man-Mythologie. Spätestens mit dem Übergang ins Marvel-Hauptuniversum war klar, dass Miles gekommen war, um zu bleiben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gerade deshalb wirkt es besonders spannend, wenn die Figur erneut mit dem Gedanken eines alternativen Universums konfrontiert wird. Das moderne Ultimate-Universum verfolgt einen völlig eigenen Ansatz, präsentiert vertraute Helden in ungewohnten Konstellationen und spielt bewusst mit den Erwartungen langjähriger Leser. Für Miles Morales bedeutet dies nicht nur eine Rückkehr zu einem Namen, der untrennbar mit seiner Herkunft verbunden ist, sondern auch einen kurzen Ausflug in eine Realität, die zugleich vertraut und vollkommen fremd erscheint.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Ultimate Spider-Man – Gefangen in der schönen neuen Welt</span></i><span style="font-weight: 400;"> knüpft genau an diesem reizvollen Spannungsfeld an. Der Band verspricht ein Wiedersehen mit den Wurzeln einer beliebten Figur, ohne sich dabei auf bloße Nostalgie zu verlassen. Stattdessen deutet sich eine Geschichte an, die mit Identität, Zugehörigkeit und den Möglichkeiten alternativer Welten spielt. Ob dieser Abstecher in das neue Ultimate-Universum tatsächlich das Potenzial seiner Ausgangsidee ausschöpft oder sich in seinem Konzept verliert, zeigt die folgende Kritik.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/ultimate-spider-man-gefangen-in-der-sch-nen-neuen-welt-dsmos034-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385608" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090992-226x300.jpg" alt="Ultimate Spider-Man – Gefangen in der schönen neuen Welt – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000090992 Ultimate Spider-Man – Gefangen in der schönen neuen Welt – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090992-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090992-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090992-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090992-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090992-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090992-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090992-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090992-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090992-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein rätselhaftes Portal reißt Miles Morales und seine kleine Schwester Billie plötzlich aus ihrer vertrauten Welt auf Erde 616 und schleudert sie in das fremde Universum von Erde 6160. Während Miles gemeinsam mit Peter Parker und dessen Sohn Richard versucht, die gefährliche Bedrohung durch Spot aufzuhalten, beginnt zugleich ein verzweifelter Wettlauf, um Billie wiederzufinden. Seine Spurensuche führt ihn quer durch das neue Ultimate Universum, von den Geheimnissen Wakandas an der Seite von Black Panther bis zu den X Men in Japan. Doch je näher Miles der Wahrheit kommt, desto tiefer gerät er in die Machenschaften des finsteren Schattenrats und damit in den Einflussbereich des skrupellosen Reed Richards, besser bekannt als Maker.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Ultimate Spider-Man – Gefangen in der schönen neuen Welt</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist ein spannender Kurzausflug für Miles in ein Universum, aus dem er irgendwie stammt, das aber zugleich völlig anders ist. Es ist ein spaßiger nostalgischer Trip voller cooler neuer Informationen über das neue Ultimate Universum. Die Geschichte fühlt sich dabei nicht nach einem großen oder besonders tiefsinnigen Abenteuer an, bietet dafür aber eine persönliche Entwicklung für Miles, die in einem Ereignis gipfelt, das womöglich auch Auswirkungen auf seine Rolle in der Hauptwelt haben könnte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer den jungen Spider Man mag, bekommt hier einen tollen Comic voller interessanter Bezüge. Alle anderen erhalten einen spannenden Einblick in Erde 6160 und erleben dabei eine Geschichte, die Miles in nahezu allen Belangen gerecht wird. Es macht eben wie immer einfach Spaß mit Spider Man.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Zeichnungen in </span><i><span style="font-weight: 400;">Ultimate Spider-Man – Gefangen in der schönen neuen Welt</span></i><span style="font-weight: 400;"> von Jonas Scharf kann ich leider nicht ganz so positiv bewerten. Sie sind keineswegs schlecht, lassen aber die Dynamik der eigentlichen Miles Hauptreihe vermissen. Viele Panels wirken erstaunlich starr. Zwar stecken die Bilder voller gelungener Momente, im Großen und Ganzen reichen sie aber weder an die Hauptserie noch an die übrigen Geschichten des neuen Ultimate Universums heran.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der einzige Abschnitt, in dem sich der Zeichenstil wirklich vollständig entfalten kann, ist das bombastische Finale. Bei vielem, was davor kommt, muss man sich visuell eher etwas durchkämpfen. Das ist schade, denn die Geschichte selbst macht durchaus viel Spaß.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385609" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090993-226x300.jpg" alt="Ultimate Spider-Man – Gefangen in der schönen neuen Welt – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000090993 Ultimate Spider-Man – Gefangen in der schönen neuen Welt – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090993-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090993-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090993-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090993-1156x1536.jpg 1156w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090993-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090993-1920x2551.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090993-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090993-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090993-scaled.jpg 1927w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Ultimate Spider-Man – Gefangen in der schönen neuen Welt</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Ultimate Spider-Man – Gefangen in der schönen neuen Welt</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist kein großer Meilenstein für Miles Morales, aber ein überraschend unterhaltsamer und persönlicher Abstecher in das neue Ultimate Universum. Der Band nutzt die besondere Verbindung der Figur zu diesem Namen clever aus und schafft es, aus der Rückkehr in ein alternatives Universum mehr zu machen als bloßen Fanservice. Statt einer epischen Multiversumschlacht erwartet die Leser eine eher kompakte Geschichte, die vor allem von Miles selbst, seiner Perspektive und seiner Entwicklung lebt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders stark funktioniert dabei der Blick auf Erde 6160. Der Comic vermittelt auf angenehme Weise neue Eindrücke dieses noch jungen Universums und verknüpft sie mit bekannten Figuren, spannenden Schauplätzen und kleinen nostalgischen Momenten. Gleichzeitig bleibt die Geschichte zugänglich genug, um auch Lesern außerhalb der aktuellen Ultimate Reihen einen interessanten Einblick zu bieten. Wer Miles Morales ohnehin gerne liest, dürfte hier ohnehin schnell auf seine Kosten kommen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Weniger überzeugend fällt dagegen die visuelle Umsetzung aus. Die Zeichnungen liefern zwar einzelne starke Bilder und ein gelungenes Finale, erreichen aber über weite Strecken nicht die Dynamik und Energie, die man von Miles Comics oder dem neuen Ultimate Universum gewohnt ist. Gerade bei einer Geschichte, die so viel Bewegung, Dimensionenwechsel und Spider Man Action beinhaltet, fällt dieser Aspekt spürbar ins Gewicht.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Ende bleibt dennoch ein spaßiger, charmanter und inhaltlich lohnender Comic, der vielleicht nicht jede seiner Ideen vollständig ausreizt, Miles Morales als Figur aber sehr gut versteht. </span><i><span style="font-weight: 400;">Ultimate Spider-Man – Gefangen in der schönen neuen Welt</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist damit vor allem eine Empfehlung für Fans des jungen Netzschwingers und für alle, die neugierig darauf sind, wie sich Miles in einer Welt behauptet, die ihm gleichzeitig vertraut und vollkommen fremd ist.</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://games-mag.de/2026/05/21/ultimate-spider-man-gefangen-in-der-schoenen-neuen-welt-comic-kritik/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Marvel Events – House of M – Comic-Kritik</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/05/19/marvel-events-house-of-m-comic-kritik/</link>
					<comments>https://games-mag.de/2026/05/19/marvel-events-house-of-m-comic-kritik/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 16:23:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Avengers]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[event]]></category>
		<category><![CDATA[House of M]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[X-Men]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://games-mag.de/?p=385599</guid>

					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> Marvel Events – House of M</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">27.01.2026</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Olivier Coipel</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Brian Michael Bendis</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Softcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">216</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">House of M (2005) 1-8</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">29,00€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;">Es gibt Marvel-Geschichten, die nicht nur eine einzelne Figur oder ein Team verändern, sondern das gesamte Universum erschüttern. </span><i><span style="font-weight: 400;">House of M</span></i><span style="font-weight: 400;"> gehört zweifellos zu diesen Werken. Als das Event Mitte der 2000er Jahre erschien, befand sich Marvel in einer Phase tiefgreifender Umbrüche. Große Crossover-Events gewannen zunehmend an Bedeutung, Helden wurden komplexer geschrieben und die Grenzen zwischen persönlichem Drama und weltweiten Konsequenzen verschwammen immer stärker. In genau dieser kreativen Atmosphäre entstand ein Comic, dessen Nachwirkungen das Marvel-Universum noch über Jahre hinweg prägen sollten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Zentrum dieser Geschichte steht eine Figur, die lange Zeit zwischen Heldin, Außenseiterin und tragischer Persönlichkeit wandelte: Wanda Maximoff. Über Jahrzehnte hinweg war ihre Geschichte von Verlust, Macht und emotionalen Konflikten geprägt. Doch nur wenige Comics haben sich so intensiv mit der Bedeutung ihrer Kräfte und den Konsequenzen ihres inneren Zustands auseinandergesetzt wie </span><i><span style="font-weight: 400;">House of M</span></i><span style="font-weight: 400;">. Das Event markierte einen entscheidenden Wendepunkt für die Figur und veränderte nachhaltig die Art und Weise, wie Leser auf Scarlet Witch blickten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gleichzeitig ist </span><i><span style="font-weight: 400;">House of M</span></i><span style="font-weight: 400;"> weit mehr als nur eine Charakterstudie. Der Comic gilt als eines der prägendsten Marvel-Events seiner Zeit und wird bis heute regelmäßig diskutiert, analysiert und neu bewertet. Seine Ideen, seine Tragweite und sein Einfluss auf zahlreiche spätere Geschichten machten ihn zu einem Werk, an dem Fans des Marvel-Kosmos kaum vorbeikommen. Doch verdient </span><i><span style="font-weight: 400;">House of M</span></i><span style="font-weight: 400;"> seinen legendären Ruf tatsächlich, oder lebt die Geschichte vor allem von ihrer gewaltigen Prämisse und ihrem nachhaltigen Einfluss? Genau dieser Frage widmet sich die folgende Kritik.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/marvel-events-house-of-m-dmaev002-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385600" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090784-226x300.jpg" alt="Marvel Events – House of M – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000090784 Marvel Events – House of M – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090784-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090784-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090784-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090784-1156x1536.jpg 1156w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090784-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090784-1920x2551.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090784-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090784-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090784-scaled.jpg 1927w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Vom Schmerz über den Verlust ihrer Familie zerbrochen, verliert Scarlet Witch endgültig die Kontrolle über ihre gewaltigen Kräfte und formt die Wirklichkeit nach ihrem Willen um. Was entsteht, ist eine verstörend neue Weltordnung: Magneto wird wie ein Messias verehrt, Mutanten stehen an der Spitze der Gesellschaft und beherrschen den Planeten, während die Menschheit entrechtet und in abgeschottete Ghettos verdrängt wird. Eine Realität, in der die Machtverhältnisse vollständig auf den Kopf gestellt wurden und nichts mehr an die Welt erinnert, die einst existierte.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">House of M</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist eines dieser Events, das ich nur schwer beschreiben kann, weil man es einfach erlebt haben muss. Es ist nicht nur eine starke und persönliche Geschichte, sondern auch ein Event, das das Marvel-Universum langfristig nachhaltig geprägt hat. Jeder, der mit dem Satz „Keine Mutanten mehr“ oder „No more Mutants“ sofort etwas anfangen kann, weiß, wovon ich spreche. Eine derart starke Story bekommt man nur alle paar Jahre.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer </span><i><span style="font-weight: 400;">House of M</span></i><span style="font-weight: 400;"> bisher verpasst hat, erhält mit diesem Rerelease endlich die Chance, etwas Legendäres nachzuholen. Glaubt mir: Egal ob langjähriger Comicfan oder Casual-Leser, dieses Event sollte man unbedingt gelesen haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was für mich an dieser Storyline bis heute am prägendsten bleibt, sind die einzelnen Charakterschicksale. Hawkeyes und Spider-Mans tragische Entwicklungen oder Wolverines tiefer Weltschmerz sind nur einige Beispiele. Wanda selbst bleibt dabei selbstverständlich der emotionale Mittelpunkt der Geschichte und macht hier eindrucksvoll deutlich, wie wichtig diese Figur für das Marvel-Universum ist. Ohne </span><i><span style="font-weight: 400;">House of M</span></i><span style="font-weight: 400;"> hätten wir sie vermutlich auch im MCU nie auf diese Weise erleben dürfen.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Jetzt habe ich aber genug über die Geschichte gesprochen, schließlich gibt es auch noch über die visuelle Wucht dieses Comics zu reden. </span><i><span style="font-weight: 400;">House of M</span></i><span style="font-weight: 400;"> liest sich nicht nur hervorragend, sondern sieht auch beeindruckend aus. Ein dynamisches Panel jagt das nächste, immer wieder unterbrochen von atemberaubenden Seiten voller Details, Ausdruckskraft und emotionalem Gewicht.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit Olivier Coipel stemmt hier praktisch ein einzelner Zeichner eine echte Meisterleistung und erschafft Bilder, die auch heute noch nachhallen. Besonders gefällt mir, wie sich der Comic immer wieder bewusst Zeit nimmt, einzelne Panels wirken zu lassen. Gerade deshalb entfaltet der berühmte „No more Mutants“-Moment seine enorme Wirkung bis heute. Wirklich großartig geschrieben, noch beeindruckender gezeichnet und ein Marvel-Event, das seinen legendären Ruf absolut verdient.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385601" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090785-226x300.jpg" alt="Marvel Events – House of M – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000090785 Marvel Events – House of M – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090785-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090785-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090785-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090785-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090785-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090785-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090785-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090785-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090785-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Marvel Events – House of M</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><i><span style="font-weight: 400;">House of M</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist weit mehr als nur ein weiteres großes Marvel-Event mit einer spektakulären Prämisse. Es ist eine Geschichte über Verlust, Macht, Identität und die zerstörerischen Folgen emotionaler Überforderung. Gerade weil der Comic seine weltverändernden Konsequenzen mit persönlichen Schicksalen verbindet, funktioniert er auch heute noch erstaunlich gut. Die Story lebt nicht allein von ihrem legendären Status oder ihrem Einfluss auf spätere Marvel-Geschichten, sondern vor allem von ihren Figuren und den emotionalen Entscheidungen, die im Zentrum stehen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders Wanda Maximoff erhält hier einen der wichtigsten Momente ihrer gesamten Comicgeschichte. </span><i><span style="font-weight: 400;">House of M</span></i><span style="font-weight: 400;"> zeigt eindrucksvoll, warum Scarlet Witch längst zu den faszinierendsten und zugleich tragischsten Figuren des Marvel-Universums gehört. Gleichzeitig bekommen auch Charaktere wie Wolverine, Spider-Man oder Hawkeye genug Raum, um der alternativen Realität zusätzliches Gewicht und emotionale Tiefe zu verleihen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch nicht nur erzählerisch weiß das Event zu überzeugen. Olivier Coipels Artwork trägt einen enormen Teil zur Wirkung des Comics bei. Die dynamische Inszenierung, die starken Emotionen und die ikonischen Bildmomente sorgen dafür, dass sich viele Szenen dauerhaft ins Gedächtnis brennen. Gerade diese Mischung aus persönlichem Drama, epischer Tragweite und visueller Wucht macht </span><i><span style="font-weight: 400;">House of M</span></i><span style="font-weight: 400;"> zu einem Comic, der seinen Ruf absolut verdient.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer das Event bislang verpasst hat, sollte die Gelegenheit dieses Rereleases unbedingt nutzen. Ob als langjähriger Marvel-Fan, Wanda-Enthusiast oder einfach als Leser auf der Suche nach einem modernen Comic-Klassiker: </span><i><span style="font-weight: 400;">House of M</span></i><span style="font-weight: 400;"> bleibt auch über zwei Jahrzehnte später ein außergewöhnlich starkes Stück Marvel-Geschichte, das man erlebt haben sollte.</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://games-mag.de/2026/05/19/marvel-events-house-of-m-comic-kritik/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fantastic Four 1 – Comic-Kritik</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/05/13/fantastic-four-1-comic-kritik/</link>
					<comments>https://games-mag.de/2026/05/13/fantastic-four-1-comic-kritik/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 07:19:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Fantastic Four]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://games-mag.de/?p=385576</guid>

					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> Fantastic Four 1</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">03.02.2026</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Humberto Ramos</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Ryan North</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Softcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">88</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Free Comic Book Day 2025: Fantastic Four/Giant-Size X-Men 1 (FF), Fantastic Four (2025) 1–3</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">9,99€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Welt der Fantastic Four war schon immer chaotisch. Mal kämpften sie gegen Wesen aus fremden Dimensionen, mal gegen Bedrohungen aus den Tiefen des Alls, nur um anschließend gemeinsam am Esstisch zu sitzen und sich wie eine ganz normale Familie anzufühlen. Genau dieser Kontrast machte die Gruppe über Jahrzehnte hinweg so besonders. Doch inzwischen scheint selbst dieses Fundament zu bröckeln. Wo früher Abenteuerlust und wissenschaftliche Neugier den Ton angaben, bestimmen nun Angst, Kontrolle und die bedrückende Gewissheit den Alltag, dass Doctor Doom seine Finger längst nach der gesamten Welt ausgestreckt hat.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gerade die Fantastic Four spüren die Konsequenzen dieser Entwicklung besonders stark. Nicht nur, weil Doom seit jeher zu ihren gefährlichsten Widersachern zählt, sondern weil seine Macht inzwischen Dimensionen erreicht hat, die selbst für Reed Richards kaum noch berechenbar erscheinen. Während andere Helden längst gefallen sind oder sich dem neuen Status quo fügen mussten, sucht die Familie weiterhin nach einem Weg, dem Regime entgegenzutreten. Dabei geraten nicht nur ihre Kräfte, sondern vor allem ihre Beziehungen zueinander auf eine harte Probe. Hoffnung und Verzweiflung liegen oft nur einen einzigen Schritt auseinander.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Fantastic Four</span></i><span style="font-weight: 400;"> 1 setzt genau an diesem Punkt an und wirft die Leser mitten hinein in eine Welt, die sich vertraut und zugleich vollkommen fremd anfühlt. Zwischen familiären Spannungen, dem Druck einer beinahe aussichtslosen Situation und der ständigen Präsenz Dooms entfaltet sich eine Atmosphäre, die sofort neugierig macht. Noch bevor die eigentliche Handlung richtig Fahrt aufnimmt, wird klar, dass diese Reihe mehr sein möchte als nur das nächste klassische Superheldenabenteuer. Stattdessen deutet sich eine Geschichte an, die den Kern der Fantastic Four auf eine Weise herausfordert, wie man es lange nicht mehr erlebt hat.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/fantastic-four-1-dffpr001-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385577" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090312-226x300.jpg" alt="Fantastic Four 1 – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000090312 Fantastic Four 1 – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090312-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090312-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090312-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090312-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090312-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090312-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090312-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090312-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090312-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Gerade als die Fantastic Four glauben, Dr. Doom endlich in die Enge getrieben zu haben, schlägt der Monarch von Latveria mit einem perfiden Plan zurück. In einem einzigen Moment werden Reed, Sue, Johnny und Ben voneinander getrennt und quer durch die Geschichte der Erde geschleudert. Plötzlich findet sich jeder von ihnen in einer fremden Epoche wieder, abgeschnitten von den anderen und gefangen in einer Welt voller tödlicher Gefahren. Während urzeitliche Landschaften, vergessene Zivilisationen und ferne Zukunftsvisionen ihren Überlebenswillen auf die Probe stellen, scheint die Zeit selbst gegen sie zu arbeiten. Ihre letzte Hoffnung ruht auf einem geheimnisvollen Stein, der seit Anbeginn der Erde existiert und jede Ära unversehrt überdauert hat. Doch um wieder zusammenzufinden, müssen die Vier nicht nur die Grenzen von Raum und Zeit überwinden, sondern auch beweisen, dass ihre größte Stärke selbst über Jahrmillionen hinweg unzerbrechlich bleibt.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Fantastic Four 1</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist ein spannender Neustart für die bekannte Marvel Familie unter der Herrschaft von Doom. Die Geschichte bietet viele Wendungen, interessante Ideen und einen gelungenen Mix aus Science Fiction, Zeitreise und Familiendrama. Gleichzeitig liegt hier aber auch die größte Schwäche des Comics. Während </span><a href="https://games-mag.de/2026/03/07/fantastic-four-doom-herrscher-der-welt-comic-kritik/"><i><span style="font-weight: 400;">Fantastic Four – Doom – Herrscher der Welt</span></i></a><span style="font-weight: 400;"> die Verbindung zum großen Event bereits deutlich im Titel machte, hätte ich bei einer neuen Nummer 1 eine Geschichte erwartet, die sich auch ohne Vorwissen problemlos lesen lässt. Kennt man den aktuellen Status quo des Marvel Universums nicht oder hat das Event zuvor nicht gelesen, wirkt der Comic stellenweise wie ein verwirrendes Sammelsurium auseinandergerissener Storylines. Das ist besonders schade, weil im Kern unglaublich viel Potenzial in dieser Reihe steckt und viele spannende Ideen angedeutet werden. Dadurch bleibt </span><i><span style="font-weight: 400;">Fantastic Four 1</span></i><span style="font-weight: 400;"> vor allem eine starke Empfehlung für langjährige Fans, während Neueinsteiger vermutlich besser auf einen späteren Einstiegspunkt warten sollten.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Zeichnungen von Humberto Ramos spiegeln für mich ein wenig die Probleme der Geschichte wider. Rein handwerklich sehen die Panels großartig aus und werden immer wieder von kreativen Einfällen aufgelockert. Gleichzeitig wirkt der Stil im Gesamtbild aber etwas zu generisch. Gerade bei den Fantastic Four würde ich mir wünschen, dass man visuell häufiger neue Wege geht, statt bekannte Muster immer wieder leicht verändert aufzuwärmen. Dabei merkt man durchaus, dass hier enormes Potenzial vorhanden ist. Deshalb blicke ich trotzdem optimistisch auf die Zukunft der Reihe und hoffe, dass sie in den kommenden Ausgaben noch stärker ihren eigenen Stil findet. Bis dahin bleibt der Comic für mich vor allem eine Empfehlung für Fans der Familie.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385579" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090313-226x300.jpg" alt="Fantastic Four 1 – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000090313 Fantastic Four 1 – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090313-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090313-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090313-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090313-1156x1536.jpg 1156w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090313-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090313-1920x2551.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090313-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090313-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/05/1000090313-scaled.jpg 1927w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Fantastic Four 1</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Fantastic Four 1</span></i><span style="font-weight: 400;"> hinterlässt einen etwas widersprüchlichen Eindruck. Auf der einen Seite steckt in diesem Neustart unglaublich viel Potenzial. Die Grundidee rund um die voneinander getrennten Familienmitglieder, die Reise durch verschiedene Zeitalter und die allgegenwärtige Bedrohung durch Doctor Doom sorgt für viele spannende Momente und einige wirklich kreative Einfälle. Gerade die Dynamik innerhalb der Familie bleibt dabei weiterhin das Herzstück der Reihe und erinnert immer wieder daran, warum die Fantastic Four seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Teams im Marvel Universum gehören.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gleichzeitig macht es der Comic neuen Lesern unnötig schwer. Statt wie ein echter Neustart zu wirken, setzt die Geschichte sehr viel Wissen über den aktuellen Marvel Status quo voraus. Wer die vorherigen Ereignisse rund um Doom nicht kennt, wird sich schnell verloren fühlen und Schwierigkeiten haben, alle Zusammenhänge richtig einzuordnen. Dadurch verliert die Reihe leider einen Teil ihrer Zugänglichkeit, obwohl gerade eine neue Nummer 1 eigentlich die perfekte Gelegenheit gewesen wäre, auch neue Leser mitzunehmen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch visuell liefert Humberto Ramos solide Arbeit ab. Viele Panels sehen dynamisch aus und besitzen den typischen energiegeladenen Stil, den man von ihm kennt. Dennoch fehlt der Reihe stellenweise ein eigener visueller Charakter, der wirklich heraussticht und sich langfristig im Gedächtnis festsetzt. Gerade bei einer Serie wie den Fantastic Four hätte ich mir etwas mehr Mut und Experimentierfreude gewünscht.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Ende bleibt </span><i><span style="font-weight: 400;">Fantastic Four 1</span></i><span style="font-weight: 400;"> trotzdem ein unterhaltsamer und vielversprechender Auftakt mit starken Ideen, spannender Atmosphäre und einer klaren Liebe zu den Figuren. Für langjährige Fans der Fantastic Four und Leser, die bereits tief im aktuellen Marvel Universum stecken, ist der Comic definitiv einen Blick wert. Neueinsteiger könnten dagegen Schwierigkeiten haben, wirklich Zugang zur Geschichte zu finden. Sollte die Reihe es schaffen, ihre Stärken in den kommenden Ausgaben noch stärker auszubauen und gleichzeitig zugänglicher zu werden, könnte hier dennoch eine richtig starke Fantastic Four Serie entstehen.</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://games-mag.de/2026/05/13/fantastic-four-1-comic-kritik/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
