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	<title>Robin S. &#8211; Gaming Magazin | News, Testberichte &amp; Videospiele – Games-Mag.de</title>
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	<description>Das Online Gaming Magazin für jung und alt - Games-Mag</description>
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	<title>Robin S. &#8211; Gaming Magazin | News, Testberichte &amp; Videospiele – Games-Mag.de</title>
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		<title>Star Wars Comics – Galaktische Geschichten des Schreckens – Comic-Kritik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 07:53:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
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					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> Star Wars Comics – Galaktische Geschichten des Schreckens</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">21.07.2026 </span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Soo Lee, Vincenzo Riccardi, u.a. </span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Cavan Scott, U.A.</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Hardcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">240</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">US-Star Wars: Tales from the Rancor Pit, Tales from the Death Star, Tales from the Nightlands 1-3</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">35,00€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;">Kaum ein anderes Science Fiction Universum hat die Popkultur so nachhaltig geprägt wie </span><i><span style="font-weight: 400;">Star Wars</span></i><span style="font-weight: 400;">. Seit dem ersten Film aus dem Jahr 1977 begeistert die weit entfernte Galaxis Generationen von Fans und erzählt Geschichten über Jedi, Sith, Rebellen, Imperien und unzählige Welten, die weit über die großen Abenteuer der Skywalker Saga hinausgehen. Dabei war </span><i><span style="font-weight: 400;">Star Wars</span></i><span style="font-weight: 400;"> schon immer mehr als nur klassische Weltraumaction. Zwischen epischen Schlachten, fremdartigen Planeten und mächtigen Wesen gab es immer wieder Momente, die eine deutlich düsterere und unheimlichere Seite der Galaxis angedeutet haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Genau hier setzt die Anthologie Reihe </span><i><span style="font-weight: 400;">Star Wars Comics – Galaktische Geschichten des Schreckens</span></i><span style="font-weight: 400;"> an. Statt eine einzelne zusammenhängende Handlung zu erzählen, versammelt die Reihe unterschiedliche Horrorgeschichten aus den verschiedensten Epochen und Winkeln des </span><i><span style="font-weight: 400;">Star Wars</span></i><span style="font-weight: 400;"> Universums. Dabei wird aus dem Fundus der Filme geschöpft und mit bekannten Figuren, Schauplätzen und Motiven gespielt. Ob Imperium, Rebellen, Jedi oder Sith, jeder Teil der weit entfernten Galaxis kann zum Schauplatz einer unheimlichen Geschichte werden. Geschichten rund um den Todesstern treffen dabei auf Erzählungen über die Nachtlande und zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten für düstere Abenteuer innerhalb des bekannten Universums sind.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch wie gut funktioniert </span><i><span style="font-weight: 400;">Star Wars</span></i><span style="font-weight: 400;"> eigentlich als Horror? Können die bekannten Figuren und Schauplätze tatsächlich für Gänsehaut sorgen oder bleiben die Geschichten letztlich nur nette Abstecher in eine etwas dunklere Version der weit entfernten Galaxis? Genau dieser Frage widmet sich die folgende Kritik zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Galaktische Geschichten des Schreckens</span></i><span style="font-weight: 400;">. Denn die Idee, das wohl berühmteste Science Fiction Universum der Welt mit klassischen Horrorelementen zu verbinden, klingt auf dem Papier zumindest ausgesprochen spannend.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/star-wars-comics-galaktische-geschichten-des-schreckens-ydstwhc001-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-387645" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099596-226x300.jpg" alt="Star Wars Comics – Galaktische Geschichten des Schreckens – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000099596 Star Wars Comics – Galaktische Geschichten des Schreckens – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099596-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099596-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099596-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099596-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099596-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099596-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099596-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099596-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099596-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">„Es war einmal vor langer Zeit, in einer gruseligen Galaxis …“ So oder so ähnlich könnte man die Geschichten des Comics beschreiben. Eine klassische Handlung, die man zusammenfassen könnte, gibt es nicht, da die Anthologie aus vielen verschiedenen Ansätzen besteht. Jeder Teil bietet einen groben Handlungsrahmen, innerhalb dessen unterschiedliche Abenteuer mit Horrorelementen erzählt werden. So geht es beispielsweise im ersten Teil um einen Gefangenen in Jabbas Palast, der Gruselgeschichten erzählt, um nicht getötet zu werden. Im zweiten Teil versucht ein ehemaliger Sturmtruppler, die Überreste des zweiten Todessterns zu erreichen, während er gleichzeitig von den Geistern und Geschichten ehemaliger Bewohner des Todessterns hört.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dabei muss ich allerdings sagen, dass sich der Horror insgesamt ziemlich zurückhält. Es handelt sich eher um bösartige und düstere Geschichten mit Monstern und Geistern, die allerdings nur wenig wirklichen Horror beinhalten. Das ist etwas schade, denn Horror und Splatter gehören zu meinen absoluten Lieblingsgenres. Horrorelemente gibt es zwar in jeder Geschichte, wirkliches Horrorgefühl kommt beim Lesen aber nur selten auf. Auch Splatter gibt es in diesem Zusammenhang leider nur sehr wenig.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das bedeutet allerdings keineswegs, dass die einzelnen Geschichten der Anthologie schlecht sind. Ganz im Gegenteil. Immer wieder schaffen es die Autoren, wirklich tolle Geschichten zu erzählen, die das Star Wars Universum um interessante Horrorelemente erweitern. Nicht jede Geschichte trifft dabei gleich ins Schwarze, doch beispielsweise der Teil über das Monster im Todesstern oder die Geschichte, in der sich die Skywalker Familie den Nachtlanden stellen muss, funktionieren richtig gut. Beide sorgen für ein tolles Leseerlebnis, das letztlich allerdings deutlich mehr Abenteuer als Horror bietet. Mir hat das insgesamt gut gefallen, auch wenn ich mir persönlich etwas mutigeren Horror und zumindest etwas mehr Splatter gewünscht hätte.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Zeichnungen der verschiedenen Künstler in </span><i><span style="font-weight: 400;">Star Wars Comics – Galaktische Geschichten des Schreckens</span></i><span style="font-weight: 400;"> haben ein ähnliches Problem wie die Geschichten selbst: Sie schwanken teilweise ziemlich stark in ihrer Qualität. Das ist bei einer Anthologie mit so vielen unterschiedlichen Stilen, Geschichten und Künstlern allerdings auch keine große Überraschung. Dadurch gibt es immer wieder richtig starke Bilder voller Leben, Details und kreativer Ideen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn ich mir eine Geschichte herauspicken müsste, wäre es die Story rund um Luke und die Schattenlande gegen Ende des Comics. Die Zeichnungen sind hier bunt, voller kreativer Energie und liefern ein starkes Panel nach dem anderen. Insgesamt bin ich mir deshalb sicher, dass hier jeder etwas für seinen Geschmack finden kann, auch wenn man beim Lesen vermutlich immer wieder auf Geschichten und Zeichenstile stoßen wird, die den eigenen Geschmack nicht ganz treffen.</span></p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-387646" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099600-226x300.jpg" alt="Star Wars Comics – Galaktische Geschichten des Schreckens – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000099600 Star Wars Comics – Galaktische Geschichten des Schreckens – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099600-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099600-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099600-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099600-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099600-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099600-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099600-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099600-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/1000099600-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Star Wars Comics – Galaktische Geschichten des Schreckens</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Star Wars Comics – Galaktische Geschichten des Schreckens</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist am Ende eine interessante Mischung aus Star Wars und Horror, die allerdings nicht ganz das liefert, was der Titel zunächst verspricht. Die Anthologie zeigt, dass die weit entfernte Galaxis durchaus genügend Stoff für düstere und unheimliche Geschichten bietet. Monster, Geister, mysteriöse Orte und bekannte Figuren sorgen immer wieder für spannende Abenteuer, die das Star Wars Universum auf eine etwas andere Art präsentieren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Allerdings sollte man nicht mit der Erwartung an den Comic herangehen, hier wirklich schaurige Horrorgeschichten zu bekommen. Dafür bleibt der Horror schlicht zu oberflächlich. Die meisten Geschichten funktionieren deutlich besser als düstere Star Wars Abenteuer denn als echter Horror. Auch beim Splatter hätte ich mir deutlich mehr gewünscht. Gerade weil das Konzept so viel Potenzial bietet, wäre es schön gewesen, wenn die Autoren an einigen Stellen mutiger geworden wären und sich stärker auf die Möglichkeiten des Genres eingelassen hätten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dafür überzeugt die Anthologie immer wieder mit kreativen Ideen und einigen wirklich gelungenen Geschichten. Auch optisch gibt es durch die vielen unterschiedlichen Zeichenstile einiges zu entdecken. Zwar schwanken sowohl die Geschichten als auch die Zeichnungen in ihrer Qualität, doch gerade die stärkeren Beiträge machen deutlich, wie gut Star Wars mit düsteren und unheimlichen Elementen funktionieren kann.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unterm Strich ist </span><i><span style="font-weight: 400;">Galaktische Geschichten des Schreckens</span></i><span style="font-weight: 400;"> deshalb vor allem für Star Wars Fans interessant, die gerne einmal eine etwas andere Seite der bekannten Galaxis erleben möchten. Wer blutigen Splatter und echten Horror erwartet, dürfte dagegen etwas enttäuscht werden. Ich hatte trotz dieser Kritik meinen Spaß mit der Anthologie, denn die gelungenen Geschichten machen Lust auf weitere Experimente mit dem Horror Genre innerhalb des Star Wars Universums. Ein wirklich gruseliger Ausflug in die weit entfernte Galaxis ist es zwar nicht geworden, ein unterhaltsamer und abwechslungsreicher aber allemal.</span></p>
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		<title>Teeto im Test &#8211; Wunderbar unkomplizierter Plattformer-Spaß</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 16:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PlayStation 5]]></category>
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					<description><![CDATA[Laufen, hüpfen und sammeln: Plattformer sind eines der bekanntesten Genres und für viele Gamer der Beginn ihrer&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Laufen, hüpfen und sammeln: <a href="https://games-mag.de/2026/07/31/duskfade-preview/">Plattformer</a> sind eines der bekanntesten Genres und für viele Gamer der Beginn ihrer Reise. Das liegt nicht nur daran, dass wahrscheinlich viele Kinder mit Nintendo aufgewachsen sind, sondern auch daran, dass Plattformer in den Anfangsjahren des Gamings ein sehr gängiges Genre waren. Was für mich dabei das Beste ist: Wie unkompliziert man diese Spieleart immer wieder aufnehmen kann, ohne sich dabei zu sehr in verschiedene Mechaniken hineindenken zu müssen. Ich meine, ich mag meine Soulslikes oder Metroidvanias, aber Plattformer sind einfach Komfortfood durch und durch.</p>
<p class="isSelectedEnd">Teeto ist dabei ein Plattformer, den ich gesehen habe und der mir direkt sympathisch war. Einfache Geschichte, klassisches Jump and Run, gepaart mit der Mechanik, sich in ausgewählte Gegenstände verwandeln zu können. Es gibt klassische Level, eine Hubwelt und jede Menge Sammelkram. Ein unkomplizierter Plattformer, oder? Ob das tatsächlich der Fall ist und ob Teeto für euch einen Sprung ins Geschehen wert ist, klären wir in diesem Test zur fröhlich bunten Hüpfparty <em>Teeto</em> von Eat Pant Games, die zugleich auch ihr Erstlingswerk darstellt.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-387546 size-full" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/teeto-pc-steam-wallpaper-5.jpg" alt="Teeto im Test - Wunderbar unkomplizierter Plattformer-Spaß" width="1920" height="1080" title="teeto pc steam wallpaper 5 Teeto im Test - Wunderbar unkomplizierter Plattformer-Spaß" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/teeto-pc-steam-wallpaper-5.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/teeto-pc-steam-wallpaper-5-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/teeto-pc-steam-wallpaper-5-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/teeto-pc-steam-wallpaper-5-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/teeto-pc-steam-wallpaper-5-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/teeto-pc-steam-wallpaper-5-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/teeto-pc-steam-wallpaper-5-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h2>Wenig Bullsh*t, viel Spielspaß</h2>
<p class="isSelectedEnd">Teeto geht direkt rein, ohne viel Tamtam außen herum. Ein Unfall bei Ace Laboratories hat dafür gesorgt, dass Menschen verschwunden sind und Gegenstände lebendig werden. Ein Nebeneffekt: Böse Schattenmonster bedrohen die lebenden Gegenstände. Zeit für die Häsin Nori, einen blauen Blop zu erschaffen, der die Welt retten kann. Der blaue Blop sind übrigens wir, falls ich das nicht klar gemacht habe. Simpel, mit witzigen Cutscenes und super sympathischen Dialogen. Hat mich ein bisschen an <em>Conker</em> erinnert, wie die Witze aufbereitet sind. Wirklich richtig spaßig und mit einer Menge Charme versehen, dafür aber halt nicht sonderlich deep. Das muss es aber auch nicht sein.</p>
<p class="isSelectedEnd">Generell schafft es <em>Teeto</em>, sehr simpel zu sein, ohne dabei langweilig zu werden. Die Level sind alle sehr abwechslungsreich und voller cooler und kreativer Ideen. Zwar machen die Kostüme nicht allzu viel vom Gameplay aus und kommen immer nur mal wieder zum Einsatz, sorgen dafür aber für den nötigen Spaß. Egal, ob man zum Stein, Busch oder zur Couch wird, es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Ich bin aber auch ein großer Fan davon, wie einfach man die Level navigieren kann und dass man die Sammelobjekte sehr natürlich in der Umgebung findet. Kein blödes Nachschauen im Internet oder unnötig komplizierte Verstecke, alles ist sehr sinnvoll platziert und ein guter Grund, die Umgebung zu erkunden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Dabei läuft das Game immer sehr flüssig, die Steuerung ist präzise und das Gesamterlebnis kommt ohne große Frustration aus. Wenig Bullsh*t, viel Spielspaß eben. Da habe ich mir sogar die Platintrophäe geholt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-387545 size-full" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/ss_3b52bf27f032c388550ac9517265d7f2f799c677.1920x1080.jpg" alt="Teeto im Test - Wunderbar unkomplizierter Plattformer-Spaß" width="1920" height="1080" title="Teeto im Test - Wunderbar unkomplizierter Plattformer-Spaß" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/ss_3b52bf27f032c388550ac9517265d7f2f799c677.1920x1080.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/ss_3b52bf27f032c388550ac9517265d7f2f799c677.1920x1080-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/ss_3b52bf27f032c388550ac9517265d7f2f799c677.1920x1080-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/ss_3b52bf27f032c388550ac9517265d7f2f799c677.1920x1080-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/ss_3b52bf27f032c388550ac9517265d7f2f799c677.1920x1080-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/ss_3b52bf27f032c388550ac9517265d7f2f799c677.1920x1080-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/09/ss_3b52bf27f032c388550ac9517265d7f2f799c677.1920x1080-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h2>Süßes Design, dafür schnell vorbei</h2>
<p class="isSelectedEnd">Spiele mit starkem Charakter und einem eigenen Design haben für mich immer gleich einen Pluspunkt, so also auch <em>Teeto</em>. Das Spiel ist zuckersüß und mit vielen coolen Animationen versehen, welche die Welt und das Spiel lebendig wirken lassen. Ich mag die Interaktionen, wie kreativ auch Sammelobjekte wie die Michaels gestaltet wurden und vor allem, wie jede Idee in allen Leveln zu einem stimmigen Gesamtbild beiträgt, bei dem man gerne mal kurz verweilt, bevor es weitergeht.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Michaels sind übrigens kleine Blops, die vor uns erschaffen wurden und in verschiedenen Varianten daherkommen, darunter als Blumenstrauß, cooler Typ mit Brille oder in vielen anderen Formen. Die kann man sogar in Couchform auf sich sitzen lassen. So süß!</p>
<p class="isSelectedEnd">Der einzige Knackpunkt, der womöglich für Interessierte wichtig ist: Ihr habt das Spiel je nach Geschwindigkeit in etwa sechs bis acht Stunden durch, Sammelkram mit eingerechnet. Ich mag es zwar nicht, ein Spiel allein danach zu beurteilen, weiß aber auch, dass die Spielzeit für viele wichtig ist. Wenn euch das allerdings nichts ausmacht, würde ich bei 16,99 € auf der <a href="https://store.playstation.com/de-de/concept/10016801" target="_blank" rel="noopener">PlayStation 5</a> ohne zu zögern zugreifen, auch wenn ich der Transparenz halber sagen muss, dass ich dieses Spiel kostenlos testen durfte.</p>
<p>Trotzdem ist <em>Teeto</em> ein kleines Plattformer-Juwel im großen, weiten Store, das definitiv einen Blick wert ist.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=qSVfZcyCX00" title="Teeto - Launch Trailer | PS5 Games" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/qSVfZcyCX00?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Fazit zu <em>Teeto</em>:</h2>
<p class="isSelectedEnd"><em>Teeto</em> ist genau die Art von Spiel, die man anschmeißt und bei der man einfach direkt loslegen kann. Keine überladenen Systeme, keine unnötig komplizierten Mechaniken und kein stundenlanges Vorgeplänkel. Stattdessen gibt es bunte Level, präzise Sprungpassagen, jede Menge Sammelkram und immer wieder kleine Ideen, die für ein Lächeln sorgen. Das macht den Plattformer zu einem richtig angenehmen Erlebnis, das vor allem durch seinen Charme und seine unkomplizierte Art überzeugt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Besonders das Design hat es mir angetan. Die Welt ist unglaublich süß gestaltet, steckt voller kleiner Details und schafft es dadurch, dass man sich auch abseits des eigentlichen Weges gerne etwas umschaut. Zusammen mit den sympathischen Charakteren, den witzigen Dialogen und den kreativen Verwandlungen entsteht ein Spiel, das einfach gute Laune macht. Gleichzeitig bleibt <em>Teeto</em> spielerisch angenehm zugänglich und schafft es trotzdem, über die gesamte Spielzeit abwechslungsreich zu bleiben.</p>
<p class="isSelectedEnd">Natürlich ist die kurze Spielzeit von etwa sechs bis acht Stunden ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte. Wer ein möglichst umfangreiches Abenteuer sucht, könnte hier etwas enttäuscht werden. Für mich passt die kompakte Länge allerdings ziemlich gut zum gesamten Konzept. <em>Teeto</em> will kein riesiges Abenteuer sein, sondern eine kleine, charmante Hüpfparty, die man durchspielt, ein paar Sammelobjekte einsackt und mit einem guten Gefühl beendet.</p>
<p>Und genau das gelingt. <em>Teeto</em> ist vielleicht kein Plattformer, der das Genre neu erfindet, aber das muss er auch gar nicht. Stattdessen nimmt Eat Pant Games bekannte Zutaten, würzt sie mit einer Menge Charme und liefert ein rundes Erstlingswerk ab. Wer Lust auf einen unkomplizierten, süßen und vor allem spaßigen Plattformer hat, sollte <em>Teeto</em> definitiv eine Chance geben. Für 16,99 € bekommt ihr hier ein kleines Spieljuwel, das vielleicht nicht lange bleibt, dafür aber umso mehr Spaß macht, solange es da ist.</p>
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		<title>Don&#8217;t Mess With Bober im Test &#8211; Dieser Biber nervt einfach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 15:24:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[PlayStation 5]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele-Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Don't Mess With Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
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		<category><![CDATA[Playstation 5]]></category>
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					<description><![CDATA[Ach ja, diese kurzen Horrorgames, die kaum länger als eine Stunde dauern, einfach nur dunkel sind, mit&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, diese kurzen Horrorgames, die kaum länger als eine Stunde dauern, einfach nur dunkel sind, mit billigen Jumpscares um sich werfen und vor allem eine richtig beschissene Grafik haben. Ich sage euch ehrlich, ich liebe diese Spiele einfach. Es ist nicht einmal so, dass sie besonders viel Spaß machen würden, aber irgendetwas daran fasziniert mich trotzdem jedes Mal aufs Neue. <a href="https://games-mag.de/2025/08/06/horror-night-with-tung-tung-tung-sahur-im-test/"><em>Horror Night with Tung Tung Tung Sahur</em></a> war für mich dabei eines der besten Beispiele. Einfach ein dummes kleines Indie Horrorspiel, das irgendwie nichts wirklich richtig macht, mich aber trotzdem für eine kurze Zeit unterhalten konnte. Es sollte daher niemanden überraschen, dass ich ein Spiel wie <a href="https://store.playstation.com/de-de/concept/10017139" target="_blank" rel="noopener"><em>Don&#8217;t Mess With Bober</em></a> unbedingt ausprobieren musste, als ich es gesehen habe. Viel Spaß also bei dieser kleinen Review zur PlayStation 5 Version eines Spiels, bei dem mich nicht nur der Biber ordentlich genervt hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-387217 size-full" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-1-scaled.jpg" alt="Don&#039;t Mess With Bober im Test - Dieser Biber nervt einfach" width="2560" height="1440" title="Don t Mess With Bober 1 scaled Don&#039;t Mess With Bober im Test - Dieser Biber nervt einfach" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-1-scaled.jpg 2560w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-1-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-1-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-1-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-1-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-1-2048x1152.jpg 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-1-1920x1080.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-1-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-1-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h2>Dieser gottverdammte Biber gehört in die Hölle</h2>
<p class="isSelectedEnd">In <em>Don&#8217;t Mess With Bober</em> übernehmen wir die Rolle eines Mannes, der einfach einmal abschalten möchte und deshalb zur Hütte seines Freundes im Wald fährt. Doch bereits bei unserer Ankunft wirkt alles ein wenig seltsam. Das ganze Haus ist verdreckt, aber egal, wir räumen einfach auf und werfen den Müll weg. Blöd nur, dass uns dabei die Mülltonne in den Fluss fällt und wir dadurch auch noch den Damm eines Bibers zerstören. Dieser scheint darüber verständlicherweise überhaupt nicht glücklich zu sein. Er zerstört unser Auto und wird im Laufe des Spiels immer brutaler.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Botschaft dahinter ist dabei eigentlich sogar ganz nett. Man sollte die Natur eben nicht zerstören und die Folgen des eigenen Handelns bedenken. Ehrlicherweise ist das aber auch so ziemlich das Einzige, was ich wirklich positiv über das Spiel sagen kann.</p>
<h2>Ein Walking Simulator mit Daumenschmerzen</h2>
<p class="isSelectedEnd"><em>Don&#8217;t Mess With Bober</em> ist im Grunde ein Horror Walking Simulator. Das bedeutet, dass wir ein paar kleine Minispiele absolvieren und vor allem sehr viel durch die Gegend laufen müssen. Was ich allerdings wirklich hasse, ist die Tatsache, dass man zum Rennen dauerhaft L3 gedrückt halten muss und diese Steuerung nicht verändern kann. Vor allem dann nicht, wenn man, wie hier, ständig rennen muss. Mein Daumen tut mir immer noch weh.</p>
<p class="isSelectedEnd">Immerhin muss man dem Spiel zugutehalten, dass es einen meistens zuverlässig in die richtige Richtung führt und man nur selten lange nach dem nächsten Ziel suchen muss. Yippie!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-387218 size-full" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-2-scaled.jpg" alt="Don&#039;t Mess With Bober im Test - Dieser Biber nervt einfach" width="2560" height="1440" title="Don t Mess With Bober 2 scaled Don&#039;t Mess With Bober im Test - Dieser Biber nervt einfach" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-2-scaled.jpg 2560w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-2-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-2-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-2-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-2-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-2-2048x1152.jpg 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-2-1920x1080.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-2-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/Don_t-Mess-With-Bober-2-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h2>Wenn der Biber zur Geduldsprobe wird</h2>
<p class="isSelectedEnd">Zu Beginn passiert allerdings noch relativ wenig. Gegen Ende müssen wir uns dann jedoch vor dem Biber verstecken und, oh Gott, dieser Abschnitt ist einfach das Schlimmste. Eigentlich ist das Spiel nicht besonders lang, wäre da nicht dieser eine dumme Part, in dem der Biber uns viel zu schnell entdeckt, wir nur schwer vor ihm wegrennen können und gleichzeitig irgendwelche nervigen Aufgaben erledigen müssen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Wir durchsuchen Werkbänke oder starten Generatoren neu, während uns dieser verdammte Biber ständig auf den Fersen ist. Ich bin in diesem Abschnitt so oft gestorben, dass ich irgendwann wirklich gehofft habe, dieser Biber würde einfach aussterben. Die Botschaft des Spiels kann mich in diesem Moment mal.</p>
<h2>Horror? Eher weniger</h2>
<p class="isSelectedEnd">Auch die Grafik hilft dem Spiel nicht wirklich weiter, denn sie ist einfach extrem rudimentär. Wirklicher Horror kommt ebenfalls kaum auf und die wenigen Schreckmomente sind eher billig als wirklich effektiv. Immerhin hatte ich das Gefühl, dass die Sprecher bei ihren Aufnahmen ihren Spaß hatten. Beim restlichen Sounddesign scheint dagegen jemand eingeschlafen zu sein.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=wg8lMfUzlVE" title="Don&amp;apos;t Mess With Bober | Official Trailer" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/wg8lMfUzlVE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Fazit: Ein Biber, den man mögen muss</h2>
<p class="isSelectedEnd"><em>Don&#8217;t Mess With Bober</em> ist genau die Art von billigem kleinen Indie Horrorspiel, über die ich mich eigentlich stundenlang aufregen könnte und die ich am Ende trotzdem irgendwie unterhaltsam finde. Die Grafik ist schwach, der Horror funktioniert kaum und besonders die Verfolgungssequenzen mit dem Biber sind einfach nur frustrierend. Gleichzeitig hat das Spiel aber einen gewissen dummen Charme und man merkt, dass die Entwickler bei diesem kleinen Projekt ihren Spaß hatten.</p>
<p>Trotzdem sage ich ganz ehrlich, dass 9,99 Euro für diese kurze Tortur einfach zu viel sind. Wer allerdings auf komplett dummen Meme Horror im Kleinformat steht, könnte mit dem Spiel durchaus seinen Spaß haben. In diesem Fall solltet ihr <em>Don&#8217;t Mess With Bober</em> vielleicht wirklich nicht verpassen. Alle anderen sollten dem gottverdammten Biber dagegen besser aus dem Weg gehen.</p>
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		<title>Marvel Knights – Punisher – Comic-Kritik</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/08/27/marvel-knights-punisher-comic-kritik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 16:24:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel Knights]]></category>
		<category><![CDATA[Punisher]]></category>
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					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> Marvel Knights – Punisher</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">25.08.2026 </span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Dan Panosian </span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Jimmy Palmiotti </span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Softcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">112</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Marvel Knights: Punisher (2025) 1–4 </span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">15,00€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;">Kaum eine Figur aus dem Marvel-Universum steht so kompromisslos für die dunkle Seite des Superheldencomics wie der Punisher. Frank Castle ist kein Held im klassischen Sinne, besitzt keine übermenschlichen Kräfte und folgt auch nicht den moralischen Regeln, die für viele seiner berühmten Kollegen gelten. Seit seiner Entstehung in den 1970er-Jahren hat sich die Figur vor allem durch ihre schonungslose Haltung gegenüber Verbrechern einen Namen gemacht. Was als düstere Nebenfigur begann, entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einem der bekanntesten und zugleich kontroversesten Charaktere Marvels. Dabei hat der Punisher immer wieder unterschiedliche Facetten angenommen, blieb seinem grundlegenden Prinzip jedoch treu: Wo andere Helden an ihre Grenzen kommen, überschreitet Frank Castle sie bewusst.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders interessant wurde diese Seite der Figur mit dem Aufkommen von </span><i><span style="font-weight: 400;">Marvel Knights</span></i><span style="font-weight: 400;">. Die Anfang der 2000er-Jahre gestartete Reihe sollte Marvels bekannte Helden aus einer erwachseneren, härteren und oftmals deutlich düstereren Perspektive betrachten. Statt sich ausschließlich an den klassischen Superheldenton zu halten, setzte </span><i><span style="font-weight: 400;">Marvel Knights</span></i><span style="font-weight: 400;"> auf Geschichten mit mehr Gewalt, moralischen Grauzonen und einer stärkeren Nähe zu Crime, Thriller und Noir. Figuren wie Daredevil, Black Panther oder eben der Punisher konnten dadurch von einer Seite gezeigt werden, die im traditionellen Marvel-Universum nur begrenzt Platz fand. Das Label wurde damit zu einem wichtigen Bestandteil jener Entwicklung, die Marvels Comics für ein erwachseneres Publikum öffnete.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nun soll der Punisher erneut an dieses Konzept anknüpfen. Eine Rückkehr zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Marvel Knights</span></i><span style="font-weight: 400;"> weckt dabei unweigerlich die Frage, ob sich die besondere Atmosphäre vergangener Geschichten tatsächlich wieder einfangen lässt. Kann eine moderne Punisher-Geschichte noch dieselbe kompromisslose Härte, düstere Stimmung und moralische Ambivalenz entfalten, die das Konzept einst so reizvoll machte? Oder ist die Rückkehr zu den Wurzeln am Ende vor allem eine nostalgische Reise in eine längst vergangene Ära? Genau hier setzt </span><i><span style="font-weight: 400;">Marvel Knights – Punisher</span></i><span style="font-weight: 400;"> an und verspricht eine Geschichte, die den Charakter wieder näher an jene düstere Interpretation heranführen möchte, mit der er einst zu einer der markantesten Figuren des Marvel-Kosmos wurde. Ob dieses Vorhaben gelingt und was hinter der Rückkehr wirklich steckt, zeigt sich bei einem genaueren Blick auf den Comic.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/marvel-knights-punisher-dosma366-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-387112" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099383-226x300.jpg" alt="Marvel Knights – Punisher – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000099383 Marvel Knights – Punisher – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099383-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099383-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099383-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099383-1156x1536.jpg 1156w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099383-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099383-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099383-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099383-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099383-scaled.jpg 1927w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch in der nahen Zukunft der alternativen MK-Welt ist Frank Castle noch immer als gnadenloser Punisher unterwegs und führt seinen persönlichen Krieg gegen das Verbrechen. Als seine Jagd nach einer gefährlichen neuen Droge ihn bis zu einem mexikanischen Drogenkartell führt, trifft er jedoch auf einen Gegner, mit dem selbst er nicht gerechnet hat: den mysteriösen Auftragskiller El Zombie. Frank gerät in die Hände der Verbrecher und statt ihn zu töten, verfolgen sie einen weitaus grausameren Plan. Sie machen aus dem Punisher selbst eine willenlose Waffe und schicken ihn als untoten Killer auf ihre Feinde los. Während Frank damit zum Albtraum seiner eigenen Gegner wird, begibt sich Black Panthers alter Freund Agent Everett K. Ross undercover auf eine gefährliche Mission.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Marvel ist oftmals am stärksten in abgeschlossenen Reihen außerhalb der eigentlichen Kontinuität. Ich kann es nicht ganz erklären, aber DC hat die Seifenoper in Comics mit seinen langen Reihen definitiv perfektioniert, während Marvel meiner Meinung nach eher mit seinen eigenständigen Geschichten triumphiert. Das beste Beispiel dafür war die ursprüngliche Marvel-Knights-Reihe. Dass Marvel dieses Label nun zurückbringt und dann auch noch dem Punisher einen eigenen Band spendiert, ist so genial, dass ich es fast nicht glauben konnte. Denn der Punisher ist immer dann am besten, wenn er einfach drauflosschießen darf, ohne sich den Zwängen einer umfangreichen Kontinuität unterordnen zu müssen. Genau das zeigt auch dieser Comic. So viele coole Szenen voller erwachsener und düsterer Gewalt machen die Geschichte zu einem Fest für Punisher-Fans. Einen halbwegs robusten Magen sollte man allerdings mitbringen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vor allem liegt die Stärke des Comics darin, dass sich die Geschichte von vorne bis hinten rund anfühlt. Die Idee, dass der Punisher vom Jäger zum gejagten Tier wird und sich plötzlich einem Drogenboss unterwerfen muss, ist eine schöne Umkehrung der bekannten Ausgangslage. Daraus entwickelt sich ein unterhaltsames Actionfeuerwerk, das den Charakter auf interessante Weise aus seiner gewohnten Rolle herausreißt. Ein wenig Spionage-Thriller ist ebenfalls dabei, wobei dieser Aspekt letztlich von der gewohnt brutalen Punisher-Action überschattet wird. Wenn die Wiederbelebung des Labels tatsächlich auf diesem Niveau weitergeht, freue ich mich jedenfalls schon jetzt auf mehr Marvel Knights.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Zeichnungen von Dan Panosian in </span><i><span style="font-weight: 400;">Marvel Knights – Punisher</span></i><span style="font-weight: 400;"> sind genauso brutal, wie es die Geschichte vermuten lässt. Es gibt jede Menge Blut, Mündungsfeuer und Leichen. Genau das, was den Punisher irgendwo in seinem Kern auszeichnet. Denn Frank Castle ist kein Held, geschweige denn ein Antiheld. Er ist ein Mörder, der den Tod seiner Familie rächen möchte und dabei diejenigen zur Rechenschaft zieht, die er für schuldig hält.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Entsprechend viele wirklich grausame Bilder stecken in diesem Comic. Man bleibt an den Panels regelrecht hängen, nicht nur, weil sie hervorragend gezeichnet sind, sondern auch, weil sie eine unangenehme Realität vermitteln. Vieles wirkt so, als könnte es tatsächlich aus einer Welt stammen, die von Drogen und organisierter Kriminalität geprägt ist. Die Linien sind kantig, die Charaktere wirken teilweise bewusst unsauber und der gesamte Stil besitzt eine raue, dreckige Optik, die einfach perfekt zur Geschichte passt. Ich liebe es, wenn die Zeichnungen die Thematik eines Comics nicht nur begleiten, sondern sie auf visueller Ebene regelrecht verstärken.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-387113" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099384-226x300.jpg" alt="Marvel Knights – Punisher – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000099384 Marvel Knights – Punisher – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099384-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099384-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099384-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099384-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099384-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099384-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099384-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099384-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099384-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Marvel Knights – Punisher</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Marvel Knights – Punisher</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist genau die Art von Geschichte, für die das Marvel-Knights-Konzept wie geschaffen scheint. Statt sich mit der großen Kontinuität des Marvel-Universums aufzuhalten, konzentriert sich der Comic auf das, was den Punisher seit jeher auszeichnet: kompromisslose Gewalt, dreckige Action und einen Frank Castle, der seine eigenen Regeln macht. Die Geschichte fühlt sich dadurch angenehm eigenständig an und gibt dem Charakter den nötigen Freiraum, um seine brutalste Seite auszuleben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders gelungen ist dabei die ungewöhnliche Ausgangslage. Den Punisher selbst zum willenlosen Killer zu machen und ihn damit gewissermaßen vom Jäger zum Opfer werden zu lassen, sorgt für eine interessante Dynamik. Gleichzeitig bleibt die Handlung jederzeit ihrem actionreichen Grundton treu und liefert zahlreiche brutale und unterhaltsame Momente. Auch der Spionageanteil rund um Everett K. Ross fügt sich gut in die Geschichte ein, ohne den Fokus von Frank Castle zu nehmen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dazu kommen die passenden Zeichnungen von Dan Panosian, die den rauen und dreckigen Charakter der Geschichte hervorragend unterstreichen. Blut, Gewalt und die kantige Optik sorgen dafür, dass die visuelle Umsetzung genau das liefert, was man von einer modernen Marvel-Knights-Geschichte erwartet. Der Comic sieht nicht einfach nur brutal aus, sondern vermittelt auch die passende Atmosphäre.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unterm Strich ist </span><i><span style="font-weight: 400;">Marvel Knights – Punisher</span></i><span style="font-weight: 400;"> eine äußerst unterhaltsame Rückkehr zu den Wurzeln des Labels. Wer den Punisher vor allem dann mag, wenn er nicht durch die üblichen Grenzen des Marvel-Universums eingeschränkt wird, bekommt hier genau das richtige Futter. Die Geschichte nimmt sich nicht übermäßig ernst, weiß aber gleichzeitig sehr genau, was sie mit dem Charakter anstellen möchte. Für Punisher-Fans ist dieser Band deshalb ein blutiges Actionfest und zugleich ein vielversprechender Auftakt für die Wiederbelebung von Marvel Knights. Wenn Marvel diesen Weg weitergeht, darf gerne noch einiges folgen. </span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Spider-Man Noir – Comic-Kritik</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/08/26/spider-man-noir-comic-kritik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 08:13:10 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Spider-Man Noir]]></category>
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					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> Spider-Man Noir</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">28.07.2026 </span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Andrea Broccardo, Marika Cresta</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Erik Larsen</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Softcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">120</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Spider-Man Noir (2025) 1–5</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">16,00€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;">Spider-Man gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten und beliebtesten Superhelden überhaupt. Doch neben Peter Parker aus dem klassischen Marvel-Universum existieren zahlreiche alternative Versionen der Figur, die ganz eigene Wege gehen. Eine der faszinierendsten Varianten ist ohne Zweifel Spider-Man Noir. Statt bunter Kostüme und moderner Großstadttechnik erwartet Leser hier ein düsteres New York der 1930er Jahre, geprägt von Kriminalität, Korruption und einer Atmosphäre, die direkt aus alten Film-Noirs stammen könnte. Gerade dieser starke Kontrast zum vertrauten Spider-Man macht den Charakter seit seinem ersten Auftritt so besonders.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Laufe der Jahre hat Spider-Man Noir eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Die Figur musste in den Comics nicht nur zahlreiche Gefahren überstehen, sondern sogar den Tod erleiden, ehe sie auf ungewöhnliche Weise zurückkehrte und gewissermaßen eine Wiedergeburt erfuhr. Diese wechselvolle Geschichte zeigt, dass Spider-Man Noir weit mehr ist als nur eine alternative Version eines bekannten Helden. Er besitzt eine eigene Mythologie, die ihn von vielen anderen Varianten des Netzschwingers abhebt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Seine größte Popularität erreichte Spider-Man Noir jedoch außerhalb der Comics. Durch die erfolgreichen </span><i><span style="font-weight: 400;">Spider-Verse</span></i><span style="font-weight: 400;">-Filme wurde die Figur einem weltweiten Publikum bekannt und entwickelte sich rasch zum Fanliebling. Vor allem die markante Darstellung und die Stimme von Nicolas Cage hinterließen einen bleibenden Eindruck. Dass Cage nun auch die Hauptrolle in einer eigenen Live-Action-Serie für Prime übernimmt, zeigt eindrucksvoll, welchen Stellenwert Spider-Man Noir inzwischen erreicht hat. Doch was macht den düsteren Helden eigentlich so reizvoll und kann seine aktuelle Comic-Reihe an den besonderen Charme der Figur anknüpfen? Genau dieser Frage widmet sich die folgende Kritik.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/spider-man-noir-dsmos036-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-387093" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099114-226x300.jpg" alt="Spider-Man Noir – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000099114 Spider-Man Noir – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099114-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099114-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099114-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099114-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099114-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099114-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099114-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099114-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099114-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">New York, 1939: Zwischen verrauchten Bars, dunklen Gassen und der allgegenwärtigen Macht des organisierten Verbrechens ermittelt Privatdetektiv Peter Parker als maskierter Spider-Man. Mit Hut, Mantel und Pistolen nimmt er es mit den Gangstern der Stadt auf, bis eines Tages Gwen Stacy in seinem Büro auftaucht. Sie will, dass Peter den Mord an ihrem Vater aufklärt. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Auftrag wirkt, entwickelt sich jedoch schnell zu einem gefährlichen Netz aus Lügen, Gewalt und Korruption. Während Peter bei seinen Ermittlungen immer tiefer in die Unterwelt New Yorks eintaucht und Gwen ihm dabei zunehmend näherkommt, führt ihn die Spur schließlich zu einer skrupellosen Organisation, die vor nichts zurückschreckt: der tödlichen Scorpion Gang.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Spider-Man Noir</span></i><span style="font-weight: 400;"> schafft tatsächlich direkt eine Sache, die ich nicht erwartet hätte: Die Reihe fängt die Noir-Atmosphäre hervorragend ein und erzählt einen spannenden und reizvollen Fall, den man von Anfang bis Ende gerne mitverfolgt. Dabei wird Gwen sinnvoll in dieses Universum eingeführt und die Geschichte wartet mit einigen gelungenen Twists auf, die man nur zum Teil vorhersehen kann. Schade ist lediglich, dass sich vor allem der letzte große Twist recht einfach erahnen lässt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders gut gefallen haben mir dafür die Actionsequenzen und die teilweise herrlich „ragebaitenden“ Dialoge von Peter. Dadurch wirkt die Figur wie eine deutlich erwachsenere Version des bekannten Spider-Man, die zudem Waffen in ihrem Arsenal verwendet. Genau diese Mischung verleiht ihm eine ganz eigene Note und passt hervorragend zu diesem düsteren Szenario.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hier und da muss ich allerdings zugeben, dass sich die Geschichte etwas zu sehr am üblichen Spider-Man-Mythos bedient. Tante May, die immer wieder die große Verantwortungskarte ausspielt, oder MJ, die mit ihren kecken Sprüchen um die Ecke kommt, fühlen sich doch sehr nach klassischen Spider-Man-Elementen an. Letztlich ist es eben immer noch Spider-Man. Gleichzeitig wirkt diese Iteration der Figur deutlich gebrochener, was nicht zuletzt an ihrer düsteren Umwelt liegt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dann sind da natürlich auch noch die Nazis. Und sind wir ehrlich: Wenn Nazis verkloppt werden, macht es doch immer Spaß.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch das Ende hat mich zunächst etwas stutzig gemacht. Ich bin mir gar nicht einmal sicher, ob man daran problemlos anknüpfen kann. Und wisst ihr was? Das ist eigentlich sogar ganz gut. Dadurch fühlt sich die Geschichte angenehm abgeschlossen und eigenständig an. Unterm Strich bekommt man hier einen richtig guten Spider-Man-Noir-Krimi, der die besondere Atmosphäre der Figur hervorragend einfängt.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Zeichnungen von Andrea Broccardo und Marika Cresta stecken voller Details und erwecken die Noir-Welt in jedem Panel zum Leben. Dabei zeigt sich direkt, dass dieses Universum nicht zwingend komplett schwarz-weiß sein muss, wenn man die richtigen Farben verwendet und eine besonders dichte Atmosphäre erzeugt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Charaktere sind allesamt hervorragend designt und immer wieder entstehen Panels, die kleinen Kunstwerken gleichen und an denen man einfach hängen bleibt. Ein besonderes Highlight ist dabei die Dynamik der Kämpfe. Diese wechseln sich hervorragend mit den Dialogen ab und sorgen für ein insgesamt äußerst unterhaltsames Leseerlebnis.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer hier der Meinung ist, es gäbe für die Augen nichts zu entdecken, sollte sich vielleicht eher Gedanken über seine Sehkraft machen. Die Zeichnungen sind von vorne bis hinten wirklich gelungen und tragen einen großen Teil dazu bei, dass </span><i><span style="font-weight: 400;">Spider-Man Noir</span></i><span style="font-weight: 400;"> so stimmungsvoll funktioniert.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-387095" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099115-226x300.jpg" alt="Spider-Man Noir – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000099115 Spider-Man Noir – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099115-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099115-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099115-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099115-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099115-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099115-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099115-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099115-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000099115-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Spider-Man Noir</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Spider-Man Noir</span></i><span style="font-weight: 400;"> gelingt etwas, das bei alternativen Versionen bekannter Helden längst nicht selbstverständlich ist: Die Reihe fühlt sich tatsächlich wie eine eigenständige Interpretation der Figur an. Die düstere Noir-Atmosphäre, der spannende Kriminalfall und ein deutlich erwachsenerer Peter Parker passen hervorragend zusammen und sorgen dafür, dass man den Ermittlungen von der ersten bis zur letzten Seite gerne folgt. Auch wenn sich einige Elemente sehr stark am bekannten Spider-Man-Mythos orientieren, funktioniert die Mischung aus Vertrautem und Neuem erstaunlich gut.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders überzeugen kann der Comic dabei durch seine Atmosphäre und die gelungenen Zeichnungen. Andrea Broccardo und Marika Cresta verleihen New York eine unglaublich dichte Stimmung und lassen die Welt trotz ihrer düsteren Grundausrichtung immer wieder visuell beeindruckend wirken. Hinzu kommen dynamische Actionsequenzen und Dialoge, die Peter eine angenehm raue und bissige Persönlichkeit verleihen. Gerade diese Mischung macht den Comic zu deutlich mehr als einem gewöhnlichen Superhelden-Abenteuer.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Natürlich ist </span><i><span style="font-weight: 400;">Spider-Man Noir</span></i><span style="font-weight: 400;"> nicht vollkommen. Einige Wendungen sind vorhersehbar und gerade beim letzten großen Twist hätte die Geschichte gerne etwas mutiger sein dürfen. Auch manche Figuren und Elemente wirken so vertraut, dass man sich gelegentlich fragt, wie viel Noir tatsächlich in dieser Version steckt und wie viel klassischer Spider-Man geblieben ist. Trotzdem sind das letztlich nur kleinere Schwächen einer ansonsten sehr gelungenen Interpretation.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer Spider-Man Noir bisher vor allem aus den Spider-Verse-Filmen kennt, bekommt hier einen hervorragenden Einblick darin, warum die Figur auch abseits ihrer berühmten Filmauftritte so gut funktioniert. Der Comic verbindet Krimi, Superheldengeschichte und klassische Noir-Elemente zu einem unterhaltsamen Gesamtpaket und macht dabei definitiv Lust auf mehr. Ein düsterer, brutaler und atmosphärisch starker Spider-Man, der zeigt, dass sich mit der Figur auch nach all den Jahrzehnten noch interessante Geschichten erzählen lassen.</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Star Wars – Grievous  – Comic-Kritik</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/08/23/star-wars-grievous-comic-kritik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 07:58:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Grievous]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Star Wars]]></category>
		<category><![CDATA[Star Wars – Grievous]]></category>
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					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> Star Wars – Grievous</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">21.07.2026 </span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Caio Filipe </span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Michael Moreci </span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Softcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">96</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">US-Star Wars: Hyperspace Stories: Grievous </span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">14,00€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;">Kaum ein Gegner verkörpert die düstere Seite der Klonkriege so eindrucksvoll wie General Grievous. Zwischen organischem Leben und kalter Maschine gefangen, wirkt er wie ein Wesen, das selbst in einer Galaxis voller außergewöhnlicher Figuren aus dem Rahmen fällt. Sein Erscheinungsbild ist ebenso markant wie seine Persönlichkeit: erbarmungslos, berechnend und von einem beinahe schon fanatischen Hass auf die Jedi getrieben. Gleichzeitig haftet ihm etwas Unheimliches an, denn hinter der mechanischen Hülle steckt kein gefühlloser Droide, sondern ein Lebewesen, das seine eigene Verletzlichkeit nur allzu gut kennt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Während die Klonkriege die Jedi vor zahlreiche Herausforderungen stellen, nimmt Grievous dabei eine besondere Stellung ein. Als Oberbefehlshaber der Separatistenarmeen ist er nicht bloß irgendein weiterer Gegner, der den Helden im Weg steht. Er wird zu einem der gefährlichsten und hartnäckigsten Widersacher der Republik und vor allem der Jedi. Seine Fähigkeit, es mit mehreren Lichtschwertkämpfern gleichzeitig aufzunehmen, macht ihn zu einer geradezu monströsen Erscheinung auf dem Schlachtfeld. Doch seine Bedeutung entsteht nicht allein durch seine Kampfkraft. Grievous steht sinnbildlich für einen Krieg, der immer brutaler und persönlicher wird – und für eine Ära, in der selbst die Jedi zunehmend an ihre Grenzen geraten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gerade seine Beziehung zu den <a href="https://games-mag.de/2025/03/13/star-wars-die-sith-und-der-skywalker-comic-kritik/">Jedi</a> macht ihn als Gegenspieler so interessant. Wo andere Feinde vor allem nach Macht oder Einfluss streben, scheint Grievous eine regelrechte Obsession mit der Vernichtung seiner Gegner entwickelt zu haben. Lichtschwerter werden für ihn zu Trophäen, Jedi zu Beute und Begegnungen mit ihnen zu einer persönlichen Herausforderung. Dabei besitzt er eine ganz eigene Mischung aus Einschüchterung, Brutalität und fast schon grotesker Theatralik, die ihn von vielen anderen Star-Wars-Schurken unterscheidet. Für mich gehört er deshalb ohne Frage zu den faszinierendsten und liebsten Feinden dieser Ära – und genau deshalb ist es besonders spannend, sich einer Geschichte zu widmen, die diesen ungewöhnlichen Charakter in den Mittelpunkt stellt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch was macht eine Grievous-Geschichte eigentlich zu einer guten Grievous-Geschichte? Reicht es aus, ihn als unaufhaltsame Kampfmaschine auftreten zu lassen, oder steckt hinter der mechanischen Maske noch mehr, das diesen Gegner so reizvoll macht? Genau diesen Fragen widmet sich der Comic, der General Grievous eine Bühne gibt, auf der er ganz in seinem Element sein kann. Und wie gut ihm diese Rolle steht, verrät ein genauerer Blick auf die Geschichte, ihre Figuren und die Umsetzung.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/star-wars-grievous-ydswhs003-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-386979" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098994-226x300.jpg" alt="Star Wars – Grievous  – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000098994 Star Wars – Grievous  – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098994-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098994-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098994-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098994-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098994-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098994-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098994-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098994-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098994-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Count Dooku schickt den erst kürzlich zum Anführer der Separatisten-Droidenarmee ernannten General Grievous auf einen abgelegenen Dschungelplaneten im Wilden Raum. Dort soll der gefürchtete Cyborg gezielt Chaos und Unruhe stiften, um die Aufmerksamkeit der Republik auf sich zu ziehen und ihre Streitkräfte in einen offenen Kampf zu verwickeln. Für Grievous ist dieser Auftrag weit mehr als eine taktische Mission: Endlich erhält der fanatische Jedi-Hasser die Gelegenheit, seine neuen Feinde direkt herauszufordern, ihre Truppen zu dezimieren und ihnen zu zeigen, mit welchem Gegner sie es künftig zu tun haben.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Star Wars – Grievous</span></i><span style="font-weight: 400;"> spielt, wie schon angedeutet, an den Anfängen der Klonkriege und zeigt daher einen Grievous, der gerade erst seine neue Position erhalten hat. Das ist super spannend, weil ich viel zu oft das Gefühl habe, dass wir den Anfang der Separatisten in den Serien und Filmen nicht wirklich genug miterleben dürfen. Immer mal wieder passiert das zwar, aber leider viel zu selten. Hier bekommen wir einen Grievous, der noch mehr Tier als Anführer ist. Das zeigt sich vor allem darin, wie er den Jedi gegenübertritt und wie roh sein Kampfstil ist. Das sorgt für einen super spannenden Einblick in den Charakter des Jedi-Jägers, den man sonst nur sehr selten bekommt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Generell finde ich den Comic sehr gelungen, wenn es darum geht, uns einen Abschnitt aus Grievous&#8216; früher Geschichte zu zeigen. Ohne zu viel zu spoilern: Der Comic endet auf eine Art, die von Grievous gar nicht anders zu erwarten war. Bayes als Jedi-General der Geschichte bleibt dabei leider etwas sehr „Jedi Basic“, kann aber auch für den ein oder anderen coolen Moment sorgen. Sind wir aber ehrlich: Es geht hier doch eher um Grievous und seine Brutalität, auch wenn es am Anfang etwas anders dargestellt wird.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders gelungen finde ich dabei die Allegorie der Monster auf dem Planeten, die ein Gegenstück zu Grievous&#8216; tierischem Verhalten darstellen. Das sorgt für eine mehr als gelungene Comicstory für Fans und alle, die Grievous gerne besser kennenlernen möchten. Gerne mehr solcher Charakterstudien aus dem Star-Wars-Universum.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Zeichnungen von Caio Filipe in </span><i><span style="font-weight: 400;">Star Wars – Grievous</span></i><span style="font-weight: 400;"> sind klar das Highlight des Comics. Anfangs dachte ich, dass der Stil auf dem Cover doch etwas kindlich und kantig wirkt, aber man nutzt ihn toll, um stetig Dynamik zu erzeugen und immer wieder für richtig krasse Bilder zu sorgen – vor allem auf Seiten von Grievous. Es gibt eine in Rot getauchte Szene, in der nur Grievous&#8216; Augen auf dem Panel zu sehen sind, und das sieht einfach mega aus. Solche Kunstwerke sind über den gesamten Comic verstreut und waren für mich der Hauptgrund, bis zum Ende dranzubleiben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch die Monsterdesigns sind fantastisch und stellen Grievous in einem noch viel brutaleren und vor allem übermächtigeren Licht dar. Tolle Bilder für ein Monster, das sie auch verdient hat.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-386978" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098995-226x300.jpg" alt="Star Wars – Grievous  – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000098995 Star Wars – Grievous  – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098995-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098995-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098995-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098995-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098995-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098995-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098995-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098995-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098995-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Star Wars – Grievous</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Star Wars – Grievous</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist für mich vor allem deshalb ein gelungener Comic, weil er genau das in den Mittelpunkt stellt, was General Grievous als Figur so faszinierend macht: seine Brutalität, seinen Hass auf die Jedi und die Mischung aus Maschine und Raubtier, die ihn zu einem der markantesten Gegner der Klonkriege macht. Die Geschichte nutzt dabei die frühe Phase des Krieges, um einen Grievous zu zeigen, der noch nicht ganz der erfahrene Anführer ist, den wir aus späteren Geschichten kennen. Stattdessen wirkt er unberechenbarer, wilder und beinahe animalisch – und genau das steht ihm hervorragend.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders gefallen hat mir, dass der Comic nicht versucht, Grievous unnötig umzudeuten, sondern seine Stärken gezielt ausspielt. Die Geschichte lebt von seiner Präsenz und davon, wie bedrohlich er auf seine Umgebung und insbesondere auf die Jedi wirkt. Die Handlung rund um die Monster des Dschungelplaneten greift dabei auf eine schöne Allegorie zurück, die Grievous&#8216; eigenes Verhalten widerspiegelt und ihm gleichzeitig eine zusätzliche Ebene gibt. Bayes bleibt als Jedi-General zwar etwas blass und erfüllt eher die klassische Rolle des Gegenspielers, doch letztlich ist das hier auch vollkommen in Ordnung: Dieser Comic gehört Grievous.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein ganz besonderer Pluspunkt sind für mich die Zeichnungen von Caio Filipe. Der zunächst etwas kantig und vielleicht sogar kindlich wirkende Stil entwickelt eine enorme Dynamik und schafft immer wieder Bilder, die Grievous genau so monströs und einschüchternd erscheinen lassen, wie man es sich von einer Geschichte über ihn wünscht. Gerade die düsteren und brutalen Momente bleiben im Gedächtnis und machen den Comic auch visuell zu einem echten Highlight.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unterm Strich bekommt man mit </span><i><span style="font-weight: 400;">Star Wars – Grievous</span></i><span style="font-weight: 400;"> eine kurzweilige und vor allem visuell starke Charaktergeschichte, die einen interessanten Blick auf die frühen Tage des gefürchteten Cyborgs wirft. Wer Grievous ohnehin zu seinen liebsten Figuren der Klonkriegsära zählt, dürfte hier einiges zu finden haben. Der Comic ist vielleicht keine tiefgreifende Charakterstudie, aber er versteht sehr gut, was Grievous ausmacht – und liefert genau deshalb eine unterhaltsame Geschichte mit einem herrlich brutalen Hauptcharakter. Für mich definitiv ein Comic, der Lust auf weitere Geschichten über die frühen Jahre dieses außergewöhnlichen Star-Wars-Schurken macht.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>DC auf dem absoluten Höhepunkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 08:14:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Absolute Batman]]></category>
		<category><![CDATA[Absolute Superman]]></category>
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					<description><![CDATA[Normalerweise schreibe ich bei Comics einfach gerne meine Meinung. Wie habe ich das Lesen empfunden? Was war&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Normalerweise schreibe ich bei <a href="https://games-mag.de/2026/01/25/deadpool-batman-batman-deadpool-comic-kritik/">Comics</a> einfach gerne meine Meinung. Wie habe ich das Lesen empfunden? Was war mein Highlight? Und vor allem: Lohnt sich der Kauf? Neben diesen Reviews, bei denen wir die Exemplare meist von Panini zugeschickt bekommen, kaufe ich mir natürlich auch immer wieder selbst Comics, die mich interessieren. Seit Ende letzten Jahres ist dabei vor allem DCs neues Absolute Universe in aller Munde. Eine neue Interpretation bekannter Charaktere in einem neuen Universum, ausgelöst durch das <a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/absolute-power-paperback-hardcover-ddcpb294c-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><em>Absolute Power</em></a>-Event und das <a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/dc-all-in-special-dosdc106-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><em>All-In Special</em></a>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-386966" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098865-226x300.jpg" alt="DC auf dem absoluten Höhepunkt" width="226" height="300" title="1000098865 DC auf dem absoluten Höhepunkt" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098865-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098865-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098865-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098865-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098865-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098865-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098865-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098865-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098865-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<p class="isSelectedEnd">„Aber das hat Marvel doch schon mit dem Ultimate Universe gemacht. Und DC hat so etwas doch auch schon mehrfach probiert“, höre ich euch sagen. Und ja, das stimmt natürlich. Doch nachdem ich nun <a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/absolute-batman-1-dabsba001-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><em>Absolute Batman</em></a>, <a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/absolute-wonder-woman-1-dabsww001-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><em>Absolute Wonder Woman</em></a> und <a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/absolute-superman-1-dabssm001-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><em>Absolute Superman</em></a> im ersten Band gelesen habe, verstehe ich den Hype absolut und möchte einfach mal kurz darüber schwärmen. Denn das Absolute Universe ist nicht nur eine Neuinterpretation bekannter Helden. Es nimmt ihre Grundidee, reißt sie aus ihrer Komfortzone und setzt sie an einen Punkt, an dem eigentlich alles gegen sie spricht. Sie müssen erst zu den Helden werden, die wir kennen und lieben, obwohl die Voraussetzungen dafür schlechter kaum sein könnten. Komplett neue Anfänge, komplett andere Origin-Geschichten – dafür aber absoluter Spaß beim Lesen.</p>
<h2>DCs Helden mal ganz anders</h2>
<p class="isSelectedEnd">Beginnen wir mit dem wohl bekanntesten der Absolute-Comics: <em>Absolute Batman</em>. Der Comic wird nicht nur weltweit gehypt, inzwischen wurde sogar schon eine animierte Serie angekündigt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich noch nie erlebt habe, dass eine Comicreihe so schnell eine Adaption bekommen hat. Und genau deshalb ist <em>Absolute Batman</em> besonders spannend: Bruce Wayne ist hier nicht mehr der kleine reiche Junge, der nach dem Tod seiner Eltern auf ein riesiges Vermögen zurückgreifen kann. Seine Eltern hat er zwar ebenfalls verloren, doch sein Vater war Lehrer und seine Mutter Sozialarbeiterin – und natürlich steckt auch hinter dieser Geschichte noch mehr, als man zunächst denkt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Dadurch fühlt sich Bruce deutlich geerdeter an. Er hat kein Vermögen im Hintergrund, keine Wayne Enterprises, die ihm alles ermöglicht. Wenn er etwas erreichen will, muss er es selbst schaffen. Und genau das macht diese Version des Charakters so interessant. Bruce wird als unglaublich kluger Mensch dargestellt, der unbedingt seine Mitmenschen beschützen möchte. Seine Motivation wirkt dadurch fast noch ehrenvoller als bei vielen klassischen Interpretationen. Auch Black Mask als ersten großen Gegenspieler und Kartellführer einzusetzen, passt hervorragend zu dieser bodenständigeren Welt und verleiht der Geschichte einen angenehm dreckigen und realistischen Einschlag.</p>
<p class="isSelectedEnd">Dazu kommt die Action, die für mich eines der großen Highlights des Comics ist. Batman gewinnt nicht einfach jeden Kampf, nur weil er Batman ist. Er wird genauso oft an seine Grenzen gebracht, kassiert ordentlich und muss sich seinen Status als Held erst verdienen. <em>Absolute Batman</em> ist dadurch ein absolut fantastischer Auftakt, der seinem Hype meiner Meinung nach vollkommen gerecht wird. Ich habe bisher zwar nur den ersten Band gelesen, aber nach allem, was ich über die folgenden Geschichten gehört habe, wartet hier offenbar noch verdammt viel cooler Scheiß auf mich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-386965" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098866-226x300.jpg" alt="DC auf dem absoluten Höhepunkt" width="226" height="300" title="1000098866 DC auf dem absoluten Höhepunkt" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098866-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098866-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098866-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098866-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098866-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098866-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098866-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098866-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/08/1000098866-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2>Von der Hölle bis zu kranken Planeten</h2>
<p class="isSelectedEnd">Oft sind es in solchen alternativen Universen einzelne Geschichten, die besonders herausstechen. Eine Figur bekommt eine geniale Neuinterpretation, während andere eher auf der Strecke bleiben. Nicht so im Absolute Universe. Genau das macht dieses Konzept für mich so besonders: Bisher wirkt es, als hätte DC bei praktisch jeder Figur den Mut gehabt, wirklich etwas zu verändern. Nicht alles konnte ich bisher lesen, aber sowohl <em>Absolute Wonder Woman</em> als auch <em>Absolute Superman</em> haben mich absolut abgeholt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Wonder Woman wird hier als Kind der Hölle neu interpretiert, das von Circe aufgezogen wird. Als letzte Amazone muss sie sich in dieser Hölle behaupten, bevor sie schließlich auf die Erde kommt, um diese vor genau jener Bedrohung zu beschützen. Superman wiederum ist der Sohn einer kryptonischen Bauernfamilie und kommt nicht als Baby auf die Erde. Stattdessen muss der Teenager seinen kranken Heimatplaneten verlassen und landet erst später auf der Erde.</p>
<p class="isSelectedEnd">Beide Figuren haben dadurch völlig andere Ursprünge und trotzdem bleiben die entscheidenden Elemente erhalten, aus denen die Helden entstehen können, die wir kennen. Genau darin liegt für mich die große Stärke des Absolute Universe: Es verändert die Figuren radikal, ohne sie dabei völlig fremd wirken zu lassen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Gerade <em>Absolute Wonder Woman</em> ist dabei so genial geschrieben und gezeichnet, dass ich mich wirklich schwer zurückhalten kann, nicht sofort alle weiteren Bände zu kaufen. Holy, ich liebe vor allem das Monsterdesign. Das sieht einfach absolut großartig aus und passt perfekt zu dieser düsteren Version der Figur. Bei <em>Absolute Superman</em> gefällt mir wiederum besonders, dass Clark nicht bei einer menschlichen Familie aufgewachsen ist. Er ist noch relativ frisch auf der Erde und muss diese Welt selbst kennenlernen. Und genau das tun wir gemeinsam mit ihm. Dadurch fühlt sich seine Geschichte tatsächlich wie ein Neuanfang an und nicht nur wie eine weitere Variante derselben Origin.</p>
<p>Und genau deshalb habe ich gerade so viel Lust, dieses Universum weiter zu erkunden. Das Absolute Universe fühlt sich nicht wie ein einfacher Neustart an, bei dem man bekannte Geschichten mit ein paar neuen Details erzählt. Es nimmt die DNA der Figuren und fragt: Was wäre, wenn wir wirklich alles verändern? Was bleibt von Batman übrig, wenn Bruce Wayne kein Milliardär ist? Was wird aus Wonder Woman, wenn ihre Wurzeln direkt aus der Hölle kommen? Und was bedeutet es für Superman, wenn er die Erde erst als Jugendlicher kennenlernt?</p>
<h2>Ein absolut gelungener Neustart</h2>
<p>Nach den ersten drei Bänden kann ich deshalb absolut verstehen, warum das Absolute Universe gerade so viel Aufmerksamkeit bekommt. Jede Reihe geht ihren eigenen Weg, jede Figur fühlt sich frisch an und trotzdem erkennt man immer noch die Helden, wegen denen man überhaupt zu diesen Comics greift. Für mich ist das Absolute Universe damit nicht einfach nur ein weiterer Versuch, DC neu zu erfinden, sondern tatsächlich einer der spannendsten Ansätze, die der Verlag seit Langem auf die Beine gestellt hat. Wenn die kommenden Reihen dieses Niveau halten können, steht uns hier noch eine absolut starke Comic-Ära bevor – und ich bin definitiv gespannt, wohin die Reise noch geht.</p>
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		<title>Vision &#038; Scarlet Witch – Comic-Kritik</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/06/12/vision-scarlet-witch-comic-kritik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 08:14:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[Scarlet Witch]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>
		<category><![CDATA[Vision & Scarlet Witch]]></category>
		<category><![CDATA[Wanda]]></category>
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					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> Vision &amp; Scarlet Witch</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">27.01.2026</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Lorenzo Tammetta, Jacopo Camagni</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Steve Orlando</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Softcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">120</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">The Vision &amp; the Scarlet Witch (2025) 1-5</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">16,00€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;">Kaum ein Paar hat die Geschichte des Marvel-Universums so geprägt wie Vision und Scarlet Witch. Während Wanda Maximoff als mächtige Mutantin mit einer bewegten Vergangenheit ihren Platz unter den größten Helden und Tragödien des Verlags gefunden hat, blieb Vision stets eine faszinierende Ausnahmeerscheinung. Der synthetische Avenger ringt seit seiner Erschaffung mit der Frage, was Menschlichkeit eigentlich bedeutet. Gerade dieser Gegensatz zwischen einer Frau voller Emotionen und einem Androiden auf der Suche nach ihnen machte ihre Beziehung über Jahrzehnte hinweg zu einer der ungewöhnlichsten und zugleich beliebtesten Liebesgeschichten der Comicwelt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch außerhalb der Comics haben die beiden längst Kultstatus erreicht. Spätestens durch ihre gemeinsame Geschichte im Marvel Cinematic Universe lernten Millionen Zuschauer die besondere Verbindung zwischen Wanda und Vision kennen. Ihre Beziehung entwickelte sich dort zu einem emotionalen Kern mehrerer Filme und Serien und machte die Figuren auch einem Publikum bekannt, das zuvor kaum Berührungspunkte mit den Comics hatte. Dass ihre gemeinsame Vergangenheit bis heute viele Fans bewegt, zeigt, welchen Stellenwert dieses Duo inzwischen innerhalb des Marvel-Kosmos besitzt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Umso bemerkenswerter ist der Blick auf den aktuellen Status quo der Comics. Denn dort sind Vision und Scarlet Witch längst nicht mehr das Paar, als das viele Leser sie in Erinnerung haben. Zu viele Schicksalsschläge, Konflikte und persönliche Entwicklungen haben ihre Wege über die Jahre getrennt. Dennoch übt die Vorstellung einer erneuten Annäherung oder zumindest eines gemeinsamen Abenteuers weiterhin eine besondere Faszination aus. Genau hier setzt </span><i><span style="font-weight: 400;">Vision &amp; Scarlet Witch</span></i><span style="font-weight: 400;"> an und weckt bereits auf den ersten Seiten die Neugier darauf, ob und wie die einstige Magie zwischen diesen beiden außergewöhnlichen Figuren noch immer funktionieren kann. Bevor wir uns genauer ansehen, was die Serie zu bieten hat, lohnt es sich also, einen Blick darauf zu werfen, warum dieses Duo bis heute einen so besonderen Platz im Herzen vieler Marvel-Fans einnimmt.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/vision-scarlet-witch-dosma360-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385856" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-226x300.jpg" alt="Vision &amp; Scarlet Witch – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000092617 Vision &amp; Scarlet Witch – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092617-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Plötzlich tauchen auf der ganzen Welt geheimnisvolle Türen auf, die ihren Besuchern scheinbar das Unmögliche ermöglichen. Sie erfüllen tiefste Wünsche und schenken sogar die Chance auf ein Wiedersehen mit längst verlorenen geliebten Menschen. Während die Menschheit von diesem Wunder fasziniert ist, wächst in Vision der Verdacht, dass sich hinter dem Phänomen eine dunkle Wahrheit verbirgt. Seine Nachforschungen enden jedoch in einer Katastrophe, als er lebensgefährlich verletzt wird. Für Wanda beginnt daraufhin ein Wettlauf gegen die Zeit. Um das Leben ihres Ex-Mannes zu retten, greift sie auf all ihre Kräfte zurück und stellt sich einer Bedrohung aus der Vergangenheit. Doch die Ereignisse nehmen eine unerwartete Wendung, die nicht nur ihr Schicksal, sondern auch ihre Beziehung für immer verändern könnte.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Vision &amp; Scarlet Witch</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist eine gelungene Rückbesinnung auf eines der ikonischsten Paare des Marvel-Universums. Vision und Wanda wieder Seite an Seite zu erleben, sorgt für eine spürbare Euphorie, die sich durch den gesamten Band zieht. Die eigentliche Handlung ist dabei nicht besonders komplex und verzichtet weitgehend auf große Überraschungen oder spektakuläre Wendungen. Ihre größte Stärke liegt stattdessen in der emotionalen Ebene und der Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren. Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Herz in dieser Geschichte steckt. Jede Begegnung zwischen Wanda und Vision fühlt sich bedeutungsvoll an und erinnert daran, weshalb ihre Beziehung über Jahrzehnte hinweg so viele Leser begeistert hat. Ich hätte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, die beiden noch einmal auf diese Weise erleben zu dürfen. Gerade deshalb entfalten viele Szenen eine besonders starke Wirkung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Allerdings ist die Geschichte auch sehr stark auf die gemeinsame Vergangenheit der Figuren aufgebaut. Wer mit Vision und Scarlet Witch vertraut ist, wird zahlreiche emotionale Momente und Anspielungen zu schätzen wissen. Neueinsteiger hingegen könnten die Handlung als eher gewöhnliche Superheldengeschichte wahrnehmen, die zwar unterhaltsam ist, ihre volle Wirkung aber erst durch die Bindung zu den Figuren entfaltet. Das Ende hinterließ bei mir zudem einen leicht melancholischen Eindruck, was jedoch keineswegs negativ gemeint ist. Vielmehr unterstreicht es die emotionale Reise, die Wanda und Vision in diesem Band durchlaufen. Für Fans des Duos ist </span><i><span style="font-weight: 400;">Vision &amp; Scarlet Witch</span></i><span style="font-weight: 400;"> daher eine sehr empfehlenswerte Lektüre, auch wenn die eigentliche Handlung für sich genommen nicht zu den stärksten Marvel-Geschichten der letzten Jahre zählt.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Zeichnungen von Lorenzo Tammetta und Jacopo Camagni sind eine der größten Stärken des Bandes. Ihr Stil erinnert stellenweise an eine Mischung aus klassischem Cartoon und modernen Manga-Einflüssen. Dadurch wirken die Figuren besonders ausdrucksstark und die zahlreichen emotionalen Momente erhalten zusätzliches Gewicht. Gleichzeitig gelingt es den Künstlern, die ruhigeren Charaktermomente und die actionreicheren Sequenzen gleichermaßen überzeugend umzusetzen. Vor allem im letzten Heft erwarten den Leser einige eindrucksvoll inszenierte Szenen, die nicht nur durch ihre Dynamik, sondern auch durch ihre visuelle Kreativität überzeugen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders gefallen haben mir die abwechslungsreichen Seitenlayouts und die Art, wie wichtige Momente durch Bildkomposition und Perspektive hervorgehoben werden. Einige der Panels gegen Ende der Geschichte gehören für mich zu den stärksten Bildern des gesamten Bandes und bleiben noch lange im Gedächtnis. Wie bereits bei der Handlung entfaltet sich die volle Wirkung der Zeichnungen vor allem dann, wenn man eine emotionale Verbindung zu den Figuren besitzt. Wer Vision und Wanda seit Jahren begleitet, wird viele Szenen vermutlich deutlich intensiver erleben. Unabhängig davon liefern Tammetta und Camagni jedoch eine visuell beeindruckende Arbeit ab, die den emotionalen Kern der Geschichte perfekt unterstützt.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385858" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-226x300.jpg" alt="Vision &amp; Scarlet Witch – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000092618 Vision &amp; Scarlet Witch – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-1156x1536.jpg 1156w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092618-scaled.jpg 1927w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Vision &amp; Scarlet Witch</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Vision &amp; Scarlet Witch</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist vor allem eines: ein Liebesbrief an zwei Figuren, deren gemeinsame Geschichte zu den emotionalsten und tragischsten Beziehungen im Marvel-Universum gehört. Die Serie versucht gar nicht erst, das Rad neu zu erfinden oder mit spektakulären Wendungen zu überraschen. Stattdessen konzentriert sie sich auf das, was Wanda und Vision seit Jahrzehnten ausmacht: ihre tiefe Verbundenheit, ihre Verluste und die Frage, ob manche Beziehungen wirklich jemals enden können.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die eigentliche Handlung rund um die mysteriösen Türen und die dahinterstehende Bedrohung erfüllt dabei ihren Zweck, bleibt aber letztlich Mittel zum Zweck. Im Mittelpunkt stehen eindeutig die beiden Hauptfiguren und ihre gemeinsame Vergangenheit. Gerade Leser, die Wanda und Vision über viele Jahre begleitet haben, werden aus dieser Geschichte deutlich mehr mitnehmen als Neueinsteiger. Viele der stärksten Momente leben von Erinnerungen an frühere Ereignisse und von der emotionalen Bindung, die Fans bereits zu den Charakteren aufgebaut haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders gelungen sind dabei die stimmungsvollen Zeichnungen von Lorenzo Tammetta und Jacopo Camagni, die den emotionalen Kern der Geschichte perfekt unterstützen. Egal ob ruhige Dialoge oder actionreiche Sequenzen, die Künstler schaffen es, den Figuren eine große Ausdrucksstärke zu verleihen und viele Szenen lange im Gedächtnis zu halten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Ende bleibt </span><i><span style="font-weight: 400;">Vision &amp; Scarlet Witch</span></i><span style="font-weight: 400;"> ein Comic, der vor allem das Herz seiner Leser ansprechen möchte. Wer nach einer großen, bahnbrechenden Marvel-Geschichte sucht, wird hier vielleicht nicht vollständig fündig. Wer jedoch eine emotionale, nostalgische und wunderschön gezeichnete Rückkehr zu einem der beliebtesten Paare des Marvel-Universums erleben möchte, erhält einen Band, der genau das liefert und noch lange nachhallt.</span></p>
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		<title>Gwenpool – Comic-Kritik</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/06/08/gwenpool-comic-kritik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 16:18:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Deadpool]]></category>
		<category><![CDATA[Gwen Stacy]]></category>
		<category><![CDATA[Gwenpool]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[Spider-man]]></category>
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					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> Gwenpool</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">24.03.2026</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Stefano Nesi</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Cavan Scott</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Softcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">120</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Gwenpool (2024) 1–5</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">16,00€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Marvel-Universum ist bekannt für außergewöhnliche Helden und ungewöhnliche Konzepte, doch nur wenige Figuren sind so einzigartig wie Gwenpool. Hinter dem auffälligen weiß-pinken Kostüm steckt die junge Gwendolyn Poole, die ursprünglich aus einer Welt stammt, in der Marvel-Comics lediglich fiktive Geschichten sind. Durch mysteriöse Umstände findet sie sich jedoch plötzlich selbst im Marvel-Universum wieder und verfügt dadurch über ein Wissen, das keinem anderen Helden oder Schurken zugänglich ist. Sie kennt die Figuren, ihre Hintergründe und viele Ereignisse, die für andere noch verborgen sind.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese besondere Ausgangslage macht Gwenpool zu weit mehr als einer gewöhnlichen Heldin. Ihre Fähigkeiten beruhen nicht auf übermenschlicher Stärke oder kosmischen Kräften, sondern auf ihrem einzigartigen Verständnis dafür, dass sie sich innerhalb einer Comicwelt befindet. Dadurch kann sie die Regeln der Erzählung auf eine Weise wahrnehmen und teilweise sogar beeinflussen, die für andere Charaktere unmöglich erscheint. Das sorgt für zahlreiche kreative, humorvolle und oft überraschende Momente, die sie schnell zu einer der ungewöhnlichsten Figuren der modernen Marvel-Ära gemacht haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was zunächst wie eine verrückte Idee klingt, entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem echten Publikumsliebling. Gwenpool verbindet Meta-Humor, Action und eine gehörige Portion Selbstironie zu einem Konzept, das sich deutlich von klassischen Superheldengeschichten abhebt. Ob dieser besondere Ansatz auch im vorliegenden Band überzeugen kann, zeigt die folgende Rezension.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/gwenpool-dosma367-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385827" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-226x300.jpg" alt="Gwenpool – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000092445 Gwenpool – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092445-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Eigentlich schien Gwendolyne Poole ihr Leben als Comic-Heldin in vollen Zügen zu genießen. Die quirlige Außenseiterin aus der realen Welt, die einst im Marvel-Universum landete, meisterte ihre Abenteuer stets mit Humor und einer gehörigen Portion Chaos. Doch plötzlich ist nichts mehr wie zuvor. Gwen wirkt verändert: finsterer, unberechenbarer und gefährlicher als je zuvor. Während ihr Verhalten immer beunruhigendere Ausmaße annimmt, tauchen Fragen auf, die tief in die Vergangenheit des Marvel-Kosmos führen. Welche Verbindung besteht zu Gwen Stacy, Spider-Mans tragisch verstorbener großer Liebe? Und wer zieht als geheimnisvoller Architekt im Hintergrund die Fäden? Die Antworten auf diese Fragen führen zu einer Enthüllung, die alles auf den Kopf stellt.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Gwenpool</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist kein Comic, der das Medium mit bahnbrechenden Ideen neu erfindet. Viele seiner Konzepte hat man in ähnlicher Form bereits gesehen, und selbst die auf den ersten Blick kreative Grundidee rund um eine weitere Variante von Gwen Stacy ist längst nicht mehr neu. Genau daraus zieht der Band jedoch einen großen Teil seiner Stärke. Das Brechen der vierten Wand wird hier auf intelligente Weise eingesetzt und mit einer eher klassischen Comic-Erzählung verbunden. Das Ergebnis ist von der ersten bis zur letzten Seite unterhaltsam und sorgt für ein rundum gelungenes Leseerlebnis. Zwar erfindet der Comic das Rad nicht neu, liefert dafür aber einen kurzweiligen und charmanten Leckerbissen für zwischendurch, der besonders Comicfans gefallen dürfte. Ein gelungenes Debüt, das Lust auf mehr macht, denn in der Figur Gwenpool steckt ohne Zweifel noch jede Menge ungenutztes Potenzial.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Zeichnungen von Stefano Nesi machen in </span><i><span style="font-weight: 400;">Gwenpool</span></i><span style="font-weight: 400;"> richtig viel Spaß. Es fällt sogar etwas schwer zu erklären, warum das so ist. Der Stil wirkt auf den ersten Blick recht standardisiert, gleichzeitig aber so bewusst gewählt, dass er beinahe wie ein Kommentar auf klassische Superheldencomics erscheint. Genau dadurch passt er hervorragend zum Konzept der Geschichte. Die überzeichneten Emotionen unterstützen das Brechen der vierten Wand zusätzlich und verleihen den oft absurden Handlungsmomenten die nötige Übertreibung. Das Ergebnis ist energiegeladen, lebendig und durchweg unterhaltsam anzusehen. Obwohl die Zeichnungen nicht vor Kreativität übersprudeln, fällt es schwer, ihnen das übelzunehmen, weil der Stil so clever mit den erzählerischen Ideen des Comics harmoniert.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385829" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-226x300.jpg" alt="Gwenpool – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000092446 Gwenpool – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-1157x1536.jpg 1157w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-1920x2550.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092446-scaled.jpg 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Gwenpool</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Gwenpool</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist ein unterhaltsamer Comic, der seine größte Stärke nicht aus innovativen Ideen, sondern aus deren cleverer Umsetzung zieht. Die Geschichte kombiniert klassische Superheldenelemente mit dem für die Figur typischen Meta-Humor und dem ständigen Spiel mit den Regeln des Mediums. Dadurch entsteht ein Abenteuer, das sich zwar vertraut anfühlt, aber dennoch genügend eigene Akzente setzt, um bis zum Schluss zu fesseln.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders gelungen ist dabei die Art und Weise, wie Gwenpools Fähigkeit, die vierte Wand zu durchbrechen, in die Handlung eingebunden wird. Statt sich ausschließlich auf Gags und Selbstreferenzen zu verlassen, nutzt der Comic dieses Konzept, um eine spannende Geschichte zu erzählen, die immer wieder mit den Erwartungen der Leser spielt. Das sorgt für viele unterhaltsame Momente und verleiht dem Band einen ganz eigenen Charme.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch visuell weiß der Comic zu überzeugen. Die energiegeladenen Zeichnungen von Stefano Nesi unterstützen den humorvollen und leicht überdrehten Ton der Geschichte perfekt. Obwohl der Stil nicht durch außergewöhnliche Experimente auffällt, harmoniert er hervorragend mit dem erzählerischen Ansatz und trägt wesentlich zum Lesespaß bei.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer auf kreative Superheldengeschichten mit einer guten Portion Meta-Humor steht, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. </span><i><span style="font-weight: 400;">Gwenpool</span></i><span style="font-weight: 400;"> erfindet das Rad nicht neu, beweist aber eindrucksvoll, wie viel Unterhaltung in bekannten Ideen stecken kann, wenn sie mit genügend Herz, Witz und Verständnis für das Medium umgesetzt werden. Ein kurzweiliger Band, der Lust auf weitere Abenteuer der ungewöhnlichen Heldin macht.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der Sterbliche Thor 1 – Comic-Kritik</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/06/06/der-sterbliche-thor-1-comic-kritik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 16:11:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Der Sterbliche Thor]]></category>
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		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[Thor]]></category>
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					<description><![CDATA[Ständig erscheinen neue Comics aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ständig erscheinen neue </b><a href="https://games-mag.de/category/comics/"><b>Comics</b></a><b> aus verschiedenen Universen, da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Egal, ob DC, Marvel, Star Wars oder komplett andere Serien – immer stellt sich die Frage, was man sich als Nächstes holen soll. Um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern und eine stärkere Übersicht zu gewährleisten, geben wir euch immer mal wieder Kritiken zu den neuesten deutschen Ausgaben verschiedener Comics. Viel Spaß mit unserer Kritik zu</b><b><i> Der Sterbliche Thor 1</i></b><b>.</b></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Erscheinungsdatum</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">10.03.2026</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Zeichner</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Pasqual Ferry</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Autor</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Al Ewing</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Format</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Softcover</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Seitenanzahl</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">72</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Stories</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Mortal Thor (2025) 1-3</span></td>
</tr>
<tr>
<td><b>Preis</b></td>
<td><span style="font-weight: 400;">9,99€</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-weight: 400;"><a href="https://games-mag.de/2026/05/08/der-unsterbliche-thor-5-comic-kritik/">Thor</a> zählt seit Jahrzehnten zu den bekanntesten und beliebtesten Figuren des Marvel-Universums. Als Gott des Donners, Beschützer Asgards und Mitglied der Avengers hat er unzählige Abenteuer erlebt. Doch so mächtig Thor auch sein mag, seine Geschichten drehten sich immer wieder um die Frage, was ihn wirklich ausmacht: seine göttliche Herkunft oder die Persönlichkeit hinter dem Hammer.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dabei ist es nicht das erste Mal, dass Thor als Sterblicher durchs Leben gehen muss. Im Laufe seiner langen Comicgeschichte wurde ihm bereits mehrfach seine Macht genommen oder er war gezwungen, die Welt aus menschlicher Perspektive zu erleben. Gerade diese Geschichten gehören oft zu den interessantesten Kapiteln seiner Laufbahn, weil sie den Fokus weniger auf spektakuläre Kämpfe und mehr auf die Figur selbst legen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit </span><i><span style="font-weight: 400;">Der Sterbliche Thor</span></i><span style="font-weight: 400;"> greift Marvel diesen Ansatz erneut auf. Nach den Ereignissen der vorherigen Reihe lebt Thor als gewöhnlicher Mensch und kann sich nicht mehr an sein Leben als Gott erinnern. Seine Vergangenheit scheint ausgelöscht, während sein früheres Dasein nur noch ein fernes Echo ist. Damit eröffnet die Serie ein spannendes neues Kapitel, das neugierig darauf macht, welche Herausforderungen auf den einstigen Donnergott warten.</span></p>
<p style="text-align: center;"><b>Danke an </b><a href="https://www.panini.de/shp_deu_de/der-sterbliche-thor-1-dthpr001-de02.html" target="_blank" rel="noopener"><b>Panini</b></a><b> für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!</b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385804" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-226x300.jpg" alt="Der Sterbliche Thor 1 – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000092256 Der Sterbliche Thor 1 – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-1156x1536.jpg 1156w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-1920x2551.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092256-scaled.jpg 1927w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Inhalt:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Seit Jahrhunderten berichten die Legenden der Nordmänner von mächtigen Göttern, die einst unter den Menschen wandelten und das Schicksal der Welt beeinflussten. Von Asgard, den Asen und ihren heldenhaften Taten wurde in zahllosen Geschichten erzählt. Doch die Wahrheit sieht anders aus: Asgard existierte nie. Es gab keine Götter, die an der Seite der Menschheit kämpften, keine göttlichen Beschützer, die für Gerechtigkeit eintraten. Alles waren nur Mythen, geschaffen, um Hoffnung zu schenken. Niemand wird erscheinen, um uns zu retten. Und doch geschieht in den Straßen von New York etwas Unerklärliches: Ein Mann erwacht mit einem gewaltigen Hammer in der Hand. Mit ihm beginnt eine Geschichte, die schon bald die Grenze zwischen Legende und Wirklichkeit verschwimmen lässt.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Der Sterbliche Thor 1</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist weit mehr als nur die Geschichte eines Gottes, der lernen muss, wie es ist, als gewöhnlicher Mensch zu leben. Vielmehr ist es eine Lektion darüber, wer Thor in seinem Innersten wirklich ist: ein brutaler, aber zugleich gutherziger Beschützer, der nicht immer einschätzen kann, wann er zu weit geht, obwohl sein Herz am rechten Fleck sitzt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich mochte diese Einführung in Thors neuestes Kapitel sehr. Sie fühlt sich beinahe wie ein kleiner Neustart an, der sofort Lust auf mehr macht und Thor von einer ungewohnt menschlichen Seite zeigt, auch wenn seine Darstellung stellenweise etwas zu brutal für die eigentliche Idee der Geschichte wirkt. Nichtsdestotrotz habe ich es sehr genossen, Thor auf diese Weise zu erleben. Besonders begeistert hat mich das Mysterium rund um Loki und die Frage, was er diesmal wieder im Schilde führt. Ebenso spannend ist die Frage, ob und wie Thor zu seiner göttlichen Stärke zurückfinden wird. All das erzeugt eine enorme Spannung, sodass ich es kaum erwarten kann, das nächste Kapitel dieser Reihe zu lesen.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Zeichnungen:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Zeichnungen von Pasqual Ferry in </span><i><span style="font-weight: 400;">Der Sterbliche Thor 1</span></i><span style="font-weight: 400;"> wirken auf den ersten Blick chaotisch und roh. Sie erinnern stellenweise an die Skizzen eines jungen Künstlers, und genau das macht ihren Reiz aus. Damit meine ich keineswegs, dass sie unfertig oder gar hässlich wirken. Vielmehr fangen sie die Essenz dieser Geschichte hervorragend ein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Stil bildet einen spannenden Gegenpol zu den sonst oft sehr mythisch und episch inszenierten Thor-Geschichten. Dadurch entsteht das Bild eines Thor, der weit entfernt vom Göttlichen und stattdessen ganz nah am menschlichen Chaos ist. Auch die Brutalität der Handlung wird durch die kantigen und schroffen Zeichnungen wirkungsvoll transportiert, wobei die Darstellung von Gewalt und Verletzungen teilweise sehr explizit ausfällt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Alles in allem handelt es sich nicht um einen bombastischen oder nostalgischen Zeichenstil, sondern um einen, der die Erzählung hervorragend unterstützt und perfekt zu den Themen passt, die die Geschichte behandeln möchte.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-385805" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-226x300.jpg" alt="Der Sterbliche Thor 1 – Comic-Kritik" width="226" height="300" title="1000092257 Der Sterbliche Thor 1 – Comic-Kritik" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-226x300.jpg 226w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-771x1024.jpg 771w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-768x1020.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-1156x1536.jpg 1156w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-1542x2048.jpg 1542w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-1920x2551.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-1170x1554.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-585x777.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/06/1000092257-scaled.jpg 1927w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit zu </span><i><span style="font-weight: 400;">Der Sterbliche Thor 1</span></i><span style="font-weight: 400;">:</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Ende hinterlässt </span><i><span style="font-weight: 400;">Der Sterbliche Thor 1</span></i><span style="font-weight: 400;"> einen insgesamt sehr starken ersten Eindruck und erfüllt genau das, was ein Auftaktband leisten sollte: Er macht neugierig auf das, was noch kommt, und setzt gleichzeitig eine klare neue Richtung für die Figur. Die Idee, Thor seiner göttlichen Identität zu berauben und ihn als Mensch ohne Erinnerung neu zu verorten, funktioniert dabei erstaunlich gut, weil sie den Fokus konsequent auf seine Persönlichkeit lenkt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders überzeugend ist, wie die Geschichte den inneren Kern der Figur herausarbeitet. Auch ohne sein Wissen über Asgard und seine Vergangenheit bleibt Thor jemand, der instinktiv handelt, beschützt und dabei oft zwischen Mitgefühl und zerstörerischer Wucht schwankt. Genau dieser Konflikt macht den Band interessant, weil er weniger eine klassische Heldenreise erzählt, sondern eher eine Suche nach Identität unter völlig veränderten Bedingungen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch die Atmosphäre des Comics trägt viel zum Gesamteindruck bei. Die Mischung aus Mysterium, Unsicherheit und unterschwelliger Bedrohung sorgt dafür, dass die Handlung ständig in Bewegung bleibt. Figuren wie Loki verstärken dieses Gefühl zusätzlich und setzen genau die richtigen Reize, um die Spannung für die kommenden Ausgaben hochzuhalten, ohne zu viel vorwegzunehmen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Visuell wird dieser Ansatz durch den Zeichenstil konsequent unterstützt. Die rohe, teilweise chaotische Darstellung passt sehr gut zu einem Thor, der selbst aus seinem eigenen inneren Gleichgewicht gefallen ist. Dadurch entsteht ein stimmiges Gesamtbild, das sich bewusst von klassisch heroischen oder glatten Inszenierungen entfernt und stattdessen stärker auf Emotionalität und Instabilität setzt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Insgesamt ist </span><i><span style="font-weight: 400;">Der Sterbliche Thor 1</span></i><span style="font-weight: 400;"> ein gelungener Einstieg in eine neue Phase der Figur, der sowohl erzählerisch als auch visuell überzeugt. Kleine Unebenheiten in der Brutalität oder Tonalität fallen zwar auf, stören den positiven Gesamteindruck jedoch kaum. Vielmehr bleibt ein Auftakt, der Lust auf die nächsten Entwicklungen macht und Thor in einem ungewohnt menschlichen, aber gerade deshalb spannenden Licht zeigt.</span></p>
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