Gamescom 2026 – Cats in the Shell – Katzen kämpfen mit Mechs um Ruhm und Ehre

Ein neues Jahr und natürlich auch wieder eine neue Gamescom! Auch dieses Jahr waren wir wieder in Köln unterwegs, um uns ein paar Spiele für euch anzuschauen. Der Publisher Infini Fun hat uns eingeladen um zwei Spiele anzuspielen.

Cats in the Shell ist ein Auto-Battler-Roguelike, in dem ihr euren eigenen Mech zusammenstellt und gegen andere Mechs kämpft. Jeder gute Mech braucht auch einen besseren Piloten und in der Welt von „Cats in the Shell“ sind das Katzen. Die Menschheit wurde in einem großen Krieg ausgelöscht und nur Katzen haben überlebt. Diese Tiere haben sich mit der Zeit weiterentwickelt und sehen jetzt aus wie eine Mischung aus Mensch und Katze.

In dem Gamescom-Build konnten wir nur den asynchronen PvP‑Modus spielen. Wir spielen gegen andere Mechs von anderen Spielern, die an dem Playtest teilnehmen. Bevor wir unseren ersten Mech auswählen, brauchen wir einen Piloten. Eine große Auswahl an verschiedenen Katzen steht uns zur Verfügung, jede davon mit verschiedenen passiven und aktiven Fähigkeiten. Danach dürfen wir uns einen von drei Mechs als Basis aussuchen, und schon geht das Spiel los.

Let’s Fight!

Die Kämpfe sehen ein bisschen aus wie ein Fighting-Game. Auf der linken Seite ist unser Mech und auf der rechten Seite der gegnerische Mech. Darüber haben wir die Lebensanzeigen beider Maschinen und darunter die ausgerüsteten Waffen. Und schon geht das Spektakel los. Da es sich hier um einen Auto-Battler handelt, schaut man leider nur beim Kampf zu und hat keine Möglichkeit, zu interagieren. Ich hatte den Entwickler darauf angesprochen und er selbst ist auch schon am Herumtesten, um Möglichkeiten für den Eingriff in den Kampf in dem Spiel zu finden, die passen würden.

Nach jedem Kampf gehen wir zurück in unsere Garage, egal ob gewonnen oder verloren, da der Run erst vorbei ist, wenn man fünfmal verloren hat. Hier bekommen wir erstmal eine Belohnung für den vorrigen Kampf:

  • Neue Waffen
  • Neue Ausrüstung
  • Neue Chips

sind einige der Belohnungen, die auf euch hier warten. Danach können wir neue Sachen im Store kaufen, Items oder sogar den Mechtyp ändern. Was mir sehr gut gefallen hat, ist das System für die Chips. Diese kann man in freie Stellen in den Items einbauen, an sich nichts Neues, aber die besseren Chips sind größer und brauchen mehr Stellen. Diese freien Slots müssen nicht auf derselben Ausrüstung sein und man kann Stellen von benachbarten Items mitbenutzen. Die Stellen müssen nur auf derselben Höhe sein.

Es fühlt sich an, als ob man eine Art Tetris spielen würde, um die beste Kombination von Chips in seine Ausrüstung einzubauen. Dafür muss man die Positionen von Waffensystemen herumtauschen, bis die Stellen alle so passen, wie man es will. Sobald man fertig ist, darf man seinen nächsten Gegner wählen und es geht wieder in den Kampf. In dem Modus, den ich gespielt habe, muss man zehn Mal gewinnen, um einen erfolgreichen Run zu haben. Zum Release wird es noch einen Story-Modus geben, in dem man mehr über die Welt von „Cats in Shell“ lernen wird.

Mech Manager

Ich hatte eine gute Zeit mit dem Spiel, auch wenn man aktiv wenig macht im Kampf. Macht es doch Spaß, seinen Mech auszurüsten und zu verbessern, um dann zu schauen, ob es genug war, um zu gewinnen. Die Designs der Mechs haben mir gut gefallen und auch die Animationen sind gut gelungen. Die Musik braucht unbedingt mehr Abwechslung, aber es war eine frühe Version. Deshalb denke ich, da kann man noch viel machen. Für Fans von Teamfight Tactics und ähnlichen Spielen könnte das ein neuer Geheimtipp werden.

Fakten zu Cats in the Shell

Kategorie Information
Entwickler Raven Studio
Publisher Infini Fun
Genre Auto-Battler, Strategie, Action, Rollenspiel
Release 4. Quartal 2026 (Early Access)
Plattformen PC

Cats in the Shell Trailer

Cats in the Shell erscheint Ende 2026 im Early Access für PC.

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