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	<title>Xbox Series X &#8211; Gaming Magazin | News, Testberichte &amp; Videospiele – Games-Mag.de</title>
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	<description>Das Online Gaming Magazin für jung und alt - Games-Mag</description>
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	<title>Xbox Series X &#8211; Gaming Magazin | News, Testberichte &amp; Videospiele – Games-Mag.de</title>
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		<title>Warriors: Abyss im Test &#8211; Graf Zahl an die Front!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 02:05:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Stilbruch auf dem Schlachtfeld! Warriors: Abyss will Roguelite und Musou zugleich sein und lädt dafür sogar Graf&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Stilbruch auf dem Schlachtfeld! Warriors: Abyss will Roguelite und Musou zugleich sein und lädt dafür sogar Graf Zahl in die Hölle ein. Von <em>Manymies</em> und <em>1 million troops</em>, unser Test zum gewagten Spin-Off auf der <em>Xbox Series X</em>.</h2>
<h2><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382420" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-2.jpg" alt="Warriors Abyss 2 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" width="1600" height="900" title="Warriors Abyss 2 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-2.jpg 1600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-2-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-2-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-2-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-2-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-2-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-2-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /><strong>Tradition trifft auf Moderne</strong></h2>
<p>Auf dem Bildschirm tobt ein buntes Meer aus Blitzen, riesige Feuerbälle fliegen umher und streifen dabei einen niederprasselnden Eisregen. Mittendrin erfriert, explodiert und navigiert eine in ihrer Anzahl schier endlos wirkende Armee aus feindlichen Truppen dem digitalen Ableben stilvoll entgegen. Überall tauchen Zahlen auf, die sich über der wilden Schlacht grenzenlos zu summieren scheinen, bis eine mysteriöse Formation am Boden aufleuchtet und dem psychedelisch-farbenfrohen Treiben mit einem grellen, alles vernichtenden Lichtstrahl ein Ende bereitet. Irgendwo dazwischen stehe ich. Kaum mehr erkennbar als winzige Figur inmitten der optischen Opulenz, aber dennoch heldenhaft und scheinbar eine Runde weiter&#8230;</p>
<p>Ja, mit <strong>Warriors: Abyss</strong> lehnt sich Entwicklerstudio <em>Koei Tecmo</em> in Zusammenarbeit mit <em>Omega Force</em> gar nicht allzu weit aus dem Fenster und bleibt der unter Fans beliebten Musou-Formel treu. Klassisches Hack-and-Slash-Gameplay trifft hier erneut auf Tausend Mann starke Truppen feindlicher Soldaten und einen ebenbürtigen Kader aus über 100 Helden. Allerdings gibt es diesmal einen kleinen Twist, denn erstmals verschreibt sich ein Titel im traditionsreichen Franchise dem Roguelite-Genre; und schmeißt darüber hinaus sogar historisches Setting und die obligatorische Kameraperspektive über Bord. Stattdessen geht es nun in ungewohnter, dafür durchaus übersichtlicher Iso-Ansicht ins Reich der Hölle. Zugegeben, die Geschichte um den Herrscher der Unterwelt <em>Enma</em> und ein antikes Wesen namens <em>Gouma</em> lässt sich maximal als schmückendes Beiwerk bezeichnen &#8211; ein vollwertiges und spannend erzähltes Narrativ sucht ihr hier vergebens. Das wirkt zwar, in Hinblick auf Genre-Konkurrent <a href="https://games-mag.de/2022/12/10/hades-ii-ankuendigungs-trailer/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hades</strong></a>, ziemlich aus der Zeit gefallen, aber gibt gleichzeitig auch den Weg auf die schnörkellose Action frei – und um die geht es hier ja schließlich, oder?</p>
<blockquote><p><strong>Was zu Beginn wie die Verwirrungstaktik eines jeden durchschnittlichen Mobile Games wirkt, entziffert sich schon bald zur komplexen Mathematik&#8230;</strong></p></blockquote>
<p>Tatsächlich steht euer eigenes kämpferisches Können während der ausladenden Schlachten eher im Hintergrund. Logisch, ob schneller oder aufgeladener Angriff, Kombo, Ausweichmanöver oder Bildschirmfüllende Musou-Technik, <strong>Warriors: Abyss</strong> bleibt eine Hack &#8217;n&#8216; Slash-Erfahrung, in der ihr eure Aktionen aktiv und meist blitzschnell abschätzen müsst. Und dennoch, zur großen Überraschung sind es vor allem Ziffern und Zahlen, die im spontan veröffentlichten Spin-off über Sieg oder Niederlage bestimmen. Während sich jeder Run als Wettrüsten gegen die stetig wachsende und stärker werdende Armee untoter Krieger entpuppt, wartet die Unterwelt mit insgesamt vier optisch leicht unterschiedlich gestalteten Gebieten auf. Visuell wenig beeindruckend, aber immerhin zweckmäßig, schnetzelt ihr euch pro Biom durch jeweils acht kurzweilige Phasen, an deren Ende ein dicker Bossgegner wartet, und nutzt diese Zeit, um den Helden eurer Wahl effektiv aufzumotzen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382424" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-6.jpg" alt="Warriors Abyss 6 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" width="1600" height="900" title="Warriors Abyss 6 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-6.jpg 1600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-6-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-6-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-6-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-6-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-6-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-6-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<h2><strong>Musou nach Zahlen</strong></h2>
<p>Nach jeder erfolgreich abgeschlossenen Kampf-Phase, also der Eliminierung einer bestimmten Anzahl Gegner, wechselt der Titel automatisch in die Upgrade-Phase und es erscheint der sogenannte <em>Kristallschössling </em>auf dem isometrisch dargestellten Schlachtfeld. Der wundersame Baum aus reinen Kristallen belohnt euch mit der Rekrutierung eines zusätzlichen Helden, der fortan während bestimmter Kombinationsangriffe erscheint und dank flächendeckendem Elementarschaden gehörig austeilt. Doch auch weitere Boni, zusätzliche Effekte und das Steigern von Attributen lassen sich durch diese Bündnisse aktivieren. Bis zu sechs dieser aktiven Verbindungen dürft ihr gleichzeitig eingehen und damit auch die besonders verheerende Zusammenkunft auslösen, während der sämtliche Helden gleichzeitig das Schlachtfeld betreten und abhängig ihres Elements und sonstiger Buffs millionenfachen Schaden anrichten – und eben jenes anfangs beschriebene Spektakel in Gang bringen. Ganz schön brachial, doch eine dezent taktische Komponente vergisst auch <strong>Warriors: Abyss</strong> nicht. Bestenfalls stellt ihr die Helden der Wahl in einer für euren Spielstil strategisch klugen Formation auf und löst damit zusätzliche Boni aus. Wer sich beispielsweise vorwiegend für einen Kader aus Charakteren mit dem Eis-Emblem entschieden hat, erhält mit dem passenden Formationssymbol auch einen automatischen Boost auf die allgemeine Angriffsstärke.</p>
<blockquote><p><strong>&#8230;Tak Fujii [&#8230;] der in einem nicht enden wollenden Monolog über „<em>1 million troops</em>“ sinniert&#8230;</strong></p></blockquote>
<p>Zum selbstständigen Experimentieren seid ihr herzlich eingeladen, da sich das Zahlen-Wirrwarr anfänglich aber als ziemlich überfordernd entpuppen kann, dürft ihr euren Kader auch ganz einfach automatisch einer bestimmten Formation zuweisen. An oberster Stelle steht dabei stets die Gesamt-Kampfkraft, die sich aus unzähligen, miteinander verwobenen Werten summiert und eure Chancen in der Unterwelt zuverlässig darstellt. Letztendlich greift hier jede noch so kleine Ziffer ineinander und gibt euch damit die Möglichkeit, in einen überraschend individuellen Charakter-Built zu investieren. Allerdings ausschließlich temporär, denn damit noch genügend Roguelite ins Musou-Geschehen passt, verliert ihr bei einer Niederlage den gesamten Fortschritt des jeweiligen Charakters. Oberbösewicht <em>Gouma</em> will zudem in einem einzigen Zug mit nur wenigen Chancen auf Heilung bezwungen werden, was das Unterfangen zu Beginn schier undenkbar erscheinen lässt. Doch keine Panik, denn mit jedem Lauf sammelt ihr auch eifrig Karma-Gluten ein, die ihr in der Halle der Seelen in neue Helden, zusätzliche Formationen sowie dauerhafte Buffs eintauscht. Besonders motivierend ist dabei die Tatsache, dass ihr mit jedem freigeschalteten Charakter auch einer der drei Hauptattribute &#8211; Angriff, Verteidigung und Lebensenergie – prozentual und permanent steigert, was euer kriegerisches Vorhaben auf lange Sicht deutlich erleichtert.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382423" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-5.jpg" alt="Warriors Abyss 5 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" width="1600" height="900" title="Warriors Abyss 5 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-5.jpg 1600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-5-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-5-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-5-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-5-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-5-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-5-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<p>Ich möchte euch an dieser Stelle auch gar nicht zu sehr mit weiteren Details über das numerische System hinter der eigentlichen Action von <strong>Warriors: Abyss</strong> aufhalten, doch sei erwähnt, wie gut das komplexe Potpourri aus Zahlen überhaupt funktioniert. Was zu Beginn wie die Verwirrungstaktik eines jeden durchschnittlichen Mobile Games wirkt, entziffert sich schon bald zur komplexen Mathematik, während jede noch so kleine Zahl große Veränderungen in der Gesamterfahrung verspricht und aktive Gameplay-Elemente gelungen unterstützt. Unterm Strich verpasst dieses Geflecht dem ohnehin spaßigen Genre-Mix den letzten Feinschliff und bietet damit ein kurzweiliges, schnörkelloses Erlebnis für alle Fans actionreich inszenierter Musou-Schlachten und einer Extraportion Roguelite, die sich mit der Identität des Franchise gelungen verzahnt und über weite Strecken motiviert &#8211; und das sogar vollständig lokalisiert.</p>
<p>Und würde dieser Test hier enden, dann wäre <strong>Warriors: Abyss</strong> wohl bereits eines der besten Spiele in diesem noch jungen Spielejahr&#8230;was nur leider nicht der Fall ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382422" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-4.jpg" alt="Warriors Abyss 4 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" width="1600" height="900" title="Warriors Abyss 4 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-4.jpg 1600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-4-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-4-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-4-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-4-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-4-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-4-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<h2><strong>In der Hölle nichts Neues?</strong></h2>
<p>Bei der lieblos und dünn erzählten Geschichte höre ich <strong>Hades</strong> in den Hallen des Olymp schallend auflachen, während anderen Vertretern des Genres beim eintönigen Gameplay-Loop bloß noch ein unauffälliges Schmunzeln entweicht. Na klar, wie cool ist es bitte, im späteren Spielverlauf ein unaufhörliches Effektgewitter aus Elementarattacken, Musou-Angriffen und einer mächtigen Zusammenkunft zu entfachen, das sich über tausende Gegnertruppen entlädt und den gesamten Bildschirm in ein überraschend zufriedenstellendes Meer aus Schmerz und Verderben taucht? Allerdings besteht genau daraus die gesamte Magie &#8211; den Zaubertrick einmal verstanden, wirkt die gesamte Erfahrung furchtbar repetitiv. Abgesehen von einem winzigen RNG-Faktor bei der Auswahl diverser Helden am Kristallsprössling und der frustrierenden Suche nach legendären Waffen für die gesamte Heldenriege, spielt sich der Titel mit jedem Lauf gleich. Sogar Bossgegner verharren in ihrer ursprünglichen Form und den ewig selben Bewegungsmustern und vergessen darüber hinaus, für jegliche Abwechslung zu sorgen.</p>
<blockquote><p><strong>Bei der lieblos und dünn erzählten Geschichte höre ich Hades in den Hallen des Olymp schallend auflachen&#8230;</strong></p></blockquote>
<p>Zu Beginn mag das alles noch funktionieren, doch sobald ich meinen zehnten Run starte, gehen mir die ersten Auseinandersetzungen gegen die wehrlosen Kanonenfutter-Feinde ziemlich auf die Nerven. Bis dann wieder richtige Action einkehrt, sich hochrangige Generäle mit ihren flächendeckenden Angriffen ins Getümmel stürzen, mich tatsächlich fordern und sich der Bildschirm bedrohlich füllt, vergehen zähe Minuten, in denen ich meinen Helden mühselig im vierstelligen Zahlenbereich aufwerte. Als inzwischen versierter Spieler, freue ich mich eigentlich nur noch über die letzten beiden Gebiete, die mir endlich wieder alles abverlangen und die psychologisch so wichtigen, siebenstelligen Zahlenwerte ins Sichtfeld zaubern. Gelingt euch ein kompletter Durchlauf, winken mit jedem erfolgreich abgeschlossenen Kampf gegen Endboss <em>Gouma</em> neue Schwierigkeitsstufen. Die steigern die Stärke der Gegner, locken zur gleichen Zeit aber auch mit mehr Karma-Gluten. Allerdings geht diese Rechnung nicht immer auf, weil es euch auf der Standardstufe eventuell sogar besser gelingt, einen kompletten Run abzuschließen und knapp 20.000 Karma-Gluten abzugreifen, während euch die nächsthöhere Stufe vielleicht schon nach der Hälfte der Zeit mit einer Niederlage bestraft und dabei lediglich die Hälfte des Gewinns ausspuckt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382421" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-3.jpg" alt="Warriors Abyss 3 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" width="1600" height="900" title="Warriors Abyss 3 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-3.jpg 1600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-3-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-3-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-3-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-3-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-3-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-3-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<p>Um hier überhaupt einsteigen zu dürfen, müssen SpielerInnen ein ganz besonderes Durchhaltevermögen an den Tag legen. Schließlich will euch <strong>Warriors: Abyss</strong> in seiner ersten Stunde überhaupt nicht mehr aus einem schnell überfordernden Tutorial entlassen und schmeißt euch stattdessen Textbox für Textbox entgegen, die es sich gehorsam zu merken gilt. Steuerung und Technik funktionieren zwar einwandfrei, allerdings geht der charakteristisch rockige Score der Reihe im tosenden Gemenge viel zu sehr unter, sodass ich schon Stimmen im Kopf höre. Eine davon gehört definitiv <a href="https://www.giantbomb.com/tak-fujii/3040-98215/" target="_blank" rel="noopener"><em>Tak Fujii</em></a>, der in einem nicht enden wollenden Monolog über „<em>1 million troops</em>“ sinniert und meinen Blick auf den Roster von <strong>Warriors: Abyss</strong> noch einmal zusätzlich schärft. Viel, das soll wohl auch viel helfen, meint zumindest <em>Koei Tecmo</em> und bietet mir mit über 100 spielbaren Charakteren aus den unterschiedlichsten Ecken des langlebigen Universums ein unschlagbares Angebot. Fein, hier wird wohl jede/r einen Lieblingscharakter finden, doch funktional gesprochen, steigt mir diese Auswahl regelrecht zu Kopf &#8211; zumal das konsequente Aufleveln eines einzelnen Helden deutlich lohnenswerter erscheint, da die individuelle Stufe ebenfalls dauerhaft erhalten bleibt und Angriffskraft und Co. permanent steigert.</p>
<hr />
<p><em>Warriors: Abyss ist seit dem 12. Februar 2025 für Playstation, Xbox, den PC via Steam und die Nintendo Switch erhältlich. Die von uns getestete Standardversion auf der Xbox Series X schlägt digital mit 24,99€ zu Buche. Wer gerne mehr Geld investieren möchte, findet den Titel auch in zwei zusätzlichen Editionen, inklusive weiterer Kostüme nebst einer Extraportion Karma-Gluten.</em></p>
<p><em>Für diesen Test von Warriors: Abyss auf der Xbox Series X, wurde uns freundlicherweise ein Reviewcode vom Publisher Koei Tecmo zur Verfügung gestellt. Screenshots stammen wie üblich aus dem offiziellen Pressekit.</em></p>
<hr />
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=1mYxAL19LyI" title="[DE] WARRIORS: Abyss - Launch Trailer" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/1mYxAL19LyI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Fazit &#8211; Score: 7.5/10</strong></h2>
<p>Schade, in <strong>Warriors: Abyss</strong> steckt viel verschwendetes Potential, aber eben auch kurzweilig-schnörkelloser Roguelite-Spaß im markanten Musou-Gewand. Eigentlich müsste ich den Titel aufgrund seiner repetitiven, wenig modernen Prämisse, den immer gleichen Abläufen und seiner Pappmaché-Geschichte gehörig abstrafen, doch wäre das eben nur ein Teil der Wahrheit. Tatsächlich verrät ein Blick auf meine Spielzeit von ungefähr 20 Stunden, wie viel Freude ich bereits damit hatte, mich der endlos wirkenden Schar dämonischer Truppen entgegenzustellen. Der visuellen Pracht der Schlachten längst nicht müde und immer noch fleißig dabei, Karma-Gluten in neue Gesichter und permanente Verbesserungen zu investieren, kann ich den Titel zwar nicht bedenkenlos, aber immer noch guten Gewissens empfehlen.</p>
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		<title>Mieter-Fortuna (Luck be a Landlord) im Test &#8211; Zuhause im Glück</title>
		<link>https://games-mag.de/2025/02/13/382299-mieter-fortuna-im-test/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 18:58:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wohnen ist Glückssache. Das verrät nicht nur der verschämte Blick auf den Viewcounter etlicher Immobilienangebote im Internet,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wohnen ist Glückssache. Das verrät nicht nur der verschämte Blick auf den Viewcounter etlicher Immobilienangebote im Internet, sondern auch die Strategiesimulation <strong>Mieter-Fortuna</strong>. Über vier Jahre nach ihrer Veröffentlichung auf <em>Steam</em> und Mobilgeräten, erscheint der Titel mit Roguelite-Einfluss endlich auf modernen Konsolen und verspricht einmal mehr einen absurd dargestellten, soziologischen Seitenhieb auf immer höher steigende Mietpreise. Was wäre, wenn wir diese nur noch per Glücksspiel begleichen könnten? Macht das überhaupt einen Unterschied? Und warum kann ich damit nicht mehr aufhören?</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382302" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-3.jpg" alt="Mieter Fortuna 3 Mieter-Fortuna (Luck be a Landlord) im Test - Zuhause im Glück" width="1024" height="576" title="Mieter Fortuna 3 Mieter-Fortuna (Luck be a Landlord) im Test - Zuhause im Glück" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-3.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-3-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-3-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-3-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><strong>Deine Miete ist fällig!</strong></h2>
<p>Nur noch eine Runde. Wie oft haben wir diesen Satz schon gehört? Ob in <strong>Vampire Survivors</strong>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rgrv9giaNO8" target="_blank" rel="noopener"><strong>Balatro</strong></a> oder <strong>Pegglin</strong>, es waren die oft unscheinbaren Indie-Titel, die innerhalb der letzten Jahre zu echten Fan-Lieblingen mutierten und bis heute stundenlangen, schnörkellosen Spielspaß garantieren. Auch <strong>Mieter-Fortuna</strong> schnappt sich dieses Prädikat und lässt mich nach kurzer Eingewöhnungszeit einfach nicht mehr los.</p>
<p>Dabei ist das grundlegende Spielprinzip erneut schnell erklärt. Statt eines gewöhnlichen Spielautomaten, setzt euch <strong>Mieter-Fortuna</strong> die virtuelle Variante einer buchstäblich unbefleckten Slotmaschine vor die Nase. Die Symbole auf den Rollen dürft ihr nämlich weitgehend selbst bestimmen, außerdem verfügen die durchaus charakteristischen Bildchen über unterschiedliche Werte und Fähigkeiten. Damit es spannend bleibt, sitzt euch die regelmäßige Zahlung eurer Miete permanent im Nacken.</p>
<blockquote><p><strong>&#8230;das ist das heilige Mantra, das auch Mieter-Fortuna umgibt&#8230;</strong></p></blockquote>
<p>Um nach einer vorgegebenen Anzahl von Spins die stetig steigenden Kosten aufbringen zu können, müssen während dieses Zeitraums genügend Taler auf dem Konto landen. Grundsätzlich gewährleistet ihr das übers Hinzufügen neuer Symbole auf den fünf Rollen des Automaten; je höher der Wert eines Piktogramms, desto besser und es addiert sich bereits ein hübsches Sümmchen. Doch hört der Spaß hier noch lange nicht auf, denn Symbole verfügen außerdem über besondere Fähigkeiten, die ihnen untereinander diverse Kombinationen ermöglichen. Eine Katze bringt euch beispielsweise nur eine Münze pro Spin, löscht im Gegenzug aber auch Milch vom angrenzenden Spielfeld, was einen dicken, einmaligen Bonus verspricht. Im weiteren Spielverlauf werden diese Interaktionen deutlich komplexer und teilweise ziemlich wild. So wähle ich im späteren Spielverlauf einen Kannibalen aus, der alle optisch an Menschen und Berufsgruppen angelehnten Symbole entfernt und dabei richtig absahnt, im selben Moment aber genauso dafür sorgt, dass sich meine bisherige Strategie aus Minen-Arbeitern und Millionären praktisch in Luft auflöst. Eigene Experimente und das eher beiläufige Entdecken neuer Synergien machen tatsächlich einen Großteil der spaßigen Erfahrung von <strong>Mieter-Fortuna</strong> aus, wobei ein kurzer Blick in die Forenwelt des Internets schmunzelnd verrät, wie viel Wissenschaft und Mathematik eigentlich in diesem Titel stecken&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382301" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-2.jpg" alt="Mieter Fortuna 2 Mieter-Fortuna (Luck be a Landlord) im Test - Zuhause im Glück" width="1024" height="576" title="Mieter Fortuna 2 Mieter-Fortuna (Luck be a Landlord) im Test - Zuhause im Glück" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-2.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-2-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-2-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-2-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h2><strong>Bist du deines Glückes Schmied&#8230;?</strong></h2>
<p>Insgesamt erwarten euch pro Spieldurchlauf zwölf quasi-Checkpoints, während denen die Zahlung eurer Miete fällig wird. Zu Beginn jeder Runde sprechen wir noch von verhältnismäßig geringen Summen, die jedoch mit fortschreitendem Spielverlauf in bereits vierstellige Bereiche wandern. Deshalb ist es auch extrem wichtig, Fräulein Fortuna mit einer gewissen Portion Taktik unter die Arme zu greifen, denn so viel Glück steckt in <strong>Mieter-Fortuna</strong> gar nicht.</p>
<p>Nach jedem Spin werden euch drei weitere Bildzeichen vorgeschlagenen, aus denen ihr eines dem Automaten hinzufügen dürft, aber eben nicht müsst. Anfangs mag das Prinzip Masse statt Klasse noch effektiv sein, später kommt es vor allem darauf an, möglichst mächtige und gewinnbringende Effekte miteinander zu kombinieren und dabei die Anzahl eurer im Spiel befindlichen Symbole bestenfalls gering zu halten, um die Chance ihres Erscheinens zu erhöhen.</p>
<p>Hinzu gesellen sich besondere Fähigkeiten, die regelmäßig nach den Checkpoints zur Auswahl stehen und hilfreiche Buffs hinzufügen. So lässt sich die Wirkung diverser Symbole verändern oder sogar verstärken, es lockt ein permanenter Wertebonus auf bestimmte Kombos oder ihr ergattert witzige Items, die das bisherige Spielgeschehen gehörig auf den Kopf stellen. Die grobe Erklärung mag etwas kaltherzig klingen, in der Realität macht <strong>Mieter-Fortuna</strong> aber gehörig viel Spaß. Ist der Groschen einmal gefallen, lässt euch der kreative Titel vom Entwicklerstudio <em>TrampolineTales</em> so schnell nicht mehr los und macht nahezu süchtig.</p>
<blockquote><p><strong>&#8230;hatte ich allerdings immer das kurzzeitige Gefühl, den heiligen Gral der Kalligraphie zu erblicken.</strong></p></blockquote>
<p>Zu bemängeln hätte ich an dieser Stelle nur noch den enorm hohen RNG-Faktor. Einen bestimmten Spielstil zu verfolgen, macht hier oft keinen Sinn, weil die vorgeschlagenen Symbole nach jedem Spin absolut zufällig erscheinen und mir sogar das Gefühl geben, dass die Auswahl der Bildzeichen aktiv gegen meinen bisherigen Spielaufbau und die angedachte Strategie arbeiten, mir also völlig gegensätzliche Möglichkeiten vor die Füße werfen. <strong>Mieter-Fortuna</strong> verlangt an dieser Stelle viel mehr, schnell auf <a href="https://games-mag.de/2024/10/14/aaero-2-es-ist-kompliziert-zu-kompliziert/" target="_blank" rel="noopener">neue und unerwartete Situationen</a> angemessen zu reagieren und aus der Not eine Tugend zu machen. Der mitgelieferte Roguelite-Faktor entsteht übrigens dadurch, dass ihr beim Scheitern einer Runde nichts weiter mitnehmt, als die persönliche Erfahrung. Das mag gefallen und anspornen, bleibt aber weiterhin eine Sache des eigenen Geschmacks.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382304" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-5.jpg" alt="Mieter Fortuna 5 Mieter-Fortuna (Luck be a Landlord) im Test - Zuhause im Glück" width="1024" height="576" title="Mieter Fortuna 5 Mieter-Fortuna (Luck be a Landlord) im Test - Zuhause im Glück" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-5.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-5-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-5-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-5-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h2><strong>Spielhallen-Atmosphäre</strong></h2>
<p>Ich durfte <strong>Mieter-Fortuna</strong> auf der <em>Xbox Series X</em> und der <em>Nintendo Switch</em> testen und kann euch berichten, dass beide Versionen einwandfrei laufen. Kein Wunder eigentlich, fällt die optische Präsentation doch arg grobschlächtig aus. Der allgemeinen Ästhetik mag das zugute kommen, nach jedem Wechsel in den Homescreen der jeweiligen Konsole oder einem kurzen Blick auf mein Smartphone, hatte ich allerdings immer das kurzzeitige Gefühl, den heiligen Gral der Kalligraphie zu erblicken. Das ist aber bereits meckern auf hohem Niveau, schließlich wirkt der Titel mit seiner Piktogramm-artigen Darstellung wie aus einem Guss und lädt auch durch den abwechslungsreichen, stets unaufdringlichen Soundtrack dazu ein, sich voll und ganz auf das eigentliche Geschehen zu konzentrieren. Außerdem gibt es ein paar wertvolle Zugänglichkeits-Features spendiert, mit denen ihr die Schriftart verändern und zeitraubende Animationen ausschaltet.</p>
<p>Die Achievement-Liste ist dagegen ein echter Albtraum für ambitionierte Trophäenjäger, denn die besteht aus viel zu vielen Erfolgen, während eine aufschlussreiche Beschreibung stattdessen einer kryptischen Prozentzahl weicht. Tatsächlich ist jede Trophäe mit jeweils einer erfolgreichen Kombinationsmöglichkeit, diversen Effekten oder Meilensteinen im Spiel frei verknüpft. Aktiviert ihr diese, schaltet sich die Trophäe mit der nächsten Prozentangabe frei. Zum krönenden gibt es noch den Preis für die unnötigste Übersetzung spendiert, denn aus <strong>Luck be a Landlord</strong> den Titel <strong>Mieter-Fortuna</strong> zu kreieren, ist schon ein&#8230;interessanter Schritt. Mit der Qualität des Spiels hat das selbstverständlich überhaupt nichts zu tun, trotzdem klingt die deutsche Übersetzung so, als würde der Titel direkt aus der Shovelware-Schmuddelecke stammen, was potentielle KäuferInnen durchaus abschrecken könnte. Apropos Sprache, hierzulande muss sich niemand Sorgen um die Verständigung am einarmigen Banditen machen, <strong>Mieter-Fortuna</strong> wurde komplett lokalisiert.</p>
<hr />
<p><em>Mieter-Fortuna ist seit dem 06. Februar 2025 auch für die Nintendo Switch, Playstation und Xbox und somit für alle gängigen Plattformen, inklusive dem PC und mobilen Endgeräten, verfügbar. Aktuell ausschließlich digital erhältlich, schlägt der Titel mit 14,99€ zu Buche.</em></p>
<p><em>Für diesen Test von Mieter-Fortuna wurden uns freundlicherweise Reviewmuster für die Nintendo Switch- und Xbox-Version des Titels vom Publisher zur Verfügung gestellt. Screenshots stammen aus dem offiziellen Presse-Kit.</em></p>
<hr />
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=va21BDgmi8w" title="Luck be a Landlord - Official Console Release Date Trailer" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/va21BDgmi8w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Fazit &#8211; Score: 9/10</strong></h2>
<p>Zugegeben, aufgrund der zahlreichen Symbole und ihrer schier endlosen Synergien, kann <strong>Mieter-Fortuna</strong> zu Beginn überfordernd wirken. Auch ich habe einige Anläufe und Spielstunden gebraucht, um meinen ersten Zyklus aus zwölf Zahlungen abzuschließen und damit weitere Ebenen und den Endlos-Modus freizuschalten. Doch der Weg dahin lohnt sich, denn wer das Prinzip einmal verstanden und die erste, völlig irrwitzige Kombo vom Stapel gelassen hat, kann schlicht nicht mehr aufhören. Nur noch ein Versuch, das ist das heilige Mantra, das auch <strong>Mieter-Fortuna</strong> umgibt und der Grund, weshalb sich der Titel mit den ganz großen Vertretern im süchtig machenden <em>Kurzweil-Pixel-Wohlfühl-Genre</em> messen kann. Fans von <strong>Balatro</strong> und Co. finden hier ihren neuen spielerischen Kryptonit, der dank unverwechselbarer Ästhetik und einer frischen Idee seine ganz eigene Identität formt und kurzweiligen Spaß der Extraklasse bietet, während das Grundwerk aus simplen Mechaniken ein überraschend hohes Maß an Komplexität verbirgt und genau deshalb zu begeistern weiß.</p>
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		<title>Trine 5: A Clockwork Conspiracy im Test</title>
		<link>https://games-mag.de/2023/09/01/trine-5-a-clockwork-conspiracy-im-test/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2023 14:34:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Xbox Series X]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele-Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele-Test]]></category>
		<category><![CDATA[Trine]]></category>
		<category><![CDATA[Trine 5]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox Series x]]></category>
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					<description><![CDATA[Die erfolgreiche Trine Reihe geht mittlerweile in ihre fünfte Runde und wir haben eine Xbox Series X&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die erfolgreiche Trine Reihe geht mittlerweile in ihre fünfte Runde und wir haben eine Xbox Series X Testversion von<strong> Trine 5: A Clockwork Conspiracy</strong> bekommen und sagen euch ob sich die Reise mit dem Zauberer Amadeus, der Diebin Zoya und dem Ritter Pontius lohnt und überzeugen kann.</p>
<p>Und wieder steht die Welt vor dem Abgrund und die drei Helden müssen wieder zusammenhalten um sie zu retten. Die Uhrwerkarmee hat Böses im Schilde und hat nichts anderes als Vernichtung im Sinn. Unsere drei Hauptdarsteller ahnen zunächst nichts von der Misere und tappen in eine Falle. Zu Beginn des Spiels machen wir uns mit der <a href="https://games-mag.de/2018/01/13/snakebyte-ps4-gamepad-4s-bei-uns-im-test/">Steuerung</a> vertraut und denken das wir alle zu einem großen Fest zu Ehren der Helden von Trine eingeladen worden sind.</p>
<h2><strong>TRINE 5 ZEIGT EINDRUCKSVOLL: NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK</strong></h2>
<p>Wir lernen also erstmal alle unsere Fähigkeiten kennen und beginnen mit der Diebin Zoya, danach folgt Ritter Pontius und danach der Zauber Amadeus. Das Ganze wird schön erzählt von bekannten deutschen Sprechern und die bunten farbigen Welten sehen mal so gar nicht nach Krieg oder Ungerechtigkeit aus. Doch das ändert sich nach einer Weile. Seht die ersten Schritte im Spiel als Tutorial an um die grundlegenden Funktionen der einzelnen Protagonisten besser kennenzulernen.</p>
<p>Nachdem sich alle dann gemeinsam getroffen haben treffen wir auf die anscheinend nette Miss Sonny. Sie bedankt sich bei uns für die Heldentaten und möchte nun gerne ein gemeinsames Foto mit uns schießen. Doch hinter diesem Gedanke steckt ein mieser Plan. Denn Sonny will die Herrschaft an sich reissen. Zusammen mit der Uhrwerkarmee will sie das schöne Leben auf Trine vergessen machen und das Königreich beherrschen.</p>
<div data-sliderid="69413" id="penci-post-gallery__69413" class="penci-post-gallery-container  penci-image-gallery-thumbnail-slider thumbnail-slider column-3" data-height="150" data-margin="3"><div class="penci-slick-carousel pcthumb-s-msl pcthumb-m-69413"><figure><a class="penci-gallery-ite item-gallery-thumbnail-slider item-link-relative" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/09/Trine_5_A_Clockwork_Conspiracy_06.png"><span class="penci-isotope-padding" style="padding-bottom:56.23931624%;"></span><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/09/Trine_5_A_Clockwork_Conspiracy_06-1170x658.png" alt="Trine 5 A Clockwork Conspiracy 06 Trine 5: A Clockwork Conspiracy im Test" title="Trine_5_A_Clockwork_Conspiracy_06"></a></figure><figure><a class="penci-gallery-ite item-gallery-thumbnail-slider item-link-relative" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/09/Trine_5_A_Clockwork_Conspiracy_05.png"><span class="penci-isotope-padding" 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<p>Nun beginnt <strong>Trine 5: A Clockwork Conspiracy</strong> erst richtig und wir starten mit allen drei Charakteren gegen die bösen Mächte und wollen Ruhe und Frieden zurückkehren lassen. Eine spannende Geschichte entwickelt sich und hier kommt ihr nur gemeinsam weiter. Jede einzelne Fähigkeit muss sinnvoll genutzt werden um immer weiter zu kommen. Die Diebin Zoya kann sich an Ringe festhaken, der Ritter Pontius kann mit seinem Schild Wasser umleiten und Zauber Amadaus kann Kisten oder Bretter zaubern die uns an verzwickten Stellen weiterhelfen können.</p>
<h2><strong>RÄTSEL MACHEN LUST UND LASSEN UNS NACHDENKEN</strong></h2>
<p>Die Aufgaben erfordern kein Abitur bringen euch aber dennoch zum Nachdenken. Auch wenn mancher Weg noch so seltsam ist, ihr sollte ihn probieren. Und auch wenn ihr noch so verzweifelt seid: Denkt in Ruhe nach &#8211; es gibt immer einen Weg weiter und das Spiel lässt euch nicht im Regen stehen. Allerdings erfordert es an manchen Stellen wirklich Geschick und auch manchmal schnelle Bewegungen am Pad. Heftige Kämpfe gegen die Uhrwerkrieger solltet ihr aber nicht erwarten. Hier haut Ritter Pontius einfach zwei oder dreimal mit seinem Schwert zu und die Gegner sind Geschichte.</p>
<p>Nach einer Weile wird das ein wenig eintönig, da die Kämpfe nicht besonders abwechslungsreich sind. Zoya kann sich mit ihrem Pfeil ebenfalls zur Wehr setzen und Amadeus nutzt dabei seine hergezauberten Kisten. Meistens läuten diese Kämpfe auch das Ende eines Abschnitts ein und die Geschichte wird weitererzählt. Grafisch ist <strong>Trine 5: A Clockwork Conspiracy</strong> ein wunderschönes Abenteuer geworden, welches euch schnell in den Bann zieht. Man erwischt sich immer dabei es doch noch mal zu versuchen oder die Geschichte weiterzuspielen.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/ifQCsZyVeuE?si=t9ZfJXmEmABm9Z2q" title="Trine 5: A Clockwork Conspiracy | Release Trailer" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/ifQCsZyVeuE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Neben dem gelungenen Singleplayer-Modus könnt ihr das Spiel auch im Mehrspieler-Modus spielen. Das ist entweder lokal oder online möglich. Die Rätsel wurden dabei so geändert das sich mit gleichzeitigen Aktionen gelöst werden können. Das Spiel macht besonders im Koop-Modus richtig viel Spaß und lässt euch gemeinsam darüber grübeln welcher Weg denn nun der richtige ist. Technisch solide umgesetzt und sorgt dabei für einen wirklich hohen Wiederspielwert.</p>
<h2>12 STUNDEN SPIELZEIT</h2>
<p>Mit einer Spielzeit von rund 12 Stunden bietet <a href="https://trine5.thqnordic.com" target="_blank" rel="noopener"><strong>Trine 5: A Clockwork Conspiracy</strong></a> eine Menge Spaß und eine toll erzählte Geschichte. Auch wenn manche Stellen ein wenig nerven können ist der Frustfaktor nicht hoch. Ihr solltet allerdings die Schwierigkeitsstufe zunächst auf Leicht stellen, damit ihr euch mit der Steuerung und den Funktionen besser auseinandersetzen könnt. Auch musikalisch ist das Ganze stimmig umgesetzt</p>
<p>FAZIT:</p>
<p><strong>Trine 5: A Clockwork Conspiracy</strong> macht Spaß und sorgt besonders im Koop-Modus für gemeinsames Rätseln. Grafisch erwartet euch eine bunte Trine Welt, die man schon aus den Vorgängern kennt und hier noch mal ein paar liebevolle Details-Update bekommen hat. Die Charaktere sind allesamt gut zu spielen und bringen ihre eigenen Fähigkeiten mit. Die Rätsel sind teilweise anspruchsvoll sollten aber von jedem gemeistert werden, so dass der Spielspaß hier nicht auf der Strecke bleibt. Wer Trine liebt wird auch mit diesem Ableger seine helle Freude haben und gemeinsam mit Zoya, Amadeus und Pontius ins Abenteuer starten.</p>
<p>WERTUNG:</p>
<p>8,5 von 10</p>
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		<title>Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis im Test – Wie Klassik-Resi auf Valium</title>
		<link>https://games-mag.de/2023/03/23/project-zero-die-maske-der-mondfinsternis-im-test-wie-klassik-resi-auf-valium/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2023 15:07:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nintendo Switch]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>
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		<category><![CDATA[PlayStation 5]]></category>
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					<description><![CDATA[Es darf sich wieder gegruselt werden. Mit nur wenigen Wochen Abstand zum heiß ersehnten Remake eines der&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Es darf sich wieder gegruselt werden. Mit nur wenigen Wochen Abstand zum heiß ersehnten Remake eines der prägendsten Titel im Survival-Horror-Genre, steht die Konkurrenz bereits ungeduldig auf der Matte. Aber wie heißt es doch so schön? Andere Mütter haben auch mordlustige Töchter, die uns die Lebensgeister mit aller Macht entziehen wollen, oder so. Von Gespenstern und Panzern, unser Test zu Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis auf der <em>Xbox Series X</em>.</h1>
<hr />
<p>Wenn dunkle Korridore den Weg pflastern, fiese Fratzen hinter jeder Ecke lauern, das quietschende Geräusch verzweifelt an kahlen Wänden kratzender Fingernägel überall zu vernehmen ist und grausame Rituale stattfinden, dann sprechen wir nicht etwa vom modernen Schulalltag, sondern meinen natürlich <strong>Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis</strong>. Der klassisch angehauchte Survival-Horror-Trip galt bislang als Japan-exklusiver <em>Wii</em>-Titel aus dem Jahr 2008 und betritt nun erstmals auch westliche Gefilde, um hiesigen Fans von <a href="https://games-mag.de/paranormasight-the-seven-mysteries-of-honjo-im-test-erschreckend-gut/" target="_blank" rel="noopener">paranormalen Phänomenen</a> und geisterhaften Begegnungen das große Fürchten zu lehren. Mit ein paar technischen Verbesserungen und allerlei Schnickschnack im Gepäck, kann sich das vom japanischen Team <em>Koei Tecmo</em> entwickelte quasi-Remaster aber leider immer noch nicht von seinen längst überholten Wurzeln befreien und stolpert daher etwas unbeholfen und vor allem buchstäblich in die moderne Spielelandschaft.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-372128" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-13.jpg" alt="Project Zero 13 Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis im Test – Wie Klassik-Resi auf Valium" width="1920" height="1080" title="Project Zero 13 Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis im Test – Wie Klassik-Resi auf Valium" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-13.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-13-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-13-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-13-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-13-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-13-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-13-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-13-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h1><strong>Aktenzeichen Ying/Yang ungelöst</strong></h1>
<p><strong>Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis</strong> erzählt sich aus gleich mehreren Perspektiven. Was sie jedoch vereint, ist das traditionelle Ritual auf der mittlerweile verlassenen Insel <em>Rogetsu</em>, das <em>Kagura Fest</em>. Dort verschwand vor gut zehn Jahren eine fünfköpfige Mädchenclique auf bislang unerklärliche Weise, konnte zum Glück aber von einem nicht minder mysteriösen Detektiv gerettet werden. Was sich damals auf dem Eiland wirklich zugetragen hat, darüber gibt ihnen das verlorene Gedächtnis längst keine Auskunft mehr, doch der Mord an zwei Mitgliedern der Gruppe nur kurze Zeit nach den schrecklichen Ereignissen, drückt der bösen Vorahnung aus schlaflosen Nächten und heftigen Flashbacks einen ernstzunehmenden Stempel auf, den die hinterbliebene und deutlich traumatisierte Dreiercombo nicht länger ignorieren kann und deshalb eine gefährliche Reise in die Vergangenheit antritt.</p>
<p>Während <em>Misaki</em> und <em>Madoka</em> die Insel frühzeitig erreichen und beim Besuch der örtlichen Heilanstalt &#8211; die gelten im Genre schließlich als besonders sicher &#8211; schon bald selbst in eine missliche Lage geraten, liegt es vorerst an Schlusslicht <em>Ruka</em> allein, den Ursprung der in ihrem Kopf unvergessenen Melodie zu ergründen und damit Licht ins Dunkel vergangener Tage zu bringen. Aber schafft sie es gleichzeitig auch, ihre Freundinnen vor dem gleichen Schicksal zu bewahren, das den Freundeskreis seit jeher heimsucht? Der Zentralrat der heimischen Geister scheint jedenfalls nicht besonders erfreut über den Besuch der flott bekleideten Damen…</p>
<p>Serien-Veteranen haben nach wie vor einen kleinen Vorteil, zumindest wenn es um das Verständnis zusammenhängender Narrativ-Parallelen geht, die auch <strong>Project Zero</strong> traditionsbewusst über mehrere Veröffentlichungen hinweg pflegt. Grundsätzlich erzählt sich die eigenständige Story aber verständlich genug, um auch NeueinsteigerInnen in das vom dichten Nebel umgebene Boot zu holen. Einen Oskar gibt es allerdings nicht, dafür wirken Charakterdarstellung und Inszenierung einfach zu sehr wie aus der Mottenkiste für Schauspielkunst in Videospielen von 2008. Logisch, inhaltlich hat sich gegenüber dem Original nämlich nichts verändert, was ja aber auch nicht automatisch bedeuten muss, dass wir uns da jetzt mit cineastischer Begeisterung draufstürzen, wenn es heutzutage eben kaum noch funktioniert. Aber Schwamm drüber, denn als schreckhaft inszenierte B-Movie-Erfahrung aus fernöstlichem Hokuspokus mit unverkennbar spirituell-okkultem <strong>Ju-on</strong>-Charakter, taugt der Plot von <strong>Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis</strong> allemal &#8211; selbst wenn das zeitweise angestrebte Arthouse-Niveau eines sich sensibel und hochkomplex dargestellten <strong>Silent Hill</strong> im hochfrequenten Teenie-Geschrei selbstverständlich sofort untergeht und bereits früh den höchstens noch trashig-originellen Charme der damaligen <em>Grasshopper Manufacture</em>-Mitarbeit verspüren lässt, bevor der Schuster mit <strong>No More Heroes II</strong> und <strong>Lollipop Chainsaw</strong> endlich wieder zu seinen Leisten zurückkehrte. Außerdem lauert hinter der nächsten Ecke bereits das Gameplay, das ganz andere Schrecken für uns bereithält…</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-372127" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-12.jpg" alt="Project Zero 12 Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis im Test – Wie Klassik-Resi auf Valium" width="1920" height="1080" title="Project Zero 12 Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis im Test – Wie Klassik-Resi auf Valium" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-12.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-12-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-12-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-12-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-12-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-12-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-12-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-12-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h1><strong>Die Damen mit der üppigen Brennweite</strong></h1>
<p>Wie im Turnus der Serie mittlerweile üblich, reicht uns auch <strong>Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis</strong> lediglich eine Kamera als Bewaffnung gegen aufdringliche Schreckgespenster an die Hand und verzichtet somit auf ein klassisches Arsenal aus Pistolen, Schrotflinten und Gewehren. Mit der sogenannten <em>Camera Obscura</em>, einem wirklich altmodischen Fotoapparat, ziehen wir auf astrale Fotosafari und knipsen lästigen Geistern wortwörtlich die Lichter aus, was sich auch 2023 als gelungene Alternative zum gewohnten Genre-Geballer entpuppt und durch den abwechslungsreichen Einsatz immer noch zu begeistern weiß. Während wir normalerweise in der Verfolgerperspektive unterwegs sind und dabei durch dunkle Flure wandern, knarzende Treppen hinaufstapfen und nur scheinbar verlassene Verliese besuchen, wechselt das Spielgeschehen für seine Ego-Shooter-ähnliche Prämisse auf Knopfdruck in die First-Person-Ansicht und wir bekommen unsere eigentlich unsichtbaren Widersacher so erst zu Gesicht. Das tut dem angedachten Gruselfaktor ziemlich gut und sorgt gleichzeitig für ausnahmsweise gelungene Schockmomente, wenn uns das Spiel mit audio-visuellen Hinweisen bereits vor feindseligen Entitäten warnt, wir beherzt die Kamera zücken und plötzlich im vollen Bildausschnitt in das fürchterlich entstellte Antlitz eines umherirrenden Bösewichts blicken.</p>
<p>Damit diese Mechanik auch einen spielerischen Anspruch erhält, verpasst <strong>Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis</strong> jedem Schnappschuss eine eigene Bewertung, inklusive motivierender Punktzahl, die je nach Perspektive, Präzision, Schnelligkeit und anderen Werten mal deutlich höher, beziehungsweise niedriger ausfällt. Den flott steigenden Punktestand investieren wir an festgelegten, durchaus fair verteilten Speicherpunkten in Heilmittel und andere Items der Kategorie Notwendig, dürfen dort aber auch alternative Kostüme und anderen Japano-Klamauk einkaufen. Oder aber, wir stecken einen Teil des erlangten Scores in neue Filmrollen, die hier ähnlich handelsüblicher Munition fungieren. Denn auch wenn sich der Titel von gewöhnlichen Schießeisen distanziert, kommen Funktionsweise und Handhabung der <em>Camera Obscura</em> erstaunlich Originalgetreu daher. So lässt sich die analoge Fotokamera beispielsweise mit entsprechenden Materialen aufrüsten, verspricht dadurch kürzere Nachladezeiten beim Wechsel von Filmrollen, eine größere Brennweite für mehr Schaden und etliche andere Features, für die wir die düsteren Ecken der Insel unbedingt ausreichend erkunden sollten. Schließlich rüstet auch die Geisterwelt irgendwann gehörig auf, flitzt deutlich flotter durch den Sucher und teilt verheerenden Schaden aus, was bereits auf dem niedrigsten der anfangs drei wählbaren Schwierigkeitsgrade zu einer ordentlichen Herausforderung führt und uns übrigens <strong>knapp 15 Stunden lang</strong> in Angst und Schrecken versetzt.</p>
<blockquote><p>&#8230;doch es hätte genauso gut ein passables Mittelmaß zwischen Atmosphäre und Spielbarkeit geben können, das uns zwar wehrlos, aber eben nicht wie die 300-Kilo-Version eines ausgewachsenen Faultiers fühlen lässt.</p></blockquote>
<p>Für die teils knackigen und durchaus spaßigen Rätsel zücken wir ebenfalls das antiquierte Fotogerät und suchen quasi unentwegt die Umgebung nach wichtigen Hinweisen ab oder verbannen beispielsweise Geister aus verschlossenen Türen, um sie wieder begehbar zu machen. Sogar Sammelobjekte, teilweise in Form von spürbar freundlicheren Geistern, entdecken wir auf diese Weise und sammeln nebenbei etliche Zeitungsartikel und Memos auf, die der oftmals nur kryptisch erzählten Handlung erst ihren zusammenhängenden Sinn verleihen. Weil selbst der fleißigste Fotoapparat hin und wieder ein bisschen Ruhe verdient, greifen wir bei unseren unheimlichen Erkundungen auch mal zur Geistertaschenlampe, die einen ähnlichen Zweck erfüllt und dabei wohlige Erinnerungen an einen gewissen Klempner mit grünem Hut und seine Abenteuer in einem nicht minder heimgesuchten Hotel wecken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-372122" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-7.jpg" alt="Project Zero 7 Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis im Test – Wie Klassik-Resi auf Valium" width="1920" height="1080" title="Project Zero 7 Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis im Test – Wie Klassik-Resi auf Valium" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-7.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-7-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-7-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-7-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-7-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-7-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-7-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-7-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h1><strong>Panzerdivision Hui Buh</strong></h1>
<p><strong>Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis</strong> weckt vor allem Erinnerungen an alte Zeiten. Manchmal ganz bewusst, dank klassischem Leveldesign und vertrauter Atmosphäre, die wir auch heute noch genießen. Allerdings schickt uns der Titel auch eine ziemlich modrige Postkarte aus der Vergangenheit, die statt herzlicher Grüße, eine wenig willkommene Botschaft an all jene richtet, die bereits bei ihren Kindheits-Ausflügen nach <em>Raccoon City</em> an störrischen Kamerafahrten und unglaublich zähen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Tank_controls" target="_blank" rel="noopener"><em>Tank controls</em></a> verzweifelt sind. Ja, auch im aktuellen Remaster-Anlauf gibt sich <strong>Project Zero</strong> erneut die denkbar größte Mühe, das angestaubte Genre-Erbe vollen Stolzes anzutreten, stolpert dabei aber buchstäblich noch ein paar Schritte weiter. Falls ihr die Steuerung von <em>Leon</em>, <em>Claire</em> und Co. jemals als behäbig empfunden habt, legt doch bitte nochmal die mittlerweile wohl ziemlich betagte <strong>Resident Evil</strong>-Disk in eure <em>Playstation 1</em>, nehmt vorher aber eine komplette Packung Valium ein (<em>Disclaimer: Dieser Artikel rät nicht zu Drogenkonsum oder Arzneimittelmissbrauch!</em>) und klebt eure Finger mit Sekundenkleber aneinander. Nur dann habt ihr ein ungefähres Gefühl davon, wie unfassbar träge sich die Charaktere in diesem Survival-Horror-Titel steuern lassen. Holt euch die PC-Version günstiger auf<a href="https://www.instant-gaming.com/de/13738-kaufen-fatal-frame-project-zero-die-maske-der-mondfinsternis-pc-spiel-steam/?igr=gamesmag" target="_blank" rel="noopener"> Instant Gaming</a>.</p>
<p>Schon klar, das hatte alles mal den angedachten Grund einer gewissen Hilflosigkeit, die uns in bedrohlichen Umgebungen voller Zombies und Mutanten besonders wehrlos fühlen lassen wollte und wäre ja auch völlig obsolet, sobald wir wie <em>Dante</em> in <strong>Devil May Cry</strong> losflitzen und jeglichen Angriffen flink ausweichen könnten – schließlich lebt <em>Capcoms</em> auffallend dynamische <em>Resi</em>-Alternative genau davon und ihrer bloß noch optisch stilisierten Horror-Ästhetik – trotzdem übertreibt es <strong>Project Zero</strong> hier maßlos. Die Schultertaste zum Rennen halten wir eigentlich permanent gedrückt, sind damit aber immer noch langsamer als <em>Sam Fischer</em> beim Infiltrieren einer Ölbohrinsel auf dem Atlantik. Die Sensibilität der Kamera haben wir nach fünf Minuten genervt aufs absolute Maximum justiert, was ebenfalls nur einen kleinen Unterschied mit sich bringt. Auch hierbei erschließt sich uns selbstverständlich der Sinn, doch es hätte genauso gut ein passables Mittelmaß zwischen Atmosphäre und Spielbarkeit geben können, das uns zwar wehrlos, aber eben nicht wie die 300-Kilo-Version eines ausgewachsenen Faultiers fühlen lässt. Alles andere ist schlicht romantisiertes Kulturgut aus der Vergangenheit, wie zum Beispiel <strong>Haunting Ground, Clock Tower</strong> oder <strong>Rule of Rose</strong>, nur eben nicht die konsequent weitergedachte Qualität eines <strong>Resident Evil 4</strong>, das sich ja bereits damals, satte drei Jahre vor dem Release des Originals von <strong>Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis</strong>, deutlich actionreicher, agiler und mit gewissen Stalker-Horror-Elementen in eine vermeintlich alternative Richtung entwickelte, dabei allerding nicht vergessen hat, woher es eigentlich kommt und genau deswegen so ausgesprochen gut ankam. Jedenfalls ändern die alternativen Ideen im Gameplay zusammen mit der ohnehin schon behäbigen Steuerung überhaupt nichts an diesem Eindruck &#8211; im Gegenteil. Ständig ziehen wir die Hand beim Griff nach Items aus Versehen wieder zurück, weil uns die Industrie jahrelang gelehrt hat, die jeweilige Taste nur einmal drücken zu müssen, anstatt sie extrem lange zu halten, damit unsere GeisterjägerInnen auf die übergriffigen Händchenhalt-Versuche von <em>Hui Buh</em> und Konsorten reflexartig reagieren können und wir uns natürlich ordentlich erschrecken. Wobei auch das ein ganz besonderes Thema ist…</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-372125" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-10.jpg" alt="Project Zero 10 Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis im Test – Wie Klassik-Resi auf Valium" width="1920" height="1080" title="Project Zero 10 Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis im Test – Wie Klassik-Resi auf Valium" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-10.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-10-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-10-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-10-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-10-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-10-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-10-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Project-Zero-10-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h1><strong>Fatal Frame-rate?</strong></h1>
<p>Denn, wie gruselig ist <strong>Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis</strong> denn nun eigentlich? Leider nein, leider gar nicht. Es sei denn <em>AAAAHH</em>, genau, es werden mal wieder inflationär Jumpscares verteilt, die die sonst so stimmungsvolle Kulisse mit günstigen Effekten zerstören und uns nur mehr angespannt vor plötzlichen Schockern durch die Spielwelt wandern lassen. Nicht etwa, weil sich langsam eine gewisse Stimmung aufbaut, die mit prickelnder Gänsehaut lediglich vermuten lässt, stilvoll andeutet und in ganz anderen Momenten zuschlägt, sondern mit der stumpfen Furcht im Nacken, gleich wieder ordentlich aufs Trommelfell zu bekommen. Nur ist das eben keine große Kunst, wenn uns aus heiterem Himmel, dafür erstaunlich oft, Soundeffekte und Geistergeschrei in doppelter Lautstärke um die Ohren fliegen. Schade, der unheilvolle Inseltrip hätte in seinem Horror gerne noch etwas subtiler ausfallen dürfen, die funktionierenden Grundpfeiler dafür legt der Titel mit beklemmenden Settings, überraschend modernen Lichteffekten und seinem immersiven Ambiente ja bereits aus. Glücklicherweise überzeugen Sounddesign und Soundtrack durch aufreizende Klänge und die dazu passenden Musikstücke, während die ausschließlich japanische Vertonung mit deutschen Bildschirmtexten für ein angenehmes, an die Originale geschmeidig erinnerndes Gefühl sorgen und deutsche SpielerInnen ohne erweiterte Sprachkenntnisse dabei nicht ausschließen.</p>
<p>Technisch läuft <strong>Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis</strong> übrigens einwandfrei, auch in der von uns getesteten Version für die <em>Xbox Series X</em>, und glänzt dort mit knackiger 4K-Auflösung bei weitestgehend stabilen 60 Bildern pro Sekunde. Angesichts verwaschener Texturen und der optisch auch sonst unverkennbaren Herkunft des Titels, wäre alles andere aber auch eine starke Nummer gewesen, wobei wir uns schon ein wenig wundern, warum der ziemlich aufdringliche Rauschfilter nur im umfangreichen, apropos neu hinzugefügten Fotomodus deaktiviert werden darf, nicht aber im normalen Spielverlauf, wo wir jederzeit den Drang verspüren, einfach mal beherzt auf den dicken Rahmen des Röhrenfernsehers zu hauen, um endlich wieder ein klares Bild zu erhalten.</p>
<p>FAZIT:</p>
<p>Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis lässt sich tatsächlich am besten mit seiner eigenen Prämisse, der analogen Fotografie, beschreiben. Der Blick in den Rückspiegel moderner Technik weiß durch klassische Ansätze, zeitlos gute Mechaniken und einen ganz eigenen Charakter erstmal zu begeistern, doch die starken Zeichen der Zeit bleiben nur jenen verborgen, die auch genügend Herzblut und Leidenschaft dafür aufbringen können.</p>
<p>Fans der Serie wissen ganz sicher, was sie hier erwartet, greifen also geistesgegenwärtig (hihi) zu, während sich alle anderen am unglaublich langsamen Spieltempo, der altbacken wirkenden Technik und wenig gelungenem Grusel stören und sich dadurch ein bisschen wie beim aufgezwungenen Gruppenfoto fühlen: Bitte lächeln!</p>
<p>WERTUNG:  68/100</p>
<hr />
<p><em>Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis ist seit dem 9. März 2023 für Xbox, Playstation, die Nintendo Switch und den PC via Steam erhältlich. Hierzulande ausschließlich digital verfügbar, kostet euch die Standard-Version auf allen Plattformen 49,99€, während die Digital Deluxe-Edition mit zusätzlichen Kostümen aufwartet und dadurch 64,99€ verlangt.</em></p>
<p><em>Für diesen Test von Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis auf der Xbox Series X, wurde uns freundlicherweise ein Reviewcode vom Publisher Koei Tecmo zur Verfügung gestellt. Screenshots stammen aus dem offiziellen, uns zur Verfügung gestellten Pressekit.</em></p>
<hr />
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=uXR3nICKFls" title="[DE] PROJECT ZERO: Die Maske der Mondfinsternis - Jetzt erhältlich" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/uXR3nICKFls?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
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			</item>
		<item>
		<title>DREDGE im Test &#8211; Eine Seefahrt, die ist gruslig&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2023 14:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nintendo Switch]]></category>
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					<description><![CDATA[SOS, Mann über Bord, unser Redakteur ist verschollen! Dabei wollte er sich nur eine kurze Auszeit gönnen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>SOS, Mann über Bord, unser Redakteur ist verschollen! Dabei wollte er sich nur eine kurze Auszeit gönnen und mit dem potentiellen Indie-Horror-Hit DREDGE eine Woche lang aufs offene Meer hinaus schippern. Immerhin ist jetzt sein Tagebuch aus den Tiefen des Ozeans aufgetaucht, das im Test zur innovativen Fischfang-Einzelspielererfahrung von <em>Black Salt Games</em> und <em>Team17</em> verrät, ob die Erkundungs- und Crafting-Mechaniken vor malerisch-gruseliger Kulisse überzeugen können.</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-372054" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1.jpg" alt="Dredge 1 DREDGE im Test - Eine Seefahrt, die ist gruslig..." width="1920" height="1080" title="Dredge 1 DREDGE im Test - Eine Seefahrt, die ist gruslig..." srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h1>DREDGE &#8211; Tag 1 &#8211; Mast und Schotbruch</h1>
<p>Heiliger Klabautermann! Da ahnt die friedvolle Anglerseele nichts Böses und schon zerschellt es dir die geliebte Schaluppe am nächsten Felsen. Dabei hätte mir der meterhohe Leuchtturm doch längst den Weg weisen sollen. Naja, immerhin spült es mich und meinen zotteligen Bart direkt in den Hafen der kleinen Gemeinde <em>Großmark</em>. Wer ich eigentlich bin, das scheint hier niemanden zu interessieren. Und ehrlich gesagt, ich weiß es auch nicht so genau – schon ein bisschen merkwürdig. Aber egal, schließlich ruft sofort die Arbeit, auch wenn ich mir immer noch den Seetang aus den Ohren pule, und ich darf mich an Bord eines geliehenen Kutters sofort wieder meiner scheinbar größten Leidenschaft widmen: Dem Fischfang. Der sich im Wasser malerisch spiegelnden Sonne entgegen, bemerke ich auch schon das erste unruhige Blubbern an der Meeresoberfläche. Die noch etwas amateurhaft wirkende Rute erstmal ausgeworfen, zappelt und ruckelt es bereits ordentlich an der Schnur. Ruhe bewahren, schließlich ist das hier mein Job, und mit zeitlich gut aufeinander abgestimmten Tasteneingaben den frischen Fang an Deck ziehen. Eine saftige Makrele findet im Frachtraum direkt neben dem betagten Motor ihren provisorischen Platz, ein Kabeljau und weitere Artgenossen tun es ihr gleich. Weil es an Bord bereits ganz schön eng wird, spiele ich mit dem zukünftigen Grillgut eine spaßige Partie <strong>Tetris</strong>, drehe und wende die quadratischen Symbole solange, bis sie in cleverer Anordnung ausreichend Platz finden und mich dabei ein wenig an die Inventarkünste eines gewissen <a href="https://residentevil.fandom.com/de/wiki/Leon_Scott_Kennedy" target="_blank" rel="noopener"><em>Leon S. Kennedy</em></a> erinnern.</p>
<p>Sogar Flaschenpost finde ich auf meinem ersten Ausflug, doch da es bereits dunkel wird, bleibt kaum Zeit fürs Entziffern des romantischen Seemannsgarns, und ich setze die Segel lieber wieder in Richtung Hafen – auf übrigens strengste Anordnung des Bürgermeisters. Immerhin verstreicht die Zeit nur, sobald sich mein Boot auch bewegt, weshalb ich mir mit dem Sonnenuntergang im Rücken noch einen Moment der Ruhe vor diesem idyllischen Panorama aus rauschenden Wellen, beschaulichen Fjorden und all den interessanten Punkten in weiter Ferne gönne. Aus Vorsicht schmeiße ich für die letzte Seemeile aber doch noch die Scheinwerfer an und erschrecke vor dem Echo meines versehentlich ausgelösten Nebelhorns. Schön hier, aber irgendwie genauso unheimlich.</p>
<p>Der Bürgermeister, der längst am Dock mit einer großartigen Geschäftsidee auf mich wartet und mir den geliehenen Kutter gegen ein kleines Darlehen dauerhaft schmackhaft machen will, ändert an diesem Eindruck nur wenig. Mein tagesfrischer Fang bringt beim mürrisch dreinblickenden Fischhändler zumindest so viel ein, dass ich einen Teil der Schulden auf der Stelle begleichen kann und sogar noch etwas übrigbleibt, das ich bei der ebenfalls unnahbaren Schiffsmechanikerin in kleine Umbauarbeiten am Boot investiere. Was für ein Tag. Kinners, ich hau mich in die Koje. Dredge bei <a href="https://www.instant-gaming.com/de/13688-kaufen-dredge-pc-spiel-steam/?igr=gamesmag" target="_blank" rel="noopener">Instant Gaming</a> günstiger kaufen.</p>
<h1>DREDGE &#8211; Tag 2 &#8211; Eisberg voraus!</h1>
<p>Moin moin, <em>Großmark</em>! Heute begrüßt mich prasselnder Regen, der das maritime Postkartenmotiv von gestern schnell vergessen lässt und eine seltsam angespannte Atmosphäre über das winzige Küstendorf legt. Den geschäftsorientierten Bürgermeister begrüße ich pünktlich zum Glockenschlag der Kirchenuhr, kann ihm auf Nachfrage über den Verbleib meines Vorgängers aber immer noch nicht mehr entlocken, als ausweichenden Smalltalk. Zumindest zeigt sich das Gemeindeoberhaupt bei der Auskunft über naheliegende Gebiete deutlich gesprächiger. Die <em>Sturmklippen</em> und das <em>Sternenbecken</em> klingen verheißungsvoll, doch ob meine Schaluppe im jetzigen Zustand überhaupt in der Lage wäre, diese Reise anzutreten, steht auf einem ganz anderen Algenblatt. Mir soll das ohnehin erstmal egal sein, schließlich habe ich noch ein paar Schulden zu begleichen und ziehe an diesem nasskalten Morgen natürlich erneut los, um mit dem gestern erworbenen Skimmer Fangversuche im Flachwasser zu unternehmen, doch…</p>
<p>Fisch über Bord! Verdammt, etwas zu motiviert und deutlich ungestüm, setze ich mein gemietetes Fischerboot mit voller Kraft gegen eine aus dem Wasser ragende Felswand. Wichtige Fracht geht sofort über Bord und auch der Motor scheint beschädigt. Na immerhin kein Eisberg, außerdem bringt mir die Sonderbestellung des Fischhändlers wenig später eine ordentliche Summe ein, wovon ich das Boot sofort wieder reparieren lasse. Mit wiederhergestellter Motorleistung und ausgebessertem Lagerplatz, bleibt wie gewohnt ein kleiner Anteil übrig, von dem ich pflichtbewusst meine Schulden tilge. Das freut nicht nur mich, auch der Ortsvorsteher gewährt mir darauf Zutritt zum Trockendock und ich darf dem schippernden Untersatz zukünftig ein paar sinnvolle Verbesserungen spendieren – selbstverständlich nur gegen das nötige Kleingeld und bestimmte Ressourcen. Die lassen sich allerdings ausschließlich aus den Tiefen des Meeres bergen, was wiederum ganz andere Upgrades aus der Werkstatt der Schiffsbauerei erfordert – ganz schön komplex hier alles, aber motivierend. Und weil ich heute außerdem gelernt habe, dass die Zeit beim Fischen besonders schnell verstreicht – es heißt ja schließlich auch Quick-Time-Event – bringe ich noch eben die gewöhnliche Angelrute an die Außenseite meines Kutters an, die ich gestern im Glauben, lediglich eine Angel mitnehmen zu dürfen, im praktischen Lager verstaut hatte, und lege mich erschöpft zur Ruhe.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-372063" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-7.png" alt="DREDGE 7 DREDGE im Test - Eine Seefahrt, die ist gruslig..." width="2560" height="1440" title="DREDGE 7 DREDGE im Test - Eine Seefahrt, die ist gruslig..." srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-7.png 2560w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-7-600x338.png 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-7-300x169.png 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-7-1024x576.png 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-7-768x432.png 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-7-1536x864.png 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-7-2048x1152.png 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-7-1920x1080.png 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-7-1170x658.png 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-7-585x329.png 585w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h1>DREDGE &#8211; Tag 3 &#8211; Unheimliche Lichter in der Nacht</h1>
<p>Eine grimmig gelaunte Dame im besten Alter reißt mich unsanft aus dem Schlaf. Was ich hier überhaupt zu suchen hätte, fragt sie schroff. Fischen natürlich, entgegne ich verwundert, worauf die Leuchtturmwärterin allerdings nicht ihre Stimmung ändert und mich am liebsten sofort verjagen würde. Zum Glück verschwindet sie aber recht schnell und lässt mich in Ruhe. Obwohl mir alle BewohnerInnen hier äußerst seltsam vorkommen, fasziniert mich ihr kantiger, den vergangenen Ermittlungen in<a href="https://games-mag.de/disco-elysium-in-diesem-iso-rpg-steuern-wir-einen-guten-boesen-cop/"> <strong>Disco Elysium</strong></a> ähnelnder Look aus groben Polygonen und die handgezeichnete Aquarell-Ästhetik umso mehr. Dass sie dabei gar nicht sprechen und nur über hübsch aufgeräumte Textboxen mit mir kommunizieren, stört ebenso wenig, wie die Point-and-Click-artige Navigation während meiner Aufenthalte an Land.</p>
<p>Für mich geht es eh sofort wieder auf hohe See, all die hübschen Verbesserungen zahlen sich schließlich nicht von selbst. Außerdem bin ich auf der Jagd nach seltenen Forschungsteilen, die den Kauf zahlreicher Upgrades und neuer Gegenstände erst möglich machen. Erneut begrüßt mich ein unglaublich stimmungsvoller Ausblick mit romantischer Sonneneinstrahlung, zu dem sich nun auch ein stimmungsvoller Soundtrack aus beruhigenden Piano-Klängen und Akkordeon-Musik gesellt. Leider verstummt der viel zu schnell wieder und lässt mich lechzend nach weiterer akustischer Begleitung in der stille des Ozeans zurück. Mantarochen am anderen Ende der Küste wecken meine Neugier, führen aber gleichzeitig auch dazu, dass ich meinen provisorischen Heimathafen vor Einbruch der Dunkelheit nicht rechtzeitig erreiche. In der Ferne tauchen seltsame Lichter auf, ein grollender Schrei erklingt und aus meiner Magengegend steigt das mulmige Gefühl auf, in dieser rauen Gegend vielleicht gar nicht erwünscht zu sein. Die angesammelte Panik auf dem Rückweg kann ich jedenfalls nur mit einer Mütze Schlaf beseitigen, meine funzeligen Scheinwerfer schaffen es noch nicht, der nächtlichen Gruselatmosphäre ein grell leuchtendes Schnippchen zu schlagen. Besser also, ich bleibe zunächst in der Nähe von <em>Großmark</em> und fische dort. Das verspricht zwar weniger Vielfalt, motiviert aber immer noch ungemein, und auf die nächsten Verbesserungen an Back- und Steuerbord freue ich mich jetzt schon riesig.</p>
<p>Ach, Mist. Ausgerechnet heute Abend will mich der Bürgermeister noch mit einer Lieferung ins gegenüberliegende <em>Kleinmark</em> schicken. Weit entfernt ist das zwar nicht, doch es gießt wie aus Eimern und der Schrecken über die unheimlichen Lichterscheinungen sitzt mir immer noch tief in den Knochen. Morgen wird es schon zu spät sein, denn der Inhalt ist verderblich. Na gut, also los, nochmal den Anker lichten. Wenig später fluche ich wie ein Rohrspatz &#8211; vielen Dank, Herr Bürgermeister! Direkt vor der Küste setze ich den Tanker im Miniaturformat vor eine plötzlich aus dem Wasser ragende Steinformation, die wie aus dem Nichts auftaucht. Was ist hier bloß los? Mein Fang des Tages wird jedenfalls gleich wieder in Reparaturen gesteckt und das Paket ist bei der Kollision auch ins kühle Nass gefallen. Mit schlechter Laune wandere ich niedergeschlagen ins Bett. Vielleicht hatte die Leuchtturmwärterin ja doch recht…</p>
<h1>DREDGE &#8211; Tag 5 &#8211; Der Sammler</h1>
<p>Den vierten Tag habe ich lediglich damit verbracht, neuen Tatendrang anzusammeln und meine Angelrute an den bereits bekannten Stellen auszuwerfen, um so richtig viel Kohle zu scheffeln &#8211; nichts Besonderes also. Der mittlerweile fünfte Tag soll eigentlich ähnlich entspannt verlaufen, doch mir hüpft plötzlich ein ganz besonders merkwürdiger Fang an Bord. Ein Rosa-schimmernder Kugelfisch, der nicht von dieser Welt zu sein scheint. Die Augen des Fischhändlers erstrahlen jedoch voller Gier, als ich den Fang auf den Tisch klatsche. Neben einem hübschen Sümmchen, springt auch ein ähnlich gefärbtes Taschentuch für mich dabei heraus. Wofür das wohl gut ist? Naja, ich wundere mich hier über nichts mehr und verstaue das Utensil erstmal an Deck. Der restliche Fang lief auch ganz gut, in den Minispiel-ähnlichen Fangeinlagen werde ich immer besser und auch das Sortieren funktioniert mittlerweile ziemlich intuitiv. Etwas sehnsüchtig, aber mit genauso viel Ehrfurcht, blicke ich aufs weite Meer hinaus, wo sich die Gischt der Wellen zu einem dynamischen Schauspiel auftürmt und mir unverhohlen deutlich macht, dass mein Boot und ich noch lange nicht bereit für dieses Abenteuer sind, was auch immer dort draußen auf mich warten mag. Es ist schon Abend und eigentlich will ich heute nochmal raus, mich am exotischen Gesuch des Fischverkäufers versuchen, dessen bestellter Fisch nur im Schutz der Dunkelheit an die Oberfläche dringt. Der markerschütternde Blick eines fremden Mannes durch das Fenster meiner Kajüte, weiß das aber zu verhindern. Angeblich ist ihm mein aktuellster Fang bereits zu Ohren gekommen, das Tuch wohl auch. Da er mehr zu wissen scheint und mir ein Angebot machen möchte, ziehe ich seine Einladung, ihm auf der <em>Schwarzfelsinsel</em> im Süden einen Besuch abzustatten, ernsthaft in Betracht. Wie gesagt, nach knapp einer Woche in <em>Großmark</em> fehlt mir mittlerweile jegliches Gefühl der Verwunderung, doch macht sich genauso Misstrauen zwischen meinen Kiemen breit. Ob ich den Weg überhaupt schaffe? Was, wenn es eine Falle ist? Ich versuche nicht zu sehr darüber nachzudenken, stelle allerdings fest, dass das Auftauchen dieser fremden Person etwas in mir verändert zu haben scheint. Voller Mut und Ehrgeiz schmeiße ich zu später Stunde nochmal den klapprigen Motor meiner Schaluppe an und ziehe los. Wieder diese Dunkelheit. Wieder diese Lichter. Auch das kaum vernehmbare Säuseln gesellt sich erneut zu den stolpernden Geräuschen meines Motors. Plötzlich auftauchenden Felsen weiche ich mit gemächlicher Geschwindigkeit aus. Eine Handvoll Kalmare gegen gesunden Schlaf, ein fairer Tausch in meiner Position. Doch der Bürgermeister mahnt bereits und auch ich soll mich am nächsten Tag nicht ganz so fit fühlen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-372056" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-2.jpg" alt="DREDGE 2 DREDGE im Test - Eine Seefahrt, die ist gruslig..." width="1920" height="1080" title="DREDGE 2 DREDGE im Test - Eine Seefahrt, die ist gruslig..." srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-2.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-2-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-2-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-2-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-2-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-2-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-2-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-2-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h1>DREDGE &#8211; Tag 6 &#8211; Krabbenbrötchen und Kran-Alarm</h1>
<p>Ein Blick auf die etwas grob umrissene Karte verrät: Bis zur <em>Schwarzfelsinsel</em> ist es scheinbar gar nicht weit. Logisch, ich könnte hier genauso noch ein paar Tage verharren, mir eine beschauliche Summe ansparen, zumindest bis alle Fangplätze vorrübergehend versiegt sind, und mit besserem Motor und weiteren Upgrades, die mir in ihrer Vielzahl in diesem Moment ein bisschen zu Kopf steigen, erst nach einer weiteren Woche aufbrechen. Doch ein Mann der Sicherheit war ich schließlich nie &#8211; zumindest glaube ich das &#8211; und ziehe voller Neugier in unbekannte Gefilde. Einmal mehr frage ich mich, was hier eigentlich mit meinem Verstand passiert. Die Insel liegt quasi direkt vor der Haustür, nur den heimisch-gemütlichen Fjord vor <em>Großmark</em> muss ich dafür verlassen. Trotzdem gibt mir dieser kleine Trip ein Gefühl von Abenteuer und ich bemerke dabei zum ersten Mal, wie schön sich der strahlend blaue Himmel im leicht wiegenden Wasser spiegelt, dabei kleine Schaumkronen hinterlässt und mich mit seiner scheinbaren Endlosigkeit in den Bann zieht. Selbst die Navigation stellt, dank Kompass und dynamischer Positionsmarkierung auf der Karte, längst kein Problem mehr dar.</p>
<p>Jetzt liege ich schon wieder im Hafen vor Anker und bin stolzer Besitzer eines Tiefseekrans, der diesem Abenteuer zu seinem Namen verhilft und mit dem mein Schiff nun versunkene Schätze und Rohstoffe bergen soll. Der seltsame Typ entpuppte sich nämlich als Sammler, der auf der Suche nach allen möglichen Artefakten zu sein scheint &#8211; das vom Kugelfisch verschluckte Taschentuch war lediglich eines davon. Wo genau ich anfangen soll, das weiß ich noch gar nicht, soll mich aber umhören und bin zudem äußerst dankbar, eine weitere Möglichkeit der Erkundung an die Hand gereicht zu bekommen. Auf dem Rückweg sacke ich noch einen grauen Aal in Rekordgröße und den selten vorkommenden elektrischen Zackenbarsch ein. Auch den zweiten Auftrag des Fischhändlers hake ich somit ab und erhalte zur Belohnung einen Krabbenkorb, den ich direkt vor der Hafeneinfahrt platziere und nun auf krosse Krabben und frischen Krill hoffe. Die passende Kundenanfrage gibt es gratis obendrauf und als ich nach kleiner Exkursion mit gefüllten Taschen wieder zurückkehren will, gibt mir die sonst so mürrische Leuchtturmwärterin noch einen wichtigen Hinweis über ein verschollenes Wrack direkt hinter <em>Großmarkt</em> mit auf den Weg. Dort soll nachts ein verdächtiges Leuchten aus der Tiefe bis hoch in den Himmel strahlen. Ob ich mich das schon traue? Zeit für die Koje ist jedenfalls lange noch nicht, denn am Dock treffe ich eine Architektin. Ihr gefällt es hier anscheinend überhaupt nicht und wenn ich ihr ein paar Materialien besorge, darf ich sie gerne bei ihrem Umzug nach <em>Stahlspitz</em> begleiten und mir dort eine vorrübergehende Bleibe einrichten. Das Gefühl von Tatendrang weicht unzähligen Fragezeichen über diesen Ort und seine Bewohner, während ich die Decke vorm Einschlafen noch mehrmals umdrehe und dabei fest nach dem Stoff greife, als würde ich ihre weiche Federfüllung mit einem Würgegriff zu Antworten zwingen wollen. Niemandem scheint es hier zu gefallen. Alle wollen weg oder geben sich auffallend misstrauisch. Gegenüber mir, dem Meer, vor allem der Dunkelheit der Nacht. Auch ich fürchte sie, gestehe mir im selben, dem letzten bewussten Atemzug vorm Einschlafen aber genauso ein, bislang keine schlechten Erfahrungen dort draußen gesammelt zu haben&#8230;</p>
<h1>DREDGE &#8211; Tag 7 &#8211; Stimmung und Schmuck sinken gen Meeresboden</h1>
<p>Da der Fischverkauf den Rubel momentan so richtig ins Rollen bringt, springen zur Feier des Tages ein zweiter Motor und eine weitere Birne für die Steuerbord-Beleuchtung raus. Spürbar schneller und mit genügend Licht für die Dunkelheit gewappnet, düse ich heute schon früh los. Auf dem Weg zur Rückseite von <em>Großmark</em> entdecke ich meinen ersten Ort zum Bergen versunkener Güter. Ähnlich der Fischerei, lasse ich den Haken des Krans gelassen nieder und absolviere ein Minispiel mit sich ähnlich drehendem Kreis. Statt vorgegebene Flächen im richtigen Moment zu treffen, muss ich diesen Punkten nun gekonnt ausweichen. Eine gelungene Alternative und nicht weniger knifflig, der hübsch funkelnde Goldring war die Mühen aber sicher wert, oder?</p>
<p>Naja, der Sammler scheucht mich jedenfalls gleich wieder davon. Für so einen billigen Ramsch hätte er keine Zeit, stattdessen soll ich mich aber mal in <em>Kleinmark</em> umhören. Das liegt nicht fern und der hiesige Händler lässt immerhin 15 Goldstücke für das Schmuckstück springen. Außerdem erfahre ich dort von einem trauernden Vater, dass sich das in den Tiefen der Meere verschwundene Wrack seines verunglückten Sohns ganz in der Nähe befinden soll. Zwei Fliegen mit einer Klappe, das klingt lukrativ. Allerdings nicht mehr heute, die Nacht bricht bereits herein. Mit leichten Sorgenfalten auf der Stirn fällt mir auf, wie schnell die Zeit hier wirklich vergeht. Fast ein bisschen zu flott, daran kann mein zweiter, sichtlich abgegriffener Motor auch wenig ändern. Doch das Trockendock lächelt mir bereits freundlich entgegen – so ziemlich das einzige Lächeln, das man mir hier schenkt – und wartet mit unzähligen Verbesserungen auf, die meine Fangkapazität steigern, mehr Platz für bessere Angelrouten bieten, schnelleres Fischen und stärkere Leuchtkraft der Scheinwerfer ermöglichen und so weiter. Vor lauter Möglichkeiten fallen mir fast schon wieder die Augen zu. Doch bevor das geschieht, stolpert der traurige Vater in seiner abgewetzten Kleidung und mit diesem leeren Blick herein. Nicht etwa in meine Kajüte, aber genauso ausdrucksstark in meine unruhigen Gedanken, die wie Zitteraale am Meeresgrund von einer Riesenmuschel zur nächsten schnellen. Auf der Suche nach Nahrung, oder etwas ganz anderem.</p>
<p>Genauso verloren scheinen die BewohnerInnen dieser Gegend zu sein. Oder gibt es da etwas, das ich übersehe? Nein, ausgeschlossen. Diese Region bietet doch alles, was das Fischerherz begehrt. Reiche Fischgründe, florierender Handel und die motivierende Chance, mit genügend Kleingeld in der Tasche und einem aufgerüsteten Schiff das Erkundungsgebiet noch weiter zu vergrößern und dabei auf interessante Orte und ihre ausgefallen wirkenden Fischarten zu treffen, was ein neugieriger Blick in die gut sortierte Enzyklopädie ja bereits verrät. Ich verstehe das alles nicht und setze mir zum Einschlafen das Buch, das mir die Schiffsbauerin geschenkt hat und die Handhabung des Motors als passive Fähigkeit erleichtern soll, schützend auf die Nase.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-372055" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1.png" alt="Dredge 1 DREDGE im Test - Eine Seefahrt, die ist gruslig..." width="2560" height="1440" title="Dredge 1 DREDGE im Test - Eine Seefahrt, die ist gruslig..." srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1.png 2560w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1-600x338.png 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1-300x169.png 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1-1024x576.png 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1-768x432.png 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1-1536x864.png 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1-2048x1152.png 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1-1920x1080.png 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1-1170x658.png 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Dredge-1-585x329.png 585w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h1>DREDGE &#8211; Tag 8 &#8211; Eine bedrohliche Begegnung</h1>
<p>Wenn ich ehrlich bin, sinkt auch meine Stimmung langsam Richtung Meeresgrund. Sind wir nicht alle bloß Treibgut in einem unaufhaltbaren Strom aus fremden Einflüssen? Manche treiben vielleicht oben, bis sie irgendwo angespült und gerettet werden, doch die meisten zieht es nach unten. Wer wird mich einmal bergen? Noch bevor sich der trübe Gedanke verfestigen kann, denke ich an all das Geld und auch die Neugier macht sich wieder breit, endlich ein paar Rohstoffe zu bergen und auch dem geheimnisvollen Wrack einen Besuch abzustatten. Trotzdem. Regen, immer wieder dieser Regen über Groß<em>mark</em>, der sich erst verzieht, sobald ich den Anker lichte. Den Fischen kehre ich heute einmal den Rücken, bemerke aber, wie gestochen scharf und flüssig meine noch zaghaften Abenteuer auf hoher See eigentlich verlaufen und auch, wie sehr die anfangs leicht ungewohnte Steuerung meines schippernden Untersatzes bereits in Fleisch und Blut übergegangen ist.</p>
<p>Schon zur Mittagszeit treffe ich am genannten Ort ein und entdecke kurz davor noch zwei Fetzen Stoff, die mir später ein Schleppnetz für den eher passiven Fischfang bescheren sollen. Auch der Krabbenkorb ist heute prall gefüllt mit Krebsen und anderen Tierchen im Miniaturformat. Das verlockende Blubbern an der Meeresoberfläche, genau an dem Punkt, den mir die Leuchtturmwärterin als Stelle eines schrecklichen Schiffunglücks genannt hatte, entreißt meiner Aufmerksamkeit die Gedanken über Schalentiere auf der Stelle und ich fange eifrig an, das versunkene Gut zu bergen. Ein goldener Schlüssel landet an Deck. Wo der wohl reinpasst? Es ist zwar spät, aber meine Neugierde zur Sekunde erst aufgewacht. Mit schwindenden Sonnenstrahlen am Horizont, begebe ich mich auf schnellstem Weg zum Sammler. Genau dieses Relikt hat er zwar gesucht, doch Freude sieht anders aus. Wo denn das dazu passende Schloss sei, fragt er mich entrückt. Ähnlich entgeistert starre ich in seine von einer dicken Brille verdeckten Augen und bekomme, neben knappen Antworten, noch weitere Koordinaten und eine neue Fähigkeit in meine runzligen Hände gedrückt, bevor er langsam aber bestimmt die Tür zum alten Anwesen schließt. Mit der frischen Eile-Fähigkeit sorge ich vorrübergehend für einen ordentlichen Temposchub meines Kutters, überhitze damit aber auch den Motor und steigere meine Panik. Leicht sacke ich in mir zusammen, geschenkt gibt es hier wohl nichts. Nun ist es wirklich spät. Erneut ignoriere ich das säuselnde Flüstern des Windes in völliger Finsternis, oder woher es auch immer kommen mag, und manövriere gekonnt durch von der Dunkelheit verschluckte Hindernisse. Es scheint, als würde sich mir hier alles entgegenstellen. Jeder kleine Ausflug sollte mit Bedacht geplant, jede Aktion gegenüber ihrem Risiko gut abgewogen werden. Dennoch bin ich motiviert, will auch weit entfernte Orte entdecken. Brodelnde Vulkane beobachten, meinen Kutter durch Mangrovenwälder schippern und die verführerisch leuchtenden Geheimnisse eines Korallenriffs ans Tageslicht befördern, während das Boot langsam aber sicher zu einem stolzen Kahn mutiert, der Reichtum aus Schuppen und Flossen verspricht. Doch ich träume schon viel zu lange, vernehme das aufgewühlte Plätschern im Wasser erst im letzten Moment. Wäre das Licht an Bord etwas heller, ich hätte das riesige Seeungeheuer hinter mir sicher längst bemerkt…</p>
<hr />
<p>P.S.: Zum Schluss noch ein lobendes Signal aus meinem Nebelhorn an das neuseeländische Entwicklerstudio <em>Black Salt Games</em>, das mit viel Mut und Kreativität einmal mehr beweist, was ein lediglich vierköpfiges Team in die Tat umsetzen kann. Mit einem Publisher wie <em>Team17</em> im Rücken, profitieren hiesige SpielerInnen sogar von einer vollständig deutschen Lokalisierung.<br />
P.P.S: Unserem Redakteur geht es selbstverständlich gut!</p>
<div data-sliderid="65504" id="penci-post-gallery__65504" class="penci-post-gallery-container justified column-3" data-height="150" data-margin="3"><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-5.jpg"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-5-585x329.jpg" alt="DREDGE 5 DREDGE im Test - Eine Seefahrt, die ist gruslig..." title="DREDGE (5)"></a><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-2.png"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-2-585x329.png" alt="DREDGE 2 DREDGE im Test - Eine Seefahrt, die ist gruslig..." title="DREDGE (2)"></a><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-3.jpg"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/DREDGE-3-585x329.jpg" alt="DREDGE 3 DREDGE im Test - Eine Seefahrt, die ist gruslig..." title="DREDGE (3)"></a></div>
<p>FAZIT:</p>
<p>DREDGE ist liebevoll entworfene Indie-Kunst aus lediglich vierköpfiger Schöpfung und alles, wonach sich Fans von Angel-Minispielen jemals gesehnt haben; auf eine skurrile Art sogar der wahrgewordene Fiebertraum vom komprimierten Sea of Thieves-Einzelspielererlebnis. Weitestgehend isoliert und mit einer beklemmenden Atmosphäre im Nacken, zieht DREDGE immer tiefer in seinen Sog aus clever miteinander kombinierten Erkundungs- und Crafting-Mechaniken, deren perfektionierte, rund 20-stündige Fischfang-Prämisse schon bald den ambitionierten Komplettierungsversuchen eines Pokédex gleicht.</p>
<p>Den Erfahrungswert möchte man eigentlich nicht vorwegnehmen, doch die anfänglich aufgebauschte Angst vor Untiefen und Seemonstern, weicht irgendwann der Erkenntnis über eine erstaunlich komprimierte, aber in ihrer Größe eben genau richtig vermessenen und immer noch bedrohlichen Welt, die mit vier unterschiedlichen Biomen durch optische Vielfalt und spielerische Abwechslung begeistert und nur dort einen Tiefpunkt erlebt, wo die durchweg stimmungsvolle Horror-Ästhetik aus bizarren Charakteren, dem meist philosophisch geprägten Melancholie-Setting und unheimlichen Begegnungen mit allerlei Seemanns-Hokuspokus ihr leicht enttäuschendes, aber dennoch wirkungsvoll schaurig inszeniertes Lovecraft-Ende findet.</p>
<p>Das Meer gibt, das Meer nimmt und so präsentiert sich auch DREDGE als spaßiger Gameplay-Mix mit zugänglichen, geschickt aufeinander aufgebauten und gleichzeitig tiefgreifend komplexen Elementen vor unglaublich hübscher Postkarten-Kulisse, der subtil zur Gier zwingt, aber im selben Moment mahnend den Finger hebt und daraus eine ganz eigene Dynamik entwickelt, die zwischen sorgloser Entspannung und blanker Panik ein Meeresbecken-füllendes Gefühlsspektrum entfaltet und deshalb zu den ganz großen Namen in diesem Spielejahr zählt.</p>
<p>WERTUNG: 90/100</p>
<hr />
<p><em>DREDGE erscheint am 30. März 2023 für Playstation, Xbox, Nintendo Switch, Windows PC und MacOS erhältlich. Für die digitale Version zahlt ihr 24,99€, während die physische Deluxe Edition (ebenfalls digital erhältlich) 29,99€ von euch verlangt und mit ein paar exklusiven, aber lediglich kosmetischen Ingame-Items aufwartet. Zudem locken sämtliche Plattformen mit einer kostenlosen Demo-Version für alle bislang unentschlossenen SeefahrerInnen.<br />
</em></p>
<p><em>Für diesen Test von DREDGE auf der Xbox Series X wurde uns freundlicherweise ein Reviewcode vom Publisher Team17 zur Verfügung gestellt. Screenshots stammen aus dem offiziellen Pressekit.</em></p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=jZe5kR3UWRA" title="Dredge - Official Release Date Reveal Trailer" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/jZe5kR3UWRA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Wo Long: Fallen Dynasty im Test &#8211; Drachen, Dämonen, Dark Fantasy!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Mar 2023 18:50:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ob sich Wo Long: Fallen Dynasty nun wie ein Nioh 3 spielt oder doch eher der entflohene&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Ob sich Wo Long: Fallen Dynasty nun wie ein Nioh 3 spielt oder doch eher der entflohene Nachfolger zu Sekiro sein könnte, darüber darf sich das Internet jedenfalls gerne noch eine Weile streiten. In der Zwischenzeit behaupten wir: Wo Long bedient sich an den besten Mechaniken aus beiden Welten und erschafft mit reichlich eigener Identität einen der beeindruckendsten Action-RPG-Titel dieser Generation.</h1>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-371917" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-9.jpg" alt="Wo Long 9 Wo Long: Fallen Dynasty im Test - Drachen, Dämonen, Dark Fantasy!" width="1920" height="1080" title="Wo Long 9 Wo Long: Fallen Dynasty im Test - Drachen, Dämonen, Dark Fantasy!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-9.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-9-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-9-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-9-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-9-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-9-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-9-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-9-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>China im Jahr 184 – Eine ganze Nation zerbricht unter den politischen Spannungen ihrer Herrscher und stürzt unaufhaltsam in ein kriegerisches Chaos zwischen drei mächtigen Regionen. Mit seiner historischen Nachbildung der im Manga und Anime medial immer wieder aufgegriffenen Epoche der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeit_der_Drei_Reiche" target="_blank" rel="noopener"><em>Drei Königreiche</em></a>, erfüllt sich Produzent <em>Fumihiko Yasuda</em> nicht bloß einen von langer Hand geplanten Kindheitstraum. Durch zahlreiche Einflüsse aus Religion und chinesischer Folklore über tierische Götter, heilige Drachen und finstere Dämonen, verpasst das Entwicklerstudio <em>Team Ninja</em> ihrem neuesten Geniestreich nämlich auch einen gewohnt mystischen Anstrich, der dem trockenen Geschichtsunterricht ein ganz und gar fantastisches Schnippchen schlägt und damit feinste Dark Fantasy-Unterhaltung mit authentischen Bezügen aus Fernost bietet.</p>
<p>Ohne viel Zeit mit unnützem Geplänkel zu verschwenden, wirft uns <strong>Wo Long</strong> ohnehin direkt ins Geschehen, ein überfallenes Dorf voll unterlegener BürgerInnen. Als namenloser Soldat der örtlichen Miliz erfahren wir dabei erstaunlich früh, was es mit dem angepriesenen Hokuspokus auf sich hat. Durch einen tückischen Hinterhalt schwer verletzt, ist unerwartete Hilfe schneller zur Stelle, als wir N? h?o sagen können. Der noch unbekannte Mann im besten <em>9S</em>-Cosplay zückt ein verheißungsvoll schimmerndes Artefakt und heilt all unsere Wunden auf der Stelle. Doch das ruft auch den Oberbösewicht <em>Yu Ji</em> auf den Plan, der wohl schon viel länger auf der Suche nach diesem Gegenstand ist und unseren blinden Retter mal eben in einen brüllenden Drachen verwandelt. Da auch wir nun Teil der rätselhaften Ereignisse sind und ein mysteriöses Elixier ins Spiel kommt, beginnt eine mitreißende Schnitzeljagd quer durch ein feudales China, seine <em>Drei Königreiche</em> und ein vom Krieg zerfressenes Land, in dem neben menschlichen und dämonischen Gefahren, auch viele Verbündete auf uns warten.</p>
<p>Zugegeben, erzählerisch weiß <strong>Wo Long</strong> nicht auf durchgehend bestem Niveau mit seiner Prämisse umzugehen und stellt uns auch mit dem Plot vor keine narrative Herausforderung. Zudem wirkt der leicht lückenhafte Übergang zwischen den Schauplätzen der insgesamt 16 Haupt- und 30 Nebenmissionen inszenatorisch immer etwas holprig. Doch ein <strong>Wo Long</strong>, das sich ansonsten derart unterhaltsam, kurzweilig und vor allem als actionreiches Martial Arts-Kino im düster-fantastischen Geschichts-Setting präsentiert, stört das nur minimal.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-371919" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-11.jpg" alt="Wo Long 11 Wo Long: Fallen Dynasty im Test - Drachen, Dämonen, Dark Fantasy!" width="1920" height="1080" title="Wo Long 11 Wo Long: Fallen Dynasty im Test - Drachen, Dämonen, Dark Fantasy!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-11.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-11-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-11-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-11-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-11-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-11-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-11-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-11-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h1><strong>Die Kirschblüte fällt nicht weit vom Stamm</strong></h1>
<p><strong>Wo Long: Fallen Dynasty</strong> ist Soulslike durch und durch. Zwischen Tränen der Freude und künstlerisch wertvollen Hasstiraden, die in jedem katholischen Haushalt wahrscheinlich sofort zum Rauswurf führen, liegen oft bloß wenige Schwerthiebe. Nach jeder noch so regelmäßigen Niederlage wieder aufstehen, eifrig verlorenes Gut einsammeln, das Bewegungsmuster des schier unbesiegbaren Bosses noch genauer studieren, wieder kassieren, nochmal ran. Jetzt aber. Mit einer zittrigen Mischung aus eigenem Können und enorm viel Glück, klebt das eben noch so flinke und unentwegt heranstürmende Wildschwein in Übergröße endlich am Boden, unsere Hände völlig verschwitzt am Gamepad.</p>
<p>Ehrlich, <strong>Wo Long</strong> hätte genauso <strong>Nioh 3</strong> heißen können, niemand hätte sich daran gestört. Kein Wunder eigentlich, schließlich zeichnet das japanische Entwicklerstudio <em>Team Ninja</em> sowohl für die <em>Playstation</em>&#8211; und mittlerweile auch <em>PC</em>-exklusive Antwort auf <strong>Dark Souls</strong>, als auch das von Publisher <em>Koei Tecmo</em> frisch veröffentlichte <strong>Wo Long: Fallen Dynasty</strong> verantwortlich. Trotz aller Parallelen und der Besinnung auf alte Stärken, sorgt das erste Triple A-Soulslike nach <strong>Elden Ring</strong> mit Ideenreichtum und clever kombinierten Mechaniken für genauso viel frischen Wind im Subgenre der Action-RPGs.</p>
<p>Traditionelle Gefühle beschert uns natürlich erstmal das actionorientierte, bemerkenswert dynamische Gameplay aus der Third-Person-Perspektive. Doch auch das Leveldesign verweist schon früh auf unverkennbare Wurzeln zu Papa <strong>Nioh</strong>. Die Schlauchlevel-artige Struktur der Gebiete pfeift auf den modern angebiederten Freiheitsdrang einer Open World und schickt uns in abgeschlossene Areale, die uns durch dunkle Höhlensysteme tapsen, beeindruckende Festungen bewundern, dem saftig grünen Gras inmitten einer felsigen Berglandschaft beim Wachsen zusehen und herabfallenden Schnee vor dem Panorama verwüsteter Schlachtfelder auf der Zunge schmecken lassen. Das gefällt nicht nur optisch, auch die geniale Architektur versteht es, ihren Arealen genügend spielerische Abwechslung und Tiefe zu bieten. Wir finden gut versteckte Abkürzungen durch Felsspalten, schleichen über die schwindelerregenden Dächer eines Tempels oder machen uns die Füße nass, indem wir durch einen kleinen Fluss waten, der sich da so schön als alternative Route präsentiert und garantiert ein nützliches Item am Ende der Stromschnellen verbirgt. Selbstverständlich schnetzeln wir auf dem Weg alles nieder, was sich nicht hinter einer breiten Buddha-Statue verstecken kann, heimsen dafür wertvolle Erfahrungspunkte ein, die wir per komplexer Charakterentwicklung in unser digitales Ebenbild schaufeln, um für den besonders starken und optisch hervorragend designten Boss am Ende eines solchen Levels gewappnet zu sein und uns nach etlichen Toden in das nächste Gebiet entlässt, wo wir genauso motiviert weitermachen.</p>
<p>So weit, so bekannt – spannend wird es erst im Detail. Genre-übliche Lagerfeuer oder Schreine weichen in <strong>Wo Long</strong> sogenannten Standarten, im Prinzip also Truppenfahnen, die zur gleichen Zeit unsere militärische Macht im angedachten Kriegssetting demonstrieren und nicht die letzten Analogie zur historischen Schlachtenführung bleiben soll, dazu später mehr. Ein klassischer Ausdauerbalken fehlt, selbst die Lebensenergie verliert ein wenig an primärer Bedeutung, stattdessen sollten wir stets unseren Willen im Blick behalten. Erschöpft sich dieser Wert, etwa weil wir pausenlos Ausweichrollen spammen oder wie ein Fels in der Brandung gegnerische Angriffe stur blocken, verfallen wir kurz in einen bewegungsunfähigen Zustand. Für Feinde gilt das gleiche Spiel, weshalb wir mit normalen Angriffen so lange auf unsere Widersacher eindreschen, bis sie &#8211; optisch immer markant hervorgehoben &#8211; völlig wehrlos vor uns stehen und ihren Schwachpunkt für einen unserer fatalen KI-Angriffe offenbaren. Das geht aber noch ganz anders und vor allem deutlich stilvoller, nämlich mit Konterangriffen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-371912" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-1.jpg" alt="Wo Long 1 Wo Long: Fallen Dynasty im Test - Drachen, Dämonen, Dark Fantasy!" width="1920" height="1080" title="Wo Long 1 Wo Long: Fallen Dynasty im Test - Drachen, Dämonen, Dark Fantasy!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-1.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-1-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-1-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-1-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-1-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-1-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-1-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-1-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h1><strong>Wer nicht pariert, verliert</strong></h1>
<p>Entwarnung an alle durch <strong>Sekiro</strong> geschundenen Seelen: Das Zeitfenster für Konterangriffe fällt in <strong>Wo Long</strong> deutlich großzügiger und nach kurzer Eingewöhnung angenehm fair aus. Durch dieselbe Tastenbelegung wie das Ausweichen, haben wir außerdem immer die Chance, verpatzte Konter in einen stylischen Hechtsprung zu verwandeln und so ebenfalls verheerendem Schaden zu entgehen. Feindliche Angriffe, die wir abwehren und mit einem direkten Gegenschlag bestrafen dürfen, stechen optisch zudem äußerst auffällig hervor. Besonders starke Manöver kündigen sich mit knallroter Färbung unserer dämonischen Widersacher an, während normale Angriffe bereits durch die flüssigen Animationen gut im Vorfeld zu erkennen sind. Zur Not hilft aber auch schon der normale Block oder eben blitzschnelles Ausweichen, um sich das Bewegungsmuster unseres Gegenübers erstmal halbwegs gefahrlos einzuprägen. Wer das dynamische und überraschend taktische Zusammenspiel aus flinken Angriffen, zeitlich gut aufeinander abgestimmten Blocks und Kontern versteht und dabei die Willensanzeige, die sich nach erfolgreichen Treffern genauso wieder füllt, beim Gegner aber gleichzeitig für echte Motivationsarmut sorgt, stets im Blick behält, hat das grundlegende Gameplay von <strong>Wo Long</strong> ausreichend verstanden und ist damit auf dem besten Weg, nach gut 40 Stunden voll stylischer Martial Arts-Action in die hässliche Fratze des finalen Endgegners zu blicken.</p>
<p>Zwar machen die spielerischen und oft auch optischen Highlights am Ende jedes Kapitels das Verständnis über diese Mechaniken zur absoluten Pflicht, denn temporär erschöpfbare <em>Estus-Flakons</em>, pardon, <em>Drachenheilungstöpfe</em> und bloße Waffenstärke reichen niemals aus, um der besonders bösartig gestalteten Gegnerriege aus wilden Riesenaffen, gepanzerten Reitern und total verrückten Tentakel-Rindern ohne den Einsatz willensbrechender Spezialattacken und knappen Kontern Herr zu werden. Doch wenn das erstmal sitzt, entpuppt sich <strong>Wo Long</strong> tatsächlich als relativ Einsteigerfreundliche, für Veteranen vielleicht sogar entspannte Erfahrung im Soulslike-Genre.</p>
<p>Keine Frage, wir sterben oft genug und müssen uns vor allem im späteren Spielverlauf intensiv mit der komplexen Entwicklung unseres Charakters beschäftigen, die hier aufgeteilt in fünf Elemente eben deutlich mehr zu bieten hat, als das schnöde Verbessern von Angriffs- und Verteidigungswerten und dabei genauso mit dem tragbaren Rüstungsgewicht oder der Menge an zurückerlangtem Willen nach erfolgreichen Kontern jongliert und uns ständig vor die schwierige Frage stellt, wie intensiv wir uns eigentlich mit den magischen Zaubern auseinandersetzen wollen oder doch lieber an einem physischen Charakter-Build basteln, dabei aber die Gewandtheit nicht vergessen sollten. Trotzdem, im direkten Vergleich zur Konkurrenz, zeigt sich <strong>Wo Long</strong> erfrischend zugänglich.</p>
<p>Das liegt größtenteils an den zahlreichen Unterstützungselementen, von denen uns <strong>Wo Long</strong> im fortschreitenden Spielverlauf immer mehr vor die stolpernden Füße wirft. So dürfen sich pro Kapitel bis zu zwei NPC-MitstreiterInnen an unsere Seite gesellen, die neben zweckmäßiger Schlagkraft und wirkungsvollen Buffs auf alle erdenklichen Statuswerte, eben auch ihre bloße Existenz mitbringen und in hitzigen Gefechten für eine gelungene Ablenkung sorgen – <strong>Monster Hunter</strong>-SpielerInnen, ihr wisst Bescheid. Zudem wohnt den historisch oft prominenten und ihren realen Vorbildern exzellent nachempfundenen BegleiterInnen stets eine göttliche Bestie inne, deren heilige Kraft wir uns nach Abschluss ihres zugewiesenen Story-Kapitels permanent ausborgen. Mit entsprechend gefüllter Leiste, lassen wir auf diese Weise ganz besonders zerstörerische Angriffe vom Stapel oder wirken erneut temporäre Buffs.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-371914" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-6.jpg" alt="Wo Long 6 Wo Long: Fallen Dynasty im Test - Drachen, Dämonen, Dark Fantasy!" width="1920" height="1080" title="Wo Long 6 Wo Long: Fallen Dynasty im Test - Drachen, Dämonen, Dark Fantasy!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-6.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-6-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-6-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-6-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-6-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-6-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-6-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-6-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h1><strong>Wo Lang? Da Long!</strong></h1>
<p>Falls wir aber doch mal zu oft aufs fernöstliche Näschen bekommen, könnte das an einer ganz anderen Mechanik liegen: Der Moral. Was wir vielleicht vom heimischen Mannschaftssport, klatschenden Fans und ordentlicher Beflaggung des Vereinslogos im Stadion kennen, versteht <strong>Wo Long</strong> einmal mehr als ausgeklügelte Gameplay-Darstellung feudaler Kriegsführung. Besiegen wir Feinde, steigt unser Moral-Rang im jeweiligen Gebiet und lässt uns so immer stärker werden. Begleitend steckend wir Schaden erheblich besser weg und erhöhen die Standhaftigkeit unseres Willens. Auch die als Speicherpunkte und Erholungsorte dienenden Standarten und weitere, oft gut versteckte Flaggenspots erhöhen diesen Wert und festigen ihn, sodass er durch den Tod nicht länger auf 0 sinken kann. Auf Moralstufe 5 haben wir natürlich kaum eine Chance gegen protzende Obermotze, neben dessen Lebensbalken eine fette 20 prangert. Dennoch sollten wir wagemutig sein und zumindest bei Monster und menschlichen Widersachern mit gering höherer Differenz zu unserer aktuellen Moral entschlossen in den Angriffsmodus schalten, um einen besonders lohnenswerten Anstieg der eigenen Werte zu erhalten.</p>
<p>Seinen Rollenspiel-Aspekt vernachlässigt <strong>Wo Long: Fallen Dynasty</strong> jedenfalls zu keiner Zeit, weshalb sich natürlich auch die Frage nach einem vollwertigen Arsenal stellt. Mit 13 teils sehr unterschiedlichen Waffentypen fällt die Auswahl in der Tat beachtlich aus. AnfängerInnen stürzen sich auf die vergleichsweise unkompliziert handzuhabenden Doppelklingen und Schwerter, während erfahrene Fans sofort zum behäbigen Hammer, Kampfstäben oder der mindestens genauso brachialen Axt greifen. Mit sekundären Fernwaffen wie Bögen, Armbrüsten und Wurfmessern runden wir unseren Vorrat an schlagkräftigen Argumenten gelungen ab und sorgen auch mit den bereits erwähnten Zaubern, die sich so wunderbar wie komplex mit allen anderen Mechaniken verzahnen und elementar untereinander korrelieren, für Stimmung aus der Distanz.</p>
<p>Neue Waffen und die für den Verteidigungswert unverzichtbare Rüstung von Kopf bis Fuß, finden wir dagegen in versteckten Truhen oder erhalten sie als automatisch im Inventar verstaute Belohnung für das Besiegen bestimmter Widersacher. Leider zeigt sich auch hier ein negativer Aspekt der <strong>Nioh</strong>-DNA, denn unser Rucksack quillt äußerst schnell mit völlig wertlosen Utensilien und Duplikaten über. Immerhin dürfen wir überflüssige Ware bei der vielerorts ansässigen Schmiedin verkaufen und das so gewonnene Geld zusammen mit erbeuteten Rohstoffen in die Verbesserung unserer Ausrüstung investieren. Dekorationen für spezielle Effekte oder Elementangriffe runden die clevere Crafting-Erfahrung ab.</p>
<p>Probieren geht über studieren, diesen Spruch beherrscht auch <strong>Wo Long</strong> und kommt uns damit erneut kollegial entgegen. Im Prinzip lässt sich nämlich beinahe jede im Spiel getroffene Entscheidung wieder rückgängig machen. Von der anfänglichen, übrigens auffallend umfang- und detailreichen Erstellung unserer äußeren Erscheinung im Charaktereditor, über die RPG-lastige Entwicklung unseres namenlosen Helden via Levelaufstieg, bis hin zur Wahl über BegleiterInnen, per Tastenkürzel bequem festgelegte Zauber und so weiter. Selbst bereits abgeschlossene Kapitel und ihre Schauplätze dürfen wir jederzeit abermals besuchen und auf diese Weise Nebenmissionen bestreiten, Geheimnisse entdecken, verpasste Items einheimsen und ein wenig Grind kann sicher auch nie schaden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-371920" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-12.jpg" alt="Wo Long 12 Wo Long: Fallen Dynasty im Test - Drachen, Dämonen, Dark Fantasy!" width="1920" height="1080" title="Wo Long 12 Wo Long: Fallen Dynasty im Test - Drachen, Dämonen, Dark Fantasy!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-12.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-12-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-12-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-12-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-12-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-12-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-12-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-12-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h1><strong>Game Pass-Glückskeks?</strong></h1>
<p>Wer es dagegen <a href="https://games-mag.de/octopath-traveler-ii-im-test-neue-staerken-alte-schwaechen/" target="_blank" rel="noopener">lieber gesellig</a> mag, aktiviert ohne Umschweife die Online-Funktionen von <strong>Wo Long</strong> und hilft strauchelnden FreundInnen bei kniffligen Obermotzen, der Erkundung der Spielwelt oder fällt mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen in ihre Sitzungen ein. Bis zu drei SpielerInnen, ob nun bekannt oder fremd, dürfen sich hier zusammentun oder ein oft überraschend hinterhältiges Scharmützel gegeneinander wagen. An vor Gefahren mahnenden oder gar lustigen Botschaften fehlt es <strong>Wo Long</strong> allerdings. Dafür ploppen überall in der Spielwelt verstreute Begräbnisflaggen auf, die den Tod anderer SpielerInnen durch vermeintlich kräftige Gegner symbolisieren. Rächen wir einen Leidensgenossen, indem wir genau diesem Feind zeigen, wo der Himmelsdrache seine Locken hat, hagelt es spezielle Belohnungen für unseren Charakter. Alternativ dürfen wir an diesen Punkten auch bestimmte Items einsetzen und erhalten im Gegenzug einen zwar nur kurz andauernden, dafür aber saftigen Boost auf den wichtigen Moral-Rang.</p>
<p>Dass <strong>Wo Long: Fallen Dynasty</strong> zeitgleich zu seiner Veröffentlichung auch im <strong>Xbox Game Pass</strong> von <em>Microsoft</em> erscheint, mag Ying und Yang zugleich sein. Grundsätzlich bietet die Aufnahme des Titels in den beliebten Service eine großartige Gelegenheit für alle SpielerInnen, quasi kostenfrei in das Action-RPG reinzuschnuppern und dabei ihre Angst vorm großen Soulslike-Monster im Spieleschrank zu überwinden, doch die Kurzlebigkeit und ständige Verfügbarkeit von Spielen im Abo birgt genauso die Gefahr, <strong>Wo Long</strong> nach den ersten Momenten voller Frust Beiseite zu legen und von der Festplatte zu verbannen. Einen frei wählbaren Schwierigkeitsgrad gibt es wie gewohnt nicht, man muss schon am Ball bleiben, wobei für ExpertInnen auch wieder etliche Feinjustierungen der eigenen Spielweise möglich sind, um entweder etwas bequemer oder deutlich herausfordernder durch das politische Abenteuer im fernen Osten zu huschen.</p>
<blockquote><p>&#8230;was sich in intensiven Momenten ausufernden Handgemenges übrigens gerne mal wie ein Rhythmusspiel alla <strong>Hi-Fi RUSH</strong> anfühlt&#8230;</p></blockquote>
<p>Die Entscheidung seitens <em>Team Ninja</em>, ausgerechnet den allerersten Boss so unausgeglichen deftig zu gestalten und selbst versierte Communities aus langjährigen Souls-ZockerInnen damit vor eine seltsam sperrige Herausforderung zu stellen, wirkt angesichts der durchaus möglichen Abo-Problematik jedenfalls nochmal ein ganzes Stück absurder. Wir meinen: Unbedingt dranbleiben! Nach dieser knackigen Einstiegshürde belohnt euch <strong>Wo Long</strong> mit einer unverhofft angenehmen Lernkurve und seinem spaßig-dynamischen Gameplay, das zwar immer noch wunderbar fordert, mit komplexer Charakterentwicklung, cleveren und eigenständigen Ideen und der unterhaltsamen Inszenierung historischer Ereignisse im Dark Fantasy-Setting seine Soulslike-Hausaufgaben garantiert gewissenhaft erledigt hat und bereits jetzt zu den ganz großen Titeln in diesem verrückten Spielejahr gehört.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-371916" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-8.jpg" alt="Wo Long 8 Wo Long: Fallen Dynasty im Test - Drachen, Dämonen, Dark Fantasy!" width="1920" height="1080" title="Wo Long 8 Wo Long: Fallen Dynasty im Test - Drachen, Dämonen, Dark Fantasy!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-8.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-8-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-8-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-8-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-8-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-8-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-8-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/Wo-Long-8-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h1><strong>Kräftige Paukenschläge</strong></h1>
<p><strong>Wo Long</strong> verwöhnt uns bereits im Titelbildschirm mit ausnahmslos stimmungsvoller Orchestermusik aus traditionell chinesischen Klängen in wuchtig-moderner Komposition und hält diese hohe Akustik-Qualität selbstverständlich auch für seine zahlreichen Zwischensequenzen und Dialoge parat. Während die englische Sprachausgabe dabei zwar ambitioniert, aber dennoch etwas holprig klingt, konnte uns die chinesische Tonspur atmosphärisch am stärksten abholen und den vielseitigen DarstellerInnen der Geschichte zu einem dramaturgisch angemessenen Ausdruck ihrer ebenfalls oft emotional und charakteristisch inszenierten Darbietung verhelfen.</p>
<p>Sogar das Trefferfeedback der spaßig-fordernden Auseinandersetzungen klaut sich ein Stück vom akustischen Hochgenuss. Egal ob wir nun einen Hagel aus flinken Klingenschlägen auf unsere Widersacher niederhageln lassen, mit einem riesigen Hammer leidenschaftlich alles dem Erdboden gleichmachen oder einen stilvollen Konter aufs Parkett legen, der den gierig-gefährlichen Handschlag eines wildgewordenen Affen in letzter Sekunde zurückschlägt, was sich in intensiven Momenten ausufernden Handgemenges übrigens gerne mal wie ein Rhythmusspiel alla <strong>Hi-Fi RUSH</strong> anfühlt &#8211; <strong>Wo Long</strong> klingt einfach an jeder Ecke richtig schön wuchtig und damit verdammt befriedigend.</p>
<p>Das Wort Befriedigend aber mal in den Kontext eines Wertungsmaßstabs verpackt, kommen wir auch schon abschließend zur Technik, denn die fällt zumindest zeitweise durchwachsen aus. Versteht uns bitte nicht falsch, <strong>Wo Long</strong> ist ein visuell überaus hübscher Titel und verdient sein Current Gen-Prädikat ohne Zweifel, entlockt ins in den detaillierten und optisch abwechslungsreichen Gebieten aus finsteren Verliesen, verschneiten Arealen und bunt blühenden Berglandschaften im stimmungsvoll verspielten Mix zwischen historischer Nachbildung und fantastischen Einflüssen hiesiger Folklore und dem daraus farb- und formenprächtig entspringendem Gegnerdesign sogar regelmäßig ein angeregtes Staunen, wobei sogar die freie Wahl zwischen einem Grafik- und Leistungsmodus zu gefallen weiß.</p>
<p>Dennoch fallen beide Werte, also die angestrebten 60 Bilder pro Sekunde bei knackigen 4K auf <em>Xbox Series X</em> und <em>Playstation 5</em>, viel zu dynamisch aus und werden selbst in den dafür angedachten Modi nie konstant gehalten. Halb so wild, könnte man meinen, schließlich fallen kleinere Einbrüche der Bildrate selten wirklich schwer ins Gewicht. Das stimmt sogar, jedenfalls während der obligatorischen Erkundung und in Standardkämpfen. Die ohnehin schon an unseren Nerven nagende Begegnung mit der Rinder-ähnlichen Variante eines fliegenden Spaghetti-Monsters und ihrem zotteligen Fell und den ständig umherwirbelnden Tentakeln, sorgte zumindest auf unserer <em>Xbox Series X</em> für fiese Ruckler und latent frustrierte Blicke bei gefühlten 15-20 FPS. Das große Problem dabei: Laufen Animationen nicht mehr flüssig ab, fällt auch der essentielle Konter schwer, da wir schlicht nicht länger abschätzen können, wann es das immer noch begrenzte Zeitfenster zu erwischen gilt. Zum Glück sind diese Momente aber äußerst selten und befinden sich zweifelsfrei bereits auf der Liste zukünftiger Patches.</p>
<p>FAZIT:</p>
<p>Dynamisch, spaßig, fordernd. Wo Long: Fallen Dynasty ist actionreich inszeniertes Martial Arts-Kino im Dark Fantasy-Setting aus Fernost, das sich mit seinen historischen Bezügen, gelungen integrierten Gameplay-Mechaniken, eigenständigen Ideen und dem komplexen Tiefgang einen Platz zwischen den besten Soulslike-Titeln redlich verdient, aber genauso mit seiner Einsteigerfreundlichkeit und den vielen Innovationen überrascht. Nioh 3, na und? Wo Long ist das Action-RPG-Highlight des Jahres!</p>
<p>WERTUNG: 94/100</p>
<hr />
<p><em>Wo Long: Fallen Dynasty ist seit dem 3. März 2023 für Xbox, Playstation und den PC via Steam und Windows erhältlich. Zum Vollpreis von 69,99€ gehört euch die Standard Edition, während die digitale Deluxe Edition für 94,99€ mit einigen Extras und dem Saisonpass wirbt.<br />
</em><em>Für diesen Test von Wo Long: Fallen Dynasty auf der Xbox Series X wurde uns freundlicherweise ein Reviewcode vom Publisher Koei Tecmo zur Verfügung gestellt. Screenshots stammen aus dem offiziellen Presse-Kit.</em></p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=SRVpKHNjW4Q" title="Wo Long: Fallen Dynasty - Launch Trailer | PS5 &amp; PS4 Games" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/SRVpKHNjW4Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Scars Above im Test &#8211; Wenn die Gegner zur Geduldsprobe werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 16:31:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spiele-Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox Series X]]></category>
		<category><![CDATA[Scars Above]]></category>
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					<description><![CDATA[Es wird wieder Zeit für ein Abenteuer. Auf der Xbox Series X ist Scars Above frisch aus&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird wieder Zeit für ein Abenteuer. Auf der Xbox Series X ist <strong>Scars Above</strong> frisch aus dem Release-Kalender gehüpft. Wir durften uns das Spiel genauer anschauen und sagen euch warum euch das Sci-Fi Game erst abholt und dann zu einer wahren Herausforderung wird. Doch bevor wir dazu kommen erklären wir euch erstmal worum es sich im Spiel genau dreht und was unsere Aufgaben sind.</p>
<h2>Scars Above &#8211; Ruhe gibt es hier nicht</h2>
<p>Wir sind die Wissenschaftlerin Kate Ward und wir haben die Aufgabe eine seltsame Space-Pyramide unter die Lupe zu nehmen. Eigentlich eine spannende Sache, wenn das Ganze nicht aus dem Ruder laufen würde.Denn diese Pyramide scheint nichts Gutes im Schilde zu führen. Kurzerhand werden wir auf einen fremden Planeten geschleudert und müssen uns nun in einer seltsamen Umgebung mit brachialen und schmierigen Monstern auseinandersetzen. Die Schwierigkeitsstufe solltet ihr wirklich zunächst auf Anfänger stellen. Ihr könnt das im Laufe des Spiels jederzeit ändern. Aber selbst bei Anfänger habt ihr das Gefühl das die Gegner Schlange stehen um euch anzugreifen. Zunächst ist es relativ harmlos und ihr erkundet die schön gestalteten Umgebungen &#8211; aber mit der Ruhe ist es schnell vorbei.</p>
<div data-sliderid="64824" id="penci-post-gallery__64824" class="penci-post-gallery-container justified column-4" data-height="150" data-margin="3"><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/19.png"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/19-585x329.png" alt="19 Scars Above im Test - Wenn die Gegner zur Geduldsprobe werden" title="19"></a><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/14.png"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/14-585x329.png" alt="14 Scars Above im Test - Wenn die Gegner zur Geduldsprobe werden" title="14"></a><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/13.png"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/13-585x329.png" alt="13 Scars Above im Test - Wenn die Gegner zur Geduldsprobe werden" title="13"></a><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/11.png"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/11-585x329.png" alt="11 Scars Above im Test - Wenn die Gegner zur Geduldsprobe werden" title="11"></a><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/10.png"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/10-585x329.png" alt="10 Scars Above im Test - Wenn die Gegner zur Geduldsprobe werden" title="10"></a><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/2.png"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/2-585x329.png" alt="2 Scars Above im Test - Wenn die Gegner zur Geduldsprobe werden" title="2"></a><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/1.png"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/1-585x329.png" alt="1 Scars Above im Test - Wenn die Gegner zur Geduldsprobe werden" title="1"></a><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/SCARSABOVE_LANDSCAPE_RGB-scaled-1.jpg"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/03/SCARSABOVE_LANDSCAPE_RGB-scaled-1-585x329.jpg" alt="Scars Above" title="SCARSABOVE LANDSCAPE RGB scaled 1 Scars Above im Test - Wenn die Gegner zur Geduldsprobe werden"></a></div>
<p>Eines der größten Probleme am Anfang sind eure Waffen. Sie sind zwar vorhanden aber sie haben noch nicht wirklich das Zeug um uns dauerhaft vor den Viechern zu beschützen. Und wie es halt so ist, ist man mal froh ein paar klebrige Gestalten ins Gehirn geballert hat, wartet schon ein dickerer Brocken auf euch. Es sind zwar keine Endbosse &#8211; aber sie sind noch schwieriger zu bekämpfen als der Rest der Bande. Und in der ganzen Hektik nutzen wir das elektrische Messer statt die besseren Waffen. Richtig zielen ist übrigens auch hier ganz wichtig, ansonsten verballert ihr sinnlos eure Munition. Es sind wilde Kämpfe die sehr herausfordernd sind und euch echt auf die Probe stellen. Geduld ist hier wirklich eine Tugend. Bockschwer wäre der falsche Eindruck &#8211; aber es ist schon kein einfaches Spiel. <strong>Scars Above</strong> fordert immens viel von euch und dafür solltet ihr gewappnet sein.</p>
<h2>Optisch gut gelungen</h2>
<p>Grafisch sieht das Spiel auf der Xbox Series X richtig gut aus und macht was her. Auch die Zwischensequenzen und die deutsche Sprachausgabe können sich sehen und hören lassen. Wer das PS5 Spiel <a href="https://www.playstation.com/de-de/games/returnal/pc/" target="_blank" rel="noopener">Returnal</a> schon mal gespielt hat oder kennt der wird Ähnlichkeiten feststellen. Allerdings ist <strong>Scars Above</strong> dann doch eine andere Art von Spiel, wobei man sicher ein paar Dinge abgeschaut hat.</p>
<p>Was das Ganze ebenfalls herausfordernd macht ist die Tatsache das ihr nicht einfach überall abspeichern könnt. Dafür gibt es Säulen bzw. Checkpoints. Keine Sorge: Es gibt immer Abkürzungen durch Tore und ihr müsst nicht komplett durch die Welten wandern. Das wäre auch noch schöner gewesen. Solltet ihr mal eine Säule entdecken, dann werdet ihr einen großen Stossseufzer abgeben und sagen: Puuuuh. So haben wir das auf jeden Fall gemacht. <strong>Scars Above</strong> gibt es bereits ab<a href="https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/202264263_-scars-above.html" target="_blank" rel="noopener"> 33,95 €</a>.</p>
<p>Eure Waffen setzen auf Feuer, Eis, Säure und Elektrizität. Und diese müsst ihr taktisch nutzen, da jeder Gegner auf seine Art zu überwinden ist. Wie wir schon oben kurz angeschnitten haben kann das Ganze aber schnell hektisch werden und die Übersicht geht flöten. Große Versteckmöglichkeiten gibt es nicht und eure Gegner haben auch keine Lust mal ne Runde Pause zu machen. Und da kommt dann wieder die Geduld ins Spiel &#8211; in der Ruhe (wenn es die mal gibt) liegt die Kraft.</p>
<p>Nach unzähligen Versuchen schaffen wir es dann doch mal die Kreaturen zu erledigen und kommen weiter in der Geschichte. Immer auf der Suche nach der rettenden Checkpoint-Säule. Doch es kommen ja auch noch riesige &#8211; ja wir meinen riesige &#8211; Endgegner auf euch zu. Dann wird die Geduld zur wahren Nervenprobe. Auch das ist zu schaffen, allerdings nicht mal eben und schon gar nicht mit sinnlosen Ballern. Unsere schlaue Kate hat auch immer die passenden Kommentare parat um euch ein wenig Hilfestellung zu geben. Kann manchmal nervtötend sein, bringt euch aber an manchen Stellen weiter &#8211; ihr müsst nur ein wenig um die Ecke oder logischer denken.</p>
<h2>Eine Herausforderung</h2>
<p>Wir haben im Test wirklich alle Sphären mitgemacht. Wir waren beim &#8222;Oh wie toll das aussieht&#8220; bis zum &#8222;So eine verdammte Sche&#8230;&#8230;.&#8220; um dann mit einem schreienden &#8222;JAWOLL&#8220; weiter zu machen. Es ist kein Tomb Raider oder <a href="https://games-mag.de/uncharted-legacy-of-thieves-kalter-kaffee-oder-ein-grund-zum-jubeln-wir-finden-es-heraus/">Uncharted</a>, es ist <strong>Scars Above</strong> und es ist eine Herausforderung die sich gewaschen hat. Wer gerne sammelt wird im Spiel seine Freude haben. Kleine Wissenswürfel sind im gesamten Spiel verteilt und bringen uns Erfahrungspunkte. Faser und andere Dinge sorgen dafür das wir uns wieder heilen können. Und Heilung ist wichtig &#8211; verdammt wichtig sogar. Denn die Gegner vergiften uns ganz gerne, was uns an manchen Stellen ebenfalls verrückt gemacht hat.</p>
<p>Seid ihr einmal vergiftet schwindet eure Lebenskraft und ihr könnt nix dagegen tun. Doch könnt ihr schon &#8211; wenn ihr die nötigen Heilmittel habt. Doch diese sind unheimlich schnell verbraucht und nicht mehr vorhanden wenn ihr sie gerade braucht. Entweder ist das unsere subjektive Erfahrung im Spiel und wir können einfach nicht richtig gucken oder hier steht schon die nächste Herausforderung vor der Tür.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/z5hIW-33qXM" title="Scars Above - Launch Trailer" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/z5hIW-33qXM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Geschichte von<strong> Scars Above</strong> ist spannend und gut erzählt aber sie holt uns hinterher nicht mehr so richtig ab. Nix gegen starke Gegner, aber man hätte vielleicht ein wenig mehr Wert auf die Story legen soll. Kämpfe sind immer gut und auch eine Herausforderung &#8211; aber manchmal ist weniger einfach mehr. So verblasst die Geschichte im Hintergrund ein wenig und unsere Konzentration besteht darin möglichst schnell eine Säule zu finden und den massigen Gegnern aus dem Weg zu gehen. Trotzdem geben wir nicht auf und wollen weiter in den Welten von<strong> Scars Above</strong> herumschnüffeln. Wir lassen uns doch von den gefühlt tausenden klebrigen und schleimigen Kreaturen nicht den Spaß verderben&#8230;. oder vielleicht doch? Ach wir wissen es doch auch nicht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>FAZIT:</p>
<p>Scars Above ist eine Herausforderung umgeben von einer tollen Story und einer schönen Sci-Fi Welt. Auch wenn wir kaum durchatmen können um die Welten zu genießen bringt das Spiel eine Menge Spaß mit. Allerdings sind Spieler mit schwachen Nerven fehl am Platz. Geduld ist hier tatsächlich eine Tugend. Einfaches Spielen ist hier nicht gefragt &#8211; Scars Above will herausgefordert werden.</p>
<p>WERTUNG: 76/100</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hogwarts Legacy im Test &#8211; Wir machen uns auf die Reise in die Welten von Harry Potter und Co.</title>
		<link>https://games-mag.de/2023/02/28/hogwarts-legacy-im-test-wir-machen-uns-auf-die-reise-in-die-welten-von-harry-potter-und-co/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 08:59:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spiele-Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox Series X]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir können eure Gedanken lesen und wir wissen was ihr denkt: Wieso kommt denn so spät ein&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir können eure Gedanken lesen und wir wissen was ihr denkt: Wieso kommt denn so spät ein Testbericht von <strong>Hogwarts Legacy?</strong> Die anderen Seiten haben doch schon lange ihre Berichte veröffentlicht. Diese Frage ist ganz leicht zu beantworten: Wir wollten das Spiel genauer kennenlernen und uns mit dem Inhalt auseinandersetzen &#8211; das funktioniert unserer Meinung nicht mit nur ein oder zwei Stunden spielen. Außerdem hatten wir nicht die Möglichkeit das Spiel schon vor dem Release ausgiebig zu spielen. Das lag aber auch daran das wir keine Testversion von Warner Bros. Games bekommen haben &#8211; das aber auch nicht schlimm ist :). Wir haben keinerlei Probleme damit unsere Spiele auch selbst zu kaufen und haben auch nicht die Absicht der ganzen Welt mitzuteilen das wir keinen Testcode bekommen haben. Deswegen haben wir uns die Xbox Series X Variante geholt und haben uns nach ca. 15 Stunden Spielzeit gedacht: Jetzt können wir auch einen Spieltest zu Hogwarts Legacy veröffentlichen &#8211; auch wenn die meisten von euch wohl schon wissen was euch in dem Spiel erwarten wird.</p>
<p>Wir haben lange hin und her überlegt und uns gefragt welche Version wir uns am Ende holen werden. Es ist am Ende die Xbox Series X Version von Hogwarts Legacy geworden und der Grund ist simpel: Es war einfach billiger zu haben. Und in der heutigen Zeit muss man ja auf sein Geld achten und sparen wo man kann. Deswegen können wir auch nicht<a href="https://games-mag.de/warum-wir-erstmal-auf-die-psvr-2-verzichten-werden-eure-meinungen-auf-unserer-website/"> mal eben 600 Euro auf die Theke legen um eine PSVR2 zu kaufen</a>, aber das ist ein anderes Thema. Kommen wir zurück zu dem jungen Mann mit der Nickelbrille &#8211; der allerdings mit dem Spiel außer den bekannten Charakteren nicht viel zu tun hat. Er selber spielt dort nämlich gar nicht mit. Wenn ihr aber Bock auf einen Harry Potter Klon dann könnt ihr euch in der Charakterstellung einfach einen passenden Doppelgänger erstellen und ihn einfach Harry Potter nennen. Haben wir nicht so gemacht &#8211; wir haben versucht eine hohe Ähnlichkeit mit uns selbst zu bekommen. Viele persönliche Einstellungen sind dabei möglich, auch wenn das Original dann doch etwas entfernt war.</p>
<p>Worum es genau in <strong>Hogwarts Legacy</strong> geht brauchen wir euch wahrscheinlich nicht erklären &#8211; wir machen es aber trotzdem. Ganz wichtig zu wissen: Die Geschichte rund ums Spiel hat mal so gar nix mit den bekannten Filmen zu tun und spielt im Jahre 1875. Es ist eine komplett eigenständige Geschichte die sich um alte Magie dreht. Denn wir sind in der Lage diese zu nutzen und gehören damit zu einer ganz seltenen Spezies. Zu Spielbeginn nimmt das Spiel direkt Fahrt auf und wir lernen Professor Fig kennen. Er wird uns im Spiel noch öfters über den Weg laufen und ist der Begleiter in der Hauptstory. <strong>Hogwarts Legacy</strong> besteht aber nicht nur aus der Hauptstory sondern hatte eine ganze Menge Nebenquests und eine wahrlich riesige Open World. Langeweile wird nie wirklich aufkommen und auch die Kämpfe mit den Gegnern sind teilweise herausfordernd und auch ein wenig hektisch. Das ist aber eher nur am Anfang so, weil ihr da noch versucht eure verschiedenen Zaubersprüche zu sortieren und sinnvoll einzusetzen. Und ihr lernt eine ganze Menge Zaubersprüche. Ihr braucht aber nicht immer jeden sondern müsst diese für ganz bestimmte Aufgaben einsetzen.</p>
<p>Am Anfang des Spiels entscheidet der sprechende Hut übrigens in welchen Haus ihr eure Abenteuer erlebt. Dabei gibt es entweder<a href="https://harry-potter.fandom.com/de/wiki/Hogwarts" target="_blank" rel="noopener"> Hufflepuff, Ravenclaw, Slytherin oder Gryffindor.</a> Wir sind am Ende bei Hufflepuff gelandet. Große Unterschiede soll es im Verlauf des Spiels bei den Häusern aber nicht geben. Grafisch ist Hogwarts Legacy von Anfang an eine echte Augenweide und ein echter Next-Gen Titel &#8211; egal oben auf Xbox Series X oder Playstation 5. Wie man Berichten entnehmen kann soll die Playstation 5 Version aber tatsächlich noch einen Tacken besser aussehen. Doch wir sind schon mit unserer Xbox Series X Variante begeistert und erfreuen uns über liebevolle Details und einer wahnsinnig großen Open World. Was uns zunächst ein wenig gestört hat waren die vielen Bugs. Diese waren schon sehr extrem und haben uns in einem Bosskampf einfach einfrieren lassen. Danach ging nix mehr und wir mussten das Spiel komplett neu starten. Kurz nach dem Release wurde aber bereits ein Patch veröffentlicht, der viele Bugs und auch Grafikfehler schnell behoben hat. Da haben die Macher des Spiels die Fehler schnell bemerkt und korrigiert &#8211; so soll das sein. Hogwarts Legacy gibt es bereits ab <a href="https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/201725337_-hogwarts-legacy.html" target="_blank" rel="noopener">50,85 €</a>.</p>
<p><strong>Hogwarts Legacy</strong> ist eine wundervolle Reise ins Harry Potter Universum welche Fans unmissverständlich lieben werden. Wer mit den Filmen nix anfangen kann oder Harry Potter noch nicht mal kennt (soll es ja auch geben) der wird aber trotzdem mit einem fantasievollen Abenteuer belohnt welches eine intensive und ziemlich lange Geschichte beinhaltet. Der Ablauf ist aber nicht strikt vorgegeben und ihr müsst keiner roten Linie folgen &#8211; das finden wir an dem ganzen eine interessante Sache. Ein Open World Spiel wo ihr selbst bestimmt welchen Weg ihr gehen wollt. Wollt ihr euch die einfachen Erfahrungspunkte holen und schnell im Spiel weiterkommen dann solltet ihr euch immer an die Hauptstory halten. Habt ihr aber Lust Hogwarts Legacy noch besser kennezulernen und wollt noch mehr Charaktere kennenlernen oder Kämpfe bestreiten, dann solltet ihr auch die Nebenquests mitnehmen.</p>
<p>Das Spiel ist unglaublich schön erzählt und bietet tolle deutsche Sprachausgabe. Bekannte Synchronsprecher geben sich die Klinke in die Hand. Allerdings fallen manche Unterhaltungen ein wenig zu lang aus und man ist geneigt den Überspringen Button zu drücken. Aber auch das kann ja immer jeder selbst für sich entscheiden. Kommen wir nochmal zu den Kämpfen zurück. Habt ihr das erste Mal einen riesigen Troll vor euch dann seid ihr zunächst überfordert. Doch das Kampfsystem ist ausgeklügelt und bietet eine Menge Möglichkeiten. In der Hektik des Kampfes müssen wir dieses aber erstmal verinnerlichen. Ihr habt rechts das Steuerkreuz mit den Zaubersprüchen und könnt mit den anderen Tasten noch weitere Kampfhandlungen ausführen. Das kann bei hektischen Kämpfen zumindest am Anfang etwas verwirrend sein. Man drückt einfach die falsche Taste wenn man eigentlich eine andere nutzen will.</p>
<p>Doch das ist tatsächlich schnell gelernt und bringt ein bisschen Geduld mit. Aber dann ist das Kampfsystem ausgewogen und präzise und haut auch den stärksten Troll oder die riesige Spinne ins Jenseits. Beim Schwierigkeitsgrad ist es ein schmaler Grat und ihr müsst schauen wie ihr die Herausforderungen am besten meistert. Auf Normal wird es nach einigen Stunden im Spiel schon echt mühevoll wenn ihr nicht die nötigen Heiltränke oder Zaubersprüche habt. Ihr könnt aber in verzwickten Situationen jederzeit speichern oder den Schwierigkeitsgrad einfach ändern. <strong>Hogwarts Legacy</strong> braucht Zeit, viel Geduld und die lohnen sich zu investieren. An jeder Ecke lernt ihr neue Charaktere kennen oder bekommt eine unglaublich toll animierte und lebensechte Umgebung zu sehen. Das Spiel ist einfach eine Augenweide. Wir haben die Xbox Series X Version getestet und waren (besonders nach dem Patch) einfach nur begeistert. Die Playstation 5 Version soll sogar noch einen Tacken besser aussehen.</p>
<p>Eigentlich bietet <strong>Hogwarts Legacy</strong> wirklich kaum Langeweile und hat so viele Möglichkeiten das eigentlich immer was zu tun ist. So sollten Spiele sein. Es ist ein Spiel wo man nach der Arbeit nach Hause kommt und sagt : Ich spiel mal eben eine Runde<strong> Hogwarts Legacy</strong> und erfülle den Auftrag. Habe ich persönlich jetzt schon lange nicht mehr gehabt. Dank der Schnellreise Funktion sind diese Aufträge auch mal schnell erledigt und bringen euch wichtige Erfahrungs oder auch Talentpunkte. Die Talentpunkte habt ihr zu Anfang des Spiels noch gar nicht und bringen euch immens weiter. Hier könnt ihr ganz nach euren Wünschen eure Talente verteilen und so noch stärker werden bzw euren Zaubersprüchen noch mehr Kraft verleihen. Und glaubt mir: Bei manchen Kämpfen müsst ihr unbedingt stärker werden sonst kann es schon mal zur Verzweiflung werden.</p>
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		<title>Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary bei uns im Testcheck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2023 17:06:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nintendo Switch]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>
		<category><![CDATA[Playstation 4]]></category>
		<category><![CDATA[PlayStation 5]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele-Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox One]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox Series X]]></category>
		<category><![CDATA[Alice im Wunderland]]></category>
		<category><![CDATA[Datim Sim]]></category>
		<category><![CDATA[Playstation]]></category>
		<category><![CDATA[Ratalaika Games]]></category>
		<category><![CDATA[Review Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Steam]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Visual Novel]]></category>
		<category><![CDATA[Wonderland Nights]]></category>
		<category><![CDATA[Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox]]></category>
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					<description><![CDATA[Go ask Alice, I think she’ll know – Unser Testcheck zu Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary auf&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Go ask Alice, I think she’ll know – Unser Testcheck zu Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary auf der <em>Nintendo Switch</em>.</strong></h1>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-371675" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-2.png" alt="Wonderlight Nights 2 Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary bei uns im Testcheck" width="1765" height="989" title="Wonderlight Nights 2 Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary bei uns im Testcheck" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-2.png 1765w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-2-600x336.png 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-2-300x168.png 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-2-1024x574.png 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-2-768x430.png 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-2-1536x861.png 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-2-1170x656.png 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-2-585x328.png 585w" sizes="(max-width: 1765px) 100vw, 1765px" /></p>
<p><strong>Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary</strong> verfolgt eigentlich einen interessanten Ansatz. In der Rolle des weißen Hasen wohnen wir der jährlichen Zusammenkunft der vier Königreiche bei, um über wichtige Dinge wie den zukünftigen Einsatz von Magie, freien Handel und Grenzöffnungen innerhalb des Wunderlands zu entscheiden. Als Eventplaner im Kaninchenkostüm, stecken wir die TeilnehmerInnen in verschiedene Freizeit-Aktivitäten, was deutlich mehr Dating Sim- als den angepriesenen Visual Novel-Charakter versprüht, und beeinflussen so die Abstimmung über politische Interessen. Weil das allein zu langweilig wäre, decken wir beim lustigen Verkuppeln noch etliche Intrigen, persönliche Konflikte und sogar Affären auf. Allerdings nur, wenn wir die richtigen Personen miteinander matchen. <strong>Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary</strong> gibt uns dafür extrem wenige Informationen an die Hand. Viel mehr liegt es an uns, das Tagebuch zu füllen, Beziehungen unter den TeilnehmerInnen aufzudecken und so die eigentliche Story voranzutreiben.</p>
<blockquote><p>&#8230;die zweidimensionale Charaktermodelle und Hintergründe herrlich bizarr in Szene zu setzen weiß und damit genau den angedacht psychedelischen Nerv ihres von <em>Lewis Carroll</em> inspirierten Ursprungs trifft.</p></blockquote>
<p>Klingt spannend, ist es aber ganz und gar nicht. Durch seine fortlaufende und zeitgleich verwirrende Struktur, enden wir nach einer guten Stunde erstmal in einem schlechten Ende, nehmen die zuvor gesammelten Informationen allerdings mit in den nächsten Lauf. Denn jetzt wissen wir ja vielleicht, dass der König der Herzen eine Affäre mit der Karo-Königin hat und können die beiden entsprechend einer gemeinsamen Unternehmung zuweisen, um das geheimnisvolle Treiben zu fördern und mehr Wissen darüber zu erlangen. Die Zuordnung der adeligen Gäste ist übrigens immer ein absolutes Desaster. <strong>Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary</strong> stellt uns dafür zwei verschiedene Modelle zur Verfügung, für das wir uns entweder sämtliche Namen oder Gesichter merken müssen, was aufgrund des relativ großen Casts und seiner Austauschbarkeit zumindest zu Beginn fast unmöglich ist. Ohnehin verbringen wir viel zu viel Zeit im Tagebuch, lesen Einträge nach und versuchen, uns Titel und wichtige Informationen im Kontext krampfhaft zu merken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-371680" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-7.png" alt="Wonderlight Nights 7 Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary bei uns im Testcheck" width="1765" height="991" title="Wonderlight Nights 7 Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary bei uns im Testcheck" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-7.png 1765w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-7-600x337.png 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-7-300x168.png 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-7-1024x575.png 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-7-768x431.png 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-7-1536x862.png 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-7-1170x657.png 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-7-585x328.png 585w" sizes="(max-width: 1765px) 100vw, 1765px" /></p>
<p>Die illustren Rendezvous dauern sowieso nie länger als zwei Minuten und Dialoge bestehen, sofern wir denn nicht die richtigen Charaktere zusammenwürfeln, aus absoluten Belanglosigkeiten, die uns bloß das Gefühl geben, unsere Zeit verschwendet zu haben. Doch selbst korrekt zusammengebrachte Dating-Paare strecken diese Zeit nur selten über die 2 Minuten-Marke und brauchen erstaunlich lange, um endlich mal über etwas zu sprechen, das uns irgendwie bei Laune hält. Tatsächlich, wer hier Ausdauer beweist, findet eventuell in einem der 16 verschiedenen Enden so etwas wie ein halbwegs gelungenes Narrativ oder witzige Dialoge, doch bis dahin ist es ein unglaublich ermüdender Marathon aus erzählerischen Fehltritten und einer über sich selbst stolpernden Struktur.</p>
<p>Auch das Voice Acting der Charakte in <strong>Wonderland Nights</strong> scheint direkt aus den Tiefen des Kaninchenlochs zu stammen, ist zugegebenermaßen ambitioniert, klingt aber in den meisten Fällen so, als würde Großmutter nach fünf Kurzen auf der Familienfeier nochmal schnell das Märchenbuch in die Hand nehmen, um die Enkel lyrisch in den Schlaf zu wiegen. Immerhin gefällt die Präsentation, die zweidimensionale Charaktermodelle und Hintergründe herrlich bizarr in Szene zu setzen weiß und damit genau den angedacht psychedelischen Nerv ihres von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lewis_Carroll" target="_blank" rel="noopener"><em>Lewis Carroll</em></a> inspirierten Ursprungs trifft. Und ja, selbstverständlich erkennen wir auch das winzige Budget des noch kleineren Indie-Studios <em>Sky Bear Games</em> in Zusammenarbeit mit <em>Ratalaika Games</em> an, trotzdem enttäuscht <strong>Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary</strong> durch seine unzugängliche Struktur, belangloses Storytelling und nicht zuletzt seine dürftige Vertonung.</p>
<hr />
<div data-sliderid="39064" id="penci-post-gallery__39064" class="penci-post-gallery-container justified column-3" data-height="150" data-margin="3"><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-5.png"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-5-585x328.png" alt="Wonderlight Nights 5 Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary bei uns im Testcheck" title="Wonderlight Nights (5)"></a><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-4.png"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-4-585x328.png" alt="Wonderlight Nights 4 Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary bei uns im Testcheck" title="Wonderlight Nights (4)"></a><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-6.png"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Wonderlight-Nights-6-585x328.png" alt="Wonderlight Nights 6 Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary bei uns im Testcheck" title="Wonderlight Nights (6)"></a></div>
<p><em>Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary ist seit dem 27. Januar 2023 für Playstation, Xbox, Nintendo Switch und bereits länger für den PC via Steam verfügbar. Mit 6,99€ schlägt der Preis für die rein digitale Version zu Buche.<br />
</em><em>Für den Test von Wonderland Nights: White Rabbit’s Diary auf der Nintendo Switch wurde uns freundlicherweise ein Reviewcode vom Publisher Ratalaika Games zur Verfügung gestellt. Screenshots stammen aus dem offiziellen Pressekit.  </em></p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=aH1JDDtU9NM" title="Wonderland Nights: White Rabbit&#039;s Diary - Trailer" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/aH1JDDtU9NM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Ten Dates bei uns im Test</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2023 15:06:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nintendo Switch]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>
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		<category><![CDATA[PlayStation 5]]></category>
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					<description><![CDATA[Make out and make love, Millennials! Wir hatten zehn romantische Dates und verraten euch exklusiv, ob’s gefunkt&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Make out and make love, Millennials! Wir hatten zehn romantische Dates und verraten euch exklusiv, ob’s gefunkt hat oder wir uns lieber wieder alleine vor den Bildschirm verkrümeln. Unser Test zur romantischen FMV-Komödie Ten Dates auf der <em>Nintendo Switch</em>.</strong></h1>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-371647" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-4.jpg" alt="Ten Dates 4 Ten Dates bei uns im Test" width="1920" height="1080" title="Ten Dates 4 Ten Dates bei uns im Test" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-4.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-4-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-4-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-4-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-4-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-4-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-4-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-4-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Seufz, Liebe kann ja so schön sein. Zumindest dann, wenn wir sie bereits gefunden haben. Gemeinsam auf dem Sofa lümmeln, in den Urlaub fahren, alles miteinander teilen, den…verdammten Staubsauger schon wieder anschmeißen, weil sich der Typ nicht die Schuhe im Flur ausziehen kann! Hach, wie romantisch. Ein Stück von diesem Kuchen möchten jedenfalls auch <em>Misha</em> und ihr bester Freund <em>Ryan</em> abhaben. Die beiden Millennials aus London sind nämlich schon eine ganze Weile auf der Suche nach der Person ihres Herzens und versuchen ihr Glück nun beim Speed-Dating, das sie mit fünf potentiellen Partnern zusammenwürfelt. Jetzt sind Charme und Wortwitz gefragt, um einen oder eine dieser KandidatInnen von uns zu überzeugen, sofern wir das denn überhaupt wollen.</p>
<blockquote><p><strong>Ja, auf dem Papier wirken alle Ten Dates-Charaktere wie stereotype Abziehbilder aus dem zerknitterten Stickerbogen ihrer Generation. Doch&#8230;</strong></p></blockquote>
<p>Als Nachfolger zu <strong>Five Dates</strong>, versteht sich selbstverständlich auch <strong>Ten Dates</strong> als interaktive FMV-Erfahrung. Soll heißen: Wir wohnen zahlreichen Realfilm-Sequenzen bei, dürfen aber an dafür vorgesehen Punkten eigene Entscheidungen aus mehreren Antwortmöglichkeiten treffen und so den Verlauf der Geschichte beeinflussen. Was in <a href="https://games-mag.de/the-shapeshifting-detective-bei-uns-im-test/" target="_blank" rel="noopener">bisherigen Titeln</a> des Entwicklers und Publishers <em>Wales Interactive</em> noch ein übergeordnetes Narrativ verändern konnte, besinnt sich jetzt natürlich ausschließlich auf sich verzweigende und in mehrere Richtungen entwickelnde Ketten aus Gesprächsthemen und Beziehungskomplexen – ist dafür aber nicht weniger spannend!</p>
<p>Von der durchaus amüsanten Einleitung angefixt, entscheiden wir uns zunächst für einen der beiden Charaktere, dürfen also als klar definierte weibliche oder männliche Person in die Schlacht der Herzen ziehen. Sowohl <em>Mischa</em> als auch <em>Ryan</em> entpuppen sich als erstaunlich sympathische Individuen der Generation Y, die uns mit ihrer Persönlichkeit und Rhetorik schön den Spiegel vorhalten und bereits früh zum Schmunzeln verleiten. Außerdem bestimmen wir zu Beginn noch über Beruf, Hobbys und ein paar weitere Merkmale, was der individuellen Erfahrung und möglichen Identifikation mit unserem Alter Ego nur zugutekommt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-371649" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-6.jpg" alt="Ten Dates 6 Ten Dates bei uns im Test" width="1920" height="1080" title="Ten Dates 6 Ten Dates bei uns im Test" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-6.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-6-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-6-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-6-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-6-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-6-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-6-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-6-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h1><strong>What is love? Baby, don’t hurt me…</strong></h1>
<p>Da sitzen wir also, als <em>Ryan</em>, mit pochendem Herzen und nervösen Fingern am Cocktail-Glas und begrüßen unser erstes Date. Dabei trinkt <em>Toni</em> gar keinen Alkohol. Die professionelle Fußballerin setzt auf isotonische Getränke und nutzt den kleinen Tisch der gemütlichen Bar ohnehin viel lieber als improvisierte Streckbank, schließlich steht das nächste Turnier bereits an. Hm, irgendwie merkwürdig. Nach einer kleinen Konversation über, wer hätte es gedacht, Sport und Bewegung, sind die sechs Minuten aber auch schon wieder vorbei und wir treffen auf <em>Brandy</em>, eine sehr, nunja, selbstbewusste Persönlichkeit, die auf den üblichen Influencer-Plattformen ein Zuhause gefunden hat und mit eigenem Content über Mode ihr Geld verdient. Schnell weiter, denken zumindest wir, und finden mit <em>Azalea</em> den genauen Gegenpol zu unseren bisherigen Begegnungen. Frech, rockig, selfmade, aber eben auch verdammt eigensinnig und angriffslustig.</p>
<p>Mehr wollen wir euch an dieser Stelle gar nicht verraten, aber vielleicht mit ein paar Vorurteilen aufräumen. Ja, auf dem Papier wirken alle <strong>Ten Dates</strong>-Charaktere wie stereotype Abziehbilder aus dem zerknitterten Stickerbogen ihrer Generation. Doch das ist durchaus so gewollt und viel mehr hämisch-humoristische Intention eines karikativen Ansatzes, der sich hier als so herrlich satirischer Seitenhieb auf die moderne Datingkultur und ihre Liebessüchtigen Millennials präsentiert, später aber einer überraschend bunten Charakterentwicklung weicht.<br />
Im Ernst, <strong>Ten Dates</strong> leistet einen hervorragenden Job bei der Ausarbeitung seiner Charaktere, setzt diese Stereotype bewusst ein, um auf humorvolle Weise damit zu spielen, aber genauso die Wand der vierten Dimension zu durchbrechen und uns die Frage zu stellen, mit welchen Vorurteilen wir den Menschen eigentlich begegnen. Selbstverständlich hat die Sportbegeisterte <em>Toni</em> weitaus mehr zu bieten, als bloß Themen über Fußball und Ausdauertraining und auch <em>Azalea’s</em> steinharte Persönlichkeit verfügt ganz sicher über eine liebevolle Seite – wir müssen es nur herausfinden.</p>
<p>Die Metaebene von <strong>Ten Dates</strong> aber mal beiseitegeschoben, glänzt der Cast ohnehin durch sein natürliches und überzeugendes Schauspiel und eine angemessene Diversität. Vom nerdigen Serien-Freak, über Aufmerksamkeits-vernarrte Influencer, bis hin zum hoffnungslosen Romantiker treffen wir wirklich auf jede erdenkliche Persönlichkeitsrolle, wovon selbst das minimale Gameplay profitiert. Schließlich wissen wir nie, wie jemand auf unsere Antworten, Fragen oder Handlungen reagiert. <em>Azalea</em> hat beispielsweise schon genug, als wir uns in einen eigentlich harmlosen Streit zwischen ihr und einem aufdringlichen Barbesucher einmischen wollen – sie handhabt solche Situationen eben lieber selbst, das hätten wir ahnen müssen. <em>Toni</em> hingegen weiß unsere Ehrlichkeit zu schätzen, indem wir ihr konkret sagen, von Sportarten überhaupt keine Ahnung zu haben. Die Devise lautet: Ehrlich bleiben, dabei aber auch mal über den eigenen Tellerrand schauen, was vom großartigen Writing, den nachvollziehbaren Dialogen und dem spannenden Spiel der Persönlichkeiten gestützt wird und uns tatsächlich überraschend gut unterhält.</p>
<p>Konnten wir übrigens während der ersten Dating-Runde bereits eine oder mehrere charismatische Personen ausfindig machen und ihr Interesse wecken, freuen wir uns auf ein Wiedersehen. Generationsbedingt checken wir vorher natürlich noch schnell die Social Media-Accounts der PartnerInnen in spe und hinterlassen wohlwollende Likes auf Fotos und Beiträgen, was dann später sogar entsprechend kommentiert wird. Aber Moment mal, <em>Ryan</em> trifft fünf Frauen und <em>Misha</em> fünf Kerle? Da fehlt doch was…</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-371646" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-3.jpg" alt="Ten Dates 3 Ten Dates bei uns im Test" width="1920" height="1080" title="Ten Dates 3 Ten Dates bei uns im Test" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-3.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-3-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-3-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-3-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-3-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-3-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-3-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-3-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h1><strong>Oh, wait, you’re gay…?</strong></h1>
<p>Zugegeben, wir waren etwas enttäuscht, dass uns <strong>Ten Dates</strong> erstmal in ein so festes, strikt heterosexuelles Korsett presst. Doch die Puste geht dem Titel damit nicht so schnell aus und es gibt, ohne diesen tollen Moment spoilern zu wollen, einen relativ frühen Punkt im Spiel, an dem wir die Regenbogenflagge endlich ausrollen dürfen und damit auch die Auswahl weiterer Dating-PartnerInnen beeinflussen. Durch seinen fulminant unspektakulären Umgang mit der Thematik und diesem ja doch sehr abrupten Wechsel innerhalb des Spielverlaufs, liefert <strong>Ten Dates</strong> gleichzeitig aber auch ein echtes Paradebeispiel für gelungen integrierte Vielfalt. Dass <em>Ryan</em> nun plötzlich lieber Männer datet, wird von <em>Misha</em> überhaupt nicht kommentiert. Sie freut sich einfach für ihren besten Freund und hofft, ihn bald auf Wolke Sieben schweben zu sehen.</p>
<p>Umgekehrt funktioniert das natürlich genauso und wir dürfen auch mit <em>Misha</em> nach Partnerinnen Ausschau halten. Besonders vorbildlich: Wir schlagen damit keine gezwungene Route ein. Gleichgeschlechtliche Dating-Matches schließen Personen des anderen Geschlechts nicht automatisch aus. Wer dafür also offen ist und sich rein an der Persönlichkeit seines oder ihres Gegenübers orientieren möchte, darf das mit <strong>Ten Dates</strong> gerne tun.</p>
<p>Oh, und neben insgesamt zehn erfolgreichen Enden, haben wir natürlich auch wieder die Möglichkeit, es so richtig zu vermasseln und letztendlich alleine dazustehen. Torschlusspanik lässt grüßen, bietet dadurch aber ebenso hohen Wiederspielwert. Mit einer gesamten Realfilm-Länge von ca. 12 Stunden, kostet jeder Durchgang gerade einmal eine knappe Stunde unserer kostbaren Zeit und lockt so immer wieder vor den Bildschirm. Die Übersicht behalten wir dabei jederzeit, dafür sorgt ein klar strukturiertes Verzeichnis über die gesamte Besetzung, unseren Beziehungsstatus zu den jeweiligen Charakteren und viele weitere Details.</p>
<p>Wie und vor allem als was ihr <strong>Ten Dates</strong> letztlich erlebt, ist allerdings eine absolut individuelle Frage. Wir, in diesem Fall der Redakteur des Beitrags, stecken zum Beispiel seit über 16 Jahren in einer festen Beziehung und es war wirklich erfrischend und belustigend zugleich, zu sehen, wie sich Menschen heutzutage daten. Der romantische Gedanke lässt sich aber genauso gut beiseiteschieben, denn die sympathischen, jederzeit nachvollziehbar agierenden DarstellerInnen und ihre überragend geschriebenen Dialoge laden nach über drei Jahren des sozialen Abstandnehmens endlich wieder dazu ein, neue Menschen und interessante Geschichten kennenzulernen. Wenn auch erstmal ganz vorsichtig vor dem Bildschirm, vielleicht ja zum Üben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-371650" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-7.jpg" alt="Ten Dates 7 Ten Dates bei uns im Test" width="1920" height="1080" title="Ten Dates 7 Ten Dates bei uns im Test" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-7.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-7-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-7-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-7-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-7-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-7-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-7-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-7-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h1><strong>Die komplizierte Sprache der Liebe</strong></h1>
<p>Die von uns getestete Version von <strong>Ten Dates</strong> für die <em>Nintendo Switch</em> macht in Sachen Technik keinerlei Abstriche. In knackig scharfem Full-HD auf dem großen Bildschirm oder in ebenso noch ansehnlichen 720p überzeugt uns die Präsentation selbst im Handheldmodus der Hybridkonsole. Doch die technische Raffinesse hat auch seinen Preis, mit knapp <strong>20GB</strong> mussten wir im Vorfeld ordentlich Speicherplatz freischaufeln. Apropos, da es sich bei <strong>Ten Dates</strong> um eine vorwiegend filmische Erfahrung handelt, möchten wir abseits der Besetzung gerne noch die gelungenen Setpieces und deren Inszenierung loben. Der Titel fängt das Londoner Bar-Leben wirklich stilsicher ein und überzeugt uns zwischen den Treffen mit hübschen Stock-Aufnahmen der Stadt, schwenkenden Gläsern und fröhlich feiernden Menschen. Kamera und Schnitt tun ihr Übriges und verwandeln die Atmosphäre des Titels in ein heiter-gemütliches Ambiente, dem wir nur zu gerne beiwohnen.</p>
<p>Allerdings müssen wir dafür <strong>zwangsläufig fortgeschrittene Englisch-Kenntnisse</strong> mitbringen. Stimmen, Untertitel und Bildschirmtexte gibt es ausschließlich im britischen Original. Auf eine deutsche Lokalisierung wurde erneut komplett verzichtet. Und während wir schon so schön meckern, wollen wir doch auch gleich noch auf ein verstecktes Hilfsmittel hinweisen. Normalerweise haben wir für jede Antwortmöglichkeit nur wenige Sekunden Zeit. Das stresst ordentlich, vor allem wegen der Sprachbarriere. Der Streamer-Modus hebelt dieses Manko allerdings aus. Vorwiegend um Content-CreatorInnen die Chance zu geben, sich mit ihrer Community darüber abzustimmen. Logisch, dass diese Funktion auch für Solo-SpielerInnen nützlich ist, um sich eine passende Antwort nochmal durch den Kopf gehen zu lassen. Das hätten wir tatsächlich gerne früher gewusst und hoffen, diese Option durch zukünftige Updates als besser deklarierte Funktion zukünftig in den Spieleinstellungen zu finden. Immerhin gibt es dafür sinnvoll integrierten Touchscreen-Support und die Möglichkeit, das Geschehen abseits der Interaktionen jederzeit zu pausieren.</p>
<hr />
<div data-sliderid="22905" id="penci-post-gallery__22905" class="penci-post-gallery-container justified column-3" data-height="150" data-margin="3"><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-8.jpg"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-8-585x329.jpg" alt="Ten Dates 8 Ten Dates bei uns im Test" title="Ten Dates (8)"></a><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-5.jpg"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-5-585x329.jpg" alt="Ten Dates 5 Ten Dates bei uns im Test" title="Ten Dates (5)"></a><a class="penci-gallery-ite item-gallery-justified" href="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-2-1.jpg"><img decoding="async" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2023/02/Ten-Dates-2-1-585x329.jpg" alt="Ten Dates 2 1 Ten Dates bei uns im Test" title="Ten Dates (2)"></a></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Ten Dates ist seit dem 14. Februar 2023 für Xbox, Playstation, Nintendo Switch, Mobilgeräte und den PC via Steam und Epic Games verfügbar. Zu einem Preis von 15,99€ wird der Titel ausschließlich digital in den jeweiligen Stores angeboten.<br />
</em><em>Für diesen Test von Ten Dates auf der Nintendo Switch wurde uns freundlicherweise ein Reviewcode vom Publisher Wales Interactive zur Verfügung gestellt. Screenshots stammen aus dem offiziellen Pressekit.</em></p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=b-po5EYQ7O4" title="Ten Dates - Official Trailer" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/b-po5EYQ7O4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
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