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Wenn man mit Teenagern zusammenlebt, stellt sich früher oder später die Frage nach einem Gaming PC. Als Eltern kommen wir da nicht drum herum. Für die Teenager von heute ist das Spielen von Online-Spielen das Äquivalent zum Abhängen auf der Straße. Das gesamte soziale Leben unserer Teenager findet online statt. Für uns Eltern, die einer anderen Generation angehören, ist das gewöhnungsbedürftig. Ich selbst hatte große Schwierigkeiten mit dem Gedanken, dass diese Spiele jemals zu mir nach Hause kommen würden. Würden sie nicht zur Gewalt anstiften? Werden meine Kinder nicht zu seltsamen Nerds, die nicht wissen, wie man mit Menschen im echten Leben umgeht?

Ich bin sicher, dass ich nicht der einzige Elternteil bin, der sich solche Fragen stellt. Aber ich werde auch nicht der einzige Elternteil sein, der feststellt, dass die Spiele unsere Jugend auf ein Leben vorbereiten, das ganz auf die sozialen Medien ausgerichtet ist. Die Umgangsformen haben sich geändert, ihre Freunde sind online und die Spiele, die sie miteinander spielen, sind es auch. Man möchte nicht, dass das Kind außen vor bleibt, also ja, was soll man nun machen? Man spricht mit dem Sohn, und natürlich möchte er seinen eigenen Gaming PC zusammenstellen, damit er sich seinen Freunden anschließen kann. Und man macht mit, weil das einfach dazugehört. Es ist also Zeit für diesen wichtigen Ankauf.

Einen Gaming PC zusammenstellen: wie macht man das?

Mein Sohn wollte seinen eigenen Gaming PC zusammenstellen. Er hatte bereits vollständig ausgearbeitet, wie es aussehen sollte. Ich wollte ihn nicht aufhalten, aber natürlich war das Budget nicht unerschöpflich. Dennoch hat es sich als nützlich erwiesen, sich auf das Wissen meines Sohnes zu verlassen. Natürlich hatte er sich bereits viele Monate damit befasst. Das Budget war mein Limit und innerhalb dessen durfte er seinen Gaming PC zusammenstellen. Als absoluter Laie fragte ich ihn, worauf er beim Kauf achten würde. Mein Sohn erklärte mir, dass es sehr wichtig sei, zu wissen, welche Spiele man spielen wolle und was genau man dafür brauche. Er wollte mehr Speicher und einen größeren Arbeitsspeicher als üblich. Aber es gibt noch viele andere Optionen, die man wählen kann, wie zum Beispiel eine Grafikkarte und einen leistungsstarken Prozessor. Nicht dass ich wüsste, was das alles bedeutet, aber mein Sohn hat es mir nahtlos erklärt.

Los geht’s

Mit meinem Budget und seinem Wissen suchten wir online und mein Sohn stellte seinen idealen Gaming PC zusammen. Jetzt kann er wieder mit seinen Freunden online gehen. Aber ich schicke ihn auch ab und zu raus. Es macht Spaß und ist wichtig, am Computer Kontakte zu knüpfen, aber es ist auch wichtig, sich zu bewegen und Menschen zu treffen. So kommen beide Generationen wieder zusammen!

About author

Markus

Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag

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