Wie das Glücksspiel Mekka in Kambodscha in sich zusammenbrach

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Wer sich für das Glücksspiel in Fernost interessiert, der kennt die großen Kasino Projekte in Kambodscha. Diese sind nun in sich zusammengefallen.

 

Kambodscha lässt in den Beziehungen mit China nichts auf den Zufall ankommen

Nicht viele verirren sich als Rucksacktouristen nach Kambodscha und noch weniger als normale Touristen. Das Hauptziel für viele ist dabei Angkor Wat, der Tempel und Palastkomplex in der Nähe der Hauptstadt. Fans des Glücksspiels, die unter https://casinobonusesfinder.de/ günstige Angebote finden können, kennen aber unter Umständen einen anderen Ort im Land. Sihanoukville ist der Name der Glücksspielmetropole überhaupt in Südostasien.

Die Stadt Sihanoukville

Sihanoukville hat seinen Namen von einem König Kambodschas mit dem Namen Sihanouk. Die Endung Ville erinnert an die französische Kolonialgeschichte Kambodschas. Mit anderen Orten wie dem kleinen Fischerort Kep bildete Sihanoukville die Cote d’azur Kambodschas. Über die Zeit wurde dann ein großer Hafen errichtet und die Stadt über Bahn, Flughafen und Landstraße an die Hauptstadt Phnom Penh angebunden.

In der jüngeren Zeit wurde der Einfluss der kommunistischen Partei Chinas, wie auch in anderen Gebieten Asiens, immer größer. Milliarden wurden in den Ausbau des Tourismus gesteckt und besonders die Glücksspielindustrie florierte.

Der Bauboom hat seine Schattenseiten

Die schnell wachsende Stadt benötigte schnell arbeitende Baufirmen und so wurde es wie in Asien leider allzu oft üblich nicht zu ernst genommen mit der Sicherheit am Bau. Lange genug ging das gut doch die Kambodschanischen Wanderarbeiter, die für die Erstellung der zahlreichen neuen Kasinos und Hotels angeheuert wurden, mussten schließlich doch einen recht hohen Preis zahlen. Mehr als 20 von Ihnen kamen bei einem Einsturz auf einer Baustelle um und plötzlich war das Großprojekt in Südostasien in den chinesischen Nachrichten.

Das Licht der Öffentlichkeit fiel dann plötzlich nicht nur auf den Boom in Kambodscha, sondern auch auf einen ganz anderen schnell wachsenden Markt: den online Glücksspielmarkt in Kambodscha der sehr offen für Investoren aus dem Ausland war.

Die Chinesische Regierung macht Druck

Die Volksrepublik China ist recht groß und so übersieht das Zentralkomitee in Peking so einiges. Wenn aber die Augen von einer Milliarde durch die zentral gesteuerten Medien auf Kambodscha gerichtet sind, dann fällt plötzlich so einiges auf. Zum Beispiel wurde man sich bewusst wie viele Chinesen über das Internet in Kambodscha in Online-Kasinos spielen.

Da man beim Spielen in Casinos über lange Zeit immer ein wenig Geld im Kasino lässt, sorgte die Begeisterung der Chinesen für das Internet Glücksspiel für einen kontinuierlichen Fluss von Geld aus der VR China nach Kambodscha. So ein Außenhandelsdefizit war nicht im Interesse der Parteigenossen in Peking und es wurde ordentlich Druck entwickelt.

Die Einparteienregierung in Phnom Penh beugte sich dem Druck. Schließlich war der Wert der Investitionen in die Hotels doch deutlich höher als die Umsätze im Internet. Die darauffolgende Entwicklung zeigte allerdings, dass solche einfachen Rechnungen nicht immer aufgehen.

COVID-19 bringt alles durcheinander

Das Gesetz zum Glücksspiel im Internet war den chinesischen Wünschen angepasst und es schien dem Tourismusboom am Golf von Thailand nichts mehr im Wege zu stehen. Dann geschah allerdings was niemand vorhergesehen hatte. Aus dem Reich der Mitte kam ein Virus der sich schnell auf der ganzen Welt ausbreiten und der für Reisebeschränkungen und stark eingeschränkten Tourismus sorgte.
Die Großprojekte in Sihanoukville waren durch die vorhergehenden Ereignisse schon ins Stocken gekommen und nun brach auch noch der Tourismus ein. Die chinesischen Geschäftsleute mussten nun entweder ihre Zelte abreißen und mit dem Verlust der investierten Gelder abschließen oder Sie mussten sich auf eine unbestimmt lange Wartezeit einrichten und hoffen, dass über kurz oder lang alles wieder beim Alten ist.

Die große Frage ist aber ob China die hausgemachte Krise wirklich bewältigen kann und ob die Satelliten Regierungen in Südostasien mit den Chinesen kooperieren werden.

Der Unterschied zwischen Online-Casinos und Kasinos in den Augen der KPCh

Warum, fragen Sie sich nun sicher, erlaubt es China seinen Bürgern Geld in Casinos zu verspielen und nicht online. Die Antwort ist die Kontrolle der Bürger. Reisen ins Ausland lassen sich leicht einschränken und überwachen. Außerdem gehören die meisten Kasinos selbst Bürgern aus China und so bleibt das Geld letztendlich im Land. Im online Geschäft gibt es viele andere Akteure, zum Beispiel aus Russland und das Geld kann schnell verschwinden besonders wenn Kryptowährungen verwendet werden.