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	<title>Playstation &#8211; Gaming Magazin | News, Testberichte &amp; Videospiele – Games-Mag.de</title>
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	<description>Das Online Gaming Magazin für jung und alt - Games-Mag</description>
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		<title>Aphelion im Test &#8211; Life is Strange&#8230;even in space!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 09:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spiele-Tests]]></category>
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					<description><![CDATA[Weit, weit entfernt, in einer Galaxie ohne wütende Teenager, Vampyre oder Geister, da spielt Aphelion, der neueste&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Weit, weit entfernt, in einer Galaxie ohne wütende Teenager, Vampyre oder Geister, da spielt Aphelion, der neueste Streich aus dem Hause DON&#8217;T NOD. Warum das Action-Adventure auf einem fremden Planeten zu den erzählerischen Highlights in diesem Spielejahr zählt und weniger manchmal mehr ist, lest ihr im Test zu Aphelion auf der <em>Playstation 5</em>.</strong></h3>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-385465" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-4.jpg" alt="Aphelion 4 Aphelion im Test - Life is Strange...even in space!" width="1920" height="1080" title="Aphelion 4 Aphelion im Test - Life is Strange...even in space!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-4.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-4-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-4-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-4-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-4-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-4-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-4-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h2><strong>Neue Heimat, neues Glück? </strong></h2>
<p>Wir schreiben das Jahr 2060. Unsere Erde, aufgrund des fortschreitenden Klimawandels mittlerweile unbewohnbar, sieht ihrem sicheren Ende entgegen. Die einzige Hoffnung der Menschheit liegt ausgerechnet am Rand des Sonnensystems, auf dem Planeten <em>Persephone</em>. Zumindest in dieser Hinsicht hochentwickelt, entsendet die <em>Europäische Weltraumorganisation</em>, die hier übrigens mit Rat und Tat zur Seite stand, um die Geschehnisse in <strong>Aphelion</strong> möglichst realitätsnah zu gestalten, zwei ihrer besten AstronautInnen: <em>Ariane</em> und <em>Thomas</em>.</p>
<p>Ihre Mission ist klar. Den fremdartigen Planeten untersuchen und auf ihren Forschungsergebnissen basierend entscheiden, ob die Menschheit hier eine Zukunft haben kann. Einen Sonntagsausflug dürfte da wohl niemand erwarten, doch ist es vor allem der fatale Absturz des Raumschiffs, der die Karten für das Weltall-Duo völlig neu mischt, sie voneinander trennt und der verantwortungsvollen Aufgabe damit eine Extraportion persönliche Dramatik verleiht. Aber damit längst nicht genug, denn auf ein entsprechendes Déjà-vu durch menschliche Besiedlung, hat dieser Planet so gar keinen Bock&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Statt schnödem Vollzeit-Walking-Simulator, erwartet euch hier nämlich ein abwechslungsreicher Gameplay-Mix [&#8230;]</strong></p></blockquote>
<p>Doch so gerne ich euch noch ein Stückchen weiter auf diese spannenden Reise mitnehmen würde, verstumme ich jetzt lieber, schließlich lebt <strong>Aphelion</strong> von seiner eigenständigen Entdeckung. In meinen knapp sechs Stunden für einen vollwertigen Durchlauf mit dem Spiel, war es durchweg ein riesiger Spaß, jeden mir jungfräulich präsentierten Abschnitt des exotischen Himmelskörpers erkunden zu dürfen. Dass der Titel dabei mit optisch beeindruckenden Naturszenarien wie riesigen Fels- und Schneeformationen und bombastischer Panorama-Weitsicht regelmäßig klotzt statt kleckert und viele spannende Überraschungen bereithält, hat mich selbstverständlich noch mehr motiviert und mich das Action-Adventure in fast einer einzigen Sitzung abschließen lassen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-385469" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-6.png" alt="Aphelion 6 Aphelion im Test - Life is Strange...even in space!" width="1920" height="1080" title="Aphelion 6 Aphelion im Test - Life is Strange...even in space!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-6.png 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-6-300x169.png 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-6-1024x576.png 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-6-768x432.png 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-6-1536x864.png 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-6-1170x658.png 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-6-585x329.png 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h2><strong>Authentische Charaktertiefe auf Top-Niveau! </strong></h2>
<p>Wirklich, der Planet <em>Persephone</em> ist der heimliche Star in <strong>Aphelion</strong> (<em>no pun intended!</em>). Da sich das Gefühl von noch nie zuvor berührtem Terrain in einer außerirdischen Welt und das absolute Unwissen über das dort herrschende Ökosystem derart herrlich auf SpielerInnen vor dem Bildschirm überträgt, hatte auch ich ein stetes Gespür, mit jedem Schritt in der Third-Person-Perspektive etwas Neues zu entdecken. Und selbst wenn sich das nicht immer bewahrheitet hat, war ich doch dankbar über jeden fantasiereichen Reiz, den mir das Spiel quasi dauerhaft in mein von Neugier erfülltes Köpfchen projizieren konnte. <a href="https://games-mag.de/2026/03/11/von-kerzenlicht-und-kettensaegen-meine-meinung-zu-resident-evil-requiem-inklusive-wertung/" target="_blank" rel="noopener">Fans von gutem Horror wissen genau, was ich damit meine</a>. Aber auch das Verschmelzen von großartigen, teils bizarr-kreativen Sci-Fi-Elementen und der tatsächlichen Unterstützung durch die <em>ESA</em>, also die <em>European Space Association</em>, trägt gekonnt dazu bei, dass ich mit <strong>Aphelion</strong> eine zwar durchweg fantastisches Erfahrung erlebe, zeitgleich aber auch buchstäblich auf dem Boden der Tatsachen bleibe, da mir hier ein zumindest halbwegs realistisches Weltraumabenteuer der nahen Zukunft präsentiert wird. Es sind vor allem die optisch umwerfenden Größenverhältnisse, die mich als Spielfigur Miniaturartig erscheinen lassen und aus dieser erweckten Ehrfurcht 4D-Style dazu einladen, einmal die eigene Rolle auf der Erde zu reflektieren, während ich auf ein und denselben Wissensstand mit den ProtagonistInnen versetzt, langsam lernen muss, wer oder was hier die eigentliche Gefahr darstellt&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Weder schwarz noch weiß, ob starke Freundschaft oder tiefe Liebe, der Beziehung zwischen <em>Ariane</em> und <em>Thomas</em> fehlt jegliche Definition, erhält dafür aber etwas viel wichtigeres [&#8230;]</strong></p></blockquote>
<p>Etwas ungewohnt rückt Entwickler <em>DON&#8217;T NOD</em> Protagonisten und Dialoge diesmal in den Hintergrund und erzählt eher in leisen, zarten Tönen von zwei tief miteinander verbundenen Charakteren, die sich scheinbar nicht erst auf <em>Persephone</em> verloren haben. Weder schwarz noch weiß, ob starke Freundschaft oder tiefe Liebe, der Beziehung zwischen <em>Ariane</em> und <em>Thomas</em> fehlt jegliche Definition, erhält dafür aber etwas viel wichtigeres: Bedeutung. Fernab üblicher, allen gefallen wollender Narration aus dem Mainstream, verzichtet <strong>Aphelion</strong> auf das deutliche Wort oder eine offensichtliche Interpretation und lässt im Gegenzug Raum für überraschend nachvollziehbare, weniger klare Gefühle und einen philosophischen Ansatz über das Leben. Getragen von einer mitunter erdrückenden Stimmung der Melancholie, des sich Verlierens und der Isolation, streckt <strong>Aphelion</strong> dem ach so irdischen <em>„hätte“</em> und <em>„könnte“</em> ein bitteres <em>„womöglich zu spät“</em> entgegen, das im emotionalen Finale zwischen Schmerz und Bedauern auch in etwas wie Akzeptanz und Weiterentwicklung gipfelt und der Erkundung des Planeten einen metaphorischen Stempel aufdrückt.</p>
<p>Manchmal können wir nicht sagen, was wir eigentlich sagen wollen oder das fühlen, was wir eigentlich fühlen sollten. Liebe und Hass, Freude und Trauer, die Abnabelung und doch ewig währende Verbundenheit sind oft untrennbar miteinander verbunden und lassen sich ohne Probleme auf eine einzige Person in unserem Leben übertragen. Wenn nichts schwarz, wenn nichts weiß, dafür alles unglaublich komplex und verwirrend genug erscheint, dann ist das das echte Leben, dem sich auch <strong>Aphelion</strong> in seiner Charakterzeichnung annähert, gleichzeitig mit so oft wiederholten Klischees bricht und mir mit seiner dadurch entstandenen Authentizität unwahrscheinlich imponiert hat.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-385460" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-1-scaled.png" alt="Aphelion 1 scaled Aphelion im Test - Life is Strange...even in space!" width="2560" height="1440" title="Aphelion 1 scaled Aphelion im Test - Life is Strange...even in space!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-1-scaled.png 2560w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-1-300x169.png 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-1-1024x576.png 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-1-768x432.png 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-1-1536x864.png 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-1-2048x1152.png 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-1-1920x1080.png 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-1-1170x658.png 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-1-585x329.png 585w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h2><strong>Ist das etwa Nathan Drake? </strong></h2>
<p>Apropos, denn auch spielerisch überrascht <strong>Aphelion</strong> angenehm positiv. Statt schnödem Vollzeit-Walking-Simulator, erwartet euch hier nämlich ein abwechslungsreicher Gameplay-Mix, der ruhige Momente mit adrenalingeladener Action gelungen vereint. Ohne Frage, die größte Inspiration hat sich <em>DON&#8217;T NOD Entertainment</em> dafür wohl in den eigenen vier Wänden geholt, denn <em>Arianes</em> Abschnitte sind gespickt mit Klettereinlagen und Sprungpassagen, in denen die Astronautin auch mal an einem Enterhaken inklusive praktischem Seil hängt, was sich original wie im 2023 veröffentlichten <strong>Jusant</strong> anfühlt. Gut so, schließlich galten die Parkour-Sequenzen bereits dort als äußerst spaßig und spielten sich dynamisch weg, was sich ohne Qualitätsverluste auf <strong>Aphelion</strong> übertragen lässt und durch clever integriertes Momentum für wiederholt spannende Momente in schwindelerregenden Höhen sorgt.</p>
<p>Stealth ist ebenfalls mit von der Partie, funktioniert erstaunlich gut und verlässt sich eher auf klassisch-simple Elemente, anstatt euch mit unzähligen Möglichkeiten oder Gadgets zu überfordern. Aufgrund der festen Überzeugung, mit <strong>Aphelion</strong> einen Titel zu erhalten, der von Grund auf selbstständig erkundet werden möchte und eure Wissbegierde ins Unendliche treibt, während Überraschungen und spannende Wendungen permanent euren Weg begleiten, bleibe ich auch bei diesem Thema eher oberflächlich und verrate nicht, wann oder wofür diese Stealth-Segmente zum Einsatz kommen. Anmerken möchte ich aber, dass sie im Kontext durchaus Sinn ergeben und dank ihrer durchdachten Spielbarkeit kaum Platz für Frustration bieten.</p>
<p>Zugegeben, ganz so flott spielen sich die Abschnitte mit Konterfei <em>Thomas</em> nicht. Der ist aus narrativen Gründen deutlich eingeschränkter unterwegs, muss regelmäßig den beschädigten Sauerstofftank seines Raumanzugs auffüllen und vertritt dadurch schon eher den traditionellen Ansatz einer Walking-Simulation. Da ihr beide Charaktere ohnehin stets im Wechsel spielt, weiß das meist entspannte Konzept dieser Parts aber ähnlich zu überzeugen. Hier fällt dann auch mal das ein oder andere kleine Rätsel an, während auffindbare Lore mehr über den Planeten und bisherige Ereignisse an dessen Oberfläche verrät. Denn ja, sogar ein Spiel wie <strong>Aphelion</strong> braucht scheinbar Sammelgegenstände. Doch keine Panik, die fallen in ihrer Anzahl derart gering aus, dass die Jagd nach der Platin-Trophäe regelrecht zum leichten Spiel mutiert. Macht ihr fleißig Gebrauch von <em>Arianes</em> Pathfinder-Fernglas, offenbaren sich zudem interessante Orte, Landmarken und alternative Pfade.</p>
<p>Falls das jetzt nach großer Freiheit für euch klingen sollte, kommt hier der große Dämpfer. Trotz aller Begeisterung, die ich selbst nach dem Spielen von <strong>Aphelion</strong> noch empfinde, bleibt Kritik wie üblich nicht aus. Auf den Freiheitsaspekt bezogen, sind zum Beispiel nicht alle Gebiete mit einer natürlichen Abgrenzung gesegnet. Ein paar mal zu oft laufe ich also gegen unsichtbare Wände und frage mich auch bei der Story protestierend, wo ich denn jetzt endlich mal Mitspracherecht erhalte. Klar, seinen deutlich überzogenen Fokus auf den Einfluss der Geschichte durch jede einzelne Aussage hat das Entwicklerteam von <em>DON&#8217;T NOD</em> längst über Bord geworfen, aber ein bisschen mehr Beteiligung hätte ich mir dann doch gewünscht. Aber selbst wenn <strong>Aphelion</strong> seine Entscheidungen ganz alleine trifft und Dialoge ohne Interaktion abspult, dadurch also wenig bis gar keinen Wiederspielwert bietet, funktioniert der Titel unterm Strich als geführt-lineare Erfahrung eindeutig am besten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-385461" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-2.jpg" alt="Aphelion 2 Aphelion im Test - Life is Strange...even in space!" width="1920" height="1080" title="Aphelion 2 Aphelion im Test - Life is Strange...even in space!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-2.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-2-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-2-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-2-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-2-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-2-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/04/Aphelion-2-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h2><strong>Postkarten-Planet</strong></h2>
<p>Atemberaubende Landschaften mit Panorama-Blick, außerirdisch anmutende Formationen aus schroffem Gestein oder halbtransparentem Eis vor unendlich in die Ferne ragenden Gebirgsketten. Düstere Höhlensysteme, die ihre faszinierend natürliche Architektur erst im Schein einer Taschenlampe glitzernd und reflektierend preisgeben, tobende Schneestürme und die Isolation staubtrockener Sandwüsten &#8211; so unwirtlich wie faszinierend. Einen dicken Preis für seine unvergessliche Atmosphäre hat sich <strong>Aphelion</strong> schon mal gesichert. Was ein Glück, dass all der visuelle Bombast, zu dem sich übrigens auch die Charaktermodelle, Gestik und Mimik, die allgemeine Optik und sogar das Color Grading zählen dürfen, von einer sauberen Technik gestützt wird. Bis auf ein paar kleinere Grafik-Bugs wie flackernde Lichter oder den kompletten Niedergang der Bildwiederholungsrate in einer späten Cutscene, präsentierte sich mir der Weltraumtitel stets in knackig scharfer 4K-Auflösung bei flüssigen 60 Bildern pro Sekunde. Dazu sei außerdem erwähnt, dass diese Erfahrungen auf einer recht frühen Version des Spiels von vor einigen Wochen basieren und mittlerweile ein paar Patches veröffentlicht wurden, die sich dieser Probleme annehmen konnten.</p>
<p>Außerdem erscheint <strong>Aphelion</strong> hierzulande vollständig lokalisiert mit deutschen Texten und Sprachausgabe. Da mir mein persönlicher Geschmack bei auf deutsch vertonten Dialogen immer im&#8230;ähm&#8230;Ohr hängt und eine holprige Aussprache einfach nicht verzeihen mag, habe ich den Titel komplett auf Englisch gestellt und eine durchweg glaubwürdige Vertonung nebst gelungenem Voice-Acting und authentischer Schauspielleistung der SprecherInnen genossen. Das immersive Sounddesign sowie der oft auch sehr stille Soundtrack sind ein wahrer Genuss, der den Gebrauch von guten Kopfhörern nahezu verpflichtet. Wer sich an flackernden Lichtern, zu starker Vibration oder sonstigen Inhalten stört, erhält in den Einstellungen zudem eine Vielzahl von Accessibility-Optionen, die sich unter anderem auch der Schriftgröße von Untertiteln annehmen. SpielerInnen auf der <em>Playstation 5</em> erhalten wieder mal ein nettes Audio-Feature über den integrierten Lautsprecher des <em>Dualsense-Controllers</em>.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=FVsXuXJmb3I" title="Aphelion - Launch Trailer | PS5" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/FVsXuXJmb3I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<hr />
<p><em>Aphelion ist seit dem 28. April 2026 für Playstation 5, Xbox Series X/S sowie den PC via Steam erhältlich und schlägt digital mit 34,99€ zu Buche, während die physische Handelsversion 39,99€ kostet.</em></p>
<p><em>Für diesen Test zu Aphelion auf der Playstation 5, wurde uns freundlicherweise ein Reviewcode vom Publisher/Entwickler DON&#8217;T NOD zur Verfügung gestellt. Screenshots und Assets stammen aus dem offiziellen Pressekit.</em></p>
<hr />
<h2><strong>Fazit/Wertung: 9.0/10</strong></h2>
<h4><strong>Aphelion ist das narrative Highlight dieses Jahres. Mit einem erkundungswürdigen Planeten voll wundersamer Mysterien im Vordergrund, hinterlässt das Action-Adventure sein emotional beladenes Protagonisten-Duo ehrfürchtig wortkarg, erzählt dank dichter Atmosphäre und authentischer Schauspielleistung dabei aber mehr als jeder Buchbestseller. Durch eine saubere Präsentation und Technik getragen, sorgt der optische Bombast schon mal für offene Münder, während auch das dynamische Gameplay zu überzeugen weiß. Kaufen, anschnallen und ab in den Weltraum!</strong></h4>
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		<title>SEASON-3-ALARM! Call of Duty bringt neue Maps, Waffen und große Warzone-Änderungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 08:18:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[SEASON-3-ALARM! Call of Duty bringt neue Maps, Waffen und große Warzone-Änderungen Die nächste große Inhalts-Season für Call&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>SEASON-3-ALARM! Call of Duty bringt neue Maps, Waffen und große Warzone-Änderungen</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-385282" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-TOUT-1024x576.jpg" alt="SEASON-3-ALARM! Call of Duty bringt neue Maps, Waffen und große Warzone-Änderungen" width="1024" height="576" title="BO7 SEASON 03 ANNOUNCEMENT TOUT SEASON-3-ALARM! Call of Duty bringt neue Maps, Waffen und große Warzone-Änderungen" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-TOUT-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-TOUT-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-TOUT-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-TOUT-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-TOUT-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-TOUT-585x329.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-TOUT.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p data-start="91" data-end="503">Die nächste große Inhalts-Season für <strong data-start="128" data-end="157">Call of Duty: Black Ops 7</strong> und <strong data-start="162" data-end="187">Call of Duty: Warzone</strong> steht kurz bevor. Mit Season 3 erwartet Spieler ein umfangreiches Update, das frische Inhalte für mehrere Spielmodi liefert und gleichzeitig neue Events sowie Gameplay-Anpassungen mit sich bringt. Der Start der neuen Saison ist für Anfang April geplant und soll weltweit gleichzeitig auf allen Plattformen erfolgen.</p>
<p data-start="505" data-end="925">Im Mittelpunkt des Updates stehen neue Multiplayer-Karten, die für mehr Abwechslung im Gefecht sorgen sollen. Die Entwickler setzen dabei auf unterschiedliche Schauplätze und Spielstile. Einige Maps sind stärker auf schnelle Nahkämpfe ausgelegt, während andere größere Areale bieten und taktisches Vorgehen belohnen. Dadurch soll sowohl für aggressive Spieler als auch für strategisch orientierte Teams etwas dabei sein.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=DGibdlrwYMg&amp;t=1s" title="Season 03 Launch Trailer | Call of Duty: Warzone &amp; Black Ops 7" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/DGibdlrwYMg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p data-start="927" data-end="1342">Auch der Zombies-Modus erhält Nachschub. Season 3 erweitert das Koop-Erlebnis um eine neue Survival-Location, in der Spieler gemeinsam gegen immer stärker werdende Gegner antreten. Zusätzlich sind weitere Inhalte für den Verlauf der Saison geplant. Ziel ist es, den Modus langfristig interessant zu halten und regelmäßig neue Herausforderungen zu bieten, die sowohl erfahrene Fans als auch Neueinsteiger ansprechen.</p>
<p data-start="927" data-end="1342"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-385286" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-003-1024x576.webp" alt="BO7 SEASON 03 ANNOUNCEMENT 003 SEASON-3-ALARM! Call of Duty bringt neue Maps, Waffen und große Warzone-Änderungen" width="1024" height="576" title="BO7 SEASON 03 ANNOUNCEMENT 003 SEASON-3-ALARM! Call of Duty bringt neue Maps, Waffen und große Warzone-Änderungen" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-003-1024x576.webp 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-003-300x169.webp 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-003-768x432.webp 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-003-1536x864.webp 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-003-1170x658.webp 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-003-585x329.webp 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-003.webp 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p data-start="1344" data-end="1741">Im Battle-Royale-Ableger Warzone stehen ebenfalls Veränderungen an. Auf der bekannten Karte werden neue Bereiche eingeführt, die das Gameplay beeinflussen und frische taktische Möglichkeiten eröffnen. Gleichzeitig arbeiten die Entwickler an Anpassungen für Ranglisten-Matches sowie an Verbesserungen der Spielbalance. Dadurch sollen Wettkämpfe fairer werden und mehr Dynamik in die Matches kommen.</p>
<p data-start="1743" data-end="2172">Natürlich bringt eine neue Season auch wieder zusätzliche Waffen und Ausrüstung ins Spiel. Einige davon lassen sich über den Battle Pass freischalten, andere über spezielle Herausforderungen oder zeitlich begrenzte Events. Neben neuen Schusswaffen können Spieler auch kosmetische Inhalte wie Operator-Skins, Waffen-Designs und Embleme sammeln. Der Battle Pass wird erneut sowohl kostenlose als auch Premium-Belohnungen enthalten.</p>
<p data-start="1743" data-end="2172"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-385288" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-001-1024x576.webp" alt="BO7 SEASON 03 ANNOUNCEMENT 001 SEASON-3-ALARM! Call of Duty bringt neue Maps, Waffen und große Warzone-Änderungen" width="1024" height="576" title="BO7 SEASON 03 ANNOUNCEMENT 001 SEASON-3-ALARM! Call of Duty bringt neue Maps, Waffen und große Warzone-Änderungen" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-001-1024x576.webp 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-001-300x169.webp 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-001-768x432.webp 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-001-1536x864.webp 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-001-1170x658.webp 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-001-585x329.webp 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-001.webp 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p data-start="2174" data-end="2579">Ein besonderes Highlight ist die zeitweise Freischaltung eines kooperativen<strong> Endgame-Modus</strong>. Dieser soll für einen begrenzten Zeitraum kostenlos spielbar sein – auch für Spieler, die das Hauptspiel nicht besitzen. In diesem Modus treten Teams gegen computergesteuerte Gegner und mächtige Boss-Einheiten an. Wiederholbare Missionen und steigende Schwierigkeitsgrade sollen für langfristige Motivation sorgen.</p>
<p data-start="2581" data-end="2936">Darüber hinaus wird die laufende Story rund um geheime Organisationen und globale Konflikte weitergeführt. Saisonale Missionen und Events liefern neue Details zur Handlung und erweitern das Universum des Spiels Stück für Stück. Spieler können so nicht nur neue Inhalte freischalten, sondern gleichzeitig mehr über die Hintergründe der Geschichte erfahren.</p>
<p data-start="2938" data-end="3271">Mit <strong>Season 3</strong> setzen die Entwickler ihren Live-Service-Plan konsequent fort. Regelmäßige Updates sollen dafür sorgen, dass sich das Spielerlebnis ständig weiterentwickelt und die Community langfristig aktiv bleibt. Neben neuen Karten und Waffen gehören dazu auch zusätzliche Herausforderungen, Ranglisten-Saisons und besondere Events.</p>
<p data-start="2938" data-end="3271"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-385283" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-RM-1-1024x576.webp" alt="BO7 SEASON 03 ANNOUNCEMENT RM 1 SEASON-3-ALARM! Call of Duty bringt neue Maps, Waffen und große Warzone-Änderungen" width="1024" height="576" title="BO7 SEASON 03 ANNOUNCEMENT RM 1 SEASON-3-ALARM! Call of Duty bringt neue Maps, Waffen und große Warzone-Änderungen" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-RM-1-1024x576.webp 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-RM-1-300x169.webp 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-RM-1-768x432.webp 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-RM-1-1536x864.webp 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-RM-1-1170x658.webp 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-RM-1-585x329.webp 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-RM-1.webp 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p data-start="3273" data-end="3651" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Für Fans von Black Ops 7 und <a href="https://games-mag.de/2024/01/16/call-of-duty-modern-warfare-3-im-test-zwischen-anspruch-und-wirklichkeit/">Warzone</a> dürfte die kommende Season daher eine wichtige Rolle spielen. Sie zeigt, wie stark das Spiel weiter unterstützt wird und welche Richtung zukünftige Inhalte einschlagen könnten. Klar ist schon jetzt: Season 3 bringt eine große Portion frischen Content und könnte für viele Spieler ein guter Zeitpunkt sein, wieder ins Gefecht einzusteigen.</p>
<p data-start="193" data-end="422">Zusätzlich können sich Spieler in Season 3 wieder auf verschiedene freischaltbare Belohnungen freuen. Durch Events und Fortschritt im Spiel lassen sich unter anderem kosmetische Items, XP-Boosts und Waffen-Blueprints verdienen.</p>
<p data-start="193" data-end="422"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-385285" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-004-1024x576.webp" alt="BO7 SEASON 03 ANNOUNCEMENT 004 SEASON-3-ALARM! Call of Duty bringt neue Maps, Waffen und große Warzone-Änderungen" width="1024" height="576" title="BO7 SEASON 03 ANNOUNCEMENT 004 SEASON-3-ALARM! Call of Duty bringt neue Maps, Waffen und große Warzone-Änderungen" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-004-1024x576.webp 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-004-300x169.webp 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-004-768x432.webp 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-004-1536x864.webp 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-004-1170x658.webp 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-004-585x329.webp 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-004.webp 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p data-start="424" data-end="834">Zu den möglichen Rewards gehören beispielsweise der <strong data-start="476" data-end="506">„Poison Pill“ Waffen-Charm</strong>, ein <strong data-start="512" data-end="529">Restore-Token</strong>, sowie mehrere zeitlich begrenzte <strong data-start="564" data-end="619">XP-Boosts für Spieler-Level, Waffen und Battle Pass</strong>. Außerdem warten neue kosmetische Inhalte wie das <strong data-start="670" data-end="692">„Node Husk“ Emblem</strong>, der große <strong data-start="704" data-end="729">„Toxic Entry“ Sticker</strong>, ein spezieller <strong data-start="746" data-end="788">Loading-Screen namens „Thorned Muzzle“</strong> und die Emote <strong data-start="803" data-end="822">„Looking Good!“</strong> auf euch.</p>
<p data-start="836" data-end="1123">Als besonderes Highlight winkt Spielern am Ende bestimmter Fortschrittsstufen ein umfangreicher Bonus: Dazu zählen der <strong data-start="955" data-end="1022">Waffen-Blueprint „Venomous Override“ für den AAROW 109 Launcher</strong>, eine animierte Visitenkarte mit dem Titel <strong data-start="1066" data-end="1085">„Fractal Death“</strong> sowie zusätzliche Erfahrungspunkte.</p>
<p data-start="836" data-end="1123"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-385284" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-005-1024x576.webp" alt="BO7 SEASON 03 ANNOUNCEMENT 005 SEASON-3-ALARM! Call of Duty bringt neue Maps, Waffen und große Warzone-Änderungen" width="1024" height="576" title="BO7 SEASON 03 ANNOUNCEMENT 005 SEASON-3-ALARM! Call of Duty bringt neue Maps, Waffen und große Warzone-Änderungen" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-005-1024x576.webp 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-005-300x169.webp 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-005-768x432.webp 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-005-1536x864.webp 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-005-1170x658.webp 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-005-585x329.webp 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/BO7-SEASON-03-ANNOUNCEMENT-005.webp 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p data-start="1125" data-end="1288">Diese Belohnungen sollen Spieler dazu motivieren, regelmäßig Matches zu spielen, Herausforderungen abzuschließen und sich aktiv an saisonalen Events zu beteiligen.</p>
<p data-start="1125" data-end="1288">Quelle und Bild Quelle: <a href="https://www.callofduty.com/de/blog/2026/03/call-of-duty-black-ops-7-warzone-season-03-announcement" target="_blank" rel="noopener"><strong>Call of Duty</strong></a></p>
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			</item>
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		<title>Von Kerzenlicht und Kettensägen – Meine Meinung zu Resident Evil Requiem (inklusive Wertung)</title>
		<link>https://games-mag.de/2026/03/11/von-kerzenlicht-und-kettensaegen-meine-meinung-zu-resident-evil-requiem-inklusive-wertung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 00:07:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spiele-Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Nintendo Switch 2]]></category>
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					<description><![CDATA[Für Resident Evil Requiem zieht Entwicklerstudio Capcom eine klare Grenze und teilt das Gameplay strikt zwischen zwei&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Für Resident Evil Requiem zieht Entwicklerstudio <em>Capcom</em> eine klare Grenze und teilt das Gameplay strikt zwischen zwei Charakteren auf. Gelingt das waghalsige Kunststück zwischen gewohntem Grusel und Baller-Orgie oder verliert sich die Serie im Horror-Action-Spagat?</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-385125" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-4-scaled.jpg" alt="Resident Evil Requiem 4 scaled Von Kerzenlicht und Kettensägen – Meine Meinung zu Resident Evil Requiem (inklusive Wertung)" width="2560" height="1440" title="Resident Evil Requiem 4 scaled Von Kerzenlicht und Kettensägen – Meine Meinung zu Resident Evil Requiem (inklusive Wertung)" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-4-scaled.jpg 2560w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-4-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-4-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-4-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-4-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-4-2048x1152.jpg 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-4-1920x1080.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-4-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-4-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen&#8230;naja, so oder zumindest so ähnlich konnte sich mir <strong>Resident Evil Requiem</strong> präsentieren, das vor allem durch seine abwechslungsreiche Mischung aus adrenalingeladener Action und stimmungsvollen Grusel-Momenten der alten Schule besticht. Während sich Serien-Urgestein <em>Leon S. Kennedy</em> buchstäblich durch ganze Gegnerhorden fräst, hält mit Protagonistin <em>Grace</em> nicht bloß ein neuer Charakter Einzug ins traditionsreiche Franchise, sondern auch gleich eine ganze Wagenladung frischer Gameplay-Ideen. Doch fangen wir von vorne an.</p>
<p>Als eine Reihe mysteriöser Todesfälle das belebte Örtchen <em>Wrenwood</em> inmitten der <em>USA</em> ereilt, ahnt noch niemand etwas Böses. Erst als die noch junge FBI-Ermittlerin <em>Grace Ashcroft</em> den Fall übernimmt, nehmen die Dinge ihren schrecklichen Lauf und verwandeln die Kleinstadt in einen Ort des Schreckens. Während <em>Grace</em> erfährt, dass sie scheinbar seit Jahren beschattet wird, bricht in den Straßen jener Virus aus, der einst das gefürchtete <em>Raccoon City</em> von der Landkarte verschwinden ließ. Was die Protagonistin fortan in einen nervenzerreißenden Strudel aus Fragen über die eigene Identität und einen Überlebenskampf gegen einen unheilvollen Entführer zieht, ruft auch <em>Leon</em> auf den Plan. Ebenfalls von Fragen und einer hartnäckigen Infektion getrieben, ist das Urgestein der langjährigen Reihe dem geheimnisvollen <em>Victor Gideon</em> dicht auf den Fersen und mit einer riesigen Wut im Bauch kaum noch aufzuhalten. Doch wie konnte es überhaupt zu diesem Ausbruch kommen? Was hat das alles bloß mit dem ungeklärten Mord an <em>Graces</em> Mutter zu tun? Und welche Rolle mag wohl die sagenumwobene <em>Umbrella Corporation</em> bei diesen Ereignissen spielen?</p>
<blockquote><p><strong>Im Prinzip habt ihr jetzt fast immer einen <em>Mr. X</em> an der virtuellen Backe kleben.</strong></p></blockquote>
<p>Für <strong>Resident Evil Requiem</strong> zieht <strong>Capcom</strong> erstmals eine klare Grenze. <em>Grace</em> und <em>Leon</em> spielt ihr nämlich komplett voneinander isoliert und im vorgegebenen Wechsel. Dabei repräsentieren beide Charaktere jeweils einen Spielstil, bzw. ein komplettes Genre. Denn anstatt sich für diesen Ausflug auf ein viel zu wildes Experiment wie <strong>Resident Evil 6</strong> einzulassen oder den durchaus gelungenen Ansatz eines <strong>Resident Evil 0</strong> zu verfolgen, geht <strong>Requiem</strong> sprichwörtlich eigene Wege. Checken wir das mal im Detail.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-385127" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-6-scaled.jpg" alt="Resident Evil Requiem 6 scaled Von Kerzenlicht und Kettensägen – Meine Meinung zu Resident Evil Requiem (inklusive Wertung)" width="2560" height="1440" title="Resident Evil Requiem 6 scaled Von Kerzenlicht und Kettensägen – Meine Meinung zu Resident Evil Requiem (inklusive Wertung)" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-6-scaled.jpg 2560w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-6-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-6-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-6-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-6-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-6-2048x1152.jpg 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-6-1920x1080.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-6-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-6-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h2><strong>Von Kerzenlicht&#8230;</strong></h2>
<p>FBI-Jungblut <em>Grace Ashcroft</em> steht für klassischen Survival-Horror der alten Schule. Mit ihr durchquert ihr schaurig-schön in Szene gesetzte Umgebungen, die sich vor der einst angedachten Prämisse der Reihe würdevoll verbeugen und euch beim bloßen Anblick einen Schauer über den Rücken jagen. In finsteren Verliesen, den mit Kerzenschein schummerig ausgeleuchteten Gängen eines Sanatoriums und weiteren Orten, die wirklich niemand auf der Bucket List stehen haben sollte, löst ihr clever strukturierte Rätsel in alter Resi-Manier und leidet permanent unter Munitionsarmut. Denn obwohl <em>Grace</em> offenbar überhaupt nicht auf ein offensives Spielerlebnis ausgelegt scheint, wirft euch der Titel jede Menge untotes Gesindel vor die zittrigen Füße und fordert somit auch ein gewisses Maß an Taktik und Denkvermögen.</p>
<p>Also, klassisches <strong>Resident Evil</strong> ist zurück, dann ist doch alles wunderbar, oder? Schon, aber <em>Capcom</em> hat es sich eben auch nicht nehmen lassen, ein paar spannende Twists in das ohnehin grandiose Gameplay-Gerüst einzubauen. Neben den obligatorischen und immerhin noch einigermaßen menschlich wirkenden Zombies, erhält <em>Grace</em> schon bald Gesellschaft in ganz besonders furchteinflößender Form. Egal, ob es sich dabei um ein bis zur Zimmerdecke reichendes Kindermädchen mit fiesen Raubtierkrallen und dem Antlitz einer Moorleiche oder um ein bis zur Unkenntlichkeit aufgequollenes Riesenbaby mit jammernden Schreien handelt: <strong>Im Prinzip habt ihr jetzt fast immer einen <em>Mr. X</em> an der virtuellen Backe kleben</strong>. Genau dafür hat es dann auch die neue Stealth-Mechanik ins Spiel geschafft. Die fällt zum Glück ziemlich simpel aus und besteht lediglich aus einer Funktion zum Ducken, um die eigenen Schrittgeräusche zu dämpfen oder hinter hüfthohen Objekten Deckung zu finden. Dedizierte Verstecke gibt es nicht und auch sonst liegt es einmal mehr an euren eigenen grauen Zellen und der hübsch entworfenen Levelarchitektur, um den monströsen Gestalten im XL-Format aus dem Weg zu gehen.</p>
<p>Darüber hinaus erwarten euch jederzeit sichere Speicherräume, in die euch die Viecher gar nicht erst folgen, und eine ebenfalls brandneue Crafting-Mechanik, die euch das Blut infizierter Zombies entnehmen und daraus Munition für ein stetig wachsendes Arsenal aus Handfeuerwaffen, Schrotflinten oder Gewehren, Heilmittel und andere äußerst hilfreiche Objekte für den Nahkampf basteln lässt. Mit den richtigen Rohstoffen im Inventar, mutiert ihr jederzeit zum Bastelprofi, was zumindest ein bisschen Druck aus dem sonst eher angespannten Spielerlebnis nimmt. Denn trotz frei wählbarer Schwierigkeitsgrade und der Möglichkeit, einen klassischen oder modernen Stil zu bevorzugen, gibt es für <em>Grace</em> immer noch genügend Gründe, regelmäßig panisch nach Luft zu schnappen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-385124" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-3-scaled.jpg" alt="Resident Evil Requiem 3 scaled Von Kerzenlicht und Kettensägen – Meine Meinung zu Resident Evil Requiem (inklusive Wertung)" width="2560" height="1440" title="Resident Evil Requiem 3 scaled Von Kerzenlicht und Kettensägen – Meine Meinung zu Resident Evil Requiem (inklusive Wertung)" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-3-scaled.jpg 2560w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-3-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-3-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-3-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-3-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-3-2048x1152.jpg 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-3-1920x1080.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-3-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-3-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Zu verübeln ist ihr das jedenfalls nicht. Das permanent bedrohliche Gefühl einer visuell bizarr anmutenden, übrigens unbezwingbaren Übermacht in Form altherkömmlicher Stalker-Elemente, überträgt sich hervorragend auf SpielerInnen vor dem Bildschirm. Wenn ich mich in einem völlig abgedunkelten Areal an meine Taschenlampe klammere und damit an einer hungrig ächzenden Gruppe Zombies vorbeischleiche, währenddessen versuche, einige von ihnen lautlos auszuschalten, zeitgleich mit dem stark begrenzten, dafür aber erweiterbaren Inventar hadere, dabei vielleicht noch ob der clever verwinkelten Levelstruktur auf mehreren Ebenen die Orientierung verliere, während der gellende Schrei einer meterhohen Monstrosität erklingt, treibt das den persönlichen Stresslevel in schier unglaubliche Höhen.</p>
<blockquote><p><strong>[&#8230;] wohingegen <em>Leon</em> mir mit kompromissloser, fulminant inszenierter Action digitale Kurzurlaube für den Kopf beschert.</strong></p></blockquote>
<p>Doch auch, wenn ich einen nur spärlich ausgeleuchteten Gang hinunterblicke und mich <strong>Resident Evil Requiem</strong> in der letzten halben Stunde eigentlich doch gelehrt hat, meine Angst sei bloß ein vermeintlich unbegründetes Bauchgefühl aus Erwartungen und dem, was mein Kopf daraus macht, am Ende des Flurs aber tatsächlich mit audiovisueller Härte durchgreift und ich, von einem nahenden Objekt am Boden inzwischen völlig abgelenkt, fast in die Fänge des riesigen Säuglings gerate und genau diesen Pulsschlag, diese Angst in die nächste Spielstunde mitnehme, in der sich der Horror erneut auf einer eher subtilen Basis einpendelt und einzig und allein mit meinen Erwartungen spielt, dann sind das genau die Momente, in denen sich <strong>Resident Evil Requiem</strong> zur absoluten Horror-Spitze thront und mich mit einem nachhallenden Gefühl aus Ehrfurcht und Begeisterung sprachlos zurücklässt.</p>
<p>Die Atmosphäre ist ein stets immersiver Mix aus intendierter Vorahnung und angenehm selten eingesetzten, dafür durchweg passenden Jump Scares, der in der Zusammensetzung aus zahlreichen optischen Stilmitteln und einem überragenden Sounddesign, das auch vor der absoluten Stille nicht zurückschreckt, seinen bedingungslosen Höhepunkt findet und <strong>Resident Evil Requiem</strong> zu einem Titel macht, den ich nach sehr langer Zeit als richtig unheimlich empfunden habe. Wer hier noch die Egoperspektive gegenüber der deutlich seichteren, jederzeit wechselbaren Third-Person-Ansicht bevorzugt, verdient ernsthaften Respekt. Apropos, denn Respekt gebührt übrigens auch dem allgemeinen Gamedesign, dessen serientypische Rätselgestaltung auf die gewohnt komplexe sowie durchdachte Levelarchitektur und einen dauerhaften Nervenkitzel trifft und somit eines der spielerisch ganz großen Highlights darstellt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-385128" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-7-scaled.jpg" alt="Resident Evil Requiem 7 scaled Von Kerzenlicht und Kettensägen – Meine Meinung zu Resident Evil Requiem (inklusive Wertung)" width="2560" height="1440" title="Resident Evil Requiem 7 scaled Von Kerzenlicht und Kettensägen – Meine Meinung zu Resident Evil Requiem (inklusive Wertung)" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-7-scaled.jpg 2560w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-7-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-7-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-7-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-7-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-7-2048x1152.jpg 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-7-1920x1080.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-7-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-7-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Völlig ohne Kritik, bleiben diese Abschnitte allerdings nicht. Atmosphäre hin oder her, sobald ich fünf Minuten hinter einer Ecke lauere, weil ich gar nicht so genau weiß, wo sich meine Stalker-Gesellschaft überhaupt befindet, merke selbst ich, wie sehr das den sonst so dynamischen Spielfluss trübt und damit auch die <strong>Spielzeit von knapp zehn bis zwölf Stunden</strong> für den ersten Durchlauf strecken kann. Weitere Playthroughs locken wie gewohnt mit allerlei Boni und freischaltbaren Cheatcodes, die übrigens nicht eure Trophäen beeinflussen. Leider fühlte sich das ewige Versteckspiel bereits im ersten Run oft derart träge an, dass ich mich bislang nicht zu einem weiteren Versuch durchringen wollte. Gleichzeitig bin ich aber äußerst gespannt, was die Speedrun-Community hierfür aus dem Hütchen zaubern wird. Zudem sind externe Einflüsse viel zu klar erkennbar. Beim Anblick eines nicht sonderlich sprachgewandten, dafür aber mordlustigen Kochs und meinen Versteckversuchen hinter einer nahen Kücheninsel, fühlte ich mich unweigerlich an <strong>Little Nightmares</strong> erinnert, während das Verschwinden des unbarmherzigen Kindermädchens in einem Lüftungsschacht dafür sorgte, dass ich mir kurz gar nicht mehr sicher war, noch <strong>Resident Evil</strong> und nicht aus Versehen <strong>Alien Isolation</strong> zu spielen.</p>
<p>Die intendierte, virtuelle Schauspielkunst konnte mich hingegen vollends überzeugen. Mit einem hohen Grad an Realismus in Gestik und Mimik, spielt vor allem <em>Grace</em> die wunderbar überzeugende Rolle einer ohnehin traumatisierten Darstellerin mit dramatisch persönlichem Bezug zu den Ereignissen. Aufgeregt kommentiert <em>Grace</em> grausame Entdeckungen, mysteriöse Hinweise in versteckten Akten oder stolpert panisch davon, sobald sie einem der Stalker begegnet. Dennoch verkommt ihre emotionale Rolle nie zu der einer Jungfrau in Nöten. Im Gegenteil, denn was ihre Charakterentwicklung betrifft, wächst sie sichtbar an den Geschehnissen, übernimmt im späteren Verlauf sogar Verantwortung und stellt sich ihren Ängsten bewusst und voller Mut entgegen. Lediglich die ihr auferlegte Legende der FBI-Agentin will nicht so ganz in dieses Bild passen, da sich ihre Persönlichkeit niemals mit den echten Anforderungen des Jobs decken würde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-385126" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-5-scaled.jpg" alt="Resident Evil Requiem 5 scaled Von Kerzenlicht und Kettensägen – Meine Meinung zu Resident Evil Requiem (inklusive Wertung)" width="2560" height="1440" title="Resident Evil Requiem 5 scaled Von Kerzenlicht und Kettensägen – Meine Meinung zu Resident Evil Requiem (inklusive Wertung)" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-5-scaled.jpg 2560w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-5-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-5-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-5-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-5-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-5-2048x1152.jpg 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-5-1920x1080.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-5-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-5-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h2><strong>&#8230;und Kettensägen!</strong></h2>
<p>Vom subtilen Schrecken und dem nahezu nackten Kampf ums Überleben, fehlt in den Szenarien mit Ex-Agent <em>Leon</em> jede Spur. Im starken Kontrast zu <em>Graces</em> angsteinflößenden Auftritten, fühlen sich die Spielabschnitte mit <em>Leon</em> beinahe wie erholsamer Urlaub an. Was zuvor noch für Verfolgungswahn, blanken Terror und nächtliche Albträume sorgte, wird nun mit der Schrotflinte schlichtweg umgenietet. Selbst wenn diese Sequenzen verhältnismäßig kurz und eher kompakt ausfallen, konnte mir die Genugtuung der vermeintlichen Racheaktionen stets ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern. In alternativen Routen und abgespeckten Arenakämpfen gegen das untote Gesocks und dessen XL-Verwandtschaft, liegt der Fokus deutlich auf kompromissloser Action voller Adrenalin und Abwechslungsreichtum. <em>Leons</em> Abschnitte sind immer wie eine wilde Achterbahnfahrt, nur leider viel zu schnell vorbei. Trotzdem belohnt euch das Spiel hier mit einer gelungenen Alternative vom angespannten Angst-Alltag mit <em>Grace</em> und bietet zudem nahezu kopflosen Spielspaß bei wuchtig-actionreicher Inszenierung.</p>
<p>Im Gegensatz zu <em>Grace</em>, fällt <em>Leon</em> in seiner schauspielerischen Leistung deutlich ab, was aber schlicht seiner Persönlichkeit entspricht. Unbeeindruckt und mit wortkarger Meine, vor allem aber mächtig wütend, zieht der Fan-Liebling durch die abwechslungsreich gestalteten Umgebungen von <strong>Resident Evil Requiem</strong> und verfolgt dabei relativ stur seine Mission, was unterm Strich ziemlich glaubwürdig wirkt und ihm ein passendes, der Serie treu gebliebenes Story-Korsett verpasst. Außerdem erhält <em>Leon</em> ein cooles Audio-Feature über die Lautsprecher des <em>Dualsense Controllers</em> der <em>Playstation 5</em>, während eine spürbar mitreißende Vibrationsfunktion beide Charaktere gleichermaßen begleitet.</p>
<p><strong>Also, wie gelingt denn nun der strikt voneinander abgetrennte Spagat zwischen klassischem Survival-Horror und kurzweiliger Action-Orgie?</strong> Verdammt gut! Durch den Aufbau einer imaginären Mauer inmitten beider Kernelemente, schafft <em>Capcom</em> es diesmal, den Fokus zu schärfen und beide Teile mit genügend Qualität auszustatten, sodass trotzdem ein rundes Erlebnis entsteht, das als Summe seiner Teile näher zusammenrückt, als so manch gewagtes Experiment der Vergangenheit. Mit <em>Grace</em> erlebe ich intensiv-nachhaltigen Horror wie damals im Jugendzimmer, der mich auch heute noch vom Sofa springen lässt und auf eine schaurig-schöne Weise bis unter die Bettdecke verfolgt, wohingegen <em>Leon</em> mir mit kompromissloser, fulminant inszenierter Action digitale Kurzurlaube für den Kopf beschert.</p>
<p>Hinsichtlich der allgemeinen Gameplay-Struktur und der Steuerung, bleibt sich <strong>Resident Evil</strong> übrigens treu. Wer in den letzten Jahren einen der modernen Ableger der Reihe gespielt hat, fühlt sich sofort heimisch und legt direkt los.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-385123" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-2-scaled.jpg" alt="Resident Evil Requiem 2 scaled Von Kerzenlicht und Kettensägen – Meine Meinung zu Resident Evil Requiem (inklusive Wertung)" width="2560" height="1440" title="Resident Evil Requiem 2 scaled Von Kerzenlicht und Kettensägen – Meine Meinung zu Resident Evil Requiem (inklusive Wertung)" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-2-scaled.jpg 2560w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-2-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-2-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-2-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-2-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-2-2048x1152.jpg 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-2-1920x1080.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-2-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2026/03/Resident-Evil-Requiem-2-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h2><strong>Behaglich unbehaglich</strong></h2>
<p>Wenn ihr in erbarmungslos entstellte Visagen blickt, detaillierten Gore förmlich schmecken könnt, sanfte Lichtquellen bedrohliche Schatten werfen und gemeinsam eine Spielwelt entwerfen, deren Blick ihr euch einfach nicht entziehen könnt, dann wird wieder einmal deutlich, wie gut <em>Capcom</em> ihre hauseigene <strong><em>RE Engine</em></strong> im Griff hat und damit technische Maßstäbe setzt. Nüchtern betrachtet, schafft es die von mir getestete Version für die <em>Playstation 5</em> auf eine knackig scharfe Auflösung von 4K bei gleichzeitigen und enorm stabilen 60 Bildern pro Sekunde. Vom fantastischen Artdesign, der starken Sogwirkung des atmosphärischen Worldbuildings im Zusammenspiel mit einem spannend erzählten Narrativ und nachvollziehbaren Charakteren sowie der optischen Opulenz, die hier wirklich in jeder Zwischensequenz und direkt während des Gameplays abgefeuert wird, will ich gar nicht erst anfangen.</p>
<p>Erlebt habe ich <strong>Resident Evil Requiem</strong> im englischsprachigen O-Ton mit deutschen Untertiteln, was grundsätzlich gut funktioniert, aber auch diesmal <em>Capcoms</em> Sparkurs bezüglich der Lokalisierung verrät. So richtig decken sich Sprachausgabe und Bildschirmtext nämlich nie, denn alles fühlt sich eher nach freier Übersetzung, als einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Thematik, an. Falls ihr mögt, dürft ihr den Titel auch mit deutscher Sprachausgabe spielen, bekommt es dann aber mit einer unglaubwürdigen Betonung und wenig Leidenschaft in den Stimmen zu tun.</p>
<p>Zusätzlich konnte ich mir im privaten Rahmen auch die <strong>Nintendo Switch-2 Version von Resident Evil Requiem</strong> anschauen und mich von diesem Wunder-Port begeistern lassen. Dank DLSS und anderen Technik-Spielereien, erstrahlt der Titel sogar bei Verwendung des Handheld-Modus in gestochen scharfer Full HD-Auflösung und einer zumindest halbwegs stabilen Bildrate von 40 bis 60 FPS. An ein Fernsehgerät angeschlossen, schießen diese Werte natürlich nochmal ein gutes Stück nach oben, sodass ein Unterschied zu den Konkurrenz-Plattformen kaum noch auffällt. Zumindest auf den ersten Blick, für genauere Details lege ich euch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=S1N-HoqU_sQ" target="_blank" rel="noopener">an dieser Stelle ein passendes Video von Digital Foundry</a> ans Herz, die natürlich über deutlich bessere Möglichkeiten verfügen, euch das einmal zu veranschaulichen.</p>
<h2><strong>Fazit / Score: 9/10</strong></h2>
<h4><strong>Klasse! Für Resident Evil Requiem besinnt sich Capcom auf alte Stärken, baut diese aus und fügt neue Ideen selbstsicher hinzu. Die Trennung beider Kernelemente, subtiler Survival-Horror und gnadenlose Action, wirkt wie eine irrwitzige Idee, die sich jedoch schnell als clevere Konsequenz entpuppt. Resident Evil Requiem bietet einen unglaublich überzeugenden Cast an Charakteren vor visuell beeindruckender Horrorfassade mitsamt dichter Atmosphäre und clever ineinander verzahntem Gameplay. Der Titel wird euch das Fürchten, aber gleichzeitig auch richtig viel Spielspaß lehren und gehört bereits jetzt zu den Titeln, die am Ende des Jahres sämtliche Bestenlisten füllen werden. Ein Pflichtkauf mit nur wenigen Mankos für alle und jeden von euch. </strong></h4>
<hr />
<p><em>Resident Evil Requiem ist seit dem 27. Februar 2026 für die Xbox Series X/S, Playstation 5, den PC via Steam und die Nintendo Switch 2 erhältlich. Während die Standardversion mit 79,99€ zu Buche schlägt, dürft ihr euch genauso über eine Deluxe Variante freuen, die mit zahlreichen, digitalen Extras lockt. Wer hingegen auf der Nintendo Switch 2 mal so richtig ins Resi-Universum abtauchen will, erhält für gut investierte 99€ das Generation Pack mit Resident Evil Requiem sowie Village und VII Biohazard in ihrer jeweiligen Gold Edition.</em></p>
<p><em>Für diesen Artikel wurde uns freundlicherweise ein Productkey vom Publisher Capcom für die Playstation 5-Version von Resident Evil Requiem zur Verfügung gestellt.</em></p>
<hr />
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=9lrThxCoznw" title="Resident Evil Requiem - Launch Trailer" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/9lrThxCoznw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Syberia Remastered im Test &#8211; Von Mammuts, Mechanik und ganz viel Menschlichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 16:29:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spiele-Tests]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>
		<category><![CDATA[Playstation 5]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox Series X]]></category>
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					<description><![CDATA[Syberia ist zurück! Im schmucken Redesign erlebt ihr zwar weiterhin den Auftakt der ikonischen Adventure-Reihe um Kate&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Syberia ist zurück! Im schmucken Redesign erlebt ihr zwar weiterhin den Auftakt der ikonischen Adventure-Reihe um Kate Walker, menschelnde Automaten und Mammuts, dürft euch aber genauso über etliche Verbesserungen und einen völlig neuen Look freuen. Doch wie steht es um die eigene Identität und das Erbe von Schöpfer <em>Benoît Sokal</em>? Unser Test zu Syberia Remastered auf der Playstation 5.</strong></h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-384223" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1.png" alt="Syberia Remastered 1 Syberia Remastered im Test - Von Mammuts, Mechanik und ganz viel Menschlichkeit" width="2048" height="1152" title="Syberia Remastered 1 Syberia Remastered im Test - Von Mammuts, Mechanik und ganz viel Menschlichkeit" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1.png 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1-300x169.png 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1-1024x576.png 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1-768x432.png 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1-1536x864.png 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1-1920x1080.png 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1-1170x658.png 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1-585x329.png 585w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></p>
<h2><strong>Anwältin auf Abwegen</strong></h2>
<p>Was für ein Schlamassel! Eigentlich wollte <em>Kate Walker</em> nur eben den Verkauf einer Familienbetriebenen Spielzeugfirma im verschlafenen Bergdorf <em>Valadilène</em> überwachen, doch statt einer rechtlich reibungslosen Transaktion, erwartet die junge Anwältin aus Übersee ein verzwicktes Mysterium. Plötzlich verstorben und nicht länger Besitzerin des Betriebs, macht <em>Anna Voralberg</em> ihren totgeglaubten Bruder <em>Hans</em> zum alleinigen Erben und bestätigt damit seine Existenz. Scheinbar weiterhin unter den Lebenden weilend, doch seit seiner Jugend als vermisst geltend, muss <em>Kate</em> den einzigen Nachfahren so schnell wie möglich ausfindig machen, um die Übernahme abschließen zu können. Doch damit längst nicht genug, denn was hat es eigentlich mit den überall umherwankenden, erstaunlich menschlich wirkenden Robotern&#8230;Pardon, Automaten auf sich? Und, existieren Mammuts tatsächlich?</p>
<p>Schnell lässt <strong>Syberia Remastered</strong> einen spannungsgeladenen Strudel aus düsteren Familiengeheimnissen und dem genialen Erfindergeist einer gesamten Dynastie entstehen, in dessen brodelnder Mitte sich Protagonistin <em>Kate</em> auf einer fantastischen Schnitzeljagd-Odyssee durch ganz Sibirien und letztendlich auch zu sich selbst findet. Die Suche nach <em>Hans</em> entpuppt sich bald als emotionaler Selbstfindungstrip vor dem Hintergrund meist malerischer Kulissen, der die komplexen Fragen des Lebens poetisch verschnörkelt, um sie mir im Dialog mit human anmutenden Maschinen direkt ins Gesicht zu spucken. Was Gleichheit und Gerechtigkeit wirklich bedeuten, meine eigene Sinnhaftigkeit sowieso, darüber mache ich mir während vereinzelter Spielpausen überraschend oft Gedanken und muss mir gleichzeitig eingestehen, einen derart mächtigen Impact von einem über 20 Jahre alten Spiel schlicht nicht erwartet zu haben.</p>
<blockquote><p><strong>&#8230;aber ich fand&#8217;s richtig lustig und habe mir, seltsam wie ich nunmal bin, den Controller regelmäßig ans Ohr gehalten&#8230;</strong></p></blockquote>
<p>Schließlich ist <strong>Syberia Remastered</strong> die jüngste und bislang wohl aufwendigste Neugestaltung eines waschechten <a href="https://games-mag.de/2025/10/29/simon-the-sorcerer/" target="_blank" rel="noopener">Adventure-Klassikers</a> von 2002. Im Hinblick auf nun dreidimensionale Umgebungen, von Grund auf neu entworfene Charaktermodelle und zahlreiche Verbesserungen im Gameplay, wirkt der Beiname allerdings wie eine echte Untertreibung. Remake träfe es doch deutlich besser, denn die verantwortlichen Entwicklerstudios um <em>Microids</em> und <em>Studio Virtuallyz</em> haben hier dermaßen viel Aufwand und Liebe zum Detail betrieben, dass ich sowohl Fans als auch NeueinsteigerInnen unbedingt auf eine Reise nach <strong>Syberia</strong> einladen möchte.</p>
<p>Apropos Fans, die müssen sich vor allzu drastischen Veränderungen nämlich nicht fürchten. Trotz Frischzellenkur und Nachbesserungen, bleibt <strong>Syberia Remastered</strong> im Kern dasselbe Spiel. Zwar erreichen die Schauplätze nun ein wesentlich lebendigeres Niveau und das Durchstreifen vernebelter Straßenzüge, beklemmender Industriegebäude oder geschäftiger Universitäten fühlt sich hier wahnsinnig atmosphärisch an, doch Story und Charaktere wirken viel mehr wie ein erneutes Verneigen vor dem damals verantwortlichen, leider bereits verstorbenen Kult-Autor und Comiczeichner <em>Benoît Sokal, </em>während die Optik ihren stilistischen Schlüssel einmal mehr in der faszinierenden <a href="https://aesthetics.fandom.com/wiki/Clockpunk" target="_blank" rel="noopener">Clockpunk</a>-Ästhetik findet und damit eine Welt kreiert, die nicht bloß audiovisuelle Anreize schafft, sondern diese auch für ausgeklügelte Rätsel im Spieldesign nutzt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-384225" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-3.jpeg" alt="Syberia Remastered 3 Syberia Remastered im Test - Von Mammuts, Mechanik und ganz viel Menschlichkeit" width="2048" height="1152" title="Syberia Remastered 3 Syberia Remastered im Test - Von Mammuts, Mechanik und ganz viel Menschlichkeit" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-3.jpeg 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-3-300x169.jpeg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-3-1024x576.jpeg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-3-768x432.jpeg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-3-1536x864.jpeg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-3-1920x1080.jpeg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-3-1170x658.jpeg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-3-585x329.jpeg 585w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></p>
<h2><strong>Klassisch mit modernem Kniff</strong></h2>
<p>Für sein Gameplay bedient sich <strong>Syberia Remastered</strong> nämlich weiterhin an klassischen Adventure-Elementen. Da wollen knifflige Zahlenkombinationen erknobelt, Items an der richtigen Stelle eingesetzt und komplexe Mechanismen in Gang gebracht werden. Auch ein sorgfältiges Erkunden der Umgebung sowie das Führen charmant vertonter Dialoge stehen regelmäßig an der Tagesordnung. Unterm Strich empfand ich die Struktur der zahlreichen Rätsel während meiner Testzeit als überaus nachvollziehbar und nie zu komplex. Bis auf wenige Ausnahmen – ja, ich bin tatsächlich eine gute Stunde herumgeirrt, um nach einem Stift für eine Zeichnung zu suchen, nur um irgendwann zu checken, dass ich den gar nicht brauche &#8211; bin ich selten länger als nötig in einer Knobelei versackt. Zumal ich diesen Ausrutscher eher dem Genre, als speziell dem Titel anlaste.</p>
<p>Dass sich das alles so verdammt gut wegspielt, liegt wohl ebenfalls an der gelungenen Neugestaltung etlicher Ingame-Elemente. Während einige Puzzles für das Remaster komplett neu entworfen wurden, freuen sich UI-Design, Controller-Layout und so manch kleines Detail zumindest über eine sinnvolle Frischzellenkur. Zwar fehlt mir hier der direkte Vergleich zum Original, gleichzeitig aber nie das Gefühl, mit <strong>Syberia Remastered</strong> einen Titel in den Händen zu halten, der genau so in die moderne Spielelandschaft gehört. Navigation und das Benutzen von Items gehen unglaublich gut von der Hand und beim Absuchen der Umgebung nach interaktiven Objekten unterstützt mich nun eine visuelle Hilfe, die ich dankbar annehme und währenddessen komfortabel in meinem Inventar wühle. Habe ich einmal den Faden verloren, genügt ein kurzer Blick ins Journal, um mich wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Aber klar, in seltenen Fällen bin ich auch ein wenig genervt. Beispielsweise dann, wenn ich für eines der immer noch toll erdachten Rätsel von A nach B und irgendwann von D zurück nach A laufe und sich Protagonistin <em>Kate</em>, trotz optionalem Sprint, dabei so schnell bewegt wie eine Schnecke im Weltall.</p>
<blockquote><p><strong>&#8230;der die komplexen Fragen des Lebens poetisch verschnörkelt, um sie mir im Dialog mit human anmutenden Maschinen direkt ins Gesicht zu spucken.</strong></p></blockquote>
<p>Zugegeben, im Prinzip ist das exakt der Punkt, an dem wir uns fragen müssen, für wen <strong>Syberia Remastered</strong> eigentlich geeignet ist. Denn trotz sorgfältiger Portierung in die Moderne und einer dreidimensionalen sowie organisch wirkenden Spielwelt, richtet sich das Adventure nach wie vor an SpielerInnen mit entspanntem Gemüt. Für viele der Denksportaufgaben müsst ihr ordentlich Zeit investieren, handschriftliche Notizen schaden nie und wer die optional lesbaren Schriften und Bücher einfach überspringt, verpasst viel vom angedachten Charme einer immersiven Spielwelt, die sich mit stark geschriebenen Charakteren und faszinierendem Worldbuilding eher unaufgeregt, aber nicht minder spannend und sogar poetisch, zeitlosen Fragen über die eigene Bedeutung und den unaufhaltsamen Wandel nähert, um sich innerhalb einer gut zehnstündigen Spielzeit in einem überraschend menschlichen Narrativ voll kleiner Twists und Höhepunkte zu entladen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-384224" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-2.jpeg" alt="Syberia Remastered 2 Syberia Remastered im Test - Von Mammuts, Mechanik und ganz viel Menschlichkeit" width="2048" height="1152" title="Syberia Remastered 2 Syberia Remastered im Test - Von Mammuts, Mechanik und ganz viel Menschlichkeit" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-2.jpeg 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-2-300x169.jpeg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-2-1024x576.jpeg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-2-768x432.jpeg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-2-1536x864.jpeg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-2-1920x1080.jpeg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-2-1170x658.jpeg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-2-585x329.jpeg 585w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></p>
<h2><strong>Bei Anruf Dualsense</strong></h2>
<p>Der gemütliche Sonntag ist passend zur Jahreszeit endlich wieder ein Begriff und war in den letzten Wochen persönliches Motiv genug, um mich mit heißem Kakao und Kuschelsocken ausgerüstet vollkommen entspannt aufs heimische Sofa zu locken und <strong>Syberia Remastered</strong> zu zocken. Zusammen mit dem eher gemächlichen Spieltempo, konnte mich die hübsche und äußerst stimmungsvolle Präsentation, die übrigens auch auf technischer Ebene überzeugt, sofort in ihren Bann ziehen. Der gelungene Soundtrack aus entspannten Klängen sorgte sogar öfter mal dafür, dass ich in wohlig-warmer Atmosphäre auf der Couch eingeschlummert bin, während ich mir eigentlich grad Gedanken über ein Rätsel machte. Und um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, was mehr nach cozyness schreit&#8230;oder eben sanft säuselt.</p>
<p>In keinem Fall soll das aber bedeuten, mit dem <strong>Remaster von Syberia</strong> eine nur wenig spannende Geschichte zu erhalten. Ganz im Gegenteil, denn vom einflussreichen Writing getrieben, wollte ich natürlich unbedingt erfahren, wohin die Reise Protagonistin <em>Kate</em> schlussendlich führt und welchen der oft auch humorvoll geschriebenen Dialoge sie als nächstes mit Automaten-Kumpel <em>Oscar</em> führen wird. Doch auch das Mysterium um die Mammuts und den verschwundenen <em>Hans</em> ließ mich nicht mehr los.</p>
<p>Technisch gibt es übrigens wenig zu bemängeln. Wahlweise habt ihr die Option zwischen einem Leistungs- und Qualitäts-Modus. Während ersterer flüssige 60 Bilder pro Sekunde garantiert, bietet der Qualitäts-Modus zusätzliche Optik-Details bei leicht schärferer Bildausgabe. Nüchtern betrachtet, bietet euch <strong>Syberia Remastered</strong> aber eh einen typischen Double A-Look, gehört also nicht unbedingt zur visuellen Speerspitze der Videospiellandschaft. Deshalb habe ich mich auch für die verbesserte, stets konstante Framerate entschieden und bin damit ziemlich gut gefahren, zumal der Unterschied ohnehin eher gering ausfällt. Lasst euch aber bitte nicht von den beigefügten Screenshots beirren, auch wir sind vom bereitgestellten Bildmaterial im offiziellen Pressekit dezent enttäuscht, und können euch leider nur diese drei Shots zeigen. Seid euch jedoch sicher, dass der Titel optisch deutlich mehr auf dem Kasten und auch das Color Coding eine größere Palette an Farben zu bieten hat, als es hier vielleicht den Eindruck macht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-384222" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1.jpeg" alt="Syberia Remastered 1 Syberia Remastered im Test - Von Mammuts, Mechanik und ganz viel Menschlichkeit" width="2048" height="1152" title="Syberia Remastered 1 Syberia Remastered im Test - Von Mammuts, Mechanik und ganz viel Menschlichkeit" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1.jpeg 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1-300x169.jpeg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1-1024x576.jpeg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1-768x432.jpeg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1-1536x864.jpeg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1-1920x1080.jpeg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1-1170x658.jpeg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/11/Syberia-Remastered-1-585x329.jpeg 585w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></p>
<p>Was mich dann aber doch ziemlich genervt hat, war der Einsatz von chromatischer Aberration, die sich wie eine Vignette um den Bildschirmrand legt. Lässt sich ignorieren, doch wer das visuelle Stilmittel ohnehin gerne hinterfragt, wird sich auch hier daran stören. Außerdem sei noch erwähnt, dass die Cutscenes lediglich hochskaliert wurden und somit immer noch der Originalversion des Titels entsprechen, was der mühevollen Aufbereitung des Remasters einen kleinen Stilbruch verpasst.</p>
<p>Zum Schluss aber noch etwas positives. Solltet ihr den Titel auf der <em>Playstation 5</em> spielen, dreht unbedingt den Lautsprecher eures <em>Dualsense Controllers</em> hoch. Unterhaltungen in <strong>Syberia Remastered</strong> führt ihr nämlich nicht nur von Person zu Person, sondern mitunter auch über ein mobiles Telefon. Der <em>Sony</em>-Controller mimt dann den Hörer und lässt die Sprachausgabe über dessen Audioausgabe erklingen. Nur ein kleines Detail, aber ich fand&#8217;s richtig lustig und habe mir, seltsam wie ich nunmal bin, den Controller regelmäßig ans Ohr gehalten&#8230;</p>
<hr />
<p><em>Syberia Remastered ist seit dem 06. November 2025 für Playstation 5, Xbox Series X/S und den PC via Steam erhältlich. Der Preis fällt mit 29,99€ für die digitale Version ziemlich fair aus und bietet euch ein angenehmes Preis-/Leistungsverhältnis. Wer etwas tiefer in die Tasche greift, kann auch eine physische Limited Edition ergattern. </em></p>
<p><em>Für diesen Test von Syberia Remastered wurde uns freundlicherweise ein Code für die Playstation 5-Version vom Publisher Microids zur Verfügung gestellt. Screenshots stammen aus dem offiziellen Pressekit. </em></p>
<hr />
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=c8vKdkKsoAk" title="Syberia - Remastered - Launch Trailer | PS5 Games" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/c8vKdkKsoAk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Fazit &#8211; Score: 9/10</strong></h2>
<p>Ach, du heiliges Mechanik-Mammut! Während Präsentation und Gameplay sinnvoll in die Moderne verfrachtet wurden, überzeugt <strong>Syberia Remastered</strong> weiterhin durch seine eigene, unverwechselbare Identität aus Clockpunk-Ästhetik und stark geschriebenen Charakteren, die beide ein zeitloses, gelungen poetisch erzähltes Narrativ befeuern und das Erbe ihres Schöpfers respektvoll behandeln. Neulinge erwartet ein entspanntes, mit geistreichen Ideen und Rätseln vollgepacktes Adventure, das Genre-Altlasten kaum noch erkennen lässt und den Spielkomfort in den Vordergrund rückt. Auch langjährige Fans sollten unbedingt einen erneuten Blick wagen, um zu schauen, was aus ihrem vielleicht ja absoluten Lieblings-Adventure von damals großartiges entstanden ist und ob es nicht doch den ein oder anderen neuen Inhalt zu entdecken gibt. Tolles Adventure, tolles Remaster &#8211; eine fantastische Erfahrung.</p>
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		<title>Gloomy Eyes im Test &#8211; Wenn Tim Burton ein Spiel machen würde</title>
		<link>https://games-mag.de/2025/10/31/gloomy-eyes-im-test/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:53:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[PlayStation 5]]></category>
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		<category><![CDATA[Gloomy Eyes]]></category>
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					<description><![CDATA[Tim Burton ist eine Legende der Filmwelt. Nicht nur wegen der Vielzahl ikonischer Welten, die er erschaffen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="226" data-end="921">Tim Burton ist eine Legende der Filmwelt. Nicht nur wegen der Vielzahl ikonischer Welten, die er erschaffen hat, sondern auch aufgrund seiner beeindruckenden Arbeit mit Stop-Motion-Techniken. Zu den bekanntesten Filmen in diesem Bereich zählen ohne Frage <em data-start="481" data-end="509">Nightmare Before Christmas</em> und einer meiner liebsten Kindheitsfilme <em data-start="551" data-end="565">Corpse Bride</em>. Leider ist Stop-Motion in den letzten Jahren immer mehr in den Hintergrund geraten. Hin und wieder erscheint zwar noch ein neuer <em data-start="696" data-end="714">Wallace &amp; Gromit</em>-Film oder ein Projekt von LAIKA Studios, insgesamt ist es aber deutlich seltener geworden. Das ist schade, denn es handelt sich um eine wunderschöne Kunstform, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.</p>
<p data-start="923" data-end="1601">Zum Glück gibt es Videospiele. Immer wieder versuchen Entwickler, den einzigartigen Charme der Stop-Motion-Ästhetik spielerisch umzusetzen. <a href="https://www.arte.tv/de/videos/100200-000-A/gloomy-eyes" target="_blank" rel="noopener"><em data-start="1063" data-end="1076">Gloomy Eyes</em></a> war einer dieser Versuche – ein VR-Animationserlebnis, das zwar mehr Film als Spiel ist, sich aber der Technologie von Videospielen bedient. Zwar handelt es sich nicht um echte Stop-Motion, doch die Optik erinnert stark an Tim Burtons Werke. Mir gefiel der Film ausgesprochen gut, weshalb es keine Überraschung war, dass ich mir direkt einen Key für das kürzlich erschienene Spiel gesichert habe. Ob diese Umsetzung eines Tim-Burton-ähnlichen VR-Films jedoch tatsächlich einen Blick wert ist, erfahrt ihr in dieser <a href="https://games-mag.de/2025/10/30/ffarcadeedition">Kritik</a>.</p>
<p data-start="923" data-end="1601"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-384038 size-full" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/10/Gloomy-Eyes-im-Test-Wenn-Tim-Burton-ein-Spiel-machen-wuerde-1.jpg" alt="Gloomy Eyes im Test - Wenn Tim Burton ein Spiel machen würde" width="1920" height="1080" title="Gloomy Eyes im Test Wenn Tim Burton ein Spiel machen wuerde 1 Gloomy Eyes im Test - Wenn Tim Burton ein Spiel machen würde" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/10/Gloomy-Eyes-im-Test-Wenn-Tim-Burton-ein-Spiel-machen-wuerde-1.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/10/Gloomy-Eyes-im-Test-Wenn-Tim-Burton-ein-Spiel-machen-wuerde-1-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/10/Gloomy-Eyes-im-Test-Wenn-Tim-Burton-ein-Spiel-machen-wuerde-1-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/10/Gloomy-Eyes-im-Test-Wenn-Tim-Burton-ein-Spiel-machen-wuerde-1-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/10/Gloomy-Eyes-im-Test-Wenn-Tim-Burton-ein-Spiel-machen-wuerde-1-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/10/Gloomy-Eyes-im-Test-Wenn-Tim-Burton-ein-Spiel-machen-wuerde-1-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/10/Gloomy-Eyes-im-Test-Wenn-Tim-Burton-ein-Spiel-machen-wuerde-1-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h2>Eine Geschichte von Hass und Ausgrenzung</h2>
<p data-start="1656" data-end="2182"><em data-start="1656" data-end="1669">Gloomy Eyes</em> ist keine leichte Kost. Die Geschichte handelt von dem Zombie Gloomy und dem Menschenmädchen Nena, die in einer postapokalyptischen Welt leben, in der die Sonne die Menschheit verlassen hat. Gloomy wird von der Gesellschaft ausgegrenzt und gejagt, während Nena die Einzige ist, die ihm freundlich gesinnt bleibt. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine Reise, um die Sonne zurückzuholen. Für Gloomy ist das eine völlig neue Erfahrung, denn seit seinem Tod kennt er nur Ablehnung und den Kampf ums Überleben.</p>
<p data-start="2184" data-end="2676">Die Erzählung ist herzerwärmend und zugleich herzzerreißend. Sie kommt völlig ohne Dialoge aus und wird ausschließlich von einem Erzähler begleitet, den man im Spiel selbst immer wieder entdecken kann. Mich hat die Geschichte emotional stark berührt. Zwar musste ich keine Tränen vergießen, aber es gab viele Momente, in denen ich kurz innehielt, um zu verarbeiten, was diese beiden Kinder gerade durchmachen. Eine wirklich beeindruckende Geschichte mit einer starken, berührenden Thematik.</p>
<p data-start="2678" data-end="3192">Auch visuell überzeugt das Spiel. Die Atmosphäre und der claymotionartige Stil erinnern deutlich an Tim Burtons Werke. Besonders das Spiel mit Licht und Dunkelheit ist gelungen: Licht steht für die Menschen, Dunkelheit für die Zombies – eine klare Trennung, die sich konsequent durch das gesamte Spiel zieht. Man merkt an jeder Ecke, dass sich die Entwickler dem gewählten Stil verpflichtet fühlen, ohne dabei monoton zu wirken. Ein wunderschönes Design, wenn auch nicht die schärfste oder detailreichste Grafik.</p>
<p data-start="2678" data-end="3192"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-384037 size-full" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/10/Gloomy-Eyes-im-Test-Wenn-Tim-Burton-ein-Spiel-machen-wuerde-2.jpg" alt="Gloomy Eyes im Test - Wenn Tim Burton ein Spiel machen würde" width="1920" height="1080" title="Gloomy Eyes im Test Wenn Tim Burton ein Spiel machen wuerde 2 Gloomy Eyes im Test - Wenn Tim Burton ein Spiel machen würde" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/10/Gloomy-Eyes-im-Test-Wenn-Tim-Burton-ein-Spiel-machen-wuerde-2.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/10/Gloomy-Eyes-im-Test-Wenn-Tim-Burton-ein-Spiel-machen-wuerde-2-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/10/Gloomy-Eyes-im-Test-Wenn-Tim-Burton-ein-Spiel-machen-wuerde-2-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/10/Gloomy-Eyes-im-Test-Wenn-Tim-Burton-ein-Spiel-machen-wuerde-2-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/10/Gloomy-Eyes-im-Test-Wenn-Tim-Burton-ein-Spiel-machen-wuerde-2-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/10/Gloomy-Eyes-im-Test-Wenn-Tim-Burton-ein-Spiel-machen-wuerde-2-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/10/Gloomy-Eyes-im-Test-Wenn-Tim-Burton-ein-Spiel-machen-wuerde-2-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h2>Langsam, wie ein Zombie</h2>
<p data-start="3230" data-end="3995">Nicht ganz so stark wie die Geschichte ist das Gameplay. Das Rätseln macht zwar Spaß und bietet eine ausgewogene Mischung aus anspruchsvollen und einfacheren Passagen, dennoch wirkt das Spieltempo insgesamt zu träge. <em data-start="3447" data-end="3460">Gloomy Eyes</em> verzeiht nur wenig Fehler, und das kann schnell frustrierend werden. Missverständet mich nicht: Ein Abenteuerspiel darf gerne fordernd und gemächlich sein. Wenn ich jedoch minutenlang in langsamer Geschwindigkeit durch ein Gebiet laufe, nur um festzustellen, dass ich etwas vergessen habe, sorgt das unweigerlich für Unmut. Mehr als einmal musste ich mich dabei ertappen, wie ich das Spiel mit einem bösen Blick bedacht habe. Glücklicherweise hat mich die Vorfreude auf die nächste emotionale Szene stets motiviert, weiterzuspielen.</p>
<p data-start="3997" data-end="4460">Je nach Erfahrung im Genre dauert das Spiel rund drei Stunden. Für den aktuellen Preis von 24,99 € im <a href="https://store.playstation.com/de-de/concept/10015287" target="_blank" rel="noopener">PlayStation Store</a> ist das vollkommen in Ordnung – vorausgesetzt, man sucht nach einer emotionalen Geschichte und nicht nach spielerischer Tiefe. Wer hier vor allem wegen des Gameplays zugreift, könnte enttäuscht werden. Fans von künstlerisch erzählten, tiefgehenden Animationsgeschichten finden in <em data-start="4397" data-end="4410">Gloomy Eyes</em> jedoch eine kleine, atmosphärische Indie-Perle.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=d_qQwnbdb04" title="Gloomy Eyes - Reveal Trailer | PS5 Games" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/d_qQwnbdb04?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2 data-start="3997" data-end="4460">Fazit zu Gloomy Eyes:</h2>
<p data-start="110" data-end="580"><em data-start="110" data-end="123">Gloomy Eyes</em> ist ein kleines, melancholisches Kunstwerk, das mehr will, als nur eine Geschichte zu erzählen. Es möchte eine Stimmung einfangen – dieses Gefühl von Dunkelheit, Einsamkeit und doch ein wenig Hoffnung, das man auch aus den besten Tim Burton-Filmen kennt. In dieser Hinsicht gelingt dem Spiel eine wirklich eindrucksvolle Umsetzung. Atmosphäre, Stil und Thematik greifen wunderbar ineinander und erschaffen ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.</p>
<p data-start="582" data-end="1005">Die emotionale Wucht der Geschichte ist der wahre Kern von <em data-start="641" data-end="654">Gloomy Eyes</em>. Ganz ohne Dialoge, nur durch den Erzähler und die Bildsprache, schafft es das Spiel, eine Verbindung zu seinen Figuren aufzubauen, die man sofort spürt. Besonders die Beziehung zwischen Nena und Gloomy ist rührend und transportiert eine simple, aber starke Botschaft: dass Zuneigung und Verständnis selbst in einer dunklen Welt ihren Platz finden.</p>
<p data-start="1007" data-end="1467">Weniger überzeugend fällt dagegen das eigentliche Gameplay aus. Es ist gemächlich, stellenweise träge und verlangt ein gutes Maß an Geduld. Wer sich jedoch auf die ruhige Erzählweise und die künstlerische Präsentation einlassen kann, wird mit einem einzigartigen Erlebnis belohnt. Die Liebe zum Detail, die musikalische Untermalung und der unverwechselbare Stil machen <em data-start="1376" data-end="1389">Gloomy Eyes</em> zu etwas Besonderem – auch wenn es spielerisch nicht jeden begeistern wird.</p>
<p data-start="1469" data-end="1914">Unterm Strich ist <em data-start="1487" data-end="1500">Gloomy Eyes</em> kein klassisches Spiel, sondern eher ein interaktiver Stop-Motion-Film, der vor allem durch seine Atmosphäre und emotionale Tiefe überzeugt. Wer sich auf dieses langsame, poetische Abenteuer einlässt, erlebt eine berührende Reise voller Symbolik und Gefühl. Für alle, die Tim Burton lieben oder einfach mal wieder etwas Schönes und Eigenwilliges sehen möchten, ist <em data-start="1866" data-end="1879">Gloomy Eyes</em> auf jeden Fall einen Blick wert.</p>
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		<title>DUCK: Dangerous Ultimate Cartridge Kidnapper im Test &#8211; WarioWare hat noch nichts zu befürchten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 09:58:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PlayStation 5]]></category>
		<category><![CDATA[Playstation 4]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich bin ich nicht der größte Fan von Vergleichen, trotzdem ist es relativ schwer, über DUCK: Dangerous&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="82" data-end="479"><strong>Eigentlich bin ich nicht der größte Fan von Vergleichen, trotzdem ist es relativ schwer, über <em data-start="176" data-end="222">DUCK: Dangerous Ultimate Cartridge Kidnapper</em> zu schreiben, ohne einen direkten Vergleich zum Franchise <em data-start="281" data-end="292">WarioWare</em> zu ziehen. Das Spiel möchte nämlich eine Minispielsammlung sein, mit Bossen und allem, was dazugehört. Hier muss man sich also an Genregrößen wie dem genannten <em data-start="453" data-end="464">WarioWare</em> messen lassen.</strong></p>
<p data-start="481" data-end="1040">Als Kind war ich riesiger Fan der <em data-start="515" data-end="526">WarioWare</em>-Spiele. Besonders auf dem Game Boy Advance habe ich es rauf und runter gespielt. Leider hat meine Begeisterung über die Jahre nachgelassen und auch sonst habe ich eher selten Spiele gesehen, die versuchen, ein ähnliches Gameplay zu bieten. Umso mehr hat es mich gefreut, als wir einen Key für den Titel <em data-start="830" data-end="876">DUCK: Dangerous Ultimate Cartridge Kidnapper</em> auf der PlayStation bekommen haben. Ob das Spiel aber mit seinem großen Vorbild mithalten kann oder bei dem Versuch kläglich scheitert, erfahrt ihr in diesem Test.</p>
<p data-start="481" data-end="1040"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-383486 size-full" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/DUCK-Dangerous-Ultimate-Cartridge-Kidnapper-im-Test-1-scaled.png" alt="DUCK: Dangerous Ultimate Cartridge Kidnapper im Test - WarioWare hat noch nichts zu befürchten" width="2560" height="1440" title="DUCK Dangerous Ultimate Cartridge Kidnapper im Test 1 scaled DUCK: Dangerous Ultimate Cartridge Kidnapper im Test - WarioWare hat noch nichts zu befürchten" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/DUCK-Dangerous-Ultimate-Cartridge-Kidnapper-im-Test-1-scaled.png 2560w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/DUCK-Dangerous-Ultimate-Cartridge-Kidnapper-im-Test-1-300x169.png 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/DUCK-Dangerous-Ultimate-Cartridge-Kidnapper-im-Test-1-1024x576.png 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/DUCK-Dangerous-Ultimate-Cartridge-Kidnapper-im-Test-1-768x432.png 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/DUCK-Dangerous-Ultimate-Cartridge-Kidnapper-im-Test-1-1536x864.png 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/DUCK-Dangerous-Ultimate-Cartridge-Kidnapper-im-Test-1-2048x1152.png 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/DUCK-Dangerous-Ultimate-Cartridge-Kidnapper-im-Test-1-1920x1080.png 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/DUCK-Dangerous-Ultimate-Cartridge-Kidnapper-im-Test-1-1170x658.png 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/DUCK-Dangerous-Ultimate-Cartridge-Kidnapper-im-Test-1-585x329.png 585w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h2 data-start="1042" data-end="1054">DuckWare</h2>
<p data-start="1056" data-end="1670"><em data-start="1056" data-end="1102">DUCK: Dangerous Ultimate Cartridge Kidnapper</em> hat nicht wirklich eine Geschichte, dafür aber einen Rahmen, in dem die Minispiele stattfinden. Ein paar neugierige Entenküken stoßen auf ein mysteriöses 100-in-1-Cartridge, das mehr verbirgt als nur Retro-Games. Kaum haben sie es aktiviert, entweicht ein finsterer Geist, der sich D.U.C.K. nennt, und kündigt ein grausames Spiel an: Wenn die Küken nicht ihre ganzen Gamer-Skills beweisen, verwandelt er sie in pixelige Spielfiguren, verdammt zu endlosen Respawns in seinen tödlichen Welten. Zweidimensional gefangen, ohne Ausweg – das wäre ihr endgültiges Game Over!</p>
<p data-start="1672" data-end="2155">Dieser Rahmen wird ganz süß mit tollen Bildern inszeniert, kann darüber hinaus aber nicht wirklich viel mehr bieten. Wo das Spiel allerdings glänzen kann, sind die unzähligen Minispiele, die alle verdammt abwechslungsreich sind und voller cooler Momente stecken. Egal ob als Astronaut Sterne sammeln, als Käfer Steine rollen oder im Ring boxen, hier wird man durchgehend gut unterhalten. Ein wirklich spannendes Sammelsurium, das für die ein oder andere Stunde Spielspaß sorgen kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-383489 size-full" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/01e4697c2ad9915a3640ae4e9cbdb9e25b8365893bbcc3ea-scaled.png" alt="DUCK: Dangerous Ultimate Cartridge Kidnapper im Test - WarioWare hat noch nichts zu befürchten" width="2560" height="1440" title="01e4697c2ad9915a3640ae4e9cbdb9e25b8365893bbcc3ea scaled DUCK: Dangerous Ultimate Cartridge Kidnapper im Test - WarioWare hat noch nichts zu befürchten" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/01e4697c2ad9915a3640ae4e9cbdb9e25b8365893bbcc3ea-scaled.png 2560w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/01e4697c2ad9915a3640ae4e9cbdb9e25b8365893bbcc3ea-300x169.png 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/01e4697c2ad9915a3640ae4e9cbdb9e25b8365893bbcc3ea-1024x576.png 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/01e4697c2ad9915a3640ae4e9cbdb9e25b8365893bbcc3ea-768x432.png 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/01e4697c2ad9915a3640ae4e9cbdb9e25b8365893bbcc3ea-1536x864.png 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/01e4697c2ad9915a3640ae4e9cbdb9e25b8365893bbcc3ea-2048x1152.png 2048w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/01e4697c2ad9915a3640ae4e9cbdb9e25b8365893bbcc3ea-1920x1080.png 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/01e4697c2ad9915a3640ae4e9cbdb9e25b8365893bbcc3ea-1170x658.png 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/08/01e4697c2ad9915a3640ae4e9cbdb9e25b8365893bbcc3ea-585x329.png 585w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h2 data-start="2157" data-end="2185">Viel ist nicht immer gut</h2>
<p data-start="2187" data-end="2871">Trotz dieser lobenden Worte bleibe ich nach dem Testen doch etwas frustriert zurück. Ich mochte die Vielzahl an Minispielen und auch die süße Idee, das Ganze mit Enten zu verpacken. Leider sind die Minispiele alles andere als intuitiv und auch sonst fehlt es dem Gameplay an Geschwindigkeit. Viel zu oft habe ich Minispiele erst zu spät verstanden und außerdem nimmt die Frage nach jedem Game Over, ob man ein Leben verlieren möchte, komplett die Geschwindigkeit heraus. Hier hätte man sich gerne mehr am Vorbild <em data-start="2700" data-end="2711">WarioWare</em> orientieren können, um ein runderes Gesamterlebnis zu bieten. So kann ich das Spiel nur für diejenigen empfehlen, die eine entsprechend hohe Frustgrenze haben.</p>
<p data-start="2873" data-end="3297">An diesen Punkten hilft es leider auch nicht, dass es neben der Story mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden auch andere Modi wie den Endlos-Modus gibt. Die Minispiele sind zwar eine Menge Spaß, der Aufbau ist aber alles andere als motivierend für die Langzeit. Ob diese Sammlung also etwas für euch ist, müsst ihr selbst entscheiden. Für die derzeit 11,99 € im <a href="https://store.playstation.com/de-de/product/EB0685-CUSA55724_00-0577262456583010" target="_blank" rel="noopener">PlayStation Store</a> ist es aber zumindest nicht allzu teuer.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=T0ICZlr6iio" title="DUCK: Dangerous Ultimate Cartridge Kidnapper - FINAL TRAILER" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/T0ICZlr6iio?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2 data-start="2873" data-end="3297">Fazit zu DUCK: Dangerous Ultimate Cartridge Kidnapper:</h2>
<p data-start="132" data-end="577"><em data-start="132" data-end="178">DUCK: Dangerous Ultimate Cartridge Kidnapper</em> ist ein charmantes, aber nicht fehlerfreies Experiment. Die Idee, eine bunte Minispielsammlung in einen humorvollen Enten-Rahmen zu packen, ist auf jeden Fall sympathisch und hebt sich von typischen Indie-Projekten ab. Die Präsentation mit liebevollen Illustrationen und dem verspielten Konzept sorgt für ein paar Schmunzler, auch wenn die Story selbst kaum über einen netten Vorwand hinauskommt.</p>
<p data-start="579" data-end="1163">Der größte Pluspunkt liegt zweifellos in der Vielfalt der Minispiele. Hier wird viel Kreativität gezeigt, und die Entwickler haben sich sichtlich Mühe gegeben, abwechslungsreiche Szenarien zu bieten. Wer gerne kleine, verrückte Aufgaben bewältigt, wird hier einige originelle Ideen entdecken. Leider fehlt es jedoch an einem entscheidenden Element: dem Spielfluss. Immer wieder reißen lange Übergänge, zusätzliche Bestätigungsfragen oder unklare Anweisungen den Spieler aus dem Rhythmus. Das sorgt für Frust, wo eigentlich schnelle Reaktionen und ein flüssiger Ablauf gefragt wären.</p>
<p data-start="1165" data-end="1496">Auch die Lernkurve ist nicht optimal. Viele Minispiele erklären sich nicht von selbst, und das führt dazu, dass wertvolle Sekunden im Rätselraten verloren gehen. Zusammen mit der eher behäbigen Spielgeschwindigkeit entsteht so ein Gefühl von Ungleichgewicht – zu viele kreative Ansätze, die an einer besseren Umsetzung scheitern.</p>
<p data-start="1498" data-end="2039">Unterm Strich ist <em data-start="1516" data-end="1562">DUCK: Dangerous Ultimate Cartridge Kidnapper</em> also ein Titel für eine sehr spezifische Zielgruppe. Wer Minispielsammlungen liebt, über fehlende Perfektion hinwegsehen kann und bereit ist, ein paar Eigenheiten zu akzeptieren, findet hier ein sympathisches Projekt für zwischendurch. Für alle anderen bleibt es ein netter Versuch, der aber nicht an die großen Vorbilder heranreicht. Bei einem Preis von 11,99 € kann man es dennoch riskieren, vor allem, wenn man Lust auf ein kurzes, verrücktes Spielerlebnis mit Enten hat.</p>
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		<title>Monster Hunter Wilds im Test &#8211; Die (nicht so) Schöne und das Biest</title>
		<link>https://games-mag.de/2025/03/18/monster-hunter-wilds-im-test/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 17:02:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spiele-Tests]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Monster Hunter Wilds startet die traditionsreiche Reihe endlich in die nächste Runde. Besonders wild und actionreich&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Mit Monster Hunter Wilds startet die traditionsreiche Reihe endlich in die nächste Runde. Besonders wild und actionreich soll es diesmal zugehen, doch taugt das auch für langjährige Fans oder wird hier der <em>Odogaron</em> in der Pfanne verrückt? Rate mal mit <em>Rathian</em> &#8211; Unser Test zur brandneuen Monsterjagd auf der <em>Xbox Series X</em>.</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382498" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-1.jpg" alt="Monster Hunter Wilds 1 Monster Hunter Wilds im Test - Die (nicht so) Schöne und das Biest" width="1920" height="1080" title="Monster Hunter Wilds 1 Monster Hunter Wilds im Test - Die (nicht so) Schöne und das Biest" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-1.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-1-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-1-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-1-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-1-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-1-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-1-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Hachja, <strong>Monster Hunter</strong>. Du und ich, das wird wohl immer eine ganz besondere Beziehung bleiben. Auf der <em>Playstation Portable</em> hättest du mich fast in den Wahnsinn getrieben, während mein viel zu junges Gamer-Ich damit beschäftigt war, buchstäblich kleine Erfolge zu feiern. Zwar vergingen etliche Stunden bis das erste Monster auf dem Boden lag, doch das Erfolgsgefühl, zum allerersten mal einen <em>Velociprey</em> erjagt zu haben, ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben. Nein, keine Chance, erschallte es allerdings nur wenig später aus den heiligen Hallen der Jugend und der verzweifelte Versuch, mich einer <em>Rathian</em> zu stellen, entpuppte sich schnell als vorzeitiges Aus zwischen mir und diesem scheinbar ganz persönlichen Projekt zwischen Begeisterung und Demut.</p>
<p>Ein paar merkwürdige Publishing-Deals und den von mir verpassten Releases auf <em>Wii</em> und <em>Wii U</em> später, ging es mit <strong>Monster Hunter 4 Ultimate</strong> endlich weiter. Den fast zwangsläufigen Kauf des wirklich wilden <a href="https://nintendo3ds.fandom.com/wiki/Circle_Pad_Pro" target="_blank" rel="noopener"><strong><em>Circle Pad Pro</em></strong></a> konnte ich zumindest damit rächen, mich frühzeitig in irgendwelche High Rank-Lobbys zu schleichen, in denen ich einfach so mitgezogen wurde und entsprechende Ausrüstung erhielt, die mich über die gesamte Solo-Kampagne des <em>Nintendo 3DS</em>-Ablegers tragen würde &#8211; ja, so ein Edgelord war ich mal. Zugegeben, die richtige <strong>Monster Hunter</strong>-Erfahrung sollte das natürlich nicht darstellen, die erschloss sich mir erst mit den modernen Ablegern <strong>World</strong> und <strong>Rise</strong>.</p>
<blockquote><p><strong>Nichts schreit das Wort Atmosphäre lauter, als ein wütender<em> Rey Dau</em> in einer von zahllosen Blitzen erhellten Diamantenhöhle.</strong></p></blockquote>
<p>Denn plötzlich erstrahlte die Reihe in einem völlig neuen Licht &#8211; mit hochwertig dargestellten Umgebungen, toller Präsentation und einem überarbeiteten wie vereinfachten Kampfsystem, was mir und vielen anderen endlich die Möglichkeit gab, vollständig in dieses sagenumwobene Franchise einzusteigen. Riesige Kreaturen waren auf einmal bezwingbar und stellten nicht länger die unüberwindbaren Hürden meiner Jugend dar, während sie so anmutig durch den Urwald stapften oder sich in den eisigen Höhlen einer winterlichen Tundra versteckten. <em>HR</em>, G-Rang oder Talismane gingen in den normalen Sprachgebrauch über und wenn es doch mal brenzlig wurde, feuerte man ein Notsignal ab, das hilfsbereite Spieler aus aller Welt anlockte. Nicht etwa, damit sie die Arbeit für mich erledigen, sondern um mich aktiv zu unterstützen, damit ich besser werde. Diesen Initiationsritus längst überstanden, konnte ich die Veröffentlichung von <strong>Monster Hunter Wilds</strong> gar nicht abwarten. Es sollte mein Moment werden, genauer gesagt mein persönlicher <strong>Guitar Hero</strong>-Moment, für den ich die zaghaft-klackernden Geräusche meiner Plastikgitarre längst in halbwegs professionelles Geschrammel auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad eingetauscht hatte und nun schlicht bereit war, direkt auf einem ganz anderen Niveau mit einem völlig neuen Ableger loszulegen. <strong>Doch was ich dabei tatsächlich fand, ist&#8230;anders wild!?</strong></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382496" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-6.jpg" alt="Monster Hunter Wilds 6 Monster Hunter Wilds im Test - Die (nicht so) Schöne und das Biest" width="1920" height="1080" title="Monster Hunter Wilds 6 Monster Hunter Wilds im Test - Die (nicht so) Schöne und das Biest" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-6.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-6-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-6-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-6-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-6-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-6-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-6-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><strong>Im Osten viel Neues?</strong></h2>
<p>Oh, du heiliges <strong>Monster Hunter Wilds</strong>, jetzt verfügst du sogar über ein vollkommen eigenständiges Ökosystem im bislang unentdeckten Osten, in dem sich winzige bis riesengroße Monster bei einem dynamischen Tag- und Nachtwechsel lebensnah über den Weg laufen, während die neuen Extremwetter-Ereignisse stille Gewässer in tosende Fluten oder den farblosen Anblick einer subtropischen Steppe in saftig grüne Grasflächen verwandeln. Detailverliebter denn je, springen interessierten SpielerInnen jederzeit zahlreiche Kleinigkeiten ins Auge, die dieser urzeitlich anmutenden Welt zu einem ganz eigenen Leben verhelfen. Vom natürlichen Idyll eines Regenwalds bis zur schroffen Schönheit inmitten fließender Lava oder klirrender Kälte, hält der jüngste Titel im Franchise erstaunlich viel parat, um euch optisch bei Laune zu halten. Dass dabei alles so organisch und wie aus einem Guss wirkt, ist bloß die blutig-rote Kirsche auf diesem leckeren, dreidimensionalen Panorama-Pancake. Weitläufige Areale hier, ein paar Orte von Interesse dort, wäre die Welt von <strong>Monster Hunter</strong> ein wenig friedlicher, ich würde hier wohnen wollen.</p>
<p>Doch apropos, denn selbstverständlich sind es nicht die unkenden Kröten oder sich in friedfertig zusammengeschlossenen Gruppen und umherstapfenden Herbivoren, die den fünf unterschiedlichen, jederzeit frei erkundbaren Biomen das Vorsichts-Prädikat aufdrücken, sondern die titelgebenden Monster. Von Genre-Urgesteinen wie dem <em>Rathalos</em>, der <em>Rathian</em>, über einen augenscheinlich völlig verrückt gewordenen <em>Anjanath</em>, bis hin zu kreativen Neuzugängen bietet der Kader aus insgesamt 29 Bestien unterschiedlichster Couleur das volle Spektrum aus Ehrfurcht und Jagdfieber. Nichts schreit das Wort Atmosphäre lauter, als ein wütender<em> Rey Dau</em> in einer von zahllosen Blitzen erhellten Diamantenhöhle. Oder ein wütender <em>Uth Duna</em>, der den überfluteten Tropenwald während der Regenzeit in sein persönliches Schwimmbecken verwandelt und ihr völlig unverhofft zu kleinen, hilflosen Forscher-Fischen mutiert. Die Frage nach dem Jäger oder dem Gejagten drängt blitzschnell an die Oberfläche, doch hat zwischen all der kurzweiligen Action nur selten Zeit zum Luftholen.</p>
<blockquote><p><strong>&#8230;während euer eigens erstellter Charakter nun tatsächlich eine vollwertige Vertonung erhalten hat und zusammen mit dem restlichen Cast deutlich gerührt in einen Tenor aus <em>„Oh, nein“</em> und <em>„Wir müssen etwas tun“</em> stimmt.</strong></p></blockquote>
<p>Dazu gesellt sich eine actionreich inszenierte Story aus spannungsgeladenen Sequenzen und vermeintlich bedeutungsschwangeren Dialogen zwischen durchaus sympathischen Charakteren, deren widerhallender Applaus zumindest im Popkornkino Anklang und Bedeutung findet. Kreaturen fliegen durch die Lüfte, bekämpfen einander imposant und stellen eine ernsthafte Bedrohung für diese scheinbar doch so fragile Welt dar, während euer eigens erstellter Charakter nun tatsächlich eine vollwertige Vertonung erhalten hat und zusammen mit dem restlichen Cast deutlich gerührt in einen Tenor aus <em>„Oh, nein“</em> und <em>„Wir müssen etwas tun“</em> stimmt. Mehr Hollywood-hau-drauf als Arthouse-Produktion, trifft die diesmal wirklich ehrgeizig erzählte Geschichte genau diesen Ton aus kompromissloser Action und wahrhaft monstermäßig guter Inszenierung, kann aber kaum darüber hinwegtäuschen, dass es sich inhaltlich hierbei um eine ganz merkwürdige Mischung aus <strong>Jurassic Park</strong>-Anleihen und einem <strong>Isekai</strong>-Narrativ handelt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382494" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-4.jpg" alt="Monster Hunter Wilds 4 Monster Hunter Wilds im Test - Die (nicht so) Schöne und das Biest" width="1920" height="1080" title="Monster Hunter Wilds 4 Monster Hunter Wilds im Test - Die (nicht so) Schöne und das Biest" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-4.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-4-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-4-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-4-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-4-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-4-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-4-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h2><strong>Vom Kochen und verschwundenen Hunden</strong></h2>
<p>Spielerisch gibt sich <strong>Monster Hunter Wilds</strong> dagegen äußerst traditionell. Während sich Präsentation und World-Building wie ein konsequent weitergedachter Feinschliff aus <strong>Monster Hunter World</strong> anfühlen, hat sich Entwickler <em>Capcom</em> für das Gameplay vorwiegend beim quasi-Vorgänger <strong>Rise</strong> bedient. Das Bekämpfen der riesigen Bestien fühlt sich somit gewohnt geschmeidig an und macht schlicht süchtig. Bis auf <strong>Elden Ring</strong> und wenige weitere Ausnahmen, besitzt <strong>Monster Hunter</strong> nach wie vor das seltenen Privileg, mich und Millionen anderer SpielerInnen alleine aufgrund des großartigen Gameplays immer wieder vor den Bildschirm zu fesseln. Jeder Kampf ist viel mehr ein Tanz aus nur langsam einstudierten Bewegungen, die sich meinem meterhohen Widersacher mit jedem Schritt anpassen und dank steigender Erfahrung schon bald eine leidenschaftliche Salsa aufs Parkett legen. Das Prinzip dahinter? Immer stärkere Monster erjagen, um sich aus den daraus gewonnenen Teilen neue Ausrüstung zu basteln, um immer stärkere Monster zu erjagen, usw. Ein simpler sowie genialer Kreislauf, der nicht ohne Grund den größten Identitätswert der Reihe darstellt. Brandneue Waffen bleiben dem Arsenal zwar weiterhin fern, dafür dürft ihr nun zwei Hauptwaffen gleichzeitig ausrüsten und nach Lust und Laune zwischen ihnen wechseln. Klingt erstmal beiläufig, führt aber tatsächlich dazu, auch mal ein alternatives Kampfgerät auszuprobieren.</p>
<p>Ach, und kann sich eigentlich noch jemand an die meist lizenzierten Dinosaurier-Spielzeuge der späten 90er-Jahre erinnern? Klar, irgendwie waren die alle richtig cool, doch wer von sich und dem Inhalt seines/ihres Schulranzens etwas halten wollte, kam nicht um die Viecher mit den integrierten Wunden herum. Ob offen getragen oder durch ein herausnehmbares Stück Plastik verdeckt, galt der vermeintliche Kindergarten-Gore als buchstäblich kleines Statement zum Erwachsenwerden. Aus weitaus praktischeren Gründen, dürfen die Kreaturen in <strong>Monster Hunter Wilds</strong> nun auch Verletzungen tragen. Grundsätzlich stellt diese Neuerung eine vereinfachte, visuell zugänglichere Form für Schwachpunkte und das Brechen einzelner Körperteile dar. Schlagt ihr lange genug auf eine Stelle am Körper der jeweiligen Bestie ein, werden im ebenfalls neu hinzugefügten Fokus-Modus Verletzungen sichtbar, die sich mit einem entsprechenden Fokus-Angriff besonders effektvoll und schmerzhaft zerstören lassen, was zusätzlichen Schaden und weitere Material-Boni verspricht.</p>
<blockquote><p><strong>Jeder Kampf ist viel mehr ein Tanz aus nur langsam einstudierten Bewegungen,&#8230;</strong></p></blockquote>
<p>Der aus <strong>Monster Hunter Rise</strong> bekannte <em>Palamute</em> weicht nun dem deutlich flinkeren <em>Seikret</em>-Reittier, das sämtliche Vorteile seines kaltschnäuzigen Vorgängers zu kennen scheint, darüber hinaus aber auch eine zusätzliche Auto-Pilot-Funktion mitbringt und euch automatisch an den Ort eurer Wahl transportiert. Etwa um seltene Mineralien oder andere Rohstoffe auf der jederzeit frei erkundbaren Karte zu sammeln oder um Taxi zum nächsten Monster zu spielen. Doch auch selbst ist der Jäger, so sagt man bekanntlich, weshalb ihr euer stärkendes, mit allerlei Buffs und Boosts versehenes Essen nun eigenständig zubereiten müsst. Scheinbar ist das auf den angestrebten Open World-Charakter des Spiels und die Möglichkeit, Monster jederzeit ohne das vorherige Auswählen einer Quest bekämpfen zu dürfen zurückzuführen, stellt aber genauso wenig ein echtes Problem dar. Eigene Mahlzeiten zaubert ihr nämlich ebenso schnell wie der verschwundene <em>Felyne</em>-Koch und dürft den Ort des Festmahls dabei sogar vollkommen frei bestimmen. Wer sich bereits jetzt ein wenig alleine gelassen fühlt, darf beruhigt aufatmen. Auf Wunsch lassen sich in<strong> Monster Hunter Wilds</strong> nämlich zusätzliche NPC-Mitstreiter herbeirufen, die während der aktiven Quest an eurer Seite kämpfen. Somit seid ihr nicht länger von euren Freunden oder zufälligen SpielerInnen aus aller Welt abhängig und könnt schwierige Auseinandersetzungen trotzdem in Begleitung abschließen, während die neue Online-Struktur eher einen tendenziellen MMO-Ansatz verfolgt, was aber ebenfalls durchaus gelungen wirkt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382495" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-5.jpg" alt="Monster Hunter Wilds 5 Monster Hunter Wilds im Test - Die (nicht so) Schöne und das Biest" width="1920" height="1080" title="Monster Hunter Wilds 5 Monster Hunter Wilds im Test - Die (nicht so) Schöne und das Biest" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-5.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-5-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-5-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-5-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-5-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-5-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-5-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p><strong>Tja, klingt doch alles wunderbar und nach dem besten Monster Hunter, das es jemals gab. Oder etwa nicht?</strong> Naja, Moment mal, denn so ambitioniert und zugänglich der neueste Ableger erscheinen mag, so sehr kehrt er seinen Ursprüngen und langjährigen Fans auch den von Stacheln bewachsenen Rücken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382492" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-2.jpg" alt="Monster Hunter Wilds 2 Monster Hunter Wilds im Test - Die (nicht so) Schöne und das Biest" width="1920" height="1080" title="Monster Hunter Wilds 2 Monster Hunter Wilds im Test - Die (nicht so) Schöne und das Biest" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-2.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-2-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-2-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-2-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-2-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-2-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-2-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h2><strong>Komm doch her, großer Bär</strong></h2>
<p>Es mag ein Phänomen sein, das sich nur durch Subjektivität und Voreingenommenheit erklären lässt, doch zumindest gefühlt ist <strong>Monster Hunter Wilds</strong> das bislang einfachste <strong>Monster Hunter</strong> überhaupt. Ein perfekter Einstieg für Neulinge, aber kaum eine weiterentwickelte Iteration für Fans der ersten Stunde. Selbstredend greifen die hier immer noch bedenkenlos zu, schließlich bleibt das Kerngameplay über jeden Zweifel erhaben. Doch irgendwie drängt sich mir der Gedanke auf, dass die Reihe langsam, dafür umso bewusster und kontinuierlich eine zugänglichere Form annimmt und ihren teils frustrierend hohen Anspruch auf Kommando verlieren soll. Warum? Weil es eben nicht länger darum geht, eine Arbeit mit Leidenschaft zu versehen und sich darüber zu freuen, wenn es bei Veröffentlichung ein paar wenige Menschen interessiert, die daraus den nächsten Geheimtipp spinnen, sondern um ein Produkt. Um Zahlen, um Gewinne. Um große Interessen und den bestmöglichen Absatz. Ob man den mit der klassischen Formel der Reihe heute noch generieren könnte, bleibt ohnehin eher fraglich.</p>
<blockquote><p>&#8230;der mir von <em>„Das Leben findet einen Weg“</em> bis hin zu künstlich erschaffenen Monstern ein absolut schräges Worst of des gesamten <strong>Jurassic Park</strong>-Franchise präsentiert.</p></blockquote>
<p>Das trifft leider auch auf die Kinoreife Inszenierung zu, denn nach der hat schlicht niemand gefragt. Hübsch und kurzweilig lassen sich die Clips ja anschauen, doch wirken sie reichlich Fehl am Platz in einer Reihe, die sich den Begriff Kerngameplay derart unverkennbar auf die Brust geschrieben hat und durch ihre schnörkellose Pragmatik eigentlich stets begeistern konnte. Stumme Charaktere und ein schmückendes Beiwerk aus irgendeiner austauschbaren, nicht unbedingt näher definierten Bedrohung als Narrativ, das ist <strong>Monster Hunter</strong>. Umso erstaunlicher, dass sich unter dem Effektgewitter von <strong>Wilds</strong> eben genau diese Belanglosigkeit wiederfindet. <em>Natas</em> Suche nach seiner verlorenen Heimat ist keine unvergessliche Reise nach <em>Mordor</em>, sondern ein intellektueller Kurztrip, der hilflos wirkende Versuch, dem eigentlich so interessanten Setting einer bislang unentdeckten Welt dramaturgischen Ausdruck zu verleihen. Währenddessen erlebe ich einen Plot, der mir zwischen <em>„Das Leben findet einen Weg“</em> und künstlich erschaffenen Monstern ein absolut schräges Worst of des gesamten <strong>Jurassic Park</strong>-Franchise präsentiert. Charaktere reden ununterbrochen, aber sagen praktisch nichts. Versteht mich nicht falsch, innerhalb seiner Popkornkino-artigen Inszenierung funktioniert das einigermaßen gut, doch dass hierfür scheinbar derart viele Ressourcen ver(sch)wendet wurden und offensichtlich genau deshalb die Riege an Monstern verhältnismäßig klein ausfällt, fühlt sich an wie vergossene (<em>Wyvern</em>-)Milch.</p>
<p>Und ja, <strong>29 Monster</strong>, das klingt erstmal nach viel, doch im Vergleich mit <strong>Rise</strong>, fällt der Kader in <strong>Monster Hunter Wilds</strong> überraschend klein aus. Zumal gleich drei Varianten auf das Flagship-Monster <em>Arkvelt</em> fallen und sich viele Designs einfach zu sehr ähneln. Neuzugang <em>Doshaguma</em>, ein riesiger, oft im Rudel umherziehender Riesen-Bär, verfügt ebenfalls über zwei sich deutlich ähnelnde Versionen, während <em>Rathalos</em>, <em>Rathian</em> und <em>Wächter-Rathalos</em> nun auch keinen Innovationspreis in der Kategorie Design gewinnen. Gefühlt finden sich hier lediglich 15 wirklich diverse Bestien, wobei sich das Artdesign vorwiegend eher gewöhnungsbedürftig zwischen den düster-fantastischen Grautönen eines <strong>Resident Evil</strong> bewegt, anstatt optisch auf den bislang vertrauten Urzeit-Ruf der Wildnis zu setzen. Ich meine, wir haben jetzt ein Monster, das einem Pestdoktor nachempfunden ist&#8230;Zu allem Überfluss, fallen die Viecher um wie die Fliegen. Seid ihr einmal im Flow oder habt online eine gut funktionierende Gruppe parat, malträtiert ihr jedes noch so gefährliche Biest, ohne dass dieses vor seinem Ableben auch nur einmal auf die Beine kommt. Eine gewisse Portion Herausforderung mag ich <strong>Monster Hunter Wilds</strong> zwar weiterhin nicht absprechen, doch fehlt es offensichtlich an einer ernstzunehmenden Balance im allgemeinen Schwierigkeitsgrad. Ich spreche hier auch gar nicht von Zugänglichkeit, die ist schließlich immer willkommen. Nein, <strong>Monster Hunter Wilds</strong> ist schlicht zu einfach. Selbst die größten, faktischen Bedrohung im Spiel, nämlich <em>Arkvelt</em> und Urgestein <em>Gore Magala</em>, bringen mich kaum dazu, meine Ausrüstung auf ihren möglichen Maximalwert zu steigern. Elementarschwächen und die Sorge vor Statuseffekten lasse ich dabei mal völlig außen vor, denn vor denen muss ich mich hier gar nicht so sehr fürchten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382497" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-7.jpg" alt="Monster Hunter Wilds 7 Monster Hunter Wilds im Test - Die (nicht so) Schöne und das Biest" width="1920" height="1080" title="Monster Hunter Wilds 7 Monster Hunter Wilds im Test - Die (nicht so) Schöne und das Biest" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-7.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-7-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-7-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-7-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-7-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-7-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-7-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h2><strong>Die Open World &#8211; Wilder Tiger oder handzahmes Kätzchen?<br />
</strong></h2>
<p>Wenn nach <strong>knapp 16 Stunden</strong> die Kampagne als abgehakt gilt und sich eigentlich Freude auf das Endgame ausbreiten sollte, bleibt gar nicht mehr so viel übrig, für das ich meine Zeit tatsächlich aufopfern möchte. Auf der Suche nach der ultimativen Challenge, stolpere ich bloß wieder über das Flagship-Monster und den düsteren <em>Gore Magala</em>, was selbst im Rahmen der angedachten, ständigen Wiederholung irgendwann zur Farce wird und nur noch annähernd daran erinnert, wie viel Zeit meines Lebens ein jeder Ableger der Reihe bislang <a href="https://games-mag.de/2025/03/11/who-you-gonna-call-urban-myth-dissolution-center-im-test/" target="_blank" rel="noopener">verschlingen</a> konnte – vom Spiel durch langlebige Inhalte ausgelöst oder intrinsisch motiviert. Was am Ende bleibt, ist bloß noch die ungemein nervtötende Jagd nach den Goldkronen, die durch ein paar Kniffe merkbar vereinfacht wurde, im Kern aber weiterhin jenen sadistischen Seelen vorbehalten bleibt, die mit jedem neuen <strong>Pokémon</strong> auch den kompletten <em>Pokédex</em> füllen. In meinen gut 60 Gesamtstunden mit dem Titel stecken sämtliche Nebenquests, die Kampagne, ein Großteil ebenjener Kronenjagd, hunderte erjagte Monster, eine beachtliche Anzahl gemütlich gefangener Fische und der Austausch mit der durch das neue Lobby-System wunderbar integrierten Community. <strong>Aber eben leider keine Drachen-Ältesten, kein G-Rank oder ähnliches.</strong> Sogar bislang extrem seltenes Crafting-Material erscheint nun deutlich häufiger und lässt sich stellenweise sogar vorhersagen, da manche Monster mit einer bestimmten Liste an garantierten Items auf der Karte erscheinen. So lässt sich zwar viel Mühe sparen, doch entzaubert es auch den ursprünglichen Gedanken der Reihe, wie ein Wahnsinniger für ein bestimmtes Herstellungsobjekt zu grinden.</p>
<p>Und da wir hier schon von Entzauberung sprechen, kann ich der Spielwelt ihre gelungene Ästhetik zwar nicht absprechen, aber guten Gewissens verraten, dass die verheißungsvolle Tagline <strong>Wilds</strong> nur wenig mit der eigentlichen Spielerfahrung gemein hat. Ja, das erste Gebiet, eine Mischung aus Sandwüste und Steppe kommt überraschend weitläufig daher und bietet einige große Areale, doch grundsätzlich bleibt das alles bloß fadenscheinige Augenwischerei. Denn auch <strong>Monster Hunter Wilds</strong> bietet prinzipiell dasselbe schlauchartige Leveldesign wie ihr es bereits aus <strong>World</strong> und <strong>Rise</strong> kennt. Optisch und in Sachen Volumen legt dieser Ableger zwar noch eine ganze Schippe obendrauf, aber letztendlich nur, um lediglich den Eindruck von Größe und neu gewonnener Freiheit zu vermitteln. Selbst die verschwundenen Ladezeiten und die nun vollständig zusammenhängende Spielwelt funktionieren nur dank des obligatorischen Tricks der Verwendung von kargen Röhrenabschnitten, die ihr vor jedem neuen Biom durchschreiten müsst und als Ersatz für den klassischen Ladebildschirm dienen.</p>
<p>Ohnehin scheint sich <em>Capcom</em> mit dem Einsatz der hauseigenen <em><strong>RE Engine</strong></em> ein wenig übernommen zu haben, denn die versprochene Pracht erstickt viel zu häufig im matschigen Texturen-Brei oder leidet unter einer auffällig geringen Bildwiederholungsrate. Im angedachten Performance-Modus und meiner buchstäblichen Qual der Wahl erreicht das Geschehen auf dem Bildschirm nur äußerst selten die angepeilten 60 Bilder pro Sekunde, während ich mich hinsichtlich der Auflösung ernsthaft frage, ob ich hier wirklich auf einer <em>Xbox Series X</em> oder vielleicht doch der <em>Nintendo Switch</em> spiele. Schade, denn für Fans hierzulande ist diesmal sogar eine komplette Lokalisierung mit an Bord, die eine deutsche Sprachausgabe mit ebenso deutschen Bildschirmtexten und Untertiteln kombiniert. Der Sound verwöhnt die Ohren nach wie vor, wobei die Reihe mir bereits stimmungsvollere Orchestor-Kompositionen aus den Lautsprechern zaubern konnte. Das ikonische Proof of the Hero aus Monster Hunter Wilds zähle ich sogar zu den bislang schlechtesten Versionen des allseits beliebten Themes, wobei das allgemeine Sounddesign weiterhin stimmig bleibt und den vorwiegend aufreibenden Momenten den richtigen Klang verpasst.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382493" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-3.jpg" alt="Monster Hunter Wilds 3 Monster Hunter Wilds im Test - Die (nicht so) Schöne und das Biest" width="1920" height="1080" title="Monster Hunter Wilds 3 Monster Hunter Wilds im Test - Die (nicht so) Schöne und das Biest" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-3.jpg 1920w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-3-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-3-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-3-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-3-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-3-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Monster-Hunter-Wilds-3-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<hr />
<p><em>Monster Hunter Wilds ist seit dem 28. Februar 2025 für den PC via Steam, die Xbox Series X/S und Playstation 5 verfügbar. Die Standardversion kostet euch den Vollpreis von knapp 79,99€, wobei ihr auch zu zwei weiteren Deluxe-Editionen greifen könnt, die ein paar digitale Kosmetik-Extras versprechen und mit bis zu 119,99€ zu Buche schlagen.</em></p>
<p><em>Für diesen Testartikel von Monster Hunter Wilds auf der Xbox Series X, wurde uns freundlicherweise ein Reviewcode vom Publisher Capcom zur Verfügung gestellt. Screenshots stammen wie üblich aus dem offiziellen Presse-Kit.</em></p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/a_wNFT4j6qI?si=UuBw9FtzfHZmY_MO" title="Monster Hunter Wilds - Launch Trailer" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/a_wNFT4j6qI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<hr />
<h2><strong>Fazit – Score: 7.5/10</strong></h2>
<p>Während das Kerngameplay über jeden Zweifel erhaben bleibt und dank vieler Verbesserungen im Detail nun noch flüssiger von der Hand geht und schlicht enormen Spaß macht, wandelt <strong>Monster Hunter Wilds</strong> für sein unnötig ausladendes Narrativ und die leicht fadenscheinige Spielwelt auf seltsamen Pfaden. Dass ein durchdachtes, bis an die 100 Stunden motivierendes Endgame scheinbar zulasten einer groß angelegten Story und dem Augenwischerei-Bombast der unterschiedlichen Biome weichen musste, macht mich bestenfalls betroffen. Über das auffällige Recycling der eigentlich so tollen Kreaturen und ihren geringen spielerischen Anspruch stolpere ich viel zu früh und auch die Technik verpasst der immersiven Erfahrung ein paar erhebliche Schnitzer. <strong>Monster Hunter Wilds</strong> ist ein Titel, der neue SpielerInnen freudestrahlend begrüßt, bleibt aber selbst für langjährige Fans der Titel to go in diesem Jahr. Nur leider werde ich das Gefühl nicht los, dass man sich hier absichtlich einer modernen, westlich geprägten Spielerschaft anbiedert, um sich gänzlich aus dem Nischen-Dasein zu befreien und mit den ganz großen Kandidaten der Branche mithalten zu können. Schade, denn für viele wird <strong>Monster Hunter</strong> die Reihe bleiben, an der man sich die Zähne auszubeißen hat, sich seine Sporen erst verdienen muss. Ein nerdiges Universum aus Ausrüstungsgegenständen, Zahlen und Werten. Nur eben kein vereinfachtes Produkt für die Massen.</p>
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		<title>Urban Myth Dissolution Center im Test &#8211; Who you gonna call?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 17:16:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spiele-Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Nintendo Switch]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>
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		<category><![CDATA[Adventure]]></category>
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		<category><![CDATA[Junji Ito]]></category>
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					<description><![CDATA[Urban Myth Dissolution Center verspricht Spannung der Extraklasse und entführt euch in die Welt urbaner Legenden, Verschwörungen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Urban Myth Dissolution Center verspricht Spannung der Extraklasse und entführt euch in die Welt urbaner Legenden, Verschwörungen und übernatürlicher Ereignisse. Ein Liebesbrief an Fans des guten Horrors oder doch bloß Schauer-Roman? Grusel-Wusel auf der <em>Nintendo Switch</em>: Unser Test zum Mystery-Detektiv-Abenteuer.</h1>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382459" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-5.jpg" alt="Urban Myth Dissolution Center 5 Urban Myth Dissolution Center im Test - Who you gonna call?" width="1280" height="720" title="Urban Myth Dissolution Center 5 Urban Myth Dissolution Center im Test - Who you gonna call?" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-5.jpg 1280w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-5-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-5-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-5-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-5-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-5-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<h2><strong>Jungfrau in Nöten</strong></h2>
<p>Japan, irgendwo in Tokio. Eine junge Studentin bemerkt seltsame Visionen an sich und sucht dringend Hilfe. Doch an wen wendet man sich in diesen modernen Zeiten eigentlich, wenn in der Nachbarschaft seltsame Dinge geschehen? An die <strong>Ghostbusters</strong>? Wohl kaum, denn die haben längst ausgedient. Viel wahrscheinlicher ist es doch, dass ihr paranormale Phänomene direkt in den sozialen Netzwerken teilt, während Verschwörungstheoretiker und fanatische Anhänger urbaner Legenden munter mitdiskutieren.</p>
<p>Und genau hier setzt <strong>Urban Myth Dissolution Center</strong> an. Die geheimnisvolle Organisation hat es sich nämlich längst zur Aufgabe gemacht, übernatürlichen Ereignissen auf die Schliche zu kommen und die befallenen Opfer von ihrem Leid zu befreien. So auch Protagonistin <em>Azami</em>, die als vermeintliche Klientin, von merkwürdigen Visionen geplagt, verzweifelt die Anti-Spuk-Agentur aufsucht. Dabei stellt sich allerdings schnell heraus, dass die noch junge Studentin tatsächlich über eine wertvolle Gabe verfügt und plötzlich mitten im schaurig-schönen Sumpf aus Anomalien und andersweltlichen Kreaturen steckt. Eher unfreiwillig, dafür umso humoristisch-charmanter präsentiert, wird <em>Azami</em> schlagartig zum festen Bestandteil der noch kleinen Gruppe und muss ihren ersten, dazu äußerst persönlichen Fall lösen. Ausgerechnet Uni-Freundin <em>Mio</em> sieht sich von einer beunruhigend wirkenden Gestalt im Kapuzenpullover bedroht und buchstäblich heimgesucht. Sich im eigenen Apartment zu verriegeln hilft nur wenig, schließlich kriecht die menschliche Gestalt jede Nacht unter ihrem Bett hervor&#8230;Doch wer steckt dahinter und warum verteilt das Wesen plötzlich Blut in der Wohnung? Und weshalb wird in sämtlichen sozialen Medien über den Fall und seine Beteiligten negativ berichtet? Handelt es sich bei der Erscheinung um einen echten Geist oder steckt hier doch bloß ein arglistiger Mensch hinter all dem Terror? <em>Jonathan Frakes</em> wird euch bei der Beantwortung dieser Fragen jedenfalls nicht helfen&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>&#8230;wo Grusel-Legende <em>Junji Ito</em> und bereits erfolgreich inspirierte Werke wie World of Horror und Paranormasight auf einen bittersüßen Blutmond aus menschlichen Abgründen und markerschütternden Bewegtbildern fantastischer Modern-Folklore zureiten.</strong></p></blockquote>
<p>Die geradlinig erzählte Story überzeugt dank spannender Wendungen und starkem Writing, während vor allem der sympathische und nachvollziehbar agierende Cast wie ein Stern am Himmel erstrahlt. Vom Klischee-befleckten Schulmädchen-Outfit mental befreit, tauscht <strong>Urban Myth Dissolution Center</strong> den sonst so üblichen Japan-Jank aus albernen Kichereien und toxischen Sticheleien gegen eine authentische Charakterentwicklung und die ernsthafte, spürbar reife Behandlung echter Thematiken aus, was dem Narrativ sowie der grundsätzlichen Substanz des Titels merklich zugute kommt. Anstatt in ihrer Opferrolle zu verharren, wächst <em>Azami</em> im Laufe der Handlung zu einem selbstbewussten und wertvollen Mitglied der Gruppe heran, wodurch sich ganz nebenbei ein wunderbar feministischer Ansatz ergibt. Der Horror bleibt sich treu und dem Ruhepuls der beste Feind, während viele Themen genauso nachdenklich stimmen und ein nicht zu verachtender Humor trotz allem zentraler Bestandteil einer dramaturgisch spannungsgeladenen Geschichte bleibt – <strong>toll!</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382457" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-3.jpg" alt="Urban Myth Dissolution Center 3 Urban Myth Dissolution Center im Test - Who you gonna call?" width="1280" height="720" title="Urban Myth Dissolution Center 3 Urban Myth Dissolution Center im Test - Who you gonna call?" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-3.jpg 1280w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-3-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-3-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-3-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-3-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-3-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<h2><strong>Entspanntes Gruseln</strong></h2>
<p>Für sein eher entspanntes Gameplay bedient sich <strong>Urban Myth Dissolution Center</strong> am klassischen Adventure-Modell – allerdings mit ein paar gelungenen Twists. Während das obligatorische Abklappern unterschiedlicher Tatorte nach Beweisstücken, neuen Informationen und zahlreichen Dialogen wohl zu den vertrauten Mechaniken im Genre gehört, wird es bei der Zusammenfassung erhaltener Hinweise schon deutlich aufregender. Hier zieht ihre eure Schlüsse nämlich aus einer vielfältigen Reihe vorgegebener Satzbausteine. Meist müsst ihr also ordentlich aufpassen und mitdenken, anstatt euch permanent auf ein herkömmliches Multiple-Choice-System zu verlassen. Das findet zwar ebenfalls Verwendung, kommt aber eher selten zum Einsatz. Panik braucht ihr, zumindest vorm spielerischen Aspekt des Titels, auch nicht zu haben, denn Fehler im Satzbau werden individuell hervorgehoben, weshalb sich eine Lösung auch Schritt für Schritt erarbeiten lässt. Trotzdem fühlt es sich ungemein befriedigend an, wenn ihr die korrekte Schlussfolgerung selbstständig und ohne weitere Hilfe erreicht.</p>
<blockquote><p><strong>&#8230;deren schaurig-schöne, fast schon psychedelisch anmutende Präsentation Fans des aktuellen japanischen Horror-Zeitgeists restlos begeistern dürfte.</strong></p></blockquote>
<p>Im Prinzip erlebt ihr das wie eine Mischung aus <strong>The Case/Rise of the Golden Idol</strong> und der traditionsreichen Anwaltssimulation <strong>Ace Attorney</strong>. Fans finden sich hier jedenfalls schnell zurecht. Apropos, denn solltet ihr am aktuellen Ort des Geschehens nicht weiter fündig werden, lohnt sich eventuell ein bewusstseinserweiternder Blick durch <em>Azamis</em> neu erworbene Brille. Die mit ein paar besonderen Extras ausgestattete Seehilfe erweitert das visuelle Talent der Hauptdarstellerin um hellseherische Fähigkeiten, die sie in die unbeobachteten Momente der Vergangenheit blicken lassen. Sogar soziale Medien spielen bei der Aufklärung der einzelnen Fälle und einem alles umspannenden Plot eine zentrale Rolle. Akribisch durchforstet ihr Posts mit Bezug zum aktuellen Mysterium und findet dabei wertvolle Hinweise, neue Stichwörter zum Weiterknobeln oder alternative Notfälle der besonderen Art in den realitätsgetreuen Kommentarspalten. Von Hass und Häme, über eingeschränkte Meinungsbilder und dem ausgeprägten Wunsch, selbst die meiste Beachtung finden zu wollen, ist auf diesen Seiten alles zu finden, was wir auch in der echten Welt und den sozialen Medien verorten würden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382460" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-6.jpg" alt="Urban Myth Dissolution Center 6 Urban Myth Dissolution Center im Test - Who you gonna call?" width="1280" height="720" title="Urban Myth Dissolution Center 6 Urban Myth Dissolution Center im Test - Who you gonna call?" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-6.jpg 1280w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-6-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-6-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-6-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-6-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-6-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<h2><strong>Junji Ito würde vor Freude weinen</strong></h2>
<p>Ist das jetzt noch Gameplay-Element oder schon Gesellschaftskritik? Naja, irgendwie beides, denn die Suche nach vereinzelt hilfreichen Aussagen, gestaltet sich schnell als Puzzle-artige Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Für Menschen mit regelrechter Phobie vor Social Media und Co. kann ich übrigens Entwarnung geben, schließlich biedert sich die multimediale Detektivarbeit nicht als postmodernes Stilmittel an, um ja alle Zielgruppen abzugreifen, sondern bringt dadurch einen völlig neuen Ansatz und zusätzlichen Spielspaß in den ohnehin vollgestopften Investigativ-Alltag. Vorausgesetzt jedoch, ihr steht der eher unaufgeregten Natur des Titels aufgeschlossen gegenüber. Jenseits seiner Atmosphäre und des unheilvollen Settings, bleibt <strong>Urban Myth Dissolution Center</strong> nämlich eine eher zwanglose, übrigens knapp 14-stündige Einzelspieler-Erfahrung, die sich Genre-mäßig irgendwo zwischen Adventure und Visual Novel ein wohlverdientes Zuhause sucht. Zugegeben, viel abwechslungsreicher wird es nicht, im Prinzip stellt euch der Titel vor die ewig gleichen Aufgaben und Bildschirm-Kommandos, was ich aber gerne unter dem Zusatzprädikat Geschmackssache verbuche und weder abstrafen noch besonders positiv hervorheben möchte.</p>
<p>So viel zumindest zu den Fakten, denn atmosphärisch kann <strong>Urban Myth Dissolution Center</strong> richtiges Horror-Feeling vermitteln. Die Art Direction trifft sich genau dort, wo Grusel-Legende <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Junji_It%C5%8D" target="_blank" rel="noopener"><em>Junji Ito</em></a> und bereits erfolgreich inspirierte Werke wie <strong>World of Horror</strong> und <a href="https://games-mag.de/2023/03/16/paranormasight-the-seven-mysteries-of-honjo-im-test-erschreckend-gut/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Paranormasight</strong></a> auf einen bittersüßen Blutmond aus menschlichen Abgründen und markerschütternden Bewegtbildern fantastischer Modern-Folklore zureiten. Einmal mehr schafft es ein eher simpel gehaltener Pixel-Stil nebst verstörendem Ambient-Sound zum Gruseln, die Immersion hochwertiger Produktionen zu erreichen und seine eigenen Werte dabei auf ein völlig eigenständiges Niveau aus Qualität und der Wertschätzung meiner eigenen Zeit zu heben.</p>
<p>Zudem wurde der Titel in über 13 Sprachen übersetzt und bietet somit auch eine komplette deutsche Lokalisierung. Die hier getestete Version für die <em>Nintendo Switch</em> bietet sogar vollen Touchscreen-Support und keinerlei Leistungseinbußen gegenüber den großen Konsolen oder dem PC. Ganz im Gegenteil, mobil spielt sich solch ein Titel doch gleich viel besser, wobei <strong>Urban Myth Dissolution Center</strong> ebenfalls verifiziert für das <em>Steam Deck</em> erscheint. Nur, dass ich nicht selbstständig speichern darf und auch nicht einsehen kann, wann das Spiel zuletzt gespeichert hat, das schockt mich dann schon ein bisschen&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382456" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-2.jpg" alt="Urban Myth Dissolution Center 2 Urban Myth Dissolution Center im Test - Who you gonna call?" width="1280" height="720" title="Urban Myth Dissolution Center 2 Urban Myth Dissolution Center im Test - Who you gonna call?" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-2.jpg 1280w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-2-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-2-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-2-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-2-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/03/Urban-Myth-Dissolution-Center-2-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<hr />
<p><em>Urban Myth Dissolution Center ist seit dem 12. Februar 2025 für die Nintendo Switch, den PC via Steam und die Playstation verfügbar und schlägt derzeit ausschließlich digital mit 17,49€ zu Buche.</em></p>
<p><em>Für diesen Test von Urban Myth Dissolution Center wurde uns freundlicherweise ein Testmuster für die Nintendo Switch-Version des Spiels vom Publisher Shueisha Games zur Verfügung gestellt. Screenshots stammen wie üblich aus dem offiziellen Presse-Kit.</em></p>
<hr />
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=zUy6Q7f9zyg" title="Urban Myth Dissolution Center - Launch Trailer | PS5 Games" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/zUy6Q7f9zyg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Fazit – Score: 9/10</strong></h2>
<p>Licht aus, die Bettdecke bis ans Kinn gezogen – dann spielt <strong>Urban Myth Dissolution Center</strong> seine vollen Stärken aus und nimmt euch mit auf eine spannend, aber mindestens genauso humorvoll erzählte Geschichte aus modernen Mythen und der menschlichen Psyche, deren schaurig-schöne, fast schon psychedelisch anmutende Präsentation Fans des aktuellen japanischen Horror-Zeitgeists restlos begeistern dürfte. Auch spielerisch gibt es ausschließlich Lob, denn das gelungene Grundgerüst aus zahlreichen Adventure-Elementen sowie interessanten Ideen und eigener Identität, lockt SpielerInnen dank durchdachter Logikrätsel und einer Dialog-lastigen Struktur wie der Rattenfänger von Hameln. Horror-Großmeister <em>Junji Ito</em> würde applaudieren.</p>
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			</item>
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		<title>Warriors: Abyss im Test &#8211; Graf Zahl an die Front!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 02:05:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spiele-Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Nintendo Switch]]></category>
		<category><![CDATA[Playstation 5]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox Series X]]></category>
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					<description><![CDATA[Stilbruch auf dem Schlachtfeld! Warriors: Abyss will Roguelite und Musou zugleich sein und lädt dafür sogar Graf&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Stilbruch auf dem Schlachtfeld! Warriors: Abyss will Roguelite und Musou zugleich sein und lädt dafür sogar Graf Zahl in die Hölle ein. Von <em>Manymies</em> und <em>1 million troops</em>, unser Test zum gewagten Spin-Off auf der <em>Xbox Series X</em>.</h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382420" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-2.jpg" alt="Warriors Abyss 2 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" width="1600" height="900" title="Warriors Abyss 2 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-2.jpg 1600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-2-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-2-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-2-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-2-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-2-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-2-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /><strong>Tradition trifft auf Moderne</strong></h2>
<p>Auf dem Bildschirm tobt ein buntes Meer aus Blitzen, riesige Feuerbälle fliegen umher und streifen dabei einen niederprasselnden Eisregen. Mittendrin erfriert, explodiert und navigiert eine in ihrer Anzahl schier endlos wirkende Armee aus feindlichen Truppen dem digitalen Ableben stilvoll entgegen. Überall tauchen Zahlen auf, die sich über der wilden Schlacht grenzenlos zu summieren scheinen, bis eine mysteriöse Formation am Boden aufleuchtet und dem psychedelisch-farbenfrohen Treiben mit einem grellen, alles vernichtenden Lichtstrahl ein Ende bereitet. Irgendwo dazwischen stehe ich. Kaum mehr erkennbar als winzige Figur inmitten der optischen Opulenz, aber dennoch heldenhaft und scheinbar eine Runde weiter&#8230;</p>
<p>Ja, mit <strong>Warriors: Abyss</strong> lehnt sich Entwicklerstudio <em>Koei Tecmo</em> in Zusammenarbeit mit <em>Omega Force</em> gar nicht allzu weit aus dem Fenster und bleibt der unter Fans beliebten Musou-Formel treu. Klassisches Hack-and-Slash-Gameplay trifft hier erneut auf Tausend Mann starke Truppen feindlicher Soldaten und einen ebenbürtigen Kader aus über 100 Helden. Allerdings gibt es diesmal einen kleinen Twist, denn erstmals verschreibt sich ein Titel im traditionsreichen Franchise dem Roguelite-Genre; und schmeißt darüber hinaus sogar historisches Setting und die obligatorische Kameraperspektive über Bord. Stattdessen geht es nun in ungewohnter, dafür durchaus übersichtlicher Iso-Ansicht ins Reich der Hölle. Zugegeben, die Geschichte um den Herrscher der Unterwelt <em>Enma</em> und ein antikes Wesen namens <em>Gouma</em> lässt sich maximal als schmückendes Beiwerk bezeichnen &#8211; ein vollwertiges und spannend erzähltes Narrativ sucht ihr hier vergebens. Das wirkt zwar, in Hinblick auf Genre-Konkurrent <a href="https://games-mag.de/2022/12/10/hades-ii-ankuendigungs-trailer/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hades</strong></a>, ziemlich aus der Zeit gefallen, aber gibt gleichzeitig auch den Weg auf die schnörkellose Action frei – und um die geht es hier ja schließlich, oder?</p>
<blockquote><p><strong>Was zu Beginn wie die Verwirrungstaktik eines jeden durchschnittlichen Mobile Games wirkt, entziffert sich schon bald zur komplexen Mathematik&#8230;</strong></p></blockquote>
<p>Tatsächlich steht euer eigenes kämpferisches Können während der ausladenden Schlachten eher im Hintergrund. Logisch, ob schneller oder aufgeladener Angriff, Kombo, Ausweichmanöver oder Bildschirmfüllende Musou-Technik, <strong>Warriors: Abyss</strong> bleibt eine Hack &#8217;n&#8216; Slash-Erfahrung, in der ihr eure Aktionen aktiv und meist blitzschnell abschätzen müsst. Und dennoch, zur großen Überraschung sind es vor allem Ziffern und Zahlen, die im spontan veröffentlichten Spin-off über Sieg oder Niederlage bestimmen. Während sich jeder Run als Wettrüsten gegen die stetig wachsende und stärker werdende Armee untoter Krieger entpuppt, wartet die Unterwelt mit insgesamt vier optisch leicht unterschiedlich gestalteten Gebieten auf. Visuell wenig beeindruckend, aber immerhin zweckmäßig, schnetzelt ihr euch pro Biom durch jeweils acht kurzweilige Phasen, an deren Ende ein dicker Bossgegner wartet, und nutzt diese Zeit, um den Helden eurer Wahl effektiv aufzumotzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382424" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-6.jpg" alt="Warriors Abyss 6 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" width="1600" height="900" title="Warriors Abyss 6 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-6.jpg 1600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-6-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-6-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-6-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-6-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-6-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-6-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<h2><strong>Musou nach Zahlen</strong></h2>
<p>Nach jeder erfolgreich abgeschlossenen Kampf-Phase, also der Eliminierung einer bestimmten Anzahl Gegner, wechselt der Titel automatisch in die Upgrade-Phase und es erscheint der sogenannte <em>Kristallschössling </em>auf dem isometrisch dargestellten Schlachtfeld. Der wundersame Baum aus reinen Kristallen belohnt euch mit der Rekrutierung eines zusätzlichen Helden, der fortan während bestimmter Kombinationsangriffe erscheint und dank flächendeckendem Elementarschaden gehörig austeilt. Doch auch weitere Boni, zusätzliche Effekte und das Steigern von Attributen lassen sich durch diese Bündnisse aktivieren. Bis zu sechs dieser aktiven Verbindungen dürft ihr gleichzeitig eingehen und damit auch die besonders verheerende Zusammenkunft auslösen, während der sämtliche Helden gleichzeitig das Schlachtfeld betreten und abhängig ihres Elements und sonstiger Buffs millionenfachen Schaden anrichten – und eben jenes anfangs beschriebene Spektakel in Gang bringen. Ganz schön brachial, doch eine dezent taktische Komponente vergisst auch <strong>Warriors: Abyss</strong> nicht. Bestenfalls stellt ihr die Helden der Wahl in einer für euren Spielstil strategisch klugen Formation auf und löst damit zusätzliche Boni aus. Wer sich beispielsweise vorwiegend für einen Kader aus Charakteren mit dem Eis-Emblem entschieden hat, erhält mit dem passenden Formationssymbol auch einen automatischen Boost auf die allgemeine Angriffsstärke.</p>
<blockquote><p><strong>&#8230;Tak Fujii [&#8230;] der in einem nicht enden wollenden Monolog über „<em>1 million troops</em>“ sinniert&#8230;</strong></p></blockquote>
<p>Zum selbstständigen Experimentieren seid ihr herzlich eingeladen, da sich das Zahlen-Wirrwarr anfänglich aber als ziemlich überfordernd entpuppen kann, dürft ihr euren Kader auch ganz einfach automatisch einer bestimmten Formation zuweisen. An oberster Stelle steht dabei stets die Gesamt-Kampfkraft, die sich aus unzähligen, miteinander verwobenen Werten summiert und eure Chancen in der Unterwelt zuverlässig darstellt. Letztendlich greift hier jede noch so kleine Ziffer ineinander und gibt euch damit die Möglichkeit, in einen überraschend individuellen Charakter-Built zu investieren. Allerdings ausschließlich temporär, denn damit noch genügend Roguelite ins Musou-Geschehen passt, verliert ihr bei einer Niederlage den gesamten Fortschritt des jeweiligen Charakters. Oberbösewicht <em>Gouma</em> will zudem in einem einzigen Zug mit nur wenigen Chancen auf Heilung bezwungen werden, was das Unterfangen zu Beginn schier undenkbar erscheinen lässt. Doch keine Panik, denn mit jedem Lauf sammelt ihr auch eifrig Karma-Gluten ein, die ihr in der Halle der Seelen in neue Helden, zusätzliche Formationen sowie dauerhafte Buffs eintauscht. Besonders motivierend ist dabei die Tatsache, dass ihr mit jedem freigeschalteten Charakter auch einer der drei Hauptattribute &#8211; Angriff, Verteidigung und Lebensenergie – prozentual und permanent steigert, was euer kriegerisches Vorhaben auf lange Sicht deutlich erleichtert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382423" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-5.jpg" alt="Warriors Abyss 5 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" width="1600" height="900" title="Warriors Abyss 5 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-5.jpg 1600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-5-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-5-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-5-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-5-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-5-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-5-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<p>Ich möchte euch an dieser Stelle auch gar nicht zu sehr mit weiteren Details über das numerische System hinter der eigentlichen Action von <strong>Warriors: Abyss</strong> aufhalten, doch sei erwähnt, wie gut das komplexe Potpourri aus Zahlen überhaupt funktioniert. Was zu Beginn wie die Verwirrungstaktik eines jeden durchschnittlichen Mobile Games wirkt, entziffert sich schon bald zur komplexen Mathematik, während jede noch so kleine Zahl große Veränderungen in der Gesamterfahrung verspricht und aktive Gameplay-Elemente gelungen unterstützt. Unterm Strich verpasst dieses Geflecht dem ohnehin spaßigen Genre-Mix den letzten Feinschliff und bietet damit ein kurzweiliges, schnörkelloses Erlebnis für alle Fans actionreich inszenierter Musou-Schlachten und einer Extraportion Roguelite, die sich mit der Identität des Franchise gelungen verzahnt und über weite Strecken motiviert &#8211; und das sogar vollständig lokalisiert.</p>
<p>Und würde dieser Test hier enden, dann wäre <strong>Warriors: Abyss</strong> wohl bereits eines der besten Spiele in diesem noch jungen Spielejahr&#8230;was nur leider nicht der Fall ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382422" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-4.jpg" alt="Warriors Abyss 4 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" width="1600" height="900" title="Warriors Abyss 4 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-4.jpg 1600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-4-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-4-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-4-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-4-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-4-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-4-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<h2><strong>In der Hölle nichts Neues?</strong></h2>
<p>Bei der lieblos und dünn erzählten Geschichte höre ich <strong>Hades</strong> in den Hallen des Olymp schallend auflachen, während anderen Vertretern des Genres beim eintönigen Gameplay-Loop bloß noch ein unauffälliges Schmunzeln entweicht. Na klar, wie cool ist es bitte, im späteren Spielverlauf ein unaufhörliches Effektgewitter aus Elementarattacken, Musou-Angriffen und einer mächtigen Zusammenkunft zu entfachen, das sich über tausende Gegnertruppen entlädt und den gesamten Bildschirm in ein überraschend zufriedenstellendes Meer aus Schmerz und Verderben taucht? Allerdings besteht genau daraus die gesamte Magie &#8211; den Zaubertrick einmal verstanden, wirkt die gesamte Erfahrung furchtbar repetitiv. Abgesehen von einem winzigen RNG-Faktor bei der Auswahl diverser Helden am Kristallsprössling und der frustrierenden Suche nach legendären Waffen für die gesamte Heldenriege, spielt sich der Titel mit jedem Lauf gleich. Sogar Bossgegner verharren in ihrer ursprünglichen Form und den ewig selben Bewegungsmustern und vergessen darüber hinaus, für jegliche Abwechslung zu sorgen.</p>
<blockquote><p><strong>Bei der lieblos und dünn erzählten Geschichte höre ich Hades in den Hallen des Olymp schallend auflachen&#8230;</strong></p></blockquote>
<p>Zu Beginn mag das alles noch funktionieren, doch sobald ich meinen zehnten Run starte, gehen mir die ersten Auseinandersetzungen gegen die wehrlosen Kanonenfutter-Feinde ziemlich auf die Nerven. Bis dann wieder richtige Action einkehrt, sich hochrangige Generäle mit ihren flächendeckenden Angriffen ins Getümmel stürzen, mich tatsächlich fordern und sich der Bildschirm bedrohlich füllt, vergehen zähe Minuten, in denen ich meinen Helden mühselig im vierstelligen Zahlenbereich aufwerte. Als inzwischen versierter Spieler, freue ich mich eigentlich nur noch über die letzten beiden Gebiete, die mir endlich wieder alles abverlangen und die psychologisch so wichtigen, siebenstelligen Zahlenwerte ins Sichtfeld zaubern. Gelingt euch ein kompletter Durchlauf, winken mit jedem erfolgreich abgeschlossenen Kampf gegen Endboss <em>Gouma</em> neue Schwierigkeitsstufen. Die steigern die Stärke der Gegner, locken zur gleichen Zeit aber auch mit mehr Karma-Gluten. Allerdings geht diese Rechnung nicht immer auf, weil es euch auf der Standardstufe eventuell sogar besser gelingt, einen kompletten Run abzuschließen und knapp 20.000 Karma-Gluten abzugreifen, während euch die nächsthöhere Stufe vielleicht schon nach der Hälfte der Zeit mit einer Niederlage bestraft und dabei lediglich die Hälfte des Gewinns ausspuckt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382421" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-3.jpg" alt="Warriors Abyss 3 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" width="1600" height="900" title="Warriors Abyss 3 Warriors: Abyss im Test - Graf Zahl an die Front!" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-3.jpg 1600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-3-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-3-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-3-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-3-1536x864.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-3-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Warriors-Abyss-3-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<p>Um hier überhaupt einsteigen zu dürfen, müssen SpielerInnen ein ganz besonderes Durchhaltevermögen an den Tag legen. Schließlich will euch <strong>Warriors: Abyss</strong> in seiner ersten Stunde überhaupt nicht mehr aus einem schnell überfordernden Tutorial entlassen und schmeißt euch stattdessen Textbox für Textbox entgegen, die es sich gehorsam zu merken gilt. Steuerung und Technik funktionieren zwar einwandfrei, allerdings geht der charakteristisch rockige Score der Reihe im tosenden Gemenge viel zu sehr unter, sodass ich schon Stimmen im Kopf höre. Eine davon gehört definitiv <a href="https://www.giantbomb.com/tak-fujii/3040-98215/" target="_blank" rel="noopener"><em>Tak Fujii</em></a>, der in einem nicht enden wollenden Monolog über „<em>1 million troops</em>“ sinniert und meinen Blick auf den Roster von <strong>Warriors: Abyss</strong> noch einmal zusätzlich schärft. Viel, das soll wohl auch viel helfen, meint zumindest <em>Koei Tecmo</em> und bietet mir mit über 100 spielbaren Charakteren aus den unterschiedlichsten Ecken des langlebigen Universums ein unschlagbares Angebot. Fein, hier wird wohl jede/r einen Lieblingscharakter finden, doch funktional gesprochen, steigt mir diese Auswahl regelrecht zu Kopf &#8211; zumal das konsequente Aufleveln eines einzelnen Helden deutlich lohnenswerter erscheint, da die individuelle Stufe ebenfalls dauerhaft erhalten bleibt und Angriffskraft und Co. permanent steigert.</p>
<hr />
<p><em>Warriors: Abyss ist seit dem 12. Februar 2025 für Playstation, Xbox, den PC via Steam und die Nintendo Switch erhältlich. Die von uns getestete Standardversion auf der Xbox Series X schlägt digital mit 24,99€ zu Buche. Wer gerne mehr Geld investieren möchte, findet den Titel auch in zwei zusätzlichen Editionen, inklusive weiterer Kostüme nebst einer Extraportion Karma-Gluten.</em></p>
<p><em>Für diesen Test von Warriors: Abyss auf der Xbox Series X, wurde uns freundlicherweise ein Reviewcode vom Publisher Koei Tecmo zur Verfügung gestellt. Screenshots stammen wie üblich aus dem offiziellen Pressekit.</em></p>
<hr />
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=1mYxAL19LyI" title="[DE] WARRIORS: Abyss - Launch Trailer" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/1mYxAL19LyI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Fazit &#8211; Score: 7.5/10</strong></h2>
<p>Schade, in <strong>Warriors: Abyss</strong> steckt viel verschwendetes Potential, aber eben auch kurzweilig-schnörkelloser Roguelite-Spaß im markanten Musou-Gewand. Eigentlich müsste ich den Titel aufgrund seiner repetitiven, wenig modernen Prämisse, den immer gleichen Abläufen und seiner Pappmaché-Geschichte gehörig abstrafen, doch wäre das eben nur ein Teil der Wahrheit. Tatsächlich verrät ein Blick auf meine Spielzeit von ungefähr 20 Stunden, wie viel Freude ich bereits damit hatte, mich der endlos wirkenden Schar dämonischer Truppen entgegenzustellen. Der visuellen Pracht der Schlachten längst nicht müde und immer noch fleißig dabei, Karma-Gluten in neue Gesichter und permanente Verbesserungen zu investieren, kann ich den Titel zwar nicht bedenkenlos, aber immer noch guten Gewissens empfehlen.</p>
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		<title>Mieter-Fortuna (Luck be a Landlord) im Test &#8211; Zuhause im Glück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 18:58:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spiele-Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Nintendo Switch]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox Series X]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Luck be a Landlord]]></category>
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					<description><![CDATA[Wohnen ist Glückssache. Das verrät nicht nur der verschämte Blick auf den Viewcounter etlicher Immobilienangebote im Internet,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wohnen ist Glückssache. Das verrät nicht nur der verschämte Blick auf den Viewcounter etlicher Immobilienangebote im Internet, sondern auch die Strategiesimulation <strong>Mieter-Fortuna</strong>. Über vier Jahre nach ihrer Veröffentlichung auf <em>Steam</em> und Mobilgeräten, erscheint der Titel mit Roguelite-Einfluss endlich auf modernen Konsolen und verspricht einmal mehr einen absurd dargestellten, soziologischen Seitenhieb auf immer höher steigende Mietpreise. Was wäre, wenn wir diese nur noch per Glücksspiel begleichen könnten? Macht das überhaupt einen Unterschied? Und warum kann ich damit nicht mehr aufhören?</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382302" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-3.jpg" alt="Mieter Fortuna 3 Mieter-Fortuna (Luck be a Landlord) im Test - Zuhause im Glück" width="1024" height="576" title="Mieter Fortuna 3 Mieter-Fortuna (Luck be a Landlord) im Test - Zuhause im Glück" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-3.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-3-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-3-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-3-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><strong>Deine Miete ist fällig!</strong></h2>
<p>Nur noch eine Runde. Wie oft haben wir diesen Satz schon gehört? Ob in <strong>Vampire Survivors</strong>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rgrv9giaNO8" target="_blank" rel="noopener"><strong>Balatro</strong></a> oder <strong>Pegglin</strong>, es waren die oft unscheinbaren Indie-Titel, die innerhalb der letzten Jahre zu echten Fan-Lieblingen mutierten und bis heute stundenlangen, schnörkellosen Spielspaß garantieren. Auch <strong>Mieter-Fortuna</strong> schnappt sich dieses Prädikat und lässt mich nach kurzer Eingewöhnungszeit einfach nicht mehr los.</p>
<p>Dabei ist das grundlegende Spielprinzip erneut schnell erklärt. Statt eines gewöhnlichen Spielautomaten, setzt euch <strong>Mieter-Fortuna</strong> die virtuelle Variante einer buchstäblich unbefleckten Slotmaschine vor die Nase. Die Symbole auf den Rollen dürft ihr nämlich weitgehend selbst bestimmen, außerdem verfügen die durchaus charakteristischen Bildchen über unterschiedliche Werte und Fähigkeiten. Damit es spannend bleibt, sitzt euch die regelmäßige Zahlung eurer Miete permanent im Nacken.</p>
<blockquote><p><strong>&#8230;das ist das heilige Mantra, das auch Mieter-Fortuna umgibt&#8230;</strong></p></blockquote>
<p>Um nach einer vorgegebenen Anzahl von Spins die stetig steigenden Kosten aufbringen zu können, müssen während dieses Zeitraums genügend Taler auf dem Konto landen. Grundsätzlich gewährleistet ihr das übers Hinzufügen neuer Symbole auf den fünf Rollen des Automaten; je höher der Wert eines Piktogramms, desto besser und es addiert sich bereits ein hübsches Sümmchen. Doch hört der Spaß hier noch lange nicht auf, denn Symbole verfügen außerdem über besondere Fähigkeiten, die ihnen untereinander diverse Kombinationen ermöglichen. Eine Katze bringt euch beispielsweise nur eine Münze pro Spin, löscht im Gegenzug aber auch Milch vom angrenzenden Spielfeld, was einen dicken, einmaligen Bonus verspricht. Im weiteren Spielverlauf werden diese Interaktionen deutlich komplexer und teilweise ziemlich wild. So wähle ich im späteren Spielverlauf einen Kannibalen aus, der alle optisch an Menschen und Berufsgruppen angelehnten Symbole entfernt und dabei richtig absahnt, im selben Moment aber genauso dafür sorgt, dass sich meine bisherige Strategie aus Minen-Arbeitern und Millionären praktisch in Luft auflöst. Eigene Experimente und das eher beiläufige Entdecken neuer Synergien machen tatsächlich einen Großteil der spaßigen Erfahrung von <strong>Mieter-Fortuna</strong> aus, wobei ein kurzer Blick in die Forenwelt des Internets schmunzelnd verrät, wie viel Wissenschaft und Mathematik eigentlich in diesem Titel stecken&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382301" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-2.jpg" alt="Mieter Fortuna 2 Mieter-Fortuna (Luck be a Landlord) im Test - Zuhause im Glück" width="1024" height="576" title="Mieter Fortuna 2 Mieter-Fortuna (Luck be a Landlord) im Test - Zuhause im Glück" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-2.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-2-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-2-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-2-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h2><strong>Bist du deines Glückes Schmied&#8230;?</strong></h2>
<p>Insgesamt erwarten euch pro Spieldurchlauf zwölf quasi-Checkpoints, während denen die Zahlung eurer Miete fällig wird. Zu Beginn jeder Runde sprechen wir noch von verhältnismäßig geringen Summen, die jedoch mit fortschreitendem Spielverlauf in bereits vierstellige Bereiche wandern. Deshalb ist es auch extrem wichtig, Fräulein Fortuna mit einer gewissen Portion Taktik unter die Arme zu greifen, denn so viel Glück steckt in <strong>Mieter-Fortuna</strong> gar nicht.</p>
<p>Nach jedem Spin werden euch drei weitere Bildzeichen vorgeschlagenen, aus denen ihr eines dem Automaten hinzufügen dürft, aber eben nicht müsst. Anfangs mag das Prinzip Masse statt Klasse noch effektiv sein, später kommt es vor allem darauf an, möglichst mächtige und gewinnbringende Effekte miteinander zu kombinieren und dabei die Anzahl eurer im Spiel befindlichen Symbole bestenfalls gering zu halten, um die Chance ihres Erscheinens zu erhöhen.</p>
<p>Hinzu gesellen sich besondere Fähigkeiten, die regelmäßig nach den Checkpoints zur Auswahl stehen und hilfreiche Buffs hinzufügen. So lässt sich die Wirkung diverser Symbole verändern oder sogar verstärken, es lockt ein permanenter Wertebonus auf bestimmte Kombos oder ihr ergattert witzige Items, die das bisherige Spielgeschehen gehörig auf den Kopf stellen. Die grobe Erklärung mag etwas kaltherzig klingen, in der Realität macht <strong>Mieter-Fortuna</strong> aber gehörig viel Spaß. Ist der Groschen einmal gefallen, lässt euch der kreative Titel vom Entwicklerstudio <em>TrampolineTales</em> so schnell nicht mehr los und macht nahezu süchtig.</p>
<blockquote><p><strong>&#8230;hatte ich allerdings immer das kurzzeitige Gefühl, den heiligen Gral der Kalligraphie zu erblicken.</strong></p></blockquote>
<p>Zu bemängeln hätte ich an dieser Stelle nur noch den enorm hohen RNG-Faktor. Einen bestimmten Spielstil zu verfolgen, macht hier oft keinen Sinn, weil die vorgeschlagenen Symbole nach jedem Spin absolut zufällig erscheinen und mir sogar das Gefühl geben, dass die Auswahl der Bildzeichen aktiv gegen meinen bisherigen Spielaufbau und die angedachte Strategie arbeiten, mir also völlig gegensätzliche Möglichkeiten vor die Füße werfen. <strong>Mieter-Fortuna</strong> verlangt an dieser Stelle viel mehr, schnell auf <a href="https://games-mag.de/2024/10/14/aaero-2-es-ist-kompliziert-zu-kompliziert/" target="_blank" rel="noopener">neue und unerwartete Situationen</a> angemessen zu reagieren und aus der Not eine Tugend zu machen. Der mitgelieferte Roguelite-Faktor entsteht übrigens dadurch, dass ihr beim Scheitern einer Runde nichts weiter mitnehmt, als die persönliche Erfahrung. Das mag gefallen und anspornen, bleibt aber weiterhin eine Sache des eigenen Geschmacks.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-382304" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-5.jpg" alt="Mieter Fortuna 5 Mieter-Fortuna (Luck be a Landlord) im Test - Zuhause im Glück" width="1024" height="576" title="Mieter Fortuna 5 Mieter-Fortuna (Luck be a Landlord) im Test - Zuhause im Glück" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-5.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-5-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-5-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2025/02/Mieter-Fortuna-5-585x329.jpg 585w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h2><strong>Spielhallen-Atmosphäre</strong></h2>
<p>Ich durfte <strong>Mieter-Fortuna</strong> auf der <em>Xbox Series X</em> und der <em>Nintendo Switch</em> testen und kann euch berichten, dass beide Versionen einwandfrei laufen. Kein Wunder eigentlich, fällt die optische Präsentation doch arg grobschlächtig aus. Der allgemeinen Ästhetik mag das zugute kommen, nach jedem Wechsel in den Homescreen der jeweiligen Konsole oder einem kurzen Blick auf mein Smartphone, hatte ich allerdings immer das kurzzeitige Gefühl, den heiligen Gral der Kalligraphie zu erblicken. Das ist aber bereits meckern auf hohem Niveau, schließlich wirkt der Titel mit seiner Piktogramm-artigen Darstellung wie aus einem Guss und lädt auch durch den abwechslungsreichen, stets unaufdringlichen Soundtrack dazu ein, sich voll und ganz auf das eigentliche Geschehen zu konzentrieren. Außerdem gibt es ein paar wertvolle Zugänglichkeits-Features spendiert, mit denen ihr die Schriftart verändern und zeitraubende Animationen ausschaltet.</p>
<p>Die Achievement-Liste ist dagegen ein echter Albtraum für ambitionierte Trophäenjäger, denn die besteht aus viel zu vielen Erfolgen, während eine aufschlussreiche Beschreibung stattdessen einer kryptischen Prozentzahl weicht. Tatsächlich ist jede Trophäe mit jeweils einer erfolgreichen Kombinationsmöglichkeit, diversen Effekten oder Meilensteinen im Spiel frei verknüpft. Aktiviert ihr diese, schaltet sich die Trophäe mit der nächsten Prozentangabe frei. Zum krönenden gibt es noch den Preis für die unnötigste Übersetzung spendiert, denn aus <strong>Luck be a Landlord</strong> den Titel <strong>Mieter-Fortuna</strong> zu kreieren, ist schon ein&#8230;interessanter Schritt. Mit der Qualität des Spiels hat das selbstverständlich überhaupt nichts zu tun, trotzdem klingt die deutsche Übersetzung so, als würde der Titel direkt aus der Shovelware-Schmuddelecke stammen, was potentielle KäuferInnen durchaus abschrecken könnte. Apropos Sprache, hierzulande muss sich niemand Sorgen um die Verständigung am einarmigen Banditen machen, <strong>Mieter-Fortuna</strong> wurde komplett lokalisiert.</p>
<hr />
<p><em>Mieter-Fortuna ist seit dem 06. Februar 2025 auch für die Nintendo Switch, Playstation und Xbox und somit für alle gängigen Plattformen, inklusive dem PC und mobilen Endgeräten, verfügbar. Aktuell ausschließlich digital erhältlich, schlägt der Titel mit 14,99€ zu Buche.</em></p>
<p><em>Für diesen Test von Mieter-Fortuna wurden uns freundlicherweise Reviewmuster für die Nintendo Switch- und Xbox-Version des Titels vom Publisher zur Verfügung gestellt. Screenshots stammen aus dem offiziellen Presse-Kit.</em></p>
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<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=va21BDgmi8w" title="Luck be a Landlord - Official Console Release Date Trailer" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/va21BDgmi8w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Fazit &#8211; Score: 9/10</strong></h2>
<p>Zugegeben, aufgrund der zahlreichen Symbole und ihrer schier endlosen Synergien, kann <strong>Mieter-Fortuna</strong> zu Beginn überfordernd wirken. Auch ich habe einige Anläufe und Spielstunden gebraucht, um meinen ersten Zyklus aus zwölf Zahlungen abzuschließen und damit weitere Ebenen und den Endlos-Modus freizuschalten. Doch der Weg dahin lohnt sich, denn wer das Prinzip einmal verstanden und die erste, völlig irrwitzige Kombo vom Stapel gelassen hat, kann schlicht nicht mehr aufhören. Nur noch ein Versuch, das ist das heilige Mantra, das auch <strong>Mieter-Fortuna</strong> umgibt und der Grund, weshalb sich der Titel mit den ganz großen Vertretern im süchtig machenden <em>Kurzweil-Pixel-Wohlfühl-Genre</em> messen kann. Fans von <strong>Balatro</strong> und Co. finden hier ihren neuen spielerischen Kryptonit, der dank unverwechselbarer Ästhetik und einer frischen Idee seine ganz eigene Identität formt und kurzweiligen Spaß der Extraklasse bietet, während das Grundwerk aus simplen Mechaniken ein überraschend hohes Maß an Komplexität verbirgt und genau deshalb zu begeistern weiß.</p>
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