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	<title>Goodbye Despair &#8211; Gaming Magazin | News, Testberichte &amp; Videospiele – Games-Mag.de</title>
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	<title>Goodbye Despair &#8211; Gaming Magazin | News, Testberichte &amp; Videospiele – Games-Mag.de</title>
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		<title>Danganronpa Decadence bei uns im Test</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2021 20:57:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer über Visual Novels spricht, darf Danganronpa nicht vergessen. Warum der erzählerische Meilenstein von 2010 auch heute&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer über Visual Novels spricht, darf <strong>Danganronpa</strong> nicht vergessen. Warum der erzählerische Meilenstein von 2010 auch heute noch begeistert und sich mobil einfach am besten erlebt, lest ihr in unserem Test zu <strong>Danganronpa</strong> <strong>Decadence</strong> für die <em>Nintendo</em> <em>Switch</em>.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-365959" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-24-1024x320.jpg" alt="Danganronpa Decadence 24 Danganronpa Decadence bei uns im Test" width="1024" height="320" title="Danganronpa Decadence 24 Danganronpa Decadence bei uns im Test" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-24-1024x320.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-24-600x188.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-24-300x94.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-24-768x240.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-24-1536x480.jpg 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-24-1170x366.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-24-585x183.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-24.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Liebe Freunde der guten Unterhaltung, in diesem Artikel sprechen wir zugunsten der Übersicht über unsere aktuellen Erlebnisse mit <strong>Danganronpa:</strong> <strong>Trigger</strong> <strong>Happy</strong> <strong>Havoc</strong>, dem ersten Teil der ikonischen Murder Mystery-Reihe des japanischen Entwicklerstudios <em>Spike</em> <em>Chunsoft</em>, nehmen damit aber gleichzeitig auch Bezug zu den beiden anderen Hauptablegern <strong>Danganronpa</strong> <strong>2: Goodbye Despair</strong> und <strong>Danganronpa</strong> <strong>V3</strong>: <strong>Killing Harmony</strong>. Schauplatz und Cast unterscheiden sich innerhalb der Trilogie eher im Detail, grundlegendes Spielprinzip und Prämisse bleiben identisch. Diverse Mysterien umspannen dabei den gesamten Dreiteiler, bekannte Charaktere bleiben teilweise sogar erhalten. Ihre Fortschritte macht die Serie weitestgehend in optischer und technischer Hinsicht, sowie im Abwechslungsreichtum. Sollte euch also bereits der Erstling so richtig gut gefallen, kommt ihr um die beiden Nachfolger ohnehin nicht herum.</p>
<p>Im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums veröffentlicht <em>Spike</em> <em>Chunsoft</em> nun die erste allumfassende Collection der Kultreihe <strong>Danganronpa</strong>, inklusive des frischen Spin-Offs <strong>Danganronpa</strong> <strong>S:</strong> <strong>Ultimate</strong> <strong>Summer</strong> <strong>Camp</strong>. Allerdings exklusiv als physische Version für die <em>Nintendo</em> <em>Switch</em>, im e-Shop werden die Titel einzeln angeboten. So entsteht leider eine etwas merkwürdige Preispolitik, denn nach dem digitalen Kauf aller Titel der <strong>Decadence</strong>-Sammlung, habt ihr rund 80€ auf den Tisch gelegt, als Cartridge kostet der Spaß aktuell nur knapp 60€. Das bereits 2014 für <em>PS4</em>, <em>Vita</em> und <em>PC</em> veröffentlichte <strong>Danganronpa:</strong> <strong>Another Episode:</strong> <strong>Ultra</strong> <strong>Despair</strong> <strong>Girls</strong>, bleibt der Zusammenstellung übrigens gänzlich fern. Falls ihr euch dennoch dafür interessiert, <a href="https://games-mag.de/danganronpa-another-episode-ultra-despair-girls-bei-uns-im-test/" target="_blank" rel="noopener"><strong><em>hier</em></strong></a> haben wir das abgefahrene Spin-Off bereits getestet.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-365953" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-11-1024x576.jpg" alt="Danganronpa Decadence 11 Danganronpa Decadence bei uns im Test" width="1024" height="576" title="Danganronpa Decadence 11 Danganronpa Decadence bei uns im Test" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-11-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-11-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-11-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-11-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-11-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-11-585x329.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-11.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h2><strong>Der ultimative Wahnsinn</strong></h2>
<p>Vielleicht ging es euch ja schon einmal ähnlich und ihr wolltet unbedingt eine ganz besondere Person sein. Bester in einer bestimmten Sportart, das ultimative Popsternchen oder ein unübertreffliches Genie im Finanzwesen. Und als ein solch junges Ausnahmetalent erkannt und auf einer Elite-Schule entsprechend gefördert zu werden, das erhoffen sich wohl etliche. Für die 15 Neuankömmlinge der <em>Hope’s</em> <em>Peak</em> <em>Academy</em> scheint dieser Traum in Erfüllung zu gehen. Jeder mit einem ganz besonderen Talent im Gepäck und damit bereits weltweit überaus erfolgreich, steht nun der passende Schulabschluss einer renommierten Fakultät auf dem Programm. Absolventen verspricht die Lehranstalt ein von finanziellem und beruflichem Erfolg geprägtes Leben ohne Sorgen und Nöte. Doch statt rosiger Zukunft, erwartet die Schülerinnen und Schüler der ultimative Albtraum. Nach ihrer Ankunft unsanft betäubt, erwachen die Pennäler in einem perfiden Experiment aus Misstrauen und Verzweiflung, in dem nur der Tod Erlösung verspricht. Das Schulgebäude, nun verriegelt und komplett von der Außenwelt isoliert, mutiert zum ewigen Gefängnis. Vermeintlicher Strippenzieher hinter diesem grausamen Plan: Ein…nunja, Teddybär! Wer jetzt irritiert schmunzelt, hat anscheinend noch nie von <em>Monokuma</em> oder <strong>Danganronpa </strong>gehört und darf sich wohl auch ein bisschen glücklich schätzen, Stoffbären weiterhin als gemütliche Wegbegleiter zu betrachten.</p>
<p>Der sadistische Roboter-Bär stellt es den Gefangenen jedenfalls frei, ob sie ewig in diesen Hallen des Wissens verharren oder sich durch eine kleine Schandtat zurück in die Freiheit befördern wollen. Was das Spiel zynisch als <em>„den Abschluss</em> <em>erlangen</em>“ tituliert, ist schlicht und ergreifend Mord. Tötet ein Schüler einen anderen, darf dieser dem Gefängnis entkommen. Vorausgesetzt, er oder sie kommt mit dieser Straftat unentdeckt davon. Neben etlichen anderen Regeln, wie etwa festgelegten Schlafenszeiten, die erzählerische Logiklücken gekonnt schließen und für zusätzliche Spannung in der Story sorgen, hat <em>Monokuma</em> selbstverständlich auch für diesen Fall vorgesorgt. Das gesamte Gelände mit Überwachungskameras ausgestattet, weiß der mysteriöse Meister Petz natürlich ganz genau, wer der Täter ist, der sich da so unrühmlich die einstige Unbefangenheit zurückholen wollte und lädt kurzerhand zur Gerichtsverhandlung. Stimmen wir dort für den wahren Täter, erhält dieser seine &#8211; optisch ziemlich cool inszenierte und auf das jeweilige ultimative Talent zugeschnittene &#8211; Bestrafung. Gelingt uns das hingegen nicht, gewinnt der Schuft und alle anderen müssen sterben&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-365954" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-12-1024x576.jpg" alt="Danganronpa Decadence 12 Danganronpa Decadence bei uns im Test" width="1024" height="576" title="Danganronpa Decadence 12 Danganronpa Decadence bei uns im Test" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-12-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-12-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-12-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-12-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-12-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-12-585x329.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-12.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h2><strong>EINSPRUCH! </strong></h2>
<p>Neben Einflüssen aus dem Slice of Life- und Dating-Genre, als auch gewissen Adventure-Elementen, besticht das Gameplay von <strong>Danganronpa</strong> <strong>Decadence</strong> vor allem durch seine Gerichtsverhandlungen, die sogenannten <em>Class</em> <em>Trials</em>. Fans der <strong>Ace</strong> <strong>Attorney</strong>-Reihe erwartet damit zwar keine allzu große Überraschung, dafür aber gewohnt gute Detektivarbeit mit nervenaufreibendem Zeitlimit und frischen Ideen. Wird ein Mord bekannt, ermitteln wir in alter Point and Click-Manier, finden Beweisstücke an Tatorten und sammeln wichtige Aussagen unserer vermeintlichen Mitstreiter. Diese benötigen wir dann in den <em>Class</em> <em>Trials</em>, um Falschaussagen mit Beweismitteln zu widerlegen. Im Gegensatz zu <em>Capcom&#8217;s</em> Spitzenanwalt, laufen diese Wortgefechte in <strong>Danganronpa</strong> deutlich dynamischer ab. Statt gemütlichem Abwägen und Überlegen, versetzt uns hier ein striktes Zeitlimit in permanente Panik. Zudem werden falsche Rückschlüsse sofort bestraft, indem die Glaubwürdigkeit, ähnlich einem Lebensbalken, dramatisch abnimmt. Die können wir durch korrekte Aussagen zwar wieder ein wenig auffüllen, die Mischung aus dauerhaftem Leistungsdruck und tickender Uhr versteht es aber in jedem Fall, uns Schweißperlen auf die Stirn zu treiben.</p>
<p>Auch stilistisch wissen diese Momente ganz besonders zu überzeugen. Wir fallen der illustren Truppe aus ultimativen Talenten nicht bloß ins Wort, wir zerschmettern ihre Lügen und falschen Beobachtungen effektvoll mit dem Schuss aus einer Pistole. Die mag zwar nur metaphorisch existieren, eine coole Idee sind die sogenannten <em>Truth</em> <em>Bullets</em>, die hier quasi das obligatorische <em>Objection!</em> eines gewissen Herren im blauen Anzug ersetzen, aber allemal. Doch damit längst nicht genug, für die juristische Rekonstruktion der Tat ordnen wir Comic-Panel in der richtigen Reihenfolge an und hämmern bei einem Rhythmusspiel auf die Tasten. Darüber hinaus verbringen wir unseren Schulalltag in <strong>Danganronpa</strong> mit klassischen Slice of Life- und Dating-Elementen, die uns Mitschüler und Hintergrundgeschichten näher bringen, aber auch mit dem Erhalt wertvoller Fähigkeiten locken. Skills fallen sehr vielseitig aus und gewähren uns z.B. während der Gerichtsverhandlungen einen nützlichen Bonus auf den Fokus und sorgen so für mehr Zeit zum Grübeln. Soziale Verbindungen vertiefen wir übrigens durch Geschenke, die sich wiederum mit überall in der Spielwelt versteckten Münzen an Automaten käuflich erwerben lassen. Fleißige Spürnasen werden beim Erkunden auf jeden Fall belohnt, auch wenn sich die Routine eines herkömmlichen Tagesablaufs abseits spannender Handlungspunkte schnell abnutzen kann. Das sich stets erweiternde Schulgelände erkunden wir dabei übrigens aus der Ego-Perspektive. Mag die Orientierung zu Beginn noch etwas schwerfallen, kennen wir die Örtlichkeiten schon bald wie unsere Westentasche und machen von einer komfortablen Schnellreise-Funktion Gebrauch, deren übersichtliche Karte mit sämtlichen Infos über Hauptziele und aktuellem Aufenthaltsort der Charaktere lockt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-365952" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-10-1024x576.jpg" alt="Danganronpa Decadence 10 Danganronpa Decadence bei uns im Test" width="1024" height="576" title="Danganronpa Decadence 10 Danganronpa Decadence bei uns im Test" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-10-1024x576.jpg 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-10-600x338.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-10-300x169.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-10-768x432.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-10-1170x658.jpg 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-10-585x329.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-10.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h2><strong>Von Problembären und Urlaubsplänen</strong></h2>
<p>Ja, schon klar, das klingt alles wahnsinnig abgedreht. Ein völlig durchgeknallter Problembär namens <em>Monokuma</em>, der 15 prominente Schüler einsperrt, sie zum Morden anstiftet und selbst nicht davor zurückschreckt, ihnen mit einem breiten Grinsen eine Kugel durch den Kopf zu jagen, sollte eine der etlichen Regeln einmal missachtet werden. Gerichtsverhandlungen, die ebenfalls, wenn auch eher symbolisch, mit Waffengewalt ausgetragen werden und dann auch noch unser Rhythmusgefühl verlangen. Ok&#8230;</p>
<p>Aber genau davon lebt <strong>Danganronpa</strong> &#8211; seit über einem Jahrzehnt, um genau zu sein. Die unfreiwillige Zusammenkunft der ultimativen Studenten ist ein herrlicher Seitenhieb auf die Leistungsgesellschaft, narrativ oft maßlos überzogen und doch irgendwie realistisch. Fernab krampfiger Klischees über wehende Miniröcke oder wippende Oberweiten, nur mal kurz aufgelockert durch leicht verträglichen Japano-Klamauk, gelingt <strong>Danganronpa</strong> nach wie vor ein erzählerisches Meisterwerk. Interessante, vor allem auch nachvollziehbare Dialoge, geführt von einem charismatischen Cast aus bunt zusammengewürfelten Charakteren, lassen uns die Protagonisten sofort ins Herz schließen und, ja, sogar aufrichtige Empathie für sie empfinden. Schnell entsteht im mitreißenden Strudel aus groteskem Highschool-Kammerspiel und einem schonungslos brutalen Widersacher eine beklemmend düstere Atmosphäre mit expliziter Gewaltdarstellung. Hinter der Fassade niedlich anmutender 2D-Sprite-Charaktere und knuffigem Comic-Look, verbirgt sich eine ernstzunehmende Handlung voll spannender Wendungen und anspruchsvolles Gameplay in drei Schwierigkeitsgraden. Eine Art Battle-Royale nach Skript, das gemeinsames Kooperieren ausschließt und eigentlich nur den einsamen, beißwütigen Wolf belohnt. Wer bleibt am Ende übrig? Warum passiert das überhaupt alles? Weshalb verfrachtet Monokuma im Nachfolger hoffnungsvolle Elite-Studenten auf eine einsame Insel? Und wieso zum Teufel hat dieses sadistische Biest in <strong>Danganronpa</strong> <strong>V3</strong> auch noch Nachwuchs? Fans von Adventure Spielen, Murder Mystery und richtig guten, <a href="https://games-mag.de/raging-loop-bei-uns-im-test/" target="_blank" rel="noopener"><strong>morbiden</strong></a> Visual Novels, sollten sich schleunigst auf den Weg nach Antworten begeben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-365949 alignright" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-4-300x300.jpg" alt="Danganronpa Decadence 4 Danganronpa Decadence bei uns im Test" width="300" height="300" title="Danganronpa Decadence 4 Danganronpa Decadence bei uns im Test" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-4-300x300.jpg 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-4-100x100.jpg 100w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-4-600x600.jpg 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-4-150x150.jpg 150w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-4-768x768.jpg 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-4-585x585.jpg 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2021/12/Danganronpa-Decadence-4.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Während die Hauptreihe von <strong>Danganronpa</strong> bereits etliche Auftritte auf anderen Plattformen erleben durfte, hat sich Entwickler <em>Spike</em> <em>Chunsoft</em> zum zehnjährigen Jubiläum aber noch ein kleines Extra aus dem Ärmel schütteln lassen. In <strong>Danganronpa</strong> <strong>S:</strong> <strong>Ultimate</strong> <strong>Summer</strong> <strong>Camp</strong>, einem digitalen Brettspiel-Spin-Off, geht es deutlich entspannter zu. Hier bewegen wir uns gemächlich über ein Spielfeld, lauschen nie zuvor gesehenen Konversationen zwischen altbekannten Charakteren und bestaunen neue Szenen und Artworks. Eine nette, kurzweilig unterhaltende Dreingabe mit klassischen J-RPG-Elementen, viel mehr passiert da nicht. So sollten vor allem wiederkehrende Fans einen Standalone-Download vorher gut abwägen, denn eine wirkliche Bereicherung für das Universum stellt <strong>Ultimate</strong> <strong>Summer</strong> <strong>Camp</strong> leider nicht dar. Käufer der Collection nehmen diesen Bonus einfach mit, denn im Gesamtpaket ist es genau das: Ein niedlich-friedliches i-Tüpfelchen auf 60+ Stunden Spielzeit.</p>
<p>Seine Portierung auf die <em>Nintendo</em> <em>Switch</em> hat <strong>Danganronpa</strong> <strong>Decadence</strong> übrigens mit Bravour bestanden. Vor allem im Handheldmodus des neuen OLED-Modells erstrahlen alle vier Titel im farbenfrohen Detailreichtum. Animationen wirken stets flüssig, Bugs oder andere Fehler sind uns nicht bekannt, zur Veröffentlichung wurden allerdings schon kleinere Day One-Patches nachgereicht. Texte erscheinen jederzeit gut lesbar in angemessener Größe auf dem Bildschirm. Nur schade, dass wir für die Steuerung auf den Touchscreen verzichten müssen. Das mag besonders merkwürdig erscheinen, da zumindest die drei Hauptableger erst kürzlich für aktuelle Smartphones veröffentlicht wurden. Dafür geht die Knopfbelegung gut von der Hand, was bei einem solch statischen Titel aber auch kein Kunstwerk sein sollte. Auf die Ohren gibt es mal beruhigend jazzige Klänge, in bedrohlichen Momenten lockt der Score aber genauso gerne mit aggressiv-düsterer BGM und passt sich der jeweiligen Situation damit perfekt an. Wie im Genre oft üblich, müsst ihr auch für <strong>Danganronpa</strong> auf der <em>Switch</em> zumindest solide Englischkenntnisse mitbringen, um die zahlreichen Texte überhaupt entziffern zu können. Eine deutsche Lokalisierung fehlt, was heutzutage aber keine allzu große Hürde mehr darstellen sollte. Dialoge sind lediglich teilweise vertont, hier habt ihr die Wahl zwischen einer englischen und japanischen Sprachausgabe.</p>
<hr class="bs-divider full large" />
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=E-lArfrcc34" title="Danganronpa Decadence - Pre-order Trailer - Nintendo Switch" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/E-lArfrcc34?wmode=transparent&amp;rel=0&amp;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>Danganronpa Decadence ist seit dem 3. Dezember 2021 für die Nintendo Switch erhältlich. Die Sammlung enthält alle drei Ableger der Hauptreihe und den Jubiläums-Bonus Ultimate Summer Camp und ist ausschließlich in einer physischen Version für den Vollpreis von 60€ erhältlich. Im e-Shop der Nintendo Switch erwarten euch alle vier Spiele selbstverständlich auch digital, hier allerdings nur einzeln und im Gesamtpreis deutlich teurer. </em></p>
<p><em>Der Test basiert auf einem Reviewcode, der uns freundlicherweise von Entwickler und Publisher Spike Chunsoft zur Verfügung gestellt wurde. Screenshots und weitere Assets stammen aus dem offiziellen Pressekit. </em></p>
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			</item>
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		<title>Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls bei uns im Test</title>
		<link>https://games-mag.de/2017/07/19/danganronpa-another-episode-ultra-despair-girls-bei-uns-im-test/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2017 23:55:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PC]]></category>
		<category><![CDATA[Playstation 4]]></category>
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		<category><![CDATA[Visual Novel]]></category>
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					<description><![CDATA[Völlig verrückte Visual Novel mit starken Charakteren, aber schwachem Gameplay – Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Völlig verrückte Visual Novel mit starken Charakteren, aber schwachem Gameplay – Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls für die <em>Playstation 4</em> bei uns im Test.</strong></h4>
<div id="attachment_66081" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66081" class="wp-image-66081 size-large" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-1-1024x576.png" alt="Ultra Despair Girls 1 Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls bei uns im Test" width="1024" height="576" title="Ultra Despair Girls 1 Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls bei uns im Test" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-1-1024x576.png 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-1-600x338.png 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-1-300x169.png 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-1-768x432.png 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-1-1536x864.png 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-1-1170x658.png 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-1-585x329.png 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-1.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-66081" class="wp-caption-text">Jetzt bloß nicht niesen&#8230;</p></div>
<h5>Was für ein Schlamassel!</h5>
<p>Naturkatastrophen und ein alles zerstörender Krieg legen die Welt in Schutt und Asche. Das kennt man ja schon. Zu ihrem vermeintlichen Glück, bekommt Protagonistin <em>Komaru Naegi</em> von der absoluten Apokalypse aber überhaupt nichts mit. Die zaghafte Schülerin wird nämlich seit geraumer Zeit in einem Apartment gefangen gehalten. Wieso, weshalb, warum – das müssen wir erst noch in Erfahrung bringen.</p>
<p>Doch vorerst bleibt dafür gar keine Zeit. Als rasiermesserscharfe Klauen unserer Gefangenschaft im goldenen Käfig ein jähes Ende bereiten, geraten wir in einen Strudel bizarrer Ereignisse, die so schnell nicht mehr loslassen. Eine Gruppe von Kindern, die <em>Warriors of Hope</em>, hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Erwachsenen in der postapokalyptischen Towa City um die Ecke zu bringen. Selbstverständlich werden auch wir zu einem Teil ihres mörderischen Spiels. Die von ihnen kontrollierten <em>Monokumas</em> – böswillige Teddybären mit unnachgiebig tödlichen Absichten – machen eine direkte Flucht aus der ohnehin krisengebeutelten Stadt schier unmöglich. Vielleicht kann uns ja die <em>Future Foundation</em>, die den Kids unlängst den Kampf angesagt hat und ihnen mit Anzügen und modifizierten Megaphonen entgegentritt, helfen? Oder ist <em>Toko Fukawa</em> unsere größte Rettung in der Not – eine, nunja, Person sondergleichen, dessen zweite Persönlichkeit als brutaler Serienkiller gilt?</p>
<p>Ok, der Plot mag zwar etwas austauschbar klingen, doch sind es vor allem die obskuren Charaktere und dieser morbide Mix aus Ernsthaftigkeit und komplett überzogenen, fast schon sarkastischen (Gewalt-)Darstellungen, die <strong>Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls</strong> zu einem unvergleichlichen Erlebnis werden lassen. Was hier wie ein Spaß wirkt, ist oft bitterer Ernst. Die <em>Monokumas</em> zum Beispiel erscheinen auf den ersten Blick äußerst niedlich, doch wenn die Roboter-Stofftiere in einer flotten Cutscene über etliche Passanten herfallen, wissen wir: Mit denen ist garantiert nicht gut kuscheln. Dabei können wir uns dann oft gar nicht entscheiden, ob wir jetzt wegen der übertriebenen Dramatik schmunzeln oder doch ernst auf den Bildschirm schauen sollen.</p>
<div id="attachment_66082" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66082" class="wp-image-66082 size-large" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-2-1024x576.png" alt="Ultra Despair Girls 2 Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls bei uns im Test" width="1024" height="576" title="Ultra Despair Girls 2 Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls bei uns im Test" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-2-1024x576.png 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-2-600x338.png 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-2-300x169.png 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-2-768x432.png 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-2-1536x864.png 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-2-1170x658.png 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-2-585x329.png 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-2.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-66082" class="wp-caption-text">Eine der grausamsten Szenen von Ultra Despair Girls: Lila Blut. Ich kann kaum hinschauen&#8230;</p></div>
<h5><strong>Vertrautes Chaos</strong></h5>
<p>Mit <strong>Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls</strong> verhält es sich grundsätzlich ähnlich, wie mit allen anderen Spielen, die von einem starken Fernost-Flair geprägt sind – entweder ihr könnt damit sowieso etwas anfangen oder eben nicht. Der Humor ist gewohnt albern, bedient sich dafür auch mal an sexuellen Untertönen, rutscht aber nie auf eine peinliche Ebene ab. Zusammen mit den vielen popkulturellen Anspielungen und den serientypischen Seitenhieben in Richtung japanischer Leistungsgesellschaft, ergibt sich  ein eher satirisches Gesamtbild &#8211; fast so, als würde sich <strong>Ultra Despair Girls</strong> selbst nicht so ganz ernst nehmen.</p>
<p>Unbekannt ist die Reihe jedenfalls nicht. 2014 fand sie mit <strong>Danganronpa: Trigger Happy Havoc</strong> ihren Einzug auf der europäischen <em>Playstation Vita</em>. Der Nachfolger, <strong>Danganronpa: Goodbye Despair</strong>, folgte noch im selben Jahr. Seit März 2017 dürfen auch Spieler auf der <em>Playstation 4</em> ran und beide Titel in einer leicht aufgearbeiteten Compilation – <strong>Danganronpa 1-2 Reload</strong> &#8211; zocken.</p>
<p>Während die Vorgänger im Gameplay noch ausschließlich auf eine Visual Novel-Mechanik mit Murder Mystery-Aspekten setzen, ihr also kaum tatsächlich spielt und mehr eine digital präsentierte Geschichte verfolgt, geht es in <strong>Ultra Despair Girls</strong> schon deutlich interaktiver zur Sache. Und hier findet sich leider auch schon der größte Knackpunkt des Titels.</p>
<div id="attachment_66086" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66086" class="wp-image-66086 size-large" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-6-1024x576.png" alt="Ultra Despair Girls 6 Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls bei uns im Test" width="1024" height="576" title="Ultra Despair Girls 6 Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls bei uns im Test" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-6-1024x576.png 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-6-600x338.png 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-6-300x169.png 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-6-768x432.png 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-6-1536x864.png 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-6-1170x658.png 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-6-585x329.png 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-6.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-66086" class="wp-caption-text">&#8222;Stehen bleiben, sonst schieße ich&#8220;. Was im Tatort meist klappt, ignorieren Killer-Bären mit Kochmütze gerne mal.</p></div>
<h5><strong>Ladehemmungen</strong></h5>
<p>Da es sich bei <strong>Ultra Despair Girls</strong> um ein Spin-Off der Reihe handelt, hat Entwickler <em>Spike Chunsoft</em> auch ein alternatives Gameplay gewählt. Klicken wir uns also nicht gerade durch toll geschriebene Dialoge mit zweidimensionalen Charaktermodellen oder schauen uns eine der zahlreichen Sequenzen in aufpolierter Spielgrafik oder gar in Anime-Pracht an, machen wir in Third-Person Shooter-Manier Jagd auf die gefährlichen <em>Monokumas</em>. Und was jetzt vielleicht noch wie eine gelungene Abwechslung zum spielerisch eher drögen Visual Novel-Alltag klingt, gestaltet sich leider schnell zum wahren Alptraum von <strong>Ultra Despair Girls</strong>.</p>
<p>Die Idee, uns ein Megafon in die Hand zu drücken, das die unterschiedlichsten Projektile verschießt – mit den geladenen <em>Truth Bullets</em> können wir Gegner paralysieren, sie in Brand stecken, zum Tanzen bringen und damit sogar kleinere Rätsel lösen – ist ja ganz nett, sie scheitert allerdings kläglich an ihrer Umsetzung. Die störrische Kamera ist dabei noch das kleinste Problem. Viel mehr frustriert der ewig gleiche Ablauf der Shooter-Passagen, das eintönige Leveldesign und ein Zielsystem, das an die Vergangenheit von <strong>Resident Evil</strong> erinnert &#8211; das Gunplay lässt schlicht keine Freude aufkommen.</p>
<p>Mit gefüllter Spezialanzeige schlüpfen wir aber hin und wieder auch in die Haut von <em>Komarus</em> neu gewonnener Freundin <em>Toko</em> – die mit der gespaltenen Persönlichkeit. Ihr zweites, deutlich brutaleres Ich, verwandelt das Geschehen für kurze Zeit in eine Hack and Slay-Orgie, bei der zwar endlich so etwas wie Dynamik aufkommt, dank fehlender Anvisier-Funktion aber die Übersicht flöten geht. Schade drum. Wenigstens sorgen kleinere Denksportaufgaben, Sammelgegenstände in Form von Literatur und das Säubern von Räumen, das immer etwas Taktik erfordert, für ein wenig frischen Wind im schnell angestaubten Spielgeschehen. Außerdem wird unser Spielstil fortlaufend bewertet, was zu unterschiedlichen Enden führen kann.</p>
<div id="attachment_66083" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66083" class="wp-image-66083 size-large" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-3-1024x576.png" alt="Ultra Despair Girls 3 Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls bei uns im Test" width="1024" height="576" title="Ultra Despair Girls 3 Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls bei uns im Test" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-3-1024x576.png 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-3-600x338.png 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-3-300x169.png 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-3-768x432.png 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-3-1536x864.png 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-3-1170x658.png 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-3-585x329.png 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-3.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-66083" class="wp-caption-text">Sehen sie nicht wunderschön&#8230;VERZWEIFELT aus?</p></div>
<h5><strong>Klingt gut</strong></h5>
<p>Anders als noch für die beiden Vorgänger, hat man sich bei <strong>Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls</strong> für eine fast vollständige Vertonung der Dialoge entschieden. Egal, ob wir nun den aufwendigen Anime-Sequenzen beiwohnen oder uns durch zahlreiche Textboxen klicken, die überzeugenden Stimmen der jeweiligen Sprecher erklingen nun wesentlich öfter. Das motiviert auch auf technischer Seite ungemein, der spannenden Story und ihren zahlreichen Wendungen aufmerksam zu folgen. In seiner Präsentation begeistert <strong>Ultra Despair Girls</strong> aber genauso mit den rasant geschnittenen Zwischensequenzen. Zu dem grotesken Mix aus überdrehter Popkultur und postapokalyptischem Szenario gesellt sich ein eigens für den Titel komponierter Soundtrack aus allen erdenklichen Genres, der diesen Kontrast nochmal gehörig unterstreicht.</p>
<p>Ansonsten schaut es auf technischer Seite eher mau aus. Wir laufen durch karge, statisch beleuchtete Schlauchlevels und erblicken nur wenige Details, dafür aber extrem matschige Texturen. Allzu sehr sollte das allerdings nicht verwundern, denn auch dieser Ableger ist eine Portierung von der <em>Playstation Vita</em>. Optisch wurde zwar etwas nachgezogen, insgesamt bleibt die technisch relativ schwache Herkunft aber nicht verborgen. Immerhin dürfen wir nun frei zwischen der englischen und japanischen Sprachausgabe wählen. Auf deutsche Bildschirmtexte müssen wir jedoch weiterhin verzichten.</p>
<div id="attachment_66084" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66084" class="wp-image-66084 size-large" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-4-1024x576.png" alt="Ultra Despair Girls 4 Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls bei uns im Test" width="1024" height="576" title="Ultra Despair Girls 4 Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls bei uns im Test" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-4-1024x576.png 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-4-600x338.png 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-4-300x169.png 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-4-768x432.png 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-4-1536x864.png 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-4-1170x658.png 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-4-585x329.png 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-4.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-66084" class="wp-caption-text">Findet ihr eines der gut versteckten, literarischen Collectibles, schaltet ihr damit einen Bonus-Dialog zwischen Toko und Komaru frei. Prädikat: Cringe!</p></div>
<h5><strong>Woher weißt du das?</strong></h5>
<p>Unbedingt notwendig ist das Spielen der beiden Vorgänger nicht, um die Geschehnisse in <strong>Ultra Despair Girls</strong> zu verstehen, ratsam allerdings schon. Oft kommt es zu Begegnungen mit wichtigen Charakteren aus früheren Ablegern und selbst unsere Protagonistin ist keine Unbekannte. Die Story bleibt auch ohne große Verbindung zum weitreichenden <strong>Danganronpa</strong>-Universum unterhaltsam, verliert dabei aber einiges von ihrer erzählerischen Intention. Nachzügler sollten also schnell aufholen, am 29. September 2017 erscheint bereits der vierte Ableger, <strong>Danganronpa V3: Killing Harmony</strong> – diesmal zeitgleich für <em>Playstation 4</em> und <em>Playstation Vita</em>.</p>
<hr class="bs-divider full large" />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-66085 alignright" src="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-5-300x169.png" alt="Ultra Despair Girls 5 Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls bei uns im Test" width="300" height="169" title="Ultra Despair Girls 5 Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls bei uns im Test" srcset="https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-5-300x169.png 300w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-5-600x338.png 600w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-5-1024x576.png 1024w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-5-768x432.png 768w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-5-1536x864.png 1536w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-5-1170x663.png 1170w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-5-585x329.png 585w, https://games-mag.de/wp-content/uploads/2017/07/Ultra-Despair-Girls-5.png 1920w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><em>Der Test basiert auf unserer Playstation 4-Testversion von Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls, die uns vom Publisher NIS America freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.</em></p>
<p><em>Für knapp 30 Euro, digital und physisch, dürft ihr die mysteriösen Geschehnisse in Towa City seit dem 23. Juni 2017 auf der Playstation 4 verfolgen. Seit dem 27. Juni ist auch eine Version für den PC erhältlich.</em></p>
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