Sword Legacy Omen bei uns im Test

Wundervolles Taktik-Spiel Rund um Excalibur

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Die Firecast Studios, Fableware und Team 17 haben ein neues, rundenbasiertes Taktikspiel namens Sword Legacy Omen für den PC via Steam veröffentlicht. Als Spielwelt dient Britannia und das sagenumwobene Schwert Excalibur. Wir steuern Prinz Uther durch eine Geschichte voller Liebe und Verrat. Unser Ziel ist es das Land zu vereinen und den bösen Emporkömmling Gorlois zu vernichten.

Ob das Spaß macht klärt unser Review.

Ein Held und seine Gefährten

Die Geschichte selbst wird in Gesprächen, Textfenstern und Zeichnungen erzählt.

Sind wir zu Beginn von Sword Legacy Omen noch mit einer kleinen Heldengruppe unterwegs, wächst diese im weiteren Spielverlauf auf acht an. Jeweils vier Helden können wir in den rundenbasierten Kampf führen. Die Riege selbst ist abwechslungsreich gestaltet. Vom klassischen Tank, über Nahkampfer bis hin zum Magier, einem Priester sowie einer Diebin ist so ziemlich alles vertreten was das Herz begehrt.

Die Gruppenzusammenstellung selbst entscheidet auch über Sieg oder Niederlage in den Gefechten. Ein Tank wäre nicht schlecht um die Gegner zu spotten. Der Zwerg wäre ebenfalls fantastisch, kann er doch Fallen legen sowie entschärfen oder Wege blockieren. Die Diebin ist ebenfalls sehr nützlich, kann sie doch Schlösser knacken.

Aber auch der Priester kann ordentlich mit seinen Heil- und Supportzaubern helfen. Aber ein Fernkämpfer [Magier, Bogenschütze] wäre ebenfalls wünschenswert. Und wer soll überhaupt den Schaden im Nahkampf [Barbar, Pikenier] machen. Fragen über Fragen wollen also bei der Zusammenstellung beantwortet werden.

Ihr seht also das, dass Gruppenmanagement tiefgründig ist und für ordentlich Abwechslung sorgt. Geht ein Kampf verloren ist vermutlich die Gruppe falsch zusammengesetzt.

Zwischen den einzelnen Dörfern können wir an Lagerplätzen rasten. Das stellt Lebenspunkte wieder her. Doch Obacht, hier können Zufallskämpfe starten.

Gib mir Loot

Um die einzelnen Helden, in Sword Legacy Omen, besser zu machen benötigen wir natürlich Gegenstände. Den Loot finden wir in Schatzkisten, Verstecken oder aber erbeuten sie von gefallenen Gegnern. Jedem Charakter dürfen wir eine Waffe, eine Rüstung und zwei Artefakte in die Hand drücken. Diese beeinflussen dann unsere Angriffs- sowie Verteidigungswerte. Wir können den Nahkämpfer beispielsweise zum reinen Tank machen oder lassen ihn ordentlich Schaden austeilen.

Daneben verfügt jeder Charakter über vier aktive und drei passive Skills. Das heißt wenn wir genügend „Ansehen“ verdient haben. Ansehen sind die Erfahrungspunkte in diesem Spiel. Die neuen Fähigkeiten erweitern unsere taktischen Möglichkeiten enorm. Beispielweise erlernt unser Zauberer Merlin einen wahnsinnig starken Feuerball. Dieser sorgt für ordentlich Flächenschaden und eignet sich somit perfekt für große Gegnergruppen, die eng zusammenstehen.

Dieser fette Drachen bewacht das Schwert. Logisch das wir ihn vernichten müssen.

Gut überlegt ist halb gewonnen

Die Kämpfe funktionieren in Sword Legacy Omen grundsätzlich so, wie wir es in diesem Genre gewohnt sind. Zuerst ist unsere Heldenriege am Zug und anschließend der Gegner. Spannend wird die Geschichte, da wir meist in Unterzahl agieren oder gegen Bosse antreten müssen.

Gute Taktiker verwenden ihre Umgebung zum eigenen Vorteil. Wir können Gegner von Klippen oder Mauern stoßen und schicken sie somit in den sofortigen Tod. Außerdem stehen überall unterschiedliche Fässer herum. Diese sind mit verschiedenen Materialien gefüllt. Geboten werden: Gift, Feuer, Explosion und Verlangsamung.

Trailer:


Sword Legacy Omen findet ihr für den PC via Steam

79%

Mit Sword Legacy Omen bekommen Fans von The Banner Saga oder XCOM ordentlichen Nachschub. Besonders begeistern konnte mich die Comic-Grafik sowie das Zusammenstellen der Heldengruppe. Auch die taktischen Kämpfe wissen zu überzeugen.

Circa 15 Stunden seid ihr mit dem Taktikspiel beschäftigt. Die nicht drehbare Kamera nervt letztlich doch, nicht immer haben wir die beste Übersicht. Außerdem können wir nur vor oder nach erfolgreichen Quests speichern, also immer schön brav die aktuelle Aufgabe beenden, sonst müsst ihr diese von vorne beginnen.

  • Grafik 82%
  • Sound 78%
  • Atmosphäre 80%
  • Umfang 76%
  • Steuerung 78%