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Die unabhängigen Entwickler von Pixel Titans und der apokalyptische Totenkult von Devolver Digital sind einen blutigen Pakt eingegangen und besiegeln damit wohl das grausame Ende der Menschheit. Und zwar in Form der Veröffentlichung des bestens Spiels aller Zeit – Strafe erscheint Anfang 2017.

Das von seinen bisherigen Opfern als der “schnellste, blutigste, tödlichste und actionreichste First-Person-Shooter des Jahres 1996” beschriebene Strafe hat die Grenzen für fotorealistische Darstellung und Sci-Fi-Action so weit verschoben, dass das Schicksal der Menschheit besiegelt ist. Weil Milliarden Erdbewohner durchdrehen, wenn sie nur daran denken, diesen Titel am Release-Tag vielleicht nicht spielen zu können.

“Die Leute wollen Blut sehen. Sie wollen harte Action.”, erklärt Thom Glunt, Director der STRAFE-Entwicklung. “Außerdem wollen sie dermaßen viel Geschwindigkeit, dass ihnen quasi das Gesicht wegschmilzt und sie dann die schleimigen Reste aufsammeln und wie Konfetti in die Luft werfen können. Und das bekommt niemand so gut hin, wie Devolver Digital.”

Devolver war außerdem von vielen weiteren Strafe-Bestandteilen angetan – darunter die zufallsgenerierten Stages, fiese Feinde und spannende Geheimnisse. Was in Kombination zu einem überragenden Wiederspielwert führt. Der Einstieg ist denkbar einfach: Spieler schnappen sich eine Pistole, werden in eine jeweils einzigartige Stage teleportiert und malen dann mit der sagenhaften Über-Gore-Technologie die Wände rot an. Blut fließt also in Mengen und die Entwickler erhoffen sich natürlich einen ähnlich ergiebigen Geldfluss.

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“Wenn erstmal jeder tot ist, dann können wir uns natürlich ganz entspannt deren Geld schnappen,” erklärt der Finanzexperte und Devolver Digital CFO, Fork Parker “Wer kann uns da noch aufhalten? Zu dem Zeitpunkt bist du nur noch eine kochende Pfütze aus Eingeweiden, die andere Dinge im Sinn hat. Zum Beispiel den Austausch des Bürostuhls, durch den du gerade hindurchgesickert bist. Ach so… viel Glück dabei – du bist ja bankrott!”

Strafe schickt sich an, der Menschheit im Frühjahr 2017 ein Ende zu setzen und erscheint für PC, Mac und vielleicht auch für Linux, sofern mal alle aufhören, ständig danach zu fragen. Oculus Rift wird natürlich unterstützt. Damit man in Würde und besonders elegant sterben kann.

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mEssE

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