Smoke and Sacrifice bei uns im Test

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Curve Digital und Solar Sail Games schicken uns mit Smoke and Sacrifice in ein Survival-RPG. Wir steuern eine junge Frau die sich auf der Suche nach ihren kleinen Sohn befindet, dieser wurde ihr brutal abgenommen. Alles was wir für die Rettung benötigen müssen wir selbst herstellen. Heißt Crafting und Erkundung wird groß geschrieben. Kann dieser Mix Spaß machen? Das und mehr klärt unser Test.

Der Sonnenbaum verlangt Opfergaben

Wir steuern Sachi durch die bedrohliche Spielwelt von Smoke and Sacrifice. Sie musste ihren erstgeborenen Sohn dem Sonnenbaum opfern um diesen gnädig zu stimmen. Der Baum selbst versorgt die Bewohner mit Licht und Wärme und ermöglicht es ihnen somit zu überleben. Die Priester bewachen aber ein dunkles Geheimnis, genau dieses sollen wir lüften und nebenbei unser Kind namens Lio retten.

Sieben Jahre nach diesem eindringlichem Erlebnis wird unsere Stadt von Mopsbären angegriffen. In diesem Getümmel beschließt Sachi den Tempel der Opfergaben genauer zu untersuchen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit in die Unterwelt hinab zu tauchen und diese zu erforschen.

Rauchiger Tod

Die Unterwelt selbst unterliegt einem ständigen Tag-/Nacht-Zyklus. Großteils treffen wir auf die gleichen Gegner, egal ob nun Tag oder Nacht herrscht, bis auf ein paar Ausnahmen. In der Nacht wird das Spiel aber direkt um etliches schwieriger. Ein unheimlicher Nebel legt sich nämlich über die Spielwelt. Halten wir uns in diesem zu lange auf stirbt unsere Spielfigur.

Natürlich können wir uns mit selbst gebastelten Laternen dagegen wehren. So lange das Licht leuchtet kann uns der Nebel nichts anhaben. Im weiteren Spielverlauf erhalten wir dann eine Kette welche die Laternen ersetzt. Aufgeladen wird diese an Sonnenblumen oder an den unterschiedlichen Speicherpunkten.

Hier befinden wir uns in einem Bosskampf.

Sammeln um zu Überleben

So sieht das Questlog aus.

Um in Smoke and Sacrifice voran zu kommen müssen wir quasi permanent Ressourcen sammeln und davon gibt es dutzende unterschiedliche Materialien. Schlagen wir auf einem Baum erhalten wir Holzstöcke sowie Früchte. Daraus können wir wiederum einen Heiltrank brauen oder eine primitive Waffe craften. Um erste Rüstungen herzustellen sammeln wir Moos und erlegen Wildschweine.

Je weiter wir vorankommen desto unterschiedlichere Gebiete bereisen wir. Sind wir zu Beginn noch auf saftigen Wiesen unterwegs begegnen wir im weiteren Spielverlauf auch Schneegebiete und Feuerzonen. Um in die Schmiede zu gelangen müssen wir uns eine Ausrüstung aus Gummi herstellen, der Boden ist nämlich unter Strom gesetzt und da Gummi nicht leitet benötigen wir eben diese Bauteile um uns dort bewegen zu können.

Somit kommen wir in einen ständigen Kreislauf von Sammeln und Craften. In der Nacht durchforsten wir die leichteren Gebiete und tagsüber gehen wir die schwierigen Gebiete an.

Trailer:


Smoke and Sacrifice findet ihr auf dem PC sowie auf der Nintendo Switch

82%

Smoke and Sacrifice punktet für uns in erster Linie mit seiner handgezeichneten und dadurch unheimlich stimmigen Grafik. Das Sammeln der Ressourcen und das anschließende Bauen der Gegenstände macht ebenfalls Spaß, wenn man das System durchblickt hat. Dieses Spielelement muss man mögen ansonsten solltet ihr die Finger von dem Titel lassen. Unsere Heldin steigert sich nämlich nicht klassisch mit Charakterwerten, sondern eben durch die Ausrüstung die wir erstellen.

  • Grafik 85%
  • Sound 80%
  • Atmosphäre 85%
  • Steuerung 80%
  • Umfang 80%