Shopify – Die Software für euren Online-Shop

Perfekte eCommerce Solutions

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Shopify ist eine der größten Softwares wenn es um eCommerce geht. Mit Shopify können sich kleine und mittelständige Unternehmen ganz einfach ihren eigenen Online-Shop kreieren. Wir stellen euch heute einmal Shopify vor.


Die Plattform „Shopify“ wurde im Jahr 2006 vom deutschen Auswanderer Tobi Lüttke, in Kanada, gegründet und ist seitdem zu einem der börsenstärksten kanadischen Unternehmen geworden. Allein 2016 gab es rund 400.000 Unternehmen, die Shopify genutzt haben. Jetzt helfen diese ganzen Informationen nur bedingt weiter, denn die große Frage ist ja:

Was ist Shopify?

Im Grunde ist Shopify eine Plattform, die es Verkäufern ermöglicht Produkte bequem und einfach Online zu verkaufen. Auf die Idee kam Tobi Lüttke nur, weil er eigenen Snowboard-Online-Shop eröffnen wollte – die vorhandenen Möglichkeiten fand er dann aber so schlecht und umständlich, dass er kurzer Hand sein eigenes Programm programmiert hat. Aktuell nutzen rund 600.000 Unternehmen Shopify – beeindruckend wenn man bedenkt, dass das Ganze eine kostenpflichtige Angelegenheit ist.

Als Beispiel wählen wir an dieser Stelle mal eine Art von Selbstständigen, an die man wahrscheinlich nicht sofort denkt: den Autoren. Stellt euch vor ihr seid ein kleiner Autor, der gerade sein erstes Buch fertig geschrieben hat, oder sogar noch an einem Buch schreibt. Ihr habt also wenig Budget, in der Regel nicht unbedingt viel Ahnung vom programmieren und vielleicht ja auch gar keine Zeit (so ein Buch schreibt sich eben nicht in fünf Minuten). Für euch wäre Shopify ideal, die Kosten sind tragbar und ihr könnt ganz entspannt und ohne viel Aufwand eure Bücher verkaufen. Ihr werdet in etablierten, großen Buchhandlungen wahrscheinlich keinen Top-Platz bekommen – auf eurer eigenen Website dagegen schon. Shopify hat da sogar noch ein paar Erfolgs-Tipps:

Was sind die Vorteile von Shopify?
  1. Shopify ist sehr benutzerfreundlich – ihr braucht absolut kein technisches Know-How, sondern nur ein Bild im Kopf. In der Regel ist alles mit wenigen Klicks erledigt.
  2. Die Auswahl ist mit rund 170 verschiedenen Themes nicht gerade klein. Ihr könnt eure Website entweder mit einem der 170 zur Verfügung stehenden Designs erstellen, oder (sollte euch doch keins dieser gefallen) euer eigenes Design kreieren. Die Option ein vorher erstelltes Design zu kaufen besteht ebenfalls.
  3. Solltet ihr euch aber doch mit Programmierung auskennen, kein Problem – auch hier könnt ihr euch austoben, denn ihr habt den vollen Zugriff auf den Code.
  4. Von der Produktpräsentation, über den Warenkorb, bis hin zu dem Bezahlmethoden – alles läuft bei Shopify auf einer Plattform. Einfacher und bequemer geht es gar nicht mehr. Neben Kreditkarte, PayPal, amazon pay und sogar bitcoins können dabei problemlos genutzt werden. In Deutschland kann sogar „Shopify Payments“ genutzt werden, so fallen sogar noch zusätzliche Kosten (wie bei Transaktionskosten) weg.

Wenn man hier näher ins Detail geht findet man natürlich noch einige Vorteile mehr – das waren nur die größten und offensichtlichsten.

Wieviel kostet Shopify?

Shopify bietet im Grunde vier verschiedene Pakete an (wobei ich die Testversion ebenfalls als eines zähle):

  • Kostenlose Testversion: Ihr könnt das Ganze 14 Tage lang testen und somit eure Website, ganz unverbindlich, erstellen und dann später euren Tarif wählen. Ihr müsst nicht einmal eure Kreditkarte angeben.
  • Basic Shopify: Alles, was ihr braucht, um euren eigenen Webshop zu eröffnen. Das Basic-Paket kostet 29$ im Monat.
  • Shopify: Bringt euer Unternehmen auf die nächste Stufe. Hierbei stehen euch einige Features mehr zur Verfügung (z.B. Geschenkkarten). Das Paket kostet 79$ im Monat.
  • Advanced Shopify: Das Ideale Paket um euer Unternehmen zu vergrößern – auf dieser Stufe habt ihr Zugriff auf alles, das Shopify zu bieten hat.

Hier kommt aber ein kleines Manko auf – leider kann man den Service derzeit nur in US-Dollar bezahlen, das heißt konkret, dass der Preis für uns Europäer, je nach Wechselkurs, auch mal schwanken kann.

Eine detaillierte Ansicht der verschiedenen Pakete findet ihr hier.

Warum Shopify?

Shopify ist natürlich längst nicht mehr die einzige Plattform, über die Unternehmen ihren eigenen Online-Shop kreieren können. Andere große Namen wären da beispielsweise Jimdo, Wix oder WooCommerce.

Machen wir einfach einen Stichpunktartigen Vergleich mit dem wohl größten Konkurrenten, nun heißt es „Shopify vs. WooCommerce„:

Ersteinmal sollte erähnt werden, dass ihr Problemlos die Kunden- und Produktdaten von WooCommerce auf Shopify übertragen könnt – selbstverständlich ohne, dass dabei irgendetwas auf WooCommerce gelöscht wird.

  • Vereinfachter Versand.
  • Verkaufen per Social Media.
  • Mit Shopify Payments fallen keine Transaktionskosten an.
  • SEO-Optimierung.
  • Einfaches Inventar Management.
  • Preisgekrönter Kundendienst.
  • Immer volle Kontrolle.

Qualität hat allerdings ihren Preis: Shopify ist zwar eine Top-Alternative, aber nicht die billigste – dafür bekommt man aber immerhin etwas geboten.

Unser Fazit

Shopify ist optimal mal für kleine und mittelgroße Shops, aber auch große Shops können hier natürlich ihren Platz finden. Euch wird alles technische abgenommen, so könnt ihr euch ganz und gar auf das Wichtigste fokussieren: Eure Produkte.

Es ist aber nicht alles perfekt: Da Shopify noch nicht sehr lange in Deutschland ist, kann es hier und da mal zu kleinen Problemchen kommen (bezüglich der Übersetzung beispielsweise), diese werden jedoch ziemlich wahrscheinlich in Zukunft behoben.

Seien wir einfach ehrlich: Ich bin ein Redakteur und kein Unternehmer – ich kann hier keine marktwirtschaftliche Analyse abgeben. Eins kann ich jedoch sagen: es ist simpel und bequem und wer möchte das nicht?