*Retro-Ecke* Super Mario 64 im Test

„It’s a me Mario!“. Diesen Spruch kennt sicherlich jeder, denn er stammt von der berühmten Spielefigur Mario. Seit über 30 Jahre flitzt der italienische Klempner mit der roten Mütze nun schon über zahlreiche Bildschirme und war dabei auf mehr Plattformen vertreten, als kaum eine andere fiktive Figur. Eine von diesen Plattformen ist der Nintendo 64, auf dem unter anderem Super Mario 64 veröffentlicht wurde.

Im Spiel erhält Mario von Prinzessin Peach eine Einladung zum gemeinsamen Kaffee und Kuchen. Doch als er am Schloss ankommt, muss unser Held bedauerlicherweise merken, dass die Prinzessin von Browser entführt wurde. Selbstverständlich versucht Mario, sie aus den Klauen des Bösewichtes zu befreien. Nun seid ihr an der Reihe. Ihr müsst das gesamte Schloss absuchen. Allerdings befinden sich überall Türen, die sich nur durch eine bestimmte Anzahl von Supersternen öffnen lassen. Je weiter man vordringt, desto mehr benötigt man von ihnen. Insgesamt gibt es 120 Supersterne.

Diese findet man in 15 verschiedene Welten, die man über Bilder betreten kann. Mario muss lediglich in sie hineinspringen. Alle Welten sind stets anders aufgebaut und beinhalten unterschiedliche Gegner. So gibt es unter anderem ein Geisterhaus, einige Wasserwelten, sowie Eiswelten. Des Weiteren begibt man sich im fortgeschrittenen Spielverlauf auch in eine riesige Uhr oder in eine Welt hoch über den Wolken. Egal wo man sich befindet, überall warten neue und knifflige Aufgaben auf den Spieler und sorgen somit für eine lange Beschäftigungszeit..

Super Mario 64 kam damals äußerst gut bei den Spielern an, was wohl vor allem an zahlreiche Neuerungen lag. So konnte man sich im Vergleich zu anderen Super Mario Spielen das erste mal durch eine 3D gestaltete Welt bewegen. Darüber hinaus besaß unser Charakter auch noch neue Bewegungsformen, die beispielsweise verschiedene Sprungvarianten ermöglichten. Ein weiteres nützliches Feature war die intelligente Kameraführung, wodurch man in den meisten Fällen einen vollen Blick auf die jeweilige Situation hatte. Sie ließ sich allerdings auch manuell steuern.

Während Marios Reise stehen viele Gegenstände zu Verfügung. In jeder Welt gibt es diverse gelbe Münzen, wovon 50 Stück ein weiteres Leben bringen und 100 sogar einen Superstern. Zusätzlich bekommt man einen solchen Stern, wenn man alle acht roten Münzen sammelt. Diese sind jedoch in der gesamten Welt versteckt. Für bestimmte Situationen benötigt Mario eine besondere Mütze, die sich in ihrer Farbe und Funktion unterscheiden. Während er mit der roten fliegen kann, lässt die grüne ihn zum Metall-Mario werden. Findet man die blaue Mütze wird man sogar unsichtbar.

Die gesamte Atmosphäre wird noch durch teilweise lustige Geräusche des Italieners verstärkt. Egal ob man einen Rückwärtssalto oder einen normalen Schlag ausführt, jede Bewegung hat sein eigenes Geräusch, das stets freundlich wirkt. Durch eine dazu noch sehr bunt gestaltete Welt ist Super Mario 64 auch ein klasse Ort für die jüngeren Spieler. Abgerundet wird alles noch durch freundlich wirkende, passende Musik.

Fazit:

Wie bereits gesagt, ist Super Mario 64 ein klasse Spiel für jung und alt. Es bietet durch das Sammeln von insgesamt 120 Supersternen eine langfristige Beschäftigung, welche durch die immer wieder anders aufgebauten Herausforderungen keineswegs langweilig wirkt. Das Nintendo 64 Spiel kann sowohl durch eine zum damaligen Stand sehr gute Grafik und eine stets passende Soundkulisse punkten. Etwas schade ist allerdings, dass man das Mario Abenteuer nur alleine bewältigen kann und nicht zusammen mit einem Freund.

Wertung:

Sehr gut