*Retro-Ecke* Pokemon Gelbe Edition im Test

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Im Februar 1996 veröffentlichte man in Japan die ersten Spiele zur beliebten TV-Serie Pokemon. Diese Titel waren äußerst erfolgreich, weshalb 2000 auch eine Sonder-Edition der Editionen Rot und Blau auf den Markt kamen. Diese trug den Namen Pokemon Gelb und ist noch heute eine der beliebtesten Spiele der gesamten Reihe. Doch nicht nur darum zählt der GameBoy-Titel zu den Klassikern. Immerhin bildete er auch den Grundbaustein für alle weiteren Editionen.

Als junger unerfahrener Pokemontraininer beginnt eure Reise in dem Haus eurer Mutter. Jedoch ist der große Tag gekommen, an dem ihr das heimische Nest verlasst und versucht die Pokemonliga zu gewinnen. Zuvor müsst ihr aber erstmal acht Orden sammeln, die ihr in verschiedenen Städten und Dörfern erkämpfen könnt.

Für viele Spieler stellt Pokemon Gelb ein eigenständiges Spiel dar und ist nicht nur eine leicht verbesserte Version der Vorgänger. Das liegt wohl vor allem daran, dass es eine sehr starke Anlehnung an die TV-Serie gibt. So läuft euch beispielsweise das berühmte Pokemon namens Pikachu ständig hinterher, da es einfach nicht in seinem Pokeball will. Des Weiteren trifft man im Verlauf des Spieles immer wieder auf die beiden Charaktere Jessie und James. Aber auch Officer Rocky ist des Öfteren anzutreffen.

Eine wichtige Rolle spielen selbstverständlich die Pokemons, welche im Vergleich zu den anderen Editionen anders verteilt sind. Dennoch muss man auch hier wieder mit den Besitzern anderer Ausgaben tauschen, um sein Pokedex komplett zu vervollständigen. Auch hier merkt man die Anlehnung an der gleichnamigen Serie. Die Bilder der Pokemon ähneln dieser nämlich stärker als bei den Vorgängern.

Zum damaligen Zeitpunkt konnte Pokemon Gelb mit einer eher durchschnittlichen Grafik keinen besonderen Extrapunkt sammeln, doch dafür war die Landschaften etwas detaillierter gestalten als bei den beiden Vorgängern. Der Sound des Spieles kann leider nicht vollkommen überzeugen. Die Musikstücke und Soundeffekte sind zwar der jeweiligen Situation angepasst, wirken aber nach einer Zeit eher langweilig.

Doch dafür kann der Pokemon-Klassiker mit seinem Gameplay und seiner Atmosphäre punkten, denn das Spiel zieht einen buchstäblich in seinen Bann. Hat man den GameBoy einmal eingeschaltet, kann man leicht mehrere Stunden hintereinander spielen. Das liegt wohl vor allem daran, dass man versucht sein Pokedex zu vervollständigen. Abgerundet wird alles durch eine einfach zu bedienende Steuerung, da man lediglich vier Knöpfe benötigt.

Fazit:

Obwohl Pokemon Gelbe Edition nicht mit einer bombastischen Grafik punkten kann, handelt es sich hierbei um einen Titel, welcher eindeutig eine Menge Spaß bereitet. Die Story ist so fesselnd, dass selbst die nach der Zeit nervigen Sounds uninteressant sind. Ich habe sie einfach irgendwann ausgeschaltet und weitergespielt. Womit der GameBoy Titel aber wirklich punkten kann, ist die Altersgruppe, die er anspricht. Nämlich nahezu jede. Pokemon Gelb ist ein echter Klassiker, den man einfach gespielt haben muss.

Wertung:

Sehr gut