Ratropolis bei uns im Preview

Tower Defense trifft Sammelkarten

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Der Entwickler Cassel Games bietet mit Ratropolis einen erfrischenden Mix aus Strategie, Tower Defense und Sammelkarten. Aktuell befindet sich der Titel noch im Early Access-Programm auf Steam.

Ein höllischer Schwierigkeitsgrad fordert unsere grauen Gehirnzellen heraus doch reicht das um Spaß zu haben? Unser Preview liefert die Antwort.

Der Rattenfänger

Welle #4, achja da ist das Leben noch einfach… Käse essen, Schwert schwingen, einfach Ratte sein…

Leicht zu lernen, schwierig zu meistern, das passt wie die Faust aufs Auge und perfekt zu Ratropolis. In unserem ersten Match werden wir von einem sehr guten Tutorial begleitet. Eine ziemlich nette Ratte erklärt und das Spielprinzip:

Zu Beginn verfügen wir über fünf Karten die wir ausspielen können und sollten. Wir errichten erste Gebäude wie Häuser und erhöhen somit unsere Einwohnerzahl. Erste Einheiten werden ausgespielt um die seitlichen Grenzen abzusichern. Dazu gesellen sich diverse Buffkarten mit denen wir beispielsweise unsere Angriffswerte erhöhen oder zusätzlich Gold lukrieren können.

Da unser kleines Dorf stetig wächst müssen wir wohl oder übel unsere Grenzen erweitern. An Baumstämmen können wir Wälle errichten, nun sollten wir unsere Einheiten an den neuen Grenzstein versetzen. Im optimalen Fall haben wir auch noch defensive Karten übrig und errichten als zusätzliche Abwehrmaßnahme Verteidigungstürme.

Zufällige Events können Vor- oder Nachteile bringen.

Die Angriffswellen warten nämlich nicht, der Timer läuft erbarmungslos gegen Null und schon startet die nächste Feindwelle. Es gilt flink zu sein, gut zu kombinieren und den Flow zu genießen.

Mehr von allem

Die aktuelle Early Access-Fassung von Ratropolis bietet sechs unterschiedliche Rattenanführer. Je besser wir spielen desto schneller erhalten wir Zugriff auf die frischen Charaktere. Jeder Anführer bietet andere Stärken, beispielsweise gewährt der „Generalführer“ Boni auf das Militär oder der „Architektur-Anführer“ fette Boni auf Gebäude und die Expansion.

Mit jedem abgeschlossenen Spiel – egal ob alle Wellen besiegt oder nicht – erhält unser gewählter Anführer Erfahrungspunkte. Dadurch steigt er früher oder später im Level hoch und erhält Zugriff auf weitere Karten. Das Versagen steht also an der Tagesordnung, wir müssen verlieren um unterm Strich doch siegreich sein zu können.

Der Schwierigkeitsgrad an sich ist äußerst knackig, selbst auf dem einfachsten Grad benötigen wir etliche Anläufe bis wir 30 Gegnerwellen überlebt haben. Dazu gesellen sich zwei weitere Schwierigkeitsstufen und ein „Nightmare“-Modus.

Aktuell werden drei verschiedene Umgebungen (Küste, Wald, Wüste) und Monster geboten, das sorgt für ordentlich Abwechslung. Im fertigen Spiel werden dann weitere Helden, Gegner und Gegenden vorhanden sein.

Trailer:

Fazit:

Was für ein Kleinod, was für eine tolle Überraschung – Ratropolis rockt! Das schnelle aber fordernde Gameplay geht binnen weniger Minuten in Fleisch und Blut über, es entsteht ein toller Flow und dieses wunderschöne „Das muss doch zu schaffen sein“-Gefühl.

Die gelungene Käsemischung aus Tower Defense, Strategie und Sammelkarten lockt jede Ratte hinterm Ofen hervor. Unterm Strich kann hier bis zum vollständigen Release nicht mehr viel schiefgehen.


Ratropolis findet man auf dem PC via Steam