Rage 2 bei uns im Preview

Noch schneller und noch bunter

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Auf der Gamescom präsentiere sich Bethesda dieses Jahr keineswegs zurückhaltend. Ihr recht großer und eindrucksvoller Stand, inklusive eigenem Vault-Tor, beherbergte neben Fallout 76 und The Elder Scrolls: Blades auch das knallbunte Rage 2. Wir konnten die rasante Demo zum Endzeit-Shooter für euch anzocken und liefern euch heute unseren Erfahrungsbericht dazu.

rage 2Wo setzt Rage 2 an?

In Rage 2 liegen die Geschehnisse des ersten Teils schon rund 30 Jahre zurück. In dieser Zeit scheint einiges passiert zu sein. Während wir im Vorgänger noch durch trostlose und teilweise ziemlich langweilige Wüsten rasten, punktet Bethesdas Shooter jetzt mit bunten und lebendig wirkenden Landschaften. Im direkten Vergleich zum Vorgänger ist das ein echter Fortschritt. Doch alles andere wäre auch nicht mehr zeitgemäß und das wissen die Damen und Herren von id Software, die sich hierfür tatkräftige Unterstützung von den Open-World-Experten von Avalanche Studios ins Hause holten. Man hat sich die Kritik von damals wohl wirklich zu Herzen genommen und versucht jetzt die offene Spielwelt deutlich abwechslungsreicher und lebendiger zu gestalten.

Bei unserer Anspielrunde auf der Messe konnten wir „leider“ nur den obligatorischen Shooter-Part anzocken, deshalb können wir über die Spielwelt keine größeren Angaben machen. Zu Beginn unserer Demo schlüpfen wir in die Rolle des Rangers Walker. Unsere Aufgabe ist es, in ein feindliches Gebiet bzw. Gebäude einzudringen, um einen sogenannten Eco-Pod sicherzustellen, der augenscheinlich von großer Bedeutung zu sein scheint. Nachdem wir ein kleines Tutorial absolviert haben, das uns kurz und knapp mit den Mechaniken des Spiels vertraut macht, geht es auch schon zur Sache. Ort des Geschehens ist ein „Space Center“, was inzwischen allerdings wie jedes andere heruntergekommene Bürogebäude aussieht. Wir kämpfen uns durch enge Gänge und relativ kleine Räume und merken dabei schnell: Rage 2 hat ein enormes Tempo.

RAGE 2 (4)Viel hilft viel!

Mit unseren verschiedenen Waffen und Specialmoves ballern wir uns durch die Gegner. Ohne dabei die Möglichkeit zu haben eine kurze Pause einzulegen. Das Waffenhandling ist dabei auf hohem id Software-Niveau und wirkte in der kurzen Zeit sogar etwas eleganter als das vom letzten Doom. Bei der bisherigen Waffenauswahl machen die Entwickler auch keine halben Sachen. Neben einer Schrotflinte, diversen Automatikwaffen und einem Raketenwerfer gibt es auch einen tödlichen Boomerang, den wir auf Knopfdruck sogar beim Schießen werfen können. Zusätzlich verfügt Walker noch über diverse, bereits angesprochene, Specialmoves. Darunter natürlich ein fieser Nahkampfangriff und ein Groundslam, der die Gegner durch die Gegend schleudert.

In typischer Entwickler-manier können wir unseren Helden wieder mit klassischen Medipacks zusammenflicken, wenn wir zu viel eingesteckt haben. Sollte es mal eng werden, könnte euch auch der Overdrive-Modus nützlich sein. Hierfür füllt ihr durch Kills etc. eine Leiste, die euch bei maximaler Auslastung in Rage versetzt. In diesem Zustand bewegt ihr euch schneller, springt höher und verursacht noch mehr Schaden.

Unser Fazit

Die knapp 20-minütige Demo ist im Endeffekt nicht mehr und nicht weniger als eine Machtdemonstration von id Software. Das Studio zeigt erneut, dass sie das Shooter-Handwerk mehr nur verstehen. Das Gameplay dürfte jedem Shooter-Fan ein kleines Lächeln auf die Lippen zaubern. Das Problem dabei: Der Part war auch im ersten Rage nicht das Problem. Doch wir sind guter Dinge, dass die Zusammenarbeit mit den Avalanche Studios Früchte tragen und die Open-World ebenfalls ein Hit wird.

Rage 2 erscheint im Frühjahr 2019 für PC, Xbox One und PlayStation 4.