Pokern und dabei gewinnen leicht erklärt

0

Wenn über Poker geredet wird, dann handelt es sich meist über die Variante Texas Hold’em Poker. Das Spiel ist schnell zu erlernen, wer jedoch beim Zocken um den Pot die Nase vorn haben will, muss einige Regeln beachten.

Lesen Sie sich noch einmal kurz die Poker Regeln durch. Im Anschluss erfahren Sie noch ein paar Tipps, die Ihnen auch das Gewinnen erleichtern sollten.

Man benötigt zum Spielen 52 Karten ohne Joker. Die niedrigste Karte ist die zwei, die höchste Karte das Ass. Eine Spielerzahl von bis zu 23 Personen ist möglich, üblicherweise spielt man hingegen nur mit zwei bis zehn Spielern. Zu Beginn werden Chips verteilt. Ziel des Spiels ist es, durch Einsatz und Vermehrung der eigenen Chips auch die der anderen Mitspieler zu gewinnen.

Verantwortlich für die Kartenverteilung ist zunächst der Dealer. Um einen Spieler in der Runde dafür auszuwählen, werden reihum Karten gezogen. Der Spieler mit der höchsten Karte übernimmt dann diese Funktion. Spielt man im Casino, wird diese Rolle vom Croupier übernommen. Im Uhrzeigersinn wird diese Funktion dann bei jeder Runde weitergereicht.

Spielverlauf

Hat man den Dealer bestimmt, legt der erste Spieler links von ihm den Small Blind in den Pot. Der zweite Nachbar links vom Dealer muss dann das doppelte vom Small Blind (Big Blind) in den Pot legen. Über die Höhe dieser Einsätze wird zuvor abgestimmt, meist werden sie nach einer Runde oder nach einer bestimmten Zeit erhöht. Jedem Spieler werden anschließend verdeckt zwei Karten ausgehändigt. Im Uhrzeigersinn, links vom Spieler mit dem Big Blind beginnend, kann der jeweilige Spieler dann entscheiden ob er mit dem Blatt, das er in der Hand hält, weiterspielen sollte oder ob er aussteigt. Im zweiten Fall gibt man seine zwei Karten zurück und scheidet aus der Runde aus, ohne einen weiteren Einsatz entrichten zu müssen. Ist man der Meinung, man hätte mit den zwei Karten eine Chance zu gewinnen, kann man sich in die Runde einkaufen. Dafür muss man einen Einsatz entrichten, der entweder dem des letzten entspricht oder ihn übertrifft (mitgehen oder erhöhen).

Haben alle Spieler diese erste Entscheidung getroffen, werden drei Karten auf den Tisch gelegt. Diese heißen im Pokerjargon Gemeinschaftskarten. Diese drei Gemeinschaftskarten können fortan von jedem Spieler mit den zwei Karten aus der Hand verwendet werden, um die bestmögliche Kartenkombination zu erhalten.

Nun folgt wieder eine Runde, in der wie in der Ersten unter Einsatz der Chips um die Gewinnchancen gewettet werden kann. Natürlich kann man auch in jeder Runde aussteigen. Danach wird wieder eine Karte aufgedeckt und genauso verhält es sich in der nächsten Runde. Liegen fünf Karten auf dem Tisch, kann noch ein letztes Mal reihum erhöht oder mitgegangen werden. Sind nach dieser vierten, letzten Runde noch zwei oder mehr Spieler übrig, werden die Karten der verbliebenen Spieler aufgedeckt und das höhere Blatt gewinnt.

Das höhere Blatt

Mit der High Card, der höchsten einzelne Karte, hat man noch nicht viel gewonnen. Je höher sie aber ist, desto wahrscheinlicher schlägt sie die High Card eines anderen Mitspielers.

Mit zwei oder sogar drei Karten gleichen Wertes sieht die Sache schon anders aus. Immer noch niedrig, aber in kleiner Runde trotzdem spielbar. Spielt man mit fünf oder mehr Mitspielern, sollte man aber mindestens fünf von der Farbe unabhängig aufeinanderfolgende Karten (eine Straße) haben. Ansonsten ist es kein Fehler, das Blatt auch mal wegzulegen.

Mit einem Flush (fünf Karten einer Farbe) kann man sich beim Poker schon ziemlich glücklich schätzen. In der Wunschliste gleich darüber steht das Full House, eine Kombination aus einem Paar und einem Drilling.

All diese Kombinationen werden von vier Karten des gleichen Wertes übertroffen. Das höchstmögliche Blatt ist schließlich das Straight Flush, eine Folge von Zehn bis Ass in einer Farbe.Spielt ein Mitspieler dieselbe Kartenkombination, zählt diejenige mit dem höheren Kartenwert.

Na und, wie gewinne ich nun?

Aufmerksamkeit!

Reaktionen der anderen Spieler können wie ein offenes Buch sein – durchschaut man erst einmal ihre Bluffs. Glaubwürdigkeit ist beim Bluffen das A und O, deshalb sollte man sich nicht dabei erwischen lassen – und deshalb sollte man auch nur mit halbwegs guten Karten spielen und eine schlechte Hand auch mal beiseite legen. Oft verliert man durch ein schlechtes Blatt potenziell mehr als man gewinnen könnte.

Will man den Bluff glaubwürdiger erscheinen lassen, kann man auch mal seinen gesamten Einsatz verwetten („all in“). Dieser Spielzug kann aber auch umgekehrt dazu verhelfen, höhere Einsätze zu provozieren – sollte man wirklich ein gutes Blatt auf der Hand haben.

Nun, wie man sich beim Pokern oft wünscht – Good Hands!