Max – The Curse of Brotherhood bei uns im Test (Nintendo Switch)

Ein kleiner Bruder kann manchmal ganz schön nervig sein. Das findet auch Max von seinem Bruder Felix und würde ihm am liebsten in die Unterwelt katapultieren. Wenn er gewusst hätte, dass sich sein Wunsch erfüllt hätte er es mit Sicherheit niemals getan. Max – The Curse of Brotherhood konnte bereits auf der PS4 und Xbox One Erfolge feiern und feiert nun auch sein Debüt auf der Nintendo Switch Konsole.

Die Nintendo Switch wird immer weiter mit Games befeuert. Nun hat es auch Max – The Curse of Brotherhood geschafft und bringt die abenteuerliche Geschichte der Brüder Max und Felix auf die Nintendo Konsole. Ausgerüstet mit einem magischen Marker versucht Max seinen Bruder Felix aus den Zwängen der Unterwelt zu befreien. Doch ganz so einfach gestaltet sich die Geschichte nicht. Sein Weg ist voller Gefahren und Rätseln und Max muss ich seine Schritte genau überlegen. Sein Marker ist ihm dabei ein treuer Gefährte und kann so manche Gefahr mühelos beseitigen oder hilft euch weiter.

Auf der Nintendo Switch hat der Titel allerdings mit ein paar Performance Problemen zu kämpfen. Die Grafik ist nicht so gestochen scharf wie auf der PS4 oder Xbox One, was aber nicht als allzu großer Kritikpunkt gelten soll. Die Spielbarkeit auf der Switch ist sowohl auf dem Handheld als auch auf dem großen Fernseher gegeben und bringt spaßige Stunden mit sich. Eine deutsche Sprachausgabe gibt es zwar nicht, aber dafür wenigstens deutsche Untertitel. Die Zwischensequenzen sind liebevoll gestaltet und auch die Animationen im Spiel selber sehen sehr gut aus. Es gibt keine Ruckler oder andere Aussetzer und ihr versucht Level für Level euren Bruder Felix zu befreien.

Manche Stellen im Spiel sorgen allerdings für ein wenig Stirnrunzeln. So fungiert euer magischer Marker zwar über jede Menge Fähigkeiten, kann aber auch mal pure Verzweiflung bringen. In einigen Sprungpassagen waren wir kurz davor unseren Joypad in die Ecke zu pfeffern. Zu ungenau klappt die Bewegung mit dem Marker und ihr müsst eine Menge Geduld aufbringen. Habt ihr den Knopf zu schnell gedrückt oder springt eine Stelle zu spät lo landet ihr im Jenseit. Die Rücksetzpunkte sind allerdings jederzeit fair gesetzt und sorgen nicht für weiteren Stress. Das Spiel ist bereits ab 15,99 € bei verschiedenen Anbietern erhältlich.

Max – The Curse of Brotherhood wurde auch auf der Nintendo Switch Konsole liebevoll umgesetzt und kann überzeugen. Eine spannende Geschichte zweier Brüder, die sich am Ende hoffentlich wieder in die Arme schließen. Technisch sind die „großen“ Version ein wenig besser gestaltet, aber auch für unterwegs ist der Titel durchaus interessant und kann so manche lange Zugfahrt überbrücken. Auch wenn die Spielzeit nicht allzu hoch ist, sorgt Max – The Curse of Brotherhood für einen hohen Wiederspielwert. Ihr könnt euren Bruder Felix nicht einfach alleine lassen und wollt ihn unbedingt befreien. Hättet ihr doch niemals diesen doofen Wunsch gehabt und euren Bruder verflucht.

Nur mit einem Marker bewaffnet macht sich Max auf eine abenteuerliche Reise, die immer wieder für Überraschungen sorgt und einfach Spaß macht. Der Marker kann Gegenstände bewegen, verbiegen oder erschaffen. Und an so manchen unüberwindbaren Stellen kann er euch trotz aussichtsloser Situation jederzeit weiterhelfen. Die Grafik ist liebevoll von Hand gezeichnet und sieht wunderbar aus. Die Nintendo Switch Version muss aufgrund seiner technischen Möglichkeiten auf Hochglanz-Optik verzichten.

77%

Max - The Curse of Brotherhood ist ein liebevolles gestaltetes Spiel rund um die Bruderliebe und kann auch auf der Nintendo Switch Konsole trotz technischer Einschränkungen überzeugen. Ein Spiel mit hohen Wiederspielwert, welches besonders durch handgezeichnete Grafiken und der Liebe zum Detail überzeugen kann.

  • Grafik 80%
  • Sound 80%
  • Umfang 70%
  • Story / Atmosphäre 90%
  • Steuerung 65%

Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag