Linq im Test

Und wieder können wir euch dank der freundlichen Unterstützung vom Kosmos-Verlag ein interessanten Brettspiel-Test präsentierten. Diesmal handelt es sich um Linq – ein seltsamer Name, der aber jede Menge Spaß beinhalten soll. Genau genommen geht es darum Begriffe zu nennen und euren Partner zu erkennen. Ob das Spiel was für einen lausigen Oktoberabend oder doch eher in die Kategorie Langweilig einzustufen ist, wird euch unser Test zum Spiel näher bringen. 

Das schöne bei uns in der Redaktion ist die Abwechslung. Wir spielen nicht nur Spiele vor dem Fernseher, sondern setzen uns gerne auch alle zusammen an einem Tisch und spielen die guten alten Brettspiele. In der heutigen, schnelllebigen Zeit ist es schon was Besonderes ein bisschen Zeit mit seinen Freunden oder der Familie zu verbringen. Das Spiel Linq vom Kosmos-Verlag soll uns dabei helfen, das solche Abende nicht nur gemütlich sind sondern auch richtig viel Spaß machen. Einmal schnell auf die coole Kosmos-Info Box auf der Rückseite geschaut und wir wissen schon genau was uns erwartet. Ein Spiel für 4 bis 8 Spieler, die mindestens 10 Jahre alt sein sollten und ca. 45 Minuten Zeit haben. Besonders Wortgewandte und Spontane werden mit Linq angesprochen, aber auch Partylöwen und Bluffer sollen auf ihre Kosten kommen.

Nachdem wir das Spiel von seiner Folie befreit haben, machen wir uns an den Aufbau des Spielbretts. Moment mal, da ist ja überhaupt kein Spielbrett. Dafür aber jede Menge Karten, um genau zu sein 116 Stück an der Zahl, sowie 4 Fragezeichenkarten und ein Wertungsblock. Haben wir es etwa mit einem Kartenspiel zu tun? Im gewissen Sinne schon, aber wir bezeichnen das Spiel trotzdem mal als Brettspiel, nur halt ohne Brett. Und das Brett ist eben unser Tisch. Neben den ganzen schon erwähnten Sachen gibt es auch noch 100 Punktechips und einen zwölfseiten Würfel. Ja, es müssen nicht immer nur sechsseitige sein. Nachdem wir uns Getränke und Chips bereitsgestellt haben, kann es auch endlich losgehen mit dem Spiel. Doch vorher werfen wir natürlich noch einen Blick in die Spielanleitung. Wir wollen ja auch schliesslich wissen, was wir hier überhaupt machen sollen.

Das Partyspiel von Erik Nielsen und Andrea Meyer lädt uns zum Assoziieren, Bluffen und Raten ein. Zunächst sortieren wir die beiden Kartenstapel so zusammen, dass immer zwei gleiche Karten hintereinander liegen und teilen diese auf zwei gleich große Kartenstapel auf. Die Spieleverpackung liegt dabei nicht sinnlos in der Ecke, sondern wird zum Verstauen der Karten und der Punktechips benötigt. Doch worum geht es genau? Linq ist ein Spiel, bei dem die Spieler mit witzigen Assoziationen und cleverem Bluffen erfolgreich sind. Das Ziel des Spiels besteht darin, herauszufinden welche Spieler jeweils den gleichen Begriff haben.  Auf den Karten stehen immer 12 Begriffe. Mit dem zwölfseitigen Würfel wird entschieden, um welchen Begriff es sich gerade handelt. Der Spieler muss nun versuchen den Begriff zu erklären oder einen Hinweis zu geben. Diesen darf er aber nur mit einem Wort oder einem Eigenamen beschreiben. Haben alle Spieler einen Hinweis gegeben, tippen alle, welche zwei Spieler eine identische Karte und damit einen identischen Begriff umschrieben haben. Neben dem Schreiber, der alles während des Spiel notiert gibt es noch einen Spieler der nur für sich selbst spielt und die anderen Mitspieler irritieren soll.

Er ist mit der Fragezeichenkarte ausgestattet und kann für große Verwirrung und viele Punkte sorgen. Das Spiel ist gewonnen, wenn ein Spieler 25 oder mehr Punkte geholt hat. In unserer geselligen Runde hat diesen Treiben unglaublich viel Spaß gemacht und für viele tolle Lacher gesorgt. Ein trüber Herbstabend kann mit Linq richtig amüsant werden. Auch wenn es am Anfang ein wenig kompliziert scheint, wird das Spiel hinterher zu einer wahren Begriffsorgie. Die genaue Spielanleitung ist aber sofort für jeden verständlich und erklärt übersichtlich das Punktesystem und die weiteren Spieloptionen. Zu guter Letzt wollen wir auch noch was über die Autoren des Spiels schreiben. So ist Andrea Meyer Spielautorin und Verlegerin und arbeitet im Umweltbereich. Der andere im Bunde ist Erik Nielsen, der Gründer der Social Media Agentur Saffron Project ist und das Filmstudio McNulty Nielsen leitet. Beide haben sich zusammengetan und ein tolles Spiel gezaubert, dafür sagen wir im Namen aller Spieler die da noch kommen werden: Vielen Dank

Fazit:

Linq ist ein toller Zeitvertreib für 4 bis 8 Spieler und bringt Spaß an den Tisch. Eigentlich ist das Spiel eher ein Kartenspiel, welches wir hier aber als Brettspiel ohne Brett bezeichnen. Kartenspiel klingt doch auch viel zu langweilig. Wer gerne auf wilde Ratereien, Bluffen und Assoziationen steht wird mit dem Spiel nichts verkehrt machen. Und dank der vielen Begriffe, wird es auch nie wirklich langweilig. Der Herbst kann kommen.

Wertung:

Sehr gut