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Im November 2019 ging Google Stadia an den Start. Für Besitzer eines PCs mit niedriger Leistung und gleichzeitig einer Vorliebe für Spiele mit hohen technischen Anforderungen eine gute Lösung. Wäre nicht die Auswahl der Titel so begrenzt. Doch das will Google in Zukunft ändern. So sollen in der nächsten Zeit alle die Möglichkeit bekommen, Games auf Stadia zu testen. Dies gilt für wirklich jeden Nutzer und nicht nur Stadia-Kunden. Ohne Registrierung erhalten Interessierte hier zukünftig für 60 Minuten Zugriff zu den Spielen, die dort vorhanden sind. Dadurch stellt Google bei seiner Gaming-Plattform zukünftig die Technik in den Vordergrund und möchte sehr wahrscheinlich auf diese Art und Weise neue Nutzer für sich gewinnen.

Mehr Spiele? Wie das?

Auch die Auswahl der Games soll sich auf Stadia weiterentwickeln. So war eine große Hürde der Entwickler, dass deren Spiele von Windows zu Linux portiert werden mussten, um mit Stadia kompatibel zu sein. Nach über zwei Jahren intensiven Nachdenkens hat sich Google offenbar dazu entschlossen, das Stadia Porting Toolkit vorzustellen. Dieses sorgt dafür, dass Titel, die für Windows geschrieben wurden, nun auch leichter von den Entwicklern für Linux kompiliert werden können.Natürlich bedeutet das nicht, dass jeder Entwickler jetzt umgehend Spiele für die Streaming-Plattform herstellt. Google vereinfacht nur den Prozess für die Entwickler. Somit ist die Möglichkeit gegeben, dass Spielangebot zu erweitern.

Ob den Suchmaschinenkonzern der Rückzug von Cloud-Gaming-Konkurrenz MagentaGaming zu diesem Umdenken bewogen hat, ist nicht bekannt. Aber auch hier war die Auswahl der Titel ein mutmaßliches Problem. Was nützt schon eine gute Technik wenn die Spiele eher an die Handyspiele erinnern, die wir sowieso gratis im AppStore bekommen? Außerdem sind solche Spiele nicht das Problem für PCs mit geringer Leistung. Solche lassen sich auf den meisten Rechnern problemlos spielen.

 

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