Kommentar zum Thema Seehofer und die Gaming-Szene

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Wenn irgendwo ein Amoklauf passiert dann dauert es nicht lange und die bösen Gamer kommen ins Spiel. Schließlich können die Spieler in Games wie Counterstrike, Call of Duty oder Battlefield hervorragend den Dienst an der Waffe ausüben oder sogar trainieren. Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt wo es soweit ist, und die Gamer wechseln von der virtuellen zur echten Waffe. Und da sie das Zielen, Schießen und alles andere in Games gelernt haben, ballern sie sich ohne Probleme den Weg frei.

Achtung – der obere Teil des Textes kann viele Spuren von Ironie enthalten. Ein Blinder mit Krückstock weiss genau aus welcher Szene der schreckliche Täter aus Halle kam. Wie ein Politiker wie Horst Seehofer darauf kommt die Gaming-Szene genauer zu beobachten bleibt mir ein Rätsel. Was will er machen ? Will er jetzt auf jeden PC oder der Konsole Spionageprogramme installieren lassen oder einfach mal vorbeikommen und Daniel, Lena oder Bastian beim Spielen über die Schulter schauen? Gibt es Spiele wie oben genannt bald überhaupt nicht mehr? Und was sagt eigentlich die Spieleindustrie dazu?

Beim deutschen Computerspielepreis tummeln sich immer gerne mal die Politiker um eine Laudatio auf den Sieger zu halten und erklären dann immer wie toll das alles ist. Nun sollten diese Auftritte der Vergangenheit angehören – sonst unterstützen diese Politiker auch noch den Terror wie die Gaming-Szene und all die anderen bösen Menschen aus der Gaming Fraktion. Alles über einen Kamm zu scheren und eine ganze Szene in Generalverdacht zu stellen ist einfach der falsche Weg und völlig falsch gedacht. Wir lassen uns den Spaß am Spielen nicht nehmen und werden auch weiterhin den Controller in die Hand nehmen und Erfolge sammeln – und daran kann auch uns auch ein Horst Seehofer nicht hindern.

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