Judgment Apocalypse Survival Simulation bei uns im Test

Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist…

0

Einst sangen die deutschen Punk-Rocker – Die Ärzte – in ihrem Song Anti-Zombie: „Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde“.

Dies beschreibt perfekt die Ausgangssituation von Judgment Apocalypse Survival Simulation. Die Tore der Hölle haben sich geöffnet, somit wird die Erde von Horden an Höllenkreaturen überrannt. Unser Ziel ist es die Gesellschaft nach und nach wiederaufzubauen und die Apokalypse zu überleben.

Wir bauen uns ein Versteck

Direkt nach dem Intro startet das kurze Tutorial. In diesem lernen wir den pausierbaren Echtzeit-Kampf kennen. Die Kämpfe selbst werden im weiteren Spielverlauf immer taktischer und komplexer deshalb sind wir für die Pause-Funktion sehr dankbar. Entfernt erinnert uns dieses Spielelement an den Klassiker Jagged Alliance.

Mit unserer kleinen Gruppe an Überlebenden gilt es nun ein Versteck beziehungsweise eine Basis aus dem Boden zu stampfen. Zu Beginn verfügen wir über lediglich drei Arbeiter die alle ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Wir müssen für Häuser, Schlafplätze sowie Nahrung und Getränke sorgen. Zudem brauchen wir Schmieden und allerhand Handwerker um gegen die Höllenbrut eine Chance zu haben.

Die Geschichte selbst wird in diesen stilsicheren Textfenstern erzählt.

Wie gut das sich der Schwierigkeitsgrad in fünf Stufen an unser Können anpassen lässt. Somit sollte eigentlich kein Frust aufkommen. Bei der Kartenerstellung bestimmt Kollege Zufall was geliefert wird. Jede Map hat eine eigene Nummer, möchten wir immer auf der gleichen Karte spielen müssen wir uns diese Nummer notieren. Wer keine Lust auf die Story-Kampagne hat kann sich außerdem im Sandbox-Modus austoben. Dieses Gameplay-Element erinnert uns an Frostpunk.

Detailliertes Ökosystem

Um weitere Überlebende zu finden schicken wir unsere Arbeiter auf Rettungs- und Erkundungsmissionen. In der näheren Umgebung reicht es, wenn wir einen einzelnen Helden losschicken. Ist dieser auf dem gewünschten Punkt angekommen schaltet Judgment Apocalypse Survival Simulation automatisch in den Echtzeit-Taktik-Spielmodus um. Nun erkunden wir die neue Karte, stöbern Materialien auf und retten weitere Menschen. Anschließend gilt es sie in unsere Basis zu eskortieren.

Je nach können sortieren wir die Aufgaben unserer Arbeiter. Achtet unbedingt darauf das euch die Grundressourcen nicht ausgehen

Dort angekommen werden die Neulinge direkt in unser Wirtschaftssystem integriert. Wir können jedem Bewohner einzeln Aufgaben anweisen oder wir nutzen das mächtige Planungstool. Alles das erledigt werden soll markieren wir mit sanften Mausklicks direkt im Spiel. Je nachdem wie wir nun unsere Arbeiter eingestellt haben wird das Ganze abgearbeitet.

Unsere Basis wächst und gedeiht.

Durch diverse Forschungen erhalten wir zudem immer weiteren Zugriff auf neue Gebäude und Utensilien die uns den Überlebenskampf erleichtern. Zeitgleich werden die Gegner aber immer fordernder, somit ist die Balance gewahrt. Benötigen wir zu Beginn noch rohes Holz oder Lehm brauchen wir bald Bretter und Ziegel um die komplexeren Schmieden herzustellen. Dieser Kreislauf aus Forschen, Sammeln und Bauen motiviert ungemein.

Die Dämonen kommen

Für Abwechslung sorgen zudem zufällige Ereignisse. Beispielsweise haben sich Spähtruppen aus der Hölle auf unserer Karte breitgemacht. Diese gilt es so schnell als möglich zu finden und anschließend zu vernichten. Tun wir das nicht steigt unser „Auffälligkeitswert“ immer weiter an. Ist die Leiste, zu sehen unter der Minimap, voll wird unser Zuhause von Dämonen attackiert.

Immer mal wieder tauchen auch unterschiedliche Händler in unseren Gefilden auf. Dort können wir allerhand Nahrung, Waffen oder Rüstungen erwerben, wenn wir den über das nötige „Kleingeld“ verfügen. Die Währung in Judgment Apocalypse Survival Simulation ist nämlich Schrott. Diese bauen wir gleich wie andere Ressourcen auf unserer Karte ab. Arbeiter hinschicken und warten.

Trailer:


Judgment Apocalypse Survival Simulation findet ihr für den PC via Steam

Mitglied der Chefredaktion, Ansprechpartner Leseranfragen