Ghost Recon Breakpoint – Unsere Eindrücke aus der Beta

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Wir waren in der Beta von Ghost Recon Breakpoint unterwegs und konnten einige Erkenntnisse zum kommenden Koop-Shooter mit Taktikeinschlag zusammentragen. Grundsätzlich macht das Spiel sehr viel Spaß, hat aber auch noch ein paar Probleme – bis zum Release bleibt Ubisoft allerdings nicht mehr viel Zeit…

Was war gut?

Beginnen wir doch mit der Charaktererstellung. Wir können uns einen männlichen oder weiblichen Protagonisten erstellen. Wie üblich kreieren wir natürlich unsere legendäre Miss Eve, ausgestattet mit asiatischem Touch und grauen Haaren.

Es gibt jetzt zwar nicht wirklich viele Optionen aber man darf zufrieden sein. Ähnlich wie in The Division 2 können wir unseren Charakter außerdem weiter personalisieren. Anpassen können wir unter anderem die Hose, das Oberteil, die Gesten, den Rucksack und diverse Gadgets wie das Headset, Masken und etliches weitere.

Verschiedene Klassen:

Insgesamt bietet Ghost Recon Breakpoint vier unterschiedliche Klassen. Zur Auswahl stehen: Feldsanitäter, Sturmsoldat, Panther und Scharfschütze.

Der Sani führt eine Heildrohne mit in den Kampf und kann seine Kameraden schneller wiederbeleben. Der Soldat verfügt über Lebens- und Gewehrboni und führt eine Gasgranate mit ins Feld. Der Panter ist der Hinterlistige der Truppe. Er kann sich „Unsichtbar“ machen und verwendet ein Tarnspray. Der Scharfschütze kann seine Meinungsverstärker mit panzerbrechenden Projektilen ausstatten.

Die Lootspirale:

Ähnlich wie in The Division 2 verfügt nun jeder Ausrüstungsgegenstand auch in Ghost Recon Breakpoint über einen Wert. Je höher dieser Wert desto besser beispielsweise die verwendete Waffe. Aus allen Einzelteilen errechnet sich anschließend unser Gesamtwert, je höher desto besser – logisch.

Was war weniger gelungen?

Allen voran ist hier die Fahrzeugsteuerung zu nennen, das Problem ist bereits aus dem Vorgänger Ghost Recon Wildlands bekannt. Gefühlsmäßig steuern sich die Autos etwas besser als im direkten Vorgänger, die Boote als auch die Helikopter steuern sich recht ordentlich.

Die vorhandenen Motorräder gleichen aber einer Katastrophe. Es grenzt quasi an ein Wunder, mit diesen Vehikeln, irgendwo heil anzukommen.

Die Kameraperspektive:

Hier müssen wir zugeben das ist eine rein subjektive Wahrnehmung unsererseits aber unserer Meinung nach ist die Kamera aus der Verfolgerperspektive zu nah dran am Geschehen, meist ist unser eigener Charakter einfach im Weg und versperrt uns die Sicht auf Gegner und Umgebung. Dies war bei Wildlands definitiv besser gelöst.

Buggende Sidequests:

Immer wieder kam es vor das sich (Story)-Nebenmissionen nicht abschließen lassen. Nachdem einzelne Teilbereiche einer Mission erfolgreich absolviert wurden, wurde der nächste Missionsschritt nicht freigeschalten.

Hier befinden wir uns in der Widerstandszentrale.

Der Survival-Aspekt:

Grundsätzlich lieben wir Survival-Elemente als auch die unterschiedlichen Spiele in diesem Genre. Das Ding ist, es wirkt bei Ghost Recon Breakpoint irgendwie nur angeflanscht aber immerhin nervt es nicht.

Klar kann dieses Spielelement nach ein paar Spielstunden nicht wirklich eingeschätzt werden aber allem Anschein nach bietet das Gameplay-Element lediglich kleine Boni, die man unserer Meinung nach nicht braucht.

Trailer:

Fazit:

Mir hat Ghost Recon Wildlands äußerst gut gefallen, besonders im Koop-Modus ist der Shooter eine Spaßgranate. Entsprechend groß war die Freude auf die Beta von Ghost Recon Breakpoint.

Ubisoft baut auf dem Grundgerüst des Vorgängers auf und bringt neue Mechaniken wie Survival und die Lootspirale in das Spiel. Ja es wird wieder Spaß machen durch die Open World mit unserem Trupp zu ziehen aber wir glauben der Shooter wird einen holprigen Start haben.

Mich persönlich stört am meisten die veränderte und meiner Meinung nach absolut nervige Third Person-Kameraperspektive. Man darf gespannt sein wie sich der Shooter zu Release schlagen wird.


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