Fox N Forests bei uns im Test

Retro-Liebe mit kleinen Macken

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Bonus Level Entertainment und Wild River schicken uns mit Fox N Forests auf einen Retrotrip in die glorreiche 16-Bit-Ära des SNES zurück. Das dies durchaus Spaß macht haben bereits etliche Titel bewiesen. Kann sich auch dieser Platformer in diese Riege einreihen? Dies und mehr klärt unser Test.

Rick der Fuchs

In Fox N Forests steuern wir Rick den Fuchs durch die Botanik. Wahlweise steuern wir das Tier mit einem Controller oder mit der Tastatur, wir empfehlen ersteres. Begrüßt werden wir mit stilsicherer 16-Bit-Optik sowie dem passenden Chip Tunes-Soundtrack.

Eigentlich hat Rick nur Hunger und möchte dieses köstliche Rebhuhn, welches unter einem Baum sitzt, verspeisen. Der Vogel verwendet eine List und preist Rick als Helden beim alten magischen Baum an. Dem Fuchs werden Gold, diverse Schätze und natürlich jede Menge Fressbares als Sold angeboten. Also machen wir uns auf die fünfte Jahreszeit zu vernichten. Dazu müssen wir vier Stück Baumrinde auftreiben, natürlich wird diese von dicken Bossgegnern bewacht. Das Ziel steht fest also starten wir unsere Reise.

Hier befinden wir uns auf der Übersichtskarte. Die vier unterschiedlichen Jahreszeiten sind sehr gut zu erkennen.

Die fünf Jahreszeiten

In Fox N Forests hat sich eine fünfte Jahreszeit auf dem Weg gemacht die Spielwelt zu unterjochen. Um das zu verhindern stehen unserem Fuchs etliche Möglichkeiten zur Verfügung. Das wichtigste Spielelement ist der Wechsel der Jahreszeiten, diesen führen wir problemlos via Knopfdruck durch. Unendlich lange können wir die Zeit aber nicht Switchen, es gilt die „Mana-Leiste“ im Auge zu behalten. Ist diese auf null gesunken schaltet das Spiel automatisch auf die ursprüngliche Jahreszeit zurück.

Beispielsweise sind wir zu Beginn im Frühjahr/Sommer unterwegs. Vor uns sehen wir eine lange Schlucht die wir unmöglich überspringen können. Flugs wechseln wir die Jahreszeit, der Winter ist eingebrochen und siehe da eine Eisbrücke hat sich gebildet. Nun können wir problemlos die Schlucht überqueren. Dieses rätsellastige Spielelement wird immer wieder verwendet.

Meinungsverstärker für die Freiheit

Hier haben wir einen geheimen Schatz entdeckt.

Im Gegensatz zu Super Mario können wir unsere Gegner nicht zerstören indem wir auf ihren Kopf springen, wir erleiden vielmehr Schaden. In der linken oberen Bildschirmecke sehen wir unsere Lebensanzeige, sind alle Herzen geleert heißt es Game Over.

Damit wir die Gegner in Fox N Forests besiegen können stehen uns etliche Möglichkeiten zur Verfügung. Wir können die unterschiedlichen Feinde im Nahkampf mit einem Dolch erlegen, das Hauptaugenmerk liegt aber auf dem Fernkampf. Hier steht uns eine Armbrust zur Verfügung. Diese kann mit unterschiedlichen Pfeilen bestückt werden. Beispielsweise haben wir einen Einzel- sowie Mehrfachschuss oder Brandpfeile im Köcher.

Das Angebot wird durch unterschiedliche Tränke abgerundet. Hierzu gehören unter anderem Blitz- oder Feuerattacken, alternativ beschwören wir einen gigantischen Tornado herauf.

In diesem Level fliegen wir mit unserem Rebhuhn.

Kleinere Mängel

Grundsätzlich sind die Speicherpunkte in Fox N Forests recht fair gesetzt. Die Spawnpunkte müssen aber mit barer Münze bei einem Waschbären aktiviert werden. Das ist aber kein Problem da man über genügend Kleingeld verfügen sollte.

Das hat den Hintergrund da man alle Level recht oft spielen [Grinding] muss. Wir müssen nämlich Baumsamen sammeln und das nächste Level freizuschalten. Das Problem daran, die kleinen Biester sind unheimlich gut versteckt und wollen erstmal gefunden werden. Mit der Zeit nervt es dann doch immer wieder das gleiche Level zu spielen. Die Suche nach Mana-Kristallen und Schleifsteinen, benötigen wir um unsere Angriffe zu verbessern, macht die ganze Sache nicht unbedingt besser.

Launch-Trailer:


Fox N Forests findet ihr für den PC, PS4 und Nintendo Switch

77%

Fox N Forests ist ein gelungener Genre-Vertreter. Der Retro-Charme weiß durchaus zu Überzeugen. Die 16-Bit-Optik sowie der geschmeidige Chip-Tunes-Soundtrack sorgt für gute Unterhaltung. Das nervige Grinding verwehrt dem Titel aber eine weitaus höhere Wertung.

  • Grafik 77%
  • Sound 80%
  • Atmosphäre 77%
  • Steuerung 80%
  • Umfang 70%