Everreach: Project Eden bei uns im Test

Action-Adventure mit einem massiven Problem

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In Everreach: Project Eden steuern wir Nora Harwood über diesen eigenartigen aber wunderschönen Planeten. Rund acht Stunden dauert unser Ausflug auf diesem fremden Himmelskörper. Als Autorin konnte Michelle Clough gewonnen werden, so ist es auch kaum verwunderlich das der Titel entfernt an Mass Effect 1 erinnert.

Darum geht es

Als die Kommunikation zum Planeten abbricht wird Nora und ein Sicherheitsteam losgeschickt um die Lage zu überprüfen. Als wir die Planetenoberfläche erreichen, werden wir direkt angegriffen und unser Raumschiff abgeschossen.

Die An- und Abreise zu unseren Einsätzen müssen wir nicht zu Fuß abhalten.

Teile unseres Teams sterben, einer wird vermisst also machen wir uns alleine auf die Erkundung des Planeten. Wir werden von Drohnen und unterschiedlichen Robotern attackiert, haben wir die ersten Gefechte überstanden, erreichen wir eine Basis. Dort erhalten wir dann Haupt- und Nebenquests und machen uns erneut auf, die Außenwelt zu erkunden.

Ein lustiger Sidekick

Durch das Lösen von Minispielen knacken wir unterschiedliche Kisten und erhalten dadurch Ressourcen.

Ganz allein sind wir dann in Everreach Project Eden dann doch nicht unterwegs. Uns zur Seite gestellt wird ein kleiner fliegender Roboter namens „73-Q“ und dieser Kumpel hat ordentlich einen an der Klatsche. Der Robo sorgt für ordentlich Humor und lässt immer mal wieder lustige Sprüche vom Stapel.

Durch das Erledigen von Gegnern und das Erfüllen von Quests erhalten wir Erfahrungspunkte und steigen logischerweise im Level auf. Nora kann in drei Bereiche [Strength, Agility, Intellect] ihren Skillpunkte investieren.

Durch das Sammeln diverser Ressourcen können wir außerdem unseren Fähigkeitenbaum ausbauen. Dort erhalten wir allerhand passive Boni als auch vier Fähigkeiten die wir im Kampf einsetzen können.

Ein heftiges Problem

Everreach Project Eden spielt sich sehr „Old School“-lastig was ja an sich kein Problem darstellt. Die Steuerung versaut allerdings den kompletten Spielspaß. Egal ob wir uns hinter Deckungen verstecken möchten, mit unserem Fahrzeug durch die Landschaft brettern oder Gegner anschießen – all das spielt sich unglaublich schwammig und ungenau, es hat mehr mit Glück zu tun als mit Skill wenn wir eine Herausforderung schaffen. Hier können nur Updates und Patches helfen.

Trailer:

66.8%

Das Spiel hätte theoretisch das Potenzial für Genre-Fans interessant zu sein. Aber die absolut unsägliche Steuerung versaut mir komplett den Spielspaß. Klar der Titel kostet jetzt nicht die Welt, trotzdem müssen elementare Dinge wie die Steuerung, das Fahrverhalten und das Gunplay einfach funktionieren.

Everreach Project Eden hätte via Early Access starten sollen und nicht als „fertiges“ Spiel, der Ruf ist somit mehr als angeschlagen, man darf gespannt sein ob die Entwickler mit künftigen Updates noch die Kurve kriegen.

  • Grafik 70%
  • Sound 71%
  • Atmosphäre 73%
  • Steuerung 50%
  • Umfang 70%