Dying Light: Bad Blood bei uns im Preview

Ein ganz anderes Battle Royale

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Endlich hat der Entwickler Techland seinen Battle Royale-Entwurf Dying Light: Bad Blood in die Early Access-Phase via Steam entlassen. Um aktuell Zugang zu erhalten muss ein sogenanntes Founders Pack um 19,99€ gekauft werden. Sobald das Spiel fertig entwickelt ist, wird es als Free2Play-Titel erscheinen. Auch eine Konsolenumsetzung für die PS4 und Xbox One ist angedacht.

Kurz vorweg bei Bad Blood handelt es sich um einen eigenen Ableger. Dying Light 2 ist zwar auch in Entwicklung hat mit diesem Spiel aber absolut nichts zu tun. Da das nun geklärt ist starten wir mit unserer Vorschau.

Die mittelgroße Probe wird von einem fetten Zombie und kleineren Artgenossen beschützt.

Battle Royale trifft Parcours

Dying Light: Bad Blood vermischt munter PVP- und PVE-Elemente. In einem Match bekriegen sich maximal 12 menschliche Spieler. Diese werden einfach auf der Karte abgeworfen und schon kann die Gaudi losgehen.

Punkt 1 an der Tagesordnung ist die Bewaffnung, genreüblich starten wir nämlich mit leeren Händen in den Kampf. Dank der Parcours-Fähigkeiten unseres Charakters bewegen wir uns rasend schnell über die Karte. Die Steuerung und das Movement funktioniert grundsätzlich wie in Dying Light 1. Mit etwas Glück finden wir noch weitere nützliche Gadgets wie beispielsweise Verstärker für die Waffen. So verursachen wir dann Blutungs- oder Eisschaden. Das Gefecht selbst wird meist im Nahkampf ausgetragen. Menschen die über viel Glück verfügen, können aber auch Bögen, Pistolen oder Schrotflinten finden.

Zuerst wird die Bude ausgeräuchert. Molotow sei Dank! Im Anschluss daran holen wir uns die begehrte Probe.

Ebenfalls gern gesehen sind natürlich die Painkiller (Kleine Heilung) und die Erste Hilfe-Kästen (Große Heilung). Dazu gibt es weitere Meinungsverstärker wie Granaten, Tretminen oder Molotow-Cocktails.

Battle Royale trifft PVE

Diese Proben möchten gesammelt werden.

Durch jede gesammelte Probe steigt unser Charakter im Level auf. Dadurch erhalten wir mehr Lebenspunkte und verursachen mehr Schaden. Die Proben selbst werden von Zombies bewacht. Desto mehr Punkte sich hinter einer Probe verstecken desto stärkere Gegner befinden sich im unmittelbaren Gebiet.

Wer besonders fies sein möchte legt sich auf die Lauer und wartet bis ein menschlicher Spieler die Zombies auf sich gezogen hat. Nun gilt es den richtigen Moment abzuwarten und schon kann man den Kontrahenten mühelos erledigen.

Nur noch elf Sekunden haben wir Zeit, bevor der Helikopter davon rauscht. Dieses Match haben wir, wohl oder übel, verloren.

Ziel ist es Charakterlevel 4 zu erreichen und dieses komplett zu füllen. Da wir nicht über endlos Zeit verfügen sollten wir uns ranhalten. Ist das geschafft wird ein Helikopter angefunkt. Kurze Zeit später landet unser fliegender Freund. Obacht, der Heli ist für alle noch lebenden Spieler zu sehen, also stellt euch auf knackige Endkämpfe in dieser Zone ein. Es kann nämlich nur ein Spieler das Level verlassen, dieser wird anschließend zum glorreichen Sieger ernannt.

Das steck aktuell drin

Hier sehen wir drei unterschiedliche Masken die wir aufsetzen können.

Durch den Kauf des Founders Pack erhalten wir digitale Gegenstände wie Skins für unseren Charakter und für ein paar Waffen. Achtung: Nicht alles was mit diesem Paket geliefert wird ist bereits im Spiel enthalten. Sobald das veröffentlicht wurde wird es automatisch freigeschaltet.

Spielbar sind aktuell zwei verschiedene Spielmodi. Im Casual-Modus könnt ihr alleine oder mit Freunden spielen und euch erstens somit in Ruhe umeinander „kümmern“ und zum anderen könnt ihr hier Dying Light: Bad Blood kennenlernen. Es gibt zwar auch Erfahrung und Loot aber in geringeren Mengen.

Der zweite Modus „Normal“ ist quasi das Schnellspiel. Hier treffen sich 12 menschliche Spieler und nur einer kann überleben. Der dritte Modus, die Ranked-Matches, werden demnächst nachgeliefert.

Auch für die Waffen gibt es unterschiedliche Skins.

Gameplay-Video:

Fazit:

Dying Light: Bad Blood macht mich sprichwörtlich von der ersten Minute weg an. Das schnelle und direkte Movement dank der Parcours-Fähigkeiten ist allererste Sahne. Die Mischung aus PVP und PVE weiß zu gefallen, wir sind unter permanenten Druck, wir müssen blitzschnelle Entscheidungen treffen und diese sollten sich anschließend auch als richtig darstellen. Dazu gesellt sich die äußerst schicke Grafik und der brachiale Sound.

Einzig und allein der Nahkampf gefällt mir persönlich noch nicht wirklich. Hier müssen die Entwickler nachbessern. Das Blocken funktioniert mehr schlecht als recht. Die Ausdauerleiste geht fast schon zu schnell ins Leere. Umso größer die Freude, wenn man einen oder mehrere Gegner zu Boden geschickt hat.


Dying Light: Bad Blood findet ihr für den PC via Steam