Downward Spiral: Horus Station bei uns im Test

Wir erkunden eine verlassene Raumstation

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Die 3rd Eye Studios haben mit Downward Spiral: Horus Station ein interessantes Spiel veröffentlicht. Der Titel kann klassisch vor den Bildschirmen dieser Welt gezockt werden oder als VR-Fassung, kaufen müssen wir ihn aber trotzdem nur einmal. Zudem werden eine Singleplayer-Kampagne, Online-Koop und ein Mehrspielermodus geboten. Klingt großartig aber macht das Ding auch Spaß? Unser Test klärt euch auf.

Versteh ich nicht

Downward Spiral: Horus Station erzählt keine klassische Geschichte via Video oder Gespräche, sondern möchte sie visuell erzählen. Deshalb heißt es die einzelnen Schauplätze genau zu untersuchen. Wir befinden uns auf einer verlassenen Raumstation die im All über unserer Erde schwebt. Die Kampagne können wir allein oder im Online-Koop-Modus spielen.

Wir erkunden also nach und nach weitere Räume der verlassenen Station und versuchen sie zeitgleich wieder instand zu setzen. Immer wieder betreten unsere Astronauten auch das Weltall. Auf dem Außendeck können wir dann die Erde begutachten, diese sieht irgendwie reichlich angeschlagen aus. Ebenso die Raumstation, diese wurde komplett heruntergefahren und benötigt reichlich Pflege. Daran versuchen uns unterschiedliche Maschinenwesen zu hindern. Diese gilt es in den schwerelosen Kämpfen zu vernichten.

Was genau passiert ist können wir uns nur für uns selbst zusammenreimen.

Ungewöhnliche Fortbewegung

Da wir uns im Weltall befinden herrscht logischerweise keine Gravitation. Die ersten Minuten müssen wir uns deshalb noch mühevoll an Geländern entlang hangeln. Im weiteren Spielerverlauf schalten wir uns aber zwei nützliche Helfer frei. Zum eine wäre das eine Pistole an deren Mündung ein Seil anstatt einer Kugel abgefeuert wird. Die Spitze verankert sich dabei im Raum und wir können uns somit schneller in die gewünschte Richtung bewegen. Etwas später erhalten wir dann eine weitere Pistole für die freie Fortbewegung im Raum, dieses Mal ohne Seil, betrieben wird das Gerät mit Druck.

Nieder mit der KI

Ganz ohne Gegner kommt Downward Spiral: Horus Station dann doch nicht aus. Wir kämpfen gegen unterschiedliche Roboter die allem Anschein nach wahnsinnig geworden sind. Zu Beginn sind wir noch mit einer kleinen Pistole ausgestattet. Nach und nach finden wir dann weitere Meinungsverstärker wie eine futuristische MP, eine Art Schrottflinte sowie eine richtig dicke Wumme die selbst dicke Gegner mühelos wegbläst. Diese benötigt allerdings eine kurze Anlaufphase bis sie abgefeuert werden kann.

Kleinere Rätsel

Diesen Laserstrahlen gilt es auszuweichen. Berühren wir sie stirbt unser Charakter.

Damit wir die Station wieder in Schwung bekommen, müssen wir kleinere Rätsel lösen. Grundsätzlich gilt es die Stromzufuhr wiederherzustellen. Dazu müssen wir Schalterrätsel lösen, Gegner besiegen beziehungsweise einem Bosskampf ausweichen oder Datendisketten in Laufwerkschächte schieben. Einmal mussten wir sogar mit einem Raumschiff an die Station andocken.

Abrundung

Abgerundet wird der Story-Modus durch eine Multiplayer-Abteilung. Dort können wir klassisches Deathmatch [Frei Für Alle] spielen oder wir tun uns zusammen und kämpfen im Horde-Modus gegen K.I.-Gegner. Wie beim Story-Modus können wir auch hier zwischen dem klassischen Bildschirm oder Virtual Reality wählen.

In wenigen Szenen macht unser Charakter visionäre Ausflüge auf den Meeresboden.

Downward Spiral: Horus Station findet ihr auf dem PC und der PS4

74%

Downward Spiral: Horus Station ist ein nettes Abenteuer das besonders im Koop-Modus gute Laune verbreitet. Durch die Schwerelosigkeit im VR-Modus wurde mir persönlich aber recht schnell übel also habe ich den Titel klassisch am Bildschirm genossen. Nach rund 4 Stunden ist der erste Durchgang beendet. Ein zweiter Anlauf schadet aber definitiv nicht um die kryptische Story ansatzweise verstehen zu können.

  • Grafik 77%
  • Sound 75%
  • Atmosphäre 80%
  • Steuerung 70%
  • Umfang 70%

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