Die Geschichte von Blackjack

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Seit jeher zählt Blackjack zu einem der beliebtesten Casino-Spiele. Im Laufe seiner Verbreitung hat sich das Kartenspiel stetig weiterentwickelt, bis es schließlich in der heutigen Form und unter dem heutigen Namen weltweite Berühmtheit erlangte. Doch wie ist es eigentlich dazu gekommen und wie ist dieses Spiel überhaupt entstanden?

Der Ursprung

Kartenspiele für sich haben ihren Ursprung wohl im alten China. Mit der Erfindung des Papiers wurden dann Papierstücke bedruckt und mit Zahlenwerten versehen. Ab dem 14. Jahrhundert gelangten diese Spiele nach Europa und erhielten Einzug in die Königshäuser des europäischen Kontinents. Auf diesen Umstand lässt sich vermutlich auch zurückführen, warum bis heute Könige, Königinnen und Buben die Spielkarten zieren. Wie bei vielen anderen Casino-Spielen ist der genaue Ursprung von Blackjack bis heute allerdings nicht eindeutig geklärt. Man geht jedoch davon aus, dass die Entstehungsgeschichte dieses Kartenspiels bis in das 17. Jahrhundert zurückreicht und zunächst in Italien, Frankreich oder Spanien Verbreitung fand.

Der Ursprung des Namens Blackjack hingegen lässt sich besser zurückverfolgen. Er entwickelte sich aus dem berühmten Jackpot – einem Preis den Spieler erhielten, deren letzten beiden Karten schwarzer Bube (Jack) und ein Pik-Ass waren. Jenseits des Atlantiks, in den USA, wurde Blackjack zuerst im 19. Jahrhundert gespielt und war unter dem Namen „American Holey“ bekannt. Aus privaten Spielpartien heraus fand Black Jack dann seinen Weg in die Spielhallen des Landes.

Das 18. Jahrhundert

Mögliche Vorläufer des heutigen Blackjack sind das französische „Vingt-et-un“ (21), das spanische „Trente-un“ (31) oder das italienische „Sette et Mezzo“ (siebeneinhalb). All diesen Spielen gemein ist, dass den Karten spezifische Werte zugeordnet sind und das Ziel darin besteht, so nah wie möglich an eine bestimmte Punktzahl heranzukommen, ohne diese zu überschreiten. Ende des 18. Jahrhunderts brachten Einwanderer aus Frankreich „Vingt-et-un“ nach Amerika und wurde unter dem Namen 21 gespielt. Die Regeln des Spiels zur damaligen Zeit unterschieden sich jedoch noch stark von den heute bekannten. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Zugregeln so, dass der Dealer bei 16 noch ziehen konnte, bei 17 aber aufzuhören.

Das 19. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert wurde das Spiel in Europa kaum noch gespielt, da diverse Verbote dies verhinderten und eine weitere Verbreitung somit zunächst ausblieb. In Amerika dieser Zeit jedoch erfreute sich „21“ weiter wachsender Beliebtheit. Im Zuge der ersten legalen Bankspiele in New Orleans um das Jahr 1820 fand es weite Verbreitung, insbesondere die Einfachheit des Spiels, bei welchem nur ein einzelnes Kartendeck benötigt wurde, trug seinen Teil dazu bei. In der Bevölkerung waren private Spiele zur damaligen Zeit bereits weit verbreitet.

Das 20. Jahrhundert

Auch im 20. Jahrhundert hielt sich der Name 21 wacker. Mit der offiziellen Legalisierung des Glücksspiels im Bundesstaat Nevada erlangte es immer größere Berühmtheit und Beliebtheit unter Glücksspielern. Schnell erkannten die Casinos das Potenzial des Spiels und entschlossen sich eine besonders hohe Auszahlung von 10 : 1 auszuzahlen, sofern der Spieler (wie oben bereits erwähnt) mit einem schwarzen Buben und einem Pik Ass als letzte Karten auf seine 21 Punkte kam. Fortan wurde das Spiel unter dem heute bekannten Namen Blackjack populär. Dennoch verging noch einige Zeit, bis die heutigen Regeln sich durchsetzten und die Regeln des Spiels standardisiert wurden. Im Jahr 1956 schließlich, veröffentlichte ein gewisser Roger Baldwin den ersten Blackjack Strategie-Leitfaden. Er erkannte, dass es möglich ist, unter Zuhilfenahme von Statistiken und Wahrscheinlichkeitsrechnungen, das Spiel zum eigenen Vorteil zu wenden. Ohne die Zuhilfenahme eines Computers jedoch war es noch relativ schwer eine optimale Strategie zu berechnen. Im Laufe der Zeit wurden entsprechende Strategien dauernd verfeinert und optimiert.

Das 21. Jahrhundert

Seit den Anfängen sind nun hunderte Jahre verstrichen und längst haben sich die Regeln des heutigen Blackjack weltweit etabliert. Im Gegensatz zu vielen anderen Glücksspielen besteht beim Blackjack durchaus die Chance das Spielgeschehen aktiv zu beeinflussen. Nicht zuletzt diese Tatsache dürfte dazu geführt haben, dass Blackjack nach wie vor eines der beliebtesten Glücksspiele ist. Heute kennt nahezu jedes Kind Blackjack und die einfachen Regeln machen den Einstieg leicht. Heute lässt sich Blackjack selbstverständlich nicht nur im Freundeskreis oder im Casino, sondern auch virtuell spielen. Der Internetboom Ende der 1990er Jahre führte dazu, dass zahlreiche Online-Casinos ihre virtuellen Pforten öffneten, die Glücksspielbranche war tatsächlich sehr früh im Internet vertreten. Einen Überblick über verschiedene Online-Angebote findet man unter: https://slots.io/de/casino/blackjack