Den perfekten Gamercomputer kaufen

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Computer- und Handyspiele sind populärer als je zuvor. Während für Spieleapps und überschaubare Browsergames ein herkömmliches Smartphone oder ein einfacher Computer ausreichend sind, benötigen aufwendige Videospiele eigens dafür gefertigte Computer. Denn ein Computer benötigt diverse Features, um den Herausforderungen des PC-Gaming gerecht zu werden. Gerade wenn der Wunsch besteht, neu entwickelte Spiele in hoher Grafikauflösung genießen zu können, geht kein Weg an einem Gamer-Computer vorbei. Bei der Wahl des richtigen Computers gibt es einige Besonderheiten und Aspekte, die vom potenziellen Käufer berücksichtigt werden müssen.

Die grundlegenden Eigenschaften eines Gaming-Computers

Die PC-Eigenschaften unterscheiden sich von denen eines herkömmlichen Computers, welcher lediglich für Basisfunktionen genutzt wird. Die folgenden Bereiche sind entscheidend für den Einsatz als Gaming-Computer:

– Grafikkarte
– Festplatte
– Arbeitsspeicher
– Prozessor
– Mainboard
– Gehäuse
– Monitor

Grafikkarte

Die Grafikkarte ist die entscheidende Komponente beim Gaming. Denn Grafikkarten mit zu geringem Leistungsvermögen verursachen stockende Bilder. Ein flüssiger Ablauf des Spiels ist mit minderwertiger Grafikkarte nicht möglich. Vor allem Aktualität ist von besonderer Bedeutung, da die Grafikkarte bei ständig fortentwickelten PC-Spielen stets den neusten Ansprüchen genügen muss. Der potenzielle PC-Käufer muss den Grafikspeicher und die Taktrate der Karte im Blick haben. Der Grafikspeicher sollte dabei, wenn möglich, nicht unter 2 GB liegen und die Taktrate mehr als 800MHz betragen.

Festplatte

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung ist die Festplatte. Denn gerade neue Computerspiele benötigen oftmals einen großen Raum an Speicherplatz. Hier kommt es nicht selten vor, dass Speicherplatz zwischen 30 GB und 50 GB benötigt wird. Eine größere Festplatte sorgt dafür, dass auch bei mehreren nebeneinander installierten Spielen noch ausreichend Speicherplatz für die komfortable Nutzung des Computers vorhanden ist. Auch die Geschwindigkeit der Festplatte kann mittelbar Auswirkungen auf die Performance des Computerspiels haben. Wenn des Öfteren Daten von der Festplatte geladen werden müssen, macht es Sinn, auf eine schnelle Festplatte zu setzen. Hier kann sich der Kauf einer SSD-Festplatte kaufen, da diese deutliche Vorteile in puncto Geschwindigkeit gegenüber der konventionellen HDD Festplatte aufweist. Bei begrenztem Budget ist jedoch die Speicherplatzgröße wichtiger einzuschätzen, da auch mit HDD-Festplatten Computer-Gaming möglich ist.

Arbeitsspeicher

Da der Arbeitsspeicher quasi der Ort ist, an welchem die Daten von der Festplatte hochgeladen werden, ist auch dieser ein entscheidender Faktor für die Qualität eines Gaming-Computers. Die aktuelle RAM-Generation ist die DDR4-RAM. Dabei profitiert die neuere Generation von höheren Taktraten im Vergleich zu den Vorgängern. Die Taktrate ist die Geschwindigkeit, mit welcher Lese- und Schreibzugriffe erfolgen können, und somit eine relevante Eigenschaft beim Arbeitsspeicher. Gegenüber der Speichergröße ist die Taktrate bedeutsamer. Nichtsdestotrotz sollte im Zuge immer aufwendigerer Spiele und höherer Anforderungen zumindest auf eine Arbeitsspeichergröße von 8 GB zurückgegriffen werden.

Prozessor

Zusammen mit der Grafikkarte ist der Prozessor eine zentrale Komponente des Gaming-Computers. Für ein hochwertiges Gaming wird ein Prozessor mit mindestens 4-Kern CPUs benötigt. Dies ist allerdings das absolute Minimum – deutlich besser sind 8-Kern CPUs. Darüber hinaus sollte im Prozessor ein eigener CPU-Kühler integriert sein, der den Prozessor auch im Arbeitsmodus auf einem moderaten Temperaturniveau hält. Die führenden Hersteller AMD und Intel stehen beide für qualitativ hochwertige Prozessoren.

Mainboard

Bei der Auswahl des Mainboards ist es wichtig, dass eine modulare kontinuierliche Erweiterung möglich ist. Wenn der PC über mehrere PCI-Express Slots verfügt, können weitere Komponenten nachträglich mit dem Gaming-PC verbaut werden. Ausreichend Lüftungsanschlüsse und die Kompatibilität mit den anderen Gaming-PC Komponenten runden das ideale Mainboard ab.

Gehäuse

Beim Gaming muss ein Computer Schwerstarbeit leisten. Aus diesem Grund muss das Gehäuse über ausreichend Lüftungsmöglichkeiten besitzen, sodass sich der Computer stets auf idealem Temperaturniveau befindet. Darüber hinaus sind ausreichend USB-Anschlüsse ein Muss. Denn etwaiges Zubehör wie eine Gaming-Maus, eine Tastatur, Lautsprecher oder ein Headset für Online-Gaming benötigen zahlreiche USB-Anschlüsse.

Monitor

Darüber hinaus ist auch der Monitor eines Gaming-PCs von signifikanter Bedeutung. Denn aus den Augen des Gamers spielt sich dort das Geschehen ab. Der Spielspaß steht und fällt mit dem Monitor des Computers. Von besonderer Bedeutung ist es, dass der Monitor mit der Grafikkarte korrespondiert. Wenn die Leistung des Monitors die Leistung der Grafikkarte übersteigt, werden nicht die vollen Möglichkeiten des Monitors ausgeschöpft. Durch eine hohe Bildwiederholrate wirken Spiele deutlich flüssiger, sodass Spaß und Authentizität gegeben sind.

Zusammenstellen oder Kauf eines Fertigmodells?

Der potenzielle Käufer muss sich zu Beginn entscheiden: Möchte er sich selbst einen Computer für das Gaming zusammenstellen oder lieber ein bereits fertig zusammengestelltes Modell kaufen?

Beim Kauf eines fertigen Computers spart der Gamer Zeit und Aufwand. Darüber hinaus bietet der Verkäufer bei etwaigen Kompatibilitätsproblemen oder Störungen zumeist einen guten Service. Nachteile dieser Services sind das Mitbezahlen für nicht benötigte Leistungen und die fehlende Individualität. Teilweise kommt es vor, dass die Hersteller für Komplettpakete viel Geld verlangen. Dann kann es Sinn machen, sich selbst ein Set zusammenzustellen, das den eigenen Bedürfnissen gerecht wird. Besonderer Aufmerksamkeit bedarf jedoch die Kompatibilität der einzelnen Bestandteile miteinander.

Die Kosten eines Gaming-Computers

Zu guter Letzt sind die Kosten ein entscheidender Faktor. Der Einstieg gelingt bei etwa 500 Euro. In diesem Preissegment können die meisten Spiele gespielt werden, allerdings oftmals nicht in bester Auflösung und Performance. Zwischen 800 und 1000 Euro, die man sich zum Beispiel von Vexcash leihen kann, gibt es Gaming-PCs, die den hohen Anforderungen der Spiele gerecht werden. Absolute Gaming-Profis setzen auf Computer ab 1000 Euro. Flüssiges Spielen in höchster Auflösung ist die Folge. Nach oben gibt es keine Grenzen. Wer sich flüssig in einer Virtual Reality mit einer Auflösung von 4k bewegen möchte, kann auch über 2000 Euro für seinen neuen Gaming-Computer ausgeben.

Ab und an gibt es verlockende Angebote. Dann locken die Hersteller mit geringen Preisen für hochwertige Produkte. Es kann sinnvoll sein, auf einen Kredit zurückzugreifen, um eines dieser Angebote wahrnehmen zu können. Denn in Zeiten niedriger Zinsen ist eine Rückzahlung des Kredits oft preiswerter als ein Kauf des Gaming-Computers zum Normalpreis.

Bildquelle: pixabay.de