Black Ops 4: Blackout bei uns im Preview

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Die geschlossene sowie die offene Beta zum Battle Royale-Modus Blackout aus Call of Duty: Black Ops 4 ist mittlerweile beendet. Wir haben ein paar Runden lang hinein gespielt und konnten somit etliche Eindrücke sammeln. Wir möchten euch an unserer Erfahrungen teilhaben lassen, also klären wir ob der Modus Spaß macht und ob hier eine ernsthafte Konkurrenz zu PUBG entstehen kann.

Eine Art Best of COD

In der Blackout-Beta war eine Karte spielbar, die sich aus vielen bekannten und geliebten Elementen aus Call of Duty zusammengesetzt hat. Allen voran natürlich die bekannte Map Nuketown aber auch Stücke aus Cargo oder Factory waren vorhanden. Diese Versatzstücke wurden natürlich komplett überarbeitet und anders arrangiert.

Spielbar waren etliche Bekannte Helden aus dem Franchise. Beispielsweise Woods aus Black Ops 1 und 2, Scarlett aus dem Zombiemodus oder Battery aus BO4. Die Heldenriege unterteilt sich in drei Fraktionen, diese wären Blackout, Zombies und Multiplayer. Grundsätzlich war es vollkommen egal wenn wir spielen, einzig und allein die Optik für die Gegner änderte sich.

Spielbar war der Battle Royale-Modus klassisch als Solo-Variante. Natürlich konnte man aber auch als 2er- oder 4er-Team in das Spiel starten. Zudem war eine eigene Spielliste „Close Quarters“ verfügbar. Diese änderte das Gameplay und gewährte Zugriff auf weitere Charaktere. So waren hier nur Waffen erlaubt die über eine kurze Reichweite verfügen.

Flott unterwegs

Wie üblich in diesem Genre betreten wir das Schlachtfeld ebenfalls aus luftiger Höhe heraus, genauer gesagt springen wir aus einem Hubschrauber. Die Landung geht ratzfatz vonstatten, wie überhaupt das generelle Spielgefühl. Das Movement ist äußerst schnell, wie man es halt von der Serie gewohnt ist.

Mit der Zeit wird das begehbare Gebiet automatisch verkleinert. Die Zombiehorde rückt unbarmherzig an uns heran. Um schnell, von weit entfernten Flecken, in die Mitte der Karte zu kommen, stehen uns etliche Möglichkeiten zur Verfügung. Wir können uns einen Buggy schnappen und mit diesem durch die Landschaft heizen. Alternativ besteigen wir einen Helikopter und düsen so an die gewünschte Position. Außerdem können wir einen Booster für das Movement finden und aktivieren, dann stellt selbst eine große Distanz zu Fuß keinerlei Probleme dar. Ist eventuell auch intelligenter, da die Fahrzeuge selbst zerstörbar sind.

Sammeln, sammeln, sammeln

Wie im Genre üblich, und natürlich so auch im Blackout-Modus von Call of Duty: Black Ops 4 vorhanden, starten wir mit nichts in die Spielwelt. Wir können lediglich im Nahkampf Schmerzen verteilen und zwar mit unseren bloßen Fäusten.

Nach dem Absprung heißt es also schnell sein. Gebäude stürmen, Waffen aufsammeln und die ersten menschlichen Widersacher erledigen. Ist Ruhe in der näheren Umgebung eingekehrt sollten wir diese erkunden. Etliche Gadgets warten darauf von uns gesammelt zu werden. Nach der/den Waffe(n) sollten wir einen Rucksack sowie eine Schutzweste suchen. Gern gesehen sind auch unterschiedliche Gadgets die uns heilen können. Dazu gesellt sich etliches weiteres Zeug wie unterschiedliche Aufsätze für die Waffen, diverse Granaten, Munitionsarten und noch viel mehr.

Hier sehen wir unser Inventar.

Besonders in Erinnerung geblieben ist uns die Affenbombe. Dieser kleine Freund beginnt eine Musik zu spielen wenn sich ein Gegner nähert. Kurz darauf detoniert dann der Affe und im besten Fall vernichtet er zugleich den Gegner. Wenn nicht wissen wir zumindest wo sich der Widersacher ungefähr befinden muss. Haben wir ein gutes Gebäude besetzt können wir auch Stacheldraht auslegen um die Gegner zur Verlangsamung zu zwingen.

Dieser Zombie ist des Todes geweiht.

Für zusätzliche Brisanz sorgen die Versorgungsabwürfe. Alle paar Minuten fliegt ein Flugzeug über die Map. Dieses katapultiert ein mächtiges „Care-Package“ in die Spielwelt. Logisch das dieses Paket Begehrlichkeiten bei den Spielern weckt.

Trailer:

Fazit:

Der Battle Royale-Modus, von Call of Duty: Black Ops 4, Blackout spielt sich wie ein unglaublich poliertes PUBG. Die Karte macht Spaß, das Movement ist sauschnell und der Aim geht gewohnt sauber von der Hand. Die unterschiedlichen Waffen und Gadgets sorgen für eine enorme Abwechslung. Treyarch hat einen wundervollen Job abgeliefert der sich in der fertigen Version wohl geradezu perfekt anfühlen wird.

Mir persönlich macht dieser Battle Royale-Modus mit Abstand am meisten Spaß. Da sehen Genrekollegen wie PUBG, Fortnite oder H1Z1 nur das Rücklicht. Obwohl sich der Titel nicht wirklich mit Fortnite vergleichen lässt da dort der Baumodus enorm wichtig ist.