Brettspiel vs. Videospiel: Was eignet sich besser für den Spieleabend?

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Das Spielen ist unter den Deutschen beliebt. Viele Familien und Freunde kommen regelmäßig zu Spieleabenden zusammen. Längst sind diese Abende ein Highlight unter den abendlichen Freizeitgestaltungen. Oft wird in diesen Situationen auf Brettspiele zurückgegriffen, unter denen die Klassiker Monopoly, Cluedo oder Activity fast immer mit auf dem Spielestapel liegen. Wie auch die Aussteller auf Spielemessen zeigen, kommen regelmäßig neue Brettspiele – oder Klassiker im neuen Gewand – hinzu. Doch es muss nicht immer das Spiel am Brett sein. Videospiele gehören ebenfalls schon lange zu den Spieleabenden, denn auch sie bieten das gemeinsame Spiel. Was sich besser für den nächsten Spieleabend eignet, haben wir an dieser Stelle zusammengefasst.

Brettspiele

Brettspiele sind die bekanntesten Spiele an einem Spieleabend. Nicht selten wird mindestens eine Runde auf einem Brett gespielt, welches wohl die meisten Menschen seit ihrer Kindheit kennen: Mensch ärgere dich nicht. Abseits dieses Würfel-Brettspiels sind »Monopoly«, das Krimispiel »Cluedo« und die Brettvariante der »Siedler von Catan« beliebte Unterhaltungsmittel. Aber was spricht für die Brettspiele und was dagegen?

Videospiele

Die Alternative zu einem Spieleabend mit Brettspielen sind Videospiele. Auch mit ihnen lassen sich Spieleabende bewerkstelligen, das geht sogar auf mehreren Wegen. Ob Splitscreen oder gemeinsam gegeneinander – Spiele wie Fifa 20, Wizard of Legend oder Darksiders Genesis sorgen für viel Spaß auf dem Video-spielabend.

Hybride Games

Es kommt nicht selten vor, dass analoge Spiele auch den Weg in die digitale Welt schaffen. Ein sehr gutes Beispiel ist Monopoly. Den Brettspielklassiker gibt es in allen möglichen Ausführungen, wie beispielsweise in der Uncharted Version oder auch mit Sprachsteuerung. Seit längerer Zeit ist es auch möglich, dass Monopoly sich auch online mit Freunden spielen lässt. So ist der Spieleabend nicht einmal von einem gemeinsamen Aufenthaltsort abhängig. Allerdings ist hier der Spielspaß bei Weitem nicht so groß, wie bei der analogen Version am Spieltisch.

Eine bessere Figur machen da Casino Spiele, wie etwa Poker, Blackjack und weitere Games. Die lassen sich ebenfalls online zocken. Zudem kann man dabei sogar noch Geld gewinnen, wenn man wirklich gut ist und wenn man geschickt die Boni einsetzt, wie etwa bei 888casino Jackpots. Vor allem für Neukunden ist das ziemlich interessant.

Daneben gibt es auch Brettspiele, die digitale Techniken zur Hilfe nehmen. Beim sogenannten Smartplay werden die Brettspiele mit Hilfe von Apps auf Smartphone und Tablet unterstützt, um das Spielerlebnis noch intensiver zu gestalten.

Vor- und Nachteile von Brettspielen

Vorteile:
Verfügbarkeit – fast jeder besitzt mindestens ein Brettspiel, zugleich können Gäste mühelos die Spiele mit zum Spieleabend bringen. Sie nehmen keinen Platz weg, sie erfordern kaum Vorbereitung und sind oft leicht zu erlernen.
Aufwand – letztendlich wird für Brettspiele schlichtweg ein Stück Platz auf dem Boden benötigt. Die bequemere Alternative ist natürlich ein Tisch. Trotzdem bleibt, dass es keinen wirklichen Aufwand gibt, der über Sitzkissen oder Stühle, eine freie Fläche oder einen Tisch hinausgeht.
Auswahl – die Auswahl an Brettspielen ist enorm. Jährlich kommen neue Spiele heraus, die die Altersgruppen 6-88 Jahre ansprechen. Natürlich gibt es auch Angebote, die sich rein an Erwachsene richten, so wie es Spiele gibt, die rein für Kinder gedacht sind.

Nachteile:
Langwierig – je nach Spiel kann ein Durchgang schon etliche Stunden dauern. Gerade »Monopoly« ist als mehrstündiges Spiel bekannt. Mitunter kann die lange Spielzeit Langeweile bedeuten. Andere Spiele haben das Problem allerdings nicht.

Spielfläche – obwohl nicht viel benötigt wird, kann die Spielfläche bei mehreren Spielern schon problematisch werden. Am Wohnzimmertisch wird es oft eng, auch an Küchen- oder Esstischen stellt sich bei einer größeren Spielerzahl die Frage nach den Sitzplätzen.
Vor- und Nachteile von Videospielen

Vorteile:
Auswahl – die Auswahl an Videospielen ist enorm. Je nach Variante wird das Spiel in einem Raum gespielt, Online-Games bieten aber auch die Möglichkeit, dass jeder von sich zu Hause am Spielabend im virtuellen Spiel teilnimmt. Das Spiel bestimmt letztendlich die Variante. Für den heimischen Wohnzimmergebrauch gibt es neben den klassischen Spielen auch Activity-Games wie Singstars, Guitar Hero und Co. Auch Sport- und Bewegungsspiele lassen sich in der Gruppe zu Hause spielen.
Spielform – wie auch Brettspiele unterscheiden sich Videospiele und bieten somit Abwechslung. Einige Brettspiele haben zudem den Weg auf den Bildschirm gefunden, denn Monopoly, Siedler von Catan und andere Klassiker sind längst als Videospiel verfügbar.

Gut bei großen Freundeskreisen – viele Menschen haben heute einen großen und über das Land verteilten Freundeskreis. Echte Spieleabende lassen sich in Person nur schwer durchführen, denn die Fahrtstrecken sind für Einzelne schlichtweg zu groß. Online-Videogames hingegen bringen auch diese weit entfernt lebenden Freunde mit an den virtuellen Spieltisch. Es braucht sich nur im Game getroffen werden, schon wird gezockt, als säße man an einem Tisch.

Nachteile:
Anschaffungsaufwand – es hängt natürlich vom jeweiligen Spiel und der Methode ab. Wer Videogames im Onlinestream spielt und auf nicht konsolenabhängige Games setzt, der hat einen geringen Aufwand. Konsolenspiele hingegen sind mitunter unpraktisch, da wahlweise Teilnehmer am Spieleabend die Konsole mitbringen müssen, alternativ muss diese selbst angeschafft werden.

Durchlauf – je nach Spiel kann der Durchlauf einer Runde länger dauern, was bedeutet, dass alle anderen Mitspieler warten müssen. Viele Spiele basieren nicht auf dem Würfel- oder Ein-Zug-Prinzip, sondern leiten Spieler bis zu einem bestimmten Punkt. Bei Multiplayergames ist dieser Nachteil nicht gegeben, ebenfalls schwächt er sich bei Gruppenspielen an den Konsolen ab, da diese wenigstens zwei Spieler miteinander oder gegeneinander spielen lassen.

Getrenntes Spiel – bei rein virtuell abgehaltenen Spieleabenden ist der einzelne Spieler natürlich allein. Ein echtes geselliges Zusammensein kommt nicht auf, da sich der Spieleabend rein virtuell abspielt. Dieser Nachteil betrifft allerdings rein die virtuellen Versionen; beim Spiel an der heimischen Konsole ist die persönliche Geselligkeit jedoch gegeben.

 

 

Fazit: Der nächste Spieleabend kommt bestimmt

Klassische Brettspielabende schließen Videospielabende nicht aus – und umgekehrt. Beide Varianten ergänzen sich mitunter perfekt und die Videospiele können dort eingesetzt werden, wo ein häufigeres Zusammenkommen und Spielen mit Freunden und Bekannten räumlich nicht möglich ist. Langeweile kommt bei den Massen an Spielen ohnehin nicht auf, denn nicht nur die Videospielindustrie, auch die Brettspielindustrie stellt beständig neue Spiele vor und geht auf Trends ein. Einen gewissen Vorteil haben Brettspiele, da sie leicht zu transportieren sind und im Vergleich zu Videospielen oft günstiger sind.