Angeschaut: Pitch Perfect

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Gestern spielte Dortmund gegen Real Madrid….mich interessiert es gar nicht! Sich ständig ärgern, dass Fußballspieler zu viel verdienen aber bezahlen um ins Stadion zu kommen, saufen, brüllen und das Gefühl zu bekommen, ein Mann zu sein wenn Unser Team gewinnt…nichts für mich!

Also ich habe mir Pitch Perfect angeschaut. Ich dachte mir dabei: “Es ist spät, mal schauen, wie lange du das aushältst!?!” Und ich habe es nicht ausgehalten…ich habe es einfach genossen. Einfach Klasse!!! Tanzeinlagen und Herzschmerz inklusive!

“Beca (Anna Kendrick) ist ein schüchternes Mädchen und hört in ihrer Freizeit am liebsten Musik. Als sie in eine neue Schule kommt, hat sie es am Anfang schwer, neue Freunde zu finden. Als sie dann von einer Mitschülerin auf ihren Gesang unter der Dusche im Umkleideraum angesprochen wird, findet sie sich schon mitten in einer Gesangsgruppe wieder. Die Gruppe ist ein bunt zusammengewürfelter Haufen unterschiedlichster Charaktere, doch eines haben die Mädels gemeinsam: Sie sind äußerst talentiert. Dass sie männliche Konkurrenz haben, der gegenüber sie sich erst noch beweisen müssen, macht den Mädchen noch zusätzlich Dampf unter den Tanzschuhen – schließlich wollen sie die internationale Meisterschaft im Acapella-Singen gewinnen. Doch mit Becas Hilfe hat die Gruppe wirklich eine Chance auf den Sieg, trotz aller Rivalitäten und Zickereien untereinander.”

Der Film hat in vielerlei Hinsichten etwas zu bieten : den musikalischen Teil der echt ziemlich gut gemacht ist(besser als in vielen anderen Musikfilmen)! Die A Cappella Songs der Mädels sind unglaublich, verzaubern. Klar irgenwie ist es eine Teenie Liebes-Kömodie, also dürfen Tanzeinlagen und Herzschmerzen nicht fehlen…

Die ersten 10 Minuten plätschert der Film vor sich hin, dann steigert sich die “Gagdichte” aber von Minute zu Minute und flacht erst zum Ende wieder etwas ab…

Wider erwarten ist Anna Kendrick, die Schauspielerin die in den Twilight-Filmen Bellas Freundin Jessica spieltl) sympathisch und authentisch, was man nach ihren Auftritten bei der Twilight Saga nicht gedacht hätte. Wahrscheinlich liegt es daran, weil sie kein Sing-Double benötigt und musikalisch sehr begabt ist.

“Fat Amy”(Rebel Wilson) ist einfach grossartig :

“Aubrey: “Wie heisst du?”
Fat Amy: “Fat Amy.”
Aubrey: “Du nennst dich selber Fat Amy?”
Fat Amy: “Ja, sonst tut ihr ausgehungerten Schlampen das hinter meinem
Rücken.”

Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen, auch wenn die Story komplett vorhersehbar ist. Mit dem High-School-Musical „Pitch Perfect” nimmt nun auch Hollywood den Trend auf, wobei  Jason Moore („One Tree Hill”, „Everwood”) zwar konsequent den Regeln des Genres folgt, durch seine ironische Grundhaltung, mitreißende Gesangs- und Tanzeinlagen und mit viel derbem Humor aber trotzdem voll überzeugt.

Pitch Prefekt : auf jedenfall eine der besten Liebes-Komödien seit EWIGKEITEN!!!! Wer Musik liebt, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen!