Teenage Mutant Ninja Turtles: The Cowabunga Collection – Schildkröten starke Arcade Action

Für viele waren sie Helden der Kindheit. Leonardo, Donatello, Michelangelo und Rafael. Besser bekannt als die „Teenage Mutant Ninja Turtles“. Am 30. August war der Release von Teenage Mutant Ninja Turtles: The Cowabunga Collection. Diese Collection vereint 13 klassische Turtlesspiele die von Konami auf NES, SNES, Game Boy, Arcade und Sega Mega Drive rausgebracht wurden und wir haben sie für euch getestet.

Als erstes spielten wir Teenage Mutant Ninja Turtles, welches 1989 für den NES erschien und fühlten uns direkt in die Vergangenheit zurückversetzt. Die Grafik hatte die perfekte Mischung aus 4K und oldschhool. Mit Rafael verpassten wir nach Aprils Entführung dem Foot Clan eine ordentliche Abreibung, bis wir im Endkampf Shredder gegenüberstanden.

Nach unserem Sieg über Shredder und Aprils Rettung machten wir uns an das nächste Spiel, dem Arcadeklassiker Teenage Mutant Ninja Turtles: Turtles in Time. In diesem Teil sehen wir am Anfang wie Krang die Freiheitsstatue stielt und die Turtles machen sich auf den Weg sie zurückzuholen. Wieder wählten wir Rafael. Nachdem wir uns durch diverse Zeitalter bis hin zur Starbase, wo wir es mit Krang aufnahmen. Anschließen erreichten wir die Technodrome, wo wir beim Endkampf niemand geringeren als Super Shredder (Shredder nach dem er Ooze getrunken hat) entgegentraten. Auch diesmal gewannen wir und retteten die Freiheitsstatue.

Natürlich spielten wir für euch auch die anderen 11 Spiele. Neben neueren Versionen der alten Teile, zum Teil mit mehr Leveln, hält die Collection für euch hier auch Spiele wie Teenage Mutant Ninja Turtles: Tournament Fighters parat, wo ihr in Street Fighter Manier eure Gegner im Zweikampf auseinander nehmt.Aber eins haben alle 13 Spiele gemeinsam. Neben den vier Helden aus denen man wählen kann, trifft man in jedem Spiel auf alte Bekannte. Es stellen sich euch altbekannte Schurken, wie Bebop, Rocksteady, Tokka, Rahzar, Baxter Stockman oder Krang in den Weg, bis man dann im Endkampf auf Shredder trifft.

Falls es jemandem zu langweilig ist, bieten alle 13 Spiele einen Mehrspielermodus, wo man mit teilweise bis zu vier Freunden auf einem Bildschirm spielen kann. Vier der Spiele (Teenage Mutant Ninja Turtles, Teenage Mutant Ninja Turtles: Turtles in Time, Teenage Mutant Ninja Turtles: The Hyperstone Heist und Teenage Mutant Ninja Turtles: Tounament Fighters), lassen sich sogar im Onlinemodus spielen.

Der Bildschirm lässt sich beim Spielen von der Originalgröße der Ursprungsspiele, über diverse andere Einstellungen bis hin zum Vollbild einstellen. Grafisch ist dem Entwicklerstudios Digital Eclipse und Konami prima gelungen die Spiele in 4K zu produzieren und ihnen trotzdem einen Retrolook zu verpassen. Da es sich größtenteils um Arcadespiele handelt, lässt sich der Schwierigkeitsgrad leider nicht verstellen. Ebenso wie bei Tournament Fighters. Aber alles in allem handelt es sich bei der Collection um Schildkrötenstarke Arcadeaction, in die man sich mit einem heroischen „Cowabunga!“ hineinstürzen kann.

68%

Die Teenage Mutant Ninja Turtles: The Cowabunga Collection bringt euch satte 14 Spiele mit, die alle in 4K daher kommen., Trotzdem wird dabei der Retrolook nicht vergessen und bringt euch dadurch den Flair der früheren Spiele auf die aktuellen Next-Gen Konsolen. Auch wenn sich der Schwierigkeitsgrad nicht verstellen lässt und die Steuerung manchmal ein wenig nervt ist der Titel gelungen und verspricht eine Schildkröten starke Arcade-Action in die man sich mit einem heroischen „Cowabunga!“ hineinstürzen kann.

  • Design 80%
  • Sound 60%
  • Atmosphäre 70%
  • Steurung 60%
  • Spielspaß 70%
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