AI: The Somnium Files – nirvanA Initiative bei uns im Test

von Dennis
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Twin Peaks, Tamagotchi, Tod – unser Test zu AI: The Somnium Files – nirvanA Initiative auf der Nintendo Switch.


Zufälle gibt’s! Da hatten wir erst kürzlich diesen spaßigen Titel im Test und haben ihn zum ebenbürtigen Quasi-Nachfolger der 999-Trilogie erkoren, schon kommt der Produzent der berüchtigten Reihe höchstpersönlich um die Ecke. Vollgepackt mit überraschenden Wendungen und irren Twists, gelingt Zero Escape-Schöpfer Kotaro Uchikoshi mit AI: The Somnium Files – nirvanA Initiative erneut ein Geniestreich im Murder Mystery-Genre, der unsere detektivischen Fähigkeiten vor eine knallharte Herausforderung und unsere Wahrnehmung auf den Kopf stellt.

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Geteiltes Leid, ist halbes Leid. Was sich so schön anhört, bildet in AI: The Somnium Files – nirvanA Initiative die morbide Ausgangslage für eine mysteriöse wie durchweg spannende Story. Denn statt gewöhnlichem Mordfall mit logischen Aspekten, präsentiert uns Entwickler Spike Chunsoft auch im Nachfolger zum 2019 veröffentlichten Erstling eine obskure Sci-Fi-Kriminalgeschichte, die den Grenzen von Raum und Zeit ein Schnippchen zu schlagen scheint. Das Auftauchen einer perfekt halbierten Leiche in einer Live-übertragenen Fernsehsendung mag ja noch relativ plausibel klingen. Doch dass wir die andere Hälfte erst sechs Jahre später in einem leergefegten Sportstadion entdecken und die Gerichtsmedizin das Todesdatum nur wenige Tage zurückdatiert, bringt uns schon deutlich mehr ins Grübeln. Hatte das Opfer, ein berühmter Medienmogul, Geschwister oder gar einen Doppelgänger? Wurde der zweite Teil der Leiche vielleicht eingefroren, um ihn dann so viel später ohne jegliche Verwesungsmerkmale an diesem merkwürdigen Fundort zu platzieren? Nein, ausgeschlossen, und ehrlich gesagt will AI: The Somnium Files – nirvanA Initiative auch gar nicht, dass wir diesen Fall rational betrachten. Um Klarheit in das perfide Spiel des Täters zu bringen, braucht es viel mehr ein ganz besonders gutes Auge…

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Der Augapfel fällt nicht weit vom Stamm

SpielerInnen des Vorgängers dürften starke Gefühle der Vertrautheit überkommen und im Prinzip ist AI: The Somnium Files – nirvanA Initiative auch genau das: Ein konsequenter Nachfolger mit bekannten Elementen und Charakteren, aber frischem Setting und vielen neuen Ideen. Dabei geht der Titel übrigens erstaunlich clever mit der steten Diskrepanz zwischen versierten Fans und NeueinsteigerInnen um. Die anfängliche TV-Show dient nämlich nicht bloß als fremdartig anmutender Auftakt für den düsteren, knapp 30-stündigen Adventure-/Visual Novel-Mix, wir entscheiden dort auch über zukünftig präsentierte Inhalte des Spiels. Wer den wahren Täter des Vorgängers bereits kennt, haut die Antwort während der Quizsendung einfach raus und genießt eine Story mit immer mal wieder eingeworfenen Bemerkungen zum letzten Fall, während Neulinge bei Unkenntnis eine davon weitestgehend losgelöste Geschichte erleben, Charaktere angemessen vorgestellt bekommen und gleichzeitig die Chance erhalten, das ebenfalls grandiose Erstlingswerk ohne Spoilergefahr nachzuholen.

Wir sprechen zwar von einem gewissen familiären Gefühl, doch tatsächlich hat sich bei Abyss, einer hoch entwickelten Spezialeinheit der Polizei, so einiges getan. Date, Pornoheft-Experte und ehemaliger Protagonist, ist mittlerweile wie vom Erdboden verschluckt und Ziehtochter Mizuki in die Fußstapfen des Ermittlers getreten. Frisch dazu gestoßene SpielerInnen können die verzweifelte Suche der jungen Agentin nach dem Schwerenöter sicher nur wenig nachvollziehen, dafür schafft es mit Ryuki ein weiterer Protagonist ins Spiel, den wir alle noch kennenlernen dürfen. Grundsätzlich gibt sich der Titel also relativ Barrierefrei, was das Erleben von Story und Cast angeht, empfehlenswert ist ein vorheriger Abstecher zum Erstling AI: The Somnium Files aber allemal. Ein befriedigendes Aha! entweicht uns nämlich nur dann, wenn wir bereits etliche Stunden mit Boss diskutiert und herzlich über Ermittler Kagami, dessen Namen wir uns partout nicht merken wollen, gelacht haben. Auch der überraschende Neuzugang um Augapfel Tama, der Aiba endlich eine ebenbürtige Kollegin verschafft, weiß so deutlich besser zu funktionieren.

Ähm, moment mal. Augapfel? Kollegin? Ja, genau. Aktiven Mitgliedern von Abyss ist die künstliche Intelligenz in Form eines Auges implantiert, das neben nützlichen Funktionen bei Ermittlungen auch eine vollständige Persönlichkeit besitzt. Während Mizuki nun mit Dates ehemaliger „Sehhilfe“ loszieht, hat Newcomer Ryuki mit Tama eine alles überblickende Begleitung erhalten. Nach wie vor entpuppt sich die Dynamik der äußerst lebendig wirkenden K.I. in den zahlreichen Dialogen als besonders humorvoll, rutscht aber leider genauso oft in Albernheiten ab, doch dazu später mehr.

Die Erzählstruktur befindet sich in ständiger Bewegung zwischen retrospektiven Rückblicken und aktuellen Ereignissen der Gegenwart. Narrativ fühlen wir uns dadurch gut unterhalten, weil es eben nie mit großer Geschwindigkeit auf die Lösung des Falls zugeht, sondern immer auch ein paar Schritte zurück. Clever gestrickte Zusammenhänge verstehen wir beispielsweise nur langsam, aber im gefühlt richtigen Tempo. Aufgrund der zahlreichen Ereignisse und plötzlichen Wendungen, kann diese Art des Storytellings aber genauso verwirren und wir müssen uns ehrlich anstrengen, stets bei der Stange zu bleiben, um ja kein wichtiges Detail der komplexen Geschichte zu verpassen.

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Mit dem Zweiten sieht man besser

Erneut verpackt AI: The Somnium Files – nirvanA Initiative klassische Adventure-Elemente als spielerische Kost. Per Cursor entdecken wir wichtige Beweismittel, befragen Personen und lösen allerhand (triviale) Dialogoptionen aus. Gut versteckte Hinweise machen wir mithilfe von Aiba und Tama ausfindig. Neben Röntgenblick und Wärmebildkamera, haben die K.I.-Begleiterinnen auch Zugriff auf alle erdenklichen Datenbanken, um uns jederzeit mit dem richtigen Wissen zu versorgen. Wer braucht da noch ein Smartphone?

Doch auch die Psync-Abschnitte feiern ein gebührendes Comeback. Hier lassen wir die gewohnte Umgebung eines herkömmlichen Tatorts hinter uns und dringen direkt in die Psyche von Personen ein, die entweder verdächtig erscheinen oder aufgrund anderer Umstände nicht in der Lage sind, sich uns gegenüber zu öffnen. In nun fast menschlicher Gestalt, durchstöbern Aiba und Tama die Gedankenpaläste kritischer Persönlichkeiten nach Antworten. Aus der Third-Person-Perspektive geht es durch bizarr anmutende Rekonstruktionen menschlicher Träume, wobei verdächtig aussehende Objekte meist mehrere Möglichkeiten der Interaktion bieten. Wollen wir uns beispielsweise auf einen Stuhl setzen oder uns auf ihn stellen? Eine lodernde Flamme auspusten oder inhalieren? Was merkwürdig erscheint, ist hier meist schon ein Schritt in die korrekte Richtung. Klar, wir befinden uns hier in einer grotesken Traumwelt, dem sogenannten Somnium, doch aus spielerischer Perspektive haben diese Abschnitte erneut ein gewisses Potential, uns in nerviges Trial&Error verfallen zu lassen. Im starken Kontrast zum Vorgänger, bewältigen wir den Großteil der Rätsel aber endlich mit unseren grauen Zellen und einer ordentlichen Portion Logik. Zudem kommt uns der Titel nun durch etliche Hilfestellungen entgegen, freigeschaltete Schlüssel liefern komfortable Hinweise und der anpassbare Schwierigkeitsgrad kann so weit heruntergestellt werden, dass sämtliche Gameplay-Elemente überhaupt kein Problem mehr darstellen und wir einfach die Story erleben dürfen.

Doch Achtung, jede Aktion verbraucht wertvolle Zeit. Die Flamme zu inhalieren, kostet beispielsweise stolze 40 Sekunden, die uns gnadenlos vom anfänglichen Zeitlimit über 360 Sekunden abgezogen wird. Sollte dieses Unterfangen nicht zum gewünschten Ziel führen, was wir im Vorfeld nicht immer gleich wissen, bringt das schon mal Hektik auf den Plan. Besonders im späteren Verlauf, auf normaler Schwierigkeit mit durchaus anspruchsvollen Interaktions- und Kombinationsmöglichkeiten, haben wir die Traumsequenzen meist nur knapp beendet. Immerhin, der spielerische Anspruch weiß mit seinem eng bemessenen Limit durchaus zu überzeugen. Außerdem erhalten wir auch immer wieder Timies, also Items, die den Zeitverbrauch positiv beeinflussen. So lassen sich die Kosten von Aktionen auf ein Viertel oder andere Werte reduzieren, was zumindest für ein wenig Entspannung sorgt. Doch auch negative Timies schleichen sich eventuell ins Inventar. Die sollten wir taktisch clever verbrauchen, um wieder Platz für zeitsparende Helferlein zu schaffen.

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Inhaltlich bieten die Somnium-Abschnitte diesmal eine deutlich größere Vielfalt, als noch im Vorgänger – sowohl optisch, als auch spielerisch. Etliche Analogien zu relevanten Themen, Sport, Musik und sogar Videospielen warten nur darauf, unser Denkvermögen auf eine Belastungsprobe zu stellen. Und überhaupt, die Integration von mehr Logikbasierten Rätseln bringt uns endlich wieder auf ein Zero Escape-ähnliches Niveau und erinnert zum Glück nur noch in selten Ausnahmefällen an die frustrierenden Gameplay-Sequenzen des Erstlings. Das bedeutet allerdings auch, dass AI: The Somnium Files – nirvanA Initiative eine recht lineare Erfahrung ist. Zwar bietet der Titel immer noch genügend Abzweigungen durch ein vergabeltes Branching-System und gaukelt uns mehrere Enden vor, doch wer nicht schummelt oder das Spiel nach dem ersten Abspann aus der Bibliothek verbannt, wird die Geschichte fast automatisch vollständig und auch in der genau dafür vorgesehenen Reihenfolge erleben.

Komplett neu hingegen, sind übrigens die Virtual Reality-Segmente. Die funktionieren ähnlich einer normalen Untersuchung des Tatorts, warten allerdings mit einem besonderen Twist auf. Wie in einer Gerichtsverhandlung, müssen wir hier Hinweise und Beweisstücke miteinander kombinieren und Antworten in eigenen Aussagen verfassen, in dem wir die dafür aufpoppende Bildschirmtastatur verwenden. Quicktime-Events sind ebenfalls wieder mit von der Partie und fallen diesmal noch ein klein wenig anspruchsvoller aus.

Und wer jetzt immer noch nicht genug hat, bekommt mit einem Tamagotchi-artigen Minispiel und der Möglichkeit, sich jederzeit bei einer der beiden K.I.-Damen eine Lebensberatung abzuholen oder ihnen neue Outfits zu verpassen, noch ein paar zusätzliche Gimmicks spendiert. Die brauchen wir zwar nicht unbedingt, aber hey, einem geschenkten Augapfel schaut man auch nicht in die Iris…oder wie war das?

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Twin PEEKS…

So düster die Grundstimmung auch sein mag, AI: The Somnium Files – nirvanA Initiative nimmt sich selbst oft nicht ganz ernst. Im Prinzip lässt sich die Story auch eher als eine Mischung aus Drama und Comedy beschreiben. Das war zwar im Vorgänger von 2019 schon so, ein wenig fremd wirkt diese Designentscheidung aber nach wie vor. Trotz todernster Prämisse, findet sich alberner Japano-Klamauk in so ziemlich jedem Dialog. Sexualität ist meist ein zu dummen Wortwitzen degradiertes Thema und der oft toxische Umgang innerhalb der Besetzung hinterlässt zumindest bei uns einen faden Beigeschmack. Was vielleicht schon ein wenig zum Tenor im Genre gehört, muss ja aber nicht zwangsläufig gefallen und wir hätten uns gerne eine, nunja, etwas reifere Dramaturgie gewünscht, die nicht ständig von pubertären Pöbeleien unterbrochen wird. Ansonsten tut das der hohen Produktionsqualität aber keinen Abbruch. Alleine mit welcher Detailverliebtheit der Titel seine Namensgebungen behandelt, ist schlicht und ergreifend einfach nur sympathisch. Aiba ist beispielsweise ein smartes Kürzel für Eyeball, also Augapfel, sofern wir es denn einmal richtig aussprechen und selbst im Titel verstecken sich bereits etliche Anspielungen auf das runde Sinnesorgan in japanischer Sprache.

Ansonsten besteht der Cast wieder mal aus einer wunderbar facettenreichen, abgedrehten Persönlichkeits-Riege. Ob verwöhntes Idol-Sternchen Iris, unser allerliebster Mensch an der schummerigsten Bar der Stadt Mama oder Quadratschädel und gescheiterte Existenz Komeji, wir werden sie alle noch lange im Gedächtnis behalten. Mit Mizuki und Ryuki hat AI: The Somnium Files – nirvanA Initiative außerdem zwei sehr starke ProtagonistInnen erhalten, die nicht bloß gemeinsam einen Mord aufklären wollen, sondern auch selbst über genügend charakteristische Tiefe und ganz eigene Schattenseiten verfügen. Insgesamt räumt der Titel seinen Charakteren nun deutlich mehr Platz ein, um sich angemessen entfalten zu können und bietet damit sogar Raum für zwischenmenschliche Gefühle und engere Bindungen.

Charaktere, Story und nicht zuletzt die Präsentation spielen mit starken Kontrasten, dem ständigen Gegensatz, und schaffen so eine Atmosphäre, als würden wir einen alternativen Ausflug nach Twin Peaks wagen.

Lauschen dürfen wir allen DarstellerInnen wahlweise in japanischer oder englischer Sprachausgabe, wobei ausnahmslos alle Dialoge lippensynchron vertont wurden. Der Soundtrack ertönt währenddessen als stimmiger Genre-Mix durch die Lautsprecher, trägt ruhige Momente mit entspannten Piano-Klängen, kann aber genauso elektronisch oder rockig klingen – in den umfangreichen Soundtrack solltet ihr unbedingt mal reinhören. Durch seine Präsentation hat sich AI: The Somnium Files – nirvanA Initiative eine komplett eigene Identität kreiert. Ein düster-kalter Anstrich trifft auf grelle, psychedelische Farben und Muster und schafft somit die angestrebte Balance aus rabenschwarzem Setting und Bonbon-buntem Wahnsinn. Charaktere, Story und nicht zuletzt die Präsentation spielen mit starken Kontrasten, dem ständigen Gegensatz, und schaffen so eine Atmosphäre, als würden wir einen alternativen Ausflug nach Twin Peaks wagen. Auch Stilmittel wie chromatische Aberration finden häufige Verwendung und uns überkommt ein wenig der Gedanke, als hätte Entwickler Spike Chunsoft hier völlig frei experimentiert und dabei zufällig genau die richtigen Töne getroffen. Hochpolierter Anime mit knackig scharfen 3D-Charaktermodellen, die völlig aberwitzige Wahnvorstellung eines 90er-Jahre verliebten VHS-Junkies oder doch bloß Fiebertraum? Keine Ahnung, wir können wirklich nicht beschreiben, was uns AI: The Somnium Files – nirvanA Initiative hier visuell vor die Linse schmeißt, aber es sieht verdammt gut aus und klingt auch noch so!

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Auf der aktuellen Konsolengeneration und dem PC macht der Titel sicher eine noch bessere Figur, doch die von uns getestete Nintendo Switch-Version muss sich keinesfalls vor Xbox und Co. verstecken. Klar, ein paar Leistungsunterschiede gibt es gewiss, doch Nintendos Hybrid meistert die technischen Hürden fulminant. Dank großartiger Portierungsarbeit und umfangreichem Day One-Patch, erleben wir den Murder Mystery-Rätselspaß größtenteils flüssig und in scharfer Auflösung in bis zu 1080p. Ladezeiten fallen zwar an, doch bleiben im erträglichen Rahmen von wenigen Sekunden. Deutschen SpielerInnen könnte das Fehlen lokalisierter Bildschirmtexte allerdings sauer aufstoßen, denn für den ausgiebigen Lesespaß sind mindestens durchschnittliche Englischkenntnisse vonnöten. Ansonsten stellt euch der Titel noch einige Anpassungsmöglichkeiten über Schriftgröße und Helligkeit und die sinnvolle Integration einer Touchscreen-Steuerung zur Verfügung, damit das Vergnügen auch im Handheld-Modus nicht zu kurz kommt.


AI: The Somnium Files – nirvanA Initiative ist seit dem 8. Juli 2022 für Nintendo Switch, Xbox, Playstation und den PC via Steam erhältlich. Ob digital oder als Retail-Fassung, derzeit liegt der Titel beim Vollpreis von 59,99€.

Für diesen Test wurde uns freundlicherweise ein Reviewcode von AI: The Somnium Files – nirvanA Initiative für die Nintendo Switch vom Publisher Spike Chunsoft zur Verfügung gestellt. Screenshots stammen aus dem offiziellen Presse-Kit.

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