Zocker PC Guardian V10 bei uns im Test

Auf der Suche nach dem richtigen System bieten sich viele Hersteller an. Natürlich kann man nicht alle miteinander vergleichen, doch kann man sehen wie der Hersteller seine Ware ausliefert und wie die Hardware verbaut wurde. So nehmen wir Hitech-Computer einmal genauer unter die Lupe und danken Ihnen, dass sie uns das Zocker PC Guardian V10 System zur Verfügung gestellt haben.logo_geradeauslau_overclf03_1_versetzt_h236_RGB_HGwhite.png

Die Geister scheiden sich, soll man sich ein System selbst zusammenstellen oder kauft man sich ein bereits gefertigtes System? Klar kann man sich einiges sparen, wenn man sich ein eigenes System zusammenstellt, doch auch nur wenn die Hardware entweder gebraucht ist oder sie in einem Laden zu einem Schnäppchen Preis angeboten wird. Ansonsten nehmen sich die Systeme vom Preis her nicht viel und wer von der Hardware nicht viel Ahnung hat, kann so schon einmal beruhigt zu einem gefertigten System greifen. Darüber hinaus hat man nicht nur die Garantie auf die Hardware,  sondern gibt Hitech-Computer auch noch zwei Jahre Garantie auf das komplette System, sprich wenn irgend etwas nicht stimmen sollte könnt ihr euer gekauftes Systeme einfach zurück an Hitech-Computer schicken und ihr bekommt es funktionstüchtig wieder.

Was aber das System Zocker PC Guardian V10 leistet und ob es ausreichend für die heutige zeit ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Nachdem das System bei uns angeliefert wurde, mussten wir es vor Neugierde natürlich gleich einmal auspacken. Doch das war leichter gesagt als getan. Nachdem wir die Packung geöffnet hatten, kam auch gleich das System zum Vorschein. Herausgenommen aus der Verpackung strahlte uns gleich das Gehäuse an, doch anschließen und starten konnten wir noch nicht. Erst einmal mussten wir das Gehäuse aufschrauben und die “Ladungsicherung” herausnehmen. Diese saß ziemlich gut an den entsprechenden Komponenten, damit auch gar nichts passieren konnte während der Lieferung. Nachdem wir den PC ca. eine Stunde haben stehen lassen (damit er sich an die Umgebungstemperatur gewöhnen konnte) haben wir ihn das erst einmal gestartet.

Das ganze System wurde in einem Sharkoon Gehäuse aus der T9 Serie verpackt. Die weiße Beleuchtung der drei 120mm Lüfter sorgt für eine angenehme Atmosphäre und sind nicht übertrieben hell. Platztechnisch ist einiges geboten, selbst mit dem Einbau einer GTX 770 ist noch genügen Platz vorhanden. Mit je zwei USB 3.0-, USB2.0- und zwei Audio Anschlüssen sorgt das I/O-Panel an der Vorderseite des Gehäuses für einen schnelle Datenaustausch, welcher auch noch leicht zugänglich ist.

In der Größe von 475x200x440mm (LxBxH) lässt sich das Gehäuse auch perfekt verstauen ohne das es viel Platz weg nimmt.Zocker PC Guardian V10

Eines der wichtigsten Komponenten ist das Mainboard, hier setzt Hitech-Computer auf das MSI Z77A, welches nicht nur genügen OC Potenzial hat, sondern durch den Military Class 3 Status hat das Mainboard auch den neuesten Military Class Qualitätsstandard. Durch das verbauen eines PCIe 3.0 Slots mit einer Transferrate von 32GB/s hat dieser eine doppelt so hohe Transferrate als der Vorgänger PCIe 2.0 Slot. Zwei Sata 6GB/s- und vier Sata II Anschlussmöglichkeiten sorgen für die perfekte Übertragen zwischen den Festplatten und dem System.

Das Herzstück möchte man schon fast sagen, der CPU basiert auf einem I7 3770, welcher von Hitech-Computer übertaktet worden ist. Im Hyperthreading-Modus kommt er so auf eine Taktfrequenz von 4,2 Ghz anstatt auf die Standardmäßiges 3,9 Ghz. Hitech-Computer sorgt für einen Leistungzuwachs von 300Mhz welchen man vielleicht zuerst nicht wahr nimmt, der aber vorhanden ist. So lassen sich mit der CPU alle Games spielen ohne das man beeinträchtigt wird. Dank des EKL Alpenföhn Sella bleibt die CPU auch noch schön Kühl, selbst unter Last kommt diese nicht über 55 Grad.

Für genügend Arbeitsspeicher sorgen zwei Crucial Riegel mit jeweils 8GB Arbeitsspeicher. Er läuft mit einer Standard Takt-Rate von 1600Mhz, doch dabei wollte es Hitech-Computer nicht belassen und gab dem ganze noch einmal 640Mhz bei gleichbleibender Spannung von 1,5 Volt dazu. Das sorgt nicht nur für ein perfektes Timing, sondern für einen schnellen Arbeitsspeicher.

Doch nicht nur der Arbeitsspeicher kommt von Crucial, sondern  auch die SSD, welche verbaut worden ist, kommt von ihm. Mit 120 GB hat das System genügen Möglichkeiten sich auszubreiten, natürlich bleibt auch noch genügen Platz, um das ein oder andere Programm unterzubringen. 500MB/s soll die SSD lesen, 130MB/s soll sie schreiben, ob sie das schafft seht ihr in unserem Benchmark-Test.

Neben der SSD ist natürlich für noch mehr Speicher gesorgt. Eine Toshiba Festplatte mit 1TB Speicher sorgt dafür, dass auch wirklich alle Daten Platz finden. Mit einer Drehzahl von 7200rpm ist sie nicht nur schnell, sondern mit 26dB im Betrieb auch noch sehr leise.

FPS TabelleUm auch wirklich alle Games spielen zu können, und das nicht nur in niedriger Auflösung, wurde auf die GTX 770 OC gesetzt. Mit 2GB
GDDR5 Speicher ist genügend Video-Ram vorhanden, um auch mit grafisch anspruchsvollen spielen fertig zu werden. Mit einem Chiptekt von 1072Mhz, welcher durch den Boost auf 1124Mhz gesetzt werden kann und einer Rechenleistung von 3293GFLOPS (Single), 137GFLOPS (Double) sollte jedes Spiel in annehmbaren FPS Zahlen erstrahlen.

Durch den Standard verbauten Kühler von MSI ist die GTX 770 OC auch noch super leise, selbst im Vollbetrieb.

 

Das DVD Laufwerk von LG funktioniert super. Filme lassen sich schnell laden dabei fängt das Laufwerk nicht unnötig an zu vibrieren.

Neben der ganzen Hardware bietet Hitech-Computer ihren Kunden aber noch ein besonderes Zubehör. So bekommt jeder Kunde, welcher einen System bei ihnen bestellt, ein stylisches Hitech-Computer Shirt. Passend dazu gibt es noch eine „Erste Schritte“ Anleitung im Hitech Design.

 

Fazit: Wer ein System aus der Mittelklasse sucht ist mit dem Zocker PC Guardian V10 gut bedient. Er bietet nicht nur genügend Leistung für aktuelle Spiele, sondern ist auch ziemlich leise für die verbauten Komponenten. Mit 1.269,00 € liegt der PC wie gesagt noch im Mittelfeld der Systeme. Da man immer bessere Komponenten einbauen kann kommt man bei solch einem System schnell auf seine Kosten. Nichtsdestotrotz können wir das System voller Freude weiter empfehlen.

(c) Dominik Pult

Leistung des Systems: 86%

Preis/Leistung: 94%

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Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag