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Worms W.M.D (Switch) bei uns im Test

Die Schlacht der Würmer auf Nintendos Switch

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Seit fast einer Woche ist Worms W.M.D auch auf der Nintendo Switch vertreten. Wir sagen euch ob es das Spiel wert ist gekauft zu werden.

Erstmal sollte gesagt sein, dass Worms W.M.D (Weapon of Mass Destruction) im Grunde noch genau das gleiche Spiel wie im August 2016, in dem es erschien, ist. Es gibt lediglich kleinere Änderungen die ich euch aufzeigen werde. Da es sich im Grunde nur um einen Port handelt werde ich das Gameplay nur noch mal schnell präsentieren.

Das Gameplay

Man vertraut auf klassisches Worms-Gameplay ohne unnötigen Kram und kehrt zu den 2D-Wurzeln der Reihe zurück. Aber gleichermaßen lässt man einige neue Ideen mit einfließen, die sich nicht als unnötige Kleinigkeiten, sondern als sinnvolle Ergänzungen erweisen. Alleine schon die Rückkehr zur 2D-Darstellung weckt angenehme Erinnerungen an Worms Armageddon, dieses wird von vielen als bester Teil der Reihe angesehen. Worms W.M.D kann dabei auch problemlos mit Armageddon mithalten. Für Veteranen wirkt das Spiel gleich vertraut, aber auch Neueinsteiger kommen ganz einfach ins Spielgeschehen hinein (Hin und wieder werden wohl doch noch Patzer geschehen). Neu im Vergleich zu den Vorgängern waren ein Waffen Craftingsystem, Fahrzeuge und begehbare Gebäude, somit auch mehr Spieltiefe.

Die Kampagne

Die Kampagne ist recht spaßig und auch gar nicht so klein. Ihr habt 20 Trainingsmissionen, 30 Hauptmissionen und 10 besondere Herausforderungen. Das Herzstück ist allerdings der Multiplayer, dieser profitiert von der Switch. Ihr könnt mit bis zu 6 Spielern lokal spielen, dafür benötigt ihr nicht mal mehr Controller, sondern könnt die vorhandenen einfach weiterreichen. Natürlich gibt es auch hier die Online Komponente, allerdings ohne Cross-Play (siehe Rocket League). Die Serververbindung läuft dabei genau so stabil wie bei der PC-Version.

Neuer Content?

Die Portierung läuft stabil und auch die Grafik, also die handgezeichneten Objekte und Hintergründe, haben rein gar nichts von ihrem Charme verloren. Was die Steuerung angeht ist man spätestens nach dem Tutorial wirklich drin. Von der technischen Seite kann man hier also nichts bemängeln, ein rundum gut gelungener Port. Doch was gibt es in der Switch-Version, was es in den anderen nicht gibt (oder andersherum)?

Erstmal sollte man den Standartpluspunkt bringen den jedes Multiplatform-Game auf Nintendos Switch hat: Es ist portabel, es lässt sich also immer und überall spielen, außerdem unterstützt das Spiel auch den HD-Rumble der Joy-Cons. Inhaltlich hat das Spiel ALLES zu bieten was auch die Originalversionen des Spiels (inkl. Updates) enthalten. Dazu kommt noch das All-Star Pack, durch dieses könnt ihr neben den Würmern auch Indie-Helden aus Spielen wie Yooka Laylee, Rocket League oder Goat Simulator spielen.  Aber es gibt auch neuen Content der (vorerst) nur für die Nintendo Switch erscheint, auch wenn dieser nicht gerade der Rede wert ist. Es gibt drei neue Hüte, drei neue Grabsteine, eine neue Weltraum-Map (Wormhole) und neue Pilz- sowie Baum Festungen. Wie auch die anderen Konsolenfassungen muss auch die Switch ohne eigenen Map-Editor auskommen – dazu braucht es eben doch noch den PC.

Worms W.M.D ist bereits für die Nintendo Switch erhältlich zu einem Preis von rund 30 Euro.

84%
Solide Portierung ohne Verluste

Fazit

Seien wir ehrlich: Worms ist einer der Multiplayer-Kracher schlechthin und das geht auch auf Nintendos Switch nicht zum erliegen. Das Game profitiert wirklich von der Mobilität der Switch. Wer Fan der Worms Serie ist darf bedenkenlos zuschlagen, auch wer das Spiel bereits besitzt, aber es lieber überall mit hinnehmen will, der bekommt genau was er erwartet: Das Spiel ohne jegliche Kompromisse.

  • Grafik 85%
  • Sound 68%
  • Umfang 100%
  • Steuerung 93%
  • Atmosphäre 76%