Warhammer 40.000: Inquisitor – Martyr bei uns im Preview

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Das Neocore Games sehr gute Action-RPGs macht wissen wir seit der Trilogie The Incredible Adventures of Van Helsing. Mit ihrem neuen Projekt Warhammer 40.000: Inquisitor – Martyr, ein einfacherer Name wäre vermutlich zu langweilig gewesen, betreten die Entwickler das brutale Franchise von Games Workshop. Klassisches Action-RPG-Gameplay wird mit MMO-Elementen vermengt. Wir starten mit unserem Preview.

Das steckt aktuell drin

Gestern wurde das bisher größte Content-Update zum Spiel veröffentlicht, dies war für uns der perfekte Zeitpunkt um dieses Preview anzufertigen. Die wichtigste Neuerung ist das erste Kapitel der Singleplayer-Kampagne. Sechs Missionen sind spielbar, diese dürfen als ausführliches Tutorial betrachtet werden. Zudem wurde eine neue Charakterklasse sowie ein neues Gelände-Setting hinzugefügt. Ein Händler ist besuchbar sowie der Koop- und PvP-Modus.

Dieses Raumschiff dient als unsere Basis, von hier aus werden die Abenteuer gestartet.

Drei Klassen, viele Möglichkeiten

Die aktuelle Alpha-Version von Warhammer 40.000: Inquisitor – Martyr bietet drei unterschiedliche Klassen. Wir hätten hier den Crusader, Assassin und den Psyker. Der Crusader kann als schlagkräftiger Nahkämpfer oder Tank dienen. Der Assassin ist ein heimtückischer Zeitgenosse welcher blitzschnell angreift. Das Trio wird mit dem Psyker komplettiert, dieser stellt einen Magier dar.

Diese drei Klassen unterteilen sich in drei weitere Unterklassen, heißt wir haben aktuell neun verschiedene Möglichkeiten zur Hand. Beispielsweise kann der Assassine als Nahkämpfer oder Scharfschütze eingesetzt werden. Der Crusader kann als klassischer Tank fungieren oder als schwerer Fernkämpfer. Jede Klasse bietet unzählige Möglichkeiten der Individualisierung.

Hier sehen wir unsere mobile Basis aus der Innenansicht.

Die Waffe macht den Beat

Jeder Charakter kann relativ frei mit Fähigkeitspunkten entwickelt werden. Insgesamt stehen uns zwanzig Skilltrees zur Verfügung. So weit wie wir jetzt spielen konnten ändern die Skillpunkte aber „nur“ passive Eigenschaften sowie Boni. Darunter beispielsweise mehr Schaden, eine höhere Krit-Chance oder mehr Lebenspunkte.

Die ausführbaren Fähigkeiten werden von der ausgerüsteten Waffe bestimmt. Je nachdem ob wir eine Bolter, ein Kettenschwert oder Sicheln ausgerüstet haben werden die Fähigkeiten angepasst. Verfügbar ist immer die Standardattacke sowie vier weitere Fähigkeiten die wir in der Quickbar verstauen. Dazu können wir noch Granaten ausrüsten, ein Schild aktivieren oder eine zerstörerische Aura starten.

Hier befinden wir uns im Koop-Modus.

Gemeinsam sind wir stark

In Warhammer 40.000: Inquisitor – Martyr können wir den Koop-Modus mit bis zu vier Spielern bestreiten. Der einfachste Weg führt definitiv über die integrierte Clan-Gründung des Action-RPGs. Der Clan selbst verfügt sogar über einen eigenen Skilltree welcher uns diverse Boni gewährt. Alternativ können wir auch einfach Freunde einladen um den Koop-Modus zu starten. „Forever Alone“-Enthusiasten melden sich einfach in der Warteschlange an. Dort bekommen wir drei Mitspieler zugewiesen und das Abenteuer kann starten.

Wer Lust auf PvP hat kann sich aktuell im Spielmodus „Dominion“ [Herrschaft] austoben. Hier treten zwei 2er-Teams [2vs2] gegeneinander an. Ziel ist es 100 Punkte zu erreichen und so den Sieg einzufahren. Auf der bespielten Karte erscheint eine Zone, diese gilt es zu erobern und zu halten. Somit fließen dann kontinuierlich Punkte aus das Konto.

In dieser Story-Mission müssen wir die Stellung halten. Ist das geschafft kommen wir zum abschließenden Bosskampf.

Loot für die Welt

Neue Ausrüstungsgegenstände sowie Waffen schüttet Warhammer 40.000: Inquisitor – Martyr nach den Missionen aus. Während der Einsätze erhalten wir lediglich kleinere Gegenstände wie Granaten oder Heilungsspritzen.

Erklimmt unser Charakter ein neues Level erhalten wir frischen Loot. Das Action-RPG bietet zudem ein übergreifendes Level für euren Account. Dieses steigert sich ebenfalls mit. Heißt im Klartext egal welchen Charakter wir spielen, unser Level wächst kontinuierlich an. Schaffen wir es hier eine neue Stufe zu erreichen gibt es wieder Loot. Die Gegenstände droppen aus Lootboxen, aktuell können wir Entwarnung geben, es werden keine Boxen zum Kauf angeboten – weder für Echtgeld noch für eine In-Game-Währung.

Insgesamt bietet das Spiel elf unterschiedliche Slots in welche wir unsere Ausrüstung packen können. Angefangen von Einhand- sowie Zweihandwaffen bis hin zum Schild über den Kopf und Torso wird alles geboten was vorhanden sein muss. Zu der Standardausrüstung können sechs unterschiedliche Verstärker angelegt werden. Diese bieten Boni auf Schaden, sowie Leben oder Rüstung.

Intro:

Fazit:

Warhammer 40.000: Inquisitor – Martyr bringt alles mit was es für ein sehr gutes Action-RPG braucht. Wir befinden uns ja bekanntlich noch in der Alpha also gibt es noch nicht so viel Content. Neocore Games hat aber mit den Van Helsing-Teilen bereits gezeigt das sie es draufhaben, wir sind geneigt dem Entwickler zu vertrauen. Wir sind gespannt wann wir endlich via „Starmap“ auf andere Planeten reisen dürfen. Wer das Projekt unterstützen möchte kann bereits jetzt zugreifen, auch wenn der Preis recht hoch angesetzt ist. Wir halten euch jedenfalls auf dem laufenden.


Warhammer 40.000: Inquisitor – Martyr findet ihr bei Steam für 49,99€

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