Unsere Spiele Top & Flops des Jahres 2016

Das Jahr 2016 hat unzählige Spiele hervor gebracht und man kam mit dem Zocken schon gar nicht mehr hinterher. Unsere Redakteure haben ihre Tops & Flops des Jahres 2016 aufgeschrieben:

Michael B.

Für mich persönlich war das Jahr 2016 wieder ein sehr großes in der Videospiele-Branche. Es gab nicht nur interessante Nachfolger oder grafische Bomben, sondern auch der ein oder andere Titel, der für Verzauberung sorgen konnte. Allerdings gab es dahingehend auch leider wieder einige Games, die sich wie der bekannte Dorn im Auge angefühlt haben – zumindest in meinen spielerischen Augen.

Top 2016:

Uncharted 4: A Thief’s End  Eine wundervolle Verschmelzung aus kleineren Stealth-Arealen mit einem Hauch von roher Waffengewalt konnte mich bereits bei den Vorgängern der Reihe verzücken. Hinzu kommt noch die schön inszenierte Hintergrundgeschichte rund um den Helden Nathan Drake samt aller vorhandenen Charaktere. In meinen Augen konnte die Serie somit einen würdigen Abschluss finden, was mein spielerisches Herz erneut zum pochen brachte. Demnach konnte auch der vierte Teil der Reihe in jeder einzelnen Minute für den nötigen Spielspaß sorgen!

Overwatch Wenn die Spielergemeinde dem Publisher Blizzard Entertainment eines nicht zugetraut hat, dann einen soliden First-Person-Shooter auf dem Markt zu etablieren. Umso erstaunter waren meine ersten Spielminuten in der Beta-Version, welche mich sofort in einen gewissen Bann gezogen hat. Besonders verwunderlich, weil ich nicht mit einem so ausgeklügelten Gameplay in Mehrspieler-Manier gerechnet hätte, was mich zugleich noch mehrere Stunden vor dem heimischen Rechner fesseln konnte. Damit beweist Blizzard Entertainment zumindest in meinen Augen, dass sich das Unternehmen auch Abseits von StarCraft, World of Warcraft und Diablo beweisen kann. Für mich jedenfalls eines der beiden Top Spiele 2016!

Flops 2016:

Pokemon GO Eines der größten Desaster des letzten Jahres war für mich mit großem Vorsprung Pokemon GO. Zum einen sorgte das kleine Mobile-Game zwar für mehr Begeisterung  bei vielen Gamern als erwartet (trotz aufgezwungenem Bewegungszwang). Zum anderen sorgte aber genau dieser Hype für umher irrende Menschen, welche ihren Blick stets auf das Handy fixierten. Somit gipfelte dieser Titel mit großem Abstand bei den nervigsten Spielen aus dem Jahre 2016.

Mafia II Es gab wohl kaum einen Titel, auf den ich mich dieses Jahr mehr gefreut habe als auf Mafia III. Umso größer war die Enttäuschung, als das Endresultat schlussletztlich über meinen Bildschirm flimmerte und ich mir nur dachte „das war es wirklich?“.  Demnach hätte dieses Game mitunter sehr viel Potential gehabt, was meiner Meinung nach leider auf der Strecke geblieben ist.

Markus

Top :

FIFA 17 Es ist wohl im jeden Jahresrückblick der gleiche Titel, nur das hinten eine andere Zahl dran steht. Aber FIFA 17 hat noch mehr an Realismus und Spielspaß zugelegt und ist für mich ganz klar das Spiel des Jahres 2016. Fußball wie bei einer TV-Übertragung, tolle Zwischensequenzen und ein genialer Story-Modus mit Alex Hunter.  Und nachdem die deutsche Synchronisation folgte, musste ich diesen gleich noch mal spielen und habe Alex noch mal in seiner Karriere begleitet.  Ich denke auch in diesem Jahr wird FIFA 18 eine große Rolle spielen und wieder ein paar Trümpfe mehr bieten. Obwohl man sich das bei der ganzen Fülle von Optionen und Modis kaum vorstellen kann.

Rise of the Tomb Raider Lara ist ebenfalls nicht totzukriegen. Die gutaussehende Dame machte auch 2016 wieder richtig Laune und hat mich stundenlang an die Xbox One gefesselt. Da die PS4 Pro Variante noch ein Stückchen besser aussehen soll, werde ich auch hier nochmal einen Anlauf wagen und Erfolge sammeln. Rise of the Tomb Raider begeistert durch unglaubliche Grafiken, einer tollen Story und einem hohen Wiederspielwert. Zwar sind die Wege ein wenig wie an der Linie gezogen, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch. Ich begleite Lara immer wieder gerne durch ihre Abenteuer und erfreue mich auch über ihre jährlichen Schönheitsoperationen 😉

Uncharted IV Nathan Drake hat mich umgehauen.  Ein Meisterwerk von Naughty Dog. Und dank der HDR Unterstützung auf der PS4 Pro ein Meilenstein in der Videospiele-Welt. So gut hat noch kein Spiel ausgesehen und es hat mich so verblüfft, dass ich an jeder Ecke den Foto-Modus genutzt habe um die eindrucksvollen Momente festzuhalten. Eine packende Story mit tollen Charakteren. Zwar sind die Rätsel nicht wirklich fordernd, sie machen aber Spaß und lassen euch immer weiterspielen. Es gab kaum einen Moment wo ich den Controller gelangweilt zur Seite gelegt habe. Und das habe ich schon bei vielen anderen Spielen dieses Jahr gemacht. Ich freue mich nun ungemein auf The Last of Us 2, was sicherlich ein richtiger Höhepunkt wird. Naughty Dog – lass knacken.

Flop :

No Man´s Sky – Was hab ich mich auf diesen Titel gefreut. Und was war es am Ende? Eine riesige Enttäuschung. Schade, die Entwickler haben das Potenzial des Titels nicht richtig eingeschätzt. Am Ende wird es nur noch eintönig und es gibt keinen Grund dafür noch mal die Playstation 4 einzuschalten.

Messe

2016 war aus meiner persönlichen Sicht ein hammergeiles Zockerjahr. Etliche fantastische Titel haben mir meine Lebenszeit gestohlen. Mit drei Games nämlich Dishonored 2, Total War: Warhammer und The Vanishing of Ethan Carter konnte ich noch nicht mal spielen da schlicht die Zeit fehlt. Beginnen wir doch mit dem schlechtesten Spiel des Jahres 2016, ich spreche von Astervoid 2000. 10€ will der Entwickler für dieses „tolle“ Spiel haben. Eigentlich hätte er mich bezahlen müssen damit ich diesen Mist teste. Egal kommen wir zu den schönen Dingen.
Meine Spiele des Jahres 2016:

Beginnen wir doch zu Beginn des Jahres da erschien ja bekanntlich der erste Blockbuster-Titel Rise of the Tomb Raider mit Lara Croft. Viele sogenannte Blockbuster schwächeln aktuell immer mehr aber das Spiel war richtig, richtig gut. Ich habe mir sogar extra eine XBox One für den Titel gekauft weil ich nicht auf den Release der PC-Version warten wollte. Hat sich gelohnt! Ebenfalls Anfang des Jahres erschien das mit Abstand beste Add-On/DLC/Erweiterung oder wie ihr das auch immer nennen möchtet. Und zwar wurde der Koop-Zombie-Spaß mit Dying Light: The Following ausgebaut. Meine Fresse, genau so muss Content aussehen und nicht anders, well done Techland!

Ebenfalls in mein Zockerjahr 2016 fällt Life is Strange. Ich habe mir die Retail-Fassung als Gesamterlebnis besorgt. Der Hype, von den Download-Käufern, war schier gigantisch. Ich hatte ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Meist endet ein Hype in einer persönlichen Enttäuschung. Aber nicht bei Life is Strange. Rührend, Witzig, Beängstigend, ein Adventue im Stile von Telltale Games aber entwickelt von Dontnod und Square Enix – Pflichtkauf!

Weiter ging es im Zockerjahr 2016 mit einem ungewöhnlichen Spiel aus der Indieszene. Wie so oft werden dort neue Dinge versucht und immer wieder passiert es dass das Ergebnis dann rockt wie ein Joghurt. Ich spreche natürlich von Superhot. In diesem Puzzle-Ego-Shooter bewegte sich das Spielerlebnis nur, wenn sich der Spieler selbst bewegt. Ungewöhnlich aber einfach geil, leider war das Spiel etwas kurz.

Werden sie dem Hype gerecht?
Die Beta von The Division brach Rekorde, auch die Verkaufszahlen waren gigantisch. Auch ich muss zugeben das ich zu Beginn mit dem RPG-Shooter verdammt viel Spaß hatte. Die Story war zwar sehr seicht aber die Suchtspirale aus Itemjagd griff hervorragend. Die PVE/Koop-Inhalte wussten mich/uns zu begeistern. Das Problem war das Endgame in der verf*****n Dark Zone. Hier brach absolut kein Spaßfaktor aus und jeder Patch hat das nur verschlimmert. Aktuell liest man ja immer Mal wieder das es mittlerweile richtig gut geworden ist. Kann das ein Leser bestätigen?

Neben Rise of the Tomb Raider war Quantum Break mein zweiter Grund mir eine XBox One zu kaufen. Ich meine wir sprechen hier von Remedy den Erfindern von Max Payne und Alan Wake. Das steht für Qualität, für Tiefgang, einfach für ein geiles Spielerlebnis. Bei Quantum Break wurden dann ebenfalls wieder neue Wege beschritten. Ein Third-Person-Shooter wurde mit dem Erlebnis einer TV-Serie gekreuzt. Klang nach einem komischen aber interessanten Konzept. Schlussendlich bleibt ein – muss man gezockt haben!

Knaller auf Knaller im Zockerjahr 2016. Als nächsten stand die Wiedergeburt von Doom an. Leute wir reden hier von der Legende, kein Spiel hat einen größeren Namen, wir sprechen hier vom „Erfinder“ der Ego-Shooter. Brutal, Blutig und mit heftigen E-Gitarren muss das Ding daherkommen. Und wie kam es? Genauso! Volldampf, mitten in die blutverschmierte Fresse. Der Singleplayer-Modus ist die Stärke von Doom. Für gratis Nachschub sorgt der mächtige Snapmap-Editor. Der Mulitplayer-Modus erinnert an Quake aber ist für meinen Geschmack dann doch zu langsam.

Im Anschluss daran erschien mit Overwatch ein Helden-Shooter aus der Ego-Perspektive von Blizzard. Der Hype war groß aber die Fragezeichen waren noch viel größer. Kann Blizzard Shooter? Und wie sie das können, meiner Meinung nach der beste Ego-Shooter 2016. Ganz besonders wenn man fähige Mitspieler hat ist das Ding einfach nur fantastisch.

Weiter immer Weiter
Als nächstes machte sich das schwer rockende Ego-Jump N Run Seum: Speedrunners from Hell auf den Weg in mein Herz. Zu Heavy Metal-Tönen durch die Hölle zu rasen, das macht Spaß, das geht flott von der Hand … kurz das Ding rockt! Mittlerweile wurde ein Editor veröffentlicht und die Community versorgt den Titel mit kostenlosen Inhalten.

Dann habe ich mir die Oculus Rift zugelgt um endlich die virtuellen Welten zu entdecken. VR ist wirklich ein cooles Schwein aber bitte vergesset nicht dass sich das Ding offiziell noch in der Beta befindet. Motion Sickness steht bei vielen Spielen noch an der Tagesordnung. Wirklich gerockt hat mich bis jetzt nur ein einziger Titel nämlich Space Rift VR. Die Immersion ist gewaltig. Man wird schön gemütlich ins Spiel eingeführt. Mit der Zeit gelangt man dann in Infights und die machen schlicht und einfach Laune. Noch nie waren Weltraumkämpfe intensiver – bis jetzt.

Endlich war es an der Zeit den Nachfolger eines meiner liebsten Games auf den Zahn zu fühlen – Deus Ex: Mankind Divided rollte in den Testparcour. Ein richtig guter Nachfolger denn man auf jeden Fall gezockt haben muss. Die Mischung aus Stealth sowie FPS und RPG verspricht Unterhaltung auf höchstem Niveau. Mein GOTY 2016 wird es trotzdem nicht, das liegt am doch sehr offenen Ende. Ob man hier bewusst auf den Verkauf von DLC`s geschielt halt? Oder uns warm halten möchte für den nächsten Serienteil? Es hat einen faden Beigeschmack, nichts desto trotz habe ich keine Sekunde mit dem Spiel bereut.

Da hab ich auf die Fresse bekommen
Ebenfalls Kandidaten für die einsame Insel waren für mich immer die Mafia Teile, also 1 und 2. Ich war derart gespannt und voller Vorfreude, da konnte mich Mafia 3 eigentlich nur enttäuschen oder? Und genau das ist passiert. Versteht mich nicht falsch, Mafia 3 ist kein schlechtes Spiel aber nicht ansatzweise reicht es an die grandiosen Vorgänger heran. Von den Bugs will ich erst gar nicht anfangen, da kann ich bei geliebten Titeln teilweise großzügig darüber hinwegsehen. Das Ding hat ganz andere Probleme wie eine lieblose Open World, zu viele und vor allem NICHT optionale Nebenmissionen die keinen bis wenig Spaß machen. Eigentlich wird die Geschichte gut erzählt aber meiner Meinung nach wurde hier eine Open World auf Biegen und Brechen verbaut und ganz ehrlich ohne sie würde das Spiel besser dastehen. Es befindet sich am Puls der Zeit aber als alter Zockerhase ist mir das zu wenig. Mafia 1 und 2 haben mir das Gehirn rausgeblasen und Mafia 3 unterhält mich lediglich. Einfach nur Schade drum.

Auch zum Schluss noch einiges los
Und wieder ist es passiert ein Indietitel der sich in mein Herz gespielt hat. Ein Wimmelbild-Adventure, das muss man sich als erfahrener, erwachsener und schon alles erlebter Zocker auf der Zunge zergehen lassen. Mich rockt ein Wimmelbild-Adventure WTF! Ich spreche von Adam Wolfe. Das Spiel kann man Adventure und Storyliebhabern bedenkenlos empfehlen. Einzig und allein das Ende hat mich ein kleines bisschen enttäuscht.

Zwar noch nicht vollständig veröffentlicht aber erwähnen möchte ich es trotzdem und zwar The Walking Dead: A New Frontier. Clementine ist zurück, unsere Clem, meine Clem, mit meinen Entscheidungen starten wir in unser drittes Abenteuer. Wenn die letzten drei Episoden das Niveau der ersten beiden halten können sehen wir uns bei Meine Spiele des Jahres 2017 dann in ausführlicher Form wieder.

Und zum Abschluss hätte ich da noch Black Desert Online auf meiner Liste. Was habe ich MMORPG`s gespielt und was haben sie mich angeödet, meist war nach 10 bis 20 Spielstunden die Luft vollkommen raus. Und ja da stehen die ganz großen auf der #IhrLangweiltMichWeilIhrScheißeSeidListe. Ich denke das Ding könnte mich noch länger beschäftigen, ob es das tut werden wir noch sehen. Aber allein der Gedanke ist für mich erstaunlich deshalb wird es hier aufgeführt.

Abschlussgedanke:
2016 war trotz vieler Enttäuschungen aber dank grandioser Überraschungen ein geiles Zockerjahr. Legenden sind auferstanden, neue Serien wurden geboren, alte schwächeln teilweise oder sind dabei sich wieder zu erfangen. Ich freu mich auf das Zockerjahr 2017, euer mEssE 🙂

Daniel

Dark Souls 3 (PS4) Dark Souls 3 war ein sehnsüchtig erwarteter Titel im Frühjahr 2016, die Erwartungen waren durch seine beiden Vorgänger und durch Bloodborne bei den vielen Fans enorm hoch. Dark Souls 3 schaffte es diese Erwartungen voll und ganz zu erfüllen und sogar zu übertreffen: Das Gameplay wirkt durch dezente Änderungen frisch und lädt wieder zum stundenlangen Erkunden und Sterben ein. Denn auch dieses Mal gehört der virtuelle Tod durch den gewohnt hohen Schwierigkeitsgrad dazu. Schwere Bosskämpfe und gefahrenreiche Areale reihen sich aneinander. Das Gefühl des Erfolgs bannt den Spieler ans Gamepad – nur um sich dem nächsten bockschweren Boss zu stellen. Definitiv mein Topspiel des Jahres 2016!

Clash Royale (Mobile) Die Clash of Clans Entwickler Supercell haben Anfang des Jahres 2016 ihren nächsten Mobile-Hit auf die Menschen losgelassen: Clash Royale verspricht erneut langzeitmotivierendes Gameplay auch für Unterwegs. Obwohl ich eigentlich nicht der typische Smartphone-Gamer bin, hat mich dieses Spiel doch direkt in seinen Bann gezogen.  Jedoch hat das Spiel, bis auf die Charaktere aus dem Clash-Universum, nichts mit dem erfolgreichen Clash of Clans zu tun. Clash Royale ist eine Mischung aus Echtzeit-Strategie, Tower Defence und Kartenspiel. Vor dem Kampf stellt ihr euch ein Deck aus acht Karten zusammen. Diese können ein bunter Mix aus Einheiten, Gebäuden und Zaubern sein. Ziel des Spiels ist es, die gegnerischen Türme zu zerstören. Wer nach drei Minuten mehr Türme zerstört hat, gewinnt. Im ersten Moment ziemlich simpel, wird Clash Royale jedoch immer komplexer je weiter man fortschreitet. Jede der mittlerweile über 60 Karten hat einen Nutzen und bestimmte Vorteile und Nachteile im Kampf, sowie bestimmte Karten die sie kontern. Dieser Mix aus komplexer Strategie und variantenreichen Gameplay macht wirklich süchtig! Dieses Free-to-Play Spiel solltet ihr unbedingt mal testen, für mich die größte Überraschung 2016!

Pokemon Go (Mobile) Der Hype um dieses Mobile-Game war riesig, und genauso schnell ist er auch verflogen. Pokemon Go versprach neuartiges Gameplay, und hat anfangs auch zugegebenermaßen sehr viel Spaß bereitet. Die Streifzüge mit Freunden zur Pokemonjagd waren eine wirkliche Überraschung. Jedoch ist das einzigartige, aber monotone Spielprinzip nicht ganz zur Entfaltung gekommen, und die Entwickler haben es verschlafen, durch Updates neuen Content nachzuliefern. So ist der Hype um Pokemon Go genauso schnell verflogen, wie er gekommen ist. Ein Gegenbeispiel dazu ist das oben genannte Clash Royale, bei dem durch monatliche Balance-Änderungen und neuen Karten sowie Spielinhalten dem Spieler konstant frischer Content geliefert wird. Da Pokemon Go dies nicht geschafft hat, ist es für mich der Flop des Jahres 2016!

Axel

Top

Titanfall 2 weil ich es einfach richtig viel Spaß macht, grafisch kein Wunsch offen lässt und in Sachen Shooter neue Maßstäbe setzt

Manuel Samuel Hatte keiner auf dem zettel, super witzig und obwohl auf englisch durch die Untertitel leicht verständlich. Preis ist sehr gut mit 9.99 und einfach ist das Ganze auch nicht.

Steep Weil es mal was ganz anderes ist und mir als Fan des Winters endlich den Schnee ins Haus bringt. Dazu ist eine Menge geboten und auch die Preis Politik stimmt, denn der obligatorische Season Pass ist mit 19.99 wesentlich günstiger als normal üblich. Dazu ist es grafisch richtig gut geworden und macht einfach Spaß

Flop

Call of Duty Infinitiy Warfare Nicht nur das man gezwungen ist die Legacy Edition zu kaufen um das wirklich geniale COD Modern Warfare Remastered zu zocken. Nein es fehlt einfach mal ein neuer Ansatz. Und mit dem setting Weltraum hat man irgendwie jedwede Glaubwürdigkeit verloren. Dazu kommt noch die Tatsache das es optisch schlechter ist als die Remastered Version.

Mafia 3 So viel von erhofft und dann doch recht schnell Ernüchterung weil es mehr oder weniger wie ein GTA Clone wirkt.

Ps4 Allgemein Da es oftmals viel zu viele Anlauf Probleme gab bei Games und man sich fragt wofür eigentlich Alpha, Beta test und Co gut sind. Darüber hinaus fand ich auch die Pro Version bzw ihr erscheinen nicht gut da man meiner Meinung nach noch gar nicht das gesamte Potential der PS 4 ausgeschöpft hat und nun wohl auch nicht mehr damit zu rechnen ist das dies noch geschieht.

Dennis

Zu meinem ganz persönlichen Gaming-Jahr 2016 habe ich mich ja schon umfassend geäußert. Trotzdem oder gerade deswegen, soll folgende Top 3 von allzu bekannten Triple A-Titeln des vergangenen Jahres verschont bleiben. Mit denen hatte ich zwar auch meinen Spaß, irgendwie machte der schiere Überfluss den Genuss aber schnell wieder kaputt.

Ich wünschte, es wäre Steep oder Mark McMorris Infinite Air geworden, weil ich schon viel zu lange auf einen neuen Funsport-Titel warten musste, aber beiden Spielen fehlt einfach das gewisse Etwas und der Feinschliff. Natürlich hätte ich auch gerne Forza Horizon 3, The Witcher 3: Blood and Wine, Final Fantasy XV, Titanfall 2, Fire Emblem, Pokémon oder Ähnliches auf dieser Liste gesehen, doch wie gesagt…dieser Überfluss.

Nein, dann wähle ich doch viel lieber drei Spiele, die im Laufe des Jahres leider ein wenig untergegangen sind, obwohl sie das überhaupt nicht verdient haben.

Phoenix Wright: Ace Attorney – Spirit of Justice – Nintendo 3DS Objection! Mit Spirit of Justice ging die bekannte Graphic Novel-Adventure-Reihe um Strafverteidiger Phoenix Wright dieses Jahr in die mittlerweile sechste Runde (Crossover und Spin-Offs mal ausgeschlossen) und ich weiß wieder, warum ich mich bereits 2005 in den ersten europäischen Ableger verliebt habe. Die Hauptstory weiß nach längerer Zeit endlich mal wieder zu überzeugen, Charaktere und Fälle überschneiden sich gekonnt. Insgesamt betrachtet, geht Spirit of Justice als der bislang beste Ableger der Reihe durch, zumal ein Wiedersehen mit den beliebtesten Protagonisten, aber auch viele sinnvolle Neuerungen an den Handheld locken. Den serientypischen Humor nicht zu vergessen. Wie nennt Entwickler Capcom einen tibetischen Mönch? Richtig, Puhray Zeh’lot. Ausgesprochen natürlich Praise a lot, also betet viel. Oh, ich liebe es!

Zero Escape Volume 3 – Zero Time Dilemma – Nintendo 3DS Der inzwischen dritte Ableger im Zero Escape-Universum und der direkte Nachfolger zu Virtues Last Reward, meinem absoluten Alltime-Favorite in Sachen Videospiele. Und übrigens auch ein Graphic Novel-Adventure. Nur eben ein klein wenig düsterer, als Phoenix Wright. Wobei ein klein wenig schon wieder mächtig untertrieben ist, wenn man bedenkt, dass sich das Geschehen vorwiegend mit Filmen wie Saw vergleichen lässt. Neun Menschen, eingesperrt und aufgeteilt in drei, meist gegeneinander agierende Gruppen. Der einzige Ausweg: Bedingungslose Kooperation oder mörderisches Misstrauen. Der Vorgänger war etwas spannender und mit einer persönlichen Spielzeit von knapp 80 Stunden (ja, ich habe schnell gelesen und die Rätsel flott gelöst) auch deutlich umfangreicher, trotzdem führt Zero Time Dilemma die Reihe würdevoll fort, klärt noch offene Fragen und kommt diesmal in kompletter 3D-Grafik daher.

A.O.T – Wings of Freedom – Xbox One Zugegeben, in spielerischer Hinsicht nicht der beste Titel in diesem Jahr, aber die großartigste Versoftung einer Manga-, bzw. Anime-Reihe seit sehr langer Zeit. Ähnlich wie bei Hyrule Warriors Legends, hat Entwickler Koei Tecmo hier das bekannte Spielprinzip der Dynasty Warriors Spiele in ein alternatives Universum gepackt. Im Fall von Attack on Titan bedeutet das, dass ich wie Spiderman in luftiger Höhe an riesigen Titanen vorbeischwinge, um den menschenfressenden Riesen mit ein paar beherzten Schwerthieben den Garaus zu machen. Eigentlich nur ein Hack and Slay, durch die flinken 3D-Manöver in imposanten Massenschlachten aber eine äußerst dynamische Erfahrung, die mich neben Manga und Anime noch weiter in die spannende Welt der Titanen zieht.

Nico 

Paper Mario Color Splash: für viele war die Paper Mario-Reihe spätestens bei Sticker star beerdigt, für mich persönlich nicht. Nicht jeder mag den Wandel vom Rpg zum Action Adventure, aber ich schon! Noch dazu ist es das WiiU Spiel mit der besten Grafik. Der Humor der vorherigen Titel ist ebenfalls vorhanden. Somit ist Paper Mario Color Splash meiner Meinung nach das beste WiiU Spiel des Jahres gewesen.

Plants vs. Zombies Garden Warfare 2: Ja wer hätte es gedacht: bei mir ist nicht Overwatch mit oben dabei, sondern Plants vs. Zombies Garden Warfare 2. Für mich ist dieses Spiel mein Shooter des Jahres, dazu sei gesagt ich bin kein Fan von realistischen Shootern. Und gerade deswegen war ich verwundert, dass ein Fun-Shooter mich so in seinen Bann ziehen kann. Obwohl der Nachfolger nur ein Update von Teil 1 war, fand ich es super!

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Pokemon Sonne/Mond: Unangefochten ist für mich Pokemon auf Platz 1. Ich bin Spieler der ersten Stunde und nie konnte mich eine Serie so mitreißen wie Pokemon. Ich hab bis jetzt jeden Teil der Taschenmonster gespielt und so wird es auch bleiben. Schönere Grafik, keine lästigen VMs mehr, mehr Wert auf die Story und durch die Inselprüfungen etwas neuen Wind in die Reihe gebracht. Alles in allem ist Pokemon Mond eins der besten Spiele, das ich in den letzten Jahren gespielt habe und der bisherige Höhepunkt der Pokemon-Reihe.

Domi

Top

Dishonored 2 Der erste Teil hatte mich komplett kalt gelassen, doch der zweite Teil hat mich komplett umgehauen. Inzwischen habe ich das Spiel zweimal durchgespielt und bin immernoch fasziniert von der schönen Spielwelt und dem abwechslungsreichen Gameplay. Mein Highlight 2016.

Ratchet & Clank Ratchet & Clank habe ich immer als Kind gespielt und war voller Vorfreude als ich von dem neuen Teil erfuhr. Tatsächlich konnte das Spiel am Ende auch meinen hohen Erwartungen gerecht werden und hat einen Platz in meiner Top-3 mehr als verdient.

Dark Souls 3 Achja, die Dark Souls-Reihe. Trotz endloser Tode und extrem viel Frust die sich beim Spielen in mir angestaut hat, hatte ich trotzdem meinen Spaß mit dem vierten Teil der Souls-Reihe.

Flop

The Division Ich hatte mich sehr auf The Division gefreut und habe es mir auch direkt zum Release gekauft und wurde leider enttäuscht. Die vorrausgesetzte Online-Verbindung brachte mich fast um den Verstand, da meine PS4 einfach keine Verbindung zu meinem Router aufbauen wollte (und immernoch nicht will). Als es dann endlich klappte musste ich leider feststellen, dass das Spiel nur „okay“ war.

No Man’s Sky Der Hype war groß und die Enttäuschung umso größer. No Man’s Sky war leider nicht ganz das erhoffte Sci-Fi-Highlight, dass ich mir erhofft hatte und hat sich damit leider einen Platz auf dieser Liste verdient.

Mafia 3 Nach der Gamescom war mir klar: Mafia 3 wird DAS Spiel 2016. Doch leider strotzte das Spiel nicht vor Spielspaß, sondern vor Monotonie und kleinen Fehlern. Sehr schade. Das hätte ein GTA-Killer werden können.

Justin

Top

Battlefield 1 – Battlefield zählt dieses Jahr auf Platz 1 meiner Top Spiele, es ist in jeder Hinsicht das Spiel, dass mich am meisten begeistert hat. Die Zeit in der es spielt, die Grafik und allgemein das allseits beliebte Battlefield – Feeling sind einfach die beste Kombination, die es dieses Jahr gab.

Overwatch – Seit Anfang des Jahres einer der coolsten und interessantesten Shooter, die ich je gespielt habe. Die Aufmachung, die Mechanik und der Spielspaß sind einfach unfassbar gut und nur sehr knapp hinter Battlefield 1.

Golf with Your Friends – Etwas unerwartet, aber dafür eins der lustigsten Spiele dieses Jahres ist ein Minigolfspiel J Mit Freunden gemütlich auf den kreativen Bahnen ein Spiel spielen geht immer und bindet oder „beendet“ Freundschaften sehr schnell 😉

Flop

No Man‘s Sky – Absolute Enttäuschung auf höchster Ebene. Das Spiel wurde leider viel zu hoch gehypet und war am Ende der größte Flop des Jahres

Call of Duty: Infinite Warfare – Mal wieder ein neues Spiel aus dem Hause Activision und wieder einmal eine herbe Enttäuschung. Weiterhin das Konzept um an Modern Warfare Remastered zu kommen war eine absolute Frechheit, der Zwang ein Spiel zu kaufen, das nicht gut ist und welches man auch nicht will ist ein schlechtes und enttäuschendes Konzept.

Steep – Ich würde es als kein wirkliches Flop Spiel bezeichnen, nur geht einem der Spielspaß und die Langzeitmotivation recht schnell flöten. An sich ist das Spiel Konzept sehr cool, doch das reicht leider nicht, um mich an dieses Spiel zu binden.

Markus

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Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
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