WWE 2K16 bei uns im Test + Martin Guerrero im InterviewWWE 2K16 bei uns im Test + Martin Guerrero im Interview
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WWE 2K16 bei uns im Test + Martin Guerrero im Interview

Gut drei Jahre nach Auflösung des Entwickler-Studios THQ und dessen Übernahme durch 2K hatten wir es bisher mit zwei eher durchwachsenen Ablegern der WWE-Reihe zu tun. Mit WWE 2K16 will 2K aber wieder voll in den Ring steigen und verspricht ein ultimatives Wrestling-Spektakel mit unzähligen Charakteren, ausgeklügeltem Gameplay und einer Präsentation, die der echten WWE in nichts nachstehen soll. Wir haben uns das mal angesehen und dazu sogar die Meinung eines echten Experten eingeholt.

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Der Job eines Videospiele-Redakteurs ist manchmal nicht nur undankbar, sondern erfordert auch ein immenses Maß an Flexibilität. Wo der LKW-Fahrer nur ein gewisses Geschick für sperrige Vehikel mitbringen muss und der Feuerwehrmann ausschließlich Brände zu löschen hat, ist der Schreiberling zu fast allem verdammt. Wir sind Soldaten, Superhelden, fiese Schurken, hüpfende Figuren in Comicuniversen, trotzen immer wieder der Zombie-Apokalypse und betreiben ohnehin jeden Sport, den man sich nur ausmalen kann. Das meistern wir alles mit Bravour, sind aber auch genauso dankbar über jede Hilfe. Mit Fußbällen, Eishockeyschlägern und einer Vielzahl von Helmen unter dem Arm sind wir etwas unbeholfen in den Ring von WWE 2K16 gestolpert. Bevor ich also später noch mit gefährlichem Halbwissen und eher technischen Kenntnissen über 2Ks neue Wrestling-Simulation glänze, lasse ich vorerst einen richtigen Experten zu Wort kommen.


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Martin Guerrero ist waschechter Wrestler und betreibt darüber hinaus einen ziemlich erfolgreichen Youtube-Kanal, auf dem er in regelmäßigen Abständen über Wrestling, die WWE und natürlich auch Videospiele berichtet. Im folgenden Interview erfahrt ihr ein wenig über seinen Sport im echten Leben und die Meinung eines Kenners über WWE 2K16.

Games-Mag: Hi, Martin. Neben deinen Auftritten in den sozialen Medien rund um die WWE, bist du selbst aktiver Wrestler. Alles nur Show oder ernstzunehmende Rivalitäten?

Martin Guerrero: Hallöchen, gleich mal mit der Frage rausplatzen, die man als Person am häufigsten hört, egal ob Fan oder selbst Aktiver.^^

Der Sport ist echt! Die Lichter, Musik, Kostüme, das ganze Drumherum – das ist es was vielen Außenstehenden als „die Show“ im Kopf bleibt. Alles was aber im Ring stattfindet ist harter und ernstzunehmender Sport.

GM: Oha, also doch ein echter Extremsport. Hast du dich schon mal ernsthaft verletzt oder deinem Gegner bleibende Schäden zugefügt?

Martin: Ich hatte selbst schon ein angerissenes Kreuzband und Innenband. Außerdem natürlich viele blaue Flecke und alles was dazu gehört.

GM: Und die schönen Seiten? Hast du im Wrestling schon was erreichen können oder machst du den Sport hauptsächlich aus Spaß?

Martin: Ich bin dankbar für jede Gelegenheit die ich im Ring stehen darf. Mein Hauptbeweggrund anzufangen war mein YouTube Kanal, in dem ich über Wrestling berichte. Ich dachte mir, wenn ich schon darüber rede, sollte ich auch ganau wissen über was ich da erzähle.

GM: Ein eher praktischer Mensch also. Ich hatte ja das letzte Mal mit Wrestling zu tun, als damals noch Smackdown im Privatfernsehen lief, habe dann aber relativ schnell das Interesse verloren. Was hält dich am Sport?

Martin: SmackDown! läuft jetzt wieder im Privatfernseh, RAW auch. Gerade da es jetzt für uns wieder leichter zu gucken, findet in Deutschland gerade wieder ein ziemlicher Aufschwung bei dem Thema statt.

Was mich genau am Sport hält, speziell bei den TV Shows sind die fortwährenden Geschichten. Es ist ja so aufgebaut, dass es wie jede andere Serie, immer Wendungen und Überraschungen gibt. Die einen dazu bringen jede Woche aufs Neue einzuschalten.

GM: Kann WWE 2K16 denn auf atmosphärischer Ebene das Feeling und die Spannung vom echten Wrestling-Spektakel einfangen?

Martin: Oh ja! Ich selbst spiele die Wrestlingspiele schon seit 2002. Und in jedem Jahr wurde immer wieder mehr und mehr an dem Feeling geschraubt. Dieses Jahr ist es so gut wie schon lange nicht mehr. Gerade weil man versucht sich bei der Entwicklung immer mehr an die TV Shows zu halten, sieht jede Kamerafahrt im Spiel aus, wie sie auch im echten WWE TV ist. Der Sound bringt durch die vielen verschiedenen Chants der Fans ein sehr gutes Erlebnis für den Spieler und die Aktionen im Ring rüber.

GM: Und was sagst du zum Kampfsystem? Beispielhafte Simulation oder doch bloßes Knöpfchendrücken?

Martin: Wohl eher eine Mischung aus beidem. Klar wird einem, gerade Online gegen andere Spieler, das Rumhämmern auf dem Gamepad nichts nützen. Gerade weil man nun mit den neuen Konterbalken genau aufpassen muss, welchen Move man zu kontern versucht und welchen man einfach auch mal einstecken sollte, hat man hier eine Art strategische Komponente ins Spiel eingebaut. Auch das Staminasystem welches die Ausdauer anzeigt muss man immer im Auge behalten.

GM: Ich bin während meiner Anspiel-Session regelrecht am neuen Submission-System, das ja viele Fans kritisieren, verzweifelt. Der blaue Balkon wollte sich einfach nicht von meinem Roten überdecken lassen und den Gegner damit zur Aufgabe zwingen. Außerdem kam mir das Zeitfenster für einen Konter extrem kurz vor. Wo liegt deiner Meinung nach das Problem? Vor oder hinter dem Bildschirm?

Martin: Problem würde ich es nicht nennen, es ist doch mehr der eigene Anspruch den man in das Spiel und seine Matches hat. Mit dem Submission-System hab ich auch noch meine Probleme. Das Kontern stellt man kurzer Eingewöhnungszeit jedoch keine Probleme mehr für mich dar. Es ist wie mit jedem Spiel. Übung macht den Meister.

GM: Hast du denn auch was am neuen WWE von 2K auszusetzen oder gleich schon ein paar Verbesserungsvorschläge für das nächste Jahr?

Martin: 2K ist da auf einem echt guten Weg. Der Karriere Modus den es ohnehin nur für die XB1 & PS4 gibt ist meiner Meinung nach immer noch etwas schleppend und der Showcase Modus, in dem man dieses Jahr die Karriere von Stone Cold Steve Austin nachspielen kann, ist persönlich nur was für echte Fans der WWE Legende.

Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Spiel, gerade auch weil das ohnehin größte Roster durch die Super Kreationen der Community immer auf den aktuellsten Stand gebracht werden kann.

GM: Danke Dir, Martin. Zum Schluss vielleicht noch eine Klarstellung? Wer ist denn nun der beste Wrestler überhaupt?

Martin: Da man diese Frage eigentlich in mehrere Stile und auch Zeit-Epochen einteilen müsste, ist das natürlich sehr schwer zu sagen. Mein persönlicher Favorit ist Eddie Guerrero.

GM: Ok, dann noch viel Spaß im Ring und weiterhin viel Erfolg mit deinem Youtube-Kanal. Ich bin gestern schon zufällig über die Stadt-Land-Fluss-Videos gestolpert und werde jetzt wohl öfter mal reinschauen. Vielleicht packt mich dann ja auch wieder das Wrestling-Fieber.

Martin: Das hoff ich doch. Danke schön 😉

Ihr habt den Mann gehört, für Fans des Sports ist WWE 2K16 auf jeden Fall eine echte Perle. Schaut unbedingt mal auf seinem Youtube-Kanal rein, es lohnt sich.


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Austin 3:16

Zumindest was die Atmosphäre betrifft stimme ich Martin bedingungslos zu. 2K bietet im gesamten Spiel eine glaubwürdige Stimmung, die nicht zuletzt wegen der TV-ähnlichen Präsentation nebst motivierten Kommentaren und über 120 spielbaren Charakteren so richtig in Fahrt kommt. WWE-Superstars und Divas sind ihren echten Vorbildern wie aus dem Gesicht geschnitten und überzeugen mit typischer Persönlichkeit und charakteristischen Einzügen. Wie im Fernsehen eben. Das funktioniert schon in unzähligen Spielvarianten des Exhibition-Mode, der unter anderem mit normalen 1 vs. 1, Turnieren, Handicap und Royal Rumble-Matches aufwartet, ganz gut, dreht im 2K-Showcase aber nochmal ordentlich auf. Hier erleben wir mit Austin 3:16 die originalgetreue Geschichte von „Stone Cold“ Steve Austin in der WWE. Aufstieg und Fall des Wrestlers werden uns in TV-Ausschnitten und Zwischensequenzen in Spielgrafik präsentiert. Immer mit dabei, der O-Ton. Denn was Austin damals schon im Fernsehen vor, während und nach den Matches so von sich gegeben hat, das sagt er auch im Spiel. Spielerisch ist ebenfalls Linientreue angesagt, Stages, Gegner und Siegbedingungen sind unmittelbar mit den vergangenen Live-Übertragungen verknüpft. Ein Werdegang zum Nachspielen ohne jegliche Freiheiten also. Darüber hinaus gibt es noch diverse Spezialziele zu erfüllen. Jedes Match wartet mit kleinen Herausforderungen auf euch. Das kann das Ausführen eines bestimmten Moves oder ausgeteilter Schaden in gewissen Bereichen des Rings sein. Belohnt werden wir mit neuer Kleidung, legendären Charakteren und anderem Schnick-Schnack. Schön gemacht, vor allem Fans wird dieser Modus gefallen und sie genussvoll historische Momente der WWE erneut nacherleben lassen. Eine Option für den digitalen Store ist auch schon vorhanden, was darauf schließen lässt, dass wir wohl schon bald auch die Momente anderer Superstars nachspielen dürfen.

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Think Big

Wer sich dagegen lieber an einer eigenen Wrestling-Karriere versuchen möchte, kann in Meine Karriere vom Nachwuchstalent der NXT-Riege zum heroischen WWE-Hall of Famer werden. Im Editor basteln wir unseren eigenen Kämpfer und wählen dabei aus einer beachtlichen Anzahl von Körper-Modifikationen und Kleidung. Hier lässt sich fast alles auf eigenen Wunsch verändern, bis dann am Ende der zukünftige Stern am Wrestling-Himmel vor uns steht. Wir machen uns einen Namen, indem wir Matches bestreiten, in den Ranglisten aufsteigen, uns damit für höhere Ligen qualifizieren und sogar Interviews geben, die je nach Antwort langsam aber sicher ein Bild unserer Persönlichkeit in der Öffentlichkeit abzeichnen. Fallen die Antworten eher fies aus, merkt sich die Presse das natürlich und wir werden zum unerschrockenen Egoisten, der für seine Gegner nur Verachtung übrig hat. Das beeinflusst auch unseren späteren Tag-Partner und aktuelle Rivalen, die sich durch unser Verhalten auf den Plan gerufen fühlen. Außerdem haben wir die Möglichkeit unseren Charakter mit Punkten aufzubessern, ihm Spezial-Manöver beizubringen und die Werte zu verbessern. Insgesamt ist der Karriere-Modus eine ziemlich runde Erfahrung. Zwar fehlt hier der Story-Feinschliff wie wir ihn beispielsweise mit dem Spike-Lee-Joint in 2Ks diesjähriger NBA-Simulation hatten, an Atmosphäre und Glaubwürdigkeit mangelt es dem Modus aber sicher nicht. Wir haben wirklich das Gefühl, uns hier etwas aufzubauen und den eigenen Superstar immer weiter voranzutreiben. Lediglich bei den Interviews kann man ein wenig meckern. Die laufen nämlich immer gleich ab, eine andere Reaktion als „Gut, das war es dann auch schon“ bekommen wir von der Moderatorin nie zu hören. Hier hätte man sich etwas authentischer zeigen können. Ansonsten reiht sich aber auch die Eigenkreation nahtlos in den WWE-Zirkus ein.

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Überall auf die Fresse

Als gäbe es in der Story und während unserer individuellen Karriere nicht schon genug zu tun, wartet WWE 2K16 noch mit vielen weiteren Modi und Möglichkeiten auf, uns die Zeit zu stehlen. Im Exhibition-Mode wählen wir aus einer Vielzahl unterschiedlicher Events und spielen auch schon mal nach unseren Regeln. Richtig interessant wird es aber im WWE-Universum. Hier spielen wir quasi virtuell den WWE-Zirkus nach und orientieren uns dabei sogar an einem Kalender mit Match-Terminen, haben dabei aber die völlige Kontrolle über die Inhalte. Wir können den Kalender und dessen Termine bearbeiten und verändern, neue Teams zusammenstellen, bestimmte Titel anderen Wrestlern zuweisen und sogar die Statuswerte aller Kämpfer neu auswürfeln. Im WWE-Universum seid ihr der Regisseur. Ansonsten zeigt sich der Titel gegenüber kreativen Köpfen ohnehin sehr offen. Nahezu alles kann durch euch verändert oder von Grund auf selbst erstellt werden. Shows, Superstars, Einzüge, Move-Sets. Ihr erstellt individuelle Inhalte nach euren Wünschen und könnt diese sogar im hauseigenen Netzwerk hochladen und anderen Spielern auf der ganzen Welt zur Verfügung stellen. Gleiches gilt selbstverständlich auch für euch selbst. Community-Inhalte können jederzeit heruntergeladen werden und damit eure Spielerfahrung bereichern. So ist ständig für neue, kostenlose Inhalte gesorgt und es wird so schnell nicht langweilig. Apropos Online. Ein kompetitiver Online-Modus darf natürlich auch bei WWE 2K16 nicht fehlen. Hier bestreiten wir hitzige Matches gegen Spieler auf der ganzen Welt und steigen so im Rang auf. Auch offline dürfen wir uns sozial zeigen und im CO-OP-Modus mit bis zu 6 Spielern ordentlich drauflos prügeln.

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Steuerung aus der Hölle

Entgegen Martins Meinung bin ich an der Steuerung regelrecht verzweifelt und kann sie auch objektiv in keinem guten Licht erstrahlen lassen. 2K lockt mit neuem Reversal-System, Ketten Wrestling und Pin-System, die sich zwar alle realistischer anfühlen als das bloße Button-Mashing, aber leider auch ziemlich grausig spielen. Bei den Submission-Moves, mit denen wir den Gegner zur Aufgabe zwingen, startet ein Quick-Time-ähnliches Event und wir müssen als Angreifer mit unserem blauen Balkon den roten Balken des Gegners überdecken. Das funktioniert über das Rotieren des rechten Analog-Sticks und ist nur schwer kontrollierbar. Und ich stehe eigentlich auf Rhytmus-Spiele jeder Art. Auch das bereits angesprochene Zeitfenster für Konter erschien mir während des Tests viel zu kurz. Hier ist nicht nur schnelles Reaktionsvermögen, sondern fast schon Hellsichtigkeit nötig, um sich irgendwann mal aus den Fängen des Gegners befreien zu können. Ansonsten ist die Steuerung aber ganz gut gelungen, es gibt einen Button für Schläge und Tritte, einen für Griffe, mit einem weiteren führen wir einen Pin aus und der recht Trigger lässt uns blocken, während der linke für schnelle Manöver zuständig ist. Das funktioniert auch wunderbar, die Hit-Detection gibt ein gutes Gefühl der Spielbarkeit und außerhalb der QTEs haben wir immer die volle Kontrolle über das Geschehen.

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Mittendrin statt nur dabei

WWE 2K16 kann vor allem mit seinem riesigen Umfang und der unglaublich hübschen Präsentation punkten. Die über 120 Wrestler geben ein detailliertes Abbild ihrer Originale ab und bewegen sich physikalisch ziemlich korrekt und noch dazu flüssig. Die Stages locken mit Stadion-Atmosphäre, Fans jubeln und fuchteln wild mit ihren selbstgebastelten Schildern umher. Die Einzüge der Stars werden dynamisch präsentiert und lassen das Herz eines jeden Fans höher schlagen. Originale Stimmen, passende Soundkulisse und ein abwechslungsreicher Score aus Rock, Elektro-Pop und sogar Hip Hop runden die Erfahrung ab. Kommentatoren geben stets passendes Feedback zu den Matches und selbst außerhalb des Spektakels fühlen wir uns in das WWE-Universum, dank Lizenzen, versetzt. Eine gelungene Menü-Führung für die unzähligen Modi und Spielvarianten und der stilsichere Einsatz von Fotografien der Wrestler tragen daran eine gehörige Mitschuld. Die TV-ähnliche Präsentation und unglaublich viele Möglichkeiten der individuellen Gestaltung machen aus WWE 2K16 ohne Zweifel die beste Wrestling-Simulation, die man derzeit auf Konsolen haben kann. Für Fans ein Muss, aber auch Neulinge könnten mit dem Titel den richtigen Einstieg finden. Aber vor allem macht der Titel eine Menge Spaß. Virtuelles Wrestling hat sich nie besser gespielt. Lediglich über die verschlimmbesserte Steuerung kann man ein paar schlechte Worte verlieren und auch die Ladezeiten sind 2K-typisch wieder etwas lang.


Der Test basiert auf unserer Promotion-Version von WWE 2K16 für die Xbox One. Die Screenshots stammen aus 2Ks Presse-Hub.


 
Unsere Wertung
86%


Fazit
2K liefert mit WWE 2K16 eine ordentliche Wrestling-Simulation ab, die neben schicker Optik und gelungenem Gameplay vor allem durch ihre Atmosphäre besticht. Fans fühlen sich sofort wohl, Quereinsteiger könnten hier eine neue Sportart für sich entdecken. Lediglich die Steuerung hält mich davon ab, noch tiefer in das wunderbar präsentierte WWE-Universum abzusinken. Wer darin keine Probleme sieht, darf blind zugreifen und erhält ein Wrestling-Spiel der besonderen Art.