Wolfenstein: The Old Blood bei uns im TestWolfenstein: The Old Blood bei uns im Test
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Wolfenstein: The Old Blood bei uns im Test

Kampfansage von MachineGames und Bethesda. Die Vorgeschichte von Wolfenstein: The New Order, namens The Old Blood, erscheint zum Kampfpreis von 20€. Doch kann das Stand-Alone-Addon die Qualität des Haupt-Spiels halten? Oder ist es sogar besser? Der Test klärt euch auf!

Das ist drin

Insgesamt bietet Wolfenstein: The Old Blood zwei Geschichten, diese sind unterteilt in 8 Kapitel. Je nach Schwierigkeitsgrad und eurem Fähigkeitslevel werdet ihr dafür zwischen 6 und 8 Spielstunden Spaß haben. Natürlich bietet Wolfenstein: The Old Blood wieder die bekannt perfekte Symbiose aus Old-School-Gameplay und den Errungenschaften aktueller First-Person-Shooter. Natürlich kommt auch der Wortwitz von unserem Helden B.J. Blazkowicz nicht zu kurz. Kleines Beispiel gefällig?

Rudi Jäger fragt B.J.: „Sind sie Frankfurter?“ (Stadt). Antwort: „Ja, ich bin ein Hot Dog!“

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Die Helga auf der Burg

Diese Szene stammt aus dem Beginn von Wolfenstein: The Old Blood. Wir befinden uns gerade auf dem Weg zur ominösen Burg Wolfenstein. B.J. ist nämlich mit einem Begleiter unterwegs. Dieser hilft uns in die Burg zu gelangen. Wir suchen Helga von Schabbs beziehungsweise eine geheime Akte. Die Akte soll sich in Helga von Schabbs Büro finden. Dort wollen wir hin den in der geheimen Akte ist der Standort von General Totenkopf`s Basis verzeichnet.

In der Burg selbst finden okkulte Experimente statt und wie sollte es anders sein geht der Einsatz komplett in die Hose. Rudi Jäger nimmt uns mit seinem scheiß Köter gefangen und wirft uns ins Gefängnis. Ausbruch? Ehrensache!

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Das allmächtige Rohr

Jetzt fährt Wolfenstein: The Old Blood die erste Neuerung auf wir bekommen ein Rohr in die Hand gedrückt. Klingt unscheinbar aber dieses Rohr kann einfach alles. Dieses Rohr ist der Chuck Norris der Waffen! Das Rohr dient als Türöffner, Ersatzmesser (zweigeteilt) und erzeugt wunderschöne Blutfontänen an den Öffnungen. Wir schlachten fröhlich damit Hunde und elektrische Riesensoldaten.

Wie üblich haben die kleinen und großen Bossgegner einen Kniff. Wer diesen checkt hat es viel leichter. Zum Beispiel kann man die elektrischen Riesensoldaten bei einer Maschine abschalten. Diese regenerieren sich zwar wieder mit der Zeit aber wer schnell genug ist reißt ihm die Kabel mit dem ROHR raus, dann heißt es Game Over verdammter Nazi. Auch sonst gibt es in der Welt allerhand sammelbare Gegenstände die euch tiefer in die Spielwelt von Wolfenstein: The Old Blood eintauchen lassen. Da wären zum Beispiel Konzeptzeichnungen, sammelbare Goldbarren, Karten (zeigt euch das gesamte Level) und diverse Briefe sowie Notizen.

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Rock das Haus

Wolfenstein: The Old Blood lässt sich schleichend oder nach Rambo-Manier zocken. Je nach Situation ist Mal der eine, Mal der andere Weg der leichtere. Das gute daran beide Wege führen zum Ziel. Immer wieder sind inmitten der Gegner Kommandanten zu finden. Diese können Alarm auslösen und dann rückt tonnenweise Verstärkung an. Wer die Kommandanten leise tötet hat dieses Problem schon mal nicht. Falls euch das herzlich egal ist wählt ihr eine Akimbo-Waffe und stürmt durch die Nazi-Schergen.

Wolfenstein: The Old Blood bietet insgesamt gleich 5 Schwierigkeitsgrade. Diese sind sogar während des Zockens verstellbar. Angefangen von „Darf ich spielen Papi?“ bis hin zu Extrem. Hier wird jeder richtig gefordert.

Jetzt kommen die Nazi-Zombies

Ab Kapitel 4 geht es mit der Welt gehörig nach unten. Helga von Schabbs gräbt sich unaufhörlich zu den Geheimnissen von König Otto immer weiter nach unten. Da diese Gruft neben einem Friedhof liegt passiert natürlich die Katastrophe. Wir hören eine fette Explosion und es regnet Nazi-Zombies. Die schlurfenden Zeitgenossen klatschen auf den Boden aber bleiben dort nicht liegen. Hier hilft nur die doppelläufige Schrottflinte und wie die hilft, einfach wundervoll.

Ganz klar Wolfenstein: The Old Blood gehört definitiv nicht in Kinderhände. Hier fliegt ein Kopf, dort ein Gehirn, da brennt ein Zombie und dort explodiert gleich eine ganze Armada der Untoten. Die Zombies sind jetzt nicht sonderlich schlauh aber ergänzen die Gegnervielfalt. Wenn euch die „normalen“ Nazis attackieren, sich im Hintergrund Zombies „anschleichen“, die zwei Parteien aber auch gegeneinander kämpfen und die toten Nazis als Zombies auferstehen ist das herrlich chaotisch. Ein Effektfeuerwerk ziert euren Bildschirm und ihr gelangt in einen herrlichen Flow.

Am Ende wartet dann ein fetter wahrhaftig herausfordernder Bossgegner auf euch. Natürlich hat auch dieser einen Kniff aber den findet ihr im Selbstversuch heraus. Den eines ist klar Wolfenstein: The Old Blood rockt und bietet ein äußerst faires Preis-/Leistungsverhältnis.

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Fazit:

Wolfenstein: The Old Blood als DLC zu bezeichnen ist schon fast Gotteslästerung. Es ist ein waschechtes, vollwertiges Stand-Alone-Addon welches die Vorgeschichte zu New Order erzählt. Die erste Stunde zieht sich etwas da ihr hier fast nur am schleichen seid aber bleibt dran ich verspreche euch ihr werdet es definitiv nicht bereuen. Und falls ihr zu den wenigen Menschen gehört die The New Order noch nicht gezockt haben packt das auch gleich in eure Einkaufstüte. Hier entgeht euch sonst ein Epos.

mEssE
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Mitglied der Chefredaktion, Ansprechpartner Leseranfragen
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