Tomb Raider: Definitive Edition bei uns im TestTomb Raider: Definitive Edition bei uns im Test
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Tomb Raider: Definitive Edition bei uns im Test

Lara is back. Nach den erfolgreichen Auftritten auf den Current-Gen Systemen greift sie nun auf den Next Gen Konsolen Playstation 4 und Xbox One nach dem Erste Hilfe Set äh Sternen. Dafür hat sie sich extra schick gemacht und präsentiert sich in Hochglanzoptik. Wir haben uns die Xbox One Version der Tomb Raider: Definitive Edition genauer angeschaut.

Endlich…. die Next-Gen Gemeinde darf sich über ein erstes echtes Highlight im Jahre 2014 freuen. Lara Croft feiert ihren Einstand mit der Tomb Raider: Definitive Edition. Bessere Grafik, alle Zusatzinhalte und digitale Versionen des Dark Horse Comicbuchs, des Artbooks von Brady Games und Final Hours Entwicklertagebuch-Videos. Da ist schon eine Menge drin. Nun ist Tomb Raider aber schon ein Jährchen alt und hat bereits auf der Playstation 3 und Xbox 360 große Erfolge gefeiert. Hat Square Enix wirklich nur einen Anstrich gemacht?

Die Antwort lautet Jein. Spielerisch gibt es keinerlei Veränderungen, ihr erlebt schon nach wenigen Minuten geballte Action und Abenteuer und erlebt wie Lara verzweifelt versucht sich aus der Gefangenschaft zu befreien. Dabei dürft ihr auch direkt Bekanntschaft mit der Steuerung machen, die aber ohne jegliche Probleme funktioniert. Nur sieht das alles grafisch noch eine Stufe besser aus. Die Lichtverhältnisse wurden geändert, Lara hat wehendes Haar und hat auch im Gesicht ein besondere Schönheitsoperation bekommen. Die gute Abenteuerin sieht verdammt gut aus, auch mit unzähligen Schürfwunden im Gesicht. Grafisch wird großes Kino geboten. Allerdings mit kleinen Abzügen in der B-Note. Die Xbox One hat sicherlich noch viel mehr drauf. Das sieht man besonders an den Wassereffekten oder anderen Kleinigkeiten. Trotzdem gibt es hier nix zu meckern.

Tomb Raider spielt sich ein wenig wie an der Schnur gezogen, was allerdings dem Spielspaß keinen Abbruch bringt. Die Geschichte wird flott weitererzählt und hat keine langweiligen Aussetzer. Kaum habt ihr ein wenig durchgeschnauft, warten schon die nächsten Gegner auf euch und wollen euch ins Jenseits befördern. Die deutsche Sprachausgabe ist auch hier wieder absolut gelungen und werden von der Schauspielerin Nora Tschirner glaubwürdig wiedergegeben, Und Lara muss in diesem Spiel wirklich viele, im wahrsten Sinne des Wortes, Höhen und Tiefen mitmachen.

Wir haben in unserem Test viel Spaß gehabt und waren von einigen Umgebungen bzw. Landschaften richtig begeistert. Doch wie schon oben erwähnt, hat die Xbox One sicherlich noch viel mehr auf dem Kasten. Aber mit diesem Spiel wird auf jeden Fall schon mal gezeigt, dass der Ansatz absolut vorhanden ist. Wer das Spiel noch nicht gespielt hat und die Next-Gen Konsolen besitzt, sollte sich das Spiel auf jeden Fall zulegen. Auch die Ladezeiten sind deutlich schneller geworden und sorgen für einen flotten Spielablauf.

An manchen Stellen im Spiel gibt es auch die Momente der Verzweiflung, die euch Lara förmlich spüren lässt. Mit aller Kraft versucht ihr dabei zu helfen, die verzwickte Situation möglichst schnell zu lösen. Das schöne daran ist, dass ihr es immer wieder probieren wollt. Auch wir konnten den Controller einfach nicht beiseite legen. Wir haben das Spiel bereits auf der Playstation 3 durchgespielt und hatten bei einigen Abschnitten trotzdem ein paar Probleme.

Neben den grafischen Veränderungen bekommt Lara Croft in der Tomb Raider: Definitive Edition auch noch eine Sprachsteuerung via Kinect-Kamera. Das klappt ausgesprochen gut und ist besonders in hektischen Momenten eine gute Sache. So dürft ihr so eure Waffe wechseln oder in den Pause-Modus wechseln. Auch die Gesten-Steuerung funktioniert tadellos und verändert durch das Bewegen eures Körpers nach links und rechts die Kamera-Perspektive. Alleine dieses Feature bringt unglaublich viel Next-Gen Atmosphäre und wertet das schon vorher erfolgreiche Spiel nochmal enorm auf.

Leider verfügt Tomb Raider über zuviel Schlauch-Level, die euch wenig Freiheiten bietet. Ihr könnt die Gegend zwar nach Belohnungen absuchen, aber wirklich alleine könnt ihr keine Entscheidungen treffen. Sei es ein anderer Weg oder ähnliches. Leider plant Crystal Dynamics in naher Zukunft auch keine Story-DLC´s, so dass es vielleicht nach dem Durchspielen noch mal einen Grund zum Einlegen der Disc geben würde. Dafür sorgt allerdings der gut gelungene Multiplayer, der auch in der Tomb Raider: Definitive Edition dabei ist und für Abwechslung sorgt.

Die Xbox One Version soll nach diversen News auch nicht so stabil laufen, wie die Playstation 4 Version. Das werden wir uns ebenfalls nochmal genauer anschauen, da unser Redakteur Marc die Playstation 4 Version des Spiels bestellt hat. Wir werden euch dann mit einem kleinen Update versorgen und die Unterschiede ausfindig machen. So soll die Xbox One Version nur eine Bildrate von 30 FPS bieten. Die Playstation 4 Version soll dagegen 60 FPS auf dem Kasten haben.

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Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
Markus

Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag


 
Unsere Wertung
88%


Fazit
Die Tomb Raider: Definitve Edition bietet euch neben allen bekannten Zusatzinhalten und vielen Extras, die schönste Lara die ihr bislang gesehen habt. Egal wie verletzt sie ist, sie ist auf der Xbox One eine wahre Schönheit. Auch die Umgebungen und Effekte können sich absolut sehen lassen. Spielerisch ändert sich nichts am erfolgreichen Current-Gen Vorgänger, was allerdings auch kein Kritikpunkt sein soll. Die Xbox One Version bietet neben Sprach- und Gesten-Steuerung auch sonst eine Menge Next-Gen Vorteile, die ihr euch unbedingt mal angesehen haben müsst. Diese Schönheitsoperation ist absolut gelungen und sieht fantastisch gut aus.