Resident Evil Zero HD bei uns im TestResident Evil Zero HD bei uns im Test
0100

Resident Evil Zero HD bei uns im Test

Aufgewärmte Kost schmeckt nicht? Das gilt vielleicht für Muttis Lasagne. Aber entgegen aller Logik munden die wandelnden Untoten mit dem Prädikat Gammelfleisch aus Resident Evil Zero immer noch sehr gut. Optisch ansprechend mariniert, mit gelungenen Änderungen in der Garzeit, braucht es keine zusätzlichen Gewürze, um von diesem Horror-Bankett satt und glücklich zu werden. Resident Evil Zero HD bei uns im Test. 

resident_evil_0

Mehr als 10 Jahre ist es schon wieder her, als ich damals voller Vorfreude den neuen Nintendo Gamecube an meinen längst überholten Röhrenfernseher anschloss und endlich den ersten Titel für den bunten Würfel einlegen konnte. Nein, kein Mario oder Zelda. Resident Evil Zero. Ok, allzu weit bin ich damals zwar nicht gekommen, aber es hat gereicht, um die ganz besondere Atmosphäre des Titels und die bis dato eher ungewöhnlichen Spielmechaniken kennenzulernen und auch über ein ganzes Jahrzehnt später noch in wohliger Erinnerung zu behalten.

Eine Zugfahrt, die ist lustig. Eine Zugfahrt, die ist…

In der Story hat sich selbstredend nichts verändert. Wir befinden uns zeitlich immer noch vor den Ereignissen aus Resident Evil und müssen dabei zusehen, wie das Bravo-Team der S.T.A.R.S-Spezialeinheit die merkwürdigen Ereignisse im Raccoon Forest untersucht und dabei nur knapp den Absturz ihres eigenen Helikopters übersteht. Schnell wird klar, die Einheit ist nicht allein im dunklen Dickicht. Ein verunglückter Gefangenentransport gibt Aufschluss darüber, dass sich dort ein Sträfling herumtreiben muss. Wie wir ja alle schon aus Film und TV gelernt haben, ist es in solchen Situationen am Klügsten sich aufzuteilen und allein auf die Suche zu gehen. So kommt es, dass S.T.A.R.S-Sahneschnitte Rebecca Chambers einen vermeintlich stillgelegten Zug und somit ihre vorzeitige Rettung entdeckt, während der Rest des Teams den modernden Untoten im Wald zum Opfer fällt. Emanzipation.

In der Bahn angekommen übernehmen wir endlich die Kontrolle über Rebecca und bestaunen erst einmal in aller Ruhe die nostalgische, aber hübsch aufgepeppte Grafik, die auch heute noch überzeugen kann. Die optische Umgebung ist, bis auf bewegliche Objekte, weiterhin vorgerendert und wird in festen Kameraperspektiven präsentiert. Dank fehlender Interaktion war diese Methode schon damals bei Silent Hill und Dino Crisis recht beliebt, um die Umwelt besonders realitätsnah und ansprechend darzustellen. Das funktioniert sogar im Jahr 2016 noch mehr als gut und verpasst der gruseligen Atmosphäre mit vielen optischen Details und passender, wenn auch undynamischer, Licht- und Schattensetzung das letzte Sahnehäubchen. Jetzt auch in HD.

Resident Evil Zero (8)

Mit der Stille ist es aber schnell vorbei und wir sehen uns dem ersten untoten Fahrgast gegenüber. Bevor wir allerdings die Waffe zücken, wird auch dieser Kandidat unter die Lupe genommen. Denn natürlich wurde nicht nur die Umgebung einer optischen Aufbereitung unterzogen, sondern auch Gegner und Charaktere. Die präsentieren sich nun detaillierter und flüssiger als jemals zuvor, was ein sehr ansehnliches Zusammenspiel aus vorgerenderten Hintergründen und sich bewegenden Spielfiguren, aus Nostalgie und Moderne ergibt. Nostalgiker fühlen sich ohnehin sofort heimisch. Ja, sogar meine Person, die sich nicht unbedingt zu den ganz großen Resident Evil-Fans zählt, war angesichts der verbesserten, aber immer noch originalgetreuen Stimmung hin und weg.

Nachdem wir uns dann für eine Weile alleine durch den Zug gekämpft haben, treffen wir auf Billy Coen, der sich als der entflohene Sträfling, allerdings nicht als Verantwortlicher für die Misere rund um Raccoon City, entpuppt. Anfangs noch etwas argwöhnisch dem Verbrecher gegenüber, bleibt Rebecca wenig später keine Zeit mehr für Misstrauen. Denn der Zug setzt sich wie von Geisterhand in Bewegung und lässt somit die junge Rekrutin zur Einzelkämpferin werden. Wäre da nicht unser Sittenstrolch, mit dem wir fortan als Team die dunklen Geheimnisse rund um Umbrella Corporation, T-Virus, Zombies und eine völlig neue Bedrohung in Form mutierter Egel, die anscheinend auf ein abtrünniges Ex-Mitglied mit Faible für Operngesang hören, erforschen.

Zusammen ist man weniger allein

In Resident Evil Zero steuern wir erstmals in der Serie abwechselnd zwei Charaktere. Das ist bitter nötig, um die ziemlich knackigen Rätsel zu lösen, mit denen wir serientypisch ständig konfrontiert werden. Beide Individuen besitzen unterschiedliche Fähigkeiten. So kann die zierliche Rebecca beispielsweise aufgrund ihrer kleinen Statur durch enge Zwischenräume huschen oder Fahrstühle benutzen, die nur ein bestimmtes Maximalgewicht zulassen. Ansonsten ist das smarte Jungblut aber relativ schwach auf den Rippen, weswegen Rebecca die direkte Konfrontation mit Feinden meiden sollte. Sie steckt schlicht weniger ein, kann dafür aber Heilkräuter mischen, um wirkungsvolle Medizin herzustellen. Billy hingegen ist ganz stereotyp der Mann fürs Grobe. Er ist in der Lage schwere Kisten oder Regale zu verschieben und hält im Kampf wesentlich mehr aus.

Die meisten Rätsel erfordern allerdings das Zusammenspiel beider Partien und auch mal deren Trennung auf Zeit. So schicken wir zum Beispiel Rebecca in einen Aufzug, während Billy, der zu schwer dafür ist, den Mechanismus betätigt. Die weibliche Protagonistin ist nun vorerst auf sich allein gestellt, ebenso wie unser Rambo im Strafvollzug. Nun gilt es also die neuen Abschnitte möglichst bedacht zu erkunden und so schnell wie möglich wieder zu unserem Partner zu finden, indem wir einen alternativen Zugang zu diesem Bereich schaffen. Das kann unter anderem eine Tür sein, die nur von der anderen Seite geöffnet werden kann und uns somit das bisherige Vorankommen in der Gemeinschaft sprichwörtlich versperrt hat. So simpel bleibt es allerdings in den wenigsten Fällen. Vor allem im späteren Spielverlauf wird das Aufteilen richtig fies, da nicht nur die Denkaufgaben immer verzwickter werden und mehr Einsatz von beiden Protagonisten zur gleichen Zeit erfordern, sondern auch die Gegner etwas dagegen haben, dass wir dem Geheimnis von Umbrella langsam näher kommen. Es kann also sein, dass wir mit Rebecca allein unterwegs sind und plötzlich von Billy einen Hilferuf per Funk erhalten. Der wird dann nämlich angegriffen und benötigt dringend unsere Hilfe.

Resident Evil Zero (7)

Zum Glück können wir jederzeit per Knopfdruck zwischen den Charakteren wechseln und finden uns sofort in der Haut des anderen wieder. Zwar agieren die Figuren auch recht passend, wenn wir sie der künstlichen Intelligenz überlassen, so richtig sicher fühlen wir uns dabei aber nicht und greifen lieber selbst ein. In den Situationen, in denen wir gemeinsam mit Rebecca und Billy unterwegs sind, wäre ein ständiger Wechsel ziemlich umständlich, weshalb sich der jeweils andere Protagonist dann vom Computer steuern lässt. So ganz auf die eigenen Entscheidungen der K.I. müssen wir uns dann aber doch nicht verlassen. Im Menü lässt sich zu jeder Zeit einstellen, welchem Verhaltens-Schema der NPC auf Zeit folgen soll. Lieber aggressiv und stets auf Gegner ballernd oder besser Munitions-sparend und auf die eigene Gesundheit bedacht.

Hast du auch alles dabei?

Der wahre (Survival-)Horror von Resident Evil Zero besteht nach wie vor nicht aus der durchaus gruseligen Atmosphäre, den schaurig schönen Gegnern in allen Größen und Formen oder gar dem grandiosen Sound, der uns auch akustisch das Fürchten lehrt. Nein, das Remaster von Zero ist, fernab von wilden und konfusen Ballerorgien aus Teil 5 und 6, noch ein richtig klassisches Resident Evil, weshalb sogar das eigene Inventar und dessen Organisation zur Zerreißprobe für die Nerven werden kann.

Da wo euch moderne Titel nahezu alles unbegrenzt oder zumindest in großen Mengen aufsammeln lassen, zeigt euch Capcoms Neuauflage den Mittelfinger und näht die eigene Handtasche sehr klein. Gerade mal sechs Plätze könnt ihr pro Charakter mit Waffen, Munition, Kräutern und Rätsel-Items füllen. Da fällt die Auswahl nicht immer leicht, zumal große Waffen wie Gewehre schon mal ganze zwei Slots brauchen, die Munition dafür ebenfalls einen. Macht schon mal die Hälfte des Inventars, um sich überhaupt wehrhaft gegen die fiesen Untoten zu zeigen. Heilen, speichern und das Vorankommen durch Artefakte, wie etwa Schlüssel, noch nicht mit inbegriffen.

Da hilft der zweite Packesel trotzdem nur bedingt. Denn wenn wir einen Charakter auf Alleingang schicken, sollte dieser bereits über die erforderlichen Schlüsselobjekte verfügen, um dann im neu entdeckten Abschnitt entsprechend weiterzukommen. Weil man das im Vorfeld nie so genau weiß, wird das Austauschen von Items untereinander, das übrigens nur stattfinden kann, wenn sich beide Personen in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, gerne mal zum Glücksspiel oder eben strapaziösem backtracking zurück zum Partner.

Wenigstens können wir Items einfach so fallen lassen und später wieder aufheben. Deren Fundorte sind auf der sowieso unverzichtbaren Karte praktisch vermerkt und somit einfacher wiederzufinden.

Resident Evil Zero (6)

Aber Apropos backtracking, also dem ständigen, erneuten Besuchen bereits entdeckter Orte: Wer darauf gar nicht abfährt, wird auch mit Resident Evil Zero keine Freude haben. Im Kern laufen die Rätsel im Spiel immer gleich ab. Ihr findet euch in einem riesigen Gebiet wieder, sei es nun Zug, alte Villa oder Forschungsanlage, und habt dort jede Menge verschlossene Türen vor euch. Also lauft ihr vorerst zu Punkt A, der einzig offenen Tür, sackt da Schlüssel-Item B ein, könnt damit in den meisten Fällen aber noch nichts anfangen. Also weiter suchen und dann irgendwann Punkt C, einen weiteren offenen Raum vorfinden, Item D und E aufpicken. Die passen, zurück an Punkt A, dort eventuell in eine Vorrichtung, die aber wieder nur irgendwas auslöst, das mit Punkt C oder gar Item D und E zu tun hat. Was? Ja, genau. Die Orientierungslosigkeit ist stark mit Resident Evil Zero, macht aber insgesamt den Charme des Spiels aus und bringt die grauen Zellen ordentlich zum Glühen. Simples Schalterdrücken ist beim Gruselschocker der alten Schule nicht angesagt.

Speichern ist auch so eine Sache. Das funktioniert nämlich nur an den dafür vorgesehenen Schreibmaschinen und erfordert ein Farbband pro Speichervorgang. Der Tintennachschub ist aber, wer hätte es gedacht, ebenfalls sehr begrenzt und nicht an jeder Ecke im Spiel zu finden. So wird aus dem Setzen von Rücksetzpunkten, die hier ausschließlich in Form von Speicherdateien existieren, ebenfalls ein zentrales Element der Survival-Horror-Spielmechanik, das sich gut überlegt werden will. Speichern wir zu oft, sind wir zwar für eine gewisse Zeit auf der sicheren Seite, allerdings werden die Farbbänder dann später zur Mangelware und der Spielstand kann im schlimmsten Fall überhaupt nicht mehr gesichert werden. Gehen wir zu sparsam damit um, kann es durchaus sein, dass wir irgendwann den plötzlichen Bildschirmtod sterben und einige Abschnitte wiederholen müssen.

Nicht schießen, bitte!

Generell gilt für ein langes (Über-)Leben in Resident Evil Zero, dass ihr euch nicht allzu kampflustig zeigen solltet. Selbst auf den leichteren der anfangs drei wählbaren Schwierigkeitsgrade, setzen euch menschliche Zombies, aggressive Hunde, sowie riesige Zwischenbosse ordentlich zu und bringen euren Vorrat an medizinischen Versorgungsgütern schneller auf Null, als ihr Zero rufen könnt (hehe). Gleiches gilt natürlich für Munition, Granaten, Molotowcocktails und andere Bewaffnung. Die Flucht nach vorne ist in vielen Fällen der beste Weg um unbeschadet aus einer brenzligen Situation hervorzugehen. Zumal ihr im nächsten Raum wirklich sicher seid vor der verfaulten Meute. Folgen können die euch nicht. Denn kultig wie sich das Remaster auch sonst gibt, steht jede Räumlichkeit für sich und wird mit einer der klassischen Sequenzen begleitet, die das Öffnen der Tür zeigt. Für ungeduldige Naturen vielleicht etwas nervig, aber immerhin sehr atmosphärisch.

Resident Evil Zero (5)

Die Steuerung wurde übrigens auch verbessert und einem eher modernen Schema angepasst. Sofern ihr das denn auch so wollt, denn ganz alte Hasen können nach wie vor auf die originale Bedienung von Rebecca und Billy zurückgreifen. Aber egal, ob nun altmodisch und etwas störrisch oder modern und angenehmer in der Hand, unsere Alter-Egos sind immer noch keine agilen Alleskönner. Flinkes Ausweichen, schießen im Lauf oder Kontern sind Fremdwörter, die die beiden Sturköpfe auch im Remaster nicht verstehen wollen. Kopfschüsse auf Gegner, um möglichst Munitionssparend vorzugehen, erfordern echtes Geschick und ferner verlangt euch der allgemeine Schwierigkeitsgrad so einiges ab, was vor allem der genialen Fusion von Item-Knappheit, Mini-Inventar, teils starken Gegnern und der bedrohlichen Atmosphäre geschuldet ist. Speichern wird zur gut überlegten Seltenheit, genauso wie der nächste Schuss und Einsätze von Medizin. Was soll ich überhaupt mitnehmen und was lege ich wo erst einmal ab? Wo muss ich hin, wie komme ich hier weiter? Und wenn wir Rebecca oder Billy zurücklassen müssen, fühlt sich das auch ganz schön mulmig an.

Spielerisch konnte uns die mittlerweile dritte Veröffentlichung von Resident Evil Zero erneut voll überzeugen. Das Gameplay gibt sich zwar immer noch ziemlich altmodisch, weiß das aber durch sinnvolle Verbesserungen im Remaster auszubügeln. Die Survival-Horror-Aspekte und der spannende Wechsel zwischen den Protagonisten sind sowieso zeitlos. Würde ich mir in dieser Form auch gerne mal für aktuelle Titel wünschen. So viel Spannung wie mit dieser HD-Auflage habe ich lange nicht mehr erlebt.

In Sachen Präsentation muss sich der Titel ebenfalls nicht vor den großen Neuveröffentlichungen dieser Zeit verstecken. Vorgerenderte Hintergründe wirken durch die hochauflösenden Texturen hübscher denn je und auch Gegner und Charaktere können dank Frischzellenkur optisch glänzen, was vor allem im Wechselspiel aus Umwelt und beweglichen Objekten / Subjekten hervorragend ausschaut. Szenen wie Rebecca und Billy zusammen auf dem Dach des fahrenden Zugs sehen auch heute noch extrem gut aus. Einzig und allein die Rendersequenzen können da nicht mithalten. Wie üblich bei einem Remaster, wurden die nicht neu aufgenommen und sehen entsprechend aus. Das ist aber im Gesamteindruck verschmerzbar.

Das serientypische Gegnerdesign lässt das Herz alteingesessener Fans ebenfalls höher schlagen und uns gegen riesige Spinnen, Tausendfüßler, menschliche Zombies in allen Varianten oder andere Widerwärtigkeiten antreten.

Resident Evil Zero (3)

Die Story erzählt die Vorgeschichte zu Resident Evil und ist, trotz ihrer Momente und einzigartiger Charakter, im Grunde die typische Kost aus T-Virus bricht aus, Umbrella hat nur böses im Sinn, S.T.A.R.S muss ran und nicht nachvollziehbaren Taten mancher Darsteller. Auch die stereotype, stark gegenderte Rollenverteilung der weiblichen und des männlichen Protagonisten stößt mir persönlich etwas sauer auf. Aber sogar hierbei kann ich nicht wirklich meckern, denn irgendwie gehört dieser leicht trashige B-Movie-Stil mit all seinen Klischees ja zur Serie und macht sie so erst richtig charmant.

Weitere Neuerungen der HD-Version von Resident Evil Zero sind übrigens alternative Kostüme für beide Charaktere und die Möglichkeit mit Bösewicht Albert Wesker höchstpersönlich die Story der Neuauflage zu erleben. Das war uns während des Tests allerdings nicht möglich. Entweder schaltet man diesen Modus nach dem Durchspielen der Hauptgeschichte frei, was zeitlich leider nicht durchführbar war, um euch noch vor Release des Titels den Test zu präsentieren oder der zusätzliche Durchgang verbirgt sich im Pre-Order-Code, der sich vor offiziellem Erscheinungstermin ebenfalls nicht einlösen ließ. Der Modus ist aber auf jeden Fall mit dabei und wir sind uns sicher, dass er neben dem ohnehin schon großen Umfang des Hauptspiels, mehr als nur eine nette Dreingabe bietet.

Resident Evil Zero (1)

Resident Evil Zero HD erscheint am 19. Januar 2016 als digitaler Download für 19,99 € auf Playstation 4, Xbox One und PC. Zusammen mit dem Remaster des Originals Resident Evil ist die Resident Evil – Origins Collection ab dem 22. Januar 2016 als Diskversion für 39,99 € zu haben.

Der Test basiert auf unserer Review-Version von Resident Evil Zero HD für die Xbox One. Sämtliche Screenshots wurden uns freundlicherweise vom Publisher Capcom zur Verfügung gestellt.

Dennis

Dennis

Games-Magger Dennis findet gerne mal die Nadel im Heuhaufen und legt sie dann auf die Goldwaage. Wahre Liebe darf auch kritisieren.
Heimisch auf Xbox One und Nintendo 3DS.
Dennis

Games-Magger Dennis findet gerne mal die Nadel im Heuhaufen und legt sie dann auf die Goldwaage. Wahre Liebe darf auch kritisieren. Heimisch auf Xbox One und Nintendo 3DS.


 
Unsere Wertung
85%


Fazit
Resident Evil Zero hat auch als Remaster für die aktuelle Generation nichts von seinem ursprünglichen Glanz verloren und weiß mit bedrückendem Flair, nervenzerreißenden Survival-Horror-Aspekten an den richtigen Stellen und starken Rätseln zu überzeugen. Nostalgiker fühlen sich sofort wohl und profitieren von den perfekt angebrachten Neuerungen, aber auch Neueinsteiger sollten einen Blick in die düsteren Korridore wagen. Zero sah nie besser aus und spielt sich nun auch wesentlich benutzerfreundlicher als sein Original. Lediglich die teilweise recht langen Ladezeiten und der verhältnismäßig hohe Schwierigkeitsgrad könnten euch davon abhalten, tiefer in die Welt von Umbrella und T-Virus abzutauchen, wovon ich allerdings dringend abrate. Nicht nur wegen dem löblichen Preis-/Leistungsverhältnis. Kaufen und überleben.